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Julija Jelistratowa

ukrainische Profi-Triathletin
Triathlon
UkraineUkraine 0 Julija Jelistratowa
beim Weltcup in Tiszaújváros, 2011
beim Weltcup in Tiszaújváros, 2011
Personenbezogene Informationen
Geburtsdatum 15. Februar 1988 (31 Jahre)
Geburtsort Schytomyr, Ukraine
Vereine
Aktuell Club de Natació Barcelona
Erfolge
2008, 2010 2 × Vize-Europameisterin Triathlon U23
2009 ETU-Europameisterin Triathlon U23
2010 Siegerin Polizei-Europameisterschaft Triathlon
2014 Vize-Weltmeisterin Aquathlon
2016 Vize-Europameisterin Triathlon Kurzdistanz
Status
aktiv

Julija Oleksandriwna Jelistratowa-Sapunowa (ukrainisch Юлія Олександрівна Єлістратова Сапунова, internationale Umschrift: Yuliya Yelistratova; * 15. Februar 1988 in Schytomyr), ist eine ukrainische Triathletin. Sie ist U23-Europameisterin des Jahres 2009, Vize-Europameisterin auf der Olympischen Kurzdistanz (2016), mehrfache ukrainische Staatsmeisterin sowie Olympiateilnehmerin (2016).

Inhaltsverzeichnis

WerdegangBearbeiten

Jelistratowa war von 2008 bis 2010 mit dem russischen, in Kasachstan gebürtigen Triathleten Danylo Sapunow verheiratet. Von 2008 bis 2010 wurde Jelistratowas Familienname in allen offiziellen ITU-Verzeichnissen auch rückwirkend durch Sapunowa (internationale Umschrift: Sapunova) ersetzt, seit 2011 wird in ITU-Listen wieder ausschließlich der Geburtsname Yelistratova (in dieser international üblichen Umschrift) benutzt.

Neben ihrer Vollzeitbeschäftigung Triathlon studierte Jelistratowa an der Staatlichen Universität für Bodenkultur in Schitomir BWL (ukr. Національний агроуніверситет Украины в Житомире). Jelistratowa ist Trägerin des Titels Meister des Sports (мастер срорта) und trainierte mit Natalia Kirillowitsch.

Mit 16 Jahren trat Jelistratowa erstmals, noch als Juniorin, in der Elite-Klasse beim Premium-Triathlon-Europa-Cup in Alanya (26. Oktober 2005) an und wurde bei diesem Debüt Achte, wohlgemerkt unter der Welt-Elite. 2006 wurde sie beim BG-Triathlon-Weltcup in Tiszaújváros 20. In ihrer eigenen Altersklasse erkämpfte sie ab 2006 regelmäßig Podestplätze, so z. B. bei den Junioren-Europacup-Bewerben in Eilat die Gold-Medaille und in Alanya und in Rijeka die Silber-Medaille. Gesponsert wird Jelistratowa von Champion System, dem Team BG ITU Sport Development Programm und TYR.

U23-Europameisterin Triathlon 2009Bearbeiten

Im Jahr 2009 nahm Jelistratowa-Sapunowa an vier Bewerben der Weltmeisterschafts-Serie Dextro-Energy-World-Championship-Series teil: in Tongyeong wurde sie 31. (Elite), in Kitzbühel 6. (Elite), in Yokohama 21. (Elite) und beim Grand Final an der Gold Coast Fünfte (U23-Wertung). Bei den Weltcup-Rennen in Mooloolaba, Tiszaújváros und Huatulco wurde sie 19., 5. und wieder 5. (jeweils Elite-Klasse). Im Europacup-Bewerb in Brünn, dem Premium-Europacup in Eilat und dem Premium-Asiencup in Peking konnte sie dreimal Gold erkämpfen, beim Premium-Asiencup in Hongkong gewann sie Silber (Eliteklasse). Gleich zu Beginn der Saison 2009 hatte sich Jelistratowa in Tarzo Revine am 20. Juni 2009 den Europameisterschafts-Titel in ihrer Altersklasse (U23) gesichert. Unter keinem guten Stern stand hingegen der Premium-Europacup in Alanya: ausgerechnet bei jenem Bewerb, bei dem sie in den vergangenen drei Jahren Gold (2007) und Silber (2006 und 2008) gewonnen hatte schied Jelistratowa, wie übrigens fast ein Drittel der Teilnehmerinnen, aus.

Vize-Weltmeisterin Aquathlon 2014Bearbeiten

Im August 2014 wurde sie Aquathlon-Vize-Weltmeisterin.

Im Mai 2016 wurde sie Vize-Europameisterin auf der Olympischen Distanz. Bei den Olympischen Sommerspielen 2016 in Rio de Janeiro belegte sie im August den 38. Rang.

Im Juli 2018 belegte die 30-Jährige in Estland den 15. Rang bei der Europameisterschaft auf der Triathlon-Sprintdistanz.

Seit April 2016 ist Jelistratowa mit dem russischen Triathleten Vladimir Turbaevskiy verheiratet.

Sportliche ErfolgeBearbeiten

(DNF – Did not finish)

WeblinksBearbeiten

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. Ukraine and Portugal celebrate ITU World Cup victories in Alanya (18. Oktober 2015)
  2. Dextro Energy Triathlon ITU World Championship Kitzbühel (PDF; 115 kB)