Flughafen Nürnberg

internationaler Flughafen in Deutschland

Der Flughafen Nürnberg „Albrecht Dürer“ (IATA: NUE, ICAO: EDDN) ist der internationale Flughafen der Stadt Nürnberg sowie der gleichnamigen Metropolregion und zweitgrößter Flughafen in Bayern.

Flughafen Nürnberg
„Albrecht Dürer“
Flughafen Nürnberg logo.svg
NUE Flughafen Nuernberg Luftaufnahme 2009.jpg
Kenndaten
ICAO-Code EDDN
IATA-Code NUE
Koordinaten

49° 29′ 55″ N, 11° 4′ 41″ OKoordinaten: 49° 29′ 55″ N, 11° 4′ 41″ O

Höhe über MSL 319 m (1047 ft)
Verkehrsanbindung
Entfernung vom Stadtzentrum 4,5 km nördlich von Nürnberg
Straße A3
Nürnberg Nord
Nahverkehr U-Bahn-Linie U2, Buslinien Buslinie 30 Buslinie 33 Nachtbuslinie 12
Basisdaten
Eröffnung 1955
Betreiber Flughafen Nürnberg GmbH
Fläche 289[1] ha
Terminals 2
Passagiere 4.111.689 (2019)[2]
Luftfracht 7181 t (2019)[2]
Flug-
bewegungen
61.456 (2019)[2]
Kapazität
(PAX pro Jahr)
5.000.000[3]
Beschäftigte 4379 (2019)[4]
Start- und Landebahn
10/28 2700 m × 45 m Asphalt
Webseite
https://www.airport-nuernberg.de

Der Flughafen rangierte nach Fluggästen 2019 auf Platz zehn der Flughäfen Deutschlands.[2] Das Jahr 2018 war das Jahr mit dem bisher größten Passagieraufkommen an diesem Flughafen.[5]

Die Betreibergesellschaft ist die Flughafen Nürnberg GmbH, Gesellschafter sind die Stadt Nürnberg (50 %) und der Freistaat Bayern (50 %).[6] Nach dem Abzug von Air Berlin arbeitete der Flughafen einige Jahre defizitär, ist aber nun als einer der am schnellsten wachsenden Airports Deutschlands wieder in der Gewinnzone.[7]

Lage und VerkehrsanbindungBearbeiten

 
Zufahrt zum Flughafen Nürnberg
 
Anbindung an den öffentlichen Schienenpersonennahverkehr über die Linie U2 (rot)

Der Flughafen befindet sich sieben Kilometer nördlich der Stadtmitte. Vom U-Bahnhof Flughafen verkehrt die U-Bahn-Linie U2 in Richtung Innenstadt und den Südwesten der Stadt. Die Fahrtzeit zum Hauptbahnhof beträgt zwölf Minuten. Die Buslinien 30 und 33 verbinden den Flughafen mit dem Nürnberger Nordwesten, dem Knoblauchsland, dem Erlanger Süden und der Innenstadt sowie dem Fürther Rathaus und Hauptbahnhof, mit Anbindung an die U-Bahnlinie U1 und das Fürther Busnetz.[8]

Der Flughafen ist über die Flughafenstraße an die Marienbergstraße angebunden. Diese verläuft in Ost-West-Richtung und endet im Westen an der B 4 und im Osten in Ziegelstein. Von dort erreicht man über den Bierweg die B 2. Über die beiden Bundesstraßen ist die A 3 zu erreichen.

Taxis stehen rund um die Uhr bereit (direkt vor der Ankunftshalle). Die Fahrzeit in die Innenstadt beträgt ca. 15 Minuten. Die Autovermieter Avis, Hertz, Europcar und Sixt sind ebenfalls am Flughafen Nürnberg vertreten (Ankunftshalle).

Der Flughafen gehört zum gleichnamigen statistischen Bezirk 87 Flughafen der Stadt Nürnberg.

Daten und ZahlenBearbeiten

  • Vorfeld: 246.845 m²
  • Hallenvorfelder: 9484 m²
  • Abstellpositionen für Flugzeuge: 37
  • Gebäudenahe Abstellpositionen: 6 (davon 4 mit Fluggastbrücken)
  • Fluggast-Terminal: zwei Abflughallen, eine Ankunftshalle
  • Parkplätze: über 9000
  • Luftfrachtzentrum (Lagerfläche): 13.317 m²
  • Betriebszeit: 24 Stunden

GeschichteBearbeiten

 
Eröffnungstag, 6. April 1955

Im Jahr 1933 wurde der erste Nürnberger Flughafen am Marienberg (heute Volkspark Marienberg) eingeweiht; zuvor diente der heute nicht mehr existierende Flugplatz Fürth-Atzenhof als Anbindung. Im Jahr 1943 wurde der Flughafen am Marienberg zerstört. Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde von der amerikanischen Besatzungsmacht die Große Straße des ehemaligen Reichsparteitagsgeländes als Start- und Landebahn genutzt. Von 1950 bis zur Fertigstellung des heutigen Flughafens 1955 diente der Industrieflughafen Fürth, der ehemalige Werksflugplatz der Bachmann von Blumenthal & Co. KG, unter dem Namen Flughafen Nürnberg-Fürth als Übergangslösung.

Am 6. April 1955 eröffnete der Flughafen am heutigen Standort. Er war der erste seit dem Ende des Zweiten Weltkriegs in Deutschland neu erbaute Flughafen.[9] Im Jahr 1960 konnten erstmals mehr als 100.000 Fluggäste pro Jahr am Flughafen Nürnberg begrüßt werden. Im Jahr 1961 wurde die Startbahn zunächst von 1900 auf 2300 Meter verlängert, 1968 schließlich auf die heutige Länge von 2700 Metern. Die Voraussetzung für die erste Landung einer Boeing 747 am 12. Juli 1970 war damit erfüllt. Das Ereignis lockte damals 20.000 Schaulustige an.[10]

 
Erstlandung einer Boeing 747

Im Jahr 1977 wurde das Hauptvorfeld erweitert, ein neues Fluggastterminal mit großer Besucherterrasse und Restaurant ersetzte 1981 das bis dahin genutzte Gebäude. Am 19. Juli 1986 landete die Concorde vor 32.000 Schaulustigen in Nürnberg.[11] Die Millionengrenze bei den Passagierzahlen wurde im Dezember 1986 erstmals überschritten.

 
Luftaufnahme, Mitte der achtziger Jahre

Im Jahre 1984 erhielt der am Nürnberger Flughafen beheimatete Nürnberger Flugdienst (NFD) seine offizielle Zulassung als zweite deutsche Linienfluggesellschaft. Die Fluggesellschaft wurde von dem Textilunternehmer Hans-Rudolf Wöhrl gegründet.[12]

Das Cargo Center Nürnberg (CCN) wurde 1987 eröffnet. Dieses wurde für ein Volumen von 33.000 Tonnen Fracht ausgelegt.[13]

Im Winter 1997/98 nahm das Drehkreuz der deutschen Fluggesellschaft Air Berlin den regelmäßigen Betrieb in Nürnberg auf. Nach Palma de Mallorca war der Nürnberger Flughafen der zweitwichtigste touristische Umsteigeflughafen von Air Berlin. Gerade in den Wintermonaten von November bis April bündelte die Fluggesellschaft einen Großteil der Passagierströme aus Deutschland zu den Flugzielen in Nordafrika und auf die kanarischen Inseln über Nürnberg. Zu Spitzenzeiten waren bis zu 21 Air Berlin-Flugzeuge gleichzeitig im Drehkreuz Nürnberg im Einsatz. Im Jahr 1999 wurde ein neuer Kontrollturm in Betrieb genommen und die Verlängerung der U-Bahnlinie 2 bis zum Flughafen eröffnet.

