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Landkreis Erlangen-Höchstadt

Landkreis in Bayern

GeographieBearbeiten

LageBearbeiten

Das Kreisgebiet umfasst im Wesentlichen das Mittelfränkische Becken mit ausgedehnten Kiefernwäldern. Im Osten durchfließen die Regnitz und der Main-Donau-Kanal in Nord-Süd-Richtung das Kreisgebiet. Im Norden fließt die Aisch, ein Nebenfluss der Regnitz, etwa in West-Ost-Richtung durch das Kreisgebiet. Hier besteht eine Weiherlandschaft, in der Fischzucht betrieben wird. Im Osten des Kreisgebiets steigt die Landschaft zum Albvorland auf. In der Gemeinde Vestenbergsgreuth im Westen des Landkreises befindet sich der Mittelpunkt Frankens (bei 49,7173° N, 10,6349° O).[2]

NachbarkreiseBearbeiten

Der Landkreis grenzt im Uhrzeigersinn, im Norden beginnend, an die Landkreise Bamberg, Forchheim und Nürnberger Land, an die kreisfreien Städte Nürnberg und Erlangen sowie an die Landkreise Fürth und Neustadt an der Aisch-Bad Windsheim.

Die kreisfreie Stadt Erlangen ragt von Süden her in das Kreisgebiet hinein, das sich wie ein umgekehrtes U um diese Stadt erstreckt.

GeschichteBearbeiten

 
Bevölkerungsentwicklung im Landkreis Erlangen-Höchstadt seit 1840

Bis 1810Bearbeiten

Um 1000 wurden Orte des späteren Landkreises erstmals urkundlich erwähnt. 1413 wurden die zum Teil heute noch betriebenen Wasserschöpfräder an der Regnitz erstmals urkundlich bezeugt. 1449/1450 fand der Erste, von 1552 bis 1555 der Zweite Markgrafenkrieg statt, bei denen es zahlreiche Verwüstungen gab.

1715 wurde mit dem Bau des Schlosses Hemhofen begonnen. Zum Höhepunkt der Wasserradnutzung 1805 waren an der Regnitz zwischen Fürth und Forchheim etwa 190 Wasserschöpfräder im Einsatz.

LandgerichteBearbeiten

1812 wurden im heutigen Kreisgebiet die Landgerichtsbezirke Erlangen, Herzogenaurach und Höchstadt an der Aisch eingerichtet, die alle zum Rezatkreis gehörten. Gleichzeitig wurde Erlangen eine kreisunmittelbare Stadt. Seit 1838 gehörten das Landgericht Erlangen zu Mittelfranken und die Landgerichte Herzogenaurach und Höchstadt zu Oberfranken. 1852 wurden Distriktgemeinden errichtet.

BezirksämterBearbeiten

Im Jahr 1862 wurde aus dem Landgerichtsbezirk Erlangen das gleichnamige Bezirksamt und aus den Landgerichtsbezirken Herzogenaurach und Höchstadt an der Aisch das Bezirksamt Höchstadt an der Aisch. Durch das Gemeindeedikt von 1881 wurde die kommunale Selbstverwaltung wiederhergestellt.

Von 1886 bis 1900 wurden die Eisenbahnlinien nach Herzogenaurach, Höchstadt, Schlüsselfeld und Eschenau gebaut. 1919 trat das neue Selbstverwaltungsgesetz der Gemeinden in Kraft.

LandkreiseBearbeiten

Am 1. Januar 1939 wurde wie überall im Deutschen Reich die Bezeichnung Landkreis eingeführt.[3] So wurden aus den Bezirksämtern die Landkreise Erlangen und Höchstadt a.d.Aisch.

1946 trat die Landkreisordnung (Kommunalverfassung der Bayerischen Landkreise) in Kraft. Daraufhin wurde 1952 der Landrat erstmals von der Bevölkerung gewählt.

Landkreis Erlangen-HöchstadtBearbeiten

Im Rahmen der Gebietsreform wurde am 1. Juli 1972 aus den folgenden Bestandteilen ein neuer Landkreis Erlangen gebildet:

Der neue Landkreis wurde am 1. Mai 1973 in Landkreis Erlangen-Höchstadt umbenannt. Durch die Gebietsreform wurden oberfränkische Gebiete nach Mittelfranken umgegliedert. Die vergrößerte Stadt Erlangen blieb kreisfrei.

Am 1. Juli 1976 trat der Landkreis Erlangen-Höchstadt die Gemeinde Beerbach an den Landkreis Nürnberger Land ab.

Am 1. Januar 1977 wurde die Gemeinde Rosenbach in den Markt Neunkirchen am Brand eingegliedert und kam damit vom Landkreis Erlangen-Höchstadt zum Landkreis Forchheim.

