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Düsseldorf Airport

Flughafen in Deutschland
(Weitergeleitet von Flughafen Düsseldorf)

Der Flughafen Düsseldorf (IATA-Code: DUS; ICAO-Code: EDDL; Eigenbezeichnung Düsseldorf Airport) ist der drittgrößte Flughafen Deutschlands und das wichtigste internationale Drehkreuz des Landes Nordrhein-Westfalen. Gemessen am Passagieraufkommen liegt der Düsseldorfer Flughafen hinter Frankfurt am Main und München sowie vor dem Flughafen Berlin-Tegel,[2] gemessen am Frachtaufkommen liegt er in Deutschland an sechster Stelle.[3] Der Flughafen wurde am 19. April 1927 eröffnet.

Düsseldorf Airport
Flughafen Düsseldorf International 2013 logo.svg
Düsseldorf International Airport2.jpg
Kenndaten
ICAO-Code EDDL
IATA-Code DUS
Koordinaten

51° 16′ 51″ N, 6° 45′ 26″ OKoordinaten: 51° 16′ 51″ N, 6° 45′ 26″ O

36 m (118 ft) über MSL
Verkehrsanbindung
Entfernung vom Stadtzentrum 6 km nördlich von Düsseldorf,
4 km südwestlich von Ratingen
Straße A44
Bahn ICE-Logo.svg IC-Logo.svg EuroCity Logo.svg
Nahverkehr Fernbahnhof:

RE 1 RE 2
RE 3 RE 5
RE 6 RE 11
RE 19
S 1
SB 51
729 759 776
Terminal:
S 11
SB 51
721 760 896

Basisdaten
Eröffnung 1927
Betreiber Flughafen Düsseldorf GmbH
Fläche 613 ha
Terminals 3
Passagiere 24.624.895[1] (2017)
Luftfracht 102.107 t[1] (2017)
Flug-
bewegungen
214.714[1] (2017)
Kapazität
(PAX pro Jahr)
24 Mio
Beschäftigte 17.500
Start- und Landebahnen
05R/23L 3000 m × 45 m Beton
05L/23R 2700 m × 45 m Beton
Webseite
www.dus.com
Blick von Nordosten auf das Flughafengebäude und seine Umgebung (Airport City)
Blick vom DFS-Kontrollturm auf das Flughafengebäude

Im Jahr 2017 nutzten über 26 Millionen Passagiere den Flughafen, der von 70 Fluggesellschaften mit knapp 200 Zielen in 50 Ländern verbunden wird. Mit einem Umsatz von rund 400 Millionen Euro und einem Ergebnis von 57 Millionen Euro zählte er im Geschäftsjahr 2010 zu den sechs profitabel wirtschaftenden Flughäfen Deutschlands.[4]

Inhaltsverzeichnis

Lage und VerkehrsanbindungBearbeiten

LageBearbeiten

Der Flughafen liegt unmittelbar am nördlichen Siedlungsrand der Landeshauptstadt, in kurzer Distanz zur Messe Düsseldorf, im Stadtteil Lohausen und unweit der Stadtgrenzen zu Duisburg, Ratingen und Meerbusch.

StraßenanbindungBearbeiten

Die Autobahn 44 ist Teil des Autobahnrings Düsseldorf. Der Flughafen hat eine eigene Ausfahrt (Nr. 31). Die A 44 führt in Ost-West-Richtung am Flughafen vorbei (Aachen–Düsseldorf), sie bietet Anschlüsse zur A 52 nach Nordosten (Essen) und Westen (Roermond (NL)) sowie zur A 57 (Köln–Nijmegen), zur A 3 (nach Köln und in das Ruhrgebiet) und zur autobahnähnlich ausgebauten B8n, die parallel zur Start- und Landebahn von der Anschlussstelle der A 44 „Stockum“ über Kaiserswerth in die A 59 nach Duisburg übergeht.

StadtbahnanschlussBearbeiten

Bisher ist der Flughafen Düsseldorf nicht direkt an das Düsseldorfer Stadtbahn-Netz (U-Bahn) angebunden. Es bestehen aber konkrete Planungen, die U-Bahnlinie vom Hauptbahnhof zur Messe Düsseldorf bis zum Flughafen zu verlängern.[5] In einem weiteren Ausbauschritt könnte eine direkte Verbindung Richtung Neuss und eventuell auch nach Ratingen geschaffen werden.

EisenbahnanbindungBearbeiten

 
Fernbahnhof Düsseldorf Flughafen
 
S-Bahnhof Düsseldorf Flughafen Terminal

Im Jahr 2000 wurde der neue Bahnhof Düsseldorf Flughafen eröffnet. Er liegt am nordöstlichen Rand des Flughafengeländes, knapp 2,5 Kilometer von den Terminals entfernt an der Bahnstrecke Köln–Duisburg. Täglich halten hier bis zu 300 Züge. Die Verbindung zwischen den Terminals und dem Fernbahnhof stellt die führerlose Schwebebahn Skytrain her.

Direkt unter dem Terminal C gibt es den S-Bahnhof Düsseldorf Flughafen Terminal. Er ist Endstation der S-Bahn-Linie S 11, die nicht am Fernbahnhof Düsseldorf Flughafen hält. Die S11 fährt tagsüber im 20-Minuten-Takt über Düsseldorf Hauptbahnhof und Köln Hauptbahnhof nach Bergisch Gladbach und verbindet die Terminals A, B und C des Flughafens direkt mit dem Düsseldorfer Hauptbahnhof. Nachts wird der Bahnhof von Aachen mit dem Wupper-Express sowie anderen Regional-Express-Zügen und einzelnen Fahrten anderer S-Bahn-Linien aus Köln, Essen, Hagen, Aachen und Dortmund bedient. Berücksichtigt man die Alternative – mit dem Skytrain zum Fernbahnhof und dann mit der S 1 weiter Richtung Hauptbahnhof – ergibt sich theoretisch eine Anbindung im 10-Minuten-Takt zwischen dem Flughafen und der Düsseldorfer Innenstadt, aufgrund der deutlich längeren Reisezeit scheidet diese Alternative allerdings in der Praxis zumeist aus.

Mit der Vergrößerung des Kerosintanklagers soll zudem ein Gleisanschluss errichtet werden, um den Kerosinantransport zukünftig statt per LKW per Schiene abwickeln zu können. Aktuell (Stand Anfang 2013) verbraucht der Flughafen jährlich ca. 750.000 Kubikmeter Kerosin, wodurch etwa 100 LKW-Fahrten pro Tag entstehen. Bis 2032 soll der Verbrauch u. a. durch den verstärkten Einsatz größerer Flugzeuge auf 1,2 Mio. Kubikmeter jährlich anwachsen.[6]

