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Liste der Straßen, Plätze und Brücken in Hamburg-Wilhelmsburg

Wikimedia-Liste
Lage von Wilhelmsburg in Hamburg und im Bezirk Hamburg-Mitte (hellrot)

Die Liste der Straßen, Plätze und Brücken in Hamburg-Wilhelmsburg ist eine Übersicht der gegenwärtig im Hamburger Stadtteil Wilhelmsburg vorhandenen Straßen, Plätze und Brücken. Sie ist Teil der Liste der Verkehrsflächen in Hamburg.

ÜberblickBearbeiten

In Wilhelmsburg (Ortsteilnummern 135 bis 137) leben 54068 Einwohner (Stand: 31. Dezember 2018) auf 35,4 km². Wilhelmsburg liegt in den Postleitzahlenbereichen 20457, 21107 und 21109.

In Wilhelmsburg gibt es 286 benannte Verkehrsflächen, darunter fünf Plätze, 16 Brücken, ein Park, ein Kai, zwei Höfte und zwei Sperrwerke.
Namensgeber sind neben alten Flurbezeichnungen und Deichanlagen auch zahlreiche lokale Persönlichkeiten, die in verschiedener Weise im Stadtteil gewirkt haben.

Übersicht der StraßenBearbeiten

Die nachfolgende Tabelle gibt eine Übersicht über alle benannten Verkehrsflächen – Straßen, Plätze und Brücken – im Stadtteil sowie einige dazugehörige Informationen. Im Einzelnen sind dies:

  • Name/Lage: aktuelle Bezeichnung der Straße, des Platzes oder der Brücke. Über den Link (Lage) kann die Straße, der Platz oder die Brücke auf verschiedenen Kartendiensten angezeigt werden. Die Geoposition gibt dabei ungefähr die Mitte an. Bei längeren Straßen, die durch zwei oder mehr Stadtteile führen, kann es daher sein, dass die Koordinate in einem anderen Stadtteil liegt.
  • Straßenschlüssel: amtlicher Straßenschlüssel, bestehend aus einem Buchstaben (Anfangsbuchstabe der Straße, des Platzes oder der Brücke) und einer dreistelligen Nummer.
  • Länge/Maße in Metern:
    Hinweis: Die in der Übersicht enthaltenen Längenangaben sind nach mathematischen Regeln auf- oder abgerundete Übersichtswerte, die im Digitalen Atlas Nord[1] mit dem dortigen Maßstab ermittelt wurden. Sie dienen eher Vergleichszwecken und werden, sofern amtliche Werte bekannt sind, ausgetauscht und gesondert gekennzeichnet.
    Bei Plätzen sind die Maße in der Form a × b bei rechteckigen Anlagen oder a × b × c bei dreiecksförmigen Anlagen mit a als längster Kante dargestellt.
    Der Zusatz (im Stadtteil) gibt an, wie lang die Straße innerhalb des Stadtteils ist, sofern sie durch mehrere Stadtteile verläuft.
  • Namensherkunft: Ursprung oder Bezug des Namens.
  • Datum der Benennung: Jahr der offiziellen Benennung oder der Ersterwähnung eines Namens, bei Unsicherheiten auch die Angabe eines Zeitraums.
  • Anmerkungen: Weitere Informationen bezüglich anliegender Institutionen, der Geschichte der Straße, historischer Bezeichnungen, Baudenkmale usw.
  • Bild: Foto der Straße oder eines anliegenden Objektes.
Name/Lage Straßen-
schlüssel
Länge/Maße
(in Metern)
Namensherkunft Datum der Benennung Anmerkungen Bild
Algermissenstraße

(Lage)

A563 0260 Franz Algermissen (1876–1943), von 1909 bis 1925 Pfarrer an der katholischen St. Bonifatius-Kirche 1972  
Alte Harburger Elbbrücke

(Lage)

A123 0450
(im Stadtteil)
nach ihrer Lage und Funktion über die Süderelbe führend 1967 südlicher Teil in Harburg; für den motorisierten Verkehr gesperrt, vor 1967 Neue Straßenbrücke, Harburger Elbbrücke  
Altendeichstieg

(Lage)

A616 0100 in Anlehnung an die Straße Alter Deich 1982  
Altenfelder Weg

(Lage)

A136 0590 nach dem 1333 eingedeichten Stillhorner Feld, auch „Altes Feld“ genannt 1909  
Alter Deich

(Lage)

A595 0140 nach einer alten, übernommenen Wegbezeichnung 1977  
Alter Rethedamm

(Lage)

A673 0230 in Anlehnung an den Rethedamm 1996  
Alte Schleuse

(Lage)

A130 0570 nach der ehemaligen Schleuse am Schlengendeich 1976  
Am Alten Gericht

(Lage)

A181 0135 nach dem Galgen, der sich dort seit 1674 befand 1937  
Am Alten Schlachthof

(Lage)

A183 0305 nach der Lage am ehemaligen Wilhelmsburger Schlachthof 1949  
Am Bahngraben

(Lage)

A646 0400 nach der Lage am Entwässerungsgraben entlang der Bahntrasse 1988 Die Straße ist nicht für den öffentlichen Verkehr freigegeben.  
Am Callabrack

(Lage)

A586 0090 nach Calla, einer Sumpfpflanze 1975 als „Brack“ bezeichnet man ein durch einen Deichbruch entstandenes Wasserloch hinter dem Deich  
Am Deichdenkmal

(Lage)

A209 0330 nach dem 1933 errichteten Deichdenkmal, das an die 1333 begonnene Eindeichung Wilhelmsburgs erinnert 1935  
Am Heuckenlock

(Lage)

A562 0175 nach dem nahegelegenen Naturschutzgebiet Heuckenlock 1972  
Am Inselpark

(Lage)

A727 0290 nach der Lage am Wilhelmsburger Inselpark 2010  
Am Kleinen Kanal

(Lage)

A272 0165 nach der Lage am Kleinen Kanal, dem nördlichen Teil des Reiherstieger Wettern 1900  
Am Papenbrack

(Lage)

A306 0625 nach der Lage an einem Brack, in dem ein Pastor (früheres Niederdeutsch = Pape) ertrunken sein soll 1935 zum Begriff „Brack“ siehe Am Callabrack  
Am Turnplatz

(Lage)

A349 0160 nach dem benachbarten Turnplatz „Jahn von 1895“ 1935  
Am Veringhof

(Lage)

A686 0430 in Anlehnung an die Veringstraße und die Gewerbehöfe 1999  
Am Weidengrund

(Lage)

A359 0415 nach einer ortsüblichen Bezeichnung 1938  
An der Hafenbahn

(Lage)

A580 0325
(im Stadtteil)
nach der Lage 1974 nördlicher Teil auf dem Kleinen Grasbrook  
An der Mühlenwettern

(Lage)

