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Triathlon
BelgienBelgien 0 Marino Vanhoenacker
beim Ironman Germany, 2013
beim Ironman Germany, 2013
Personenbezogene Informationen
Geburtsdatum 19. Juli 1976 (43 Jahre)
Geburtsort Ostende, Belgien
Spitzname Bink
Größe 186 cm
Gewicht 74 kg
Vereine
Bis 2011 Commerzbank Triathlon Team
2013–2018 pewag racing team
Erfolge
2000 3. Rang Weltmeisterschaft Duathlon Langdistanz
2005–2018 18 × Sieger Ironman
2009–2014 7 × Sieger Ironman 70.3
2012 Sieger Ironman European Championships
Status
aktiv

Marino Vanhoenacker (* 19. Juli 1976 in Ostende) ist ein belgischer Triathlet, mehrfacher Ironman-Sieger und Triathlon-Europameister auf der Langdistanz (2012). Mit 7:45:58 Stunden – der Siegerzeit beim Ironman Austria 2011 – hielt er die Weltbestzeit bei einem Ironman-Rennen, bis diese im November 2016 vom Kanadier Lionel Sanders unterboten wurde.[1]

WerdegangBearbeiten

Im November 2000 wurde Marino Vanhoenacker in Südafrika Dritter bei der ITU-Duathlon-Weltmeisterschaft auf der Langdistanz.[2]

Vize-Weltmeister Triathlon-Langdistanz 2005Bearbeiten

Nach einigen weiteren Duathlon-Erfolgen konnte Marino Vanhoenacker bei seinem ersten Triathlon-Start über die Ironman-Distanz 2001 in Florida den fünften Rang erzielen und in der Folge zehn Mal über die Langdistanz (3,86 km Schwimmen, 180,2 km Radfahren und 42,195 km Laufen) siegen. So ist er achtfacher Sieger des Ironman Austria.
Im August 2005 wurde er Triathlon-Vize-Weltmeister auf der ITU-Langdistanz.

Weltbestzeit auf der Ironman-Distanz 2011Bearbeiten

Im Juli 2011 erzielte er mit seiner Siegerzeit in Klagenfurt (07:45:58 Stunden) eine neue Weltbestzeit auf der Ironman-Distanz. Bereits eine Woche später wurde diese Zeit von Andreas Raelert bei der Challenge Roth unterboten.

Vanhoenacker war Mitglied des Commerzbank Triathlon Teams bis zu dessen Auflösung Ende 2011.

Ironman-Europameister 2012Bearbeiten

Beim Ironman Hawaii musste er im Oktober 2012 in Führung liegend das Rennen abbrechen und sich in ärztliche Behandlung begeben.[3]

Im Juni 2015 konnte er den Ironman Austria zum siebten Mal gewinnen und erzielte damit seinen dreizehnten Ironman-Sieg – mit der drittschnellsten je bei einem Ironman-Rennen erzielten Zeit. Als zweiter Athlet nach dem Schweizer Ronnie Schildknecht konnte er im Juni 2016 beim Ironman Austria zum achten mal dasselbe Ironman-Rennen gewinnen und im September 2016 holte er sich in Chattanooga seinen sechzehnten Ironman-Sieg.

Mit seinem Sieg beim Ironman Australia im Mai 2018 schaffte er es als erster Athlet, auf jedem der Kontinente ein Ironman-Rennen zu gewinnen.[4] Von 2013 bis 2018 startete Vanhoenacker für das österreichische pewag racing team des Premium-Kettenherstellers pewag.[5][6]

Er wird trainiert von Luc Van Lierde und sein Betreuer ist der deutsche Ex-Triathlet Normann Stadler.[7] Marino Vanhoenacker ist verheiratet mit der Triathletin Elke Vanrenterghem. Sein Spitzname ist „Bink“.

Sportliche ErfolgeBearbeiten

(DNF – Did Not Finish)

WeblinksBearbeiten

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. Ironman: Weltrekord von Vanhoenacker in Kärnten
  2. Powerman Duathlon South Africa. ITU Duathlon Longdistance World Championships. (Memento des Originals vom 3. April 2015 im Internet Archive)   Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/archiv.trisuisse.ch
  3. Jacobs siegt vor Raelert, Kienle und Al-Sultan in den Top-5 (14. Oktober 2012)
  4. Marino Vanhoenacker schreibt Geschichte: IRONMAN Grand Slam! (6. Mai 2018)
  5. Vanhoenacker wechselt ins „pewag racing team“
  6. Pewag Racing Team und Marino Vanhoenacker gehen getrennte Wege (30. November 2018)
  7. Stadler wird Manager
  8. Nach vier Monaten Pause – Vanhoenacker gewinnt Ocean-Lava-Triathlon (3. November 2013)
  9. IM 70.3 Antwerpen: Vanhoenacker und Preston gewinnen
  10. Estedt und Al-Sultan Deutsche Mittelstreckenmeister (Memento vom 13. September 2012 im Webarchiv archive.today)
  11. Weiss bei IRONMAN Melbourne am Start (19. März 2014)
  12. Ironman: Weltrekord von Vanhoenacker in Kärnten
  13. Berger knapp an Top 10 Ergebnis vorbei (10. April 2011)
  14. Frederik van Lierde stiehlt den Top-Guys die Show
  15. Red hot racing in Port Elizabeth (6. April 2009)
  16. Belgier Vanhoenacker gewinnt Ironman Austria (Memento des Originals vom 25. März 2016 im Internet Archive)   Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.schwaebische.de (16. Juli 2006)