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Lage von Sinstorf in Hamburg und im Bezirk Harburg (hellrot)

Die Liste der Straßen Hamburg-Sinstorf ist eine Übersicht der gegenwärtig im Hamburger Stadtteil Sinstorf vorhandenen Straßen. Sie ist Teil der Liste der Verkehrsflächen in Hamburg.

ÜberblickBearbeiten

In Sinstorf (Ortsteilnummer 708) leben 4207 Einwohner (Stand: 31. Dezember 2018) auf 2,5 km². Sinstorf liegt in den Postleitzahlenbereichen 21077 und 21079.

In Sinstorf gibt es 42 benannte Verkehrsflächen. Eine Motivgruppe führt den Namen „Orte in der Lüneburger Heide“, hauptsächlich findet sich diese Gruppe aber im nördlich angrenzenden Stadtteil Langenbek. Im Westen gibt es eine weitere Motivgruppe „Käfer“.

Übersicht der StraßenBearbeiten

Die nachfolgende Tabelle gibt eine Übersicht über alle benannten Verkehrsflächen im Stadtteil sowie einige dazugehörige Informationen. Im Einzelnen sind dies:

  • Name/Lage: aktuelle Bezeichnung der Straße. Über den Link (Lage) kann die Straße auf verschiedenen Kartendiensten angezeigt werden. Die Geoposition gibt dabei ungefähr die Mitte an. Bei längeren Straßen, die durch zwei oder mehr Stadtteile führen, kann es daher sein, dass die Koordinate in einem anderen Stadtteil liegt.
  • Straßenschlüssel: amtlicher Straßenschlüssel, bestehend aus einem Buchstaben (Anfangsbuchstabe der Straße) und einer dreistelligen Nummer.
  • Länge/Maße in Metern:
    Hinweis: Die in der Übersicht enthaltenen Längenangaben sind nach mathematischen Regeln auf- oder abgerundete Übersichtswerte, die im Digitalen Atlas Nord[1] mit dem dortigen Maßstab ermittelt wurden. Sie dienen eher Vergleichszwecken und werden, sofern amtliche Werte bekannt sind, ausgetauscht und gesondert gekennzeichnet.
    Bei Plätzen sind die Maße in der Form a × b bei rechteckigen Anlagen oder a × b × c bei dreiecksförmigen Anlagen mit a als längster Kante dargestellt.
    Der Zusatz (im Stadtteil) gibt an, wie lang die Straße innerhalb des Stadtteils ist, sofern sie durch mehrere Stadtteile verläuft.
  • Namensherkunft: Ursprung oder Bezug des Namens.
  • Datum der Benennung: Jahr der offiziellen Benennung oder der Ersterwähnung eines Namens, bei Unsicherheiten auch die Angabe eines Zeitraums.
  • Anmerkungen: Weitere Informationen bezüglich anliegender Institutionen, der Geschichte der Straße, historischer Bezeichnungen, Baudenkmale usw.
  • Bild: Foto der Straße oder eines anliegenden Objektes.

ListeBearbeiten

Name/Lage Straßen-
schlüssel
Länge/Maße
(in Metern)
Namensherkunft Datum der Benennung Anmerkungen Bild
Am Kuchenberg
(Lage)
A281 0530 nach einer Flurbezeichnung 1937  
Beckedorfer Straße
(Lage)
B124 0380
(im Stadtteil)
führte nach Beckedorf 1937 heute eine kurze Sackgasse auf Hamburger Gebiet, die Straße wird später auf niedersächsischem Gebiet weitergeführt  
Beetenweg
(Lage)
B791 0290 aus Beckedorf kommend, Name wurde von Hamburg übernommen 1975  
Bevenser Weg
(Lage)
B304 0245 nach dem gleichnamigen Ort 1966 Motivgruppe „Orte in der Lüneburger Heide“ (überwiegend im benachbarten Langenbek)  
Fleestedter Straße
(Lage)
F320 0450 nach der Lage, führt nach Fleestedt 1976  
Grenzkehre
(Lage)
G361 0135 nach der Lage an der Grenze zu Niedersachsen 1956  
Haithabuweg
(Lage)
H053 0320 nach einer gleichnamigen Siedlungsgesellschaft, die ihren Namen wiederum von der Wikingersiedlung ableitet 1952  
Hegtum
(Lage)
H234 0490 nach dem Flurnamen Hegdorn 1950  |
Hermannsburger Weg
(Lage)
H374 0545 nach dem gleichnamigen Ort 1956 Motivgruppe „Orte in der Lüneburger Heide“ (überwiegend im benachbarten Langenbek); nördliche Straßenhälfte in Langenbek  
Hirschkäferweg
(Lage)
H467 0325 nach dem gleichnamigen Käfer 1951 Motivgruppe „Käfer“  
Hittfelder Straße
(Lage)
H476 0660 nach der Lage, führt in Richtung Hittfeld 1938  
Höpengrund
(Lage)
H505 0150 nach dem nahegelegenen Forst Höpen in Niedersachsen 1951  
Hufeisen
(Lage)
H674 0355 nach dem Verlauf der Straße 1950  
Kickbuschweg
(Lage)
K147 0340 Wilhelm Kickbusch (1852–1904), Forstmeister 1950/1959  
Kuchenbergweg
(Lage)
K616 0110 in Anlehnung an die Straße Am Kuchenberg 1993  
Langenbeker Friedhofsweg
(Lage)
L351 0150 nach der Lage 1976  
Leuchtkäferweg
(Lage)
L338 0460 nach dem gleichnamigen Käfer 1971 Motivgruppe „Käfer“, nördliche Straßenhälfte in Marmstorf  
Liselott-Kreidelmeyer-Hof

(Lage)

L404 0085 Liselott Kreidelmeyer (1923–1943)[2] 2017 Kreidelmeyer litt an Epilepsie und wurde im August 1943 aus den Alsterdorfer Anstalten in die Landesheilanstalt Am Steinhof in Wien verlegt, wo sie wenige Tage später nach ärztlichen Angaben an den Folgen eines epileptischen Anfalls verstarb.[3]  
Maikäferstieg
(Lage)
M019 0120 nach dem gleichnamigen Käfer 1951 Motivgruppe „Käfer“  
Maldfeldstraße
(Lage &
Lage)
M384 0435
(im Stadtteil)
Konrad Maldfeld (1926–1974), Baudirektor 1976 westlicher Teil in Marmstorf, zu großen Teilen auch auf niedersächsischem Gebiet  
Marienkäferweg
(Lage)
M049 0755 nach dem gleichnamigen Käfer 1951 Motivgruppe „Käfer“  
Marmstorfer Poststraße
(Lage)
M062 0265
(im Stadtteil)
nach seiner Bestimmung als Teil des ehemaligen Postweges zwischen Hamburg und Bremen 1950  
Meckelfelder Stieg
(Lage)
M387 0160 in Anlehnung an den Meckelfelder Weg 1976  
Meckelfelder Weg
(Lage)
M107 0975 führt nach Meckelfeld 1939  
Mühlenweg
(Lage)
M394 0080 verläuft überwiegend auf niedersächsischem Gebiet, Name von dort übernommen 1981  
Plaggenhieb
(Lage)
P131 0255
(im Stadtteil)
nach der Plaggenhiebberechtigung für die Anwohner; als Plaggen bezeichnet man Heidestücke, die abgestochen ("abgeplaggt") werden 1954 nur westliche Straßenhälfte im Verlauf des Langenbeker Friedhofs in Sinstorf, sonst in Rönneburg  
Prachtkäferweg
(Lage)
P184 0280 nach dem gleichnamigen Käfer 1951 Motivgruppe „Käfer“  
Rönneburger Kirchweg
(Lage)
R242 0305 nach dem Weg zur Sinstorfer Kirche 1938 nur südliche Straßenhälfte zwischen Winsener Straße und Hermannsburger Weg und ab Buchholzer Weg ca. 100 Meter nach Osten in Sinstorf, sonst überwiegend in Langenbek und teilweise auch in Rönneburg  
Rosenkäferweg
(Lage)
R419 0180 nach dem gleichnamigen Käfer 1951 Motivgruppe „Käfer“  
Rüsselkäferstieg
(Lage)
R346 0180 nach dem gleichnamigen Käfer 1951 Motivgruppe „Käfer“  
Rüstweg
(Lage)
R350 0190
(im Stadtteil)
nach der Flurbezeichnung Auf der Rüst 1938 führt über die Landesgrenze hinaus weiter nach Fleestedt  
Sandkäferweg
(Lage)
S036 0270 nach dem gleichnamigen Käfer 1951 Motivgruppe „Käfer“  
Scharfsche Schlucht
(Lage)
S887 0120 nach einer ortsüblichen Bezeichnung 1980  
Scheeßeler Kehre
(Lage)
S128 0100 nach dem gleichnamigen Ort 1966 Motivgruppe „Orte in der Lüneburger Heide“ (überwiegend in Langenbek)  
Schultwiete
(Lage)
S324 0090 nach der Lage an der Sinstorfer Schule 1950  
Sinstorfer Kirchweg
(Lage)
S457 1550 nach seiner Bestimmung als Weg zur Sinstorfer Kirche 1950 südliche Straßenhälfte im westlichen Teil in Niedersachsen  
Sinstorfer Weg
(Lage)
S458 0740
(im Stadtteil)
führt von Sinstorf nach Marmstorf 1950 östliche Straßenhälfte zwischen Moorlage und Leuchtkäferweg in Marmstorf, ab Leuchtkäferweg nördlich komplett in Marmstorf  
Speckshörn
(Lage)
S536 0315
(im Stadtteil)
nach einer alten Flurbezeichnung (Speck oder Speek = Knüppeldamm) 1950 führt über die Landesgrenze hinaus weiter nach Fleestedt  
Steffens Weg
(Lage)
S615 0190 nach dem Bauerngehöft Steffenshof 1950 vor 1950 Mittelweg  
Weiderweg
(Lage)
W139 0555 nach dem Weg, der zum Hof Weide führte nach 1938  
Weiherheide
(Lage)
W144 0670 nach einer Flurbezeichnung 1950  
Winsener Stieg
(Lage)
W496 0420 in Anlehnung an die Winsener Straße 1994  
Winsener Straße
(Lage)
W319 0905
(im Stadtteil)
führt in Richtung
Winsen (Luhe)
1889 nördlich von Am Frankenberg in Wilstorf, südlich davon bis zur Einmündung des Hermannsburger Wegs in Langenbek  

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. Digitaler Atlas Nord
  2. Senatsbeschluss vom 9. Februar 2017, veröffentlicht im Amtlichen Anzeiger Nr. 17 vom 28. Februar 2017, abgerufen am 1. September 2019
  3. Biographie Liselott Kreidelmeyers auf der Website der Landeszentrale für politische Bildung Hamburg, abgerufen am 1. September 2019

Literatur und QuellenBearbeiten

WeblinksBearbeiten

  Commons: Straßen in Hamburg-Sinstorf – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien