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GeographieBearbeiten

Geographische LageBearbeiten

Rönneburg liegt am südlichen Stadtrand von Hamburg.

NachbargemeindenBearbeiten

An Rönneburg grenzende Hamburger Stadtteile sind Gut Moor im Nordosten, Wilstorf und Harburg im Nordwesten, Langenbek im Westen und Sinstorf im Südwesten. Im Süden und im Osten grenzt Rönneburg an die Gemeinde Seevetal im niedersächsischen Landkreis Harburg.

GeschichteBearbeiten

 
Burgberg
 
Wurzeln einer Buche am Burgberg

Die Burg Runneborge wurde erstmals 1233 urkundlich erwähnt. Der Name stammt von einem kleinen Bach am Fuß der Burg, genannt Rönne, mit der Bedeutung Rinnsal. Die Rönneburg diente der Kontrolle der Elbmarsch. Der Burgberg ist noch heute inmitten des Ortes erkennbar.[1] 1937 wurden das preußische Rönneburg ebenso wie die Stadt Harburg-Wilhelmsburg und einige andere Orte des Landkreises durch das Groß-Hamburg-Gesetz Teil Hamburgs.

StatistikBearbeiten

  • Minderjährigenquote: 19,2 % [Hamburger Durchschnitt: 16,2 % (2016)].
  • Altenquote: 18,4 % [Hamburger Durchschnitt: 18,3 % (2016)].
  • Ausländeranteil: 12,1 % [Hamburger Durchschnitt: 16,7 % (2016)].
  • Arbeitslosenquote: 3,2 % [Hamburger Durchschnitt: 5,3 % (2016)].

Das durchschnittliche Einkommen je Steuerpflichtigen beträgt in Rönneburg 38.848 Euro jährlich (2013), der Hamburger Gesamtdurchschnitt liegt bei 39.054 Euro.[2]

PolitikBearbeiten

Die Bürgerschaftswahl 2015 für die Wahl zur Hamburgischen Bürgerschaft, bei der Rönneburg zum Wahlkreis Harburg gehört, brachte im Stadtteil folgendes Ergebnis[3]:

  1. SPD 49,5 % (–4,2)
  2. CDU 18,5 % (–5,5)
  3. AfD 9,3 % (+9,3)
  4. Grüne 7,7 % (+0,7)
  5. FDP 5,2 % (+1,0)
  6. Linke 4,1 % (–1,5)
  7. Übrige 5,7 % (+0,2)


SportBearbeiten

Der ehemalige Verein SV Rönneburg fusionierte im Jahr 2013 mit der FSV Harburg 1893 zur FSV Harburg-Rönneburg mit Spielstätten in Wilstorf und Rönneburg.

Wirtschaft und InfrastrukturBearbeiten

 
Schwerlastkran Fa. Weseloh

Öffentliche EinrichtungenBearbeiten

Das DRK betreibt in der Vogteistraße die Kindertagesstätte Villa Kunterbunt.

VerkehrBearbeiten

Hauptdurchgangsstraße ist die Vogteistraße, die von Harburg nach Meckelfeld führt. Östlich des Geestrandes verlaufen die Bahnstrecken Hamburg-Bremen und Hamburg-Hannover, die hier vereinigt sind, jedoch keinen Haltepunkt haben.

Von etwa 1930 bis 1971 war Rönneburg Endstation einer Straßenbahnlinie aus der Hamburger und Harburger Innenstadt. Die Haltestelle befand sich am Ortsrand in der Radickestraße. Von 1961 bis 1977 verkehrte eine Bahnbus-Linie (147) von Harburg über Rönneburg und Meckelfeld nach Glüsingen bzw. zur Waldquelle. Nach Stilllegung der Straßenbahn wurde eine HHA-Busverbindung nach Rönneburg eingerichtet, zunächst die 156 (Wilhelmsburg – Rönneburg), die 1983 durch die 141 (Neugraben – Rönneburg) ersetzt wurde. 1994/95 erfolgte die Verlängerung nach Meckelfeld. Der Nordosten Rönneburgs wird durch die Linie 241 (Bostelbek – Rönneburg) bedient.

Nachts besteht keine direkte Anbindung; man kann jedoch die Langenbeker Haltestelle Einhausring (143/643) benutzen.

BildungBearbeiten

Es gibt die Grundschule Rönneburg.

Söhne und Töchter der StadtBearbeiten

Siehe auchBearbeiten

WeblinksBearbeiten

  Commons: Hamburg-Rönneburg – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. Horst Beckershaus: Die Namen der Hamburger Stadtteile. Woher sie kommen und was sie bedeuten, Hamburg 2002, ISBN 3-434-52545-9, S. 106
  2. Statistisches Amt für Hamburg und Schleswig-Holstein (Hrsg.): Hamburger Stadtteil-Profile 2016 (= NORD.regional. Band 19). 2018, ISSN 1863-9518 (Online [PDF; 6,6 MB; abgerufen am 12. Februar 2018]).
  3. Endgültiges Ergebnis der Bürgerschaftswahl 2015.