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Liste der Straßen, Plätze und Brücken in Hamburg-Wandsbek

Wikimedia-Liste
Lage von Wandsbek in Hamburg und im Bezirk Wandsbek (hellrot)

Die Liste der Straßen, Plätze und Brücken in Hamburg-Wandsbek ist eine Übersicht der gegenwärtig im Hamburger Stadtteil Wandsbek vorhandenen Straßen, Plätze und Brücken. Sie ist Teil der Liste der Verkehrsflächen in Hamburg.

ÜberblickBearbeiten

Im Stadtteil Wandsbek (Ortsteilnummern 505 bis 509) leben 36149 Einwohner (Stand: 31. Dezember 2018) auf 3,8 km². Wandsbek liegt in den Postleitzahlenbereichen 22041, 22047, 22049 und 22089. In Wandsbek gibt es 173 benannte Verkehrsflächen, darunter drei Plätze und elf Brücken. Neben historischen Flurbezeichnungen, Personen oder anderen Bezügen zur Wandsbeker Geschichte finden sich zwei besondere Themengruppen:

  • Blumen und andere Gartenpflanzen (östliche Gartenstadt)
  • Städte in Ostpreußen (westliche Gartenstadt, im Anschluss an das benachbarte „Westpreußenviertel“ in Dulsberg)

Übersicht der StraßenBearbeiten

Die nachfolgende Tabelle gibt eine Übersicht über alle benannten Verkehrsflächen – Straßen, Plätze und Brücken – im Stadtteil sowie einige dazugehörige Informationen. Im Einzelnen sind dies:

  • Name/Lage: aktuelle Bezeichnung der Straße, des Platzes oder der Brücke. Über den Link (Lage) kann die Straße, der Platz oder die Brücke auf verschiedenen Kartendiensten angezeigt werden. Die Geoposition gibt dabei ungefähr die Mitte an. Bei längeren Straßen, die durch zwei oder mehr Stadtteile führen, kann es daher sein, dass die Koordinate in einem anderen Stadtteil liegt.
  • Straßenschlüssel: amtlicher Straßenschlüssel, bestehend aus einem Buchstaben (Anfangsbuchstabe der Straße, des Platzes oder der Brücke) und einer dreistelligen Nummer.
  • Länge/Maße in Metern:
    Hinweis: Die in der Übersicht enthaltenen Längenangaben sind nach mathematischen Regeln auf- oder abgerundete Übersichtswerte, die im Digitalen Atlas Nord[1] mit dem dortigen Maßstab ermittelt wurden. Sie dienen eher Vergleichszwecken und werden, sofern amtliche Werte bekannt sind, ausgetauscht und gesondert gekennzeichnet.
    Bei Plätzen sind die Maße in der Form a × b bei rechteckigen Anlagen oder a × b × c bei dreiecksförmigen Anlagen mit a als längster Kante dargestellt.
    Der Zusatz (im Stadtteil) gibt an, wie lang die Straße innerhalb des Stadtteils ist, sofern sie durch mehrere Stadtteile verläuft.
  • Namensherkunft: Ursprung oder Bezug des Namens.
  • Datum der Benennung: Jahr der offiziellen Benennung oder der Ersterwähnung eines Namens, bei Unsicherheiten auch die Angabe eines Zeitraums.
  • Anmerkungen: Weitere Informationen bezüglich anliegender Institutionen, der Geschichte der Straße, historischer Bezeichnungen, Baudenkmale usw.
  • Bild: Foto der Straße oder eines anliegenden Objektes.
Name/Lage Straßen-
schlüssel
Länge/Maße
(in Metern)
Namensherkunft Datum der Benennung Anmerkungen Bild
Ahrensburger Straße

(Lage)

A053 1040
(im Stadtteil)
Straße nach Ahrensburg in Holstein 1909 östlicher Teil in Tonndorf
Allensteiner Straße

(Lage)

A078 0265 Allenstein, Stadt in Ostpreußen vor 1933 Motivgruppe: „Städte in Ostpreußen“
Alter Teichweg

(Lage)

