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Wappen Deutschlandkarte
Wappen des Landkreises Schweinfurt Deutschlandkarte, Position des Landkreises Schweinfurt hervorgehobenKoordinaten: 50° 1′ N, 10° 16′ O
Basisdaten
Bundesland: Bayern
Regierungsbezirk: Unterfranken
Verwaltungssitz: Schweinfurt
Fläche: 841,46 km2
Einwohner: 115.105 (31. Dez. 2017)[1]
Bevölkerungsdichte: 137 Einwohner je km2
Kfz-Kennzeichen: SW, GEO
Kreisschlüssel: 09 6 78
Kreisgliederung: 29 Gemeinden
Adresse der
Kreisverwaltung:
Schrammstr. 1
97421 Schweinfurt
Website: landkreis-schweinfurt.de
Landrat: Florian Töpper (SPD)
Lage des Landkreises Schweinfurt in Bayern
Weiden in der OberpfalzStraubingWürzburgSchwabachSchweinfurtRegensburgRosenheimNürnbergNürnbergPassauLandshutMemmingenKaufbeurenKempten (Allgäu)IngolstadtFürthHofErlangenCoburgBayreuthBambergAugsburgMünchenAschaffenburgAmbergAnsbachLandkreis WürzburgLandkreis Wunsiedel im FichtelgebirgeLandkreis Weißenburg-GunzenhausenLandkreis Weilheim-SchongauLandkreis UnterallgäuLandkreis TraunsteinLandkreis TirschenreuthLandkreis Straubing-BogenLandkreis StarnbergLandkreis SchweinfurtLandkreis SchwandorfLandkreis Rottal-InnLandkreis RothLandkreis RosenheimLandkreis Rhön-GrabfeldLandkreis RegensburgLandkreis Pfaffenhofen an der IlmLandkreis RegenLandkreis PassauLandkreis OstallgäuLandkreis OberallgäuLandkreis Nürnberger LandLandkreis Neu-UlmLandkreis Neustadt an der WaldnaabLandkreis Neustadt an der Aisch-Bad WindsheimLandkreis Neumarkt in der OberpfalzLandkreis Neuburg-SchrobenhausenLandkreis MünchenLandkreis Mühldorf am InnLandkreis MiltenbergLandkreis MiesbachLandkreis Main-SpessartLandkreis Lindau (Bodensee)Landkreis LichtenfelsLandkreis LandshutLandkreis Landsberg am LechLandkreis KulmbachLandkreis KronachLandkreis KitzingenLandkreis KelheimLandkreis HofLandkreis HaßbergeLandkreis GünzburgLandkreis Garmisch-PartenkirchenLandkreis FürthLandkreis FürstenfeldbruckLandkreis Freyung-GrafenauLandkreis FreisingLandkreis ForchheimLandkreis Erlangen-HöchstadtLandkreis ErdingLandkreis EichstättLandkreis EbersbergLandkreis Donau-RiesLandkreis Dingolfing-LandauLandkreis Dillingen an der DonauLandkreis DeggendorfLandkreis DachauLandkreis CoburgLandkreis ChamLandkreis Berchtesgadener LandLandkreis BayreuthLandkreis BambergLandkreis Bad Tölz-WolfratshausenLandkreis Bad KissingenLandkreis AugsburgLandkreis AschaffenburgLandkreis AnsbachLandkreis Amberg-SulzbachLandkreis AltöttingLandkreis Aichach-FriedbergBodenseeSchweizÖsterreichBaden-WürttembergHessenTschechienSachsenThüringenKarte
Über dieses Bild
Schloss Werneck von Balthasar Neumann
mit Teich und Englischem Garten
Blick vom Zabelstein im Steigerwald
über den südöstlichen Landkreis mit Weinbergen

Der Landkreis Schweinfurt liegt in der östlichen Hälfte des bayerischen Regierungsbezirks Unterfranken und umgibt vollständig die kreisfreie Stadt Schweinfurt, die Sitz des Landratsamtes ist. Der Landkreis ist Mitglied der Regiopolregion Mainfranken.

Der Landkreis Schweinfurt besitzt ein reiches (prä)historisches Erbe, gilt als Deutschlands Kräutergärtlein (Meßmer), ist drittgrößter Weinlandkreis Frankens und ein Zentrum fränkischem Brauchtums und Tracht (Plantanz). 2016 wurden die Sennfelder und Gochsheimer Friedensfeste von der Deutschen UNESCO-Kommission in das Bundesweite Verzeichnis des immateriellen Kulturerbes aufgenommen.[2]

Der Landkreis ist nahezu frei von Industrie und Großgewerbe, außer der Region südlich Schweinfurts, wo sich am 2015 abgeschalteten Kernkraftwerk Grafenrheinfeld auch ein national bedeutender Stromleitungsknoten befindet. Der Landkreis bildet in seinem inneren Bereich den Speckgürtel um Schweinfurt, mit meist bürgerlichen Wohnvororten und ist im größten Bereich land- und forstwirtschaftlich geprägt, mit weithin intakter Landschaft, Naherholungsbereichen und sanftem Tourismus.

Inhaltsverzeichnis

GeographieBearbeiten

LageBearbeiten

Der Landkreis Schweinfurt liegt in der Mitte Mainfrankens, in Bayerns Deutscher Mitte und im Kernraum jeweils etwa 40 km von (im Uhrzeigersinn) Baden-Württemberg, Hessen und Thüringen entfernt. Das zentrale Fließgewässer ist der Main. Er kommt von Osten, ändert in Schweinfurt seine Laufrichtung nach Süden und bildet ab hier das Maindreieck.

Der höchste Berg des Landkreises ist der Laubhügel in den Haßbergen mit 504 m ü. NN und der zweithöchste der Zabelstein im Steigerwald mit 489 m ü. NN; der tiefste Punkt liegt nahe Stammheim bei ca. 195 m ü. NN. Die höchstgelegene Ortschaft ist Hoppachshof mit 403 m ü. NN.[3] Das größte stehende Gewässer Unterfrankens, der Ellertshäuser See, befindet sich im Nordosten des Landkreises.

Herbstliches Panorama mit Blick ins Hausener Tal in der Schweinfurter Rhön. Ganz rechts am Horizont das Schweinfurter Becken und dahinter im Dunst der Steigerwald

Der Landkreis ist eingebettet in einen Kranz von Mittelgebirgen, mit Naturparks und Wäldern, mit der Vorrhön im Nordwesten, den Haßbergen im Nordosten, dem Steigerwald im Südosten und dem Gramschatzer Wald im Südwesten. Sie rahmen den Landkreis entlang oder unweit außerhalb seiner Grenzen rautenförmig ein.

NachbarkreiseBearbeiten

Die Nachbarkreise liegen alle in Bayern und mit Ausnahme des Landkreises Bamberg (Oberfranken) alle in Unterfranken.

Landkreis Bad Kissingen Landkreis Rhön-Grabfeld
Landkreis Main-Spessart   Landkreis Haßberge
Landkreis Würzburg Landkreis Kitzingen Landkreis Bamberg

Wichtige OrteBearbeiten

 
Stadtlauringen: Amtskellerei mit Fürstenbau und Schüttbau

Die einzige ehemalige Kreisstadt und zugleich einzige Stadt des Landkreises Schweinfurt ist Gerolzhofen mit 6.788 Einwohnern. Die größte Kommune des Landkreises ist der Markt Werneck mit 10.222 Einwohnern (Stand jeweils 31. Dezember 2014). Der Markt Stadtlauringen mit kleinstädtischem Gepräge um den historischen Marktplatz ist zentraler Ort für den nördlichen Landkreis.

Obwohl die meisten Vorortgemeinden um die kreisfreie Stadt Schweinfurt mehr oder nur etwas weniger Einwohner als Gerolzhofen haben, besitzen sie weder zentrale Funktionen noch urbanen Charakter.