A407 0555 nach der Lage an dem parallel verlaufenden Mühlenwettern 1937  
Ankerplatz

(Lage)

A434 0105 nach dem gleichnamigen Begriff aus der Schifffahrt 1937  
Aßmannkanalbrücke

(Lage)

0030 nach Lage und Funktion über den Aßmannkanal führend 1924 Teil des Vogelhüttendeichs  
Auf der Höhe

(Lage)

A512 0670 nach der Lage auf einem alten Deich um 1620  
Auf der Hohen Schaar

(Lage)

A666 0690 nach der Lage in einem Gebiet mit der Flurbezeichnung „Hohe Schaar“ 1993  
Bahnhofspassage

(Lage)

B826 0130 nach der Lage am S-Bahnhof Wilhelmsburg 1981  
Bauernstegel

(Lage)

B099 0155 nach einer ortsüblichen Bezeichnung 1956 Stegel ist der Diminutiv von Steg, bezeichnet aber auch den Zaunübertritt bei Koppeln und Weiden  
Bauvereinsweg

(Lage)

B118 0105 nach dem Bauverein „Reiherstieg“, der in Wilhelmsburg eine große Anzahl von Wohnungen errichtete 1949  
Bauwiesenstraße

(Lage)

B119 0305 nach dem hier gelegenen, zwischen 1617 und 1624 eingedeichten Land, das Bauwiese genannt wurde 1927  
Bei der Bergwettern

(Lage)

B162 0350 nach der Lage an den gleichnamigen Entwässerungsgräben (Wettern) um 1937  
Bei der Schmiede

(Lage)

B185 0160 nach der Lage an einer ehemaligen Schmiede 1935  
Bei der Windmühle

(Lage)

B189 0785 nach der Lage an einer ehemaligen Windmühle 1935  
Bei der Wollkämmerei

(Lage)

B840 1425 nach der Lage an einer ehemaligen Wollkämmerei 1985  
Beim Schröderschen Hof

(Lage)

B881 0760 nach dem am Obergeorgswerder Hauptdeich 4 gelegenen, denkmalgeschützten Bauernhaus aus dem 18. Jahrhundert 2008  
Beim Wilhelmsburger Wasserturm

(Lage)

B878 0070 nach der Lage am ehemaligen, heute zu Wohnzwecken genutzten Wasserturm 2003  
Bergwetternweg

(Lage)

B844 0085 in Anlehnung an die Straße Bei der Bergwettern 1988  
Berta-Kröger-Platz

(Lage)

B831 0060 × 50 Berta Kröger (1891–1962), SPD-Politikerin 1982  
Beyestieg

(Lage)

B305 0170 nach einer bereits im 17. Jahrhundert in Wilhelmsburg lebenden Familie Beye 1957  
Blumensand

(Lage)

B414 0725 nach der gleichnamigen ehemaligen Elbinsel am Zusammenfluss von Rethe und Reiherstieg 1928  
Bonifatiusplatz

(Lage)

B899 0075 × 65 nach der Lage an der St. Bonifatius-Kirche 2007  
Bonifatiusstraße

(Lage)

B468 0435 nach der Lage an der St. Bonifatius-Kirche 1927  
Bonnéweg

(Lage)

B802 0125 Albert August Bonné (1896–1959), Gründer einer Schiffswerft 1978  
Brackhövel

(Lage)

B532 0220 nach der Hüvesiedlung 1949  
Brackstraße

(Lage)

B533 0770 nach ehemals acht Bracks, von denen heute noch vier existieren 1904 zum Begriff „Brack“ siehe Am Callabrack  
Brücke des 17. Juni

(Lage)

B998 0490
(im Stadtteil)
in Erinnerung an den Volksaufstand in der DDR 1964 südlicher Teil in Harburg  
Buddestraße

(Lage)

B675 0295 Hermann von Budde (18519–1906), Offizier und Minister im Deutschen Kaiserreich vor 1903  
Bullertweg

(Lage)

B699 0725 nach dem Begriff „Buller“ für ein mit Reet und Schilf bewachsenes Deichvorland 1908  
Burgweide

(Lage)

B792 0125  
Buscher Weg

(Lage)

B725 0520 nach einem mit Büschen bewachsenen Weg 1904  
Buschhövel

(Lage)

B727 0175 in Anlehnung an die Buschweide 1953  
Buschweide

(Lage)

B732 0455 nach einer Flurbezeichnung 1934  
Buschwerder Hauptdeich

(Lage)

B760 0745 nach einer Flurbezeichnung (Busch = kleiner Wald, Werder = Flussinsel) 1970  
Buschwerder Winkel

(Lage)

B830 0140 in Anlehnung an den Buschwerder Hauptdeich 1982  
Cafeastraße

(Lage)

C095 0060 nach der dort ansässigen gleichnamigen Kaffeehandels-Holding 2008  
Christoph-Cordes-Straße

(Lage)

C093 0380 Christoph Cordes (1807–1886), Müllermeister, Erbauer der Windmühle Johanna 2004 Christoph Cordes war der Vater des Architekten Wilhelm Cordes, des Planers, Bauleiters und späteren Verwalters des Ohlsdorfer Friedhofes.  
Dahlgrünring

(Lage)

D261 0430 Rolf Dahlgrün (1908–1969), FDP-Politiker, von 1962 bis 1966 Bundesfinanzminister 1975  
Deichgrafenweg

(Lage)

D058 0130 nach dem gleichnamigen Begriff als Vorsteher eines Deichverbandes 1935  
Dierksstraße

(Lage)

D104 0120 Heinrich Dierks, Bezirks- und Kirchenvorsteher 1904 Dierks war auch Hofbesitzer und hatte um 1890 hier seinen Grundbesitz. Ein etwa 45 Meter langer Straßenabschnitt nördlich des Vogelhüttendeichs wurde 2012 in Dorothea-Gartmann-Straße umbenannt.
Dorfanger

(Lage)

D150 0435 nach dem Begriff für einen öffentlichen Dorfplatz 1950 Beabsichtigt war die Errichtung eines Dorfmittelpunktes mit Schule, Kindergarten und Sportplatz zwischen 1935 und 1939, der 2. Weltkrieg machte diese Pläne zunichte.  
Dorfstieg

(Lage)

D155 0205 frei gewählter Name 1935  
Dorothea-Gartmann-Straße

(Lage)

D287 0045 Dorothea Gartmann (1891–1961), Malerin[2] 2012 Gartmann malte überwiegend Motive aus Wilhelmsburg, 46 Jahre lang lebte sie in der Veringstraße 46; vormals Teil der Dierksstraße
Dratelnstraße

(Lage)

D178 0910 Nikolaus von Drateln, dessen Familie seit Mitte des 17. Jahrhunderts in Wilhelmsburg ansässig war 1904 1902 schenkte von Drateln seinen Grundbesitz der Gemeinde Wilhelmsburg zum Bau des Rathauses.  
Dreieck