A157 0040
(im Stadtteil)
nach der Flurbezeichnung „Ohlen Dieck“ = alter Teich für einen ehemaligen Mühlenteich im Verlauf der Osterbek 1877 westlicher Teil in Barmbek-Süd, mittlerer Teil in Dulsberg
Am Neumarkt

(Lage)

A298 0890 nach der Lage am früheren Neumarkt von Wandsbek 1951
Am Schulgarten

(Lage)

A330 0220 nach dem früheren Schulgarten der Hinschenfelder Schule, heute Botanischer Sondergarten Wandsbek 1913
Am Stadtrand

(Lage)

A337 1360 nach dem Verlauf an der früheren Stadtgrenze von Wandsbek vor 1938 östliche Seite ab Tilsiter Straße in südlicher Richtung in Tonndorf
An der Osterbek

(Lage)

A409 0410 nach ihrem Verlauf entlang der Alten Osterbek 1950
Anemonenweg

(Lage)

A429 0275 nach der Bezeichnung für die Pflanzengattung Windröschen vor 1938 Motivgruppe: „Blumen und andere Gartenpflanzen“
Angerburger Straße

(Lage)

A432 0520 Angerburg, Stadt in Ostpreußen 1962 Motivgruppe: „Städte in Ostpreußen“
Asternstraße

(Lage)

A486 0325 nach der Gartenblumengattung Aster 1933 Motivgruppe: „Blumen und andere Gartenpflanzen“
Auf dem Königslande

(Lage)

A501 0830 nach der Lage auf dem „königlichen“ Anteil des 1807 aufgeteilten Gutes Wandsbek 1951
Bahngärten

(Lage)

B025 0280
(im Stadtteil)
nach der Lage der Gärten an der Bahnstrecke nach Lübeck 1950 westlicher Teil in Marienthal
Bandwirkerstraße

(Lage)

B045 0400 in Erinnerung an die früher in Wandsbek stark vertretene Textilindustrie, siehe Bandwirker 1950
Barmwisch

(Lage)

B076 0080 Flurname in Anlehnung an Barenwisch oder auch Bornwisch (Wisch = Wiese, Born = Quelle) 1946 nördlicher Teil in Bramfeld
Bartensteiner Weg

(Lage)

B084 0370 Bartenstein, Stadt in Ostpreußen 1958 Motivgruppe: „Städte in Ostpreußen“
Begonienweg

(Lage)

B142 0195 nach der Pflanzengattung der Begonien 1950 Motivgruppe: „Blumen und andere Gartenpflanzen“
Behnkenkammer

(Lage)

B145 0130 angeblich nach einer Kammerdame, die 1613 von Herzog Johann Adolphhier ein Stück Land geschenkt bekam 1950
Bei der Hopfenkarre

(Lage)

B174 0340 nach einem 1635 erstmals erwähnten Wirtshaus „Zur Hopfenkarre“ an der Chaussee nach Lübeck, zugleich königlich-dänische Poststation 1892
Biehlweg

(Lage)

B309 0225 nach Wilhelm Biehl (1875–1962), Stadtverordneter in Wandsbek von 1919–1933 1965
Binsengrund

(Lage)

B353 0240 nach der Wasserpflanzengattung Binse 1932 Motivgruppe: „Blumen und andere Gartenpflanzen“
Birtstraße

(Lage)

B374 0280 nach dem in Wandsbek geborenen Altertumsforscher Theodor Birt (1852–1933) 1947, vorher Roonstraße
Böhmestraße

(Lage)

B437 0275 nach dem Tischlermeister Johann Louis Wilhelm August Böhme (1856–1936), Oberbrandmeister der Freiwilligen Feuerwehr in Wandsbek 1950, vorher Stiftstraße
Bothmannstraße

(Lage)

B516 0310 Bernhard Bothmann (1884–1952), Pastor in Hinschenfelde 1961
Bovestraße

(Lage)

B517 0215
(im Stadtteil)
nach der Kaufmanns- und Grundbesitzerfamilie Bove, siehe Bovehaus 1950 südlicher Teil in Marienthal
Brauhausstieg

(Lage)

B561 0265 in Anlehnung an die benachbarte Brauhausstraße 1951, früher Mathildenstraße
Brauhausstraße

(Lage)

B562 0415 nach dem ehemals hier gelegenen ältesten Brauhaus von Wandsbek 1950, vorher Holstenstraße
Braunsberger Weg