GeologieBearbeiten

Triassische Sedimentgesteine und quartäre Lockersedimente bilden den geologischen Untergrund des Landkreises Schweinfurt. Über den Kalksteinen, Dolomite und Mergeln des Muschelkalks liegen die Gesteine des Unterkeupers und des Gipskeupers, die überwiegend tonig-mergelig mit wenigen Kalk- und Sandsteinlagen sind. Die Schichtstufe von Steigerwald und den Haßbergen wird aus Sandsteinkeuper gebildet.[4][5] Im Bereich der großen Flusstäler, insbesondere des Mains, befinden sich Schotter und Sande, die bei der Laufveränderungen während der Einschneidung im Quartär abgelagert wurden. Südöstlich des Mainbogens liegen Flugsande. In den flacheren Lagen westlich und nördlich des Mains liegt Löss.[4]

HydrologieBearbeiten

Der Landkreis liegt an der Peripherie der bayerischen Schwerpunktregion WürzburgAnsbach mit nitratbelasteten Grundwasser in Folge intensiver Landwirtschaft.[6]

Naturräumliche GliederungBearbeiten

   
Schweinfurter Becken
Main bei Schweinfurt: rechts Schweinfurter Becken; links Schweinfurter Rhön, mit Schloss Mainberg und Weinbergen

Der Landkreis Schweinfurt gehört zu acht Naturräumlichen Haupteinheiten:

  • der mittlere Teil des Landkreises liegt im zum Teil brettflachen Schweinfurter Becken (Haupteinheit 136);
  • nordöstlich des Schweinfurter Beckens liegen nahezu übergangslos die welligen Wern-Lauer-Platten (135);
  • im Nordosten liegt das Bergland Schweinfurter Rhön (Hesselbacher Waldland, 139);
  • im äußeren Nordosten liegen flachwellige südlichen Ausläufer des Grabfelds (1381);
  • im äußersten Nordosten hat der Landkreis einen kleinen Anteil an den Haßbergen (116);
  • der Südosten des Schweinfurter Beckens grenzt mit fließenden Übergang an das flachwellige Steigerwaldvorland (137);
  • südöstlich des Steigerwaldvorlandes hat der Landkreis Anteil am Steigerwald (115);
  • der Taleinschnitt des Mains ab Wipfeld nach Süden gehört bereits zum Naturraum Mittleres Maintal (133).[7]

Mittleres Maintal (133), Wern-Lauer-Platten (135), Schweinfurter Becken (136), Steigerwaldvorland (137), Grabfeldgau (138) und Hesselbacher Waldland (139) gehören zu den Mainfränkischen Platten (Haupteinheitengruppe 13). Alle acht Haupteinheiten gehören zum Schichtstufenland beiderseits des Oberrheingrabens (Großregion 1. Ordnung 07-23), das sich vom Pariser Becken bis nach Franken hinzieht.

Die drei Drittel mit ihren interkommunalen AllianzenBearbeiten

Die Gemeinden im Landkreis haben sich in vier interkommunalen Allianzen zusammengeschlossen, zu denen auch einige Gemeinden knapp außerhalb der Landkreisgrenze gehören. Der Landkreis Schweinfurt ist klar strukturiert, in drei um die kreisfreie Stadt Schweinfurt gelagerte, unterschiedliche Landschaften,[8] die auch drei interkommunalen Allianzen widerspiegeln. Im Uhrzeigersinn von Süden beginnend sind dies:

Zudem wurde als letztes ein weiterer Verbund gegründet:[8]

GeschichteBearbeiten

Vor 1800Bearbeiten

VorgeschichteBearbeiten

Der Schweinfurter Raum mit seinen fruchtbaren Böden ist reich an vor- und frühgeschichtlichen Zeugnissen. Schwanfeld gilt als ältestes Dorf Deutschlands, auch wenn eine durchgehende Besiedlung von den ersten Funden 5500 vor Christus aus der bandkeramischen Zeit bis heute nicht nachgewiesen ist. In Dittelbrunn ist ein Fund aus der Mittelsteinzeit (um 10000 v. Chr.) belegt und in Hambach sind Funde aus der Jungsteinzeit (etwa 4000 vor Chr.), der Urnenfelderkultur (etwa 1200 v. Chr.), der Hallstattzeit (etwa 700 bis 400 v. Chr.) und der La-Tène-Zeit (etwa 450 v. Chr.) nachgewiesen (siehe Dittelbrunn, Vorgeschichte).

Frühes MittelalterBearbeiten

 
Grabhaus von Zeuzleben (heute in Bad Windsheim)

Ausgrabungen aus der Merowingerzeit wurden auf dem Gräberfeld von Zeuzleben und aus ottonischen Zeit in Geldersheim an der Kirchenburg durchgeführt. Mehrere Dörfer wurden bereits im 8. Jahrhundert erstmals urkundlich erwähnt.

Erste urkundliche Erwähnungen im 8. Jahrhundert:

Im frühen Mittelalter erstreckte sich der ostfränkische Gau Grabfeld, dessen Gaugrafen seit 819 urkundlich belegt sind, von der Rhön bis herunter in den Raum von Schweinfurt und Geldersheim.

Spätes MittelalterBearbeiten

 
Reichsstadt Schweinfurt mit umliegenden Territorien bis 1802, mit Westtangente der Chaussee Würzburg-Meiningen (1796)

1437[9] kaufte der Rat der Reichsstadt Schweinfurt vom Deutschen Orden die Ortschaften im heutigen Landkreis, Zell, Weipoltshausen, den Weiler Ottenhausen und den Hof Thomashof. 1620 kam noch das Dorf Madenhausen zur Reichsstadt (alles in dunkelgelber Fläche auf nebenstehender Karte). Die Einwohner dieser Orte waren Untertanen der Reichsstadt, besaßen jedoch in der Regel kein Bürgerrecht. Zudem lagen im heutigen Landkreis um die Reichsstadt Schweinfurt die Reichsdörfer Sennfeld und Gochsheim (hellgelb) und die Reichsritterschaften Schwebheim, Niederwerrn, Euerbach und Obbach (braun). All die genannten Territorien schlossen sich der Reformation an und wurden protestantisch.

Chaussee Würzburg–MeiningenBearbeiten

Durch den heutigen Landkreis führte eine bedeutende überregionale Nord-Süd-Verbindung über die Furt bei Schweinfurt über den Main. Diese Straße ist bereits in der Rompilgerweg-Beschreibung der Annales Stadenses aus dem 13. Jahrhundert enthalten. Die Straße war auch eine wichtige Hauptachse für das Hochstift Würzburg, die jedoch im mittleren Bereich um Schweinfurt durch die Agglomeration der protestantischen Territorien führte. Deshalb baute man ab etwa 1780 westlich dieser alten Straße eine Chaussee von Würzburg nach Meiningen, die ausschließlich durch das Hochstift führte und 1796 fertiggestellt wurde. Sie führt zwischen Eßleben und Pfersdorf auf 27 km durch den heutigen westlichen Landkreis Schweinfurt. Die Straße wurde ingenieurmäßig ähnlich einer modernen Schnellstraße auf einer völlig neuen Linienführung geplant, unter Umgehung zahlreicher Dörfer, mit langen, schnurgeraden Abschnitten und wenigen kurzen, dazwischenliegenden Kurven, nach demselben Prinzip der Linienführung wie die späteren Reichsautobahnen. Zudem wurden die langen Geraden so ausgerichtet, dass sie öfters exakt auf Kirchtürme von Ortschaften und die Türme des Schlosses Werneck führten[10] (siehe nebenstehende Karte zur Reichsstadt Schweinfurt).

Die Sommerresidenz der Fürstbischöfe Schloss Werneck wurde kurz zuvor, 1733 bis 1745, an dieser Trasse, unweit von Schweinfurt, errichtet. Der Standort an Stelle einer niedergebrannten Burg wurde aus strategischen Gründen gewählt. Diese waldlose Gegend, in der intensiver Ackerbau betrieben wird, eignete sich eigentlich nicht als Ort für eine Sommerresidenz oder ein Jagdschloss.

Die Straße wurde später ein Abschnitt der Reichsstraße 19 von Eisenach zum Kleinen Walsertal und danach ein Abschnitt der verkürzten Bundesstraße 19. Mit dem Bau der A 71 von Schweinfurt nach Erfurt wurde die Bundesstraße im Raum Schweinfurt bedeutungslos und in Abschnitten zurückgestuft, bis hin zur Kreisstraße. Der kulturelle Wert der Chaussee Würzburg–Meiningen wurde bis heute (2016) allgemein nicht wahrgenommen, bei den modernen Ausbauten der Straße fand er kaum Beachtung und sie gilt bislang nicht als Kulturerbe.