Die West- und Norderweiterung der Abflughalle 2 erfolgte im Jahr 2002. Ein Jahr darauf wurde das Cargo-Center CCN 2 nach eineinhalbjähriger Bauzeit mit 6500 m² Lagerfläche und 4600 m² Büroraum eingeweiht. Im Jahr 2005 wurde das Jubiläum „50 Jahre Airport Nürnberg“ mit rund 45.000 Besuchern gefeiert. Im Jahr 2006 wurde ein neues Ankunfts- und Abflugterminal (Transfer-Control-Terminal) mit einer Geschossfläche von 8500 m² sowie ein neuer Hauptzugang zum Vorfeld (Tor 1) fertig gestellt. Im selben Jahr wird die neue vollautomatische Gepäcksortieranlage in Betrieb genommen. Der Flughafen wurde, seit 2008 jährlich, von den Lesern des Fachmagazins Business Traveller zum „Besten Deutschen Flughafen für Geschäftsreisende in Deutschland.“ gewählt.[14] Auch bei der Qualität des Services belegte der Flughafen Nürnberg bei einem Vergleich unter den deutschen Flughäfen im Rahmen einer Studie im Auftrag des Nachrichtensenders n-tv den ersten Platz. Der Flughafen gewann dank eines guten Parkplatzangebotes und der freundlichsten E-Mail-Beantwortung.[15] Im Jahr 2008 wurde ebenfalls die Renaturierung des Bucher Landgrabens abgeschlossen.

Von 1997 bis April 2013 war der Flughafen[16] eines der Drehkreuze von Air Berlin.

Ende Juli 2014 kündigten die Gesellschafter Freistaat und Stadt an, dem Flughafen zusätzliche 70 Millionen Euro zur Verfügung stellen zu wollen. Mit den Mitteln sollen Kredite vorzeitig abgelöst werden. Im Jahr 2015 wollen beide Gesellschafter jeweils eine Kapitalerhöhung in Höhe von 20 Millionen Euro vornehmen. Weitere 30 Millionen Euro sind als Darlehen vorgesehen.[17]

Seit 5. Dezember 2014 heißt der Flughafen Albrecht Dürer Airport Nürnberg.[18] Die Idee zur Umbenennung ging von der kommunalen Kulturreferentin Julia Lehner aus.[19] Die Umbenennung wird vom Freistaat mit einer halben Million Euro finanziert.[17]

Im Jahr 2018 wurde dem Flughafen zum zweiten Mal in Folge für seine Marketingkampagne Blue Ocean in Guangzhou der World Routes Marketing Award verliehen.[20]

FlughafenanlagenBearbeiten

 
Karte des Flughafens

KapazitätBearbeiten

 
Vorfeldsituation Flughafen Nürnberg

Mit 4,12 Millionen Passagieren (Stand 2019) und mehr als 7.000 Tonnen Luftfrachtumschlag gehört der Flughafen Nürnberg zu den kleinen bis mittelgroßen deutschen Verkehrsflughäfen. Im Jahr 2019 fanden 61.456 Flugbewegungen statt.[21] Die derzeitige Kapazität der Gebäude und Anlagen wird auf rund fünf Millionen Jahrespassagiere geschätzt.[22]

Start- und LandebahnBearbeiten

 
CRJ700 startet in Nürnberg

Der Flughafen besitzt eine Start- und Landebahn mit einer Länge von 2700 Metern und 45 Metern Breite. Über die Start- und Landebahn können Flugbewegungen (Starts und Landungen) aller gängigen Verkehrsflugzeuge, auch von Großraumjets (z. B. Boeing 747) erfolgen. Für Flugzeuge nach ICAO-Code F (Spannweite größer 65 m, z. B. Airbus A380) ist der Flughafen Nürnberg nicht zertifiziert. Eine Boeing 747-8F, die unter diese Kategorie fällt, flog Nürnberg mit einer Ausnahmegenehmigung jedoch schon mehrmals an.[23]

AbfertigungsgebäudeBearbeiten

Für den Passagierbereich gibt es ein Terminal mit zwei Abflughallen und einem Ankunftsbereich. Die Luftfracht wird im Cargo Center Nürnberg (CCN) abgefertigt.

TerminalBearbeiten

Der Ausbau des bestehenden Passagierterminals (Abflughalle 2) wurde am 30. April 1992 eingeweiht und war ursprünglich für eine Kapazität von 2,8 Millionen Passagiere pro Jahr ausgelegt. Die aktuelle Kapazität der gesamten Terminalanlage liegt heute bei rund 5 Millionen Passagieren pro Jahr. Insgesamt gibt es sechs gebäudenahe Abstellpositionen, davon fünf mit Fluggastbrücken, von denen sich aktuell jedoch nur vier in Betrieb befinden. Darüber hinaus bestehen für „Billigairlines“ wie Ryanair und Wizz Air drei Positionen in unmittelbarer Terminalnähe mit fußläufigem Zugang über die Gates und Treppenhäuser. Alle übrigen Abstellpositionen erfordern Boarding mit Vorfeldbussen.

Tageslicht dominiert die transparente Glas-Stahl-Konstruktion der Nürnberger Architekten Grabow und Hoffmann. Die „Süddeutsche Zeitung“ schrieb am 2. Mai 1992 anlässlich der Eröffnung: „In knapp dreijähriger Bauzeit wurde eine neue Ankunftshalle und die erst 17 Jahre alte Empfangshalle zu einer neuen lichtdurchfluteten Abfertigungshalle umgebaut. […] das Ergebnis der Verjüngungskur ist ein völlig neues Terminal für Frankens Tor zur Welt, das als das modernste in der deutschen Flughafenlandschaft gelten kann“. Die Flughafen Nürnberg GmbH trug die Baukosten in Höhe von rund 100 Millionen Mark. Drei moderne Fluggastbrücken sowie die Erweiterung des Vorfeldes waren in den Baukosten enthalten. Später kamen noch zwei Fluggastbrücken dazu.

Am 25. Januar 2007 wurde mit dem sog. TCT (Transfer Control Terminal) der letzte größere Neubauabschnitt des Terminals eingeweiht.[24] Der Neubau wurde durch eine neue Verordnung der Europäischen Union (2320/2002) erforderlich, die für Flughäfen vorschreibt, dass ankommende Passagiere aus sogenannten "Non-EU-Ländern" vor ihrer Weiterreise in die EU vollständig kontrolliert werden und sich zuvor nicht mit bereits kontrollierten Fluggästen vermischen dürfen.[25]

Im Dezember 2015 wurde die Hauptsicherheitskontrolle in einen neu gebauten Bereich zwischen Abflughalle 1 und Abflughalle 2 verlegt, nachdem die Geräte zu schwer für den bisherigen Standort im Obergeschoss geworden waren.[26][27] Auf der freigewordenen Fläche im Obergeschoss der Abflughalle 2 findet sich nun die sogenannte Reisewelt. Die Eröffnung erfolgte im Dezember 2017. Dort sind nun auf 2000 m² 19 Beratungsinseln und 17 Büros von Tourisikanbietern zu finden.[28]

Cargo CenterBearbeiten

1987 wurde das erste neue Frachtterminal Cargo Center Nürnberg (CCN) in Betrieb genommen. Die Kapazität war zunächst für ein Frachtvolumen von 33.000 Tonnen pro Jahr ausgelegt. Durch das Ende des Kalten Krieges und den Zusammenbruch der Sowjetunion erlangte Nürnberg seine historische Zentrallage in Mitteleuropa zurück. Damit gewann der Flughafen Nürnberg in den 1990er Jahren zunehmend überregionale Bedeutung in der Luftfracht. Neben der zentralen Lage in Mitteleuropa ist auch die Wirtschaftsstruktur des Ballungsraumes Nürnberg ein wichtiger Baustein dieses großen Aufschwungs in der Luftfracht am Flughafen Nürnberg. Die Region ist bestimmt von technologisch leistungsfähigen Industriebetrieben mit einem auffallend hohen Exportanteil mit einer Quote von derzeit über 40 %. Dominierende Industriezweige sind Elektrotechnik, Maschinenbau, Medizin- und Automatisierungstechnik.