(Lage)

B565 0370 Braunsberg, Stadt in Ostpreußen 1958 Motivgruppe: „Städte in Ostpreußen“
Brodersenstraße

(Lage)

B609 0250 Ernst Wilhelm Brodersen (1854–1929), Pastor in Wandsbek 1965
Bullenkoppel

(Lage)

B695 0400 historisierende Flurbezeichnung (die Bullenkoppel wurde einst dem Bauern zugewiesen, der den Dorfbullen in Pflege hatte) 1976
Deimeweg

(Lage)

D064 0270 nach dem Fluss Deime in Ostpreußen 1958
Dernauer Straße

(Lage)

D077 0560 nach dem Weinort Dernau an der Ahr, für den Wandsbek damals eine Patenschaft übernommen hatte 1936
Dorfstücken

(Lage)

D156 0135 nach einem alten Flurnamen (Stücken = unverbundene Ackerflächen) 1950
Dotzauerweg

(Lage)

D170 0095 Justus Bernhard Friedrich Dotzauer (1808–1874), Musiklehrer und Vorbesitzer des Geländes 1957
Eberhardstraße

(Lage)

E004 0110 nach dem männlichen Vornamen 1951
Eckerkoppel

(Lage)

E013 0515
(im Stadtteil)
Flurname: eingezäuntes Stück Land (Koppel) mit Eichen und Buchen zur Schweinemast gezogen wurden 1950 östlicher Teil in Farmsen-Berne
Efftingestraße

(Lage)

E036 0325 Johannes Efftinge (1863–1909), Stadtverordneter in Wandsbek und 1. Vorsitzender des sozialdemokratischen Vereins von 1890 1951, vorher Eduardstraße
Eichtalstraße

(Lage)

E070 0280 nach dem benachbarten Eichtalpark 1950, vorher Moltkestraße
Eickhoffweg

(Lage)

E071 0330 Paul Eickhoff (1850–1931), Lehrer am Wandsbeker Gymnasium und Heimatforscher 1851, vorher Mansteinstraße
Eilbeker Weg

(Lage)

E088 0060
(im Stadtteil)
Hamburger Stadtteil Eilbek 1856 westlicher Teil in Eilbek
Eulenkamp

(Lage)

E256 1340 Flurname (Kamp = Feld) 1894 Grundstücke auf der Südseite in Wandsbek, sonst in Dulsberg, insbesondere die gesamte Straßenfläche.
Eulenkampweg

(Lage)

E257 0030 in Anlehnung an den Eulenkamp 1949
Eydtkuhnenweg

(Lage)

E271 0455 Eydtkuhnen (russ. Tschernyschewskoje), Ort in der russischen Oblast Kaliningrad 1960 Motivgruppe: „Städte in Ostpreußen“
Fenglerstraße

(Lage)

F084 0360 Johannes Christoph Wilhelm Fengler (1834–1919), Pastor und Schulinspektor in Wandsbek 1950, vorher Goebenstraße
Friedrich-Ebert-Damm

(Lage)

F230 1870
(im Stadtteil)
Friedrich Ebert (1871–1925), erster Reichspräsident 1945 mittlerer Abschnitt in Tonndorf, östlicher Abschnitt in Farmsen-Berne
Gartenstadtweg

(Lage)

G024 0460 nach der Lage in der Gartenstadt Wandsbek 1950
Georgstraße

(Lage)

G061 0110 Georg Timm, Wandsbeker Kaufmann vor 1876
Gilgegrund

(Lage)

G096 0065 Gilge (russ. Matrossowka), Mündungsarm der Memel 1958
Gladowstraße

(Lage)

G102 0185 nach einer alteingesessenen Wandsbeker Familie 1950, vorher Heinrichstraße
Goldlackweg

(Lage)

G160 0325 nach der gleichnamigen Pflanzenart 1950 Motivgruppe: „Blumen und andere Gartenpflanzen“
Guderuper Straße

(Lage)

G328 0145 Guderup, Ort auf der dänischen Insel Als vor 1938
Heinrich-Müller-Stieg

(Lage)

