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Liste der Straßen und Brücken in Hamburg-Groß Borstel

Wikimedia-Liste
Lage von Groß Borstel in Hamburg und im Bezirk Hamburg-Nord (hellrot)

Die Liste der Straßen und Brücken in Groß Borstel ist eine Übersicht der gegenwärtig im Hamburger Stadtteil Groß Borstel vorhandenen Straßen und Brücken. Sie ist Teil der Liste der Verkehrsflächen in Hamburg.

ÜberblickBearbeiten

In Groß Borstel (Ortsteilnummer 406) leben 8734 Einwohner (Stand: 31. Dezember 2018) auf 4,0 km². Groß Borstel liegt in den Postleitzahlenbereichen 22453 und 22529.

In Groß Borstel gibt es 69 benannte Verkehrsflächen, darunter drei Brücken.

Übersicht der StraßenBearbeiten

Die nachfolgende Tabelle gibt eine Übersicht über alle benannten Verkehrsflächen – Straßen, Plätze und Brücken – im Stadtteil sowie einige dazugehörige Informationen. Im Einzelnen sind dies:

  • Name/Lage: aktuelle Bezeichnung der Straße, des Platzes oder der Brücke. Über den Link (Lage) kann die Straße, der Platz oder die Brücke auf verschiedenen Kartendiensten angezeigt werden. Die Geoposition gibt dabei ungefähr die Mitte an. Bei längeren Straßen, die durch zwei oder mehr Stadtteile führen, kann es daher sein, dass die Koordinate in einem anderen Stadtteil liegt.
  • Straßenschlüssel: amtlicher Straßenschlüssel, bestehend aus einem Buchstaben (Anfangsbuchstabe der Straße, des Platzes oder der Brücke) und einer dreistelligen Nummer.
  • Länge/Maße in Metern:
Hinweis: Die in der Übersicht enthaltenen Längenangaben sind nach mathematischen Regeln auf- oder abgerundete Übersichtswerte, die im Digitalen Atlas Nord[1] mit dem dortigen Maßstab ermittelt wurden. Sie dienen eher Vergleichszwecken und werden, sofern amtliche Werte bekannt sind, ausgetauscht und gesondert gekennzeichnet.
Bei Plätzen sind die Maße in der Form a × b bei rechteckigen Anlagen oder a × b × c bei dreiecksförmigen Anlagen mit a als längster Kante dargestellt.
Der Zusatz (im Stadtteil) gibt an, wie lang die Straße innerhalb des Stadtteils ist, sofern sie durch mehrere Stadtteile verläuft.
  • Namensherkunft: Ursprung oder Bezug des Namens.
  • Datum der Benennung: Jahr der offiziellen Benennung oder der Ersterwähnung eines Namens, bei Unsicherheiten auch die Angabe eines Zeitraums.
  • Anmerkungen: Weitere Informationen bezüglich anliegender Institutionen, der Geschichte der Straße, historischer Bezeichnungen, Baudenkmale usw.
  • Bild: Foto der Straße oder eines anliegenden Objektes.
Name/Lage Straßen-
schlüssel
Länge/Maße
(in Metern)
Namensherkunft Datum der Benennung Anmerkungen Bild
Alsterkrugchaussee

(Lage)

A111 2765
(im Stadtteil)
im Volksmund entstandener Name 1830 zwischen den Kreuzungen Rosenbrook/Deelböge/Borsteler Chaussee im Süden und Zeppelinstraße/Weg beim Jäger/Röntgenstraße im Norden westliche Straßenhälfte in Groß Borstel, östliche in Alsterdorf, nördlicher Teil komplett in Fuhlsbüttel; Teil der B 433
Am Jägerholz

(Lage)

A262 0290 nach der Lage zwischen dem „Borsteler Jäger“, einem Forsthaus, und einem Geländestück, das „Im Holz“ genannt wurde 1911
Am Licentiatenberg

(Lage)

A289 0180 nach einem Grabhügel aus der Bronzezeit 1960
Anni-Glissmann-Weg

(Lage)

A757 0300 Anni Glissmann (1900–1959), Kunstgewerblerin und Keramikerin, Verfolgte des Nationalsozialismus[2] 2017
Beerboomstücken

(Lage)

B131 0470 nach einem Flurnamen 1956 niederdeutsch Beerboom = Birnbaum
Borsteler Bogen

(Lage)

B507 0160 nach dem Verlauf der Straße im Stadtteil 1968
Borsteler Chaussee

(Lage)

B507 2095 nach der Lage im Stadtteil 1864
Brödermannsweg

(Lage)

B612 0795 Johann Hinrich Brödermann (1739–1809), Schiffsmakler 1925
Brückwiesenstraße

(Lage)