Ab 1800Bearbeiten

LandgerichteBearbeiten

Der Großteil des Kreisgebietes gehörte vor 1800 zu den Ämtern Werneck und Mainberg des Hochstifts Würzburg. Nach dem erstmaligen Übergang an Bayern wurden 1804 die Landgerichte Schweinfurt, Werneck und Gerolzhofen gebildet. Diese Landgerichte gehörten ab 1806 zum Großherzogtum Würzburg und gingen mit diesem 1814 endgültig an Bayern über. Seitdem gehörten die drei Landgerichte zum Mainkreis, ab 1817 zum Untermainkreis, der 1838 in Unterfranken und Aschaffenburg (später nur noch Unterfranken) umbenannt wurde.

BezirksämterBearbeiten

Im Jahr 1862 wurde aus den Landgerichten Schweinfurt und Werneck das Bezirksamt Schweinfurt[11] und aus den Landgerichten Gerolzhofen und Wiesentheid das Bezirksamt Gerolzhofen gebildet. Das letztgenannte wurde 1872 um einige Gemeinden des aufgelösten Bezirksamts Volkach vergrößert.

Am 10. März 1871 trat das Bezirksamt Karlstadt die Gemeinde Brebersdorf an das Bezirksamt Schweinfurt ab.

Am 1. Dezember 1919 wurde die Gemeinde Oberndorf in die Stadt Schweinfurt umgegliedert.

LandkreiseBearbeiten

Am 1. Januar 1939 wurde wie überall im Deutschen Reich die Bezeichnung Landkreis eingeführt.[12] So wurden aus den Bezirksämtern die Landkreise Gerolzhofen und Schweinfurt.

 
Gerolzhofen, Kreisstadt bis 1972; im Hintergrund der Steigerwald

Landkreis SchweinfurtBearbeiten

Im Rahmen der Gebietsreform in Bayern wurde am 1. Juli 1972 der Landkreis Schweinfurt um den Großteil des Landkreises Gerolzhofen, sechs Gemeinden des Landkreises Karlstadt, die Gemeinden Greßthal und Wasserlosen des Landkreises Hammelburg, das gemeindefreie Gebiet Jeusing des Landkreises Bad Kissingen und neun Gemeinden des Landkreises Hofheim in Unterfranken auf seine heutige Ausdehnung vergrößert. Der Rest des Landkreises Gerolzhofen kam zum vergrößerten Landkreis Kitzingen bzw. Landkreis Würzburg. Kreissitz des Landkreises Schweinfurt blieb die kreisfreie Stadt Schweinfurt, in die, im Gegensatz zu nahezu allen anderen bayerischen kreisfreien Städten, keine Vororte aus dem Landkreis eingemeindet wurden.

EinwohnerentwicklungBearbeiten

Von 1988 bis 2008 wuchs der Landkreis Schweinfurt um knapp 3000 Einwohner bzw. um rund 4 %. Seit 2002 ist die Tendenz nach einem Höchststand von rund 117.000 Einwohnern rückläufig.

Die nachfolgenden Zahlen beziehen sich auf den Gebietsstand vom 25. Mai 1987.

Bevölkerungsentwicklung
Jahr 1840 1900 1939 1950 1961 1970 1987 1991 1995 2000 2005 2010 2015
Einwohner 45.740 50.924 66.978 85.330 87.582 98.100 103.697 109.297 113.858 116.569 115.924 113.003 114.813

WüstungenBearbeiten

Mehrere Wüstungen befinden sich auf dem Gebiet des Landkreises. Jeusungen wurde 791 erstmals urkundlich erwähnt, Sahermor 1114 und Lauerbach im Jahre 1302. Während zum Senftenhof, der vermutlich beiderseits der Grenze zwischen Schweinfurt und dem heutigen Landkreis lag, zum Brönnhof und zu Weipoltsdorf keine Erstdatierungen bekannt sind.

PolitikBearbeiten

LandräteBearbeiten

KreistagBearbeiten

Kreistagswahl 2014[13]
Wahlbeteiligung: 63,5 %
 %
60
50
40
30
20
10
0
50,2 %
18,5 %
15,1 %
10,1 %
3,8 %
2,2 %

Die Kommunalwahlen 2002, 2008 und 2014 führten zu den folgenden Sitzverteilungen im Kreistag:[13]

2002 2008 2014
CSU 34 31 30
SPD 13 10 11
FW 7 8 9
GRÜNE/Offene Liste* 3 4 6
REP 2 2 0
FDP/Freie Bürger 1 2 2
LINKE n.a 3 2
Gesamt 60 60 60

* 2008 angetreten als „GRÜNE/Aktive BürgerInnen/OL“

WappenBearbeiten

Blasonierung: „Über rotem Schildfuß, darin drei silberne Spitzen, in Gold ein rot bewehrter, schwarzer Adler.“[14]
Wappenbegründung: Die drei silbernen Spitzen aus dem Hochstiftswappen (Fränkischer Rechen) erinnern daran, dass fast das gesamte Kreisgebiet zum Hochstift Würzburg gehörte. Der Adler steht für die Gebiete, die früher zur Reichsstadt Schweinfurt gehörten sowie für die Reichsdörfer Sennfeld und Gochsheim. Er weist zugleich auf die einstigen Hoheitsrechte mehrerer reichsritterschaftlicher Geschlechter im Kreisgebiet hin.

Wirtschaft und InfrastrukturBearbeiten

Spiegelbild der kreisfreien Stadt SchweinfurtBearbeiten

Wirtschaft und Infrastruktur bilden das Spiegelbild zur kreisfreien Stadt Schweinfurt ab. So hat die Stadt Schweinfurt die dritthöchste Jobdichte Deutschlands und das höchste Bruttoinlandsprodukt (BIP) Bayerns bei vergleichsweise niedrigen sozialen Niveau, während der Landkreis Schweinfurt das geringste Arbeitsplatzangebot und das niedrigste BIP Unterfrankens besitzt, bei gleichzeitig hohen sozialen Niveau der Bevölkerung, mit einem Spitzenwert der Patentanmeldungen pro Einwohner und einer niedrigen Arbeitslosenquote (2,9 Prozent im Juli 2008).[15]

Diese verzerrten statistischen Werte, die sich durch sämtliche Bereiche von Stadt- und Landkreis Schweinfurt hindurchziehen, haben in der Gebietsreform in Bayern ihre Ursache, da in die Stadt Schweinfurt im Gegensatz zu nahezu allen anderen Städten keine einzige Kommune eingemeindet wurde und sich die politische Stadtgrenze vielerorts durch das zusammenhängende Stadtgebiet zieht. Der Landkreis, mit relativ engen Außengrenzen, besteht dadurch hauptsächlich aus dem Speckgürtel der Stadt. Die Artikel Stadt Schweinfurt und Landkreis Schweinfurt spalten so zwangsläufig eine weithin funktionale Einheit in zwei Teile auf.

Der Landkreis weist jedoch das mit Abstand höchste Gründungswachstum in Mainfranken auf. So wuchs die Zahl der Gewerbebetriebe 2014 im Landkreis Schweinfurt um 188, was über die Hälfte des mainfränkischen Gesamtzuwachses ausmacht. Zum Vergleich: Landkreis Würzburg (+26), Stadt Schweinfurt (+9), Stadt Würzburg (−127).[16] Das wirkte sich auch auf die Erwerbstätigkeit aus. So hatte unter den 96  bayerischen Landkreisen und kreisfreien Städten der Landkreis Schweinfurt am 30.  Juni 2017 gegenüber dem Vorjahr mit 8,6 % die höchste Zunahme an sozialversicherungspflichtig Beschäftigten.[17]

Die relativ wenige Industrie im Landkreis Schweinfurt lagert sich größtenteils kompakt südlich an das Schweinfurter Industriegebiet als dessen Fortsetzung an. Wodurch der restliche Landkreis nahezu völlig frei von Industrie ist und einen hohen Wohn- und Freizeitwert besitzt (siehe Tourismus).