H759 0110 Heinrich Müller (1885–1966), Leiter des Bezirksamts Wandsbek 1980
Helbingstraße

(Lage)

H315 0910 Wandsbeker Brauer- und Industriellenfamilie, siehe Helbing Kümmel und Ohly Hefewerk 1938
Helbingtwiete

(Lage)

H316 0220 in Anlehnung an die Helbingstraße 1947
Hinschenfelder Stieg

(Lage)

H443 0230 nach der Lage im Wandsbeker Ortsteil Hinschenfelde 1967
Hinschenfelder Straße

(Lage)

H444 0520 nach der Lage im Wandsbeker Ortsteil Hinschenfelde 1912
Hinschenfelder Stücken

(Lage)

H445 0165 nach der Lage im Wandsbeker Ortsteil Hinschenfelde 1950
Hinterm Stern

(Lage)

H461 0175 nach einem früher auf dem Wandsbeker Marktplatz stehenden Stern, der zum Vogelschießen benutzt wurde 1950, vorher Sternstraße
Hochstraße

(Lage)

H485 0070 nach der Lage auf dem Kamm eines Geländerückens 1891
Hogrevestiegbrücke

(Lage)

0020 nach Lage und Frunktion 1960 überquert unweit der Hogrevestraße die Wandse
Hogrevestraße

(Lage)

H537 0260 Heinrich Andreas August Hogreve (1858–1915), Gastwirt und Stadtverordneter 1950, vorher Dietrichstraße
Holstenhofweg

(Lage)

H587 0455
(im Stadtteil)
nach dem Holstenhof, einer vom Rauhen Haus gegründeten Einrichtung vor 1938 Ostseite in Tonndorf, südlicher Teil in Marienthal und Jenfeld
Holstenhofwegbrücke

(Lage)

0030
(im Stadtteil)
im Anschluss an den Holstenhofweg 1936 überquert im Zuge des Holstenhofwegs die Gleise der Bahnstrecke Hamburg-Lübeck; lt. Straßenverzeichnis nur in Jenfeld und Tonndorf, lt. Grundkarte treffen aber in der Brückenmitte die Grenzen von vier Stadtteilen aufeinander: im Nordwesten Wandsbek, im Nordosten Tonndorf, im Südosten Jenfeld und im Südwesten Marienthal
Holzmühlenstieg

(Lage)

H770 0125 siehe Holzmühlenstraße 1982
Holzmühlenstraße

(Lage)

H610 1075 nach der früheren Wassermühle an der Wandse, die Farbhölzer für die Kattundruckereien mahlte 1950
Holzmühlenstraßenbrücke

(Lage)

0020 siehe Holzmühlenstraße 1960
Hopfenkarrenbrücke

(Lage)

0015 nach Lage und Funktion 1891 überquert im Zuge der Straße Bei der Hopfenkarre die Wandse
Hortensienweg

(Lage)

H648 0195 nach der gleichnamigen Pflanzengattung 1950 Motivgruppe: „Blumen und andere Gartenpflanzen“
Hundtstraße

(Lage)

H693 0205 Heinrich Hundt (1876–1943), Rektor in Wandsbek 1951, vorher Schwarze Straße
Immergrünweg

(Lage)

I071 0120 nach der gleichnamigen Pflanzengattung 1950 Motivgruppe: „Blumen und andere Gartenpflanzen“
In der Niederung

(Lage)

I083 0495 nach der Lage im ehemaligen Wiesengrund der Osterbek 1932
Insterweg

(Lage)

I098 0365 Inster (russ. Instrutsch), Quellfluss des Pregel 1958
Iversstraße

(Lage)

I118 0235 Wandsbeker Lehrerfamilie im 19. und 20. Jahrhundert 1950, vorher Paulstraße
Johannes-Frömming-Straße

(Lage)

J141 0055
(im Stadtteil)
Johannes Frömming (1910–1996), Trabrennsportler 1999 Ab der Straße Am Stadtrand liegt die südliche Straßenhälfte für ca. 55 Meter in Tonndorf, die nördliche Hälfte befindet sich in Wandsbek, auf weiteren ca. 35 Metern befindet sich die Straße komplett in Tonndorf, ehe sie vollständig auf das Gebiet von Farmsen-Berne übergeht.
Josephstraße