GeschichteBearbeiten

 
Zeppelin „Deutschland“ (LZ 8), 1911
 
Wrack des ausgebrannten Zeppelins „Schwaben“ (LZ 10), 1912
 
Abflugebene innerhalb des Flughafens
 
2013 abgelöstes Logo

Erste JahreBearbeiten

Der erste Flughafen wurde auf dem Gelände der Golzheimer Heide im Ortsteil Stockum gebaut. Die Heide lag auf Sandanwehungen aus der letzten Eiszeit. Das Gebiet war zuvor als Übungsgelände für Ulanen und Husaren aus Derendorf und Golzheim genutzt worden. Am späteren Ort der LTU-Wartungshalle stand ein Kartäuser-Kloster. Die Luftschiffbegeisterung des Oberbürgermeisters Wilhelm Marx führte 1909 zum Bau der ersten städtischen Luftschiffhalle südlich des heutigen Flughafengewerbeparks.[7] Diese Halle wurde von der ersten Fluggesellschaft der Welt, der Deutschen Luftschiffahrts-Aktiengesellschaft (DELAG), an der auch die Stadt Düsseldorf beteiligt war, genutzt. Hier konstruierte Albert Paul Veeh ab 1911 das Luftschiff Veeh 1. Am 22. Juni 1911 besuchte Graf Zeppelin die Anlagen, nachdem das ab dem 11. April 1911 hier stationierte Luftschiff Zeppelin 8 Deutschland unter dem Kommando von Hugo Eckener[8] am 16. Mai 1911 bei der Ausfahrt aus der Luftschiffhalle von einer Windböe gegen dieselbe gedrückt und dabei zerstört worden war.[9][10] Am 28. Juni 1912 verunglückte das Luftschiff Zeppelin 10 Schwaben der DELAG auf dem Flugfeld.[11] 1913 erfolgte der Bau der ersten militärischen Luftschiffhalle südlich von Zeppenheim, also im nordwestlichen Gebiet des heutigen Flughafengeländes. Nach Ausbruch des Ersten Weltkrieges erfolgte am 8. Oktober 1914 ein Angriff des Royal Flying Corps auf diese Halle, das erste Luftkriegsereignis im Rheinland, bei dem das in der Halle befindliche Luftschiff Zeppelin 25 (Z IX), das ab August 1914 zu Aufklärungs- und Bombenangriffseinsätzen über Nordfrankreich und Belgien eingesetzt gewesen war, zerstört wurde. Nach dem Weltkrieg waren französische Truppen in der Golzheimer Heide stationiert. Nach deren Abzug 1925 setzte Düsseldorf dort seinen Flughafen durch, gegen die preußische Regierung in Berlin, die Essen und Köln bevorzugte. Der Flughafen Düsseldorf wurde offiziell am 19. April 1927 durch den damaligen Oberbürgermeister Robert Lehr eröffnet. Am 5. Oktober 1927 starteten vom Flugfeld Golzheimer Heide aus die ersten Propeller-Maschinen der Luftverkehrsgesellschaft Ruhrgebiet in Richtung Berlin, München und Malmö. 1933 wurden Lagerräume und Werkstätten für die Lufthansa errichtet. Ein befestigtes Hallenvorfeld erweiterte das Abfertigungszentrum um 2200 Quadratmeter. 1936 errichtete die deutsche Luftwaffe auf dem Flughafengelände einen Fliegerhorst. Am 3. September 1939 wurde der zivile Luftverkehr eingestellt, und die Luftwaffe übernahm den gesamten Flughafen, um dem Jagdgeschwader 132 bzw. 26 Schlageter unter dem Kommando von Eduard von Schleich dort maximale Entfaltungsmöglichkeiten zu verschaffen. Ab 1943 war der Flughafen Ziel von Fliegerangriffen der Alliierten. Am 23. Dezember 1944 wurden durch die Angriffe alle Hallen des Flughafens zerstört.

Die folgende Tabelle zeigt eine Auflistung ausgesuchter fliegender aktiver Einheiten (ohne Schul- und Ergänzungsverbände) der Luftwaffe die hier zwischen 1936 und 1945 stationiert waren.

Von Bis Einheit[12]
November 1938 April 1939 Stab, II./JG 132 (Stab und II. Gruppe des Jagdgeschwaders 132)
Mai 1939 August 1939 Stab, II./JG 26
Oktober 1939 Juni 1940 Stab, II., III./KG 77 (Stab, II. und III. Gruppe des Kampfgeschwaders 77)
Dezember 1939 Dezember 1939 I./ZG 2 (I. Gruppe des Zerstörergeschwaders 2)
Dezember 1939 Januar 1940 I./ZG 52
Februar 1940 Mai 1940 7.(F)/LG 2 (7. Fernaufklärerstaffel des Lehrgeschwaders 2)
Mai 1940 Juni 1940 Stab, I., II., III./LG 1
Juli 1940 September 1940 II./NJG 1 (II. Gruppe des Nachtjagdgeschwaders 1)
Juli 1940 Dezember 1940 III./NJG 1
Dezember 1942 Dezember 1942 II./JG 27
August 1944 September 1944 III./NJG 3
Dezember 1944 Januar 1945 III./JG 77
 
Sicht von der Besucherterrasse (nach Osten) Terminal A

Am 18. April 1945 wurden der Flughafen von US-Truppen besetzt und die nicht zerstörten Gebäude als Unterkünfte genutzt.

Nach dem Zweiten WeltkriegBearbeiten

 
Flughäfen in Nordrhein-Westfalen

Im März 1949 wurde die zivile Luftfahrt nach Reparaturarbeiten an Gebäuden und Startbahnen wieder aufgenommen. Am 1. Dezember 1950 übergaben die britischen Streitkräfte die Verwaltung des Flughafens an die Deutschen zurück. 1952 wurde die Hauptstartbahn auf 2475 Meter verlängert.

Der bis dahin folgenschwerste Flugunfall ereignete sich am 3. November 1957, als eine Douglas DC-4 der Fluggesellschaft Karl Herfurtner Düsseldorf kurz nach dem Start in ein Kleingartengelände in Düsseldorf-Derendorf abstürzte. Sieben von zehn Insassen und eine Person am Boden starben.[13][14]

1969 wurde mit den Bauarbeiten für die neue Abfertigungsanlage begonnen, die Hauptstartbahn wurde auf 3000 Meter verlängert. Das Terminal II (heute: Terminal B) wurde 1973 seiner Bestimmung übergeben.[15] Im Oktober 1975 wurde eine S-Bahn-Strecke (S 7) von Düsseldorf Hauptbahnhof zum Flughafen („Düsseldorf Flughafen Terminal“) eröffnet (heute als S 11 über Köln bis Bergisch Gladbach). Im Jahr 1988 erlebte der Flughafen Düsseldorf einen regen Zuwachs an Passagieren, was aufgrund einer einzigen Start- und Landebahn zu Kapazitätsproblemen führte.

Angerland-VergleichBearbeiten

1965 wurde zwischen dem Land Nordrhein-Westfalen und den umliegenden Kommunen vor dem Oberverwaltungsgericht Münster der so genannte „Angerland-Vergleich“ geschlossen. Er ist bis heute gültig und legte unter anderem die Kapazität des Flughafens (Einbahnkapazität, Endausbaukapazität) und das geltende Nachtstartverbot fest. Am 24. Juni 1986 verkündete das Verwaltungsgericht Düsseldorf das erstinstanzliche Urteil gegen den Planfeststellungsbeschluss zum Bau und Betrieb einer parallelen Start- und Landebahn. Dieses Urteil führte zu der Billigung einer reinen Ersatzbahn, die jedoch nur in Spitzenzeiten zu einer schnelleren Abfertigung des Luftverkehrs genutzt werden darf.

Der Flughafen Düsseldorf behauptete 1998, dass der Vergleich allmählich ungültig geworden wäre und erklärte einseitig am 31. August 1998 die Kündigung. Daraufhin reichte die Stadt Ratingen Klage ein.

Am 6. September 2002 hat der 20. Senat des Oberverwaltungsgerichts in zwei Urteilen vom 5. September 2002 entschieden, dass der Angerland-Vergleich über den Ausbau und Betrieb des Flughafens Düsseldorf weiterhin rechtsgültig ist. Bei veränderten Verhältnissen kann eine gerichtliche Anpassung im Einzelfall zulässig sein.