(Lage)

D182 0115 nach den aufgrund des Straßenverlaufs entstandenen dreieckigen Grundstücken 1949  
Dursun-Akçam-Ufer

(Lage)

D288 0615 Dursun Akçam (1930–2003), türkischer Lehrer, Gewerkschafter, Journalist und Schriftsteller 2015 Akçam wirkte von Beginn der 1980er-Jahre bis 1995 in vielfältiger Weise in Wilhelmsburg.  
Eckermannstraße

(Lage)

E015 0190 Johann Peter Eckermann (1792–1854), Schriftsteller 1949 vor 1949 Goethestraße  
Einlagedeich

(Lage)

E099 1290 nach einem alten Deich, der 1368 zwischen dem Altenfelder und dem Götjensorter Deich eingelegt wurde 1951  
Eishövel

(Lage)

E106 0510 nach einer alten Flurbezeichnung und dem zeitweiligen Standort einer Eisfabrik 1949  
Eleonorenweg

(Lage)

E135 0145 Eleonore d’Olbreuse (1639–1722), Gattin Georg Wilhelms von Braunschweig, ab 1674 unter anderem Gräfin von Harburg und Wilhelmsburg 1956  
Ellerholzbrücke

(Lage)

E297 0095
(im Stadtteil)
in Anlehnung an den ehemaligen Namen Ellerholzrampe 1981 Das Ellerholz war eine Flussinsel und der Name eines staatlichen Pachtgutes; nördlicher Teil in Steinwerder und auf dem Kleinen Grasbrook.  
Ellerholzweg

(Lage)

E155 1175
(im Stadtteil)
in Anlehnung an die Ellerholzbrücke bzw. Ellerholzrampe 1927 kurzer nördlicher Teil in Steinwerder  
Elsterweide

(Lage)

E170 0470 nach einer volkstümlichen Bezeichnung 1937  
Erlerring

(Lage)

E282 0400 Fritz Erler (1913–1967), SPD-Politiker 1975  
Ernastraße

(Lage)

E215 0120 nach dem weiblichen Vornamen 1927  
Ernst-August-Deich

(Lage)

E218 0590 Ernst August von Hannover (1845–1923), letzter Kronprinz des Königreichs Hannover 1900  
Ernst-August-Stieg

(Lage)

E325 0240 in Anlehnung an den benachbarten Ernst-August-Deich 1992  
Ernteweg

(Lage)

E230 0155 frei gewählter Name 1937  
Europabrücke

(Lage)

E308 0215
(im Stadtteil)
nach dem europäischen Kontinent 1985 südlicher Teil in Harburg; verläuft im Zuge der A 253 über die Süderelbe  
Eversween

(Lage)

E268 2120 nach einem alten, gleichnamigen Wasserlauf 1939 „Sween“ meint den Schweinehirten  
Fährstieg

(Lage)

F298 0270 in Anlehnung an die Fährstraße 1970  
Fährstraße

(Lage)

F008 1105 nach Lage und Funktion als zum ehemaligen Fähranleger Reiherstieg führend 1900  
Fährstraßenbrücke

(Lage)

0015 in Anlehnung an die Fährstraße 1906 überquert im Zuge der Fährstraße den Reiherstieger Wettern  
Feldrain

(Lage)

F064 0245 frei gewählter Name 1937  
Finkenriek

(Lage)

F114 1320 nach einer Flurbezeichnung 1907 niederdeutsch Finkenriek = Finkenreich  
Finkenrieker Deichweg

(Lage)

F294 0110 nach der Funktion zum Finkenrieker Hauptdeich führend 1970  
Finkenrieker Hauptdeich

(Lage)

F295 1635 nach der Funktion und in Anlehnung an die Straße Finkenriek 1970  
Finkenschlag

(Lage)

F116 0175 frei gewählter Name 1937  
Fiskalische Straße

(Lage)

F137 0725 nach der Lage auf staatlichem Gebiet, dem so genannten Domänenfiskus 1908  
Fitgerweg

(Lage)

F138 0440 Arthur Fitger (1840–1909), Maler und Dichter 1951  
Flünkentwiete

(Lage)

F343 0095 nach der nahegelegenen Windmühle Johanna 2005 niederdeutsch Flünken = Mühlenflügel  
Gaswerkweg

(Lage)

G027 0100 nach der Lage am ehemaligen Wilhelmsburger Gaswerk 1957  
Gehrkensweg

(Lage)

G043 0130 Albertus Gehrkens (1856–1933), Heimatforscher, von 1888 bis 1933 Bezirksvorsteher am Reiherstieg 1935  
Georgswerder Bogen

(Lage)

G062 1450 nach dem Verlauf der Straße an der Grenze zu Georgswerder 1949 nur nördlich angrenzende Grundstücke mit den Hausnummern 9–19 auf der Veddel, ansonsten in Wilhelmsburg, insbesondere die komplette Straßenfläche  
Georgswerder Ring

(Lage)

G419 0375 nach Lage und Verlauf im Wilhelmsburger Ortsteil Georgswerder 1981  
Georg-Wilhelm-Straße

(Lage)

G058 4550 Georg Wilhelm, Herzog zu Braunschweig-Lüneburg (1624–1705) 1947 Georg Wilhelm deichte die von ihm erworbenen Elbinseln Stillhorn, Georgswerder und Rotehaus ein und benannte das Gebiet nach sich: Wilhelmsburg; 1908–1933: Chaussee, 1933–1947: Hindenburgstraße  
Geraer Weg

(Lage)

G066 0205 Gera, Stadt in Thüringen 1952  
Gertrud-von-Thaden-Platz

(Lage)

G497 0065 x55 x55 Gertrud von Thaden (1913–1998), bis 1981 Verlegerin und Herausgeberin der „Wilhelmsburger Zeitung“[3] 2012 Gertrud von Thaden hat sich durch ihr insbesondere kulturelles Engagement in Wilhelmsburg Anerkennung erworben.  
Gert-Schwämmle-Weg

(Lage)

G454 1480 Gert Schwämmle (1927–1979), Vorsitzender des Ortsausschusses in Wilhelmsburg 1990  
Goetjensorter Deich

(Lage)

G143 0375 nach einem Hofbesitzer Gödeke 1910  
Großer Stackort

(Lage)

G279 0240 nach dem Begriff „stacken“ für eine Uferbefestigung herstellen und erhalten 1935  
Groß-Sand

(Lage)

G259 0525 nach einer Flurbezeichnung, die den Ufersand eines Elbarmes meint 1900  
Grotestraße

(Lage)

G299 0395 nach der Familie Grote, die zwischen 1361 und 1672 große Gebiete in Wilhelmsburg besaß 1927  
Hafenrandstraße

(Lage)