Die Region um Nürnberg ist in diesem Bereich einer der führenden Standorte in Deutschland. Ein weiterer Standortfaktor für die Luftfracht am Flughafen Nürnberg ist zudem der boomende Binnenhafen Güterverkehrszentrum Hafen Nürnberg-Roth als modernstes Güterverkehrszentrum Süddeutschlands mit einer trimodalen Verladungsmöglichkeit für die Verkehrsträger Schiene, Straße und Wasser sowie einer hervorragenden Verkehrsanbindung (Autobahn-Anschluss) zum Frachtzentrum des Flughafens. Ein weiterer entscheidender Vorteil ist außerdem, dass am Flughafen kein Nachtflugverbot besteht. Freie Slotressourcen in der Luftfracht erlauben so flexible Flugeinsätze zu jeder Tages- und Nachtzeit. Das Frachtterminal wurde aufgrund dieser positiven Entwicklungen in der Luftfracht bereits im Jahr 2003 mit dem Cargo Center II (CCN II) erweitert. Der funktionale Neubau kostete rund 7 Millionen Euro. Das Bauwerk wurde nach konkreten Bedarfsanforderungen der ansässigen Frachtunternehmen entworfen. Für den expandierenden Frachtbereich konnten so zusätzlich 6500 m² Fläche genutzt werden.

Damit stehen heute in der Fracht insgesamt rund 14.000 m² Lagerfläche und 7000 m² Bürofläche zur Verfügung. Der Luftfrachtumschlag betrug zuletzt im Jahr 2016 jedoch weniger als 8.000 Tonnen. Im Jahr 2004 wurde allerdings aufgrund der bundesweiten Neuorganisation der Luftpostbeförderung mit Beginn des Sommerflugplanes die Luftpostbedienung komplett eingestellt. Bis zur Einstellung wurden jährlich rund 548 Tonnen Luftpost befördert. Das CCN wird von der Flughafen Gesellschaft Nürnberg GmbH betrieben und größtenteils an Spediteure weiter vermietet.

TowerBearbeiten

 
Wahrzeichen des Flughafens Nürnberg

Die Silhouette des Towers gilt als architektonisches Wahrzeichen des Flughafens. Im Jahr 1995 beschloss der Aufsichtsrat, den alten, nur 18 Meter hohen Tower aus der Anfangszeit zu ersetzen. Er war aufgrund neu errichteter Hochbauten nicht mehr hoch genug. Der Entwurf des Architektenteams Behnisch und Partner setzte sich im Jahr 1990 in einem beschränkten Architekturwettbewerb durch. Der neue 48 Meter hohe Tower ist weithin sichtbar. Direkt unterhalb der gläsernen Aussichtskanzel ist die Technik für die Flugsicherung im Wert von damals rund 17 Millionen Mark in einem geschlossenen Quader untergebracht. Insgesamt kostete das Projekt rund 30 Millionen Mark. Der ursprüngliche Entwurf musste überarbeitet werden, da sich der Platzbedarf durch einen Umzug der Anflugkontrolle in das Radarzentrum Langen bei Frankfurt verringerte. Im November 1998 bezogen Fluglotsen der Deutschen Flugsicherung (DFS) den Tower und den gläsernen Bürotrakt am Boden.[29]

ParkbereicheBearbeiten

 
Das Parkhaus P3 am Flughafen Nürnberg

Der Flughafen verfügt insgesamt über mehr als 9000 Parkplätze.[30] Davon sind einige Parkplätze mit Ladestationen für Elektroautos ausgerüstet.[31] Neben drei Parkhäusern bestehen mehrere Freiparkflächen in unmittelbarer Nähe des Terminals.

Im Oktober 2007 wurde das etwa 18 Millionen Euro teure Parkhaus P3 mit über 2200 Pkw-Stellplätzen südlich des bestehenden Parkhauses P1 fertiggestellt.[32][33] Das Gebäude wurde von dem Nürnberger Architekturbüro Baum-Kappler entworfen. Die Baukosten beliefen sich auf rund 16,8 Mill. EUR.[34] Das Parkhaus soll einen harmonischen Übergang zwischen der Flughafenwelt und dem umgebenden Knoblauchsland schaffen.[35]

Im Jahr 2019 wurde mit dem Bau eines neuen Parkhauses in Richtung zur Zufahrtsstraße begonnen. Insgesamt sollen damit künftig mehr als 10 000 Parkplätze zur Verfügung stehen.[36]

Die einzelnen Parkflächen weisen eine unterschiedliche Tarifstruktur auf. Diese ist saisonal und ortsabhängig. Die Parkplätze sind online buchbar.[37]

FluggesellschaftenBearbeiten

Von und zum Flughafen Nürnberg verkehren mehrere Liniengesellschaften zu innerdeutschen und europäischen Flugzielen. Interkontinentale Langstreckenflüge werden ebenfalls angeboten.[38] Charterflugbetrieb findet außer zu europäischen Zielen auch zu den Kanarischen Inseln sowie nach Ägypten und Israel statt. Lange Zeit war Air Berlin die wichtigste Fluggesellschaft in Nürnberg, jedoch sind im Zuge der Restrukturierungen diese Flüge zunächst stark reduziert und mit der Insolvenz der Fluggesellschaft eingestellt worden; im Jahr 2017 haben Ryanair, Germania und andere ihre Präsenz ausgebaut. Nach SunExpress[39] haben sowohl Ryanair als auch Germania in Nürnberg eine Basis errichtet und dort Flugzeuge fest stationiert.[40] Als vierte Airline hat Eurowings in Nürnberg eine Basis errichtet und dort ein Flugzeug stationiert.[41] Nach der Pleite der Germania Anfang 2019 gelang es dem Flughafen, eine in Nürnberg stationierte Maschine der TuiFly als zumindest teilweisen Ersatz der zuletzt drei Flugzeuge der Germania mit Basis in Nürnberg zu akquirieren. Corendon plant für den Sommerflugplan 2020, in Nürnberg zwei Flugzeuge zu stationieren. Bereits zum Winterflugplan 2019/2020 stationierte Corendon eine Boeing 737-800 in Nürnberg. Ryanair verkündete Ende 2019, zum Beginn des Sommerflugplans 2020 die Basis in Nürnberg zu schließen und die zwei stationierten Flugzeuge abzuziehen.

Förderung des LuftverkehrsBearbeiten

Zur Förderung des Luftverkehrswachstums hat die Flughafen Nürnberg GmbH in den Jahren 2014 bis 2018 jeweils acht Fluggesellschaften mit Boni bedacht. Die Aufwendungen dafür wurden stark angehoben. 2014 verteilten sich auf die acht Fluglinien noch 602.000 Euro. 2017 waren es knapp vier Millionen Euro, im Jahr 2018 4,748 Millionen Euro.[42]

UmweltBearbeiten

Im Jahr 2001 gründete die Flughafenverwaltung eine eigene Abteilung Umwelt, die alle umweltrelevanten Aktivitäten und Aufgaben wie Abfallwirtschaft, Biotopmanagement, Energie, Gewässerschutz und das Verhindern von Vogelschlag betreut. Ebenso zum Aufgabengebiet gehört der Dialog mit den Nachbarn des Flughafens sowie eine konstruktive Auseinandersetzung mit deren umweltrelevanten Belangen.[43]