Am 1. Januar 1978 gab der Landkreis Erlangen-Höchstadt die Stadt Schlüsselfeld, zu der nun auch die 1972 vom Landkreis Bamberg abgegebenen Orte Eckersbach und Untermelsendorf gehörten, an den Landkreis Bamberg ab. Am gleichen Tag wechselte außerdem die Gemeinde Gleißenberg in den Landkreis Neustadt an der Aisch-Bad Windsheim und wurde dort nach Burghaslach eingemeindet.

EinwohnerentwicklungBearbeiten

Von 1988 bis 2008 wuchs der Landkreis Erlangen-Höchstadt um über 22.000 Einwohner bzw. um rund 21 %. Später hat sich das Wachstum abgeschwächt.

Die nachfolgenden Zahlen beziehen sich auf den Gebietsstand vom 25. Mai 1987.

Bevölkerungsentwicklung
Jahr 1840 1900 1939 1950 1961 1970 1987 1991 1995 2000 2005 2010 2015
Einwohner 32.639 31.729 39.867 59.495 67.453 79.752 106.113 117.209 124.192 128.939 130.489 131.448 134.136

PolitikBearbeiten

Sitzverteilung im Kreistag
     
Insgesamt 61 Sitze

Unter den Sitzen der CSU befindet sich der des Landrats.

Kreistagswahl 2014
Wahlbeteiligung: 63,26 % (−5,18 %p)
 %
40
30
20
10
0
36,54 %
22,31 %
21,89 %
14,82 %
4,44 %
Gewinne und Verluste
im Vergleich zu 2008
 %p
   6
   4
   2
   0
  -2
  -4
  -6
  -8
+0,50 %p
-6,05 %p
+2,76 %p
+4,39 %p
-1,60 %p

LandratBearbeiten

Landrat ist seit dem 1. Mai 2014 Alexander Tritthart (CSU). Sein Vorgänger war Eberhard Irlinger (SPD).

KreistagBearbeiten

Der Kreistag besteht in der Amtszeit 2014‒2020 aus 60 Kreisräten und dem Landrat:

Partei Sitze
CSU 22 und Landrat
Alexander Tritthart
SPD 13
FW 13
GRÜNE 9
FDP 3

Bundes- und LandtagswahlergebnisseBearbeiten

Für die Bundestagswahlen bildet der Landkreis gemeinsam mit der Stadt Erlangen den Wahlkreis Erlangen. Direkt gewählter Abgeordneter ist seit 2002 Stefan Müller (Politiker, 1975). Bei der Bundestagswahl 2013 zog aus dem Gebiet des Bundeswahlkreises Erlangen die Müller unterlegene Martina Stamm-Fibich (SPD) über die Landesliste Bayern in den Deutschen Bundestag ein.

Für die Landtagswahlen ist der Landkreis in zwei Stimmkreise geteilt. Die meisten Gemeinden bilden den Stimmkreis Erlangen-Höchstadt, wobei Möhrendorf und Heroldsberg zusammen mit der Stadt Erlangen zum Stimmkreis Erlangen-Stadt gehören. Direkt gewählte Abgeordnete sind für den Stimmkreis Erlangen-Höchstadt Walter Nussel (CSU) und für den Stimmkreis Erlangen-Stadt Joachim Herrmann (CSU).

Für den Bezirkstag von Mittelfranken bestehen die gleichen Stimmkreise wie bei der Landtagswahl. Direkt gewählte Bezirksrätin für den Stimmkreis Erlangen-Höchstadt ist Ute Salzner (CSU), für den Stimmkreis Erlangen-Stadt Max Hubmann (CSU). Aus dem Landkreis Erlangen-Höchstadt gehört außerdem Karin Knorr (FW) dem Bezirkstag an.

WappenBearbeiten

Blasonierung: „Gespalten; vorne in Gold ein linksgewandter, mit einer silbernen Schräglinksleiste überdeckter, rot bewehrter schwarzer Löwe; hinten in Blau mit von Rot und Silber gestücktem Bord ein halbes goldenes Wasserschöpfrad.“[4]
Wappenbegründung: Der Landkreis Erlangen-Höchstadt besteht aus den beiden alten Landkreisen Erlangen und Höchstadt an der Aisch. Im Landkreiswappen ist der alte Landkreis Höchstadt an der Aisch durch das Wappen des Hochstiftes Bamberg, den Bamberger Löwen vertreten, da das Hochstift Bamberg bis 1802 mit dem Oberamt Höchstadt den umfangreichsten Besitz in diesem Gebiet hatte.