H766 0925 nach der Lage am Spreehafen 1981  
Hakenstraße

(Lage)

H054 0190 nach dem Verlauf 1949  
Hanseatenweg

(Lage)

H122 0230 auf Wunsch der Anwohner der sog. „Hafenarbeitersiedlung“, nachdem Wilhelmsburg aufgrund des Groß-Hamburg-Gesetzes Teil Hamburgs geworden war 1937  
Hans-Sander-Straße

(Lage)

H825 0100 Hans Sander (1911–1996), SPD-Politiker und Widerstandskämpfer gegen den Nationalsozialismus 1999  
Harburger Chaussee

(Lage)

H126 0655
(im Stadtteil)
nach dem Zielort Harburg 1852 westlicher Teil auf dem Kleinen Grasbrook, östlich des S-Bahnhofs Veddel auf der Veddel  
Hauland

(Lage)

H196 2650 nach dem niederdeutschen Begriff „Hau“ für „Heu“ 1958  
Haulander Hauptdeich

(Lage)

H707 0300 nach der Funktion 1970  
Haulander Weg

(Lage)

H730 0730 nach dem niederdeutschen Begriff „Hau“ für „Heu“ 1949 vor 1949: Grüner Deich  
Heinrich-Gross-Straße

(Lage)

H294 0065 Heinrich Gross (1848–1914), Mitgründer und Vorsitzender der Allgemeinen Deutschen Schiffszimmerer-Genossenschaft 1949 1911–1927: Reuterstraße, 1927–1933: Paul-Ehrlich-Straße, 1933–1949: Gneisenaustraße  
Hermann-Keesenberg-Brücke

(Lage)

H827 0120 Hermann Keesenberg (1900–1991), Lehrer und Heimatforscher 2000 überquert im Zuge der Neuenfelder Straße die Bahngleise beim S-Bahnhof Wilhelmsburg  
Hermann-Westphal-Straße

(Lage)

H834 0195 Hermann Westphal (1912–2000), von 1961 bis 1976 Leiter des Wilhelmsburger Ortsamtes 2000  
Hinter der Dorfkirche

(Lage)

H454 0740 nach der Lage bei der Kirchdorfer Kirche 1937  
Hobernslag

(Lage)

H838 0075 nach der früheren Größe eines Ernteertrags 2005  
Hohe-Schaar-Kamp

(Lage)

H804 0500 in Anlehnung an die Hohe-Schaar-Straße 1993  
Hohe-Schaar-Straße

(Lage)

H545 3395 nach einer Flurbezeichnung als ehemalige Insel im Westen Wilhelmsburgs 1928  
Honartsdeicher Kehre

(Lage)

H615 0430 in Anlehnung an den Honartsdeicher Weg 1962 nur Fußweg  
Honartsdeicher Weg

(Lage)

H616 0625 nach dem holländischen Ingenieur Johann von Honart, der 1681 den nach ihm benannten Deich anlegte 1908 nur Fuß- und Radweg  
Hövelbrook

(Lage)

H515 0110 in Anlehnung an den Hövelweg 1949  
Hövelpromenade

(Lage)

H516 0980 in Anlehnung an den Hövelweg 1957  
Hövelweg

(Lage)

H517 0325 nach der früheren Elbinsel Hövel (Hövel = Hügel) 1907  
Ilenbrook

(Lage)

I009 0160 nach dem Begriff „Ilen“ für Blut- oder Leberegel 1949 Der Leberegel kann, mit der Nahrung aufgenommen, schwere gesundheitliche Schäden an Weidetieren verursachen, die durch Abmagerung bis zum Tode führen.
Ilenbuller

(Lage)

I010 0090 nach dem Begriff „Ilen“ für Blut- oder Leberegel 1949  
Im Schönenfelde

(Lage)

I047 0780 nach der Tatsache, dass es sich bei diesem Gebiet um bestes Weideland gehandelt haben soll 1937  
In de Huuk

(Lage)

I123 0390 nach einer Flurbezeichnung (Huke = Ecke, Winkel) 1971  
Industriestraße

(Lage)

I091 1245 nach der Lage im Industriegebiet 1949  
Jaffe-Davids-Kanal-Brücke

(Lage)

0025 Ludwig Salomo Jaffe (1845–1923), Industrieller und Grundstücksmakler 1909 überquert im Zuge des Vogelhüttendeichs den Jaffe-Davids-Kanal  
Jaffestraße

(Lage)

J015 0475 Ludwig Salomo Jaffe (1845–1923), Industrieller und Grundstücksmakler 1949  
Jakobsberg

(Lage)

J024 1650 Herkunft nicht geklärt, möglicherweise nach einem Voreigentümer dieses Namens 1953  
Jenaer Straße

(Lage)

J034 0180 Jena, Stadt in Thüringen 1949  
Jenerseitedeich

(Lage)

J035 1710 nach dem niederdeutschen „günner Sied“ für „jenseits des Siedens“, des Siedenfeldes 1910 Vermutlich ist der Name daraus entstanden, dass begriffsunkundige Kartographen den Ausdruck „Sied“ mit „Seite“ übersetzt haben.  
Julius-Ertel-Straße

(Lage)

J091 0210 Julius Ertel, Gründer der Firma Ertel, Bieber & Co. Kupferhütte, die in dieser Straße Wohnhäuser errichtete 1949  
Julius-Schindler-Straße

(Lage)

J135 0195 Julius Schindler (1878–1941), Unternehmer 1992 Die Julius-Schindler-Straße ist nicht für den öffentlichen Verkehr freigegeben, sie verläuft als Verlängerung der Neuhöfer Brückenstraße auf dem Gelände des Chemiekonzerns H&R GmbH & Co. KGaA
Jungnickelstraße

(Lage)

J104 0200 Friedrich Jungnickel, von 1893 bis 1907 Eisenbahn-Direktions-Präsident in Altona 1903  
Kalikai

(Lage)

K031 0705 nach der dortigen Umschlaganlage für Kali 1953
Karl-Arnold-Ring

(Lage)

K558 1095 Karl Arnold (1901–1958), CDU-Politiker, von 1947 bis 1956 Ministerpräsident von Nordrhein-Westfalen 1975  
Karl-Kunert-Straße

(Lage)

K613 0080 Karl Hermann Kunert (1911–1970), Pastor 1990  
Karl-von-Thielen-Brücke

(Lage)

K627 0155 Karl von Thielen (1832–1906), preußischer Politiker 1949 überquert im Zuge der Thielenstraße die Gleise der Fern- und S-Bahn nördlich des S-Bahnhofs Wilhelmsburg  
Katenweg

(Lage)

K096 0655 nach der Lage an Klindworths Katen, zum ehemaligen Kornweider Hof gehörend 1954  
Kattwykbrücke

(Lage)