(Lage)

J075 0245 Joseph Morewood (1757–1841), englischer Kaufmann und Stiftungsgründer vor 1938  
Kattunbleiche

(Lage)

K109 0405 nach den ehemaligen, beiderseits der Wandse gelegenen Bleichflächen der Kattundruckereien 1951, vorher Bleicherstraße
Kedenburgstraße

(Lage)

K117 0620 Dietrich Nicolaus Kedenburg (1831–1900), Pastor in Wandsbek 1950, vorher Manteuffelstraße
Kedenburgstraßenbrücke

(Lage)

0010 siehe Kedenburgstraße 1960 überquert im Zuge der Kedenburgstraße die Wandse
Keßlersweg

(Lage)

K142 0155 nach der Wandsbeker Familie Keßler, im 19. Jahrhundert Besitzer der Farbholzmühle vor 1938
Kirchhofstraße

(Lage)

K195 0155 nach der Lage am Alten Wandsbeker Friedhof um 1848
Kirchhofstwiete

(Lage)

K196 0050 nach der Lage am Alten Wandsbeker Friedhof um 1848 Der nördliche, von der Walddörferstraße abzweigende Teil wurde im Juni 2019 per Senatsbeschluss in Walddörferstieg umbenannt.[2]
Klappstraße

(Lage)

K214 0225 Dr. Hermann Klapp (1840–1895), Direktor des Wandsbeker Gymnasiums 1950, vorher 1. Schulstraße
Kneesestraße

(Lage)

K289 0095 Heinrich Kneese (1853–1916), Bürgervorsteher und Vorsitzender des Wandsbeker Turnerbundes 1950
Kolpingweg

(Lage)

K354 0060 Adolph Kolping (1813–1865), Priester und Gründer des Kolpingwerkes 1967
Königsreihe

(Lage)

K324 0550 nach den ab 1620 auf Veranlassung von König Christian IV. angelegten Häusern an der Langen Reihe, die im Volksmund „Königshäuser“ genannt wurden 1950
Kornbergstraße

(Lage)

K379 0125 Gabriel Kornberg (1711–1781), als Maurermeister am Bau des Wandsbeker Schlosses beteiligt 1950, vorher Werderstraße
Kramerkoppel

(Lage)

K400 0295 nach einem Vorbesitzer Kramer 1951, vorher Blücherstraße
Kranichfeldstraße

(Lage)

K403 0035 Johann Friedrich Anton Kranichfeld (1789–1860), Besitzer des Hofs Wendemuth 1950, vorher Friedrichstraße
Kurfürstenstraße

(Lage)

K514 0340 nach dem gleichnamigen Titel 1902
Küsterkamp

(Lage)

K486 0150 Flurname (= Land des Küsters) 1950
Lavendelweg

(Lage)

L095 0375 nach der gleichnamigen Pflanzengattung 1927 Motivgruppe: „Blumen und andere Gartenpflanzen“
Lengerckestieg

(Lage)

L126 0150 siehe Lengerckestraße 1962
Lengerckestraße

(Lage)

L127 0425 Peter von Lengercke (1788–1848), Gründer der größten Wandsbeker Kattundruckerei vor 1936
Lesserstraße

(Lage)

L144 2010 Wilhelm Lesser (1812–1889), Bürgermeister von Wandsbek 1950
Litzowstieg

(Lage)

L201 0115 siehe Litzowstraße 1955
Litzowstraße

(Lage)

L202 0320 alteingesessene Wandsbeker Familie um 1840
Litzowstraßenbrücke

(Lage)

0020 siehe Litzowstraße 1901 überquert im Zuge der Litzowstraße die Wandse
Lomerstraße

(Lage)

L244 0400 Johann Julius Lomer (1818–1889), Vorbesitzer des Geländes 1950
Lotharstraße

(Lage)

L255 0150 nach dem männlichen Vornamen 1951
Luetkensallee

(Lage)

L286 0440 nach dem Besitzer einer Wandsbeker Lederfabrik, siehe Eichtalpark 1951 südlicher Teil in Marienthal
Lycker Weg

(Lage)

L327 0140 Lyck (poln. Ełk), Stadt in Polen 1958
Lydiastraße

(Lage)

