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Liste der Straßen und Brücken in Hamburg-Kirchwerder

Wikimedia-Liste
Lage von Kirchwerder in Hamburg und im Bezirk Bergedorf (hellrot)

Die Liste der Straßen und Brücken in Hamburg-Kirchwerder ist eine Übersicht der gegenwärtig im Hamburger Stadtteil Kirchwerder vorhandenen Straßen und Brücken.

ÜberblickBearbeiten

In Kirchwerder (Ortsteilnummer 607) leben 10029 Einwohner (Stand: 31. Dezember 2018) auf 32,3 km². Kirchwerder liegt im Postleitzahlenbereich 21037.

In Kirchwerder gibt es 58 benannte Verkehrsflächen, darunter fünf Brücken.

Übersicht der StraßenBearbeiten

Die nachfolgende Tabelle gibt eine Übersicht über alle benannten Verkehrsflächen – Straßen, Plätze und Brücken – im Stadtteil sowie einige dazugehörige Informationen. Im Einzelnen sind dies:

  • Name/Lage: aktuelle Bezeichnung der Straße, des Platzes oder der Brücke. Über den Link (Lage) kann die Straße, der Platz oder die Brücke auf verschiedenen Kartendiensten angezeigt werden. Die Geoposition gibt dabei ungefähr die Mitte an. Bei längeren Straßen, die durch zwei oder mehr Stadtteile führen, kann es daher sein, dass die Koordinate in einem anderen Stadtteil liegt.
  • Straßenschlüssel: amtlicher Straßenschlüssel, bestehend aus einem Buchstaben (Anfangsbuchstabe der Straße, des Platzes oder der Brücke) und einer dreistelligen Nummer.
  • Länge/Maße in Metern:
    Hinweis: Die in der Übersicht enthaltenen Längenangaben sind nach mathematischen Regeln auf- oder abgerundete Übersichtswerte, die im Digitalen Atlas Nord[1] mit dem dortigen Maßstab ermittelt wurden. Sie dienen eher Vergleichszwecken und werden, sofern amtliche Werte bekannt sind, ausgetauscht und gesondert gekennzeichnet.
    Bei Plätzen sind die Maße in der Form a × b bei rechteckigen Anlagen oder a × b × c bei dreiecksförmigen Anlagen mit a als längster Kante dargestellt.
    Der Zusatz (im Stadtteil) gibt an, wie lang die Straße innerhalb des Stadtteils ist, sofern sie durch mehrere Stadtteile verläuft.
  • Namensherkunft: Ursprung oder Bezug des Namens.
  • Datum der Benennung: Jahr der offiziellen Benennung oder der Ersterwähnung eines Namens, bei Unsicherheiten auch die Angabe eines Zeitraums.
  • Anmerkungen: Weitere Informationen bezüglich anliegender Institutionen, der Geschichte der Straße, historischer Bezeichnungen, Baudenkmale usw.
  • Bild: Foto der Straße oder eines anliegenden Objektes.
Name/Lage Straßen-
schlüssel
Länge/Maße
(in Metern)
Namensherkunft Datum der Benennung Anmerkungen Bild
Achterdiekbrücke

(Lage)

0025
(im Stadtteil)
nach einer ortsüblichen Bezeichnung (niederdt. achtern Diek = hinterm Deich) 1961 nördlicher Teil in Neuengamme, überquert die Gose-Elbe
Alte Twiete

(Lage)

A133 0165
(im Stadtteil)
nach einer ortsüblichen Bezeichnung (Twiete = Verbindungsweg zwischen zwei Straßen) 1950 östlich der Gose-Elbe in Neuengamme
Auf dem Sülzbrack

(Lage)

A505 0840 vermutlich nach einem ehemals dort wohnhaft gewesenen Sülzmeister Lüdke Töbing 1925
Beim Sandbrack

(Lage)

B891 0195 nach dem nahegelegenen Sandbrack 2004
Bodo-Sellhorn-Weg

(Lage)

B888 0330 Bodo Sellhorn (1932–2007), Architekt, in den Vierlanden aufgewachsen 2014 Sellhorn investierte in den 1990er-Jahren in das damals marode Zollenspieker Fährhaus, einem Gasthaus an der Elbe[2]
Christopher-Harms-Weg

(Lage)

C092 0160 Christopher Harms (1908–1982), Schuhmachermeister in Kirchwerder, bestimmte testamentarisch die Gründung einer Stiftung für benachteiligte Kinder in den Vier- und Marschlanden 2003
Deichvogt-Peters-Straße

(Lage)

D063 0240 Peter Peters (1855–1941), Deichvogt und Hufner 1948
Durchdeich

(Lage)

D231 2430 nach seinem Verlauf durch das westliche Kirchwerder ca. 1570 erste Deichanlage im Gebiet Kirchwerder/Ochsenwerder
Fersenweg

(Lage)

F094 5920 nach einer alten Flurbezeichnung aus dem 17. Jahrhundert 1950
Freegen

(Lage)