K546 0200
(im Stadtteil)
nach dem mittelniederdeutschen Begriff für „sumpfige Bucht“ 1972 überquert im Zuge des Kattwykdamms die Süderelbe in Höhe des Hohe-Schaar-Hafens; westlicher Teil in Moorburg  
Kattwykdamm

(Lage)

K548 1690
(im Stadtteil)
siehe Kattwykbrücke 1973 westlicher Teil ab Mitte der Süderelbe in Moorburg  
Kattwykstraße

(Lage)

K110 1655 siehe Kattwykbrücke 1959  
Kattwykweg

(Lage)

K598 1050 siehe Kattwykbrücke 1987  
Keindorffstraße

(Lage)

K125 0070 Gustav Keindorff, Regierungsrat bei der Eisenbahndirektion in Altona vor 1903  
Kirchdorfer Damm

(Lage)

K559 0175 Wilhelmsburger Ortsteil Kirchdorf Fußweg  
Kirchdorfer Stieg

(Lage)

K576 0090 Wilhelmsburger Ortsteil Kirchdorf 1980  
Kirchdorfer Straße

(Lage)

K180 1505 Wilhelmsburger Ortsteil Kirchdorf 1949  
Kleinenhövel

(Lage)

K243 0100 nach einer Flurbezeichnung (Hövel = Hügel) 1949  
Kleingartenweg

(Lage)

K253 0135 nach den Kleingärten zwischen Honartsdeich und Georgswerder 1953  
Kleinsand

(Lage)

K254 0100 nach einer Flurbezeichnung, die auf landwirtschaftlich minderwertiges Land hindeutet 1949  
Klütjenfelder Straße

(Lage)

K282 0240
(im Stadtteil)
nach dem ehemaligen Staatspachtgut Klütjenfelde, durch das die Straße führte 1903 Klütjenfeld ist ein Flurname und bedeutet „Feld mit Erdklumpen“; nördlicher Teil auf dem Kleinen Grasbrook.  
Köhlbranddeich

(Lage)

K309 0150
(im Stadtteil)
nach der Lage am Köhlbrand 1910 nördlich der Köhlbrandbrücke in Steinwerder  
König-Georg-Deich

(Lage)

K318 1255 Georg V. (1819–1878), letzter König von Hannover 1908  
König-Georg-Stieg

(Lage)

K611 0190 in Anlehnung an den König-Georg-Deich 1990  
König-Georg-Weg

(Lage)

K535 0145 in Anlehnung an den König-Georg-Deich 1970  
Koornstegel

(Lage)

K634 0075 auf diesem Weg wurden Getreidesäcke zu und von den auf den Wettern liegenden Kähnen transportiert 2005 niederdeutsch Koorn = Korn, Stegel ist der Diminutiv von Steg  
Koppelstieg

(Lage)

K369 0770 Koppel meint ein eingezäuntes Stück Weideland 1935  
Korallusring

(Lage)

K374 0280 Hermann Korallus (1849–1925), Mitbegründer und langjähriger Vorsitzender des Wilhelmsburger Eisenbahnbau-Spar- und Consumvereins 1957  
Korallusstraße

(Lage)

K375 0340 in Anlehnung an den Korallusring 1957  
Kornweide

(Lage)

K385 1765 nach dem einzigen Feld in Wilhelmsburg, auf dem Korn angebaut wurde vor 1852  
Kreetsander Hauptdeich

(Lage)

K539 1985 nach der Flurbezeichnung „Kreetsand“ 1970 niederdeutsch Kreet = Zank, Streit  
Krieterstraße

(Lage)

K532 0725 Karl-Andreas Krieter (1890–1963), Pfarrer an der St. Bonifatius-Kirche 1969  
Krusenbusch

(Lage)

K471 nach einer früheren Insel, 1620 „Krushus“ genannt 1937 niederdeutsch krus = kraus; es handelt sich um keine Straße, sondern um eine Landspitze, an der die Rethe in die Süderelbe mündet
Kuckuckshorn

(Lage)

K474 0460 früherer Name des Beenckschen Gehöfts 1952  
Kükenbracksweg

(Lage)

K604 1985 nach dem nahegelegenen Kükenbrack 1988 zum Begriff „Brack“ siehe Am Callabrack  
Kunertweg

(Lage)

K612 0050 Karl Hermann Kunert (1911–1970), Pastor; in Anlehnung an die benachbarte Karl-Kunert-Straße 1990  
Kurdamm

(Lage)

K512 0270 bezeichnet einen vorläufigen Deich um ein neu entstandenes Brack 1904 zum Begriff „Brack“ siehe „Am Callabrack“  
Kurt-Emmerich-Platz

(Lage)

K640 0280 × 40 Kurt Emmerich (1930–2006), Sportreporter des NDR 2013  
Langenhövel

(Lage)

L044 0885 nach dem Weg zum früheren Hövelhof 1949  
Leipeltstraße

(Lage)

L116 0540 Hans Leipelt (1921–1945), Widerstandskämpfer und Opfer des Nationalsozialismus, Mitglied der Widerstandsbewegung Weiße Rose 1964  
Mannesallee

(Lage)

M029 0295 Georg Ernst Wilhelm Gustav Mannes, Pastor in der Emmausgemeinde, nach 1915 Superintendent in Harburg 1950 bis 1950 Kirchenallee  
Max-Eyth-Straße

(Lage)

M099 0060 Max Eyth (1836–1906), Ingenieur, Schriftsteller und Zeichner 1933 1903–1927: Ernst-Schmidt-Straße, 1927–1933: Oeserstraße  
Maximilian-Kolbe-Weg

(Lage)

M382 0320 Maximilian Kolbe (1894–1941), polnischer Franziskanerpater, Opfer des Nationalsozialismus 1975  
Mengestraße

(Lage)

M150 0540 Adolf Menge (1856–1917), von 1903 bis 1917 Erster Bürgermeister in Wilhelmsburg 1927 vor 1927: Rathausstraße  
Mittelhövel

(Lage)

M206 0300 in Anlehnung an den Flurnamen „Im Hövel“ (Hövel = Hügel) 1949  
Modersohnstraße

(Lage)

M213 0305 Otto Modersohn (1865–1943), Landschaftsmaler, Mitbegründer der Künstlerkolonie Worpswede 1951  
Möhlenhoff

(Lage)

M435 0125 nach der Lage in der Nähe der Windmühle Johanna 2004 niederdeutsch Möhlenhoff = Mühlenhof  
Möhlsteenpadd

(Lage)

M438 0090 nach der Lage in der Nähe der Windmühle Johanna 2005 niederdeutsch Möhlsteenpadd = Mühlsteinpfad  
Mokrystraße

(Lage)

M416 0190 Rudolf Mokry (1905–1944), Schlosser und Widerstandskämpfer, Opfer des Nationalsozialismus 1990  
Moldauweg

(Lage)