L328 0080 nach der jüngsten Tochter des Grundeigentümers Morewood 1884
Martin-Mark-Weg

(Lage)

M078 0230 Martin Mark (1865–1948), Stadtverordneter und bis 1933 Stadtrat in Wandsbek 1965
Mellmannweg

(Lage)

M392 0115 Friedrich Mellmann (1897–1972), Bürgerschafts- und Bezirksabgeordneter 1980
Moojerstraße

(Lage)

M245 0080 nach dem Besitzer einer Kattundruckerei 1950, vorher Juliusstraße
Moorgrund

(Lage)

M267 0155
(im Stadtteil)
frei gewählter Name 1950 nördlicher Teil in Bramfeld
Morewoodstraße

(Lage)

M301 0330 Joseph Morewood (1818–1904), englischer Kaufmann und Stiftungsgründer um 1843
Mühlenstieg

(Lage)

M322 0250 nach einer früheren Windmühle, 1625 abgebrochen 1950, vorher Neustraße
Mühlenstraße

(Lage)

M323 0175 nach einer früheren Windmühle, 1625 abgebrochen Anfang des 17. Jahrhunderts
Mühlenstraßenbrücke

(Lage)

0025 nach Lage und Funktion 1867 überquert im Zuge der Mühlenstraße die Wandse
Narzissenweg

(Lage)

N006 0185 nach der gleichnamigen Pflanzengattung 1933 Motivgruppe: „Blumen und andere Gartenpflanzen“
Nebendahlstraße

(Lage)

N013 0220 Carl Nebendahl (1841–1913), Stadtbaumeister Wandsbeks 1950, vorher Johannisstraße
Nelkenweg

(Lage)

N027 0380 nach der gleichnamigen Pflanzengattung 1933 Motivgruppe: „Blumen und andere Gartenpflanzen“
Neumann-Reichardt-Straße

(Lage)

N083 0555 Friedrich Neumann-Reichardt (1858–1942), Besitzer der früheren Reichardt-Kakao-Werke 1917
Nogatweg

(Lage)

N144 0140 Nogat, Mündungsarm der Weichsel 1958
Nordschleswiger Straße

(Lage)

N172 0150
(im Stadtteil)
Nordschleswig, dänische Region 1928 nördlich der Osterbek in Barmbek-Nord, zwischen der Osterbek und dem Eulenkamp in Dulsberg
Ölmühlenweg

(Lage)

O037 0520 nach der Lage bei einer ehemaligen Ölmühle vor 1938 östliche Seite in Tonndorf
Ölmühlenwegbrücke

(Lage)

0015 nach Lage und Funktion vor 1938 überquert im Zuge des Ölmühlenwegs die Wandse
Oskarstraße

(Lage)

O127 0175 nach dem männlichen Vornamen vor 1938
Ostpreußenplatz

(Lage)

O154 0060 × 40 nach der ehemaligen preußischen Provinz vor 1933
Ostpreußenstieg

(Lage)

O155 0280 in Anlehnung an den Ostpreußenplatz 1953
Pillauer Straße

(Lage)

P118 1130 Pillau (russ. Baltijsk), russische Stadt in der Oblast Kaliningrad 1950 Motivgruppe: „Städte in Ostpreußen“
Pregelweg

(Lage)

P195 0315 Pregel, Fluss in der Oblast Kaliningrad 1958
Puvogel-Garten

(Lage)

P262 Friedrich Puvogel (1836–1907), ehrenamtlicher Zweiter Bürgermeister Wandsbeks von 1873 bis 1907 2006
Puvogelstraße

(Lage)

P224 0100 Friedrich Puvogel (1836–1907), ehrenamtlicher Zweiter Bürgermeister Wandsbeks von 1873 bis 1907 1950, vorher Von-der-Tann-Straße
Quarree

(Lage)

Q002 0450 nach dem viereckigen Verlauf der Straße um die frühere Mittelschule Wandsbeks 1938
Ragniter Stieg

(Lage)

R018 0070 Ragnit (russ. Neman), russische Stadt in der Oblast Kaliningrad 1958 Motivgruppe: „Städte in Ostpreußen“
Rauschener Ring

(Lage)