Hohes verfügbares EinkommenBearbeiten

Hohe Einkommen durch Pendeln in das Großindustriezentrum Schweinfurt bei gleichzeitig relativ niedrigen Immobilienpreisen im Landkreis ergeben für die Landkreisbewohner ein sehr hohes verfügbares Einkommen. Das Institut der Deutschen Wirtschaft (IW) errechnete für 2016, wieviel Quadratmeter Wohnfläche sich ein Durchschnittshaushalt leisten kann, wenn er ein Viertel des durchschnittlichen örtlichen Nettolohns für Miete ausgibt:[18]

Auswahl:

  • 59 m² Stadt Trier (schlechtester Wert in Deutschland in Folge Immobilienkäufer aus Luxemburg)
  • 64 m² Stadt Würzburg (drittschlechtester Wert in Deutschland und schlechtester in Bayern)
  • 70 m² Stadt München (fünftschlechtester Wert in Deutschland und zweitschlechtester in Bayern)
  • 94 m² Stadt Schweinfurt
  • 102 m² Landkreis Würzburg
  • 116 m² Landkreis Schweinfurt (drittbester Wert in Bayern)
  • 126 m² Landkreis Dingolfing-Landau (bester Wert in Bayern)

Ansässige UnternehmenBearbeiten

Als größter Arbeitgeber des Landkreises wurde fälschlicherweise immer das Kernkraftwerk Grafenrheinfeld (KKG), bis zu seiner Abschaltung 2015, mit 400 Beschäftigten angegeben, obwohl eine Spedition rund 1000 Mitarbeiter hat (siehe Logistik). Und selbst in Grafenrheinfeld war das KKG zum Schluss nur noch zweitgrößter Arbeitgeber hinter dem SAP-Dienstleister FIS GmbH. Die FIS GmbH ging aus der ehemaligen SAP-Abteilung des Schweinfurter Wälzlagerherstellers FAG Kugelfischer (heute zur Schaeffler-Gruppe gehörend) hervor und wurde 1992 als Tochtergesellschaft gegründet. Am 1. Mai 1993 wurde die FIS GmbH ein unabhängiges Unternehmen und zählte im Jahr 1996 bereits 50 Beschäftigte, sodass ein Standortwechsel von Schweinfurt an den heutigen Firmensitz Grafenrheinfeld notwendig wurde.[19] Heute beschäftigen die FIS GmbH und ihre Tochtergesellschaften insgesamt über 600 Personen, davon rund 500 in Grafenrheinfeld (Stand: Ende 2016).

Zahlreiche bekannte Unternehmen sind im Landkreis vertreten, schwerpunktmäßig an der Peripherie der großen Industriezone des Schweinfurter Südens.

 
Kernkraftwerk Grafenrheinfeld (KKG) bei Nacht, 2015 stillgelegt, seitdem Rückbau

Hercules wurde von der Winora Group Sennfeld 2014 an ZEG verkauft.[22]

Die Husqvarna-Deutschland-Zentrale wurde 2010 von Gochsheim nach Ulm verlegt.[23]

LogistikBearbeiten

Die südlich vom Schweinfurter Industriegebiet liegenden Vororte Gochsheim, Schwebheim und Röthlein sind Zentren der Logistik und Lebensmittellogistik. Hervorzuheben ist hier die Spedition Schäflein, mit Hauptsitz in Röthlein und einem Standort im Schweinfurter Hafen-Ost, mit insgesamt rund 1000 Mitarbeitern.[24] In Donnersdorf ist ein großer, weithin sichtbare Komplex von Kaufland-Logistik.

StromleitungsknotenBearbeiten

Einer der wichtigsten deutschen Leitungsknoten der Hochspannungs-Gleichstrom-Übertragung am 2015 stillgelegten Kernkraftwerk Grafenrheinfeld bleibt bestehen und wird seit Anfang 2015 weiter ausgebaut, als ein Ende der geplante Stromtrasse Suedlink, als erstes Großprojekt in Erdverkabelung.[25][26]Vorlage:Zukunft/In 4 Jahren

Siehe: Grafenrheinfeld#Leitungsknoten

LandwirtschaftBearbeiten

Der Landkreis gehört zu den deutschen Kreisen mit der geringsten Viehdichte, mit unter 0,5 Großvieheinheiten (GVE) je Hektar.[27] Im Landkreis gibt es 1.200 Betriebe, mehr als die Hälfte werden im Nebenerwerb geführt. Die durchschnittliche Betriebsgröße steigt und beträgt rund 40 Hektar.[28] Der Landkreis hat sehr fruchtbare Böden, höchste landwirtschaftliche Vielfalt und stellt innerhalb seiner geografischen Grenzen (siehe Begrenzende Landschaften) einen Mikrokosmos dar. Der Nordosten mit der Schweinfurter Rhön ist das Zentrum von Forstwirtschaft und Jagd (Walddrittel). Der Westen, das Gebiet westlich von Main und Wern, mit dem dünn besiedelten Großraum um Obbach ist die Kornkammer des Landkreises (Korndrittel). Das Gebiet südlich des Mains wird von Wiesen und Sonderkulturen geprägt (Wiesendrittel), mit Weinbau am Steigerwald (siehe Weinbau).

Die Vielfalt des Landkreises liegt südlich des Mains. Sonderkulturen liegen an der südlichen Peripherie der Stadt Schweinfurt mit den weithin bekannten Gemüsedörfern Sennfeld und Gochsheim. Dort und in Röthlein wurden seit den 1980er Jahren größere Gewächshäuser errichtet, auch für Blumen. Auch gibt es hier einige Karpfenteiche. Der Landkreis ist der zweitgrößte Spargel-Landkreis Unterfrankens.[29] Der Raum Lindach ist das Zentrum des Obstbaus. Auch gibt es Brennereien. Das von Wiesen umgebene Grettstadt ist ein Teedorf und Hauptsitz von Meßmer Tee. Im Landkreis werden auf 220 Hektar Feldgemüse, auf 90 Hektar Spargel und auf 100 Hektar Heil-, Duft- und Gewürzpflanzen sowie Küchenkräuter angebaut.[28]

Südlich von Schweinfurt ist deshalb auch Lebensmittelindustrie und Lebensmittellogistik angesiedelt (siehe Ansässige Unternehmen und Logistik). Im Westen des Landkreises gedeiht Braugerste von hoher Güte, weshalb sich in der kreisfreien Stadt Schweinfurt zwei Malzfabriken befinden. Unweit östlich des Landkreises liegt die Grenze zwischen Weinfranken, in dem sich der Landkreis Schweinfurt befindet, und Bierfranken.

Der Landkreis deckt einen großen Teil der Palette von Speise- und Getränke-Erzeugern ab. Der Großraum um Schweinfurt, das Convivium Mainfranken Hohenlohe, ist mit 881 Mitgliedern (31. Dez. 2015) die größte Slow Food-Region Deutschlands.[30]

WeinbauBearbeiten

 
Ursprünglich gebliebene Weinberge bei Falkenstein am Steigerwald

Der Landkreis Schweinfurt ist mit 350 Hektar Rebfläche[28] der drittgrößte Weinlandkreis des Weinbaugebietes Franken und gehört zu den Bereichen Maindreieck und Steigerwald. Der größte Weinort des Landkreises ist Stammheim (Kolitzheim). Die bekannteste Weinlage ist der Wipfelder Zehntgraf. An der Kirchbergsteige in Wipfeld befindet sich einer der ältesten Weinberge Deutschlands, der noch mit gemischtem Satz bepflanzt ist.

Dem Landkreis blieben, im Gegensatz zum Kitzinger und Würzburger Raum, zum größten Teil die Flurbereinigung der Weinberge und die Einführung von Großlagen im Deutschen Weingesetz erspart. Dadurch blieb hier die historische Wein-Kulturlandschaft weitgehend erhalten. Es wird auch kein Massenwein angebaut, weshalb die Weine überregional, beispielsweise in Discountern, nicht erhältlich sind.

