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Olympische Sommerspiele 2008/Radsport

Wettbewerb bei den Olympischen Sommerspielen 2008

Bei den Olympischen Sommerspielen 2008 in Peking fanden insgesamt 18 Entscheidungen im Radsport statt; elf bei den Männern und sieben bei den Frauen. Davon fielen zehn Entscheidungen im Bahnradsport, vier im Straßenradsport, zwei im Mountainbike und zwei im erstmals bei Olympischen Spielen ausgetragenen BMX-Rennsport.

Radsport bei den
Olympischen Sommerspielen 2008
Olympischespiele2008peking.svg
Cycling (road) pictogram.svgCycling (track) pictogram.svgCycling (mountain biking) pictogram.svgCycling (BMX) pictogram.svg
Information
Austragungsort China VolksrepublikVolksrepublik China Peking
Wettkampfstätte Bahnradsport Laoshan-Velodrom
BMX-Rennen Laoshan BMX Field
Mountainbike Laoshan-Mountainbikegelände
Straßenradsport Urban Cycling Road Course
Nationen 66
Athleten 508 (361 Blue Mars symbol.svg, 147 Symbol venus.svg)
Datum 9. August bis 23. August 2008
Entscheidungen 18
Athen 2004

QualifikationsmodusBearbeiten

BahnradsportBearbeiten

Jedes NOK durfte in den Einzelwettbewerben, mit Ausnahme des Punktefahrens, bis zu zwei Starter schicken, sofern sie sich qualifizierten. Im Punktefahren sowie den Teamwettbewerben war jeweils ein Starter beziehungsweise Team pro Nation erlaubt.

Teamsprint, MännerBearbeiten

Insgesamt zwölf Mannschaften durften im Teamsprint teilnehmen. Es qualifizierten sich der Weltmeister der Bahnweltmeisterschaften 2008 in Birmingham, die Siegernation des Bahnrad-Weltcups über diese Strecke und die zehn Besten der weiteren Teams in der Weltrangliste.

Sprint, MännerBearbeiten

Insgesamt 18 Teilnehmer durften im Sprint der Männer an den Start gehen. Diese waren der Weltmeister 2008, der Sieger des Bahnrad-Weltcups, der Sieger der B-Weltmeisterschaft 2007 in Kapstadt, die besten fünf der Weltrangliste sowie jeweils ein weiterer Fahrer aller Mannschaften, die sich für den Teamsprint qualifiziert hatten.

Keirin, MännerBearbeiten

Insgesamt 18 Teilnehmer durften im Keirin der Männer an den Start gehen. Diese waren der Weltmeister 2008, der Sieger des Bahnrad-Weltcups, der Sieger der B-Weltmeisterschaft 2007 in Kapstadt, die besten acht der Weltrangliste sowie jeweils ein weiterer Fahrer aller Mannschaften, die sich für den Teamsprint qualifiziert hatten.

Mannschaftsverfolgung, MännerBearbeiten

Es qualifizierten sich der Weltmeister 2008, die Siegernation des Bahnrad-Weltcups sowie die besten acht der restlichen Teams der Weltrangliste.

Einerverfolgung, MännerBearbeiten

Qualifiziert waren der Weltmeister 2008, der Sieger des Bahnrad-Weltcups, der Sieger der B-WM 2007, die besten fünf der restlichen Fahrer in der Weltrangliste sowie ein weiterer Fahrer aller für den Teamwettbewerb qualifizierten Mannschaften.

Madison, MännerBearbeiten

Es qualifizierten sich die Weltmeister 2008, die Sieger des Bahnrad-Weltcups, sowie die besten zwölf Zweier der Weltrangliste, wobei nur ein Team pro Nation erlaubt war.

Punktefahren, MännerBearbeiten

Qualifiziert waren der Weltmeister 2008, der Sieger des Bahnrad-Weltcups, der Sieger der B-WM, die besten neun der restlichen Fahrer in der Weltrangliste und, sofern noch nicht qualifiziert, jeweils ein Fahrer aller qualifizierten Teams im Zweiermannschaftsfahren.

