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Liste der Straßen und Brücken in Hamburg-Neuengamme

Lage von Neuengamme in Hamburg und im Bezirk Bergedorf (hellrot)

Die Liste der Straßen und Brücken in Hamburg-Neuengamme ist eine Übersicht der gegenwärtig im Hamburger Stadtteil Neuengamme vorhandenen Straßen und Brücken. Sie ist Teil der Liste der Verkehrsflächen in Hamburg.

ÜberblickBearbeiten

In Neuengamme (Ortsteilnummer 606) leben 3742 Einwohner (Stand: 31. Dezember 2018) auf 18,6 km². Neuengamme liegt in den Postleitzahlenbereichen 21037 und 21039.

In Neuengamme gibt es 42 benannte Verkehrsflächen, darunter 12 Brücken.
Einige Straßennamen enden auf "Stegel". Stegel ist der Diminutiv des Wortes "Steg", kann aber auch einen Weideübertritt meinen.

Übersicht der StraßenBearbeiten

Die nachfolgende Tabelle gibt eine Übersicht über alle benannten Verkehrsflächen im Stadtteil sowie einige dazugehörige Informationen. Im Einzelnen sind dies:

  • Name/Lage: aktuelle Bezeichnung der Straße. Über den Link (Lage) kann die Straße auf verschiedenen Kartendiensten angezeigt werden. Die Geoposition gibt dabei ungefähr die Mitte an. Bei längeren Straßen, die durch zwei oder mehr Stadtteile führen, kann es daher sein, dass die Koordinate in einem anderen Stadtteil liegt.
  • Straßenschlüssel: amtlicher Straßenschlüssel, bestehend aus einem Buchstaben (Anfangsbuchstabe der Straße) und einer dreistelligen Nummer.
  • Länge/Maße in Metern:
    Hinweis: Die in der Übersicht enthaltenen Längenangaben sind nach mathematischen Regeln auf- oder abgerundete Übersichtswerte, die im Digitalen Atlas Nord[1] mit dem dortigen Maßstab ermittelt wurden. Sie dienen eher Vergleichszwecken und werden, sofern amtliche Werte bekannt sind, ausgetauscht und gesondert gekennzeichnet.
    Bei Plätzen sind die Maße in der Form a × b bei rechteckigen Anlagen oder a × b × c bei dreiecksförmigen Anlagen mit a als längster Kante dargestellt.
    Der Zusatz (im Stadtteil) gibt an, wie lang die Straße innerhalb des Stadtteils ist, sofern sie durch mehrere Stadtteile verläuft.
  • Namensherkunft: Ursprung oder Bezug des Namens.
  • Datum der Benennung: Jahr der offiziellen Benennung oder der Ersterwähnung eines Namens, bei Unsicherheiten auch die Angabe eines Zeitraums.
  • Anmerkungen: Weitere Informationen bezüglich anliegender Institutionen, der Geschichte der Straße, historischer Bezeichnungen, Baudenkmale usw.
  • Bild: Foto der Straße oder eines anliegenden Objektes.
Name/Lage Straßen-
schlüssel
Länge/Maße
(in Metern)
Namensherkunft Datum der Benennung Anmerkungen Bild
Achter de Wisch

(Lage)

A012 0535 nach einer Flurbezeichnung 1925 niederdeutsch Achter de Wisch = Hinter der Wiese
Achterdiekbrücke

(Lage)

0010
(im Stadtteil)
nach einer ortsüblichen Bezeichnung (niederdt. achtern Diek = hinterm Deich) 1961 niederdeutsch achtern Diek = hinterm Deich; überquert die Gose Elbe; südlicher Teil in Kirchwerder
Altengammer Elbdeich

(Lage)

A137 0105
(im Stadtteil)
nach der überwiegenden Lage und Funktion im Stadtteil Altengamme 1237 nur südlicher Teil im Westen in Neuengamme, sonst in Altengamme
Alte Twiete

(Lage)