„Seine besten Lagen hat der Müller-Thurgau auf den Gipskeuper-Böden südlich von Schweinfurt. Dies ist Weinfrankens heimeligste Ecke, ein weitgehend ursprünglich gebliebenes Bauernland [...] Das Klima ist kontinental: sengende Sonne wechselt mit grimmigen Frost.“[31]

Whisky-BrennereiBearbeiten

Das Weingut und die Whisky-Brennerei Martin Mößlein in Zeilitzheim destilliert seit 1996 fränkischen Whisky. Der Whisky-Guide 2011 zählt die Brennerei zu den Top 3 der besten Deutschen Whisky-Brennereien.[32]

Öffentliche EinrichtungenBearbeiten

 
Schloss Craheim bei Wetzhausen

TagungszentrenBearbeiten

AusstellungszentrenBearbeiten

  • Steigerwaldzentrum Handthal[34]

KlinikenBearbeiten

 
Werneck, links unten am Schloss der gläserne Operationssaal der Orthopädischen Klinik

Der Klinikhauptort des Landkreises, „ein Cluster der Gesundheitsbranche“,[35] ist Werneck, mit drei Krankenhäusern und der (nach eigenen Angaben) größten Praxisklinik Frankens:

Zudem ist in Gerolzhofen die Geomed-Klinik.

Das Psychiatrische Krankenhaus mit Psychiatrischem Museum im Schloss Werneck ist eine der ältesten psychiatrischen Kliniken Deutschlands. Es wurde 1855 von Bernhard von Gudden eröffnet, dem Arzt, der 1886 zusammen mit dem König Ludwig II. von Bayern im Starnberger See ertrank, nachdem er zuvor ein Gutachten verfasst hatte, das zur Absetzung des Königs führte.

SchulenBearbeiten

Das Gymnasium des Landkreises, das Celtis-Gymnasium, befindet sich in der kreisfreien Stadt Schweinfurt. Im Landkreis gibt es in Gerolzhofen eine gymnasiale Unter- und Mittelstufe der Außenstelle des Franken-Landschulheims Schloss Gaibach und die Ludwig-Derleth-Realschule.

WeiteresBearbeiten

Das Kreisalten- und Pflegeheim befindet sich in Werneck.

VerkehrBearbeiten

Der Landkreis Schweinfurt liegt zentral innerhalb des wiedervereinigten Deutschlands. Die Region befindet sich am Schnittpunkt zahlreicher Verkehrswege und ist sehr gut in den überregionalen Wirtschaftsraum eingebunden. Fast alle größeren Verkehrswege und Hochspannungsleitungen laufen relativ kompakt und landschaftsschonend im landschaftlich weniger reizvollen Raum im Südwesten des Landkreises, um Werneck und am 2015 abgeschalteten Kernkraftwerk Grafenrheinfeld (KKG), in Trassenbündeln zusammen. Dadurch werden die wertvollen Naturräume und Weinkulturlandschaften des Landkreises, im Gegensatz zum benachbarten Landkreis Würzburg, nicht durchschnitten.

Verkehrsgemeinschaft SchweinfurtBearbeiten

Die Verkehrsgemeinschaft Schweinfurt (VSW) ist eine Verkehrsgemeinschaft des Öffentlichen Personennahverkehrs für das Gebiet der kreisfreien Stadt Schweinfurt und den Landkreis Schweinfurt. 23 Buslinien von örtlichen Busunternehmen und zwei Bahnlinien der Erfurter Bahn, bzw. der Deutschen Bahn, bieten einen Gemeinschaftstarif an.

SchienenverkehrBearbeiten

 
Bahnlinie Schweinfurt–Bamberg entlang des Mains, bei Schweinfurt

Die von Bamberg mainabwärts führende staatliche Ludwigs-West-Bahn erreichte im Jahre 1852 die Stadt Schweinfurt und 1854 Würzburg. Schweinfurt wurde durch die hier 1871 nach Bad Kissingen abzweigende Strecke der Bayerischen Staatseisenbahnen zum Bahnknoten. Diese Linie bekam 1874 einen Zweig nach Meiningen. In Waigolshausen geht seit 1879 von der Würzburger Bahn eine eingleisige Querverbindung, die Werntalbahn, nach Gemünden ab, die heute überwiegend dem Güterverkehr dient und elektrifiziert worden ist. Der Gerolzhöfer Gau am Westrand des Steigerwaldes wurde 1893 durch eine Nebenbahn Kitzingen–Gerolzhofen an das Eisenbahnnetz angeschlossen; sie führte seit 1903 bis Schweinfurt. Der Markt Stadtlauringen im Norden des Kreises war ab 1900 Endstation einer Nebenbahn von Rottershausen. Der Personenverkehr in diesem Netz von nun 77 km Länge wurde um 33 km reduziert:

Seit 2004 verkehrt auf der Werntalbahn an Sonntagen, neuerdings auch an Samstagen, der sogenannte Radelzug Aschaffenburg–(Schweinfurt)–Bamberg. Seit 2015 verkehrt hier zudem an Wochenenden der Main-Spessart-Express Bamberg–Schweinfurt–Frankfurt (Main)

Im Landkreis befinden sich fünf Stationen für Personenzüge in Betrieb (Eßleben, Oberwerrn, Poppenhausen, Schonungen, Waigolshausen) und zudem ein Güterbahnhof im Bergrheinfelder Industriegebiet. Der Bahnhof für Güterverladung in den Conn Barracks wird seit dem Abzug der US Army aus Schweinfurt 2014 nicht mehr genutzt (siehe: U.S. Army Garrison Schweinfurt).

StraßenverkehrBearbeiten

Die nachfolgende Liste gibt nur einen kurzen Überblick über den derzeitigen Stand.

Weiteres zur Geschichte und geplanten Neu- und Ausbauten siehe: Schweinfurt#Straßenverkehr und Schweinfurt#Lage

  •   (A 7) Sie führt von Nord nach Süd durch den westlichen Landkreis.
  •   (A 70) Sie führt von Schweinfurt nach Prag, beginnt am Autobahnkreuz Schweinfurt/Werneck und läuft von West nach Ost im Maintal durch den Landkreis.
  •   Sie verläuft unweit südlich des Landkreises und wird durch den Autobahnzubringer B 286 an den Landkreis angebunden.
  •   Sie führt durch das westliche Kreisgebiet.
  •   Die Maintalautobahn führt von Schweinfurt nach Bayreuth.
  •   Die Thüringerwaldautobahn führt von Schweinfurt nach Erfurt.
  •   Sie läuft parallel zur A 71 von Nord nach Süd durch den westlichen Landkreis und wurde abschnittsweise zurückgestuft, da sie hier nur noch lokale Bedeutung besitzt.
  •   Sie durchquert den Landkreis am Südrand ein kurzes Stück.
  •   Sie verläuft von Ost nach West quer durch den Landkreis parallel zur A 70 und wurde in diesem Abschnitt deshalb größtenteils zurückgestuft.
  •   Sie beginnt am Autobahnkreuz Schweinfurt/Werneck und läuft ein kurzes Stück durch den Westrand des Landkreises parallel zur B 26 nach Arnstein.
  •   Sie ist als neue Straße in Planung und soll vom Autobahnkreuz Schweinfurt/Werneck nach Südwesten zur A 3 führen.
  •   Sie durchquert den Landkreis von Nord nach Süd und verläuft nördlich von Schweinfurt parallel zur A 71.
  •   Sie beginnt an der A 7 und durchquert den Landkreis von West nach Ost.

2016 kam es an der A 7 bei Bauarbeiten des sechsstreifigen Neubaus der Talbrücke Schraudenbach zu einem Brückeneinsturz. Ein Bauarbeiter kam dabei ums Leben.

BundeswasserstraßeBearbeiten

Durch den Landkreis verläuft auf dem Main eine wichtige Bundeswasserstraße, der Rhein-Main-Donau-Kanal, der die Nordsee mit dem Schwarzen Meer verbindet. Im Landkreis befindet sich an dieser Wasserstraße nur ein Sportboothafen bei Garstadt, einem Ortsteil von Bergrheinfeld. Ansonsten wird der Landkreis über die Schweinfurter Häfen erreicht, mit drei Anlandungsstellen am Main, unter anderen für Flusskreuzfahrtschiffe, zwei Schleusenvorhäfen, einem Hafen und einem Sportboothafen.