Sprint, FrauenBearbeiten

Es qualifizierten sich die Weltmeisterin 2008, die Bahnrad-Weltcupsiegerin, die Siegerin der B-WM 2007 sowie neun weitere Athletinnen über die Weltrangliste.

Einerverfolgung, FrauenBearbeiten

Es qualifizierten sich die Weltmeisterin 2008, die Bahnrad-Weltcupsiegerin, die Siegerin der B-WM 2007 sowie neun weitere Athletinnen über die Weltrangliste.

Punktefahren, FrauenBearbeiten

Es qualifizierten sich die Weltmeisterin 2008, die Bahnrad-Weltcupsiegerin, die Siegerin der B-WM 2007, acht weitere Athletinnen über die Weltrangliste sowie maximal neun der zwölf Teilnehmerinnen in der Einerverfolgung.

StraßenradsportBearbeiten

Straßenrennen, MännerBearbeiten

Die einzelnen Verbände konnten Quotenplätze über diverse UCI-Ranglisten erringen. Die besten zehn Nationen der UCI-ProTour-Rangliste 2007, durften fünf Teilnehmer an den Start schicken, die Nationen auf den Rängen 10–14 deren vier. Jeweils drei Starter durften das bestplatzierte NOK der Afrika-, Asien- und Ozeanien-Tour, die besten drei der Amerika-Tour und die besten sechs der Europa-Tour aller noch nicht über die UCI-Rangliste qualifizierten Verbände stellen. Zwei Startplätze gingen an den zweitbesten Verband der Afrika-Tour und die Nationen auf den Rängen 2–4 der Asien-Tour, 4–6 der Amerika-Tour und 7–16 der Europa-Tour. Alle weiteren Verbände, die mindestens einen Fahrer in der Pro-Tour Rangliste oder einen unter den besten 200 der Europa-Rangliste, 20 der Amerika-Rangliste oder 5 der Afrika-, Asien- oder Ozeanien-Rangliste hatten, durften mit einem Fahrer am Olympischen Massenstartrennen an den Start gehen. Hinzu kamen die besten fünf der B-Weltmeisterschaft 2007, die für sich ein persönliches Startrecht herausgefahren hatten, so dass das Starterfeld im Straßenrennen der Männer zwischen 130 und 160 Fahrer groß sein konnte.

Quotenstartplätze

Anzahl der Startplätze in Klammern. Die gewonnenen Startplätze über die B-WM sind hier mit eingerechnet.

Straßenrennen, FrauenBearbeiten

Die besten 16 Nationen der UCI-Weltrangliste durften drei Teilnehmerinnen im olympischen Massenstartrennen an den Start schicken, die Nationen auf den Rängen 17–24 deren zwei und jeder Verband, der mindestens eine Fahrerin unter den besten 100 der Einzelweltrangliste hatte, durfte eine Teilnehmerin nominieren. Hinzu kamen die besten drei der B-Weltmeisterschaft 2007, so dass das finale Starterfeld zwischen 70 und 90 Athletinnen betrug.

Zeitfahren, MännerBearbeiten

Maximal zwei Fahrer eines NOK dürfen beim Zeitfahren der Männer teilnehmen, sofern mindestens einer einen Platz unter den besten 15 im Zeitfahren bei der Weltmeisterschaft in Stuttgart belegte. Es qualifizierten sich die besten 15 Fahrer der Weltmeisterschaft WM, die ein persönliches Startrecht bekamen. Des Weiteren durften die besten zehn Nationen der UCI-Protourrangliste, die besten sieben der Europarangliste, die besten vier der Amerikarangliste, die besten zwei der Asienrangliste und das jeweils beste NOK der Afrika- und Ozeanienrangliste jeweils einen Fahrer an den Start schicken, so dass das endgültige Teilnehmerfeld im Zeitfahren der Männer 40 Athleten betrug.