LandschaftBearbeiten

 
Moderne Kunst nahe dem Bucher Landgraben
 
Renaturierter Bucher Landgraben am Flughafen Nürnberg

Mit der Renaturierung des an den Flughafen Nürnberg unmittelbar angrenzenden Bucher Landgrabens wurde im Februar 2001 als ökologische Ausgleichsmaßnahme im Rahmen des Bebauungsplanes begonnen. Die Bauarbeiten dieser Maßnahme umfassten die Rückversetzung des alten Landgrabens in einen naturnahen mäandernden Bachverlauf, Regenrückhaltebecken, mehrere Aussichtsplattformen und Brückenbauwerke. Zur Landschaftsmodellierung wurden Erdhügel links und rechts des Grabenverlaufs aufgeschüttet. Die Renaturierung des gesamten Bachverlaufs auf Flughafengelände kostete insgesamt rund 3,3 Millionen Euro. Die geographische Ausdehnung des Projekts beträgt vom Regenrückhaltebecken im angrenzenden Ortsteil Ziegelstein im Osten bis zum Übergang in den „alten Landgraben“ westlich der Irrhainstraße rund zwei Kilometer.[44] Die renaturierte Grünzone bietet heute eine städtebauliche Trennung zwischen dem High-Tech-Standort Flughafen Nürnberg und den ackerbaulichen Flächen im südlichen Knoblauchsland. Die 14 Hektar große Grünzone hat heute neben der städtebaulichen auch wichtige wasserwirtschaftliche und ökologische Funktionen. Offene Regenrückhaltebecken nehmen das vom Flughafen eingeleitete Niederschlagswasser auf. Rund 3000 Bäume und Sträucher wurden gepflanzt. Rad- und Fußwege wurden in der Grünzone neu angelegt.

LärmBearbeiten

Ein wichtiges Thema im Bereich Umwelt insbesondere für Anwohner ist dabei die Lärmbelastung bzw. der Schallschutz. Der Flughafen unternimmt nach eigenen Angaben große Bemühungen, um die Schallemissionen möglichst gering zu halten. Der mittlere Dauerschallpegel betrug im Jahr 2004 durchschnittlich konstant 49 dB(A). Im Immissionsbericht des Flughafens für Januar 2013 wurde an acht Messpunkten in den umliegenden Siedlungsbereichen bei Tag ein energieäquivalenter Dauerschallpegel(Leq3) zwischen 45,5 und 60,4 dB(A) gemessen, während die Werte bei Nacht zwischen 36,5 und 53,4 dB(A) lagen. Als Referenzpegel Nacht, der von 1 % der Maximalpegel aller gemessenen Lärmereignisse überschritten wird, wurden für Boxdorf 73 dB(A), für Buchenbühl und Behringersdorf 77 dB(A) und für Buch-West 85 dB(A) gemessen.[45][46][47] Mit Wirkung ab 1. Oktober 2014 wurden zwei Tagschutzzonen (LAeq Tag = 68 dB(A) bzw. 63 dB(A)) sowie eine Nachtschutzzone (LAeq Nacht = 55 dB(A), LAmax = 6 mal 57 dB(A)) festgelegt (§ 1 FluLärmV).[48]

LuftBearbeiten

Bereits im zweiten Jahr nach Bestehen der neuen Umweltabteilung wurde als Ergänzung des klassischen „Gemüsegutachtens“ ein Biomonitoring am Flughafen Nürnberg erfolgreich eingesetzt. Biomonitoring ist ein modernes, effizientes Verfahren, bei dem Organismen zur Ermittlung von Schadstoffen und ihrer Verbreitung eingesetzt werden. In Nürnberg werden dafür Honig, Wachs und Pollen von mittlerweile drei Bienenvölkern jährlich analysiert. Die Völker mit jeweils rund 15.000 Bienen deckten ein Gebiet im Umkreis des Flughafens von rund drei Kilometern ab. Die Proben werden jeweils von Experten für Umwelt- und Altlastenanalytik der Firma Orga Lab GmbH aus Zirndorf untersucht. Zusätzlich werden die Proben von der Bayerischen Landesanstalt für Wein- und Gartenbau gemäß der Honigverordnung analysiert. Das Analysespektrum für Honig und Pollen umfasst dabei organische Luftschadstoffe, die als typisch verkehrsbedingt gelten. Außerdem wird die Schwermetallbelastung bestimmt. In den Proben fanden sich bislang nur geringe Konzentrationen der gewählten Schadstoffe. Alle Honigproben wurden außerdem hinsichtlich ihrer Gehalte an Metallen und organischen Stoffen als „uneingeschränkt genusstauglich“ eingestuft. Sämtliche Befunde unterschritten bisher damit deutlich die gesetzlichen Grenzwerte. Die meisten Kohlenwasserstoffe befanden sich im Honig sogar unterhalb der Bestimmungsgrenze. Nach den positiven Erfahrungen in Nürnberg wenden inzwischen sechs deutsche Verkehrsflughäfen das Biomonitoring-Verfahren an. Bei der Auswertung der acht wichtigsten Schwermetalle erreichte Nürnberg ausnahmslos die niedrigsten Werte.

SicherheitBearbeiten

PolizeiBearbeiten

Der Zuständigkeitsbereich der Polizeiinspektion Nürnberg-Flughafen erstreckt sich auf den Innen- und Außenbereich des Flughafengeländes sowie die Flughafenstraße ab Kreisverkehr im gesamten Flughafenbereich einschließlich der beiden Cargo Center I und II. Außerdem obliegt der Polizei am Flughafen die Grenzkontrolle am Grenzübergang Nürnberg-Flughafen sowie alle Ein- und Ausreisekontrollen und die Ausstellung von Notreisedokumenten.[49] Auf dem Flughafen wurden im Jahr 2009 insgesamt 115 Gepäck- und Taschendiebstähle registriert.[50]

FeuerwehrBearbeiten

 
Flughafenfeuerwehr auf dem Vorfeld

Mit ihrer Mannschaft und Ausrüstung entspricht die Nürnberger Flughafen-Feuerwehr den Anforderungen der ICAO sowie denen der Regierung von Mittelfranken. Alle Sicherheitsmaßnahmen im Bereich Brandschutz und Feuerbekämpfung werden von der Einsatzzentrale koordiniert und gesteuert. Die Zentrale ist rund um die Uhr von insgesamt zwei Feuerwehrleuten besetzt. Alle vier Stunden ist Schichtwechsel. Die wichtigste Einrichtung ist eine Brandmeldeanlage, die mit rund 1600 Feuermeldern sowie mit 13 Unterzentralen und 600 Druckknopfmeldern verbunden ist. Außerdem führen Telefon-Direktleitungen zur Nürnberger Berufsfeuerwehr, zur Rettungsstelle, zur Einsatzzentrale der Polizei, zum Kontrollturm, zur Verkehrsabteilung, zur Sicherheitszentrale und zur Polizeiinspektion des Flughafens. Neben der Organisationsstruktur der Feuerwehr am Flughafen Nürnberg garantiert ein alltägliches Übungsprogramm, dass sich bereits 30 Sekunden nach dem Auslösen des Alarms das letzte Fahrzeug auf dem Weg zum Einsatzort befindet und der Unfallort nach spätestens drei Minuten erreicht ist. Dies gelte nach Angaben der Flughafenfeuerwehr auch für die abgelegensten Winkel des Flughafengeländes bei einer 24-Stunden-Bereitschaft.[51]

Die Feuerwehr verfügt über eine Brandsimulationsanlage mit der diese 20 Feuerstellen in einem Flugzeugnachbau simulieren kann.[52] Auch an echten Flugzeugen werden Trainings- und Schulungsprogramme durchgeführt, beispielsweise am Eurofighter der Bundeswehr.[53]

Ausbau und InfrastrukturBearbeiten

Im Herbst 2005 erfolgte eine Vorfelderweiterung nahe dem Tower. Das Hauptvorfeld erhielt zusätzliche Abstellpositionen für vier Mittelstreckenflugzeuge.

Geplante AutobahnanbindungBearbeiten

Eine direkte Anbindung an die Autobahn-A3, die sogenannte Flughafen-Nordanbindung ist seit längerem geplant. Favorisiert wird hierbei eine Trasse mit Untertunnelung der Start- und Landebahn; das Raumordnungsverfahren wurde abgeschlossen.[54] Das Planfeststellungsverfahren wurde von Protesten der Anwohner begleitet[55].

Das Projekt wird voraussichtlich 52 Millionen Euro kosten. Ziel ist es, die Anwohner an der bisherigen Zufahrt durch den Ortsteil Ziegelstein zu entlasten. Außerdem wird als Grund für den Bau des Autobahnanschlusses angegeben, dass der Flughafen Nürnberg nur dann wettbewerbsfähig bleiben kann, wenn er erweitert wird. Der Autobahnanschluss soll ein weiterer Schritt zur Internationalisierung sein.

Das Bündnis „Nein zur Flughafen-Nordanbindung!“ kritisiert, dass der als Bannwald geschützte Sebalder Reichswald zerschnitten würde und zweifelt an der Wirtschaftlichkeit des Projektes,[56] da die bisher einzige Zufahrt über die Flughafenstraße im Jahr 2003 mit 35,5 % eher gering ausgelastet war.[57] Der Bund Naturschutz zweifelt zudem an, dass die Erreichbarkeit des Flughafens Nürnberg verbessert werden muss. Die Industrie- und Handelskammer für Mittelfranken weist in einer Pressemitteilung vom 29. Januar 2010 auf die aus ihrer Sicht bestehende Notwendigkeit der Autobahnanbindung des Flughafens Nürnberg hin.[58] Am 3. Februar 2010 beschloss der Nürnberger Stadtrat auf Antrag der SPD ein Realisierungsmoratorium bis zum Jahr 2013.[59] Die Regierung von Mittelfranken hat am 15. Februar 2012 den Planfeststellungsbeschluss für die Nordanbindung mit der aufschiebenden Bedingung erlassen, zunächst eine Vorbelastung des Flughafenareals durch Polyfluorierte Tenside zu sanieren.[60][61] Diese Sanierungsmaßnahmen zur Beseitigung der Belastung des Grundwassers auf dem Flughafengelände begannen 2015.[62] Der Abschluss der Grundwasserreinigung wird für das Jahr 2028 erwartet.[63]

VerkehrszahlenBearbeiten

Passagierentwicklung am Flughafen Nürnberg[64][65]
Jahr Passagiere in tsd.
2019
  
4.112
2018
  
4.467
2017
  
4.187
2016
  
3.485
2015
  
3.385
2014
  
3.260
2013
  
3.315
2012
  
3.602
2011
  
3.963
2010
  
4.074
2009
  
3.970
2008
  
4.274
2007
  
4.244
2006
  
3.965
2005
  
3.848
2004
  
3.654
2003
  
3.296
2002
  
3.213
2001
  
3.196
2000
  
3.150
1999
  
2.779
1998
  
2.518
1997
  
2.418
1996
  
2.225
1995
  
2.251
1994
  
1.880
1993
  
1.821
1992
  
1.668
1991
  
1.427

Die Liste Flughafen Nürnberg – Verkehrsstatistik gibt einen jährlichen Überblick über die Anzahl der Passagiere, Passagiere Linie, Passagiere Touristik, die Anzahl der Flugbewegungen, der Beschäftigten am Flughafen sowie der Menge der Luftfracht.

  • Jahr: Gibt das Jahr der Erfassung der Verkehrsdaten an.
  • Passagiere: Gibt die gesamte gewerbliche Passagierzahl des Flughafens des jeweiligen Jahres an.
  • davon Passagiere Linie: Gibt die gesamte Passagierzahl des Flughafens des jeweiligen Jahres mit Linienflügen an.
  • davon Passagiere Touristik: Gibt die gesamte Passagierzahl des Flughafens des jeweiligen Jahres mit Charterflügen an.
  • Flugbewegungen: Gibt die gesamten Flugbewegungen des Flughafens an.
  • Beschäftigte am Flughafen: Gibt die Anzahl aller am Flughafen beschäftigten an. Nicht nur die bei der Betreibergesellschaft direkt beschäftigten.
  • Luftfracht/Post: Gibt die insgesamt auf dem Flughafen umgeschlagene Luftfracht/Post in Tonnen an (Transit / Einladung / Ausladung) inklusive sog. getruckter Fracht, dies ist Luftfracht die mit Hilfe von LKW zu einem anderen Flughafen befördert wird und von dort aus per Flugzeug befördert wird.
Flughafen Nürnberg – Verkehrsstatistik[64]
Jahr Passagiere davon Passagiere Linie davon Passagiere Touristik Flugbewegungen Beschäftigte am Flughafen Luftfracht/Post (t)
2019[66] 4.111.670 2.953.754 1.104.126 61.456 4.379 7.179
2018[67] 4.466.864 2.991.680 1.417.283 66.074 4.100 8.336
2017[68] 4.186.961 3.020.590 1.110.583 64.111 4.133 8.120
2016 3.484.622 2.323.125 1.104.595 59.602 4.022[69] 7.370
2015 3.385.000 2.149.546 1.176.429 60.000 3.300 7.858
2014 3.260.000 2.117.890 1.092.108 61.257 3.300 9.094
2013 3.314.524 2.145.625 1.126.438 62.644 3.300 9.909
2012 3.602.459 2.092.020 1.451.400 64.391 3.472 9.942
2011 3.962.617 2.209.975 1.723.482 67.720 4.000 107.123
2010 4.073.819 2.154.170 1.844.593 70.778 4.117 107.100
2009 3.969.857 2.054.635 1.850.654 71.217 4.000 80.159
2008 4.274.222 2.266.000 1.963.000 76.768 4.083 104.606
2007 4.244.115 2.241.115 2.003.000 81.082 4.239 106.982
2006 3.965.357 1.923.381 1.960.005 78.043 4.131 98.264
2005 3.847.646 1.606.065 2.163.271 76.111 4.070 80.664
2004 3.653.569 1.395.920 2.160.934 71.818 3.958 71.030
2003 3.296.267 1.304.371 1.916.526 73.233 3.790 66.519
2002 3.213.444 1.336.072 1.877.372 77.854 3.769 65.158
2001 3.195.818 1.492.818 1.703.000 83.807[70] 3.690 57.302
Verkehrsreichste Flugstrecken ab NUE[71]
Rang Ziel Passagiere
2018
Veränderung Passagiere
2017
Starts
2018
Veränderung Starts
2017
1 Turkei  Antalya 193.407  77,81 % 108.769 1.175  69,31 % 694
2 Spanien  Palma de Mallorca 167.224  12,61 % 148.498 1.154  16,68 % 989
3 Deutschland  Frankfurt 138.273  -2,35 % 141.604 1.672  -5,43 % 1.768
4 Turkei  Istanbul-Atatürk 108.950  11,2 % 97.978 771  6,05 % 727
5 Niederlande  Amsterdam 98.431  3,04 % 95.524 1.193  -3,09 % 1.231
6 Vereinigtes Konigreich  London-Stansted 94.791  1,14 % 93.727 608  -1,94 % 620
7 Deutschland  Hamburg 87.805  -0,35 % 88.111 891  -0,22 % 893
8 Frankreich  Paris Charles de Gaulle 86.679  3,2 % 83.991 1.220  -6,01 % 1.298
9 Deutschland  Düsseldorf 77.822  -33,73 % 117.424 1.179  -36,1 % 1.845
10 Deutschland  München 66.846  -1,42 % 67.808 1.206  -1,55 % 1.225
11 Schweiz  Zürich 66.610  3,83 % 64.153 1.245  2,81 % 1.211
12 Agypten  Hurghada 62.300  32,25 % 47.106 381  34,63 % 283
13 Ungarn  Budapest 57.249  -2,95 % 58.991 519  -4,6 % 544
14 Griechenland  Heraklion 50.260  32,37 % 37.970 341  52,23 % 224
15 Italien  Rom-Ciampino 49.773  -16,08 % 59.307 301  -17,31 % 364
16 Italien  Bergamo 43.181  -14,72 % 50.637 285  -20,61 % 359
17 Vereinigtes Konigreich  Manchester 43.170  -15,79 % 51.263 275  -22,75 % 356
18 Deutschland  Berlin-Tegel 43.127  -58,97 % 105.102 946  -38,93 % 1.549
19 Spanien  Madrid 33.517  24,38 % 26.948 203  23,78 % 164
20 Osterreich  Wien 33.055  -15,53 % 39.131 531  -4,5 % 556
21 Spanien  Fuerteventura 26.575  -13,28 % 30.644 195  -14,1 % 227
22 Griechenland  Thessaloniki 24.795  148,45 % 9.980 175  136,49 % 74
23 Spanien  Barcelona 24.272  13,57 % 21.371 182  11,66 % 163
24 Rumänien  Sibiu 24.163  23,99 % 19.488 154  11,59 % 138
25 Polen  Krakau/Kraków 22.333 Route neu 0 149 Route neu 0
In dieser Statistik sind nur Starts enthalten. (Keine Landungen)
Verkehrsreichste Flugstrecken nach Ländern ab NUE[72]
Rang Ziel Passagiere
2018
Veränderung Passagiere
2017
Starts
2018
Veränderung Starts
2017
1 Deutschland  Deutschland 421.201  -20,03 % 526.725 6.923  -18,16 % 8.459
2 Spanien  Spanien 334.007  8,45 % 307.995 2.360  8,26 % 2.180
3 Turkei  Türkei 328.224  44,44 % 227.246 2.132  34,17 % 1.589
4 Vereinigtes Konigreich  Großbritannien 142.177  -5,4 % 150.288 1.007  -17,19 % 1.216
5 Italien  Italien 141.518  -2,41 % 145.017 949  -3,95 % 988
6 Griechenland  Griechenland 122.598  22,87 % 99.778 893  39,1 % 642
7 Frankreich  Frankreich 99.373  14,3 % 86.943 1.578  8,45 % 1.455
8 Niederlande  Niederlande 98.607  2,96 % 95.768 1.204  -3,14 % 1.243
9 Agypten  Ägypten 88.891  50,09 % 59.225 569  56,75 % 363
10 Schweiz  Schweiz 66.694  3,64 % 64.352 1.286  2,47 % 1.255
11 Rumänien  Rumänien 62.091  8,25 % 57.360 380  3,83 % 366
12 Ungarn  Ungarn 57.452  -2,79 % 59.101 531  -3,63 % 551
13 Bulgarien  Bulgarien 41.131  5,75 % 38.896 287  11,67 % 257
14 Polen  Polen 36.517  759,02 % 4.251 539  1.247,5 % 40
15 Osterreich  Österreich 33.253  -15,16 % 39.194 593  -1,33 % 601
In dieser Statistik sind nur Starts enthalten. (Keine Landungen)

Online-AktivitätenBearbeiten

Der Flughafen Nürnberg präsentiert sich im Internet auf der Videoplattform YouTube. Auf einem eigenen Kanal zeigt er unter dem Titel EinBlicke aktuelle Videomagazinbeiträge von Ereignissen und Events rund um den Flughafen Nürnberg.[73] Über Neuigkeiten und Wissenswertes informiert die Flughafenverwaltung auch über Twitter.[74] Darüber hinaus ist der Flughafen Nürnberg auch in Facebook aktiv.[75] Über eine Webcam[76] gewährt der Flughafen Nürnberg Einblicke auf das Abfertigungsgeschehen am Hauptvorfeld.

LuftrettungBearbeiten

 
Der Rettungshubschrauber "Christoph 27" beim Start. Im Vordergrund befindet sich der Intensivtransporthubschrauber "Christoph Nürnberg".

Die Geschichte der Luftrettung am Flughafen Nürnberg begann im Juli 1968, damals noch als Modellversuch.[77] Vom Luftrettungs-Zentrum am Flughafen Nürnberg aus operiert die DRF Luftrettung mit je einem Rettungs- und einem Intensivtransporthubschrauber.[78] Für den Rettungshubschrauber Christoph 27 wird ein Eurocopter EC 135 und für den Intensivtransporthubschrauber Christoph Nürnberg ein Airbus Helicopters H145 eingesetzt. Die Hubschrauber leisten zusammen gut 1500 Einsätze pro Jahr.[79] Daneben hat die FAI rent-a-jet ihren Sitz am Flughafen Nürnberg und betreibt dort mehrere Learjets und Challenger 604 für internationale Ambulanzflüge. Am 5. September 2016 fand der erste Spatenstich für einen neuen Hangar von FAI statt, dessen Abstellflächen nach der Fertigstellung des Gebäudes vermietet werden sollen.[80]

ZwischenfälleBearbeiten

Im Bereich des Flughafens Nürnberg kam es von 1953 bis Februar 2019 zu fünf Totalverlusten von Flugzeugen. Bei drei davon wurden insgesamt 8 Menschen getötet.[81] Beispiele:

  • Am 18. Februar 1961 kollidierte eine Douglas DC-7CF (N745PA) der Pan Am im Landeanflug auf den Flughafen Stuttgart mit einem Erdhaufen vor und neben der Landebahn. Die Piloten der aus Frankfurt kommenden Frachtmaschine setzten den Anflug im dichten Nebel bei einer Sicht von 100 Metern und einer Wolkenhöhe von 30 Metern auch unter die Entscheidungshöhe von 200 Fuß fort, obwohl das Instrumentenlandesystem nicht zuverlässig funktionierte und 4 von 5 Elementen der Anflugbefeuerung außer Betrieb waren. Beim Zusammenstoß mit dem Erdhaufen wurden das Fahrwerk und das Triebwerk Nr. 3 (rechts innen) abgerissen. Dennoch gelang es den Piloten durchzustarten und auf dem Flughafen Nürnberg eine Bauchlandung auf einem Schaumteppich durchzuführen. Die dreiköpfige Besatzung blieb unverletzt, das Flugzeug wurde jedoch irreparabel beschädigt.[83]
  • Am 6. Mai 1974 streifte eine Douglas DC-6A der isländischen Frachtflug (TF-OAE) im Anflug etwa 4 km vor der Landebahn einige Bäume und stürzte in Rückenlage ab. Möglicher Grund war Vereisung; außerdem wurde bei der Obduktion des Kapitäns eine Blutalkoholkonzentration festgestellt, die zwischen 1,2 und 2,5 Promille lag. Alle drei Besatzungsmitglieder des aus Nizza kommenden Frachtflugs wurden getötet.[84]

Siehe auchBearbeiten

LiteraturBearbeiten

  • Bernd Windsheimer: 50 Jahre Airport Nürnberg : Geschichte der Luftfahrt in Nürnberg ; 1955 - 2005. 1. Auflage. Sandberg-Verl., Nürnberg 2005, ISBN 978-3-930699-40-7.