B630 0325 nach einem Flurnamen 1903
Dannmeyerstraße

(Lage)

D041 0100 Ferdinand Dannmeyer (1880–1959), Meteorologe 1961
Eberkamp

(Lage)

E007 0265 nach einem früher hier gelegenen Eichenwald, in dem Schweinemast betrieben wurde 1936
Frustbergstraße

(Lage)

F260 0270 nach einem Flurnamen 1906
Geesmoor

(Lage)

G034 0325 nach einem Flurnamen 1939
Georgiweg

(Lage)

G391 0315 Johannes Georgi, Meteorologe 1975
Gert-Marcus-Straße

(Lage)

G510 0945 Gert Olof Marcus (1914–2008), Bildhauer, Verfolgter des Nationalsozialismus[2] 2017
Geschwister-Beschütz-Bogen

(Lage)

G480 0365 Olga (* 1876) und Marie Beschütz (* 1882), jüdische Lehrerinnen, 1941 deportiert, Todesdatum unbekannt 1993
Haldenstieg

(Lage)

H058 0400
(im Stadtteil)
nach früher hier befindlichen Schutthalden 1951 westlich der Tarpenbek in Niendorf
Heimkehr

(Lage)

H279 0095 nach den Bewohnern der Häuser, bei denen es sich überwiegend um ehemalige sowjetische Kriegsgefangene handelte 1953
Heselstücken

(Lage)

H764 0580 nach einem Flurnamen 1980
Hindenburgstraße

(Lage)

H438 0230
(im Stadtteil)
Paul von Hindenburg (1847–1934), Politiker 1926 nördlich der Alsterkrugchaussee in Groß Borstel, südlich davon in Alsterdorf, südlich des U-Bahnhofs Alsterdorf in Winterhude
Holunderweg

(Lage)

H605 0260 nach der gleichnamigen Pflanze 1910
In der Masch

(Lage)

I119 0090 nach einem Flurnamen 1968
Jagdhorn

(Lage)

J017 0135 nach dem gleichnamigen Signalinstrument 1955
Katharina-Jacob-Weg

(Lage)

K614 0565 Katharina Jacob (1907–1989), Lehrerin, Widerstandskämpferin gegen den Nationalsozialismus 1992
Kellerbleek

(Lage)

K127 0080
(im Stadtteil)
nach den Begriffen „Keller“ für Hünengräber und „Bleek“ für ein ebenes, freies Stück Land 1948 komplette Straßenfläche und östliche Straßenseite ab Bahnbrücke nördlich in Groß Borstel, Grundstücke 3 und 5 auf westlicher Seite in Niendorf, südlich der Bahnbrücke komplett in Lokstedt
Klotzenmoor

(Lage)

K280 0985 nach einem Flurnamen 1910
Klotzenmoorstieg

(Lage)

K281 0240 in Anlehnung an die Straße Klotzenmoor 1961
Koldeweystraße

(Lage)

K345 0115 Carl Koldewey (1837–1908), Polarforscher 1959
Köppenstraße

(Lage)

K327 0560 Wladimir Köppen (1846–1940), Meteorologe 1934
Licentiatenweg

(Lage)

L159 0250 nach der Funktion auf den Licentiatenberg zuführend 1903
Lokstedter Brücke

(Lage)

0015 Hamburger Stadtteil Lokstedt überquert im Zuge der Straße Kellerbleek die Tarpenbek
Lokstedter Damm

(Lage)

L236 0236 Hamburger Stadtteil Lokstedt 1864
Lollenboom

(Lage)

L242 0335 nach einer Flurbezeichnung 1932
Ludwig-Dörmer-Weg

(Lage)

L392 0215 Ludwig Doermer (1877–1952), Pädagoge und Landesschulrat
Merckelweg

(Lage)

M154 0185 Carl Merckel (1858–1921), Baudirektor 1948 Merckel war nachhaltig an der Modernisierung der Stadtentwässerung beteiligt.
Moortrift

(Lage)

M280 0550 nach einer volkstümlichen Bezeichnung 1932 Als "Trift" wird ein Viehtriebweg bezeichnet.
Moortwiete

(Lage)

M281 0090 in Anlehnung an den Moorweg 1864
Moorweg

(Lage)

M282 0335 nach der Funktion zum Eppendorfer Moor führend 1864
Niendorfer Brücke

(Lage)

0005
(im Stadtteil)
Hamburger Stadtteil Niendorf 1931 überquert die Tarpenbek und verbindet die Borsteler Straße auf Niendorfer mit dem Niendorfer Weg auf Groß Borsteler Seite; lt. Straßenverzeichnis nur in Groß Borstel, lt. Grundkarte westliche Brückenhälfte in Niendorf, da die Stadtteilgrenze durch die Tarpenbek verläuft
Niendorfer Straße