Quotenplätze

Zeitfahren, FrauenBearbeiten

Maximal zwei Fahrerinnen eines NOK durften beim Zeitfahren der Frauen teilnehmen, sofern mindestens eine einen Platz unter den besten zehn im Zeitfahren bei der Weltmeisterschaft in Stuttgart belegt hatte. Qualifiziert waren die besten 10 der Weltmeisterschaft, die ein persönliches Startrecht bekamen, sowie jeweils eine Fahrerin der 15 besten Nationen in der UCI-Weltrangliste, so dass das endgültige Teilnehmerfeld im Zeitfahren der Frauen 25 Athletinnen betrug.

MountainbikeBearbeiten

MännerBearbeiten

Die besten fünf NOKs der UCI-Weltrangliste vom 31. Dezember 2007 durften drei Teilnehmer an den Start schicken, die NOKs auf den Rängen 6 bis 13 deren zwei und die NOKs auf den Rängen 14 bis 24 jeweils einen. Hinzu kamen die beiden besten Teilnehmer, der nicht über die Weltrangliste qualifizierten Teams, der Afrika-, Amerika-, Asien- und Ozeanienmeisterschaften, so dass das Starterfeld maximal 51 Athleten betragen konnte.

Anzahl der Quotenplätze

FrauenBearbeiten

Die NOKs auf den Rängen 1 bis 8 der UCI Weltrangliste durften jeweils zwei Starterinnen nach Peking schicken, die auf den Rängen 9 bis 18 jeweils eine. Hinzu kommen die Siegerinnen der Afrika-, Amerika-, Asien- und Ozeanienmeisterschaften 2007, so dass das Starterfeld maximal 29 Athletinnen betragen konnte.

Anzahl der Quotenplätze

BMX-RennenBearbeiten

MännerBearbeiten

Die besten fünf NOKs der Weltrangliste vom 31. Mai 2008 durften jeweils drei Starter nach Peking 2008 entsenden, die NOKs auf den Rängen 6 bis 8 jeweils zwei und die auf den Rängen 9 bis 11 jeweils einen. Hinzu kamen die besten sechs aller nicht über die Weltrangliste qualifizierten Fahrer der WM 2008 (maximal ein Fahrer pro NOK) und zwei Startplätze, die per Wildcard verliehen wurden, so dass das Fahrerfeld 32 Starter betrug.

FrauenBearbeiten

Die besten vier NOKs der Weltrangliste vom 31. Mai 2008 durften jeweils zwei Fahrerinnen nach Peking schicken und die NOKs auf den Rängen 5 bis acht jeweils eine. Hinzu kamen die besten drei aller restlichen Fahrerinnen bei der WM 2008 und ein Startplatz, der per Wildcard vergeben wurden, so dass das Starterfeld 16 Fahrerinnen betrug.

Olympische RennenBearbeiten

MännerBearbeiten

StraßeBearbeiten

StraßenrennenBearbeiten
Platz Land Sportler Zeit (h)
1 Spanien  ESP Samuel Sánchez 6:23:49
Italien  ITA Davide Rebellin gl. Zeit
2 Schweiz  SUI Fabian Cancellara gl. Zeit
3 Russland  RUS Alexander Kolobnew gl. Zeit
4 Luxemburg  LUX Andy Schleck gl. Zeit
5 Australien  AUS Michael Rogers gl. Zeit
6 Kolumbien  COL Santiago Botero + 0:12 min
7 Belgien  BEL Mario Aerts gl. Zeit
8 Kanada  CAN Michael Barry + 0:16 min