R062 0690 Rauschen (russ. Swetlogorsk), russische Stadt in der Oblast Kaliningrad 1961 Motivgruppe: „Städte in Ostpreußen“
Robert-Schuman-Brücke

(Lage)

R435 0130
(im Stadtteil)
Robert Schuman (1886–1963), französischer Politiker 1987 südlicher Straßenabschnitt mit der namensgebenden Brücke (ursprünglich Wandsbeker Rathausbrücke) in Marienthal
Rosmarinstraße

(Lage)

R292 0435 nach der gleichnamigen Pflanze 1933 Motivgruppe: „Blumen und andere Gartenpflanzen“
Rüterstraße

(Lage)

R353 0360 Hugo Rüter (1859–1949), Komponist und Musiklehrer am Wandsbeker Gymnasium 1951, vorher Kampstraße
Schädlerstraße

(Lage)

S092 0270 Heinrich Gotthilf Christopherus Schädler, um 1890 Hofbesitzer und Bauernvogt in Wandsbek 1945, vorher Neue Bahnhofstraße
Schafsteg

(Lage)

S104 0165 nach einer orstüblichen Bezeichnung 1953
Schilfgrund

(Lage)

S159 0135 nach der Lage am mit Schilf bewachsenen Ufer der Osterbek 1950
Schloßstraße

(Lage)

S217 0710 nach dem früheren Wandsbeker Schloss 1861 südliche Seite in Marienthal  
Schmüserstraße

(Lage)

S244 0170 Heinrich Carl Martin Schmüser (1823–1895), Vorbesitzer des Geländes um 1848
Schneeglöckchenweg

(Lage)

S250 0190 nach der gleichnamigen Pflanzengattung 1950 Motivgruppe: „Blumen und andere Gartenpflanzen“
Schünemannstieg

(Lage)

S299 0185 Waldemar Schünemann (1850–1930), Kreisschulinspektor für Wandsbek und Stormarn 1968, vorher Kirchenallee
Schwarzlosestraße

(Lage)

S350 0155 Andreas Schwarzlose (1732–1792), Maurermeister, am Bau des Wandsbeker Schlosses beteiligt 1950
Sensburger Weg

(Lage)

S407 0125 Sensburg in Ostpreußen, heute Mrągowo 1958 Motivgruppe: „Städte in Ostpreußen“
Stephanstraße

(Lage)

S678 1815 Heinrich von Stephan (1831–1897), Generalpostdirektor 1936, vorher Karolinenstraße
Stormarner Straße

(Lage)

S718 0470 Stormarn, Landkreis in Schleswig-Holstein 1908 Grundstücke auf der Südseite in Wandsbek, ansonsten komplett in Dulsberg, insbesondere die gesamte Straßenfläche.  
Straßburger Straße

(Lage)

S730 1075 Straßburg, Stadt in Frankreich 1922 Auf Wandsbeker Gebiet befinden sich nur die Grundstücke mit den Hausnummern 94 und 96, ansonsten liegt die Straße komplett in Dulsberg.  
Thiedeweg

(Lage)

T064 0595 Albert Thiede, letzter Gemeindevorsteher von Hinschenfelde 1951, vorher Karlstraße
Tilsiter Straße

(Lage)

T096 1500 Tilsit, Stadt in Ostpreußen 1950 Motivgruppe: „Städte in Ostpreußen“
Treuburger Weg

(Lage)

T160 0180 Treuburg, Stadt in Ostpreußen 1958 Motivgruppe: „Städte in Ostpreußen“
Von-Bargen-Straße

(Lage)

V092 0330 nach einer alteingesessenen Bauernfamilie vor 1874
Von-Hein-Straße

(Lage)

V100 0230 K. W. Johannes von Hein (1848–1936), stadtbekannter Schornsteinfeger und Brandmeister der Wandsbeker Feuerwehr 1950, vorher Vereinsstraße
Voßkulen

(Lage)

V123 0440 Flurname 1951, vorher Siemensstraße
Walddörferstieg

(Lage)

W 0025 in Anlehnung an die Walddörferstraße 2019 vormals nördlicher Teil der Kirchhofstwiete[2]
Walddörferstraße

(Lage)