(Lage)

N117 0220 Hamburger Stadtteil Niendorf 1899
Nirrnheimweg

(Lage)

N134 0325 Fritz Nirrnheim (1830–1906), Mitglied der Hamburgischen Bürgerschaft von 1871 bis 1906 und langjähriger Leiter der Hamburger Turnerschaft von 1816 1931
Obenhauptweg

(Lage)

O189 0840 August Obenhaupt (1884–1967), Leiter des Bezirksamtes Nord 1973
Ortleppweg

(Lage)

O118 0115 Oscar Ortlepp (1867–1945), Lehrer und niederdeutscher Dichter
Paeplowstieg

(Lage)

P008 0225 in Anlehnung an den Paeplowweg 1951
Paeplowtwiete

(Lage)

P251 0140 in Anlehnung an den Paeplowweg 1988
Paeplowweg

(Lage)

P009 1225 Friedrich Paeplow (1860–1934), SPD-Politiker 1950
Papenreye

(Lage)

P245 0390
(im Stadtteil)
nach einem Flurnamen 1980 westlich der Tarpenbek in Niendorf
Plogstieg

(Lage)

P144 0070 Wilhelm Plog (1884–1946), niederdeutscher Dichter 1956
Rathbusch

(Lage)

R055 0315 nach einem Flurnamen 1960
Reitzeweg

(Lage)

R145 0195 Johanne Reitze (1878–1949), SPD-Politikerin 1951
Roggenbuckstieg

(Lage)

R257 0190 nach der alteingesessenen Familie Roggenbuck 1951
Rosenbrook

(Lage)

R283 0280 nach einem Flurnamen 1910 östliche Straßenhälfte in Alsterdorf; Teil der B 433
Rosenbrookbrücke

(Lage)

0035 in Anlehnung an die Straße Rosenbrook 1967 überquert im Zuge der Straße Rosenbrook die Tarpenbek; östliche Brückenhälfte in Alsterdorf
Schreberweg

(Lage)

S289 0295 Moritz Schreber (1808–1861), Orthopäde und Hochschullehrer 1932
Schrödersweg

(Lage)

S294 0400 Dr. med. Christian Wilhelm Albrecht Adam Schröder, seit 1822 Eigentümer eines angrenzenden Landsitzes 1864
Schwartauer Straße

(Lage)

S341 0270 Bad Schwartau, Stadt in Schleswig-Holstein 1947
Sportallee

(Lage)

S555 0950 nach der Funktion zur ehemaligen Borsteler Rennbahn führend 1948
Spreenende

(Lage)

S557 0595 nach einem Flurnamen 1933 niederdeutsch Spree = Star
Stavenhagenstraße

(Lage)

S599 0415 Fritz Stavenhagen (1876–1906), Dramatiker 1925
Steinblockstraße

(Lage)

S634 0075 vermutlich nach Ackerstücken, auf die die Bauern Steine warfen, die beim Pflügen zutage traten 1903
Strüverweg

(Lage)

S753 0070 Adolf Strüver (1866–1947), Fabrikant 1953
Stutzenkamp

(Lage)

S777 0255 frei gewählter Name nach dem gleichnamigen Jagdgewehr 1955
Walter-Bärsch-Weg

(Lage)

W507 0150 Walter Bärsch (1914–1996), Psychologe und Erziehungswissenschaftler 2000
Warnckesweg

(Lage)

W072 0630 nach der alteingesessenen Bauernfamilie Warncke, 1602 erstmals erwähnt 1864
Weg beim Jäger

(Lage)

W103 2400 nach der Funktion am „Borsteler Jäger“, einem Forsthaus, vorbeiführend 1864 Die Straßenfläche liegt komplett in Groß Borstel, die Grundstücke nördlich von Hausnummer 155 befinden sich auf Fuhlsbütteler Gebiet.
Weg Nr. 173

(Lage)

W106 0570 Mit Nummern versehene Wege wurden seinerzeit als Orientierungshilfe vom Bau- und Vermessungsamt in damals noch ländlichen Gegenden vergeben und sollen sukzessive Straßennamen erhalten.
Weg Nr. 174

(Lage)

W107 0470 siehe Weg Nr. 173
Wigandweg

(Lage)

W254 0330 Ernst Paul Heinrich Albert Wigand (1882–1932), Meteorologe 1959
Woltersstraße

(Lage)

W389 0305 Heinrich Gottlieb Ludwig Elias Wolters (1840–1917), Vorbesitzer des Geländes 1895

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. Digitaler Atlas Nord
  2. a b Senatsbeschluss vom 20. November 2017, veröffentlicht im Amtlichen Anzeiger Nr. 93 vom 1. Dezember 2017, abgerufen am 23. August 2019

Literatur und QuellenBearbeiten