Datum: 9. August 2008, 11:00 Uhr

Am Start waren 143 Athleten, von denen nur ungefähr die Hälfte das Rennen beendete. Von den fünf deutschen Teilnehmern mussten vier Fahrer, Gerald Ciolek, Stefan Schumacher, der zuvor noch als Goldhoffnung angesehen wurde, Jens Voigt sowie Bert Grabsch, das Rennen aufgeben, der fünfte Deutsche Fabian Wegmann hatte am Ende als zweieinhalb Minuten Rückstand auf den Sieger und wurde 21. Bei den Schweizern konnte der einzige Teilnehmer Fabian Cancellara die Bronzemedaille erringen, die beiden Österreicher Christian Pfannberger und Thomas Rohregger konnten sich nicht unter den besten 20 platzieren. Insgesamt führte das Rennen über 245,4 Kilometer, wobei nach circa 79 flachen Kilometern sieben Mal die Runde über den Juyongguan-Pass befahren werden musste. Die erste Hälfte des Rennens wurde von zwei Ausreißern, Patricio Almonacid aus Chile und Horacio Gallardo aus Bolivien, geprägt, danach konnten sich einige Ausreißergruppen für mehrere Kilometer absetzen, ehe Andy Schleck rennentscheidend attackierte. Ihm folgten vier Fahrer, Samuel Sánchez, Davide Rebellin, Alexander Kolobnew und Michael Rogers. Kolobnew und Rogers mussten auf dem letzten Anstieg abreißen lassen, wurden allerdings von dem aus der Verfolgergruppe angreifenden Fabian Cancellara wieder an die drei Fahrer an der Spitze herangeführt, sodass zum Schluss sechs Fahrer um den Sieg sprinteten. Diesen Sprint gewann Sánchez vor Rebellin und Cancellara.

Ende April 2009 bestätigte das Nationale Olympische Komitee Italiens (CONI), dass der Zweite Rebellin bei Nachkontrollen von Dopingproben positiv auf das EPO-Mittel CERA getestet wurde. Auch der Deutsche Stefan Schumacher wurde positiv getestet. Am 17. November 2009 wurde Rebellin die Silbermedaille offiziell aberkannt[1] und auch Schumacher wurde aus den Ergebnislisten gestrichen.

EinzelzeitfahrenBearbeiten
Platz Land Sportler Zeit (h)
1 Schweiz  SUI Fabian Cancellara 1:02:11,43
2 Schweden  SWE Gustav Erik Larsson + 0:33,36 min
3 Vereinigte Staaten  USA Levi Leipheimer + 1:09,68 min
4 Spanien  ESP Alberto Contador + 1:18,08 min
5 Australien  AUS Cadel Evans + 1:23,54 min
6 Spanien  ESP Samuel Sánchez + 2:25,81 min
7 Kanada  CAN Svein Tuft + 2:28,01 min
8 Australien  AUS Michael Rogers + 2:35,42 min

Datum: 13. August 2008, 11:30 Uhr

Für den Favoritensieg und die erste Schweizer Goldmedaille dieser Spiele sorgte der Doppel-Zeitfahrweltmeister Fabian Cancellara. Nachdem er bereits im Straßenrennen eine Bronze-Medaille geholt hatte, erfüllte er im Einzelzeitfahren die Erwartungen in ihn und distanzierte vor allem auf den letzten Kilometern seine Kontrahenten deutlich. Überraschungszweiter des 39 Teilnehmer starken Feldes wurde der Schwede Gustav Erik Larsson, an dessen Zeit zwischenzeitlich sogar Cancellara zu scheitern drohte. Durch eine starke Abfahrt konnte der Schweizer aber zum Schluss klar den Sieg einfahren. Dritter wurde der Amerikaner Levi Leipheimer, der nur um wenige Sekunden vor seinem Teamkollegen im Profiradsport, dem Spanier Alberto Contador, blieb. Der Tourzweite Cadel Evans wurde Fünfter, einen Platz hinter ihm platzierte sich der Sieger im Straßenrennen, Samuel Sánchez. Die beiden deutschen Teilnehmer Stefan Schumacher und Bert Grabsch konnten die Medaillenhoffnungen nicht erfüllen und landeten mit weniger als einer Sekunde Abstand auf den Plätzen 13 und 14. Es stand kein Österreicher am Start des 47,3-Kilometer-Zeitfahrens.

