Hauptmenü öffnen

OrganisationBearbeiten

 
Juan Antonio Samaranch (* 1920; † 2010)

Der Verband wurde auf Initiative des damaligen IOC-Präsidenten Juan Antonio Samaranch 1989 in Avignon gegründet, um der Sportart Triathlon im Zuge der steigenden Popularität einen offiziellen Rahmen zu geben.
Elf Jahre nach der Gründung des Verbandes wurde die Sportart im Jahr 2000 als olympische Disziplin aufgenommen.

Zum ersten Präsidenten wurde 1989 der Kanadier Les McDonald († 4. September 2017) gewählt, der bis zum 21. ITU-Kongress in Madrid im November 2008 im Amt war.[2]
McDonalds Nachfolgerin und aktuelle ITU-Präsidentin ist die Spanierin Marisol Casado,[3] die zuvor schon für etwa 20 Jahre dem spanischen Verband „Federación Española de Triatlón“ als Generalsekretärin vorstand und von 2002 bis 2009 Präsidentin der ETU war.[4][5]
Im Dezember 2016 wurde Casado in Madrid für eine dritte Amtszeit zur ITU-Präsidentin gewählt.[6]

Die Ziele und Aufgaben sind:

  • Veranstaltung von Rennen auf hohem Organisationsniveau
  • Förderung der Athleten
  • Trainingsprojekte in Entwicklungsländern
  • Kampf gegen Doping

Ebenfalls zeichnet die ITU für die offiziellen Duathlon- (Laufen-Radfahren-Laufen) und Aquathlon-Meisterschaften (Schwimmen-Laufen) verantwortlich.

StrukturBearbeiten

  • Afrika: Africa Triathlon Union (ATU) – 11 nationale Organisationen
  • Amerika: Pan American Triathlon Confederation (PATCO) – 36 nationale Organisationen
  • Asien: Asian Triathlon Confederation (ASTC) – 22 nationale Organisationen
  • Europa: European Triathlon Union (ETU) – 43 nationale Organisationen
  • Ozeanien: Oceania Triathlon Union (OTU) – 10 nationale Organisationen

Auf nationaler Ebene ist

zuständig für die Organisation und Aufstellung der Nationalkader sowie die Austragung der nationalen Wettkampfserien.

AthletenkomiteeBearbeiten

Alle zwei Jahre wird von der ITU ein Athletenkomitee bestimmt, das sich aus zehn Athleten aus mindestens drei Kontinenten zusammensetzt und zu gleichen Teilen aus Männern und Frauen besteht. Die gewählten Mitglieder dienen als Verbindung zwischen Athleten, ITU-Mitarbeitern und dem Vorstand. Im Oktober 2018 wurden ins Athletenkomitee gewählt:[7]

  • Frauen: Lisa Nordén (SWE), Rachel Klamer (NED), Ai Ueda (JPN), Claire Michel (BEL), Sally Pilbeam (AUS, Paratriathletin)
  • Männer: Tony Dodds (NZL), Tamás Tóth (HUN), Yannick Bourseaux (FRA, Paratriathlet), Simon de Cuyper (BEL), Jonathan Görlach (AUS, Paratriathlet)

Hall of FameBearbeiten

2014 führte die ITU eine „Hall of Fame“ ein, in welcher Athleten für ihre Leistungen ausgezeichnet werden.[8] In der Liste werden Erin Baker, Emma Carney, Karen Smyers, Mark Allen, Simon Lessing und Greg Welch geführt.

Nominiert für die Aufnahme wurden im Jahr 2015:[9]

Triathlon-WeltmeisterschaftenBearbeiten

SprintdistanzBearbeiten

EliteBearbeiten

Die Weltmeisterschaft auf der Triathlon-Sprintdistanz (750 m Schwimmen, 20 km Radfahren und 5 km Laufen) wurde erstmals 2010 in Lausanne ausgetragen.

Männer Frauen
Datum/Jahr Austragungsort Weltmeister Zweiter Platz Dritter Platz
14. Sep. 2013 Vereinigtes Konigreich  London Spanien  Javier Gómez Noya Vereinigtes Konigreich  Jonathan Brownlee Spanien  Mario Mola
25. Aug. 2012 Schweden  Stockholm Vereinigtes Konigreich  Jonathan Brownlee -3- Spanien  Javier Gómez Noya Frankreich  Vincent Luis
20. Aug. 2011 Schweiz  Lausanne Vereinigtes Konigreich  Jonathan Brownlee -2- Spanien  Javier Gómez Noya Vereinigtes Konigreich  Alistair Brownlee
21. Aug. 2010 Schweiz  Lausanne Vereinigtes Konigreich  Jonathan Brownlee Vereinigtes Konigreich  Tim Don Frankreich  David Hauss
Jahr Weltmeisterin Zweiter Platz Dritter Platz
2013 Vereinigtes Konigreich  Non Stanford Irland  Aileen Reid Australien  Emma Moffatt
2012 Schweden  Lisa Nordén -2- Niederlande  Maaike Caelers Chile  Bárbara Riveros Díaz
2011 Chile  Bárbara Riveros Díaz Australien  Emma Jackson Neuseeland  Andrea Hewitt
2010 Schweden  Lisa Nordén Australien  Emma Moffatt Schweiz  Daniela Ryf

TeamBearbeiten

Bei diesem Staffelformat müssen die drei Athleten je eine Drittel-Sprintdistanz absolvieren:

FrauenBearbeiten
Datum/Jahr Austragungsort Weltmeister Zweiter Platz Dritter Platz
12. Aug. 2007 Ungarn  Tiszaújváros Russland  Irina Abyssowa, Elena Matveeva, Anastasia Yatsenko Ukraine  Inna Zyhanok, Julija Jelistratowa, Olesya Prystayko Italien  Daniela Chmet, Charlotte Bonin, Nadia Cortassa
  2006 Mexiko  Cancún[10] Italien  Daniela Chmet, Beatrice Lanza, Nadia Cortassa Vereinigte Staaten  Sarah Groff, Mary Beth Ellis, Michelle Lindsay Spanien  Ana Burgos, Zurine Rodriguez, Ainhoa Murúa
31. Juli 2003 Ungarn  Tiszaújváros Australien  Nikki Butterfield, Mirinda Carfrae, Pip Taylor Spanien  Ainhoa Murúa, Pilar Hidalgo, Ana Burgos Italien  Beatrice Lanza, Silvia Gemignani, Nadia Cortassa
MännerBearbeiten
Datum/Jahr Austragungsort Weltmeister Zweiter Platz Dritter Platz
12. Aug. 2007 Ungarn  Tiszaújváros[11] Russland  Alexander Brjuchankow, Dmitri Poljanski, Vladimir Turbaebsky Deutschland  Claude Eksteen, Helge Mütschard Christian Prochnow Spanien  Francesc Godoy, Javier Gómez Noya, Jose Tovar
  2006 Mexiko  Cancún Vereinigte Staaten  Brian Fleischmann, Matthew Reed, Andy Potts Deutschland  Jan Frodeno, Daniel Unger, Maik Petzold Kanada  Kyle Jones, Colin Jenkins, Paul Tichelaar
31. Juli 2003 Ungarn  Tiszaújváros Australien  Simon Thompson, Richie Cunningham, Brad Kahlefeldt Spanien  Clemente Alonso, Jose Merchan, Iván Raña Ukraine  Vladimir Turbayevskiy, Andriy Glushchenko, Maxim Kriat
  1992 Kanada  Huntsville Neuseeland  Paul Amey, Cameron Brown, Bryan Rhodes
Staffel Mixed-TeamsBearbeiten

Die Weltmeisterschaft im Mixed-Team wurde erstmals 2009 ausgetragen. Ein Team setzt sich aus jeweils zwei Frauen und zwei Männern zusammen, von denen jeder unmittelbar hintereinander einen Triathlon absolviert. Die (somit insgesamt viermal zu absolvierenden) Distanzen variieren dabei gemäß Competition Rules der ITU je nach örtlichen Gegebenheiten zwischen 250 m und 300 m Schwimmen, 5 km bis 8 km Radfahren und 1,5 km bis 2 km Laufen.[12]

Dieses Rennformat wurde auch in das Programm der Olympischen Sommerspiele in Tokio 2020 aufgenommen.