F329 0245 nach einem Flurnamen (niederdt. Freegen = Einfriedung) 1983
Freegenweg

(Lage)

F338 0150 in Anlehnung an die Straße Freegen 1999
Fritz-Bringmann-Ring

(Lage)

F359 0690 Fritz Bringmann (1918–2011), Klempner, kommunistischer Widerstandskämpfer gegen den Nationalsozialismus 2016 die erst Mitte Mai 2016 benannte Straße in einem Neubaugebiet erhielt zunächst den Namen Irmgard-Pietsch-Ring, aufgrund der unklaren NS-Vergangenheit der Vierländer Landwirtin und Mitbegründerin des Deutschen Landfrauenverbandes erfolgte bereits sechs Monate später die Umbenennung[3][4]; im Februar 1918 wurde die Straße zum 100. Geburtstag Bringmanns offiziell eingeweiht[5]
Heinrich-Osterath-Straße

(Lage)

H301 3690 Heinrich Osterath (1870–1955), von 1904 bis 1935 Baumeister der Landherrenschaft der Marschlande 1934
Heinrich-Stubbe-Brücke

(Lage)

0010
(im Stadtteil)
in Anlehnung an den Heinrich-Stubbe-Weg 1961 östlicher Teil in Neuengamme; überquert im Zuge des Heinrich-Stubbe-Wegs die Gose-Elbe
Heinrich-Stubbe-Weg

(Lage)

H304 0050
(im Stadtteil)
Heinrich Stubbe (1864–1941), Tischler und Bürgerschaftsabgeordneter und Senator der SPD 1946 östlich der Heinrich-Stubbe-Brücke in Neuengamme
Helltwiete

(Lage)

H334 0245 nach einer alten Flurbezeichnung vor 1938
Homannring

(Lage)

H802 0580 nach der Familie Homann, den Vorbesitzern des Geländes 1992
Hower Brack

(Lage)

H710 0450 nach der Lage am Brack des gleichnamigen Kirchwerder Ortsteils 1970
Hower Hauptdeich

(Lage)

H711 2320 nach seiner Lage im Kirchwerder Ortsteil 1970
In de Wisch

(Lage)

I078 0355 nach einer Flurbezeichnung (niederdt. Wisch = Wiese) vor 1962
Johannssenstegel

(Lage)

J123 0070 nach einer dort ansässigen Bauernfamilie Johannssen; Stegel ist der Diminutiv von Steg 1977
Karkenland

(Lage)

K631 0320 nach der Belegenheit auf kirchlichem Gebiet (niederdt. Kark = Kirche) 2003
Kirchenheerweg

(Lage)

K186 2725 benannt nach dem alten Heerweg zwischen Zollenspieker und Bergedorf 1895
Kirchenheerwegbrücke

(Lage)

0015 in Anlehnung an den Kirchenheerweg 1955 überquert im Zuge des Kirchenheerwegs den südlichen Kirchwerder Sammelgraben
Kirchwerder Elbdeich

(Lage)

K199 2810 nach seiner Lage im Stadtteil vor 1948 Teil der Deichanlage an der Elbe
Kirchwerder Hausdeich

(Lage)

K200 5580 nach seiner Lage im Stadtteil 1947 Teil der Deichanlage an der Gose-Elbe
Kirchwerder Landweg

(Lage)

K201 3610
(im Stadtteil)
nach seiner Lage im Stadtteil 1903 Verbindungsweg von Neuengamme zur Elbe; nördlich der Gose-Elbe in Neuengamme
Kirchwerder Landwegbrücke

(Lage)

0020
(im Stadtteil)
in Anlehnung an den Kirchwerder Landweg 1961 überquert als Teil des Kirchwerder Landwegs die Gose-Elbe; nördlicher Teil in Neuengamme
Kirchwerder Marschbahndamm

(Lage)

K594 9740 nach der Lage im Stadtteil 1986
Kirchwerder Mühlendamm

(Lage)

K202 1585 nach seiner Lage im Stadtteil 1948 führt zur Riepenburger Mühle
Kirchwerder Schulweg

(Lage)

K203 0350 nach der Lage im Stadtteil 1948
Koopmanns Eck

(Lage)

K626 0125 nach dort ansässigen Geschäften (niederdt. Koopmann = Kaufmann) 1999
Kraueler Hauptdeich

(Lage)

K537 3020
(im Stadtteil)
nach der Lage und Bestimmung im Kirchwerder Ortsteil Krauel 1970 nördlicher Teil etwa ab Höhe des Kiebitzbracks in Neuengamme
Krummer Hagen

(Lage)

K466 0520 nach einer Flurbezeichnung; ein Hagen ist ein eingefriedetes Stück Land 1922
Kuwerdamm

(Lage)

K527 0195 vermutlich von „Kurdamm“ abgewandelt, einem vorläufigen Deich um ein neu entstandenes Brack 1950
Lauweg

(Lage)