W021 2555
(im Stadtteil)
Straße nach den Hamburger Walddörfern 1947 östlicher Teil in Tonndorf
Walter-Frahm-Stieg

(Lage)

W469 0155 Walter Frahm (1883–1970), Lehrer und Heimatforscher 1983
Walther-Mahlau-Stieg

(Lage)

W439 0095 Walther Mahlau (1902–1970), Pastor an der Kreuzkirche 1973
Wandsbeker Allee

(Lage)

W056 0695 nach der Lage im Stadtteil 1955
Wandsbeker Alleebrücke

(Lage)

0020 nach Lage und Funktion 1960 überquert im Zuge der Wandsbeker Allee die Wandse
Wandsbeker Bahnhofstraße

(Lage)

W057 0230 nach Lage und Funktion zum Bahnhof Wandsbek führend 1950 östliche Straßenhälfte in Wandsbek  
Wandsbeker Chaussee

(Lage)

W058 0060
(im Stadtteil)
nach der Lage im Stadtteil 1856 westlicher Teil in Eilbek
Wandsbeker Königstraße

(Lage)

W059 0665 zur Erinnerung an den Besuch des Königs Christian VIII. von Dänemark, der 1840 durch diese Straße kam 1950, früher Königstraße
Wandsbeker Marktplatz

(Lage)

W514 0125 × 115 × 65 × 25 nach der Lage im Stadtteil 2004
Wandsbeker Marktstraße

(Lage)

W060 1030 nach der Lage im Stadtteil 1950, vorher Hamburger Straße südliche Straßenhälfte zwischen Brauhausstraße und Wandsbeker Marktplatz in Marienthal, sonst in Wandsbek
Wandsbeker Schützenhof

(Lage)

W062 0770 nach der Lage beim ehemaligen Schützenhof 1950
Wandsbeker Zollstraße

(Lage)

W065 1025 nach einer hier von 1838 bis 1888 befindlichen Zollgrenze mit Schlagbaum 1950, vorher Lübecker Straße
Wandsedamm

(Lage)

W066 0130 nach der Lage an der Wandse 1943
Wandsetwiete

(Lage)

W068 0070 nach der Lage an der Wandse 1943
Wartenburger Weg

(Lage)

W077 0220 Wartenburg (poln. Barczewo), Stadt in Polen 1958 westliche Grundstücke in Dulsberg, komplette Straßenfläche und östliche Grundstücke in Wandsbek; das am nördlichsten gelegene Grundstück mit der Hausnummer 17 liegt in Barmbek-Nord  
Wasserstieg

(Lage)

W086 0225 ehemaliger Wasserweg zur Wandse vor 1913
Wendemuthstraße

(Lage)

W163 0635 nach dem ehemaligen Herrenhaus Wendemuth 1863
Wendemuthstraßenbrücke

(Lage)

0030 nach Lage und Funktion um 1864 überquert im Zuge der Wendemuthstraße die Wandse
Wichelmannweg

(Lage)

W462 0120 Heinrich Wichelmann (1893–1974), SPD-Politiker 1980
Wiemannweg

(Lage)

W235 0070 Hermann Wiemann (1854–1926), Lehrer und Stadtverordneter in Wandsbek 1950
Wilma-Witte-Stieg

(Lage)

W525 0180 Wilma Hermine Witte (1912–1997), Malerin[3] 2015
Wißmannstraße

(Lage)

W331 0290 Hermann von Wißmann (1853–1905), Gouverneur von Deutsch-Ostafrika 1950, vorher Wrangelstraße
Witthöfftstraße

(Lage)

W343 0090 nach einem Wandsbeker Stadtrat 1913
Ziethenstraße

(Lage)

Z027 0425 Hans Joachim von Zieten (1699–1786), Reitergeneral 1897

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. Digitaler Atlas Nord
  2. a b Senatsbeschluss vom 12. Juni 2019, veröffentlicht im Amtlichen Anzeiger Nr. 48 vom 21. Juni 2019, abgerufen am 2. September 2019
  3. Biografie bei hamburg.de, abgerufen am 12. August 2019

Literatur und QuellenBearbeiten

WeblinksBearbeiten

  Commons: Straßen in Hamburg-Wandsbek – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien