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Liste der Straßen und Brücken in Hamburg-Curslack

Wikimedia-Liste
Lage von Hamburg-Curslack in Hamburg und im Bezirk Hamburg-Bergedorf (hellrot)

Die Liste der Straßen und Brücken in Curslack ist eine Übersicht der gegenwärtig im Hamburger Stadtteil Curslack vorhandenen Straßen und Brücken. Sie ist Teil der Liste der Verkehrsflächen in Hamburg.

ÜberblickBearbeiten

In Curslack (Ortsteilnummer 604) leben 4029 Einwohner (Stand: 31. Dezember 2018) auf 10,6 km². Curslack liegt im Postleitzahlenbereich 21039.

In Curslack gibt es 26 benannte Verkehrsflächen, darunter neun Brücken.

Übersicht der StraßenBearbeiten

Die nachfolgende Tabelle gibt eine Übersicht über alle benannten Verkehrsflächen – Straßen, Plätze und Brücken – im Stadtteil sowie einige dazugehörige Informationen. Im Einzelnen sind dies:

  • Name/Lage: aktuelle Bezeichnung der Straße, des Platzes oder der Brücke. Über den Link (Lage) kann die Straße, der Platz oder die Brücke auf verschiedenen Kartendiensten angezeigt werden. Die Geoposition gibt dabei ungefähr die Mitte an. Bei längeren Straßen, die durch zwei oder mehr Stadtteile führen, kann es daher sein, dass die Koordinate in einem anderen Stadtteil liegt.
  • Straßenschlüssel: amtlicher Straßenschlüssel, bestehend aus einem Buchstaben (Anfangsbuchstabe der Straße, des Platzes oder der Brücke) und einer dreistelligen Nummer.
  • Länge/Maße in Metern:
    Hinweis: Die in der Übersicht enthaltenen Längenangaben sind nach mathematischen Regeln auf- oder abgerundete Übersichtswerte, die im Digitalen Atlas Nord[1] mit dem dortigen Maßstab ermittelt wurden. Sie dienen eher Vergleichszwecken und werden, sofern amtliche Werte bekannt sind, ausgetauscht und gesondert gekennzeichnet.
    Bei Plätzen sind die Maße in der Form a × b bei rechteckigen Anlagen oder a × b × c bei dreiecksförmigen Anlagen mit a als längster Kante dargestellt.
    Der Zusatz (im Stadtteil) gibt an, wie lang die Straße innerhalb des Stadtteils ist, sofern sie durch mehrere Stadtteile verläuft.
  • Namensherkunft: Ursprung oder Bezug des Namens.
  • Datum der Benennung: Jahr der offiziellen Benennung oder der Ersterwähnung eines Namens, bei Unsicherheiten auch die Angabe eines Zeitraums.
  • Anmerkungen: Weitere Informationen bezüglich anliegender Institutionen, der Geschichte der Straße, historischer Bezeichnungen, Baudenkmale usw.
  • Bild: Foto der Straße oder eines anliegenden Objektes.
Name/Lage Straßen-
schlüssel
Länge/Maße
(in Metern)
Namensherkunft Datum der Benennung Anmerkungen Bild
Achterschlag

(Lage)

A022 1815 nach der Bezeichnung für ein Stück (Schlag) Land außerhalb eines Ortes 1924 bereits 1302 Erwähnung als „erster Schlag“ oder „Hinterschlag“ (ndt. achter = hinter); zwischen Eschenhofweg und Curslacker Heerweg rechte Straßenhälfte in Curslack, linke Hälfte in Bergedorf; südlich vom Curslacker Heerweg komplett in Curslack, nördlich vom Eschenhofweg in Bergedorf
Am Schleusengraben

(Lage)

A700 0220
(im Stadtteil)
nach der Lage 2003 nördlicher Teil in Bergedorf
Auf der Böge

(Lage)

A508 1410 nach einer Biegung (ndt. Böge) der Dove Elbe ca. 1625
Bei der Blauen Brücke

(Lage)

B163 0190
(im Stadtteil)
nach der Lage und Bestimmung zur Neuengammer Blauen Brücke führend 1924 westlicher Teil ab Dove Elbe in Neuengamme
Brookdeich

(Lage)

B619 1640
(im Stadtteil)
nach der Lage an der Brookwetterung nicht bekannt nur südliche Straßenhälfte zwischen Holtenklinker Brücke und Hausnummer 392 in Curslack; ab Hausnummer 394 südliche Straßenhälfte in Altengamme, ansonsten in Bergedorf
Curslacker Brückendamm

(Lage)

C066 0050
(im Stadtteil)
nach der Bestimmung über die Dove Elbe führend 1948 südwestlicher Teil ab Dove Elbe in Neuengamme
Curslacker Deich

(Lage)

C067 5500 nach der Bestimmung als Teil des Deiches gegen die Dove Elbe auf Curslacker Gebiet 1948
Curslacker Heerweg

(Lage)

C068 3475
(im Stadtteil)
nach der Lage im Stadtteil 1948 ab Holtenklinker Brücke nördlich in Bergedorf, ebenso die westliche Straßenhälfte zwischen Brookdeich und Achterschlag
Curslacker Kirchenbrücke

(Lage)

C077 0020
(im Stadtteil)
nach der Bestimmung zur Curslacker Kirche führend 1961 überquert im Zuge des Foortstegels die Dove Elbe; westlicher Teil in Neuengamme
Curslacker Neuer Deich

(Lage)

C069 1020
(im Stadtteil)
nach Lage und Funktion im Stadtteil 1948 nördlicher Teil ab A 25 in Bergedorf
Eggers-Mindt-Brücke

(Lage)

0025
(im Stadtteil)
Cäsar Eggers (1863–1933), Gemeindevorsitzender in Curslack, und Nicolaus Mindt (1857–1938) mit gleicher Funktion in Neuengamme 1960 überquert die Dove Elbe; südlicher Teil in Neuengamme
Foortstegel

(Lage)

F184 0105
(im Stadtteil)
nach dem Volksmund als Steg, der zu einer Furt führt 1925 Foort = Furt, Stegel ist der Diminutiv von Steg; südlich der Dove Elbe in Neuengamme
Gramkowweg

(Lage)

G197 0110 Heinrich Gramkow (1848–1940), Lehrer und Organist in Curslack 1965
Grashofweg

(Lage)

G203 0230 nach dem Volksmund für Grashof als ein Stück umzäuntes Weideland 1949 erste Erwähnung bereits 1570
Heerwegbrücke

(Lage)

H772 0060 in Anlehnung an den Curslacker Heerweg 1979 überquert im Zuge des Curslacker Heerwegs die A 25; westliche Brückenhälfte in Bergedorf
Holtenklinker Brücke

(Lage)

0020 in Anlehnung an die auf Bergedorfer Gebiet verlaufende Holtenklinker Straße 1961 überquert im Zuge des Curslacker Heerwegs die Alte Brookwetterung; lt. Straßenverzeichnis sowohl in Bergedorf als auch in Curslack verlaufend, lt. Grundkarte ausschließlich in Bergedorf
Krühoffweg

(Lage)

K625 0425 nach der niederdeutschen Bezeichnung „Krühoff“ für „Kräuterhof“ 1999 der Begriff ist insbesondere in den Vier- und Marschlanden verbreitet
Kurfürstenbrücke

(Lage)

005
(im Stadtteil)
in Anlehnung an den Kurfürstendeich 1934 westlicher Teil in Allermöhe
Kurfürstendeich

(Lage)

K513 0435
(im Stadtteil)
Herkunft nicht eindeutig; möglicherweise nach sieben Katen am Deich, die als die „7 Kurfürsten“ bezeichnet wurden 1805 westlicher Teil ab Schleusengraben in Allermöhe
Neuengammer Blaue Brücke

(Lage)

0010
(im Stadtteil)
nach Lage, Funktion und Anstrich der Brücke 1961 überquert im Zuge der Straßen Bei der Blauen Brücke die Dove Elbe; westlicher Teil in Neuengamme
Odemannbrücke

(Lage)

0020
(im Stadtteil)
in Anlehnung an die Straße Odemanns Heck 1961 überquert im Zuge von Odemanns Heck die Dove Elbe; südlicher Teil in Neuengamme
Odemanns Heck

(Lage)

O023 0300
(im Stadtteil)
nach dem Begriff „Heck“ für ein Weidetor und der Familie Odemann, von 1826 bis 1912 Grundstückseigentümerin 1952 südlich ab Mitte der Dove Elbe in Neuengamme
Rieckweg

(Lage)

R186 0340 Hans Rieck, Vorbesitzer des Geländes 1949
Schiefe Brücke

(Lage)

0020
(im Stadtteil)
nach der Bauart, überquert die Dove Elbe in schiefem Winkel 1961 südwestlicher Teil ab Brückenmitte in Neuengamme
Tönerweg

(Lage)

T117 0675 Theodor Töner (1864–1938), Pastor in Curslack 1949
Vierländer Brücke

(Lage)

V136 040
(im Stadtteil)
nach Lage und Funktion von Bergedorf in die Vierlande führend 1979 überquert im Zuge der Straße Curslacker Neuer Deich die A 25; nördlicher Teil in Bergedorf

EinzelnachweiseBearbeiten

Literatur und QuellenBearbeiten