Brens (Tarn)

Gemeinde im Département Tarn, Frankreich

Brens ist eine französische Gemeinde mit 2341 Einwohnern (Stand: 1. Januar 2019) im Département Tarn in der Region Okzitanien (zuvor Midi-Pyrénées). Brens gehört zum Albi und zum Kanton Gaillac.

Brens
Brens (Frankreich)
Staat Frankreich
Region Okzitanien
Département (Nr.) Tarn (81)
Arrondissement Albi
Kanton Gaillac
Gemeindeverband Gaillac-Graulhet
Koordinaten 43° 53′ N, 1° 55′ OKoordinaten: 43° 53′ N, 1° 55′ O
Höhe 103–196 m
Fläche 22,79 km²
Einwohner 2.341 (1. Januar 2019)
Bevölkerungsdichte 103 Einw./km²
Postleitzahl 81600
INSEE-Code

Mairie Brens

GeographieBearbeiten

Brens liegt etwa 48 Kilometer nordöstlich von Toulouse am Fluss Tarn, in den hier der kleine Fluss Saudronne mündet. Umgeben wird Brens von den Nachbargemeinden Gaillac im Norden und Westen, Rivières im Nordosten, Lagrave im Osten, Cadalen im Südosten, Técou im Süden und Südosten sowie Montans im Südwesten.

Durch die Gemeinde führt die Autoroute A68.

 
Der Gedenkstein in Brens

GeschichteBearbeiten

Die Ortschaft wurde als Bastide im Jahre 1306 von Philipp dem Schönen gegründet.

1939 wurde noch unter der Regierung von Édouard Daladier in Brens ein Lager für Franzosen geplant, die während des Westfeldzugs vor der heranrückenden deutschen Wehrmacht aus Nordfrankreich flüchteten. Das Lager wurde während des Drôle de guerre errichtet und war während seiner fünfjährigen Existenz Lager für vorwiegend belgische Flüchtlinge, Internierungslager für Juden und schließlich ein Internierungslager nur für Frauen.

An das Lager erinnert seit dem 14. September 1969 ein Gedenkstein. Nach zwei der dort internierten Frauen wurden in der Gemeinde Straßen benannt:

BevölkerungsentwicklungBearbeiten

1962 1968 1975 1982 1990 1999 2006 2018
1087 1274 1417 1394 1364 1598 1962 2313

SehenswürdigkeitenBearbeiten

  • Schloss La Bourélie

WeblinksBearbeiten

Commons: Brens – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. Brens. Dimanche 19 août : la commune dédie une rue à la résistante Angelita Bettini del Rio, La Dépêche du Midi, 18. August 2018