L333 0510 Sophus August Christian Lau (1853–1934), von 1881 bis 1912 Pastor in Kirchwerder 1970
Mette-Harden-Straße

(Lage)

M426 0190 Mette Harden (* um 1570; † nach 1612), ehemals im Kirchwerder Ortsteil Sande wohnhaft, 1612 der Hexerei angeklagt 1995
Neesentwiete

(Lage)

N022 0225 nach dem Weg zu einem „Neesen“ genannten Entwässerungsgraben 1957
Norderquerweg

(Lage)

N157 2010 nach der Lage im nördlichen Teil Kirchwerders 1950
Ochsenwerder Elbdeich

(Lage)

O015 0030
(im Stadtteil)
nach der Lage und der Bestimmung 1910 lt. Straßen- und Gebietsverzeichnis nur in Ochsenwerder; lt. Grundkarte südlich von Haus Nr. 363 bis Ende östliche Straßenhälfte in Kirchwerder
Ochsenwerder Landscheideweg

(Lage)

O017 0890
(im Stadtteil)
nach der dort verlaufenden Land-Wasser-Scheide 1948 zwischen Haus-Nr. 216 und 280 nördlicher Straßenteil in Kirchwerder, südlich davon bis zum Ende gänzlich in Kirchwerder, ansonsten in Ochsenwerder
Op den Hoogen

(Lage)

O217 0385 nach dem Volksmund entstanden, mit Bezug auf die durch Sandgewinnung unterschiedlichen Geländehöhen 2003
Ost-Kraueler Bogen

(Lage)

O181 0225 nach der Lage und dem Verlauf im Kirchwerder Ortsteil Krauel 1970 Teil des Elbdeichs
Overwerder Bogen

(Lage)

O175 1165
(im Stadtteil)
nach einem Flurnamen 1967 nördlicher Teil ab Südende des Hohendeicher Sees in Ochsenwerder
Overwerder Hauptdeich

(Lage)

O182 0260
(im Stadtteil)
nach einem Flurnamen und der Bestimmung 1970 nördlicher Teil ab Südende des Hohendeicher Sees in Ochsenwerder
Overwerder Weg

(Lage)

O176 0225 nach einem Flurnamen 1967
Ribenweg

(Lage)

R176 0=500 nach dem Rittergeschlecht Ribe und der 1420 zerstörten Ribenburg 1922
Sander Deichweg

(Lage)

S837 0=145 nach dem nach Lohbrügge eingemeindeten Dorf Sande 1970
Sporthallenweg

(Lage)

S932 0155 nach der Lage an der Sporthalle 1998
Süderquerweg

(Lage)

S786 7310 nach der Lage im südlichen Teil Kirchwerders 1950
Sülzbrackring

(Lage)

S875 0425 in Anlehnung an die Straße Auf dem Sülzbrack 1977
Warwischer Hauptdeich

(Lage)

W434 2190 nach der Lage und der Bestimmung im Kirchwerder Ortsteil Warwisch 1970
Warwischer Hinterdeich

(Lage)

W435 1945 nach der Lage und der Bestimmung im Kirchwerder Ortsteil Warwisch 1970
West-Kraueler Bogen

(Lage)

W436 0500 nach der Lage und dem Verlauf im Kirchwerder Ortsteil Krauel 1970
Wrauster Bogen

(Lage)

W437 0910 nach der Lage und dem Verlauf im Kirchwerder Ortsteil Wraust; seit 1362 als „De Wro“ bezeichnet, mundartlich für eine abgelegene Stelle 1970 Teil des Elbdeichs
Wulffsbrücke

(Lage)

W410 0170
(im Stadtteil)
Ernst Wulff (1848–1917), Gemeindevorsteher, Initiator des Brückenbaus 1929 nordöstlicher Teil in Reitbrook, überquert die Gose-Elbe
Zollenspieker-Hauptdeich

(Lage)

Z071 3580 nach Lage und Bestimmung im Kirchwerder Ortsteil Zollenspieker 1970 Teil des Elbdeichs
Zweiter Fersenweg

(Lage)

Z064 0280 in Anlehnung an den Fersenweg 1922 Wirtschaftsweg für anliegende Ländereien

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. Digitaler Atlas Nord
  2. Neuer Weg erinnert an den Retter des Fährhauses, Bergedorfer Zeitung vom 4. November 2014, abgerufen am 24. Juni 2018
  3. Irmgard Pietsch auf hamburg.de, abgerufen am 26. Juni 2018
  4. Senatsbeschluss im Amtlichen Anzeiger Nr. 95 vom 29. November 2016, abgerufen am 26. Juni 2018
  5. Fritz Bringmann@1@2Vorlage:Toter Link/www.dkp-hamburg.de (Seite nicht mehr abrufbar, Suche in Webarchiven  Info: Der Link wurde automatisch als defekt markiert. Bitte prüfe den Link gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis. im Mitteilungsblatt der DKP, Ausgabe 1/2018, Seite 2, abgerufen am 26. Juni 2018

Literatur und QuellenBearbeiten