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Landkreis Landsberg am Lech

Landkreis in Bayern
Wappen Deutschlandkarte
Wappen des Landkreises Landsberg am Lech Deutschlandkarte, Position des Landkreises Landsberg am Lech hervorgehobenKoordinaten: 48° 1′ N, 10° 57′ O
Basisdaten
Bundesland: Bayern
Regierungsbezirk: Oberbayern
Verwaltungssitz: Landsberg am Lech
Fläche: 804,38 km2
Einwohner: 120.071 (31. Dez. 2018)[1]
Bevölkerungsdichte: 149 Einwohner je km2
Kfz-Kennzeichen: LL
Kreisschlüssel: 09 1 81
Kreisgliederung: 31 Gemeinden
Adresse der
Kreisverwaltung:
Von-Kühlmann-Straße 15
86899 Landsberg am Lech
Website: www.landkreis-landsberg.de
Landrat: Thomas Eichinger (CSU)
Lage des Landkreises Landsberg am Lech in Bayern
Weiden in der OberpfalzStraubingWürzburgSchwabachSchweinfurtRegensburgRosenheimNürnbergNürnbergPassauLandshutMemmingenKaufbeurenKempten (Allgäu)IngolstadtFürthHofErlangenCoburgBayreuthBambergAugsburgMünchenAschaffenburgAmbergAnsbachLandkreis WürzburgLandkreis Wunsiedel im FichtelgebirgeLandkreis Weißenburg-GunzenhausenLandkreis Weilheim-SchongauLandkreis UnterallgäuLandkreis TraunsteinLandkreis TirschenreuthLandkreis Straubing-BogenLandkreis StarnbergLandkreis SchweinfurtLandkreis SchwandorfLandkreis Rottal-InnLandkreis RothLandkreis RosenheimLandkreis Rhön-GrabfeldLandkreis RegensburgLandkreis Pfaffenhofen an der IlmLandkreis RegenLandkreis PassauLandkreis OstallgäuLandkreis OberallgäuLandkreis Nürnberger LandLandkreis Neu-UlmLandkreis Neustadt an der WaldnaabLandkreis Neustadt an der Aisch-Bad WindsheimLandkreis Neumarkt in der OberpfalzLandkreis Neuburg-SchrobenhausenLandkreis MünchenLandkreis Mühldorf am InnLandkreis MiltenbergLandkreis MiesbachLandkreis Main-SpessartLandkreis Lindau (Bodensee)Landkreis LichtenfelsLandkreis LandshutLandkreis Landsberg am LechLandkreis KulmbachLandkreis KronachLandkreis KitzingenLandkreis KelheimLandkreis HofLandkreis HaßbergeLandkreis GünzburgLandkreis Garmisch-PartenkirchenLandkreis FürthLandkreis FürstenfeldbruckLandkreis Freyung-GrafenauLandkreis FreisingLandkreis ForchheimLandkreis Erlangen-HöchstadtLandkreis ErdingLandkreis EichstättLandkreis EbersbergLandkreis Donau-RiesLandkreis Dingolfing-LandauLandkreis Dillingen an der DonauLandkreis DeggendorfLandkreis DachauLandkreis CoburgLandkreis ChamLandkreis Berchtesgadener LandLandkreis BayreuthLandkreis BambergLandkreis Bad Tölz-WolfratshausenLandkreis Bad KissingenLandkreis AugsburgLandkreis AschaffenburgLandkreis AnsbachLandkreis Amberg-SulzbachLandkreis AltöttingLandkreis Aichach-FriedbergBodenseeSchweizÖsterreichBaden-WürttembergHessenTschechienSachsenThüringenKarte
Über dieses Bild
Der Lech bei Kinsau
Ammersee in Schondorf
Landsberg am Lech von Südwesten

Der Landkreis Landsberg am Lech liegt im Westen des bayerischen Regierungsbezirkes Oberbayern.

Inhaltsverzeichnis

GeographieBearbeiten

LageBearbeiten

Der Landkreis liegt im Westen von Oberbayern und grenzt dort an den Regierungsbezirk Schwaben. Er umfasst 31 Gemeinden mit einer Gesamtfläche von 804 km². Bestimmendes Bild des Kreises sind der Lech mit seinen zahlreichen Staustufen, der Ammersee, die im Süden bis an das Alpenvorland reichenden Landgemeinden und die an der Kreuzung der Bundesautobahn 96 (München-Lindau) mit der Bundesstraße 17 (Augsburg-Füssen-Österreich) gelegene Große Kreisstadt Landsberg am Lech. Der niedrigste Punkt liegt mit 521 Metern bei Unterbergen, der höchste mit 853 Metern im Sachsenrieder Forst bei Dietlried.