Datum/Jahr Austragungsort Weltmeister Zweiter Platz Dritter Platz
07. Juli 2019 Deutschland  Hamburg Frankreich  Émilie Morier, Léo Bergere, Cassandre Beaugrand, Vincent Luis Deutschland  Laura Lindemann, Valentin Wernz, Nina Eim, Justus Nieschlag Australien  Natalie Van Coevorden, Aaron Royle, Emma Jeffcoat, Jacob Birtwhistle
15. Juli 2018 Deutschland  Hamburg Frankreich  Léonie Périault, Dorian Coninx, Cassandre Beaugrand, Vincent Luis Australien  Natalie Van Coevorden, Aaron Royle, Ashleigh Gentle, Jacob Birtwhistle Vereinigte Staaten  Kirsten Kasper, Ben Kanute, Katie Zaferes, Kevin McDowell
16. Juli 2017 Deutschland  Hamburg Australien  Charlotte McShane, Jacob Birtwhistle, Matthew Hauser, Ashleigh Gentle Vereinigte Staaten  Matthew Mcelroy, Ben Kanute, Kirsten Kasper, Katie Zaferes Niederlande  Rachel Klamer, Maaike Caelers, Marco Van Der Stel, Jorik Van Egdom
17. Juli 2016 Deutschland  Hamburg Vereinigte Staaten  Gwen Jorgensen, Ben Kanute, Kirsten Kasper, Joe Maloy Australien  Charlotte McShane, Jacob Birtwhistle, Emma Jackson, Ryan Bailie Deutschland  Laura Lindemann, Jonathan Zipf, Hanna Philippin, Gregor Buchholz
13. Juli 2014 Deutschland  Hamburg Vereinigtes Konigreich  Lucy Hall, Vicky Holland, Jonathan Brownlee, Alistair Brownlee Frankreich  Cassandre Beaugrand, Dorian Coninx, Audrey Merle, Vincent Luis Ungarn  Zsófia Kovács, Tamás Tóth, Margit Vanek, Ákos Vanek
21. Juli 2013 Deutschland  Hamburg[13] Deutschland  Anja Knapp, Jan Frodeno, Anne Haug, Franz Löschke Neuseeland  Andrea Hewitt, Tony Dodds, Kate Mcilroy, Ryan Sissons Vereinigte Staaten  Sarah True, Ben Kanute, Gwen Jorgensen, Cameron Dye
26. Aug. 2012 Schweden  Stockholm[14] Vereinigtes Konigreich  Vicky Holland, William Clarke, Non Stanford, Jonathan Brownlee Frankreich  Jessica Harrison, Tony Moulai, Carole Péon, Vincent Luis Russland  Irina Abyssowa, Dmitri Poljanski, Alexandra Rasarjonowa, Alexander Brjuchankow
21. Aug. 2011 Schweiz  Lausanne[15] Vereinigtes Konigreich  Jodie Stimpson, Helen Jenkins, Jonathan Brownlee, Alistair Brownlee Schweiz  Nicola Spirig, Melanie Annaheim, Sven Riederer, Ruedi Wild Deutschland  Rebecca Robisch, Anja Dittmer, Steffen Justus, Maik Petzold
22. Aug. 2010 Schweiz  Lausanne[16][17] Schweiz  Nicola Spirig, Daniela Ryf, Ruedi Wild, Sven Riederer Frankreich  Jessica Harrison, Carole Péon, David Hauss, Frédéric Belaubre Neuseeland  Nicky Samuels, Kate McIlroy, Tony Dodds, Ryan Sissons
28. Juni 2009 Vereinigte Staaten  Des Moines[18] Schweiz  Magali Di Marco Messmer, Daniela Ryf, Ruedi Wild, Lukas Salvisberg Australien  Emma Moffatt, Emma Snowsill, Courtney Atkinson, Brad Kahlefeldt Kanada  Kathy Tremblay, Lauren Groves, Brent McMahon, Simon Whitfield
 
Flora Duffy – Triathlon-Weltmeisterin auf der Kurzdistanz (2016 und 2017)
 
Javier Gómez Noya – Triathlon-Weltmeister auf der Kurzdistanz (2008, 2010, 2013, 2014 und 2015)

Triathlon-KurzdistanzBearbeiten

Die ITU veranstaltet seit 1989 Weltmeisterschaften über die „Kurzdistanz“ oder auch „Olympische Triathlon-Distanz“ (siehe dazu auch Triathlon-Distanzen). Die Distanzen für diese ITU-Rennen sind

  • 1,5 km Schwimmen,
  • 40 km Radfahren
  • und 10 km Laufen.

Auf der Kurzdistanz ist Radfahren im Windschatten erlaubt.

Eine Weltcup-Wertung gab es von 1991 bis 2008: Hier wurden verschiedene Ergebnisse der Weltcup-Rennen einer Saison zusammengeführt.

Erstmals 2009 wurde die Weltmeisterschaft von einem Einzelrennen auf eine internationale Serie verschiedener Wettkämpfe über sieben Wettkämpfe mit dem „Grand Final“ in Australien als Abschluss ausgeweitet. Das Teilnehmerfeld der ITU World Championship Series 2009 war jeweils auf 65 Frauen und Männer limitiert und bei der Finalveranstaltung waren es dann 75. Entscheidend für die Teilnahme sind die internationalen Ranking-Punkte. Pro Nation und Geschlecht waren pro Rennen maximal sechs Athleten startberechtigt.

Im Rahmen der ITU World Championship Series 2015 fanden über das Jahr verteilt zehn Rennen und dann Mitte September das abschließende Finale (Grand Final) in Chicago (USA) statt. Im Jahr 2016 ging die WM-Serie über neun Rennen.

Erfolgreichste AthletenBearbeiten

Der Spanier Javier Gómez Noya konnte sich den Titel auf der Kurzdistanz bereits fünf Mal sichern und sich bereits neun Mal in den Medaillenrängen platzieren.
Simon Lessing konnte sich den Titel viermal holen und Peter Robertson dreimal.

Bei den Frauen konnte sich die Australierin Emma Snowsill drei Mal den Titel der Weltmeisterin auf der Kurzdistanz holen (2003, 2005 und 2006).
Karen Smyers, Michellie Jones, Emma Carney, Emma Moffatt und Gwen Jorgensen konnten sich den Titel zweimal holen.