M418 0280 Moldau, Nebenfluss der Elbe in Tschechien 1991  
Moorwerder Brückendamm

(Lage)

M284 0115 nach Lage und Funktion im Wilhelmsburger Ortsteil Moorwerder 1967  
Moorwerder Hauptdeich

(Lage)

M360 5400 nach Lage und Funktion im Wilhelmsburger Ortsteil Moorwerder 1970  
Moorwerder Norderdeich

(Lage)

M285 1345 nach Lage und Funktion im Wilhelmsburger Ortsteil Moorwerder 1949  
Moorwerder Osterdeich

(Lage)

M286 0380 nach Lage und Funktion im Wilhelmsburger Ortsteil Moorwerder 1949  
Moorwerder Süderdeich

(Lage)

M287 0430 nach Lage und Funktion im Wilhelmsburger Ortsteil Moorwerder 1949  
Moorwerder Westerdeich

(Lage)

M288 0450 nach Lage und Funktion im Wilhelmsburger Ortsteil Moorwerder 1949  
Muharrem-Acar-Brücke

(Lage)

M449 0215 Muharrem Acar (1957–2009), türkischer Einwanderer, der später die deutsche Staatsbürgerschaft annahm[3] 2012 Acar kam 14-jährig nach Deutschland und arbeitete in verschiedenen Berufen, engagierte sich gewerkschaftlich und war ehrenamtlicher Arbeitsrichter. Die Fußgängerbrücke führt über die Gleise der Fern- und S-Bahn am Bahnhof Wilhelmsburg.  
Neuenfelder Straße

(Lage)

N055 1610 nach dem 1372 eingedeichten „Neuen Felde“ 1935  
Neuenfelder Straßenbrücke

(Lage)

0020 in Anlehnung an die Neuenfelder Straße 1964 überquert im Zuge der Neuenfelder Straße den Elsa-Bromeis-Kanal  
Neue Veringkanaldrehbrücke

(Lage)

0050 nach Lage und Funktion 1922 überquert im Zuge der Neuhöfer Straße den Veringkanal  
Neue Wollkämmereistraße

(Lage)

N231 0325 in Anlehnung an die Wollkämmereistraße 1991  
Neuhöfer Brückenstraße

(Lage)

N072 1090 nach der Funktion als Zufahrt zur Reiherstieg-Klappbrücke 1949  
Neuhöfer Damm

(Lage)

N073 0800
(im Stadtteil)
nach der ehemaligen Elbinsel Neuhof 1949 nördlicher Teil in Steinwerder  
Neuhöfer Pier

(Lage)

0175 nach der Lage am Neuhöfer Kanal 1967
Neuhöfer Straße

(Lage)

N075 1620 nach der ehemaligen Elbinsel Neuhof vor 1903  
Niedergeorgswerder Deich

(Lage)

N101 2245 nach Lage und Funktion im Wilhelmsburger Ortsteil Georgswerder 1907 Der Niedergeorgswerder Deich schützt den westlichen Teil des Georgswerder Feldes, der Obergeorgswerder Deich den östlichen Teil.  
Nippoldstraße

(Lage)

N131 1900 Ferdinand Nippold (1871–1929), Geschäftsführer der Aktiengesellschaft Neuhof 1933 Die Aktiengesellschaft Neuhof erwarb 1896 die gleichnamige Elbinsel und erschloss sie für Industrie und Wohnzwecke. Bis 1933: Freihafenstraße  
Nippoldweg

(Lage)

N193 0095 in Anlehnung an die Nippoldstraße 1970  
Obergeorgswerder Deich

(Lage)

O007 1375 nach Lage und Funktion im Wilhelmsburger Ortsteil Georgswerder 1907 Der Obergeorgswerder Deich schützt den östlichen Teil des Georgswerder Feldes, der Niedergeorgswerder Deich den westlichen Teil.  
Obergeorgswerder Hauptdeich

(Lage)

O184 0880 in Anlehnung an den Obergeorgswerder Deich 1970 nördlicher Teil ab der A 1 auf der Veddel  
Ole Karkhoff

(Lage)

O086 0165 in Erinnerung an die 1416 untergegangene Insel Gorrieswerder 1949 niederdeutsch Ole Karkhoff = Alter Kirchhof (Friedhof)  
Ottensweide

(Lage)

O195 0185 nach dem ehemaligen, in Stillhorn gelegenen „Ottens Hof“ und der dazugehörigen „Ottens Weid“ 1975  
Otterhaken

(Lage)

O164 0105 nach den in den Nebenarmen der Elbe vorkommenden Fischottern 1949  
Otto-Brenner-Straße

(Lage)

O194 1540 Otto Brenner (1907–1972), Politiker und Gewerkschafter, Vorsitzender der IG Metall 1975  
Parallelstraße

(Lage)

P030 0150 nach der Lage an den Gleisen zwischen den S-Bahnhöfen Wilhelmsburg und Veddel 1949  
Perlstieg

(Lage)

P071 0135 Gerd Hinrich Perl (1715–1793), Lehrer an Wilhelmsburger Schulen 1962  
Peter-Beenck-Straße

(Lage)

P074 0380 Peter Beenck (1750–1820), Schiffbaumeister in Wilhelmsburg 1949  
Pollhornbogen

(Lage)

P246 0520 in Anlehnung an den Pollhornweg 1982  
Pollhorner Hauptdeich

(Lage)

P227 1240 in Anlehnung an den Pollhornweg 1970  
Pollhornweg

(Lage)

P157 0775 nach einer Flurbezeichnung 1967  
Prassekstraße

(Lage)

P191 0510 Johannes Prassek (1911–1943), katholischer Priester, Opfer des Nationalsozialismus als einer der vier Lübecker Märtyrer 1964 Nach Prassek ist in Hamburg auch der Johannes-Prassek-Park in Barmbek-Süd benannt.  
Quittenstieg

(Lage)

Q017 0075 nach den früher hier vorhandenen Quittenbäumen 1990  
Rahmwerder Straße

(Lage)

R031 0230 nach einer ehemaligen Elbinsel, deren Namensherkunft unbekannt ist 1904  
Reiherstiegdeich

(Lage)

R120 0535 nach Lage und Funktion in der Nähe des Reiherstiegs 1900  
Reiherstieg-Hauptdeich

(Lage)

R386 0455 nach Lage und Funktion am Reiherstieg 1969  
Reiherstieg-Klappbrücke

(Lage)

0110 nach Lage und Funktion 1988 überquert im Zuge der Neuhöfer Straße den Reiherstieg  
Reinstorfweg

(Lage)

R136 0175 Ernst Reinstorf (1868–1960), Heimatforscher und Schriftsteller 1966  
Rethebrücke

(Lage)

0135 nach Lage und Funktion 1930 überquert im Zuge des Rethedamms die Rethe  
Rethedamm

(Lage)