Der gestückte Schildbord aus dem Wappen der Nürnberger Burggrafen und der Markgrafen von Brandenburg-Bayreuth weist auf deren Besitzung, das Amt Baiersdorf im alten Landkreis Erlangen, hin. Die Farben Blau und Gold sind dem Wappen der Stadt Nürnberg entnommen, zu deren Territorium bis 1805 große Gebiete im Landkreis gehörten. Das Wasserschöpfrad erinnert an die einst zahlreichen Wasserschöpfräder an der Regnitz, die ein Wahrzeichen der Landschaft bildeten und noch teilweise zu sehen sind. Die meisten verbliebenen Wasserschöpfräder (etwa zehn) befinden sich bei Möhrendorf.

Die beiden Bilder waren Bestandteile der früheren Landkreiswappen von Höchstadt an der Aisch und Erlangen; das neue Wappen stellt somit auch die Entwicklung der Kreisorganisation dar.

Wirtschaft und InfrastrukturBearbeiten

Im Zukunftsatlas 2016 belegte der Landkreis Erlangen-Höchstadt Platz 27 von 402 Landkreisen, Kommunalverbänden und kreisfreien Städten in Deutschland und zählt damit zu den Regionen mit „sehr hohen Zukunftschancen“.[5]

VerkehrBearbeiten

Die kreisfreie Stadt Erlangen ist seit 1844 Station der Ludwig-Süd-Nord-Bahn von Nürnberg nach Bamberg. Gegen Ende des 19. Jahrhunderts wurde die Universitätsstadt auch Ausgangspunkt zweier Lokalbahnen der Bayerischen Staatseisenbahnen: 1886 nach Gräfenberg über Eschenau, das seit 1908 auch mit Nürnberg verbunden ist und 1894 vom Vorort Bruck nach Herzogenaurach.

Die ehemalige Kreisstadt Höchstadt erhielt 1892 eine Bahnlinie von Forchheim her. Einige Gemeinden im Norden des Kreises liegen an der im Jahre 1900 eröffneten Lokalbahn Bamberg – Schlüsselfeld.

Das Eisenbahnnetz erlangte damit eine Ausdehnung von 75 km Länge. Davon wurden für den Personenverkehr folgende 51 km stillgelegt:

Im Landkreis Erlangen-Höchstadt existieren insgesamt acht Bahnhöfe bzw. Haltepunkte für den Bahn-Personenverkehr: Bubenreuth und Baiersdorf an der Bahnstrecke Nürnberg–Bamberg (angefahren von der Linie S1 der S-Bahn Nürnberg, Baiersdorf auch vereinzelt von Regionalexpressen) sowie Heroldsberg, Heroldsberg-Nord, Kalchreuth, Großgeschaidt, Eschenau und Forth an der Gräfenbergbahn. Ansonsten erfolgt die Erschließung des Landkreises für den öffentlichen Personennahverkehr über Buslinien, die Knotenpunkte in Erlangen sowie in Höchstadt an der Aisch aufweisen. Der Landkreis ist Mitglied des Verkehrsverbunds Großraum Nürnberg.

  Folgende Teile folgende Absatz scheinen seit 2013 nicht mehr aktuell zu sein.: Grundsatzbeschluss, Position des Landkreises, Bürgerentscheid
Bitte hilf mit, die fehlenden Informationen zu recherchieren und einzufügen.

Diskutiert wird seit Anfang der 1990er Jahre der Bau einer Stadt-Umland-Bahn von Erlangen ausgehend nach Herzogenaurach sowie in den östlichen Landkreis, wo unterschiedliche Endpunkte diskutiert wurden. Derzeitige Planungen sehen die Endhaltestelle bereits in Uttenreuth vor. Gegenwärtig ist geplant, bis zum Sommer 2012 einen Grundsatzbeschluss über den Bau der Stadt-Umland-Bahn in allen beteiligten Gebietskörperschaften (neben dem Landkreis Erlangen-Höchstadt die Städte Erlangen und Nürnberg sowie Herzogenaurach) zu treffen. Nach Volksentscheiden in Landkreis (Gesamtergebnis gegen die StUB, allerdings hohe Zustimmung im Stadtgebiet Herzogenaurach) und Stadt Erlangen (Gesamtergebnis 60 % pro StUB) wurde von einer ursprünglichen "T-Netz" Planung Abstand genommen und nun (Stand 2018) ein Zweckverband unter Beteiligung der Städte Erlangen, Herzogenaurach und Nürnberg, welcher ein "L-Netz" zwischen den drei genannten Städten erörtern soll, gegründet.