WeblinksBearbeiten

Commons: Flughafen Nürnberg – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. Gewässerschutz. In: https://www.airport-nuernberg.de/. Flughafen Nürnberg GmbH, abgerufen am 11. März 2020.
  2. a b c d ADV-Monatsstatistik - ADV Monthly Traffic Report 12/2019. (PDF 316 kb) Arbeitsgemeinschaft Deutscher Verkehrsflughäfen e.V., 13. Februar 2020, abgerufen am 13. April 2020.
  3. Laura Forster: DER AIRPORT IM ÜBERBLICK. Albrecht-Dürer-Flughafen Nürnberg - der zweitgrößte in Bayern. In: merkur.de. Münchener Zeitungs-Verlag GmbH & Co.KG, 13. Mai 2020, abgerufen am 17. November 2020.
  4. Geschäftsbericht 2019. (PDF; 2,52 MB) In: https://www.airport-nuernberg.de. Flughafen Nürnberg GmbH, abgerufen am 30. April 2020.
  5. Rekordjahr am Airport Nürnberg: 2018 erstmals über 4,4 Millionen Passagiere. Presseinformation Nr. 01/2019. Flughafen Nürnberg GmbH, 8. Januar 2019, abgerufen am 11. März 2019.
  6. Flughafen Nürnberg GmbH: Beteiligungsbericht der Stadt Nürnberg 2016 (PDF) abgerufen am 1. September 2017.
  7. Sophia Ruhstorfer: 2016 Flughafen-Nuernberg Bilanz. BR, 21. April 2017, abgerufen am 17. August 2019.
  8. Verkehrsnetz Nürnberg-Fürth-Stein. (PDF; 1,8 MB) Stand: 6. Juni 2017. Verkehrsverbund Großraum Nürnberg GmbH, abgerufen am 7. November 2017.
  9. Bernd Windsheimer: 50 Jahre Airport Nürnberg. S. 73.
  10. Bernd Windsheimer: 50 Jahre Airport Nürnberg. S. 102.
  11. Historische Momente. Der Traum vom Fliegen: Auf Spurensuche mit der VAG. In: www.airport-nuernberg.de. Flughafen Nürnberg GmbH, abgerufen am 22. September 2017.
  12. Bernd Windsheimer: 50 Jahre Airport Nürnberg. S. 115.
  13. Bernd Windsheimer: 50 Jahre Airport Nürnberg. S. 126, 127.
  14. Gregor le Claire: Trost in Corona-Zeiten: Auszeichnung für Flughafen Nürnberg. Nürnberger Airport gewinnt den "Business Traveller Award" - erneut. In: nordbayern.de. 2. November 2020, abgerufen am 17. November 2020.
  15. Airport Nürnberg: Airport News vom 26. Januar 2009 Erneute Auszeichnung: Passagiere fühlen sich am Airport Nürnberg am wohlsten (Memento vom 2. Februar 2009 im Internet Archive)
  16. br.de (Memento vom 30. März 2013 im Internet Archive)
  17. a b Gregor Le Claire: Airport Nürnberg: Startbahn frei für den Flug in bessere Zeiten. In: Nürnberger Nachrichten. Band 70, Nr. 170, 26. Juli 2014, S. 3.
  18. Albrecht Dürer Airport Nürnberg. Presseinformation Nr. 28/2014. In: www.airport-nuernberg.de. Flughafen Nürnberg GmbH, 4. Dezember 2014, abgerufen am 22. September 2017.
  19. Olaf Przybilla: Söder posiert vor falschem Dürer. Werbung für Flughafen Nürnberg. In: Süddeutsche Zeitung. 9. Dezember 2014, abgerufen am 22. September 2017.
  20. Überraschender Ritterschlag der Branche für den Albrecht Dürer Airport Nürnberg. World Routes Marketing Award im chinesischen Guangzhou verliehen. In: Der Marktspiegel. Abgerufen am 1. Oktober 2018.
  21. ADV-Monatsstatistik - ADV Monthly Traffic Report 12/2018. (PDF 374 kb) Arbeitsgemeinschaft Deutscher Verkehrsflughäfen e. V., 11. Februar 2019, abgerufen am 10. März 2019.
  22. Wissenswertes über den Flughafen Nürnberg. (Nicht mehr online verfügbar.) In: airberlin.com. Air Berlin PLC & Co. Luftverkehrs KG i.I., archiviert vom Original am 16. Januar 2018; abgerufen am 8. April 2018: „Die Kapazität des Airports wird auf 5 Millionen Passagiere pro Jahr beziffert.“
  23. planepictures.net; Boeing 747-8F der Cargolux am Flughafen Nürnberg
  24. Kontroll-Terminal eingeweiht. In: ihk-nuernberg.de. April 2007, abgerufen am 26. Januar 2014.
  25. Neues Transfer Control Terminal in Nürnberg eingeweiht. In: airliners.de. 25. Januar 2007, abgerufen am 20. Oktober 2017.
  26. https://www.airport-nuernberg.de/de/2015/mit-sicherheit-entspannt-abheben-br-neue-sicherheitskontrolle-am-albrecht-durer-airport-in-betrieb-4f00d68d18171480
  27. Entspannter abfliegen. Neue Sicherheitskontrolle am Nürnberger Albrecht Dürer Airport in Betrieb. In: Bayerische Staatszeitung. 14. Dezember 2015, abgerufen am 20. Oktober 2017.
  28. Clara Grau: Flughafen will mit neuem Ladenkonzept attraktiver werden. Reisewelt bündelt Angebote für Sonnenhungrige. In: nordbayern.de. 7. Dezember 2017, abgerufen am 15. Januar 2018.
  29. Bernd Windsheimer: 50 Jahre Airport Nürnberg. Moderne Architektur, bester Regionalflughafen Deutschlands und Touristik-Drehkreuz, S. 135–160.
  30. Geschäftsbericht 2016. (PDF; 2,1 MB) In: airport-nuernberg.de. Flughafen Nürnberg GmbH, S. 2, abgerufen am 7. November 2017.
  31. Ladestationen für E-Fahrzeuge. In: airport-nuernberg.de. Flughafen Nürnberg GmbH, abgerufen am 7. November 2017.
  32. Flughafen Nürnberg Neubau Parkhaus P3. In: baum-kappler.com. baum-kappler architekten gmbh, abgerufen am 15. Januar 2018.
  33. Parkhaus und Naturschutz. Flughafen Nürnberg. In: ihk-nuernberg.de. Industrie- und Handelskammer Nürnberg für Mittelfranken, abgerufen am 7. November 2017.
  34. Flughafen Nürnberg Neubau Parkhaus P3. In: baum-kappler.com. baum-kappler architekten gmbh, abgerufen am 7. November 2017.
  35. Parkhaus 3 - Flughafen Nürnberg. In: diedrahtweber-architektur.com. HAVER & BOECKER OHG, abgerufen am 7. November 2017.
  36. https://www.airport-nuernberg.de/de/2019/p-neues-parkhaus-schafft-3-600-stellplatze-spatenstich-zu-grosster-einzelbaumassnahme-in-der-geschichte-des-flughafens-p-1c60367a6e9aba10
  37. Parktarife. Parktarife vor Ort im Überblick (ohne Online-Vorausbuchung). In: airport-nuernberg.de. Flughafen Nürnberg GmbH, abgerufen am 7. November 2017.
  38. Alexander Brock: Erste Passagiere fliegen direkt von Nürnberg nach Tel Aviv. Fluggesellschaft Germania steuert Israel mit Nonstop-Verbindungen an. In: nordbayern.de. 2. November 2017, abgerufen am 10. Januar 2018.
  39. Tilmann Grewe: Nürnberger Airport will mit SunExpress durchstarten. Airline stationiert ab Mai eine Boeing 737-800 im Knoblauchsland. In: nordbayern.de. 17. Januar 2014, abgerufen am 2. April 2018.
  40. Ryanair jetzt auch mit einer Basis in Nürnberg. In: airliners.de. 2. November 2016, abgerufen am 22. Januar 2018.
  41. Eurowings will Nummer eins am Nürnberger Airport werden. Neue Basis eröffnet - Aufräumarbeiten nach Air-Berlin-Pleite beendet. In: nordbayern.de. 26. März 2018, abgerufen am 2. April 2018.