Nach diesen juristischen Auseinandersetzungen durfte der Flughafen begrenzt expandieren, vor allem der Interkontinental- und Tourismusbetrieb, nachdem etwa die Lufthansa und Air Berlin ihre Angebote ausgebaut haben.

Brandkatastrophe 1996Bearbeiten

 
Flughafen Düsseldorf International, Aufnahme von 1993

Am 11. April 1996 kam es zu einem schweren Brandunglück im Terminal A, bei dem 17 Menschen starben und 88 weitere verletzt wurden. Während Schweißarbeiten an einer Dehnungsfuge der Fahrbahn oberhalb des Blumenladens der Ankunftsebene wurde unter Missachtung von Sicherheitsvorschriften durch Schweißperlen die Zwischendecke in Brand gesetzt. Diese enthielt vorschriftswidrig installierte Dämmungsplatten aus Polystyrol, die unter sehr starker, pechschwarzer Rauchentwicklung durchzündeten. Alle Todesopfer der Katastrophe fanden aufgrund der dichten Rauchentwicklung im Terminalgebäude den Erstickungstod. Die Air-France-Lounge in der Galerieebene wurde zur Todesfalle, und zwei Fahrstühle brachten weitere Menschen direkt auf die Ankunftsebene, die bereits im Vollbrand stand.

Die Terminals A und B wurden durch den Brand sehr schwer beschädigt und mussten aufgrund starker Kontaminierung mit gefährlichen Schadstoffen im Anschluss vollständig kernsaniert (Terminal A) bzw. abgerissen (Terminal B) werden. Das Terminal C hingegen konnte nach Reinigungs- und Renovierungsarbeiten bereits einige Monate nach dem Brand noch im Jahr 1996 wieder in Betrieb gehen. Mit der Eröffnung des Terminals B im Jahr 2001 fand die Brandsanierung ihren Abschluss.

Projekt airport 2000 plusBearbeiten

 
Kontrollturm und Skytrain

Nach dem Flughafenbrand im April 1996 wurde von der Geschäftsleitung ein Umbau des Flughafens beschlossen.

Das Projekt „airport 2000 plus“ umfasste eine Neugestaltung des Flugsteiges A, welche 1997 und 1998 vorgenommen wurde, einen neuen Flugsteig B, der zwischen 1999 und 2001 errichtet wurde, den Anschluss des Flughafens an das Schienennetz der Deutschen Bahn durch die Errichtung der Schwebebahn Skytrain 2000 und 2001, den Bau einer neuen Tiefgarage unter dem Zentralgebäude 2001, den Ausbau des Zentralgebäudes Ost 2001/2002 sowie die Erweiterung des Flugsteiges C 2001 bis 2003.

Das bisher größte Investitionsprojekt des Düsseldorfer Flughafens hatte ein Volumen von 378 Millionen Euro und wurde am 7. Mai 2003 offiziell fertiggestellt. Die Brandkatastrophe des Rhein-Ruhr-Flughafens hatte dabei weitreichende Folgen für Brandschutzverordnungen und Vorschriften für öffentliche Gebäude. Der Neubau des Flughafens Düsseldorf zählt noch heute zu einem der Vorreiter in Sachen Brandschutz auf Flughäfen.

Ein konfessionsneutraler Gedenkraum befindet sich auf der Ebene 3 im öffentlichen Bereich des Terminals und ist täglich fast rund um die Uhr geöffnet.[16] Dort finden sich auch Inschriften im Gedenken an die Opfer der Brandkatastrophe von 1996 und des Absturzes des Germanwings-Fluges 9525 von 2015, dessen Zielflughafen Düsseldorf war.

Städtebauliches Projekt Düsseldorf Airport CityBearbeiten

 
Visualisierung des Gesamtprojekts Düsseldorf Airport City
 
LTU-Maschinen vom Typ A330 in Düsseldorf
 
Seinerzeit nur zu Besuch: Typ A380 in Düsseldorf

Seit 2003 entsteht auf dem ehemaligen Kasernengelände der britischen Caernarvon Barracks (seit 1936 Standort der Luftwaffe, 1939 Bau einer Luftwaffen-Kaserne) südwestlich des Terminals unter dem Titel Düsseldorf Airport City ein flughafenaffiner Büro- und Dienstleistungspark. Das Baurecht hierzu schuf die Stadt Düsseldorf im Jahr 2004.[17] Auf der 23 Hektar großen zum Stadtteil Unterrath gehörenden Fläche befinden sich bereits ein Maritim-Kongresshotel und eine Tiefgarage. Daneben bezog der VDI dort im August 2008 seine neue Hauptverwaltung. Zudem ist hier Deutschlands größtes Porsche-Zentrum errichtet worden. Bis 2013 soll die Airport City mit einer Bruttogeschossfläche von 250.000 m² komplett bebaut sein. Die Düsseldorfer Airport City gilt als Vorreiter einer neuen Generation von Businessparks an Flughäfen.

Weiterer AusbauBearbeiten

 
Entladen einer Boeing 757-300 der Condor

Folgende Baumaßnahmen zur Erweiterung der Flughafenkapazitäten wurden bis Ende des Jahres 2009 fertiggestellt:

  • Bau eines neuen Hangars, des sogenannten Hangars 7, zur Wartung von Flugzeugen der airberlin-Gruppe (Grundsteinlegung im April 2008, die Einweihung erfolgte am 28. April 2009)
  • Erweiterung des Vorfeldes im westlichen Bereich und Bau weiterer Parkpositionen
  • Bau eines Transfergangs zwischen den Terminals B und C
  • Bau eines Transfergangs zwischen den Terminals A und B
  • Bau eines weiteren Parkhauses (Parkhaus 7) neben dem Fernheizwerk mit 3.000 zusätzlichen Parkplätzen
  • Ausbau der Infrastruktur für Sicherheitskontrollen an den Terminals B und C (ein Ausbau in Terminal A wurde im März 2008 abgeschlossen)
  • Einrichtung weiterer Lounges am Terminal C
  • Bau eines neuen Mietwagenzentrums zwischen dem Parkhaus 5 und dem Kontrollturm der DFS.[18]

Im Januar 2014 gab der Flughafen bekannt, mit der Ausschreibung für die Anpassung des Flughafens an den Airbus A380 zu beginnen. Es wurden drei Fluggastbrücken angeschafft, eine davon mit einer Höhe von 12 Metern, um eine parallele Abfertigung ausführen zu können. Anfang September wurde mit dem Bau begonnen. Des Weiteren wurden Investitionen in neue Bodenfahrzeuge von den Dienstleistern des Flughafens getätigt. Ende Januar 2015 gab die Fluggesellschaft Emirates schließlich bekannt, den Airbus A380 ab dem 1. Juli desselben Jahres auf dem Nachmittagsflug der beiden täglichen Flüge zwischen Düsseldorf und Dubai einzusetzen.[19] Die Bauarbeiten wurden schließlich am 1. Juni 2015 beendet.[20] Kurz nach der Aufnahme der Verbindung am 1. Juli 2015 gab ein Vorstandsmitglied von Emirates bekannt, auch den zweiten täglichen Flug derselben Strecke von der Boeing 777-300 auf den Airbus A380 umstellen zu wollen.[21] Auch bei einem weiteren Ausbau soll laut Landesregierung nicht am sogenannten „Angerlandvergleich“ gerüttelt werden.[22]

Planfeststellungsantrag zur KapazitätserweiterungBearbeiten

In seiner Sitzung vom 18. Juni 2013 hat der Aufsichtsrat der Flughafen Düsseldorf beschlossen, beim Ministerium für Bauen, Wohnen, Stadtentwicklung und Verkehr des Landes Nordrhein-Westfalen (MBWSV) einen Antrag auf Planfeststellung mit einer Änderung der Betriebsgenehmigung zu stellen. Demnach sollen beide Start- und Landebahnen ohne die heutige Sperrungsregelung benutzt werden können. In den nachfragestarken Zeiten sollen deshalb zukünftig bis zu 60 Flugbewegungen pro Stunde koordiniert werden dürfen. Das entspricht der vollen technischen Kapazität der beiden Pisten. Dazu sollen acht zusätzliche Abstellpositionen (die teilweise bereits gebaut sind) genehmigt werden. Dazu möchte der Flughafen die Nordbahn ohne vorherige Einzelgenehmigung nutzen dürfen.[23]

NamensänderungBearbeiten

Am 9. April 2013 stellte der Düsseldorfer Flughafen sein neues Logo, bestehend aus dem IATA-Code DUS, sowie die dazugehörige Namensänderung zu Düsseldorf Airport vor. Der Flughafen selbst bezeichnet das neue Design als frischer, moderner und klarer. Begründet wird die Änderung als Anpassung an die neue Ausrichtung des Flughafens als Drehkreuz, denn von nun an lege man den Fokus auf den chinesischen, arabischen und US-amerikanischen Fluggast. Durch das Logo soll eine Verbindung mit vielen anderen Flughäfen wie Paris CDG, Los Angeles LAX und New York JFK, welche nur durch ihren dreistelligen IATA-Code erkannt werden, hergestellt werden.

FlughafenanlageBearbeiten

 
Ehemaliger Tower des Düsseldorf Airports

Der Flughafen besitzt zwei parallele Start- und Landebahnen. Die südliche gelegene Hauptbahn hat eine Länge von 3000 m, die nördlich gelegene Ersatzbahn ist 2700 m lang. Beide Bahnen sind 45 m breit und haben einen Abstand von 500 m.[24] Wegen der geringen Entfernung der Bahnen ist eine gleichzeitige Nutzung aus betrieblicher Sicht nicht möglich. Die quer dazu verlaufende ehemalige Start-/Landebahn 15/33 („Querwindbahn“) wurde aufgrund der kurzen Länge von 1630 Metern sowie Hindernissen im An-/Abflugweg nur selten genutzt und ist geschlossen. Die betonierten Flächen dieser Bahn dienen heute als Rollweg und Abstellfläche.

Für die Flugzeuge stehen 107 Abstellpositionen zur Verfügung.

Der Düsseldorfer Flughafen kann als Ausweichflughafen für ankommende Großraumflugzeuge A380 des Frankfurter Flughafens und des Flughafens Amsterdam-Schiphol genutzt werden. Am 12. November 2006 landete die erste A380 zu Testzwecken in Düsseldorf. Seit einigen Jahren findet ein planmäßiger Flugbetrieb mit der A380 statt.

TerminalsBearbeiten

 
Innenansicht der Check-in-Halle

Terminal A dient als Basis für Lufthansa, Germanwings und Eurowings sowie weitere Mitglieder der Star Alliance (Air China, All Nippon Airways, Austrian Airlines, Croatia Airlines, LOT Polish Airlines, SAS Scandinavian Airlines, Singapore Airlines, TAP Portugal und Swiss).

Terminal B wird für innerdeutsche und europäische Verbindungen von Mitgliedern der Allianzen Oneworld und SkyTeam genutzt, darunter British Airways, KLM, Finnair, Iberia, Air France und Czech Airlines. Weiterhin sind am Terminal B zahlreiche Charterfluggesellschaften wie etwa TUIfly und Condor vertreten, aber auch Airlines der Star Alliance wie Aegean Airlines und Partner wie Air Malta fliegen in Terminal B ab.

Terminal C wird vorwiegend für Flüge außerhalb des Schengen-Raums von Fluggesellschaften genutzt, die nicht der Star Alliance angehören. Es werden dort unter anderem Flüge von Delta Air Lines, Emirates, Etihad und Mahan Air abgefertigt. Mit Turkish Airlines nutzt auch ein Star-Alliance-Mitglied dieses Terminal. Im Terminal C gibt es seit 2013 einen Gebetsraum für Muslime. Es besteht ein direkter Zugang zum Maritim-Hotel.

Einkaufszentrum Airport-ArkadenBearbeiten

Im Hauptgebäude befindet sich das Einkaufszentrum Airport-Arkaden. Die Geschäfte bieten unter anderem Kleidung, Lebensmittel und Reisebedarf an und sind an 365 Tagen im Jahr geöffnet. Einige Bars, Restaurants und Cafés ermöglichen einen Blick auf das Vorfeld. Auf der öffentlich zugänglichen Ankunftsebene des Flugsteigs C gibt es einen Supermarkt.

Medizinische VersorgungBearbeiten

Verletzte oder kranke Flugpassagiere werden ins „Florence-Nightingale-Krankenhaus“ nach Düsseldorf-Kaiserswerth transportiert, welches wegen seiner geringen Entfernung als erste Anlaufstelle dient. In den Arkaden des Flughafens befinden sich eine Zahnarztpraxis sowie eine Apotheke, eine weitere wurde 2009 im Sicherheitsbereich des Flugsteigs C eröffnet. Ein eigenes Flughafen-Krankenhaus gibt es in Düsseldorf nicht, auch wenn ein solches Krankenhaus bereits Gegenstand der auf dem Flughafengelände gedrehten Fernsehserie Abenteuer Airport war.

BetreiberBearbeiten

BesitzverhältnisseBearbeiten

Die Betreibergesellschaft Flughafen Düsseldorf GmbH[25] verfügt über ein Stammkapital von 25.564.594,06 € (früher 50 Mio. DM). Die Gesellschafter sind:

  • 50 % Landeshauptstadt Düsseldorf
  • 50 % Airport Partners GmbH
    • 40 % AviAlliance GmbH
    • 20 % AviAlliance Capital KGaA
    • 40 % Aer Rianta plc (hierbei handelt es sich um eine mittelbar über die Muttergesellschaft Dublin Airport Authority plc zu 100 % in irischem Staatseigentum stehende Gesellschaft)

Tochtergesellschaften und BeteiligungenBearbeiten

  • Flughafen Düsseldorf Ground Handling GmbH
  • Flughafen Düsseldorf Cargo GmbH
  • Flughafen Düsseldorf Security GmbH
  • Flughafen Düsseldorf Immobilien GmbH
  • Flughafen Düsseldorf Verwaltungs GmbH
  • Flughafen Düsseldorf Objekt Eins GmbH
  • Flughafengesellschaft Mönchengladbach GmbH
  • Flughafen Düsseldorf Energie GmbH

Beteiligungen:

  • BISAWA Objekte Airport-Düsseldorf GmbH & Co. KG
  • SITA Airport IT GmbH (30 % Kapitalanteil)
  • DLG Personalservice GmbH (49 % Kapitalanteil)

FlugverkehrBearbeiten

Ziele und FluggesellschaftenBearbeiten

  • Deutschland: Lufthansa – mit ihren Partner- und Tochtergesellschaften – verbindet den Düsseldorfer Flughafen mit den zentralen Drehkreuzen Frankfurt am Main und München sowie weiteren großen Flughäfen in Deutschland. Nach Frankfurt bietet die Deutsche Lufthansa auch Verbindungen mit dem AirRail Service ab Düsseldorf Hauptbahnhof (QDU) an, was die Fluggastzahlen beschränkt.
  • Im interkontinentalen Bereich werden Ziele in Afrika, Asien, der Karibik und Nordamerika sowie dem Nahen Osten als Direktverbindungen angeboten.

