Sven Riederer

Schweizer Triathlet
Triathlon
SchweizSchweiz 0 Sven Riederer
Sven Riederer (ganz links) an der Triathlon EM 2015 in Genf
Sven Riederer (ganz links) an der Triathlon EM 2015
in Genf
Personenbezogene Informationen
Geburtsdatum 27. März 1981 (40 Jahre)
Geburtsort Albisrieden, Schweiz
Grösse 183 cm
Gewicht 69 kg
Vereine
aktuell Swiss Triathlon Team Olympic Distance und ewz power team
Erfolge
2001 Europameister Junioren
2002 Europameister U23
2002 2. Rang Weltmeisterschaft
2002–2017 12 × Schweizermeister Triathlon
2004 3. Rang Olympische Spiele
2015 2. Rang Europameisterschaft
Status
2019 zurückgetreten

Sven Riederer (* 27. März 1981 in Albisrieden) ist ein ehemaliger Schweizer Triathlet, vielfacher Schweizermeister (zwischen 2002 und 2017), Vize-Europameister Triathlon (2015) sowie mehrfacher Olympiateilnehmer (2004, 2012, 2016). Er wird in der Bestenliste Schweizer Triathleten auf der Ironman-Distanz geführt.

WerdegangBearbeiten

In seiner Jugend war Riederer sportlich vielseitig begabt; er spielte Tennis und Fussball, fuhr Skirennen und war Schwimmer. 1994 nahm er in Bubikon erstmals an einem Triathlon teil und erreichte den 16. Rang.

Triathlon-Europameister Junioren 2001Bearbeiten

Der internationale Durchbruch gelang ihm 2001 mit dem Junioren-Europameistertitel. 2002 wurde er in der Kategorie U-23 Europameister und Zweiter der Weltmeisterschaft. 2003 konnte er bei der Europameisterschaft die Goldmedaille in der Mannschaftswertung gewinnen. Er bestreitet vorwiegend Rennen über die Olympische Distanz: 1,5 km Schwimmen, 40 km Radfahren und 10 km Laufen.

Olympische Sommerspiele 2004Bearbeiten

Seinen grössten Erfolg feierte Riederer bei den Olympischen Sommerspielen 2004 in Athen, als er hinter den Neuseeländern Hamish Carter und Bevan Docherty die Bronzemedaille gewann. 2005 folgte ein dritter Platz bei der Europameisterschaft.
Mit seinen Lauffähigkeiten gehört Riederer auch dort zur Schweizer Spitze. Er konnte bereits dreimal (2006, 2008, 2010) den Schweizer Meistertitel im 10-km Lauf auf der Strasse erringen.

Seit 2010 startet Riederer für das EWZ Power Team und er war Mitglied des Swiss Triathlon Team London 2012.
Riederer wurde für die Saison 2011 von der Internationalen Triathlon Union (ITU) zum Mitglied der „Gold Group“ ernannt – die zehn besten Frauen und Männer der Vorjahre repräsentieren die ITU in der Öffentlichkeit und sichern ihren nationalen Verbänden für jedes der sieben Rennen der ITU World Championship Series einen zusätzlichen Startplatz.[1]

Olympische Sommerspiele 2012Bearbeiten

Er konnte sich im Juni 2012 das zweite Mal für einen Startplatz bei den Olympischen Spielen qualifizieren. In London ging er zusammen mit Nicola Spirig, Daniela Ryf und Ruedi Wild für die Schweiz an den Start und belegte den achten Rang.[2]

Im Juli 2015 wurde er in Genf Vize-Europameister auf der Triathlon-Kurzdistanz. In der Weltrangliste 2015 belegte er als bester Schweizer den 13. Rang.

Olympische Sommerspiele 2016Bearbeiten

Sven Riederer konnte sich 2016 zum dritten Mal für einen Startplatz bei den Olympischen Sommerspielen qualifizieren und er ging am 18. August 2016 in Rio de Janeiro zusammen mit Nicola Spirig, Jolanda Annen und Andrea Salvisberg für die Schweiz an den Start. Riederer belegte den 19. Rang. In der ITU Point List belegte er als zweitbester Schweizer den 93. Rang.[3]

Triathlon-Langdistanz seit 2017Bearbeiten

Im September 2017 startete Riederer erstmals auf der Triathlon-Langdistanz (3,86 km Schwimmen, 180,2 km Radfahren und 42,195 km Laufen). Er belegte beim Ironman Barcelona den zwölften Rang und trug sich mit diesem Ergebnis auch ein in der Bestenliste Schweizer Triathleten auf der Ironman-Distanz. Der damals 38-jährige Riederer erklärte im Juli 2019 den Start beim Ironman Switzerland, wo er den zweiten Rang belegte, für sein letztes Rennen und seine aktive Zeit für beendet.[4]

Riederer ist gelernter Metallbauer und er lebt mit seiner Frau und einem Sohn in Wallisellen.

AuszeichnungenBearbeiten

Sportliche ErfolgeBearbeiten

WeblinksBearbeiten

Commons: Sven Riederer – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. ITU Gold Group 2011: Frodeno und Justus dabei
  2. 7 weitere Athleten für London selektioniert (15. Juni 2012)
  3. ITU Point List | Elite Men
  4. JAN VAN BERKEL WIEDERHOLT DEN SIEG BEIM IRONMAN SWITZERLAND (21. Juli 2019)
  5. TRIATHLON BUNDESLIGA 2016 - DÜSSELDORF - MIT DM-SPRINTDISTANZ (26. Juni 2016)
  6. BRIFFOD ENTMACHTET SVEN RIEDERER AM WALLISELLER TRIATHLON
  7. 5150 Zürich: Lisk und Bazlen auf dem Siegerpodest (Memento des Originals vom 29. Juli 2014 im Webarchiv archive.today)  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.tri2b.com (26. Juli 2014)
  8. EM-Silber für Schweizer Triathleten (27. Juli 2013)
  9. Daniela Ryf und Sven Riederer Schweizermeister im Sprint-Triathlon (Memento vom 19. Juni 2013 im Webarchiv archive.today) (8. Juni 2013)
  10. Ryf und Wild kommen zu Meisterehren (15. September 2012)
  11. Sven Riederer in Peking auf dem Podest
  12. Kahlefeldt takes Third Mooloolaba title
  13. Meistertitel für Sven Riederer und Nicola Spirig
  14. a b Schweizer Meisterschaft: Titel an Spirig und Riederer
  15. Triathlon – VW-circuit@1@2Vorlage:Toter Link/www.swisstriathlon.ch (Seite nicht mehr abrufbar, Suche in Webarchiven Info: Der Link wurde automatisch als defekt markiert. Bitte prüfe den Link gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.