R164 0880 nach der Lage in Höhe der Rethe 1930  
Rethehöft

(Lage)

R396 nach der Lage an der Rethe am Ende des Kalikais 1938
Rethe-Ufer

(Lage)

R163 0500 nach der Lage an der Rethe 1959
Rethweg

(Lage)

R168 0445 nach dem Schilfrohr zum Decken von Häusern 1935  
Riechelmannweg

(Lage)

R405 0085 Johann Hinrich Konrad Riechelmann (1794–1876), Kantor in Wilhelmsburg und Lehrer in Kirchdorf, begründete die „Lehrervereinigung an der Elbe“ 1975  
Roseliusweg

(Lage)

R281 0205 Ludwig Roselius (1874–1943), Kaffeehändler 1951 Roselius gründete 1906 die Firma Kaffee Hag und trat als künstlerischer Mäzen hervor.  
Rotenhäuser Damm

(Lage)

R307 1120 in Anlehnung an die Rotenhäuser Straße 1949  
Rotenhäuser End

(Lage)

R308 0410 in Anlehnung an die Rotenhäuser Straße 1949  
Rotenhäuser Straße

(Lage)

R309 1310 nach einem 1594 eingedeichten Gebiet, dem Rotehaus 1900 Die Adelsfamilie Grote hatte hier ihr Wohnhaus, das im Gegensatz zu den Lehmhäusern der Bauern mit roten Ziegeln bzw. Backsteinen gebaut war.  
Rotenhäuser Twiete

(Lage)

R310 0100 in Anlehnung an die Rotenhäuser Straße 1943  
Rotenhäuser Wettern

(Lage)

R311 0220 in Anlehnung an die Rotenhäuser Straße und den hier verlaufenden Entwässerungsgräben 1940  
Rubbertstraße

(Lage)

R326 0860 nach der seit 1700 in Wilhelmsburg ansässigen Familie Rubbert 1938 1907–1938: Davidstraße  
Rüdemannweg

(Lage)

R338 0338 Friedrich Rüdemann (1860–1932), Gründer und langjähriges Vorstandsmitglied des Gemeinnützigen Bauvereins Reiherstieg GmbH 1952  
Rudolfstraße

(Lage)

R329 0095 nach einem Mitinhaber der Firma Ertel, Bieber & Co. Kupferhütte 1905 siehe Julius-Ertel-Straße  
Sanitasstraße

(Lage)

S054 0290 nach der gleichnamigen Gesellschaft, die in dieser Straße sanitäre Anlagen herstellte 1907  
Schipperort

(Lage)

S177 0080 nach dem niederdeutschen Wort „Schipper“ für „Schiffer“ 1949
Schlatermundweg

(Lage)

S188 0130 nach der Familie Schlatermund, der das Gelände gehörte 1956 1935–1956: Beim Arbeitslager  
Schlengendeich

(Lage)

S199 0425 Herkunft nicht einwandfrei geklärt, vermutlich nach dem gekrümmten Verlauf des Deiches 1907  
Schlenzigstraße

(Lage)

S834 0505 Walter Schlenzig (1902–1966), Industrieller und Förderer gemeinnütziger Einrichtungen in Wilhelmsburg 1969  
Schlinckstraße

(Lage)

S880 0135 nach dem Palminwerk H. Schlinck & Cie. 1979  
Schlöperstieg

(Lage)

S212 0245 nach den niederdeutschen Begriffen „sliepen“ (schleifen) bzw. „Slööp“ (Schleife) 1907  
Schluisgrove

(Lage)

S222 0550 nach einem nach der 1538 erfolgten Eindeichung des Gebietes dort befindlichen Schleusengraben 1959  
Schmidts Breite

(Lage)

S235 0835 nach der Bau-Terraingesellschaft F. H. Schmidt 1949 Die Gesellschaft legte gemeinsam mit der Veringschen GmbH die Schmidt- und die Veringstraße sowie den Schmidt- und den Veringkanal an. Vor 1949 Schmidtstraße  
Schönenfelder Straße

(Lage)

S266 1260 nach dem „Schönen Feld“, das 1491 eingedeicht wurde 1904  
Schutenort

(Lage)

S334 0055 frei gewählter Name, möglicherweise in Anlehnung an den benachbarten Schipperort 1949
Schwentnerring

(Lage)

S359 0525 Bernhard Schwentner (1891–1944), Priester, Opfer des Nationalsozialismus 1964  
Seegelkenkehre

(Lage)

S925 0075 J. H. A. Seegelken (1807–1873), von 1849 bis 1973 Deichvogt in Wilhelmsburg 1996  
Siebenbrüderweide

(Lage)

S419 0740 nach einer Flurbezeichnung 1935  
Siedenfelder Weg

(Lage)

S426 2555 nach dem niederdeutschen Wort „sied“ für „seicht“, hier befand sich der niedrigste Teil der Insel 1907  
Siedlersruh

(Lage)

S427 0135 frei gewählter Name 1949  
Sophie-Dorothea-Stieg

(Lage)

S929 0080 Sophie Dorothea von Braunschweig-Lüneburg (1666–1726), Tochter des Gründers Wilhelmsburgs, Georg Wilhelm Herzog von Braunschweig und Lüneburg 1997 Fußweg  
Sperlsdeicher Weg

(Lage)

S543 0530 Johann Jacob Sperl, Amtmann 1910 Die Straße wurde 1672 während der Amtszeit Sperls angelegt.  
Sperrwerk Schmidtkanal

(Lage)

0035 nach Lage und Funktion an der Mündung des Äußeren Schmidtkanals in den Reiherstieg 1968/70
Sperrwerk Veringkanal

(Lage)

0030 nach Lage und Funktion an der Mündung des Veringkanals in den Reiherstieg 1969/70
Stenzelring

(Lage)

S836 0895 Georg Stenzel (1877–1964), Hauptgeschäftsführer der Handwerkskammer 1969  
Stillhorner Hauptdeich

(Lage)

S842 1155 nach Lage und Funktion im Wilhelmsburger Ortsteil Stillhorn 1928  
Stillhorner Stegel

(Lage)

S849 0050 nach der Lage im Wilhelmsburger Ortsteil Stillhorn 1972 „Stegel“ ist der Diminutiv von „Steg“, meint aber auch einen Weideübertritt  
Stillhorner Weg

(Lage)

S695 1165 nach der Lage im Wilhelmsburger Ortsteil Stillhorn 1907  
Stübenhofer Weg

(Lage)

S760 0870 vermutlich nach einer Familie Stüben oder Stüven, zu deren Hof die Straße führte 1907 Der Familienname Stüben bzw. Stüven ist in Wilhelmsburg bereits um das Jahr 1600 nachweisbar.  
Stübenplatz

(Lage)

S761 0065 × 50 nach Heinrich Stüben, der hier um 1900 herum das Lokal „Stübens Volksgarten“ betrieb 1955  
Thielenstraße