Im Sommer 2014 flogen insgesamt 62 Fluggesellschaften 188 verschiedene Ziele weltweit an. Die meisten Passagiere hatte 2014 Air Berlin (7.145.126), gefolgt von Lufthansa (3.528.027) und Germanwings (2.178.817).[26]

FlugverkehrszahlenBearbeiten

Der Flughafen Düsseldorf nimmt nach Passagierzahl und Zahl der Flugbewegungen den dritten Platz hinter den Flughäfen Frankfurt und München ein. Im Bereich Luftfracht rangiert Düsseldorf auf dem fünften Platz (Stand 2015).

 
Verkehrszahlen seit 1999
   
Links: Ranking internationaler Flughäfen in Deutschland. Rechts: Innerdeutscher Luftverkehr nach Anzahl der Flugbewegungen.
Verkehrszahlen[27]
Jahr Fluggäste in Mio. Luftfracht (t) Flugzeug-Bewegungen
1991 11,31 45.108 153.068
1992 12,27 49.329 162.156
1993 13,05 47.466 166.601
1994 14,00 101.575 175.528
1995 15,15 111.908 184.021
1996 14,42 109.048 177.881
1997 15,53 112.648 183.979
1998 15,75 101.236 187.712
1999 15,93 61.264 194.065
2000 16,03 59.361 194.016
2001 15,40 51.441 193.514
2002 14,75 46.085 190.300
2003 14,30 48.419 186.159
2004 15,26 86.267 200.584
2005 15,51 88.058 200.619
2006 16,59 97.000 215.481
2007 17,83 89.281 227.899
2008 18,15 90.100 228.531
2009 17,79 76.916 214.024
2010 18,98 100.398 215.544
2011 20,34 97.220 221.671
2012 20,83 101.588 217.219
2013 21,23 115.024 210.828
2014 21,85 114.180 210.732
2015 22,46 90.867 205.049
2016[28] 23.51 93.580 211.666
2017[1] 24.62 102.107 214.714

Der bis dahin passagierstärkste Tag in der Geschichte des Flughafens war der 14. Oktober 2018, an dem 92.834 Fluggäste gezählt wurden.[29]

Verkehrsreichste FlugstreckenBearbeiten

InsgesamtBearbeiten

Verkehrsreichste Flugstrecken ab DUS[30]
Rang Ziel Passagiere
2017
Veränderung Passagiere
2016
Starts
2017
Veränderung Starts
2016
1 Deutschland  München 777.277 -1,03 % 785.344 6.596 2,26 % 6.450
2 Spanien  Palma de Mallorca 636.238 0,19 % 635.016 3.685 -1,05 % 3.724
3 Deutschland  Berlin-Tegel 571.533 -0,27 % 573.061 4.780 -4 % 4.979
4 Osterreich  Wien 418.755 -2,46 % 429.335 3.255 -3,56 % 3.375
5 Schweiz  Zürich 398.623 -1,19 % 403.440 3.788 -6,95 % 4.071
6 Vereinigtes Konigreich  London-Heathrow 374.697 3,52 % 361.971 3.440 0,26 % 3.431
7 Turkei  Istanbul-Atatürk 351.090 5,79 % 331.877 2.176 -0,59 % 2.189
8 Deutschland  Hamburg 301.323 -0,99 % 304.339 3.301 -0,24 % 3.309
9 Turkei  Antalya 292.758 -11,35 % 330.227 1.631 -12,12 % 1.856
10 Vereinigte Arabische Emirate  Dubai 269.736 3,59 % 260.379 730 -0,41 % 733
In dieser Statistik sind nur Starts enthalten. (Keine Landungen)

NationalBearbeiten

Verkehrsreichste nationale Flugstrecken ab/nach DUS[30]
Rang Start / Ziel Passagiere
2017
Veränderung Passagiere
2016
Flugbewegungen
2017
Veränderung Flugbewegungen
2016
1 Deutschland  München 1.554.605 -0,74 % 1.566.258 13.216 2,3 % 12.919
2 Deutschland  Berlin-Tegel 1.144.793 -0,21 % 1.147.153 9.555 -3,93 % 9.946
3 Deutschland  Hamburg 607.141 0,02 % 607.001 6.562 -0,47 % 6.593
4 Deutschland  Frankfurt/Main 425.076 12,83 % 376.749 4.483 6,81 % 4.197
5 Deutschland  Nürnberg 233.399 4,49 % 223.372 3.845 1,02 % 3.806
6 Deutschland  Dresden 200.838 -14,15 % 233.932 2.502 -30,75 % 3.613
7 Deutschland  Stuttgart 121.440 -23,33 % 158.403 2.583 -9,18 % 2.844
8 Deutschland  Leipzig/Halle 113.859 17,87 % 96.594 1.546 -0,58 % 1.555
9 Deutschland  Berlin-Schönefeld 8.426 354,72 % 1.853 154 46,67 % 105
10 Deutschland  Köln/Bonn 3.322 14,43 % 2.903 72 -13,25 % 83
In dieser Statistik sind Starts und Landungen enthalten.

KontinentalBearbeiten

Verkehrsreichste kontinentale Flugstrecken ab DUS[30]
Rang Ziel Passagiere
2017
Veränderung Passagiere
2016
Starts
2017
Veränderung Starts
2016
1 Spanien  Palma de Mallorca 636.238 0,19 % 635.016 3.685 -1,05 % 3.724
2 Osterreich  Wien 418.755 -2,46 % 429.335 3.255 -3,56 % 3.375
3 Schweiz  Zürich 398.623 -1,19 % 403.440 3.788 -6,95 % 4.071
4 Vereinigtes Konigreich  London-Heathrow 374.697 3,52 % 361.971 3.440 0,26 % 3.431
5 Turkei  Istanbul-Atatürk 351.090 5,79 % 331.877 2.176 -0,59 % 2.189
6 Turkei  Antalya 292.758 -11,35 % 330.227 1.631 -12,12 % 1.856
7 Spanien  Barcelona 245.525 23,99 % 198.018 1.772 24,18 % 1.427
8 Frankreich  Paris Charles de Gaulle 227.084 4,79 % 216.695 2.917 -0,14 % 2.921
9 Russland  Moskau-Scheremetjewo 181.178 4,42 % 173.513 1.472 0,62 % 1.463
10 Spanien  Las Palmas 179.280 -0,86 % 180.828 1.003 3,4 % 970
11 Spanien  Madrid 167.878 4,94 % 159.968 1.146 3,34 % 1.109
12 Schweden  Stockholm-Arlanda 158.815 -7,73 % 172.129 1.452 -18,34 % 1.778
13 Turkei  Istanbul-Sabiha Gökçen 157.903 2,06 % 154.717 1.068 -3,35 % 1.105
14 Danemark  Kopenhagen 157.586 -16,99 % 189.832 2.106 -7,79 % 2.284
15 Spanien  Fuerteventura 150.172 -5,19 % 158.387 787 -3,44 % 815
16 Italien  Rom-Fiumicino 145.739 3,28 % 141.113 1.185 -8,85 % 1.300
17 Vereinigtes Konigreich  Birmingham 137.408 13,04 % 121.558 2.108 -5,98 % 2.242
18 Polen  Warschau 133.690 31,44 % 101.711 1.623 9,96 % 1.476
19 Spanien  Teneriffa-Süd 125.517 -0,19 % 125.751 699 6,39 % 657
20 Vereinigtes Konigreich  Manchester 125.510 19,65 % 104.897 1.764 2,08 % 1.728
In dieser Statistik sind nur Starts enthalten. (Keine Landungen)