  42. Passagierzuwächse erkauft. In: Bayerische Staatszeitung. 9. Februar 2020, abgerufen am 28. Februar 2020.
  43. Flughafen Nürnberg, Statement des Geschäftsführers Auf gute Nachbarschaft
  44. Flughafenökologie. Renaturierung der Umgebungslandschaft. In: https://www.airport-nuernberg.de. Flughafen Nürnberg GmbH, abgerufen am 9. April 2018.
  45. Immissionsberichte 2007 bis 2012 (Memento vom 19. Oktober 2014 im Internet Archive)
  46. Allgemeine Erläuterungen zum Immissionsbericht. (PDF; 945 KB) In: http://www.airport-nuernberg.de. Flughafen Nürnberg GmbH, archiviert vom Original am 8. März 2016; abgerufen am 21. Januar 2018.
  47. Immissionsbericht Januar 2013. (PDF; 2,6 MB) In: http://www.airport-nuernberg.de. Flughfaen Nürnberg GmbH, archiviert vom Original am 18. September 2016; abgerufen am 21. Januar 2018.
  48. Verordnung über die Festsetzung des Lärmschutzbereichs für den Verkehrsflughafen Nürnberg (Fluglärmschutzverordnung Nürnberg – FluLärmV N) vom 9. September 2014 (GVBl S. 382 mit Kartenmaterial, PDF; 19 MB), die die Verordnung über die Festsetzung des Lärmschutzbereichs für den Verkehrsflughafen Nürnberg vom 29. Juli 1974 (BGBl. I S. 1611) ersetzt.
  49. Polizeiinspektion Nürnberg-Flughafen Diese Aufgabe wird an anderen Flughäfen in Deutschland in der Regel von der Bundespolizei wahrgenommen.
  50. Gepäckdiebstähle an deutschen Flughäfen, Abgerufen am 4. Februar 2013.
  51. Flughafen Feuerwehr. In: https://www.airport-nuernberg.de. Flughafen Nürnberg GmbH, abgerufen am 8. April 2018.
  52. Neue Brandanlage eingeweiht: Flammen und Qualm am Airport. Einzigartig in Deutschland: Feuerwehr kann jetzt Ernstfall besser simulieren. In: http://www.nordbayern.de/. 13. Juli 2018, abgerufen am 21. Juli 2018.
  53. Eurofighter machte Halt am Nürnberger Airport. Das Jagdflugzeug aus Neuburg an der Donau hielt als Schulungsobjekt her. In: http://www.nordbayern.de/. 9. Juli 2018, abgerufen am 21. Juli 2018.
  54. Regierung von Mittelfranken: Anbindung Flughafen Nürnberg an die BAB A3
  55. Nürnberger Nachrichten: Massiver Protest: Flughafen-Anbindung in Nürnberg (Memento vom 22. August 2009 im Internet Archive), 17. Juli 2008
  56. Argumente des Bund Naturschutz Nürnberg gegen die geplante Nordanbindung
  57. Stellungnahme des Bund Naturschutz vom 3. Juni 2005
  58. IHK: Kurs halten bei Nordspange. In diesem Zusammenhang wird auch auf die Flughafenresulation der IHK vom 14. Oktober 2008 verwiesen Resolution der Vollversammlung der IHK Nürnberg für Mittelfranken zur Entwicklung des Flughafens Nürnberg (PDF; 19 kB) hingewiesen
  59. SPD-Depesche: Nordanbindung Flughafen, SPD-Stadtratsfraktion Nürnberg vom Februar 2010, abgerufen am 6. Februar 2011
  60. Planfeststellungsbeschluss der Regierung von Mittelfranken (abgerufen am 10. Juli 2012; PDF; 934 kB)
  61. Andreas Franke: Denkpause für die Nordspange endet. Gegner und Befürworter fordern nun schnelle Entscheidung im Stadtrat. In: nordbayern.de. 25. Januar 2013, abgerufen am 15. Januar 2018.
  62. Flughafen Nürnberg startet Schadstoff-Sanierung. Boden und Grundwasser durch Löschschaum verunreinigt - Testphase erfolgreich -. In: nordbayern.de. 1. Oktober 2015, abgerufen am 27. September 2017.
  63. Wolfgang Heilig-Achneck: PFC am Flughafen: Bodensanierung dauert noch viele Jahre. An Löschbecken Ost und Ziegellach schlummern weiter über 60 Kilo Chemikalien. In: nordbayern.de. 28. Februar 2018, abgerufen am 7. März 2018.
  64. a b Geschäftsberichte des Flughafens Nürnberg (abgerufen am 30. März 2020)
  65. Jahresbilanz 2019: 4,1 Millionen Fluggäste und positives Ergebnis trotz Germania-Insolvenz. airport-nuernberg.de, 25. März 2020, abgerufen am 30. März 2020.
  66. Geschäftsbericht 2019. (PDF; 2,5 MB) In: https://www.airport-nuernberg.de. Flughafen Nürnberg GmbH, 25. März 2020, abgerufen am 30. März 2020.
  67. Geschäftsbericht 2018. (PDF; 2,8 MB) In: https://www.airport-nuernberg.de. Flughafen Nürnberg GmbH, 23. März 2019, abgerufen am 25. März 2019.
  68. Geschäftsbericht 2017. (PDF; 2,5 MB) In: https://www.airport-nuernberg.de. Flughafen Nürnberg GmbH, S. 2, abgerufen am 12. April 2018.
  69. Geschäftsbericht 2016. (PDF) Albrecht Dürer Flughafen Nürnberg, abgerufen am 9. September 2017.
  70. Statistik 2001. (PDF 148 kb) Januar - Dezember 2001. Arbeitsgemeinschaft Deutscher Verkehrsflughäfen e. V., S. 3, abgerufen am 18. Januar 2018.
  71. Publikation - Transport & Verkehr - Luftverkehr auf Hauptverkehrsflughäfen - Statistisches Bundesamt (Destatis). Abgerufen am 28. März 2019 (deutsch).
  72. Publikation - Transport & Verkehr - Luftverkehr auf Hauptverkehrsflughäfen - Statistisches Bundesamt (Destatis). Abgerufen am 28. März 2019 (deutsch).
  73. Airport Nürnberg auf YouTube, abgerufen am 2. September 2009.
  74. Airport Nürnberg bei Twitter, abgerufen am 2. September 2009.
  75. Airport Nürnberg bei Facebook, abgerufen am 23. Februar 2010.
  76. Webcam - Airport live! In: https://www.airport-nuernberg.de. Flughafen Nürnberg GmbH, abgerufen am 9. April 2018.
  77. Alexander Brock: Immer mehr Einsätze: Luftrettung feiert 50. Geburtstag. Station am Nürnberger Flughafen gibt es seit 1968 - großes Einsatzgebiet. In: nordbayern.de. 6. August 2018, abgerufen am 6. August 2018.
  78. Luftrettung in Bayern. Notfallhubschrauber "Christoph Nürnberg" wird 25. Bayerischer Rundfunk, 29. Dezember 2017, archiviert vom Original am 7. August 2018; abgerufen am 19. Februar 2018.
  79. 20 Jahre Luftrettung für Nürnberg in rot-weiß. In: www.aerosieger.de. 31. März 2018, abgerufen am 2. April 2018.
  80. Kate Sarsfield: FAI moves into aircraft storage market with new hangar construction. In: Flightglobal.com. 5. September 2016, abgerufen am 6. September 2016 (englisch).
  81. Flughafendaten im Aviation Safety Network (englisch), abgerufen am 21. Juni 2016.
  82. Flugunfalldaten und -bericht der Viking 1B G-AHPO im Aviation Safety Network (englisch), abgerufen am 8. Dezember 2017.
  83. Flugunfalldaten und -bericht der DC-7CF N745PA im Aviation Safety Network (englisch), abgerufen am 14. März 2019.
  84. Flugunfalldaten und -bericht der DC-6 TF-OAE im Aviation Safety Network (englisch), abgerufen am 21. Juni 2016.