A133 0245
(im Stadtteil)
nach einer ortsüblichen Bezeichnung 1950 Eine Twiete ist ein Verbindungsweg zwischen zwei Straßen; westlich der Gose Elbe in Kirchwerder
Bei der Blauen Brücke

(Lage)

B163 0015
(im Stadtteil)
nach der Lage und Bestimmung zur Neuengammer Blauen Brücke führend 1924 östlicher Teil ab Dove Elbe in Curslack
Curslacker Brückendamm

(Lage)

C066 0195
(im 'Stadtteil)
nach der Bestimmung über die Dove Elbe führend 1948 nordöstlicher Teil ab Dove Elbe in Curslack
Curslacker Kirchenbrücke

(Lage)

C077 0015
(im Stadtteil)
nach der Bestimmung zur Curslacker Kirche führend 1961 überquert im Zuge des Foortstegels die Dove Elbe; östlicher Teil in Curslack
Eggers-Mindt-Brücke

(Lage)

0025
(im Stadtteil)
Cäsar Eggers (1863–1933), Gemeindevorsitzender in Curslack, und Nicolaus Mindt (1857–1938) mit gleicher Funktion in Neuengamme 1960 überquert die Dove Elbe; nördlicher Teil in Curslack
Feldstegel

(Lage)

F067 1775 nach einer ortsüblichen Bezeichnung 1925
Foortstegel

(Lage)

F184 0275
(im Stadtteil)
nach dem Volksmund als Steg, der zu einer Furt führt 1925 niederdeutsch Foort = Furt; nördlich der Dove Elbe in Curslack
Gosepfad

(Lage)

G173 0570 nach Lage und Funktion zur Gose Elbe führend 1955
Grote Stegel

(Lage)

G290 0125 nach einer ortsüblichen Bezeichnung 1925 niederdeutsch groot = groß
Heinrich-Stubbe-Brücke

(Lage)

0005
(im Stadtteil)
in Anlehnung an den Heinrich-Stubbe-Weg 1961 überquert im Zuge des Heinrich-Stubbe-Wegs die Gose Elbe; westlicher Teil in Kirchwerder
Heinrich-Stubbe-Weg

(Lage)

H304 3825
(im Stadtteil)
Heinrich Stubbe (1864–1941), Tischler und Bürgerschaftsabgeordneter und Senator der SPD 1946 westlich der Heinrich-Stubbe-Brücke in Kirchwerder
In der Ohe-Nord

(Lage)

I084 0295 nach der Bezeichnung "Ohe" für ein am Wasser gelegenes Gehölz oder Waldstück 1956
In der Ohe-Süd

(Lage)

I085 0505 nach der Bezeichnung "Ohe" für ein am Wasser gelegenes Gehölz oder Waldstück 1956
Jean-Dolidier-Weg

(Lage)

J130 2210 Jean Dolidier (1906–1971), französischer Gewerkschafter, Häftling im KZ Neuengamme 1986 vor 1986 Teil des Neuengammer Heerwegs; am Jean-Dolidier-Weg 75 liegt die heutige KZ-Gedenkstätte Neuengamme
Karkendamm

(Lage)

K071 0075 nach der Funktion zur St. Johannis-Kirche führend 1925 niederdeutsch Kark = Kirche
Karkenstegel

(Lage)

K072 0055 nach der Funktion zur St. Johannis-Kirche führend 1925 niederdeutsch Kark = Kirche
Kiebitzdeich

(Lage)

K148 2940 nach der Lage am Kiebitzbrack 1950
Kirchwerder Landweg

(Lage)

K201 2550
(im Stadtteil)
nach seiner Lage im Stadtteil 1903 Verbindungsweg von Neuengamme zur Elbe; südlich der Gose Elbe in Kirchwerder
Kirchwerder Landwegbrücke

(Lage)

0020
(im Stadtteil)
in Anlehnung an den Kirchwerder Landweg 1961 überquert als Teil des Kirchwerder Landwegs die Gose Elbe; südlicher Teil in Kirchwerder
Klinkerweg