InterkontinentalBearbeiten

Verkehrsreichste interkontinentale Flugstrecken ab DUS[30]
Rang Ziel Passagiere
2017
Veränderung Passagiere
2016
Starts
2017
Veränderung Starts
2016
1 Vereinigte Arabische Emirate  Dubai 269.736 3,59 % 260.379 730 -0,41 % 733
2 Vereinigte Arabische Emirate  Abu Dhabi 162.224 0,86 % 160.833 727 -3,07 % 750
3 Agypten  Hurghada 159.241 87,77 % 84.805 850 75,26 % 485
4 Vereinigte Staaten  New York-JFK 107.394 -12,18 % 122.292 475 -5,19 % 501
5 Vereinigte Staaten  Miami 65.913 -26,49 % 89.663 305 -16,21 % 364
6 Vereinigte Staaten  Newark 65.409 -15,68 % 77.573 302 -13,22 % 348
7 Japan  Tokio-Narita 59.813 23,23 % 48.537 361 -0,28 % 362
8 Vereinigte Staaten  Atlanta 58.186 13,13 % 51.431 287 1,06 % 284
9 Dominikanische Republik  Punta Cana 55.647 14,65 % 48.538 211 15,93 % 182
10 Hongkong  Hongkong 50.622 -2,88 % 52.123 201 -1,47 % 204
11 Vereinigte Staaten  Los Angeles 49.141 0,87 % 48.716 219 6,31 % 206
12 Agypten  Marsa Alam 39.698 52,78 % 25.984 214 37,18 % 156
13 Vereinigte Staaten  San Francisco 36.057 29,04 % 27.942 163 41,74 % 115
14 Iran  Teheran 34.204 30,9 % 26.130 195 13,37 % 172
15 China Volksrepublik  Peking 33.853 -10,26 % 37.724 160 -12,57 % 183
16 Vereinigte Staaten  Fort Myers 31.474 -23,52 % 41.153 154 -13,97 % 179
17 Vereinigte Staaten  Boston 28.181 33,16 % 21.163 136 41,67 % 96
18 Singapur  Singapur 27.802 130,05 % 12.085 156 122,86 % 70
19 Kuba  Varadero 26.489 -25,29 % 35.454 113 -16,3 % 135
20 Mexiko  Cancun 25.914 -11,41 % 29.252 104 -7,96 % 113
In dieser Statistik sind nur Starts enthalten. (Keine Landungen)

Nach LändernBearbeiten

Verkehrsreichste Flugstrecken nach Ländern ab DUS[30]
Rang Ziel Passagiere
2017
Veränderung Passagiere
2016
Starts
2017
Veränderung Starts
2016
1 Deutschland  Deutschland 2.251.601 -0,56 % 2.264.185 23.323 -3,31 % 24.122
2 Spanien  Spanien 1.985.986 3,6 % 1.917.034 12.249 5,15 % 11.649
3 Turkei  Türkei 1.107.003 1,71 % 1.088.343 6.878 -0,88 % 6.939
4 Vereinigtes Konigreich  Großbritannien 828.352 11,21 % 744.840 10.958 3,74 % 10.563
5 Italien  Italien 643.892 5,57 % 609.939 7.112 0,71 % 7.062
6 Osterreich  Österreich 540.678 -0,85 % 545.311 5.505 -1,61 % 5.595
7 Schweiz  Schweiz 516.674 10,17 % 468.984 6.008 6,87 % 5.622
8 Vereinigte Staaten  USA 459.642 -8,07 % 500.001 2.139 -3,12 % 2.208
9 Griechenland  Griechenland 449.655 8,24 % 415.421 2.806 4,98 % 2.673
10 Vereinigte Arabische Emirate  Vereinigte Arabische Emirate 434.820 2,13 % 425.738 1.472 -2,26 % 1.506
11 Frankreich  Frankreich 354.807 6,39 % 333.494 4.979 5,38 % 4.725
12 Russland  Russland 272.796 14,22 % 238.841 2.261 10,29 % 2.050
13 Agypten  Ägypten 219.522 84,03 % 119.283 1.199 73,02 % 693
14 Schweden  Schweden 205.460 0,03 % 205.408 2.047 -12,75 % 2.346
15 Portugal  Portugal 196.236 7,19 % 183.079 1.470 11,7 % 1.316
16 Polen  Polen 188.258 34,36 % 140.118 2.203 5 % 2.098
17 Danemark  Dänemark 163.984 -15,61 % 194.306 2.490 -5,75 % 2.642
18 Niederlande  Niederlande 121.728 3,17 % 117.984 1.758 -1,9 % 1.792
19 Tschechien  Tschechien 115.811 19,5 % 96.914 1.513 0,87 % 1.500
20 Irland  Irland 109.679 2,18 % 107.337 885 2,08 % 867
In dieser Statistik sind nur Starts enthalten. (Keine Landungen)

LärmbelastungBearbeiten

 
Lärmkarte des Flughafens Düsseldorf mit den Abflugrouten (Lärmminderungsrouten)

Zulässige FlugbewegungenBearbeiten

Laut luftrechtlicher Genehmigung für den Verkehrsflughafen Düsseldorf sind aktuell folgende Flugbewegungen zulässig:

  • 6:00 Uhr – 21:00 Uhr Ortszeit 38 Slots pro Stunde
  • 21:00 Uhr – 22:00 Uhr Ortszeit 35 Slots pro Stunde und
  • 22:00 Uhr – 23:00 Uhr Ortszeit 25 Slots pro Stunde im Sommer und 15 Slots pro Stunde im Winter.
  • 23:00 Uhr – 06:00 Uhr Ortszeit 2 Flugbewegungen pro Stunde als Ad-hoc- bzw. Überführungsflüge nach Instrumentenflugregeln (IFR).

Planmäßige Starts sind in der Zeit von 22:00 Uhr bis 6:00 Uhr Ortszeit unzulässig. Planmäßige Landungen sind von 23:00 Uhr bis 6:00 Uhr Ortszeit unzulässig.

LärmschutzkommissionBearbeiten

Eine Lärmschutzkommission, deren Vorsitzender gegenwärtig (2017) der Bürgermeister von Tönisvorst ist, wurde 2003 eingerichtet. Sie berät die Genehmigungsbehörden. Die Mitglieder der Fluglärmkommission sind unter anderem Vertreter von Städten und Gemeinden, der Deutschen Flugsicherung, der Fluggesellschaften, des Umwelt- und Wirtschaftsministeriums, der Staatskanzlei, der Bundesvereinigung gegen Fluglärm und des Flughafens.

ZwischenfälleBearbeiten

 
Feuerwehr des Düsseldorf Airports, 2013
  • Am 8. April 1955 kam es sechs Minuten nach dem Start einer Airspeed Ambassador der British European Airways (Luftfahrzeugkennzeichen G-AMAB) zum Ausfall eines Triebwerks, was die Piloten zur Rückkehr und einer Notlandung auf dem Flughafen veranlasste. Das Durchstarten aufgrund unzureichender Sichtverhältnisse endete in einer Bruchlandung 9 Kilometer außerhalb des Flughafens. Alle 53 Personen an Bord überlebten den Unfall.[31]
  • Am 22. Dezember 1955 verunglückte auf einem Überführungsflug vom Flughafen Isle of Man nach Düsseldorf eine Douglas DC-3 (G-AMZC) der Bedarfsfluggesellschaft Manx Airlines (Flugbetrieb von 1947 bis 1958). Trotz schlechter Sicht und plötzlich auftretender Nebelschwaden setzten die Piloten den Flug nach Sichtflugbedingungen VMC fort. Die Maschine geriet unter den Gleitpfad, kollidierte 5 Kilometer nordöstlich der Pistenschwelle des Flughafens Düsseldorf-Lohausen bei Ratingen mit Bäumen und stürzte ab. Die dreiköpfige Crew kam ums Leben.[32][33]
  • Am 4. Februar 1961 geriet eine Vickers Viking 1B der LTU (Luftfahrzeugkennzeichen D-BALI) beim Start zu einem Frachtflug auf dem Flughafen Düsseldorf ins Schleudern und streifte die Hütte des ILS-Senders. Die drei Besatzungsmitglieder überlebten, wobei zwei Piloten leicht verletzt wurden. Am Flugzeug entstand jedoch Totalschaden.[34][35]
  • Am 28. Juni 1991 brannte eine Lockheed TriStar 1 der LTU (D-AERI) bei der Reinigung nach Wartungsarbeiten aus. Es gab keine Verletzten, jedoch wurde die Maschine vollständig zerstört.[39]
  • Am 24. Januar 2005 rollte eine aus Dubai kommende Boeing 747-200F (Frachtflugzeug) der US-amerikanischen Atlas Air in Düsseldorf bei der Landung über die Landebahn hinaus. Das linke innere Triebwerk brannte aus und die Maschine erlitt schwere strukturelle Beschädigungen. 15 Monate nach dem Unglück wurde das Flugzeug – ebenfalls in Düsseldorf – abgewrackt. Der abschließende Untersuchungsbericht der BFU konnte keine Mängel am Flugzeug und kein Fehlverhalten der Piloten feststellen. Möglicherweise war eine plötzliche Vereisung der Piste die Unfallursache.[40]

KritikBearbeiten

Am 8. November 2005 erteilte das Verkehrsministerium des Landes Nordrhein-Westfalen dem Flughafen Düsseldorf die sogenannte Anschlussgenehmigung. Gegen diese Genehmigung wurde von den Nachbarkommunen zum Schutz der Gesundheit der eigenen Bürger geklagt. Ebenfalls hatten sich viele Privatpersonen zum Schutz ihres Vermögens und der Gesundheit zu einer Klage gegen die Genehmigung entschlossen. Im juristisch relevanten Betrachtungszeitraum der „sechs verkehrsreichsten Monate“ sollten zunächst rund 15 Prozent mehr Starts und Landungen im Linien- und Charterverkehr durchgeführt werden. Insbesondere wurde die Zahl der Landungen nach 22:00 Uhr stark erhöht. Dieser Teil der Genehmigung wurde vom OVG Münster zuerst ausgesetzt, aber schlussendlich zugelassen. Gleichzeitig wurde beschlossen, dass der Flughafen den passiven Lärmschutz für Anwohner verbessern soll.

Das Oberverwaltungsgericht in Münster hat am 16. Mai 2007 einen Teil der Klagen gegen das Landesverkehrsministerium, welches dem Airport im November 2005 die sogenannte Anschlussgenehmigung erteilte, abgewiesen. Die der Entscheidung zugrunde liegende Genehmigung zur Änderung der Betriebsregelung vom 9. November 2005 erlangte mit der Entscheidung des Bundesverwaltungsgerichtes Leipzig am 11. Juni 2008 Rechtskraft.[41]

Die Spätlandungen zwischen 22:00 und 6:00 Uhr haben in erheblichem Maße zugenommen, was eine ernst zu nehmende Gesundheitsgefährdung der Anwohner durch Lärmbelästigung nach sich zieht – Tendenz durch zunehmenden Fluglärm steigend. Das eigentlich als Ausnahme gedachte Zeitfenster nutzen die Fluggesellschaften immer mehr für Spätflüge aus. Eine Auswertung des Vereins "Bürger gegen Fluglärm e.V." hat dafür seriöse Zahlen vorgelegt: Die Zahl nächtlicher Ankünfte zwischen 23 und 6 Uhr nahmen im Vergleich zum Vorjahreszeitraum (2017) von 703 auf 939 deutlich zu. In diesem Zeitraum wurden an 30 Tagen insgesamt 333 späte Flüge gezählt, das entspricht mehr als elf pro Nacht. Dabei wurden Spitzenschallpegel von 77 Dezibel gemessen – der Grenzwert liegt eigentlich bei 55 Dezibel.

Dass Fluglärm negative gesundheitliche und psychische Folgen hat, wurde wissenschaftlich ausführlich erforscht, dabei ist nächtlicher Lärm besonders schädlich. Das belegt eine Lärmwirkungsstudie des Instituts NORAH. In einer dreijährigen, bundesweit angelegten Studie konnten die schädlichen Auswirkungen auf die betroffenen Anwohner klar belegt werden.

Der Flughafenleitung ist die Lärmproblematik bekannt. Sie verweist darauf, dass die Lärmbelastung durch modernere Flugzeuge abgenommen habe. Der Airbus A320N beispielsweise gehört zu den leisesten und modernsten Flugzeugen der Welt. In Düsseldorf ist er bislang jedoch kaum verbreitet, nur ein Prozent aller Flüge werden durch ihn abgewickelt.[42]

Pünktlichkeit: Der unabhängige Luftfahrtrankingdienst OAG hat 2016 für Düsseldorf eine Pünktlichkeitsrate von 73,28 % ermittelt und damit DUS am letzten Platz aller 9 Hauptflughäfen Deutschlands gestellt.[43]

Von Benutzern des Flughafens werden vielfach die im Vergleich mit anderen deutschen Großflughäfen überdurchschnittlich hohen Gebühren für das Parken von Personenkraftwagen kritisiert. Im April 2015 kündigte der Flughafen daher eine Senkung der Gebühren für die günstigste Parkplatzkategorie der nicht unmittelbar am Flughafengebäude liegenden und für Urlauber gedachten Langzeitparkplätze an.[44] Diese Langzeitparkplätze waren jedoch schon vor der Preissenkung stark frequentiert und daher in den Schulferien zumeist vollständig belegt.

Seit Sommer 2017 treten Kapazitätsengpässe bei den Sicherheitskontrollen auf, die auf Personalmangel bei dem von der Bundespolizei beauftragten Sicherheitsunternehmen zurückzuführen sind und die trotz des verstärkten Ausweichens von Reisenden auf andere Flughäfen und Verkehrsmittel mit negativen Auswirkungen für die Wirtschaft im Raum Düsseldorf und den Betrieb an der Messe verbunden sind.[45] Da aufgrund der mehrstündigen Wartezeiten vor den Sicherheitskontrollen sowie mehrere Hundert Meter langen Warteschlangen vor diesen Kontrollen zahlreiche Passagiere ihre Flüge verpassen, kam es zeitweilig zu „tumultartigen Szenen“.[46]

TriviaBearbeiten

Mit einer Höhe von 87 Metern verfügt der Flughafen über den höchsten Kontrollturm (Tower) Deutschlands.

Der Flughafen war Kulisse für verschiedene Film- und Fernsehproduktionen. Unter anderem wurden diverse Szenen für die Filme Satte Farben vor Schwarz und Ein Freund von mir vor Ort gedreht. Die Serien Abenteuer Airport und Drehkreuz Airport spielen hauptsächlich auf dem Gelände des Flughafens.

WeblinksBearbeiten

Siehe auchBearbeiten

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. a b c d ADV-Monatsstatistik 2017 In: adv.aero
  2. Fluggäste in Berlin: TXL und SXF mit 32,9 Millionen Passagieren, Bericht der Berliner Tageszeitung Der Tagesspiegel vom 14. Januar 2017, abgerufen am 15. Januar 2017
  3. Arbeitsgemeinschaft Deutscher Verkehrsflughäfen: Verkehrszahlen 2010 (PDF; 130 kB) (Memento vom 6. Juli 2011 im Internet Archive) abgerufen am 7. September 2011
  4. Ulf Meinke, Thomas Wels: Eine Million Gäste mehr – jährlich. Artikel im Online-Portal DerWesten, 27. Juni 2011, archiviert vom Original am 9. August 2011; abgerufen am 17. Mai 2014.
  5. Die U81 von der City zum Flughafen nimmt Fahrt auf; WZ Online, abgerufen am 12. Juli 2013
  6. Flughafen setzt auf große Jets. In: Rheinische Post, 28. Januar 2013. Abgerufen am 9. Februar 2013.
  7. Bild der ersten Luftschiffhalle (Memento vom 31. Dezember 2013 im Internet Archive) im Bereich Düsseldorf-Stockum: Unten ist der Siedlungsansatz Stockumer Kirchweg/Kaiserswerther Straße zu sehen.
  8. Airships: The Hindenburg and other Zeppelins: Hugo Eckener. Artikel im Blog airships.net (2009) mit Bild des Unfalls am 16. Mai 1911, abgerufen am 6. August 2013
  9. Chronik des Stadtarchivs der Landeshauptstadt Düsseldorf: 1911, abgerufen am 5. August 2013
  10. 1911 Zeppelin LZ 8 DELAG Airship Deutschland II (Memento vom 10. September 2012 im Webarchiv archive.is), abgerufen im Portal earlyaeroplanes.com am 30. Dezember 2013
  11. Siehe auch Artikel in der englischsprachigen Wikipedia LZ 10 Schwaben
  12. Henry L. deZeng IV: Luftwaffe Airfields 1935–1945 Germany (1937 Borders), S. 147–148, abgerufen am 13. September 2014
  13. Die Piloten-Probe. In: Der Spiegel. Nr. 48, 1957, S. 54 (online27. November 1957).
  14. Doppelte Bruchprüfung. In: Der Spiegel. Nr. 39, 1960, S. 42 (online21. September 1960).
  15. Paul Ernst Wentz: Architekturführer Düsseldorf, Droste Verlag, Düsseldorf 1975, Objektnr. 90
  16. skydaddy.wordpress.com zum Gedenkraum
  17. Anlage zur Ratvorlage Nr. 61/10/2004 – Begründung zum Bebauungsplan-Entwurf Nr. 5382/29, pdf-Dokument der Stadt Düsseldorf, abgerufen am 31. Dezember 2011
  18. Mietwagenzentrum, duesseldorf-international.de, abgerufen am 26. Mai 2010
  19. Emirates Announces Two New A380 Destinations in Europe, Pressemitteilung The Emirates Group, abgerufen am 28. Januar 2015
  20. Düsseldorf eröffnet Abfertigungsposition für Airbus A380, aero.de, abgerufen am 5. Juni 2015
  21. Emirates will zweiten A380 für Düsseldorf, aerotelegraph.com, Artikel vom 2. Juli 2015
  22. NRW-Landesregierung: Keine politische Einflussnahme bei Flughafen-Antrag. In: airliners.de. Abgerufen am 16. Mai 2016.
  23. Kernpunkte des Vorhabens (Memento vom 7. Juli 2014 im Internet Archive)
  24. Angaben zur Infrastruktur des Flughafens auf www.dus.com; abgerufen am 6. Mai 2014
  25. Sprecher der Geschäftsführung: Thomas Schnalke (1,4 Millionen Abfindung für Flughafen-Chef Dohm)
  26. https://www.dus.com/de-de/konzern/unternehmen/zahlen-und-fakten/verkehrszahlen
  27. Flughafen Düsseldorf International: Daten und Zahlen
  28. ADV-Monatsstatistik 2016. adv, abgerufen am 11. Februar 2017 (PDF).
  29. Bei 1,4 Millionen Fluggäste in den Herbstferien: Düsseldorfer Flughafen zieht positive Bilanz nach den Ferien Bericht in der Tageszeitung Rheinische Post vom 29. Oktober 2018, abgerufen am 29. Oktober 2018
  30. a b c d e Publikation – Transport & Verkehr – Luftverkehr auf Hauptverkehrsflughäfen – Statistisches Bundesamt (Destatis). Abgerufen am 14. März 2018.
  31. Unfallbericht Ambassador G-AMAB, Aviation Safety Network (englisch), abgerufen am 28. Januar 2016.
  32. Air-Britain Archive: Casualty compendium part 66 (englisch), September 1997, S. 97/83.
  33. Unfallbericht DC-3 G-AMZC, Aviation Safety Network (englisch), abgerufen am 26. August 2017.
  34. Josef Krauthäuser und Ulrich Kappner: Fliegen ist für alle da: Von der Vickers Viking zum Airbus A 330. Die Geschichte der LTU. NARA-Verlag, Allershausen 1996. ISBN 3-925671-21-8, S. 18 und S. 145.
  35. Unfallbericht Viking 1B D-BALI, Aviation Safety Network (englisch), abgerufen am 8. Dezember 2017.
  36. Unfallbericht Metro III D-CABB, Aviation Safety Network (englisch), abgerufen am 28. Januar 2016.
  37. So ein Zischen. In: Der Spiegel. Nr. 7. Spiegel-Verlag Rudolf Augstein, Hamburg 15. Februar 1988, S. 107 f. (online abrufbar).
  38. Josef Terhünte, Axel H. Wirth, Hermann Geng, Peter Schlegel (Untersuchungskommission): Bericht über die Untersuchung des Flugunfalles mit dem Flugzeug SA 227-AC, Metro 111, D-CABB, am 8. Februar 1988 bei Kettwig. Flugunfalluntersuchungsstelle beim Luftfahrt-Bundesamt, 26. Juni 1989, archiviert vom Original am 23. September 2015; abgerufen am 12. Dezember 2017 (PDF, AZ 1 X 0001/88, die Flugunfalluntersuchungsstelle ist Vorgänger der heutigen BFU).
  39. Unfallbericht Tristar D-AERI, Aviation Safety Network (englisch), abgerufen am 28. Januar 2016.
  40. Bruchlandung in DUS: BFU spricht Atlas-Air-Piloten von Schuld frei. aero.de, 3. Februar 2014, abgerufen am 4. Februar 2014.
  41. Entwicklung der Genehmigungslage am Flughafen Düsseldorf und der Fluglärmproblematik in Mülheim im Überblick. In: muelheim-ruhr.de. 1. Januar 1970, abgerufen am 3. November 2018.
  42. Flughafen Düsseldorf: So leiden Anwohner unter nächtlichem Fluglärm. Abgerufen am 23. August 2018.
  43. On-time performance results for airlines and airports
  44. Dauer-Ärger: Flughafen Düsseldorf bietet billigeres Parken. Berichterstattung in der Tageszeitung Rheinische Post am 2. April 2015
  45. Firmen klagen über Flughafen Chaos Bericht der Tageszeitung Rheinische Post am 15. September 2017
  46. Chaos am Düsseldorfer Flughafen Bericht der Tageszeitung Handelsblatt am 16. September 2017