FlugplätzeBearbeiten

Natur und FreizeitBearbeiten

Stadt und Landkreis Schweinfurt haben im Jahr 2010 ihre touristischen Aktivitäten in einem Zweckverband zusammengeführt. In den Räumen im Erdgeschoss des alten Schweinfurter Rathauses Am Markt 1 residiert jetzt die gemeinsame Touristinfo Schweinfurt 360°.

NaturparksBearbeiten

Der Landkreis hat Anteil an zwei Naturparks

Naturpark SteigerwaldBearbeiten

 
Steigerwald: Blick von der Stollburg bei Handthal auf den Schwanberg im benachbarten Landkreis Kitzingen

Zum Landkreis Schweinfurt gehört an seinem südöstlichen Rand ein 15 km langer Abschnitt des Steigerwald-Hauptkamms, mit vorgelagerten kleineren Weinbergen und kleinsten Weinorten einer der ursprünglichsten Bereiche Weinfrankens. (siehe auch Weinbau)

Seit 2008 gab es einen sieben Jahre langen Streit zwischen Naturschutz, Forstwirtschaft und Politik, ob Teile des Steigerwaldes Nationalpark werden sollen oder nicht. Der Streit endete in einem Chaos, in dem selbst die Politik die Orientierung verlor. Erst das nicht mehr einzuhaltende Nominierungsdatum für ein angestrebtes UNESCO-Weltnaturerbe markierte das (vorläufige) Aus für das Projekt (siehe Steigerwald, Nationalpark-Diskussion). Im März 2016 entbrannte der Streit, der auch stark von wirtschaftlichen Erwartungen getragen wird, von Neuem zwischen Befürwortern eines Nationalparks Nord-Steigerwald und Gegnern, hinter denen der bayerische Innen-Staatssekretär Gerhard Eck steht.[36] Seitdem stehen wieder die alten Fronten, der Steigerwald kommt nicht mehr zur Ruhe, die Situation ist vergiftet.

Der Freistaat Bayern griff vermittelnd durch zwei große Projekte in und um Handthal bei Oberschwarzach ein. Dem Bau eines Millionen teuren Steigerwaldzentrums, einem Waldinformations-, Forschungs- und Tagungszentrum.[34] Und der Errichtung eines 1.150 m langen und bis zu 41 m hohen Baumwipfelpfades durch die Bayerischen Staatsforsten.[37]

Naturpark HaßbergeBearbeiten

Der Landkreis Schweinfurt hat in seiner Nordostecke einen sehr kleinen Anteil am Naturpark Haßberge. Es ist ein idyllisches, kleines, abgelegenes Mittelgebirge, „Land der Schlösser, Burgen und Ruinen“ genannt, von denen drei Schlösser im Landkreis Schweinfurt liegen (Birnfeld, Craheim, Wetzhausen) und alle anderen im benachbarten Landkreis Haßberge.

SchutzgebieteBearbeiten

 
Vogelschutzgebiet bei Garstadt

Im Landkreis gibt es 20 Naturschutzgebiete, 18 Landschaftsschutzgebiete, insgesamt zwölf und zum Teil mit anderen Landkreisen überlappende FFH-Gebiete und mindestens 18 vom Bayerischen Landesamt für Umwelt ausgewiesene Geotope.

Siehe auch:

RadwegeBearbeiten

Vor allem das gut ausgeschilderte Radwegenetz gilt – neben den Weinaktivitäten – als wichtiger Eckpfeiler des Tourismus. Insgesamt finden Radfahrer im Schweinfurter Land das bestausgebaute Radwegenetz Unterfrankens mit unterschiedlichen Anforderungsprofilen vor: 880 Kilometer führen quer durch das Schweinfurter Land – vom Ellertshäuser See bis in den Steigerwald. Davon verlaufen über 150 Kilometer ausgebaute Radwege an Kreis-, Gemeinde-, Staats- und Bundesstraßen entlang. Infotafeln, Beschilderungen, Radwanderkarten und Radwanderführer stellen die Umsetzung das Radwanderwegkonzept des Landkreises dar: ausgewiesen sind 20 thematische Rundrouten mit ergänzenden Ortsverbindungen. Die unterfränkischen Radfernwege und die Radfernwege des Naturparks Steigerwald (z. B. Main-Steigerwald-Radweg) sind in das Radwanderwegenetz auf etwa 160 Kilometern einbezogen. Darüber hinaus gibt es noch die Fernradwanderwege wie z. B. den Main-Radweg oder den Main-Werra-Radweg.

WandernBearbeiten

Insbesondere die Schweinfurter Rhön ist mit einem dichten Netz von Wanderwegen durchzogen, das am Schweinfurter Stadtrand beginnt und sich im Nordosten in Richtung der Haßberge fortsetzt. Besonders hervorzuheben sind der Wanderweg von Schweinfurt durch das Landschaftsschutzgebiet Jeusinggrund, vorbei am neuen Nationalen Naturerbe, dem Brönnhof, nach Maßbach. Der Weg führt auf 15 km, bis in den Landkreis Bad Kissingen, nur durch eine Ortschaft, Zell. Ferner der 143 km lange Friedrich-Rückert-Wanderweg, der von seinem Geburtshaus am Schweinfurter Marktplatz quer durch die Schweinfurter Rhön nach Neuses bei Coburg führt.

BadeseenBearbeiten

 
Ellertshäuser See

Der Landkreis verfügt über zahlreiche Badeseen und Strandbäder:

SegelnBearbeiten

Am Ellertshäuser See befinden sich Segel-Bootshäfen mehrerer Vereine.

GolfBearbeiten

KartfahrenBearbeiten

Kultur und SehenswürdigkeitenBearbeiten

Kulturelle VeranstaltungenBearbeiten

Sennfelder und Gochsheimer FriedensfesteBearbeiten

Die Sennfelder und Gochsheimer Friedensfeste, auch Sennfelder und Gochsheimer Kirchweihen, in den Gemeinden Sennfeld und Gochsheim gehen auf die Wiedererlangung der Reichsfreiheit und der Rechte auf freie Ausübung protestantischen Glaubens im Jahr 1649 zurück.[40] Beide Orte tragen den Titel ehemals kaiserlich unmittelbares und freies Reichsdorf. 2016 wurden beide Feste von der Deutschen UNESCO-Kommission in das Bundesweite Verzeichnis des immateriellen Kulturerbes aufgenommen.

 
Bühne der Passionsspiele Sömmersdorf

Fränkische Passionsspiele SömmersdorfBearbeiten

Alle fünf Jahre finden seit 1933 in Sömmersdorf die Fränkischen Passionsspiele statt. Im 700 Einwohner zählenden Dorf wirken bei den Aufführungen 400 Menschen mit. Bis ins Jahr 2018 wurden die Passionsspiele von etwa 300.000 Zuschauern besucht. Im Dorf wurden ein Passionsmuseum und ein Passionsgarten eröffnet.

Weitere VeranstaltungenBearbeiten

Eine außergewöhnliche Veranstaltung ist das Internationale Varieté Festival in Sennfeld mit führenden internationalen Künstlern, das etwa alle drei Jahre stattfindet. 2006 kamen zu diesem Event, für das am Sennfelder See immer ein großes Zelt errichtet wird, 15.000 Besucher.

Im Juni und Juli finden die Wernecker Schlosskonzerte im Schlosspark statt.

Weithin bekannt sind die Kirchweihen der beiden ehemals kaiserlich unmittelbaren und freien Reichsdörfer Sennfeld und Gochsheim vor den Toren Schweinfurts, die gleichzeitig am ersten Sonntag und Montag im September stattfinden, auf die Wiedererlangung der Reichsfreiheit 1649 zurückgehen und seitdem jedes Jahr mit traditionellen Trachten und dem Plantanz als Symbol der wiedererlangten Reichsfreiheit gefeiert werden. Am Sonntag danach finden die „Nachkirchweihen“ statt.

Am ersten Sonntag im Oktober wird in Gochsheim das Erntedankfest mit großem Festzug und blumengeschmückten Wagen gefeiert.