(Lage)

K264 0205 nach einem früher hier gelegenen Klinkerwerk 1957
Kraueler Hauptdeich

(Lage)

K537 0635
(im Stadtteil)
nach der überwiegenden Lage und Bestimmung im Kirchwerder Ortsteil Krauel 1970 südlicher Teil etwa ab Höhe des Kiebitzbracks in Kirchwerder
Lütte Stegel

(Lage)

L293 0115 nach einer ortsüblichen Bezeichnung 1925 niederdeutsch lütt = klein
Neuengammer Blaue Brücke

(Lage)

0010
(im Stadtteil)
nach Lage, Funktion und Anstrich der Brücke 1961 überquert im Zuge der Straße Bei der Blauen Brücke die Dove Elbe; östlicher Teil in Curslack
Neuengammer Durchstichbrücke

(Lage)

0030 nach Lage und Funktion im Stadtteil 1961 überquert im Zuge des Neuengammer Hausdeichs den Neuengammer Durchstich
Neuengammer Hauptdeich

(Lage)

N190 2205 nach Lage und Funktion im Stadtteil 1970
Neuengammer Hausdeich

(Lage)

N057 8620 nach Lage und Funktion im Stadtteil vor 1900
Neuengammer Hausdeichbrücke

(Lage)

0020 nach Lage und Funktion im Stadtteil 1961 überquert im Zuge des Neuengammer Hausdeichs den Neuengammer Stichkanal
Neuengammer Heerweg

(Lage)

N058 0770 nach der Lage im Stadtteil 1933 Der Neuengammer Heerweg ist ein Teil des alten Heerweges zwischen Zollenspieker und Bergedorf
Neuengammer Hinterdeich

(Lage)

N059 5690 nach Lage und Funktion im Stadtteil vor 1915
Neuengammer Hinterdeichbrücke

(Lage)

0030 nach Lage und Funktion im Stadtteil 1961 überquert im Zuge des Neuengammer Hinterdeichs den Neuengammer Durchstich
Neuengammer Marschbahndamm

(Lage)

N225 2380 nach der Lage im Stadtteil 1986
Odemannbrücke

(Lage)

0020
(im Stadtteil)
in Anlehnung an die Straße Odemanns Heck 1961 überquert im Zuge von Odemanns Heck die Dove Elbe; nördlicher Teil in Curslack
Odemanns Heck

(Lage)

O023 0050
(im Stadtteil)
nach dem Begriff „Heck“ für ein Weidetor und der Familie Odemann, von 1826 bis 1912 Grundstückseigentümerin 1952 nördlich ab Mitte der Dove Elbe in Curslack
Scheelenstegel

(Lage)

S127 0110 nach einer Flurbezeichnung 1925
Schiefe Brücke

(Lage)

0015
(im Stadtteil)
nach der Bauart, überquert die Dove Elbe in schiefem Winkel 1961 nordöstlicher Teil ab Brückenmitte in Curslack
Schipperstegel

(Lage)

S178 0060 nach einer ortsüblichen Bezeichnung 1925 niederdeutsch Schipper = Schiffer
Schleusendamm

(Lage)

S204 0205
(im Stadtteil)
nach der Funktion zu der in Allermöhe liegenden Krapphofschleuse führend 1934 nördlich der Dove Elbe in Allermöhe
Schleusendammbrücke

(Lage)

0005
(im Stadtteil)
nach Lage und Funktion 1961 überquert im Zuge des Schleusendamms die Dove Elbe; nördlicher Teil in Allermöhe
Zwischen den Zäunen

(Lage)

Z069 0435 nach einem Flurnamen und der volkstümlichen Bezeichnung "Twüschen Tünen" 1925 niederdeutsch twüschen = zwischen, Tünen sind Flechthecken

EinzelnachweiseBearbeiten

Literatur und QuellenBearbeiten