(Lage)

T066 0670 Karl von Thielen (1832–1906), preußischer Politiker 1903  
Trettaustraße

(Lage)

T159 0630 Karl Trettau (1858–1924), Kommerzienrat und Direktor der Plangeschen Mühle 1927  
Ursula-Falke-Terrassen

(Lage)

U057 0080 × 30 Ursula Falke (1937–2008)[3] 2012 Ursula Falke hat sich in vielfältiger Weise um den Stadtteil verdient gemacht, unter anderem als Mitinitiatorin der Wilhelmsburger Tafel, als Stadtteilführerin oder Kirchenvorstand in St. Raphael.  
Veddeler Bogen

(Lage)

V008 0025
(im Stadtteil)
nach dem Verlauf der Straße im Stadtteil 1955 überwiegend auf der Veddel, kurz vor der Einmündung in den Georgswerder Bogen nach Wilhelmsburg übergehend  
Veddeler Straße

(Lage)

V138 0150
(im Stadtteil)
nach dem Verlauf im Stadtteil 1988 nördlicher Teil ab S-Bahnhof Veddel und dem Auswanderermuseum BallinStadt auf der Veddel  
Veringstraße

(Lage)

V030 1555 Hermann Vering (1846–1922), Bauunternehmer 1900 Vering erschloss gemeinsam mit seinem Bruder Carl Hubert Vering unter anderem das Reiherstiegviertel als Industrie- und Wohnstandort.  
Veringweg

(Lage)

V031 0085 in Anlehnung an die Veringstraße 1942  
Vogelhüttendeich

(Lage)

V060 1950 nach dem nördlich gelegenen Vogelhüttenfeld, das zwischen 1742 und 1755 zum Vogelfang diente 1949  
Vogelhüttendeichbrücke

(Lage)

0015 in Anlehnung an den Vogelhüttendeich 1949 überquert im Zuge des Vogelhüttendeichs die Stelle, an der der Reiherstieger Wettern in den Kleinen Kanal übergeht; eine Brücke im eigentlichen Sinne ist sie nicht, wie das Foto zeigt  
Wehrmannstraße

(Lage)

W127 0125 Leo Wehrmann (1840–1919), Jurist und Ministerialdirektor im preußischen Eisenbahnministerium 1903  
Weidendamm

(Lage)

W132 0360 in Anlehnung an die Kornweide, ohne dass hier je ein Damm oder Deich existiert hätte 1935  
Weimarer Straße

(Lage)

W145 1175 Weimar, Stadt in Thüringen 1949  
Wildtulpenweg

(Lage)

W502 0075 nach der Pflanze 1996  
Wilhelm-Carstens-Weg

(Lage)

W272 0215 Wilhelm Anthony Carstens (1885–1958), Kaufmann und Stiftungsgründer 1967  
Wilhelmsburger Inselpark

(Lage)

W521 1675 x540 x300 nach der Lage im Stadtteil 2010 Der Inselpark entstand als Nachnutzung im Anschluss an die Internationale Gartenschau 2013  
Wilhelmsburger Reichsstraße

(Lage)

W280 5425 nach der Lage im Stadtteil 1945 Angelegt ab 1930, war zunächst der Name Friedrich-Ebert-Straße im Gespräch, bis man sich 1933 für Adolf-Hitler-Straße entschied; Teil der Bundesstraßen 4 und 75  
Wilhelm-Strauß-Weg

(Lage)

W432 0645 Wilhelm Strauß (1896–1963), von 1952 bis 1961 Leiter des Wilhelmsburger Ortsamtes 1969  
Wilmansstraße

(Lage)

W295 0210 Adolf Wilmans, von 1887 bis 1893 letzter ehrenamtlicher Gemeinde-Hauptvorsteher in Wilhelmsburg vor 1903  
Witternstraße

(Lage)

W339 0320 nach dem Wilhelmsburger Domänenrat und Gemeindevertreter Wittern (1861–1938) vor 1925  
Wittestraße

(Lage)

W341 0345 Rudolf Witte, Geheimrat im preußischen Eisenbahnministerium 1903  
Witts Weide

(Lage)

W452 0600 nach einer Familie Witt, die hier Landwirtschaft betrieb 1977  
Wollkämmereistraße

(Lage)

W451 0285 nach der hier früher gelegen Wollkämmerei, 1889 als eine der ersten Fabriken Wilhelmsburgs erbaut 1977  
Wülfkenweg

(Lage)

W402 0435 nach dem Familiennamen Wülfken, der in Wilhelmsburg sehr verbreitet ist 1950 vor 1950: Adebarstraße  
Zeidlerstraße

(Lage)

Z007 0900 Johannes Zeidler (1879–1945), ab 1917 letzter Bürgermeister in Wilhelmsburg 1933 1927–1933: Legienstraße  
Ziegelerstieg

(Lage)

Z020 0155 in Anlehnung an die Ziegelerstraße 1954  
Ziegelerstraße

(Lage)

Z021 0350 nach einer früher hier gelegenen Ziegelei 1927  
Zur Guten Hoffnung

(Lage)

Z055 0630 die Benennung erfolgte auf Wunsch der Anwohner in der so genannten „Hafenarbeitersiedlung“ 1937  
Zwischen den Süderelbbrücken

(Lage)

Z078 0250 nach der Lage zwischen den Brücken für den Autoverkehr im Westen und der östlich gelegenen Eisenbahnbrücke 1990  

SonstigesBearbeiten

Die im Straßenverzeichnis noch aufgeführten Straßen Am Containerbahnhof, Am Industriebahnhof, Köhlbrandstraße, Rethestieg und Vulkanstraße existieren nicht mehr, sind auch nicht mehr in der Grundkarte aufgeführt und vor Ort zu ermitteln. Die Straßen Am Containerbahnhof und Am Industriebahnhof sind nach einer Mitteilung der Behörde für Kultur und Medien vom 16. September 2019 mittlerweile offiziell gelöscht worden.[4]
Die Kornweidenbrücke wurde 2009 abgerissen.[5]

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. Digitaler Atlas Nord
  2. Ursula Falke über Dorothea Gartmann, abgerufen am 25. September 2018
  3. a b c Senatsbeschluss (Memento des Originals vom 12. Juli 2013 im Internet Archive)   Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.luewu.de im Amtlichen Anzeiger Nr. 44 vom 8. Juni 2012, abgerufen am 26. September 2018
  4. Mitteilung im Amtlichen Anzeiger Nr. 76 vom 27. September 2019
  5. Andreas Schmidt: Das Ende der Kornweidenbrücke, Hamburger Abendblatt vom 19. Oktober 2009, abgerufen am 3. Oktober 2018

Literatur und QuellenBearbeiten

WeblinksBearbeiten

  Commons: Straßen in Hamburg-Wilhelmsburg – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien