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Mouchan (gaskognisch Moishan) ist eine französische Gemeinde mit 411 Einwohnern (Stand 1. Januar 2016) im Département Gers in der Region Okzitanien (bis 2015 Midi-Pyrénées); sie gehört zum Arrondissement Condom und zum Gemeindeverband La Ténarèze. Die Bewohner nennen sich Mouchanais/Mouchanais.

Mouchan
Moishan
Mouchan (Frankreich)
Mouchan
Region Okzitanien
Département Gers
Arrondissement Condom
Kanton Armagnac-Ténarèze
Gemeindeverband La Ténarèze
Koordinaten 43° 54′ N, 0° 18′ OKoordinaten: 43° 54′ N, 0° 18′ O
Höhe 77–185 m
Fläche 13,11 km2
Einwohner 411 (1. Januar 2016)
Bevölkerungsdichte 31 Einw./km2
Postleitzahl 32330
INSEE-Code
Website http://www.mouchan.fr/accueil_fr.html

Blick aufs Dorf

GeografieBearbeiten

Mouchan liegt rund 37 Kilometer nordwestlich von Auch im Norden des Départements Gers. Die Gemeinde besteht aus zahlreichen Streusiedlungen und Einzelgehöften. Es gibt zahlreiche Weinberge.

Nachbargemeinden sind Beaumont und Larressingle im Norden, Cassaigne im Nordosten, Valence-sur-Baïse im Osten, Mansencôme im Südosten, Gondrin im Südwesten und Westen sowie Lauraët im Nordwesten.

GeschichteBearbeiten

Die Gegend ist bereits in gallo-römischer Zeit besiedelt. Das im Mittelalter entstandene Kloster wurde nach einer Plünderung durch Hugenotten im Jahr 1572 aufgegeben. Im Mittelalter lag Mouchan in der Grafschaft Vic-Fezensac innerhalb der Region Armagnac in der historischen Landschaft Gascogne und teilte deren Schicksal. Mouchan gehörte von 1793 bis 1801 zum District Condom. Seit 1801 ist Mouchan dem Arrondissement Condom zugeteilt und gehörte von 1793 bis 2015 zum Kanton Condom.

BevölkerungsentwicklungBearbeiten

Jahr 1962 1968 1975 1982 1990 1999 2006 2011 2016
Einwohner 507 440 385 340 364 365 406 435 411
Quellen: Cassini und INSEE

SehenswürdigkeitenBearbeiten

  • Dorfkirche Saint-Austrégésile
  • Brücke aus der Römerzeit
  • Kreuz auf dem Kirchplatz
  • Wegkreuze an der D35, an der D931, bei Blanquet, bei Le Padouen
  • Lavoir (Waschhaus)
  • Dorfbrunnen
  • Denkmal für die Gefallenen[1]

WeblinksBearbeiten

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. Denkmal für die Gefallenen