Wenige Tage später gab es Medienberichte darüber, dass der Bronzemedaillengewinner Leipheimer mit einem nicht den Regeln entsprechenden Lenker an den Start gegangen sei. Unklar ist, wie es zu einer Zulassung dieses Lenkers kommen konnte. Auch die Konsequenzen stehen noch nicht fest.

BahnBearbeiten

TeamsprintBearbeiten
Platz Land Sportler Zeit (s)
1 Vereinigtes Konigreich  GBR Chris Hoy
Jason Kenny
Jamie Staff
43,128
2 Frankreich  FRA Grégory Baugé
Kévin Sireau
Arnaud Tournant
43,651
3 Deutschland  GER René Enders
Maximilian Levy
Stefan Nimke
44,014
4 Australien  AUS Ryan Bayley
Daniel Ellis
Mark French
44,022
5 Niederlande  NED Theo Bos
Teun Mulder
Tim Veldt
44,212
6 Japan  JPN Kiyofumi Nagai
Tomohiro Nagatsuka
Kazunari Watanabe
44,437
7 Malaysia  MAS Azizulhasni Awang
Josiah Ng
Mohd Rizal Tisin
44,822
8 Vereinigte Staaten  USA Michael Blatchford
Adam Duvendeck
Giddeon Massie
45,423

Datum: 15. August 2008, 18:45 Uhr

PunkterennenBearbeiten
Platz Land Sportler Punkte
1 Spanien  ESP Joan Llaneras 60
2 Deutschland  GER Roger Kluge 58
3 Vereinigtes Konigreich  GBR Chris Newton 56
4 Australien  AUS Cameron Meyer 36
5 Weissrussland 1995  BLR Wassil Kiryjenka 34
6 Danemark  DEN Daniel Kreutzfeldt 29
7 Kanada  CAN Zach Bell 27
8 Japan  JPN Makoto Iijima 23

Datum: 16. August 2008, 17:40 Uhr

Es nahmen 23 Fahrer am Wettkampf teil, von denen zwei nicht das Ziel erreichten. Lange führte der Deutsche Roger Kluge die Punktewertung an, nachdem er das Feld zweimal überrundet und dafür vierzig Punkte bekommen hatte. Durch eine weitere Rundenwertung wurde er jedoch ungefähr 30 Runden vor Schluss zwischendurch vom Olympiasieger von 2000 aus Spanien Joan Llaneras und dem Briten Chris Newton überholt. Nach 160 Runden und 40 Kilometern fuhr dann aber Kluge als Erster ins Ziel, sicherte sich damit noch einmal fünf Punkte und kam auf den zweiten Rang. Llaneras holte nach Samuel Sánchez im Straßenrennen die zweite Goldmedaille dieser Spiele für Spanien, beide im Radsport.

EinerverfolgungBearbeiten
Platz Land Sportler Zeit (min)
1 Vereinigtes Konigreich  GBR Bradley Wiggins 4:16,977
2 Neuseeland  NZL Hayden Roulston 4:19,611
3 Vereinigtes Konigreich  GBR Steven Burke 4:20,947
4 Russland  RUS Alexei Markow 4:24,149
5 Ukraine  UKR Wolodymyr Djudja 4:21,530 (Q)
6 Spanien  ESP Toni Tauler 4:22,462 (Q)
7 Vereinigte Staaten  USA Taylor Phinney 4:22,860 (Q)
8 Russland  RUS Alexander Serow 4:23,732 (Q)