Von Mai bis Oktober finden in vielen Gemeinden Wein- und Hofschoppenfeste statt.

Ferner finden in der Kulturhalle Grafenrheinfeld kulturelle Veranstaltungen und Konzerte statt.[33]

MuseenBearbeiten

 
Museum Stammheim für Militär- und Zeitgeschichte

Orte mit KirchenburgenBearbeiten

Der Landkreis besitzt überdurchschnittlich viele Kirchenburgen. Sie finden sich in folgenden Orten:

Ortsbilder, Schlösser und KlösterBearbeiten

GemeindenBearbeiten

(Einwohner am 31. Dezember 2017[42])

Stadt

  1. Gerolzhofen (6899)

Märkte

  1. Oberschwarzach (1414)
  2. Stadtlauringen (4045)
  3. Werneck (10.177)

Weitere Gemeinden

  1. Bergrheinfeld (5345)
  2. Dingolshausen (1302)
  3. Dittelbrunn (7392)
  4. Donnersdorf (1944)
  5. Euerbach (3113)
  6. Frankenwinheim (970)
  7. Geldersheim (3099)
  8. Gochsheim (6286)
  9. Grafenrheinfeld (3382)
  10. Grettstadt (4282)
  11. Kolitzheim (5533)
  12. Lülsfeld (817)
  13. Michelau i.Steigerwald (1118)
  14. Niederwerrn (7800)
  15. Poppenhausen (4371)
  16. Röthlein (4506)
  17. Schonungen (7739)
  18. Schwanfeld (1834)
  19. Schwebheim (4140)
  20. Sennfeld (4520)
  21. Sulzheim (2028)
  22. Üchtelhausen (3862)
  23. Waigolshausen (2744)
  24. Wasserlosen (3355)
  25. Wipfeld (1088)

Verwaltungsgemeinschaften

  1. Gerolzhofen (Stadt Gerolzhofen, Markt Oberschwarzach, Gemeinden Dingolshausen, Donnersdorf, Frankenwinheim, Lülsfeld, Michelau i.Steigerwald und Sulzheim)
  2. Schwanfeld (Gemeinden Schwanfeld und Wipfeld)

Gemeindefreie Gebiete (35,29 km²)

  1. Bürgerwald (8,04 km²)
  2. Geiersberg (0,79 km²)
  3. Hundelshausen (11,12 km²)
  4. Nonnenkloster (1,21 km²)
  5. Stollbergerforst (4,18 km²)
  6. Vollburg (1,46 km²)
  7. Wustvieler Forst (8,49 km²)
SchweinfurtLandkreis Main-SpessartLandkreis Bad KissingenLandkreis Rhön-GrabfeldLandkreis HaßbergeLandkreis KitzingenLandkreis WürzburgLandkreis BambergNonnenkloster (Unterfranken)StollbergerforstBürgerwaldVollburgWustvieler ForstHundelshausen (gemeindefreies Gebiet)Geiersberg (gemeindefreies Gebiet)BergrheinfeldDingolshausenDittelbrunnDonnersdorfEuerbachFrankenwinheimGeldersheimGerolzhofenGochsheimGrafenrheinfeldGrettstadtKolitzheimLülsfeldMichelau im SteigerwaldNiederwerrnOberschwarzachPoppenhausen (Unterfranken)RöthleinSchonungenSchwanfeldSchwebheimSennfeldStadtlauringenSulzheim (Unterfranken)ÜchtelhausenWaigolshausenWasserlosenWerneckWipfeld 

Gemeinden des Landkreises vor der Gebietsreform 1971/78Bearbeiten

Vor der Gebietsreform hatte der Landkreis Schweinfurt 64 Gemeinden (siehe Liste unten).[43] (Die Gemeinden, die es heute noch gibt, sind fett geschrieben):

 
Gochsheim 1910. Von 1862 bis 1972 größte Gemeinde des Bezirksamtes bzw. Landkreises Schweinfurt
Frühere Gemeinde Heutige Gemeinde Heutiger Landkreis
Abersfeld Schonungen Landkreis Schweinfurt
Ballingshausen Stadtlauringen Landkreis Schweinfurt
Bergrheinfeld Bergrheinfeld Landkreis Schweinfurt
Brebersdorf Wasserlosen Landkreis Schweinfurt
Dittelbrunn Dittelbrunn Landkreis Schweinfurt
Dürrfeld Grettstadt Landkreis Schweinfurt
Ebertshausen Üchtelhausen Landkreis Schweinfurt
Eckartshausen Werneck Landkreis Schweinfurt
Egenhausen Werneck Landkreis Schweinfurt
Eßleben Werneck Landkreis Schweinfurt
Ettleben Werneck Landkreis Schweinfurt
Euerbach Euerbach Landkreis Schweinfurt
Forst Schonungen Landkreis Schweinfurt
Garstadt Bergrheinfeld Landkreis Schweinfurt
Geldersheim Geldersheim Landkreis Schweinfurt
Gochsheim Gochsheim Landkreis Schweinfurt
Grafenrheinfeld Grafenrheinfeld Landkreis Schweinfurt
Grettstadt Grettstadt Landkreis Schweinfurt
Hain Poppenhausen Landkreis Schweinfurt
Hambach Dittelbrunn Landkreis Schweinfurt
Hausen Schonungen Landkreis Schweinfurt
Heidenfeld Röthlein Landkreis Schweinfurt
Hergolshausen Waigolshausen Landkreis Schweinfurt
Hesselbach Üchtelhausen Landkreis Schweinfurt
Hirschfeld Röthlein Landkreis Schweinfurt
Holzhausen Dittelbrunn Landkreis Schweinfurt
Kronungen Poppenhausen Landkreis Schweinfurt
Kützberg Poppenhausen Landkreis Schweinfurt
Löffelsterz Schonungen Landkreis Schweinfurt
Madenhausen Üchtelhausen Landkreis Schweinfurt
Maibach Poppenhausen Landkreis Schweinfurt
Mainberg Schonungen Landkreis Schweinfurt
Marktsteinach Schonungen Landkreis Schweinfurt
Niederwerrn Niederwerrn Landkreis Schweinfurt
Obbach Euerbach Landkreis Schweinfurt
Obereuerheim Grettstadt Landkreis Schweinfurt
Oberwerrn Niederwerrn Landkreis Schweinfurt
Pfändhausen Dittelbrunn Landkreis Schweinfurt
Pfersdorf Poppenhausen Landkreis Schweinfurt
Poppenhausen Poppenhausen Landkreis Schweinfurt
Reichmannshausen Schonungen Landkreis Schweinfurt
Röthlein Röthlein Landkreis Schweinfurt
Rundelshausen Werneck Landkreis Schweinfurt
Schleerieth Werneck Landkreis Schweinfurt
Schnackenwerth Werneck Landkreis Schweinfurt
Schonungen Schonungen Landkreis Schweinfurt
Schraudenbach Werneck Landkreis Schweinfurt
Schwanfeld Schwanfeld Landkreis Schweinfurt
Schwebheim Schwebheim Landkreis Schweinfurt
Sennfeld Sennfeld Landkreis Schweinfurt
Sömmersdorf Euerbach Landkreis Schweinfurt
Stettbach Werneck Landkreis Schweinfurt
Theilheim Waigolshausen Landkreis Schweinfurt
Üchtelhausen Üchtelhausen Landkreis Schweinfurt
Untereuerheim Grettstadt Landkreis Schweinfurt
Vasbühl Werneck Landkreis Schweinfurt
Waigolshausen Waigolshausen Landkreis Schweinfurt
Waldsachsen Schonungen Landkreis Schweinfurt
Weipoltshausen Üchtelhausen Landkreis Schweinfurt
Werneck Werneck Landkreis Schweinfurt
Weyer Gochsheim Landkreis Schweinfurt
Wipfeld Wipfeld Landkreis Schweinfurt
Zell bei Schweinfurt Üchtelhausen Landkreis Schweinfurt
Zeuzleben Werneck Landkreis Schweinfurt

Kfz-KennzeichenBearbeiten

Am 1. Juli 1956 wurde dem Landkreis bei der Einführung der bis heute gültigen Kfz-Kennzeichen das Unterscheidungszeichen SW zugewiesen. Es wird durchgängig bis heute ausgegeben. Seit dem 10. Juli 2013 ist auch das Unterscheidungszeichen GEO (Gerolzhofen) erhältlich.