EliteBearbeiten

Männer – Elite Frauen – Elite
Datum/Jahr Austragungsort Weltmeister Zweiter Platz Dritter Platz
  2019 Rennserie 2019
  2018 Rennserie 2018 Spanien  Mario Mola -3- Frankreich  Vincent Luis Australien  Jacob Birtwhistle
  2017 Rennserie 2017 Spanien  Mario Mola -2- Spanien  Javier Gómez Noya Norwegen  Kristian Blummenfelt
  2016 Rennserie 2016 Spanien  Mario Mola Vereinigtes Konigreich  Jonathan Brownlee Spanien  Fernando Alarza
  2015 Rennserie 2015 Spanien  Javier Gómez Noya -5- Spanien  Mario Mola Frankreich  Vincent Luis
  2014 Rennserie 2014 Spanien  Javier Gómez Noya -4- Spanien  Mario Mola Vereinigtes Konigreich  Jonathan Brownlee
  2013 Rennserie 2013 Spanien  Javier Gómez Noya -3- Vereinigtes Konigreich  Jonathan Brownlee Spanien  Mario Mola
  2012 Rennserie 2012 Vereinigtes Konigreich  Jonathan Brownlee Spanien  Javier Gómez Noya Russland  Dmitri Poljanski
  2011 Rennserie 2011 Vereinigtes Konigreich  Alistair Brownlee -2- Vereinigtes Konigreich  Jonathan Brownlee Spanien  Javier Gómez Noya
  2010 Rennserie 2010 Spanien  Javier Gómez Noya -2- Deutschland  Steffen Justus Australien  Brad Kahlefeldt
  2009 Rennserie 2009 Vereinigtes Konigreich  Alistair Brownlee Spanien  Javier Gómez Noya Deutschland  Maik Petzold
05. Juni 2008 Kanada  Vancouver Spanien  Javier Gómez Noya Neuseeland  Bevan Docherty Schweiz  Reto Hug
30. Aug. 2007 Deutschland  Hamburg Deutschland  Daniel Unger Spanien  Javier Gómez Noya Australien  Brad Kahlefeldt
02. Sep. 2006 Schweiz  Lausanne Vereinigtes Konigreich  Tim Don Neuseeland  Hamish Carter Frankreich  Frédéric Belaubre
10. Sep. 2005 Japan  Gamagōri Australien  Peter Robertson -3- Schweiz  Reto Hug Australien  Brad Kahlefeldt
09. Mai 2004 Portugal  Madeira Neuseeland  Bevan Docherty Spanien  Iván Raña -2- Kasachstan  Dmitri Gaag
06. Dez. 2003 Neuseeland  Queenstown Australien  Peter Robertson -2- Spanien  Iván Raña Schweiz  Olivier Marceau
09. Nov. 2002 Mexiko  Cancún Spanien  Iván Raña Australien  Peter Robertson Vereinigtes Konigreich  Andrew Johns
  2001 Kanada  Edmonton Australien  Peter Robertson Australien  Chris Hill Neuseeland  Craig Watson
30. Apr. 2000 Australien  Perth Frankreich  Olivier Marceau Australien  Peter Robertson Australien  Craig Walton
12. Sep. 1999 Kanada  Montreal Kasachstan  Dmitri Gaag Vereinigtes Konigreich  Simon Lessing Australien  Miles Stewart
30. Aug. 1998 Schweiz  Lausanne Vereinigtes Konigreich  Simon Lessing -4- Neuseeland  Paul Amey Australien  Miles Stewart
16. Nov. 1997 Australien  Perth Australien  Chris McCormack Neuseeland  Hamish Carter Vereinigtes Konigreich  Simon Lessing
24. Aug. 1996 Vereinigte Staaten  Cleveland Vereinigtes Konigreich  Simon Lessing -3- Belgien  Luc Van Lierde Brasilien  Leandro Macedo
12. Nov. 1995 Mexiko  Cancún Vereinigtes Konigreich  Simon Lessing -2- Australien  Brad Beven Deutschland  Ralf Eggert
27. Nov. 1994 Neuseeland  Wellington Vereinigtes Konigreich  Spencer Smith -2- Australien  Brad Beven Deutschland  Ralf Eggert
22. Aug. 1993 Vereinigtes Konigreich  Manchester Vereinigtes Konigreich  Spencer Smith Vereinigtes Konigreich  Simon Lessing Neuseeland  Hamish Carter
  1992 Kanada  Huntsville Vereinigtes Konigreich  Simon Lessing Deutschland  Rainer Müller-Hörner Niederlande  Rob Barel
  1991 Neuseeland  Gold Coast Australien  Miles Stewart Neuseeland  Rick Wells Vereinigte Staaten  Mike Pigg
15. Sep. 1990 Vereinigte Staaten  Orlando Australien  Greg Welch Australien  Brad Beven Australien  Stephen Foster
06. Aug. 1989 Frankreich  Avignon Vereinigte Staaten  Mark Allen Vereinigtes Konigreich  Glenn Cook Neuseeland  Rick Wells
Jahr Weltmeisterin Zweiter Platz Dritter Platz
2019
2018 Vereinigtes Konigreich  Vicky Holland Vereinigte Staaten  Katie Zaferes Vereinigtes Konigreich  Georgia Taylor-Brown
2017 Bermuda  Flora Duffy -2- Australien  Ashleigh Gentle Vereinigte Staaten  Katie Zaferes
2016 Bermuda  Flora Duffy Vereinigte Staaten  Gwen Jorgensen Japan  Ai Ueda
2015 Vereinigte Staaten  Gwen Jorgensen -2- Neuseeland  Andrea Hewitt Vereinigte Staaten  Sarah True
2014 Vereinigte Staaten  Gwen Jorgensen Vereinigte Staaten  Sarah Groff Neuseeland  Andrea Hewitt
2013 Vereinigtes Konigreich  Non Stanford Vereinigtes Konigreich  Jodie Stimpson Deutschland  Anne Haug
2012 Schweden  Lisa Nordén Deutschland  Anne Haug Neuseeland  Andrea Hewitt
2011 Vereinigtes Konigreich  Helen Jenkins Neuseeland  Andrea Hewitt Vereinigte Staaten  Sarah Groff
2010 Australien  Emma Moffatt -2- Schweiz  Nicola Spirig Schweden  Lisa Nordén
2009 Australien  Emma Moffatt Schweden  Lisa Nordén Neuseeland  Andrea Hewitt
2008 Vereinigtes Konigreich  Helen Tucker Vereinigte Staaten  Sarah Haskins Neuseeland  Samantha Warriner
2007 Portugal  Vanessa Fernandes Australien  Emma Snowsill Vereinigte Staaten  Laura Reback
2006 Australien  Emma Snowsill -3- Portugal  Vanessa Fernandes Australien  Felicity Abram
2005 Australien  Emma Snowsill -2- Australien  Annabel Luxford Vereinigte Staaten  Laura Reback
2004 Vereinigte Staaten  Sheila Taormina Australien  Loretta Harrop Vereinigte Staaten  Laura Reback
2003 Australien  Emma Snowsill Vereinigte Staaten  Laura Reback Australien  Michellie Jones
2002 Vereinigtes Konigreich  Leanda Cave Vereinigte Staaten  Barbara Lindquist Vereinigtes Konigreich  Michelle Dillon
2001 Vereinigte Staaten  Siri Lindley Australien  Michellie Jones Vereinigte Staaten  Joanna Zeiger
2000 Australien  Nicole Hackett Kanada  Carol Montgomery Australien  Michellie Jones
1999 Australien  Loretta Harrop Australien  Jackie Gallagher Australien  Emma Carney
1998 Australien  Joanne King Australien  Michellie Jones Neuseeland  Evelyn Williamson
1997 Australien  Emma Carney -2- Australien  Jackie Gallagher Australien  Michellie Jones
1996 Australien  Jackie Gallagher Australien  Emma Carney Kanada  Carol Montgomery
1995 Vereinigte Staaten  Karen Smyers -2- Australien  Jackie Gallagher Vereinigte Staaten  Joy Leutner
1994 Australien  Emma Carney Danemark  Anette Pedersen Neuseeland  Sarah Harrow
1993 Australien  Michellie Jones -2- Vereinigte Staaten  Karen Smyers Kanada  Jo-Anne Ritchie
1992 Australien  Michellie Jones Kanada  Jo-Anne Ritchie Vereinigte Staaten  Melissa Mantak
1991 Kanada  Jo-Anne Ritchie Kanada  Terri Smith Australien  Michellie Jones
1990 Vereinigte Staaten  Karen Smyers Kanada  Carol Montgomery Vereinigte Staaten  Joy Hansen
1989 Neuseeland  Erin Baker Vereinigte Staaten  Jan Ripple Vereinigte Staaten  Laurie Samuelson

1987 wurde eine erste „inoffizielle“ Weltmeisterschaft in Australien ausgetragen.

Männer – Elite Frauen – Elite
Datum/Jahr Austragungsort Weltmeister Zweiter Platz Dritter Platz
  1987 Australien  Perth Neuseeland  Rick Wells
Jahr Weltmeisterin Zweiter Platz Dritter Platz
1987
Triathlon World CupBearbeiten
 
Charlotte McShane – U23-Triathlon-Weltmeisterin auf der Kurzdistanz (2013)

Vor der Einführung der ITU World Championship Series fand von 1991 bis 2008 eine Weltcup-Wertung im Triathlon zusätzlich zur bei einem einzelnen Wettkampf ausgerichteten Weltmeisterschaft statt. Hier wurden von der ITU für die Athleten verschiedene Ergebnisse der Weltcup-Rennen einer Saison zusammengeführt und damit eine Gesamtwertung erstellt.

In der Saison 2015 fanden im Triathlon acht Weltcup-Rennen auf der Sprintdistanz (750 m Schwimmen, 20 km Radfahren und 5 km Laufen) oder Olympischen Distanz (1,5 km Schwimmen, 40 km Radfahren und 10 km Laufen) statt.

Männer – Elite Frauen – Elite
Jahr World-Cup-Sieger
2008 Spanien  Javier Gómez Noya -3-
2007 Spanien  Javier Gómez Noya -2-
2006 Spanien  Javier Gómez Noya
2005 Vereinigte Staaten  Hunter Kemper
2004 Kasachstan  Dmitri Gaag -2-
2003 Australien  Greg Bennett -2-
2002 Australien  Greg Bennett
2001 Australien  Chris Hill
2000 Kasachstan  Dmitri Gaag
1999 Vereinigtes Konigreich  Andrew Johns
1998 Neuseeland  Hamish Carter
1997 Australien  Chris McCormack
1996 Australien  Miles Stewart
1995 Australien  Brad Beven -4-
1994 Australien  Brad Beven -3-
1993 Australien  Brad Beven -2-
1992 Australien  Brad Beven
Kanada  Andrew MacMartin
1991 Brasilien  Leandro Macedo
Jahr World-Cup-Siegerin
2008 Neuseeland  Samantha Warriner
2007 Portugal  Vanessa Fernandes -2-
2006 Portugal  Vanessa Fernandes
2005 Australien  Annabel Luxford
2004 Deutschland  Anja Dittmer
2003 Vereinigte Staaten  Barbara Lindquist
2002 Vereinigte Staaten  Siri Lindley -2-
2001 Vereinigte Staaten  Siri Lindley
2000 Australien  Michellie Jones -2-
1999 Australien  Loretta Harrop
1998 Australien  Michellie Jones
1997 Australien  Emma Carney -3-
1996 Australien  Emma Carney -2-
1995 Australien  Emma Carney
1994 Neuseeland  Jenny Rose
1993 Kanada  Jo-Anne Ritchie
1992 Vereinigte Staaten  Melissa Mantak
1991 Vereinigte Staaten  Karen Smyers

TeamBearbeiten

Männer Frauen
Datum/Jahr Austragungsort Weltmeister
Team (männlich)
Zweiter Platz Dritter Platz
12. Sep. 1992 Kanada  Huntsville Kanada 
Kanada
Mark Bates
Andrew Macmartin
Frank Clarke
Deutschland 
Deutschland
Rainer Müller-Hörner
Thomas Hellriegel
Ralf Eggert
Vereinigte Staaten 
Vereinigte Staaten
Richard Hobson
Jeff Devlin
Mike Pigg
Jahr Weltmeister
Team (weiblich)
Zweiter Platz Dritter Platz
1992 Vereinigte Staaten 
Vereinigte Staaten
Melissa Mantak
Joy Hansen
Karen Smyers
Kanada 
Kanada
Joanne Ritchie
Fiona Dorothy Cribb
Sue Schlatter
Danemark 
Dänemark
Anette Petersen
Suzanne Nielsen
Lone Larsen

U23Bearbeiten

Auf der Olympischen Distanz (1,5 km Schwimmen, 40 km Radfahren und 10 km Laufen) werden seit 2002 auch Rennen in der Kategorie U23 ausgetragen.

Männer Frauen
Datum/Jahr Austragungsort U23-Weltmeister Zweiter Platz Dritter Platz
30. Aug. 2019 Schweiz  Lausanne Spanien  Roberto Sanchez Mantecon Ungarn  Csongor Lehmann Israel  Ran Sagiv
14. Sep. 2018 Australien  Gold Coast Neuseeland  Tayler Reid Vereinigtes Konigreich  Samuel Dickinson Ungarn  Bence Bicsák
15. Sep. 2017 Niederlande  Rotterdam Frankreich  Raphaël Montoya Frankreich  Dorian Coninx Australien  Luke Willian
15. Sep. 2016 Mexiko  Cozumel Niederlande  Jorik Van Egdom Brasilien  Manoel Messias Ungarn  Bence Bicsák
17. Sep. 2015 Vereinigte Staaten  Chicago Australien  Jake Birtwhistle Spanien  David Castro Fajardo Spanien  Nan Oliveras
30. Aug. 2014 Kanada  Edmonton Frankreich  Dorian Coninx Vereinigtes Konigreich  Marc Austin Vereinigtes Konigreich  Gordon Benson
12. Sep. 2013 Vereinigtes Konigreich  London Frankreich  Pierre Le Corre Spanien  Fernando Alarza Australien  Declan Wilson
20. Okt. 2012 Neuseeland  Auckland Australien  Aaron Royle Spanien  Fernando Alarza Vereinigtes Konigreich  Thomas Bishop
13. Sep. 2011 China Volksrepublik  Peking Vereinigtes Konigreich  Matthew Sharp Vereinigtes Konigreich  David McNamee Vereinigtes Konigreich  Thomas Bishop
11. Sep. 2010 Ungarn  Budapest Vereinigtes Konigreich  Jonathan Brownlee Neuseeland  Ryan Sissons Deutschland  Franz Löschke
09. Sep. 2009 Australien  Gold Coast Deutschland  Franz Löschke Australien  James Seear Portugal  João José Pereira
  2008 Kanada  Vancouver Vereinigtes Konigreich  Alistair Brownlee Deutschland  Gregor Buchholz Neuseeland  Martin Van Barneveld
30. Aug. 2007 Deutschland  Hamburg Deutschland  Gregor Buchholz Australien  Brendan Sexton Russland  Ivan Vasiliev
02. Sep. 2006 Schweiz  Lausanne Vereinigtes Konigreich  Will Clarke Australien  Nathan Campbell Australien  Dan Wilson
10. Sep. 2005 Japan  Gamagōri Vereinigte Staaten  Jarrod Shoemaker Ukraine  Danylo Sapunow Frankreich  Bertrand Boulch
09. Mai 2004 Portugal  Madeira Deutschland  Sebastian Dehmer Deutschland  Jan Frodeno Schweiz  Ruedi Wild
06. Dez. 2003 Neuseeland  Queenstown Spanien  Javier Gómez Australien  Nick Hornmann Deutschland  Steffen Justus
09. Nov. 2002 Mexiko  Cancún Australien  Brad Kahlefeldt Schweiz  Sven Riederer Vereinigtes Konigreich  Stuart Hayes
Jahr U23-Weltmeisterin Zweiter Platz Dritter Platz
2019 Frankreich  Emilie Morier Vereinigtes Konigreich  Olivia Mathias Deutschland  Lisa Tertsch
2018 Vereinigte Staaten  Taylor Knibb Frankreich  Cassandre Beaugrand Italien  Angelica Olmo
2017 Vereinigte Staaten  Tamara Gorman Portugal  Melanie Santos Vereinigtes Konigreich  Sophie Coldwell
2016 Deutschland  Laura Lindemann Frankreich  Léonie Periault Frankreich  Sandra Dodet
2015 Frankreich  Audrey Merle Frankreich  Léonie Periault Portugal  Melanie Santos
2014 Deutschland  Sophia Saller Australien  Gillian Backhouse Vereinigte Staaten  Erin Jones
2013 Australien  Charlotte McShane Kanada  Ellen Pennock Kanada  Amelie Kretz
2012 Vereinigtes Konigreich  Non Stanford Niederlande  Sarissa De Vries Kanada  Joanna Brown
2011 Polen  Agnieszka Jerzyk Ungarn  Zsófia Kovács Deutschland  Rebecca Robisch
2010 Australien  Emma Jackson Kanada  Kirsten Sweetland Frankreich  Emmie Charayron
2009 Vereinigtes Konigreich  Hollie Avil Vereinigtes Konigreich  Jodie Stimpson Kanada  Paula Findlay
2008 Schweiz  Daniela Ryf Vereinigte Staaten  Jasmine Oeinck Sudafrika  Mari Rabie
2007 Schweden  Lisa Nordén Vereinigte Staaten  Jasmine Oeinck Ungarn  Renata Koch
2006 Australien  Erin Densham Australien  Emma Moffatt Neuseeland  Nicky Samuels
2005 Neuseeland  Andrea Hewitt Tschechien  Vendula Frintová Schweiz  Nicola Spirig
2004 Australien  Annabel Luxford Tschechien  Vendula Frintová Frankreich  Virginie Jouve
2003 Australien  Nikki Butterfield Australien  Mirinda Carfrae Spanien  Zurine Rodriguez
2002 Spanien  Pilar Hidalgo Australien  Mirinda Carfrae Schweiz  Nicola Spirig
Mixed Relay U23Bearbeiten
Datum/Jahr Austragungsort U23-Weltmeister
Team
Zweiter Platz Dritter Platz
15. Sep. 2018 Australien  Gold Coast Frankreich 
Frankreich
Sandra Dodet
Paul Georgenthum
Emilie Morier
Léo Bergere
Deutschland 
Deutschland
Nina Eim
Lasse Lührs
Laura Lindemann
Gabriel Allgayer
Vereinigtes Konigreich 
Vereinigtes Königreich
Sophie Coldwell
Daniel Slater
Olivia Mathias
Matthew Willis

JuniorenBearbeiten

Parallel werden von der ITU auch die Triathlon Junior Triathlon World Championships ausgetragen über die Distanzen 750 m Schwimmen, 20,9 km Radfahren und 5,4 km Laufen ausgetragen.

Männer Frauen
Datum/Jahr Austragungsort Junioren-Weltmeister Zweiter Platz Dritter Platz
30. Aug. 2019 Schweiz  Lausanne Portugal  Ricardo Batista Australien  Lorcan Redmond Spanien  Sergio Baxter Cabrera
14. Sep. 2018 Australien  Gold Coast Ungarn  Csongor Lehmann Frankreich  Paul Georgenthum Deutschland  Philipp Wiewald
16. Sep. 2017 Niederlande  Rotterdam Australien  Matthew Hauser Portugal  Vasco Vilaca Vereinigtes Konigreich  Ben Dijkstra
*16. Sep. 2016 Mexiko  Cozumel Vereinigte Staaten  Austin Hindman Kanada  Charles Paquet Vereinigtes Konigreich  Ben Dijkstra
*17. Sep. 2015 Vereinigte Staaten  Chicago Brasilien  Manoel Messias Deutschland  Peer Sönksen Frankreich  Léo Bergere
29. Aug. 2014 Kanada  Edmonton Frankreich  Raphaël Montoya Australien  Jacob Birtwhistle Australien  Calvin Quirk
 Sep. 2013 Vereinigtes Konigreich  London Frankreich  Dorian Coninx Vereinigtes Konigreich  Marc Austin Vereinigtes Konigreich  Grant Sheldon
21. Okt. 2012 Neuseeland  Auckland Sudafrika  Wian Sullwald Frankreich  Simon Viain Irland  Constantine Doherty
11. Sep. 2011 China Volksrepublik  Peking Vereinigte Staaten  Lukas Verzbicas Deutschland  Justus Nieschlag Vereinigte Staaten  Tony Smoragiewicz
08. Sep. 2010 Ungarn  Budapest Spanien  Fernando Alarza Vereinigtes Konigreich  Thomas Bishop Vereinigte Staaten  Kevin McDowell
09. Sep. 2009 Australien  Gold Coast Spanien  Mario Mola Vereinigtes Konigreich  Jonathan Brownlee Ungarn  Kristof Kiraly
05. Juni 2008 Kanada  Vancouver Frankreich  Vincent Luis Russland  Denis Wassiljew Vereinigtes Konigreich  Jonathan Brownlee
30. Aug. 2007 Deutschland  Hamburg Frankreich  Aurélien Raphael Vereinigtes Konigreich  Alistair Brownlee Frankreich  Vincent Luis
02. Sep. 2006 Schweiz  Lausanne Vereinigtes Konigreich  Alistair Brownlee Russland  Alexander Brjuchankow Portugal  João Pedro Silva
10. Sep. 2005 Japan  Gamagōri Vereinigte Staaten  Steve Duplinsky Deutschland  Jonathan Zipf Frankreich  Aurélien Raphael
09. Mai 2004 Portugal  Madeira Russland  Valentin Meshcheryakov Vereinigtes Konigreich  Oliver Freeman Vereinigtes Konigreich  Will Clarke
06. Dez. 2003 Neuseeland  Queenstown Neuseeland  Terenzo Bozzone -2- Frankreich  David Hauss Russland  Valentin Meshcheryakov
09. Nov. 2002 Mexiko  Cancún Neuseeland  Terenzo Bozzone Frankreich  David Hauss Bermuda  Tyler Butterfield
22. Juli 2001 Kanada  Edmonton Deutschland  Sebastian Dehmer Italien  Emilio D'Aquino Australien  Luke McKenzie
30. Apr. 2000 Australien  Perth Frankreich  Frédéric Belaubre Russland  Leonid Ivanov Kasachstan  Dmitriy Smurov
12. Sep. 1999 Kanada  Montreal Australien  Courtney Atkinson Deutschland  Christian Weimer Spanien  Iván Raña
30. Aug. 1998 Schweiz  Lausanne Vereinigtes Konigreich  Tim Don Australien  Bryce Quirk Australien  Levi Maxwell
16. Nov. 1997 Australien  Perth Spanien  Clemente Alonso McKernan
24. Aug. 1996 Vereinigte Staaten  Cleveland Frankreich  Sebastien Berlier Deutschland  Andreas Raelert Australien  Trent Chapman
12. Nov. 1995 Mexiko  Cancún Australien  Chris Hill Australien  Craig Walton Niederlande  Ralph Zeetsen
27. Nov. 1994 Neuseeland  Wellington
22. Aug. 1993 Vereinigtes Konigreich  Manchester
12. Sep. 1992 Kanada  Huntsville Vereinigtes Konigreich  Spencer Smith Neuseeland  Cameron Brown Vereinigtes Konigreich  Mathew Belfield
13. Okt. 1991 Australien  Gold Coast Kanada  Eric Myllymaki Schweiz  Kurt Blattma Neuseeland  Ben Bright
15. Sep. 1990 Vereinigte Staaten  Orlando
Jahr Junioren-Weltmeisterin Zweiter Platz Dritter Platz
2019 Italien  Beatrice Mallozzi Italien  Costanza Arpinelli Frankreich  Jessica Fullagar
2018 Mexiko  Cecilia Sayuri Vereinigtes Konigreich  Erin Wallace Vereinigtes Konigreich  Kate Waugh
2017 Vereinigte Staaten  Taylor Knibb -2- Vereinigtes Konigreich  Kate Waugh Japan  Fuka Sega
2016 Vereinigte Staaten  Taylor Knibb Deutschland  Lisa Tertsch Korea Sud  Hye Rim Jeong
2015 Deutschland  Laura Lindemann -2- Vereinigte Staaten  Taylor Knibb Norwegen  Lotte Miller
2014 Deutschland  Laura Lindemann Frankreich  Cassandre Beaugrand Frankreich  Audrey Merle
2013 Vereinigte Staaten  Tamara Gorman Vereinigtes Konigreich  Georgia Taylor-Brown Deutschland  Laura Lindemann
2012 Japan  Fumika Matsumoto Frankreich  Léonie Périault Vereinigte Staaten  Tamara Gorman
2011 Neuseeland  Mikayla Nielsen Australien  Ashlee Bailie Deutschland  Hanna Philippin
2010 Australien  Ashleigh Gentle Deutschland  Charlotte Bauer Kanada  Joanna Brown
2009 Frankreich  Emmie Charayron Australien  Emma Jackson Niederlande  Rachel Klamer
2008 Vereinigtes Konigreich  Kirsty McWilliam Australien  Ashleigh Gentle Ungarn  Zsófia Tóth
2007 Vereinigtes Konigreich  Hollie Avil Australien  Ashleigh Gentle Deutschland  Rebecca Robisch
2006 Kanada  Kirsten Sweetland Bermuda  Flora Duffy Deutschland  Rebecca Robisch
2005 Portugal  Anais Moniz Neuseeland  Rebecca Spence Australien  Melanie Sexton
2004 Frankreich  Juliette Benedicto Neuseeland  Sarah Bryant Spanien  Marta Jimenez
2003 Australien  Felicity Abram Australien  Maxine Seear Portugal  Vanessa Fernandes
2002 Frankreich  Marion Lorblanchet Niederlande  Wendy de Boer Luxemburg  Elizabeth May
2001 Schweiz  Nicola Spirig Italien  Beatrice Lanza Vereinigtes Konigreich  Jodie Swallow
2000 Vereinigtes Konigreich  Anneliese Heard Australien  Melanie Mitchell Schweiz  Nicola Spirig
1999 Schweiz  Nicola Spirig
1998 Australien  Nicole Hackett -2- Australien  Rebekah Keat Vereinigtes Konigreich  Beth Thomson
1997 Australien  Nicole Hackett
1996 Australien  Joanne King Danemark  Marie Overbye Ungarn  Erika Molnar
1995 Danemark  Marie Overbye Deutschland  Joelle Franzmann Australien  Belinda Cheney
1994
1993
1992 Deutschland  Sonja Krolik -3- Neuseeland  Sarah Harrow Kanada  Kristie Otto
1991 Deutschland  Sonja Krolik -2- Australien  Alexandra Laws Australien  Helena Edmonston
1990 Deutschland  Sonja Krolik
* Im September 2015 wurde der Junioren-Bewerb bei den Männern erst wegen Gewitter verschoben und dann auf einen Duathlon verkürzt, das Rennen der Frauen am Folgetag fand dagegen wie geplant statt.

Triathlon LangdistanzBearbeiten

EliteBearbeiten

 
Helle Frederiksen, amtierende Triathlon-Weltmeisterin auf der Langdistanz (2018)
 
Cyril Viennot, Triathlon-Weltmeister auf der Langdistanz (2015)

Die ITU vergibt seit 1994 die Ausrichtung offizieller Weltmeisterschaften über die Langdistanz. Ursprünglich betrug die entsprechend dem Triathlon International de Nice, der sich in den Achtziger- und Neunzigerjahren einen Wettstreit um die Medienaufmerksamkeit mit den Ironman Hawaii lieferte und bei dem 1994 und 1995 die ersten offiziellen Weltmeister geehrt wurden, umgangssprachlich auch „Nizza-Distanz“ genannte Streckenlänge 4 km Schwimmen, 130 km Radfahren und 30 km Laufen.[19] 2005 wurden dann die Begriffe Double Olympic (O2: 3 km Schwimmen, 80 km Radfahren und 20 km Laufen) sowie Triple Olympic (O3: 4 km Schwimmen, 120 km Radfahren und 30 km Laufen) eingeführt.[20] In der Fassung der ITU Competition Rules von 2012 wurde der Begriff „Long Distance“ dann wieder weiter gefasst und ließ damit dem Ausrichter den Spielraum, gemäß der örtlichen Gegebenheiten die Schwimmdistanz zwischen 1000 und 4000 m, die Radstrecke zwischen 80 km und 180 km sowie die Laufstrecke zwischen 10 km und 42,2 km auszulegen.[21] 2013 entfielen die Bezeichnungen O2 (Double Olympic) und O3 (Triple Olympic) wieder aus den Competition Rules, stattdessen wurde ergänzend zur Long Distance noch eine Middle Distance eingeführt,[22] über die bisher aber noch keine Ausrichtung von Weltmeisterschaften vergeben wurde.

Im Gegensatz zu den Weltmeisterschaften über die Sprintdistanz oder die Olympische Distanz starten bei Weltmeisterschaften auf der Langdistanz die Elite-Athleten und Amateure, die in den Altersklassen gewertet werden, gemeinsam.

Den ITU-Langdistanz-Weltmeisterschaften wird in den Medien und damit auch der Öffentlichkeit in den einzelnen Ländern unterschiedliche Bedeutung beigemessen. So konnte sich außer einem zweiten Platz von Lothar Leder 1994 sowie einem dritten Platz des Schweizers Jean-Christophe Guinchard 1997 kein einziger weiterer männlicher Athlet aus dem deutschsprachigen Raum in 22 Jahren auf dem Siegespodest bei der ITU-Weltmeisterschaft über die Langdistanz platzieren. Über die Hälfte der Podestplatzierungen (34 von 66 Medaillen von 1994 bis 2015) gingen dagegen bei den Männern an dänische, britische und französische Athleten. Im deutschsprachigen Raum genießt resultierend aus der Dominanz des in den Neunzigerjahren mit Abstand größten Triathlons in der Region, des Ironman Europe in Roth, der Ironman Hawaii aber zumindest in den deutschsprachigen Medien und damit auch der Öffentlichkeit eine erheblich höhere Aufmerksamkeit. Während dänische, britische und französische Männer bis auf einen dritten Platz durch Torbjørn Sindballe 2007 noch kein einziges Mal bei der „Flower Ceremony“ (Preisverleihung) des Ironman Hawaii auf dem Siegespodest standen, gab es dagegen alleine 24 Podest-Platzierungen deutscher Männer von 1993 bis 2015 beim Ironman Hawaii.

Auch wenn der Ironman Hawaii seit 1982 unter dem Namen „Ironman World Championship“ beworben wird, ist er allerdings formal keine Weltmeisterschaft im eigentlichen Sinn.[23] Hier handelt es sich um ein Markenzeichen, das sich der Veranstalter bereits lange vor der Gründung von Triathlonverbänden beim Patent- und Markenamt schützen ließ.
1998 wurde dessen Nutzung dem Veranstalter WTC in einer Vereinbarung zugestanden, wobei dieser bestätigte, hierunter keine (im Sinne einer durch einen Verband vergebenen) Weltmeisterschaft zu sehen.[24][25] 2006 bestätigte das CAS diese Vereinbarung.[26][27] Damit erfolgt auch die sportrechtliche Genehmigung des Ironman Hawaii formal durch den amerikanischen Verband USAT – nicht aber durch die ITU. Athleten von außerhalb der USA müssen für den Ironman Hawaii generell eine Tageslizenz des amerikanischen Verbandes erwerben. In der öffentlichen Wahrnehmung ist im deutschsprachigen Raum die Situation im Triathlon vergleichbar mit dem Radsport oder dem Tennis, wo einzelne Veranstaltungen wie die Tour de France oder Wimbledon mehr Aufmerksamkeit genießen als offizielle Meisterschaften.

2010 fanden die ITU-Weltmeisterschaften über die Langdistanz erstmals in Deutschland statt und wurden im Rahmen des Allgäu Triathlon in Immenstadt ausgerichtet.[28] Das Preisgeld betrug 2010 50.000 US$.[29] 2015 in Motala betrug das Preisgeld 90.000 US$ – der Sieger und die Siegerin erhielten jeweils 12.500 US$.[30]

Im Mai 2019 geht das Rennen in spanischen Pontevedra über 3 km Schwimmen, 113 km Radfahren (3 Runden) und 30 km Laufen (4 Runden).

Männer Frauen
Datum/Jahr Austragungsort Weltmeister Zweiter Platz Dritter Platz
04. Mai 2019 Spanien  Pontevedra Spanien  Javier Gómez Noya Spanien  Pablo Dapena González Slowenien  Jaroslav Kovačič
14. Juli 2018 Danemark  Fyn Spanien  Pablo Dapena González Schweiz  Ruedi Wild Estland  Marko Albert
27. Aug. 2017 Kanada  Penticton Kanada  Lionel Sanders Australien  Joshua Amberger Australien  Joseph Gambles
25. Sep. 2016 Vereinigte Staaten  Oklahoma Frankreich  Sylvain Sudrie -2- Frankreich  Cyril Viennot Vereinigte Staaten  Matt Chrabot
27. Juni 2015 Schweden  Motala Frankreich  Cyril Viennot Danemark  Martin Jensen Vereinigtes Konigreich  Joe Skipper
21. Sep. 2014 China Volksrepublik  Weihai Frankreich  Bertrand Billard -2- Frankreich  Sylvain Sudrie Frankreich  Cyril Viennot
*02. Juni 2013 Frankreich  Belfort Frankreich  Bertrand Billard Neuseeland  Terenzo Bozzone Luxemburg  Dirk Bockel
29. Juli 2012 Spanien  Vitoria-Gasteiz Australien  Chris McCormack Spanien  Eneko Llanos Luxemburg  Dirk Bockel
05. Nov. 2011 Vereinigte Staaten  Henderson Vereinigte Staaten  Jordan Rapp Australien  Joseph Gambles Frankreich  Sylvain Sudrie
01. Aug. 2010 Deutschland  Immenstadt Frankreich  Sylvain Sudrie Vereinigte Staaten  Timothy O’Donnell Frankreich  François Chabaud
25. Okt. 2009 Australien  Perth Vereinigte Staaten  Timothy O'Donnell Frankreich  Sylvain Sudrie Danemark  Martin Jensen
31. Aug. 2008 Niederlande  Almere Frankreich  Julien Loy -2- Frankreich  François Chabaud Danemark  Martin Jensen
15. Juli 2007 Frankreich  Lorient Frankreich  Julien Loy Frankreich  Xavier Le Floch Frankreich  Sébastien Berlier
19. Nov. 2006 Australien  Canberra Danemark  Torbjørn Sindballe -2- Australien  Craig Alexander Belgien  Marino Vanhoenacker
07. Aug. 2005 Danemark  Fredericia Ukraine  Viktor Zyemtsev Belgien  Marino Vanhoenacker Frankreich  Xavier Le Floch
03. Juli 2004 Schweden  Säter Danemark  Torbjørn Sindballe Schweden  Jonas Colting Belgien  Marino Vanhoenacker
11. Mai 2003 Spanien  Ibiza Spanien  Eneko Llanos Belgien  Rutger Beke Frankreich  Xavier Le Floch
22. Sep. 2002 Frankreich  Nizza Frankreich  Cyrille Neveu Danemark  Torbjørn Sindballe Belgien  Rutger Beke
05. Aug. 2001 Danemark  Fredericia Danemark  Peter Sandvang -3- Danemark  Rasmus Henning Schweden  Jonas Colting
18. Juni 2000 Frankreich  Nizza Danemark  Peter Sandvang -2- Frankreich  Cyrille Neveu Frankreich  François Chabaud
11. Juli 1999 Schweden  Säter Danemark  Peter Sandvang Danemark  Torbjørn Sindballe Italien  Massimo Guadagni
05. Sep. 1998 Japan  Sado Belgien  Luc Van Lierde -2- Niederlande  Rob Barel Danemark  Peter Sandvang
08. Juni 1997 Frankreich  Nizza Belgien  Luc Van Lierde Niederlande  Rob Barel Schweiz  Jean-Christophe Guinchard
07. Sep. 1996 Vereinigte Staaten  Muncie Australien  Greg Welch Belgien  Luc Van Lierde Vereinigtes Konigreich  Spencer Smith
01. Okt. 1995 Frankreich  Nizza Vereinigtes Konigreich  Simon Lessing Belgien  Luc Van Lierde Kanada  Peter Reid
  1994 Frankreich  Nizza Niederlande  Rob Barel Deutschland  Lothar Leder Frankreich  Yves Cordier
Jahr Weltmeisterin Zweiter Platz Dritter Platz
2019 Belgien  Alexandra Tondeur Spanien  Judith Corachan Vaquero Spanien  Anna Noguera
2018 Danemark  Helle Frederiksen Chile  Bárbara Riveros Díaz Australien  Annabel Luxford
2017 Australien  Sarah Crowley Danemark  Helle Frederiksen Kanada  Heather Wurtele
2016 Vereinigtes Konigreich  Jodie Swallow -2- Schweiz  Caroline Steffen Kanada  Rachel McBride
2015 Vereinigte Staaten  Mary Beth Ellis Danemark  Camilla Pedersen Finnland  Kaisa Lehtonen
2014 Danemark  Camilla Pedersen Finnland  Kaisa Lehtonen Neuseeland  Andrea Hewitt
2013* Australien  Melissa Hauschildt Danemark  Camilla Pedersen Kanada  Rachel McBride
2012 Schweiz  Caroline Steffen -2- Danemark  Camilla Pedersen Vereinigtes Konigreich  Jodie Swallow
2011 Vereinigtes Konigreich  Rachel Joyce Vereinigtes Konigreich  Leanda Cave Vereinigte Staaten  Meredith Kessler
2010 Schweiz  Caroline Steffen Niederlande  Yvonne van Vlerken Spanien  Virginia Berasategui
2009 Vereinigtes Konigreich  Jodie Swallow Australien  Rebekah Keat Frankreich  Delphine Pelletier
2008 Vereinigtes Konigreich  Chrissie Wellington Danemark  Charlotte Kolters Niederlande  Yvonne van Vlerken
2007 Vereinigtes Konigreich  Leanda Cave Ungarn  Erika Csomor Vereinigtes Konigreich  Catriona Morrison
2006 Vereinigtes Konigreich  Bella Comerford Italien  Edith Niederfriniger Frankreich  Johanna Daumas
2005 Belgien  Kathleen Smet Australien  Mirinda Carfrae Finnland  Tiina Boman
2004 Ukraine  Tamara Kosulina Danemark  Lisbeth Kristensen Niederlande  Sione Jongstra
2003 Spanien  Virginia Berasategui Spanien  Ana Burgos Niederlande  Sione Jongstra
2002 Deutschland  Ines Estedt -2- Belgien  Kathleen Smet Spanien  Virginia Berasategui
2001 Danemark  Lisbeth Kristensen Schweden  Lena Wahlqvist Danemark  Suzanne Nielsen
2000 Frankreich  Isabelle Mouthon-Michellys -2- Schweiz  Natascha Badmann Italien  Daniela Lacarno
1999 Danemark  Suzanne Nielsen Australien  Joanne King Osterreich  Jasmine Hämmerle
1998 Australien  Rina Hill Schweden  Lena Wahlqvist Japan  Megumi Shigaki
1997 Deutschland  Ines Estedt Frankreich  Isabelle Mouthon-Michellys Spanien  Virginia Berasategui
1996 Vereinigte Staaten  Karen Smyers Frankreich  Sophie Delemer Danemark  Suzanne Nielsen
1995 Neuseeland  Jenny Rose Deutschland  Ute Schäfer Deutschland  Ines Estedt
1994 Frankreich  Isabelle Mouthon-Michellys Vereinigte Staaten  Karen Smyers Frankreich  Lydie Reuze
* 2013 musste die Weltmeisterschaft im französischen Belfort witterungsbedingt als Duathlon ausgetragen werden (9,5 km Laufen, 87 km Radfahren und 20 km Laufen).

Zuvor wurden in Nizza von 1982 bis 1993 im Rahmen des Triathlon International de Nice schon „inoffizielle“ Weltmeisterschaften ausgetragen:

Männer Frauen
Datum/Jahr Austragungsort „Inoffizieller“
Weltmeister
Zweiter Platz Dritter Platz
13. Juni 1993 Frankreich  Nizza Vereinigte Staaten  Mark Allen -10- Vereinigtes Konigreich  Simon Lessing Niederlande  Rob Barel
14. Juni 1992 Frankreich  Nizza Vereinigte Staaten  Mark Allen -9- Frankreich  Yves Cordier Niederlande  Rob Barel
16. Juni 1991 Frankreich  Nizza Vereinigte Staaten  Mark Allen -8- Niederlande  Rob Barel Frankreich  Yves Cordier
17. Juni 1990 Frankreich  Nizza Vereinigte Staaten  Mark Allen -7- Vereinigte Staaten  Mike Pigg Niederlande  Rob Barel
28. Mai 1989 Frankreich  Nizza Vereinigte Staaten  Mark Allen -6- Niederlande  Rob Barel Vereinigte Staaten  Mike Pigg
24. Sep. 1988 Frankreich  Nizza Niederlande  Rob Barel Vereinigte Staaten  Scott Molina Vereinigte Staaten  Scott Tinley
25. Okt. 1987 Frankreich  Nizza Neuseeland  Rick Wells Vereinigte Staaten  Scott Tinley Frankreich  Hervé Niquet
05. Okt. 1986 Frankreich  Nizza Vereinigte Staaten  Mark Allen -5- Vereinigte Staaten  Scott Molina Vereinigte Staaten  George Hoover
13. Okt. 1985 Frankreich  Nizza Vereinigte Staaten  Mark Allen -4- Vereinigte Staaten  Scott Tinley Niederlande  Rob Barel
08. Sep. 1984 Frankreich  Nizza Vereinigte Staaten  Mark Allen -3- Vereinigte Staaten  Dave Scott Vereinigte Staaten  Scott Tinley
  1983 Frankreich  Nizza Vereinigte Staaten  Mark Allen -2- Vereinigte Staaten  Dave Scott Vereinigte Staaten  Scott Molina
20. Nov. 1982 Frankreich  Nizza Vereinigte Staaten  Mark Allen Vereinigte Staaten  Scott Molina Vereinigte Staaten  Scott Tinley
Jahr „Inoffizielle“
Weltmeisterin
Zweiter Platz Dritter Platz
1993 Frankreich  Isabelle Mouthon-Michellys Vereinigte Staaten  Susan Latshaw Frankreich  Béatrice Mouthon
1992 Simbabwe  Paula Newby-Fraser -4- Vereinigte Staaten  Donna Peters Kanada  Sylvianne Puntous
1991 Simbabwe  Paula Newby-Fraser -3- Frankreich  Isabelle Mouthon-Michellys Niederlande  Thea Sybesma
1990 Simbabwe  Paula Newby-Fraser -2- Vereinigte Staaten  Kirsten Hansen Niederlande  Thea Sybesma
1989 Simbabwe  Paula Newby-Fraser Kanada  Sylvianne Puntous Kanada  Patricia Puntous
1988 Neuseeland  Erin Baker -3- Australien  Jan Wanklyn Vereinigtes Konigreich  Sarah Coope
1987 Vereinigte Staaten  Kirsten Hansen Vereinigte Staaten  Colleen Cannon Simbabwe  Paula Newby-Fraser
1986 Neuseeland  Erin Baker -2- Vereinigtes Konigreich  Sarah Coope Belgien  Lieve Cappaert-Paulus
1985 Neuseeland  Erin Baker Vereinigte Staaten  Linda Buchanan Kanada  Sylvianne Puntous
1984 Vereinigte Staaten  Colleen Cannon Vereinigte Staaten  Julie Moss Vereinigte Staaten  Jann Girard
1983 Vereinigte Staaten  Linda Buchanan Vereinigte Staaten  Jann Girard Vereinigte Staaten  Kathleen Mac Cartney
1982 Vereinigte Staaten  Lyn Brooks Vereinigte Staaten  Joann Dahlkoetter Vereinigte Staaten  Sally Edwards