Datum: 16. August 2008, 18:55 Uhr

KeirinBearbeiten
Platz Land Sportler
1 Vereinigtes Konigreich  GBR Chris Hoy
2 Vereinigtes Konigreich  GBR Ross Edgar
3 Japan  JPN Kiyofumi Nagai
4 Australien  AUS Shane Kelly
5 Deutschland  GER Carsten Bergemann
6 Frankreich  FRA Arnaud Tournant
7 Frankreich  FRA Grégory Baugé
8 Australien  AUS Ryan Bayley

Datum: 16. August 2008, 19:15 Uhr

MannschaftsverfolgungBearbeiten

Datum: 18. August 2008, 18:15 Uhr

 
Siegerehrung der Mannschaftsverfolgung
MadisonBearbeiten
Platz Land Sportler Punkte
1 Argentinien  ARG Juan Curuchet
Walter Pérez
8
2 Spanien  ESP Joan Llaneras
Toni Tauler
7
3 Russland  RUS Michail Ignatjew
Alexei Markow
6
4 Belgien  BEL Iljo Keisse
Kenny De Ketele
(1 Rd. zurück) 17
5 Deutschland  GER Roger Kluge
Olaf Pollack
(1 Rd. zurück) 15
6 Danemark  DEN Michael Mørkøv
Alex Rasmussen
(1 Rd. zurück) 14
7 Frankreich  FRA Matthieu Ladagnous
Jérôme Neuville
(1 Rd. zurück) 12
8 Niederlande  NED Jens Mouris
Peter Schep
(1 Rd. zurück) 6

Datum: 19. August 2008, 17:30 Uhr

SprintBearbeiten
Platz Land Sportler
1 Vereinigtes Konigreich  GBR Chris Hoy
2 Vereinigtes Konigreich  GBR Jason Kenny
3 Frankreich  FRA Mickaël Bourgain
4 Deutschland  GER Maximilian Levy
5 Frankreich  FRA Kévin Sireau
6 Niederlande  NED Teun Mulder
7 Niederlande  NED Theo Bos
8 Malaysia  MAS Azizulhasni Awang

Datum: 19. August 2008, 19:30 Uhr

BMXBearbeiten

Platz Land Sportler Zeit (min)
1 Lettland  LAT Māris Štrombergs 0:36,190
2 Vereinigte Staaten  USA Mike Day 0:36,606
3 Vereinigte Staaten  USA Donny Robinson 0:36,972
4 Kolumbien  COL Andrés Jiménez 0:39,137
5 Niederlande  NED Rob van den Wildenberg 0:39,772
6 Australien  AUS Jared Graves 2:29,233
7 Sudafrika  RSA Sifiso Nhlapo DNF
8 Frankreich  FRA Damien Godet DNF

Datum: 22. August 2008, 10:40 Uhr

MountainbikeBearbeiten

Platz Land Sportler Zeit (h)
1 Frankreich  FRA Julien Absalon 1:55:59
2 Frankreich  FRA Jean-Christophe Péraud 1:57:06
3 Schweiz  SUI Nino Schurter 1:57:52
4 Schweiz  SUI Christoph Sauser 1:57:54
5 Italien  ITA Marco Aurelio Fontana 1:59:59
6 Osterreich  AUT Christoph Soukup 2:00:11
7 Vereinigtes Konigreich  GBR Liam Killeen 2:00:14
8 Spanien  ESP Inaki Lejarreta Errasti 2:00:21

Datum: 23. August 2008, 15:00 Uhr

FrauenBearbeiten

StraßeBearbeiten

StraßenrennenBearbeiten
Platz Land Sportlerin Zeit (h)
1 Vereinigtes Konigreich  GBR Nicole Cooke 3:32:24
2 Schweden  SWE Emma Johansson gl. Zeit
3 Italien  ITA Tatiana Guderzo gl. Zeit
4 Osterreich  AUT Christiane Soeder + 0:04 min
5 Danemark  DEN Linda Villumsen + 0:09 min
6 Niederlande  NED Marianne Vos + 0:21 min
7 Schweiz  SUI Priska Doppmann gl. Zeit
8 Polen  POL Paulina Brzeźna gl. Zeit

Datum: 10. August 2008, 14:00 Uhr

Es nahmen 66 Athletinnen am Wettbewerb teil, von denen drei das Ziel nicht erreichten. Der Kurs führte über dieselbe Strecke wie bei den Männern. Nach dem flachen Kurs von 78,8 Kilometern wurden allerdings nur zwei Runden à 23,8 Kilometer gefahren. Die Gesamtfahrstrecke betrug somit 126,4 Kilometer. Die Schweizerin Nicole Brändli belegte den 18. Rang. Die Deutschen Trixi Worrack, Hanka Kupfernagel, Judith Arndt belegten die Ränge 20, 39 und 41. Die Österreicherin Monika Schachl belegte Rang 46.

EinzelzeitfahrenBearbeiten
Platz Land Sportlerin Zeit (min)
1 Vereinigte Staaten  USA Kristin Armstrong 34:51,72
2 Vereinigtes Konigreich  GBR Emma Pooley + 0:24,29 min
3 Schweiz  SUI Karin Thürig + 0:59,27 min
4 Frankreich  FRA Jeannie Longo-Ciprelli + 1:00,90 min
5 Vereinigte Staaten  USA Christine Thorburn + 1:02,44 min
6 Deutschland  GER Judith Arndt + 1:08,05 min
7 Osterreich  AUT Christiane Soeder + 1:29,03 min
8 Schweiz  SUI Priska Doppmann + 1:36,07 min

Datum: 13. August 2008, 11:30 Uhr

Unter den 25 Teilnehmern befanden sich auch zwei deutsche Starterinnen. Judith Arndt legte als Sechste einen ordentlichen Wettkampf hin und verpasste nur um neun Sekunden die Bronzemedaille. Zeitfahr-Weltmeisterin Hanka Kupfernagel enttäuschte und platzierte sich überraschend als Elfte nicht einmal in den besten Zehn. Bei den Schweizern sorgte Karin Thürig für die zweite Bronzemedaille nach dem dritten Platz Fabian Cancellaras im Straßenrennen. Auch Priska Doppmann fuhr ein gutes Rennen und wurde Achte, einen Platz hinter der einzigen Österreicherin Christiane Soeder. Die Entscheidung auf der 23,5-Kilometer-Runde fiel zugunsten der favorisierten Amerikanerin Kristin Armstrong, die die lange führende Emma Pooley noch auf den zweiten Rang verdrängte. Nur um gut eine Sekunde verpasste die fast fünfzigjährige Jeannie Longo-Ciprelli ihre fünfte Olympia-Medaille seit 1992.

BahnBearbeiten

PunkterennenBearbeiten
Platz Land Sportlerin Punkte
1 Niederlande  NED Marianne Vos 30
2 Kuba  CUB Yoanka González Pérez 18
3 Spanien  ESP Leire Olaberria 13
4 Kolumbien  COL María Luisa Calle 13
5 Ukraine  UKR Lesja Kalytowska 10
6 Australien  AUS Katherine Bates 10
7 Frankreich  FRA Pascale Jeuland 8
8 Russland  RUS Olga Sljussarewa 8

Datum: 18. August 2008, 16:30 Uhr

EinerverfolgungBearbeiten
Platz Land Sportlerin Zeit (min)
1 Vereinigtes Konigreich  GBR Rebecca Romero 3:28,321
2 Vereinigtes Konigreich  GBR Wendy Houvenaghel 3:30,395
3 Ukraine  UKR Lesja Kalytowska 3:31,413
4 Neuseeland  NZL Alison Shanks 3:34,156
5 Vereinigte Staaten  USA Sarah Hammer 3:35,471 (Q)
6 Litauen  LTU Vilija Sereikaitė 3:36,063 (Q)
7 Australien  AUS Katie Mactier 3:38,178 (Q)
8 Tschechien  CZE Lada Kozlíková 3:39,561 (Q)