Siehe auchBearbeiten

LiteraturBearbeiten

  • Joseph Schwarzmeier: Geologische Karte von Bayern 1:25.000 – Blatt Nr. 5927 Schweinfurt mit Erläuterungen. Bayerisches Geologisches Landesamt, München 1982
  • Johannes Müller: Grundzüge der Naturgeographie von Unterfranken (=Fränkische Landschaft 1). Klett/Justus Perthes Verlag, Gotha 1996, ISBN 978-3623005003
  • Mehrere Autoren: Landkreis Schweinfurt. Zwischen Steigerwald und Rhön – Bekanntes und Verborgenes. Echter Verlag, Würzburg 1998, ISBN 978-3429009571
  • Ulrike Ratay: Reise durch Schweinfurt und das Schweinfurter Land – Ein Bildband mit über 190 Bildern (deutsch & englisch). Stürtz Verlag, Würzburg 2016, ISBN 978-3-8003-4178-8.
  • Mehrere Autoren: 50 historische Wirtshäuser in Unterfranken. Verlag Friedrich Pustet, Regensburg 2015, ISBN 978-3-7917-2710-3
  • Freizeitkarte Landkreis Schweinfurt 1:75.000. Städte-Verlag E. v. Wagner & J. Mitterhuber, Fellbach 2016, ISBN 978-3738103458
  • Wanderkarte Landkreis Schweinfurt 1:50.000 – Blatt Nr. 87. Fritsch Landkartenverlag, Hof 2014, ISBN 978-3861160878

WeblinksBearbeiten

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. Bayerisches Landesamt für Statistik – Tabelle 12411-001: Fortschreibung des Bevölkerungsstandes: Bevölkerung: Gemeinden, Stichtage (letzten 6) vom 13. September 2018 (Einwohnerzahlen auf Grundlage des Zensus 2011) (Hilfe dazu).
  2. Bayerisches Staatsministerium für Wissenschaft und Kunst: Immaterielles Kulturerbe. Abgerufen am 11. Dezember 2018.
  3. Kapelle in Ortsmitte, Höhenlinien interpoliert im BayernAtlas
  4. a b Bayerisches Geologisches Landesamt (Hrsg.): Geologische Karte von Bayern 1:500.000. 4., neubearb. Auflage. München 1996.
  5. Josef Schwarzmeier: Geologische Karte von Bayern 1:25.000 Blatt Nr. 5927 Schweinfurt mit Erläuterungen. Bayerisches Geologisches Landesamt, München 1982.
  6. Main Post Würzburg: Zu viel Nitrat im Grundwasser, 25. Juni 2017
  7. Verschiedene Autoren: Geographische Landesaufnahme: Die naturräumlichen Einheiten in Einzelblättern 1:200.000. Bundesanstalt für Landeskunde, Bad Godesberg 1952–1994. → Online-Karten
    • Blatt 140: Schweinfurt (Brigitte Schwenzer 1968; 43 S.)
    • Blatt 152: Würzburg (Horst Mensching, Günter Wagner 1963; 45 S.)
    • Blatt 153: Bamberg (Karl Albert Habbe 2004, in Mitteilungen der Fränkischen Geographischen Gesellschaft 2003/2004. S. 55–102; 48 S.)
  8. a b Regierung von Unterfranken/Regionalmanagement Schweinfurter Land. Abgerufen am 25. Juli 2018.
  9. Informationsbroschüre Stadt Schweinfurt. Weka Info-Verlag, Mering 2002, S. 6.
  10. BayernAtlas, Historische Karte
  11. Wilhelm Volkert (Hrsg.): Handbuch der bayerischen Ämter, Gemeinden und Gerichte 1799–1980. C. H. Beck, München 1983, ISBN 3-406-09669-7, S. 570.
  12. Wilhelm Volkert (Hrsg.): Handbuch der bayerischen Ämter, Gemeinden und Gerichte 1799–1980. C. H. Beck, München 1983, ISBN 3-406-09669-7, S. 97.
  13. a b c Bayerisches Landesamt für Statistik und Datenverarbeitung
  14. Eintrag zum Wappen des Landkreises Schweinfurt in der Datenbank des Hauses der Bayerischen Geschichte, abgerufen am 4. September 2017.
  15. Statistik der sozialversicherungspflichtig Beschäftigten in Unterfranken, Stand 31. Dezember 2004 (Memento vom 19. Juli 2011 im Internet Archive), auf dem Webportal „Unterfranken in Zahlen“ der Regierung von Unterfranken, abgerufen am 2. Januar 2014.
  16. Wirtschaft in Mainfranken, April 2016, S. 25.
  17. Angabe Bayerisches Landesamt für Statistik
  18. tz München: So viel Wohnung gibt's für Ihren Lohn, 17. August 2016, S. 7.
  19. Historie. In: www.fis-gmbh.de. Abgerufen am 31. Oktober 2016.
  20. https://www.fis-gmbh.de/ abgerufen am 14. Februar 2016.
  21. Archivierte Kopie (Memento des Originals vom 22. Februar 2014 im Internet Archive)   Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.winora-group.de abgerufen am 14. Februar 2016.
  22. http://www.tvtouring.de/mediathek/video/winora-verkauft-hercules/ abgerufen am 14. Februar 2016.
  23. Schweinfurter Tagblatt: Ruhe sanft Husqvarna Gochsheim. 26. Oktober 2010.
  24. http://www.schaeflein-ag.de/ abgerufen am 13. April 2016.
  25. TV Touring Schweinfurt: SuedLink – TenneT veröffentlicht mögliche Trassenverläufe, 27. September 2016.
  26. Der Spiegel: Hier soll die neue Energieautobahn verlaufen. 5. Februar 2014.
  27. Regionaldatenbank Deutschland
  28. a b c Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten Schweinfurt; Angaben im April 2016.
  29. TV Touring Schweinfurt, 15. April 2016.
  30. (Memento des Originals vom 28. April 2016 im Internet Archive)   Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.slowfood.de abgerufen am 28. April 2016.
  31. Das Weinbuch, Naumann und Göbel Verlag, Sonderausgabe für Planet Medien AG, Zug, S. 35.
  32. Whisky.de/Martin Mößlein. Abgerufen am 25. August 2018.
  33. a b Wirtschaft in Mainfranken: Die Kulturhalle Grafenrheinfeld – Ein attraktiver Veranstaltungsort, vor den Toren der Stadt Schweinfurt. September 2012, S. 49.
  34. a b c http://steigerwald-zentrum.de/ abgerufen am 2. April 2016.
  35. a b Wirtschaft in Mainfranken, März 2016, S. 42.
  36. TV Touring Schweinfurt, 2. März 2016.
  37. Schweinfurter Tagblatt: „Das Absperrgitter kann hoch gehen“, 5. März 2016, S. 29.
  38. Golf Club Schweinfurt. (Nicht mehr online verfügbar.) Archiviert vom Original am 15. November 2016; abgerufen am 15. November 2016.   Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.golfclub-schweinfurt.de
  39. Golfakademie Hoppachshof. Abgerufen am 15. November 2016.
  40. Bayerisches Staatsministerium für Wissenschaft und Kunst: Immaterielles Kulturerbe. Abgerufen am 11. Dezember 2018.
  41. Friedrich Rueckert Poetikum – Oberlauringen. Abgerufen am 28. Juni 2017.
  42. Bayerisches Landesamt für Statistik – Tabelle 12411-001: Fortschreibung des Bevölkerungsstandes: Bevölkerung: Gemeinden, Stichtage (letzten 6) vom 13. September 2018 (Einwohnerzahlen auf Grundlage des Zensus 2011) (Hilfe dazu).
  43. Michael Rademacher: Deutsche Verwaltungsgeschichte von der Reichseinigung 1871 bis zur Wiedervereinigung 1990. schweinfurt.html. (Online-Material zur Dissertation, Osnabrück 2006).