TeamBearbeiten

Parallel erfolgt auch eine Mannschaftswertung auf der Langdistanz (LD):

Männer Frauen
Datum/Jahr Austragungsort Weltmeister-Team Männer LD Zweiter Platz Dritter Platz
01. Juni 2013 Frankreich  Belfort
01. Aug. 2010 Deutschland  Immenstadt Frankreich  Sylvain Sudrie, Francois Chabaud, Hervé Faure
19. Nov. 2006 Australien  Canberra Frankreich  Julien Loy, Patrick Vernay, Hervé Faure
03. Sep. 1996 Vereinigte Staaten  Muncie Australien  Greg Welch, Chris Legh, Grant Webster Deutschland  Matthias Klumpp, Rolf Lautenbacher, Holger Lorenz Frankreich  Eric Lacaze, Sylvain Le Bris, Cyrille Neveu
01. Okt. 1995 Frankreich  Nizza
Jahr Weltmeister-Team Frauen LD Zweiter Platz Dritter Platz
2013 Deutschland  Katja Konschak, Kathrin Mannweiler, Dana Wagner
2010
2006
1996
1995 Deutschland  Ines Estedt, Ute Schäfer, Brigitte Scheithauer

MedaillenspiegelBearbeiten

Dieser Medaillenspiegel stellt die gesammelten Ergebnisse der Triathlon-Weltmeisterschaften auf der Kurz- (28 Austragungen) und Langdistanz (23 Austragungen) in der Elite-Kategorie (Profi-Athleten) der Damen und Herren von 1989 bis 2016 dar:

Triathlon
Pos Land       Total
1 Australien  Australien 23 20 13 56
2 Vereinigtes Konigreich  Vereinigtes Königreich 21 8 8 37
3 Vereinigte Staaten  Vereinigte Staaten 11 9 13 33
4 Frankreich  Frankreich 10 8 13 31
5 Spanien  Spanien 9 9 6 24
6 Danemark  Dänemark 8 10 5 23
7 Neuseeland  Neuseeland 3 8 10 21
8 Belgien  Belgien 3 6 3 12
9 Deutschland  Deutschland 3 5 5 13
10 Schweiz  Schweiz 3 4 3 10
11 Ukraine  Ukraine 2 - - 2
12 Kanada  Kanada 1 4 5 10
13 Schweden  Schweden 1 4 2 7
14 Niederlande  Niederlande 1 3 4 8
15 Portugal  Portugal 1 1 - 2
16 Kasachstan  Kasachstan 1 - 1 2
17 Bermuda  Bermuda 1 1
18 Italien  Italien - 1 2 3
18 Finnland  Finnland - 1 2 3
20 Ungarn  Ungarn 1 1
21 Luxemburg  Luxemburg - - 2 2
21 Japan  Japan - - 2 2
23 Brasilien  Brasilien - - 1 1
24 Osterreich  Österreich - - 1 1
25 Russland  Russland - - 1 1
Total (Stand: 24. Mai 2017) 102 102 102 306

Erfolgreichste Sportler und SportlerinnenBearbeiten

Platz Name Land Von Bis       Gesamt
01 Francisco Javier Gómez Noya Spanien  Spanien 2007 2015 5 3 1 9
02 Simon Lessing Vereinigtes Konigreich  Vereinigtes Königreich 1992 1999 4 2 1 7
03 Karen Smyers Vereinigte Staaten  Vereinigte Staaten 1990 1996 3 2 - 5
03 Peter Robertson Australien  Australien 2000 2005 3 2 - 5
05 Emma Snowsill Australien  Australien 2003 2007 3 1 - 4
06 Peter Sandvang Danemark  Dänemark 1998 2001 3 - 1 4
07 Luc van Lierde Belgien  Belgien 1995 1998 2 3 - 5
08 Michellie Jones Australien  Australien 1991 2003 2 2 4 8
09 Sylvain Sudrie Frankreich  Frankreich 2009 2016 2 2 1 5
010 Torbjørn Sindballe Danemark  Dänemark 1999 2006 2 2 - 4
011 Emma Carney Australien  Australien 1994 1999 2 1 1 4
012 Isabelle Mouthon-Michellys Frankreich  Frankreich 1994 2000 2 1 - 3
012 Caroline Steffen Schweiz  Schweiz 2010 2016 2 1 3
012 Leanda Cave Vereinigtes Konigreich  Vereinigtes Königreich 2002 2011 2 1 3
012 Gwen Jorgensen Vereinigte Staaten  Vereinigte Staaten 2014 2016 2 1 3
016 Spencer Smith Vereinigtes Konigreich  Vereinigtes Königreich 1993 1996 2 - 1 3
016 Ines Estedt Deutschland  Deutschland 1995 2002 2 - 1 3
016 Jodie Swallow Vereinigtes Konigreich  Vereinigtes Königreich 2009 2016 2 - 1 3
019 Greg Welch Australien  Australien 1990 1996 2 - - 2
019 Chris McCormack Australien  Australien 1997 2012 2 - - 2
019 Alistair Brownlee Vereinigtes Konigreich  Vereinigtes Königreich 2009 2011 2 - - 2
019 Emma Moffatt Australien  Australien 2009 2010 2 - - 2
019 Bertrand Billard Frankreich  Frankreich 2013 2014 2 - - 2
Jonathan Brownlee Vereinigtes Konigreich  Vereinigtes Königreich 2011 2016 1 3 1 5
Mario Mola Spanien  Spanien 2013 2016 1 2 1 4
Daniel Unger Deutschland  Deutschland 2007 2007 1 - - 1

Duathlon-WeltmeisterschaftenBearbeiten

Duathlon KurzdistanzBearbeiten

 
Benoît Nicolas – zweifacher Duathlon-Weltmeister auf der Kurzdistanz (2014, 2017)

Von der ITU wird seit 1990 jährlich eine Duathlon-Weltmeisterschaft auf der Kurzdistanz ausgetragen. Das Rennen auf der Kurzdistanz geht über

  • 10 km Laufen,
  • 40 km Radfahren
  • und 5 km Laufen.

Auf der Kurzdistanz ist das Radfahren im Windschatten erlaubt.

2011 wurde der Portugiese Sérgio Silva, der in Cali als erster Mann über die Ziellinie lief, nach dem Rennen wegen Dopings disqualifiziert und für sechs Monate gesperrt.[31][32]

Erfolgreichste AthletenBearbeiten

Der Belgier Benny Vansteelant (2007 nach einem Unfall verstorben) konnte sich den Titel auf der Kurzdistanz vier Mal sichern (2000, 2001, 2003 und 2004). Matthew Brick, Yann Millon, Paul Amey, Rob Woestenborghs, Emilio Martín und Benoît Nicolas konnten sich den Titel zwei Mal holen.

Bei den Frauen konnte sich die Niederländerin Irma Heeren drei Mal den Titel der Weltmeisterin auf der Kurzdistanz holen (1994, 1997 und 1998). Jackie Gallagher, Erika Csomor, Catriona Morrison, Vanessa Fernandes, Emma Pallant und Felicity Sheedy-Ryan (amtierende Duathlon-Weltmeisterin auf der Kurzdistanz) konnten sich den Titel zwei Mal holen.

EliteBearbeiten

Männer Frauen
Datum/Jahr Austragungsort Weltmeister Zweiter Platz Dritter Platz
27. Apr. 2019 Spanien  Pontevedra Frankreich  Benjamin Choquert Spanien  Emilio Martín Belgien