Datum: 17. August 2008, 17:05 Uhr

SprintBearbeiten
Platz Land Sportlerin
1 Vereinigtes Konigreich  GBR Victoria Pendleton
2 Australien  AUS Anna Meares
3 China Volksrepublik  CHN Guo Shuang
4 Niederlande  NED Willy Kanis
5 Frankreich  FRA Clara Sanchez
6 Weissrussland 1995  BLR Natalja Zilinskaja
7 Vereinigte Staaten  USA Jennie Reed
8 Litauen  LTU Simona Krupeckaitė

Datum: 19. August 2008, 19:25 Uhr

BMXBearbeiten

Platz Land Sportlerin Zeit (h)
1 Frankreich  FRA Anne-Caroline Chausson 0:35,976
2 Frankreich  FRA Laëtitia Le Corguillé 0:38,042
3 Vereinigte Staaten  USA Jill Kintner 0:38,674
4 Neuseeland  NZL Sarah Walker 0:38,805
5 Argentinien  ARG Gabriela Diaz 0:39,747
6 Australien  AUS Nicole Callisto 1:19,609
7 Kanada  CAN Sammy Cools DNF
8 Vereinigtes Konigreich  GBR Shanaze Reade REL

Datum: 22. August 2008, 10:30 Uhr

MountainbikeBearbeiten

Platz Land Sportlerin Zeit (h)
1 Deutschland  GER Sabine Spitz 1:45:11
2 Polen  POL Maja Włoszczowska 1:45:52
3 Russland  RUS Irina Kalentieva 1:46:28
4 Kanada  CAN Catharine Pendrel 1:46:37
5 China Volksrepublik  CHN Chengyuan Ren 1:47:40
6 Schweiz  SUI Petra Henzi 1:48:41
7 Vereinigte Staaten  USA Mary McConneloug 1:50:34
8 Vereinigte Staaten  USA Georgia Gould 1:50:51

Datum: 23. August 2008, 10:00 Uhr

Teilnehmer:
Sabine Spitz Deutschland  Deutschland
Petra Henzi Schweiz  Schweiz
Elisabeth Osl Osterreich  Österreich (1:51:39 h/11.)
Lene Byberg Norwegen  Norwegen (1:53:19 h/13.)
Nathalie Schneitter Schweiz  Schweiz (1:53:42 h/15.)
Eva Lechner Italien  Italien (1:58:22 h/16.)
Adelheid Morath Deutschland  Deutschland (2:02:25 h/18.)
Gunn-Rita Dahle Flesjå Norwegen  Norwegen (DNF lap 4)

Medaillenspiegel RadsportBearbeiten

Medaillenspiegel Radsport
Platz Land G S B Gesamt
01 Vereinigtes Konigreich  Vereinigtes Königreich 8 4 2 14
02 Frankreich  Frankreich 2 3 1 6
03 Spanien  Spanien 2 1 1 4
04 Vereinigte Staaten  Vereinigte Staaten 1 1 3 5
05 Schweiz  Schweiz 1 1 2 4
06 Deutschland  Deutschland 1 1 1 3
07 Argentinien  Argentinien 1 1
Lettland  Lettland 1 1
Niederlande  Niederlande 1 1
10 Schweden  Schweden 2 2
11 Neuseeland  Neuseeland 1 1 2
12 Danemark  Dänemark 1 1
Kuba  Kuba 1 1
Polen  Polen 1 1
Australien  Australien 1 - 1
16 Russland  Russland 3 3
17 China Volksrepublik  Volksrepublik China 1 1
Italien  Italien 1 1
Japan  Japan 1 1
Ukraine  Ukraine 1 1

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. Rebellin officially loses Olympic silver medal (Abgerufen am 27. November 2009)

WeblinksBearbeiten