GemeindenBearbeiten

Birkach (gemeindefreies Gebiet)Neunhofer ForstMark (gemeindefreies Gebiet)Kraftshofer ForstKalchreuther ForstGeschaidtForst TennenloheErlenstegener ForstBuckenhofer ForstNürnbergNürnbergLandkreis Nürnberger LandFürthLandkreis Neustadt an der Aisch-Bad WindsheimLandkreis FürthErlangenLandkreis AnsbachLandkreis BambergLandkreis BambergLandkreis ForchheimBuckenhofAurachtalEckentalHeroldsbergKalchreuthLonnerstadtMöhrendorfMühlhausen (Mittelfranken)Oberreichenbach (Mittelfranken)SpardorfUttenreuthVestenbergsgreuthWeisendorfWachenrothRöttenbach (bei Erlangen)MarloffsteinHöchstadt an der AischHeßdorfHerzogenaurachHemhofenGroßenseebachGremsdorfBubenreuthBaiersdorfAdelsdorfDormitzer Forst 

(Einwohner am 31. Dezember 2018[6])

Städte

  1. Baiersdorf (7794)
  2. Herzogenaurach (23.126)
  3. Höchstadt an der Aisch (13.422)

Märkte

  1. Eckental (14.412)
  2. Heroldsberg (8472)
  3. Lonnerstadt (2023)
  4. Mühlhausen (1748)
  5. Vestenbergsgreuth (1551)
  6. Wachenroth (2262)
  7. Weisendorf (6548)

Verwaltungsgemeinschaften

  1. Aurachtal (4150)
  2. Heßdorf (5834)
  3. Höchstadt (6733)
  4. Uttenreuth (11.584)

Weitere Gemeinden

  1. Adelsdorf (8366)
  2. Aurachtal (3084)
  3. Bubenreuth (4652)
  4. Buckenhof (3105)
  5. Gremsdorf (1606)
  6. Großenseebach (2450)
  7. Hemhofen (5362)
  8. Heßdorf (3584)
  9. Kalchreuth (3007)
  10. Marloffstein (1561)
  11. Möhrendorf (4866)
  12. Oberreichenbach (1263)
  13. Röttenbach (4757)
  14. Spardorf (2210)
  15. Uttenreuth (5040)

Gemeindefreie Gebiete (102,72 km², unbewohnt)

  1. Birkach (3,25)
  2. Buckenhofer Forst (8,76)
  3. Dormitzer Forst (10,18)
  4. Erlenstegener Forst (11,78)
  5. Forst Tennenlohe (10,81)
  6. Geschaidt (8,49)
  7. Kalchreuther Forst (6,11)
  8. Kraftshofer Forst (12,17)
  9. Mark (20,98)
  10. Neunhofer Forst (10,18)

SteinkreuzeBearbeiten

Im Landkreis befinden sich zahlreiche Steinkreuze, die zum größten Teil auch als Baudenkmal ausgewiesen sind.

SchutzgebieteBearbeiten

Kfz-KennzeichenBearbeiten

Am 5. August 1974 wurde dem Landkreis das seit dem 1. Juli 1956 für den Landkreis Erlangen gültige Unterscheidungszeichen ER zugewiesen. Am 12. Februar 1979 wurde es vom bis heute gültigen Unterscheidungszeichen ERH abgelöst. Seit dem 2. Februar 2015 ist durch die Kennzeichenliberalisierung auch das Unterscheidungszeichen HÖS (Höchstadt an der Aisch) erhältlich.

LiteraturBearbeiten

  • Franz Krug (Hrsg.): Der Landkreis Erlangen-Höchstadt. Verlag für Behörden u. Wirtschaft, Hof (Saale) 1979, ISBN 978-3-921603-00-0.

WeblinksBearbeiten

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. Bayerisches Landesamt für Statistik – Tabelle 12411-001: Fortschreibung des Bevölkerungsstandes: Bevölkerung: Gemeinden, Stichtage (letzten 6) vom 10. Juli 2019 (Einwohnerzahlen auf Grundlage des Zensus 2011) (Hilfe dazu).
  2. Horst Auer: Der Nabel Frankens. In Nürnberger Nachrichten, 5. Juni 2008, zuletzt abgerufen am 29. August 2014
  3. Wilhelm Volkert (Hrsg.): Handbuch der bayerischen Ämter, Gemeinden und Gerichte 1799–1980. C. H. Beck, München 1983, ISBN 3-406-09669-7, S. 97.
  4. Eintrag zum Wappen des Landkreises Erlangen-Höchstadt in der Datenbank des Hauses der Bayerischen Geschichte, abgerufen am 5. September 2017.
  5. Zukunftsatlas 2016. (Nicht mehr online verfügbar.) Archiviert vom Original am 2. Oktober 2017; abgerufen am 23. März 2018.   Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.prognos.com
  6. Bayerisches Landesamt für Statistik – Tabelle 12411-001: Fortschreibung des Bevölkerungsstandes: Bevölkerung: Gemeinden, Stichtage (letzten 6) vom 10. Juli 2019 (Einwohnerzahlen auf Grundlage des Zensus 2011) (Hilfe dazu).