Der Landkreis hat Anteil an den Naturräumen Lechfeld, Ammersee und Pfaffenwinkel.

FlächennutzungBearbeiten

Siedlungs- und Verkehrsflächen im Landkreis nehmen 11,1 % der Gesamtfläche ein. Die Agrarflächen haben an der Gesamtfläche des Landkreises einen Anteil von 82,2 %, davon entfallen auf Landwirtschaftsflächen 54,2 % und auf Waldflächen 28 %. Während der Norden des Landkreises relativ waldarm ist, weist der südliche Teil einen hohen Anteil an Waldflächen und große geschlossene Waldgebiete auf, wie etwa den Sachsenrieder Forst und den Forst Bayerdießen.

SprachgrenzeBearbeiten

Durch den Landkreis läuft, im Wesentlichen entlang des Lechs, die bairisch-alemannische Sprachgrenze. Innerhalb weniger Kilometer sind oft deutliche Unterschiede im örtlichen Dialekt auszumachen.

Charakteristisch für den Landkreis ist der Lechrainer Dialekt.

NachbarkreiseBearbeiten

Der Landkreis grenzt im Uhrzeigersinn im Norden beginnend an die Landkreise Aichach-Friedberg, Fürstenfeldbruck, Starnberg, Weilheim-Schongau, Ostallgäu und Augsburg.

GeschichteBearbeiten

Vor 1800Bearbeiten

Erste gesicherte Siedlungsspuren ca. 4000–1800 v. Chr. gibt es südlich von Pestenacker. Zahlreiche Grabhügelfelder und keltische Viereckschanzen sind aus der Bronzezeit (etwa 1550–1250 v. Chr.) und vor allem aus der Hallstattzeit (700–450 v. Chr.) erhalten. Ab 15 v. Chr. gehörte das Gebiet zur römischen Provinz Rätien. Westlich des Lechs führte die Via Claudia von Augsburg nach Verona. Epfach (Abodiacum) war eine bedeutende provinzialrömische Kleinsiedlung.

Nach dem Ende der römischen Herrschaft erfolgte im 5./6. Jahrhundert die Landnahme durch Alemannen und Bajuwaren. Im Hochmittelalter wurde das Gebiet von den Grafen von Dießen-Andechs und den Welfen beherrscht, die im 13. Jahrhundert von den Wittelsbachern beerbt wurden. Sie gründeten das herzogliche Landgericht Landsberg, das weit über die Grenzen des heutigen Landkreises nach Nordosten (Moorenweis, Jesenwang) und Süden (Wessobrunn, Rottenbuch) ausgriff.

Der Landrichter von Landsberg übte in Vertretung des Landesherrn die Hochgerichtsbarkeit, in zahlreichen Orten auch die niedere Gerichtsbarkeit aus. Daneben entstanden innerhalb des Landgerichts über 30 Hofmarken, in denen Adelige oder Klöster die niedere Gerichtsbarkeit unterhielten. Die letzten dieser Patrimonialgerichte und Hofmarken werden erst 1848 aufgelöst.

LandgerichteBearbeiten

1803 wurden die Landgerichte neu geordnet bzw. teilweise auch neu errichtet. Das bisherige herzogliche Landgericht Landsberg wurde umgewandelt in ein bayrisches Landgericht älterer Ordnung; seine Aufgaben und sein Territorium wurden neu umschrieben. Es umfasste danach die meisten Orte des heutigen Landkreises, doch wurden damals einige Orte im Süden des alten Landgerichts den Landgerichten Schongau und Weilheim zugeschlagen. Bei der Errichtung des Landgerichts Bruck (später Fürstenfeldbruck) 1823 musste das Landgericht Landsberg im Nordosten einige Gemeinden an das neue Landgericht abgeben.

BezirksamtBearbeiten

1862 wurde aus 18 Gemeinden des Landgerichts Landsberg ein neues Landgericht Dießen a.Ammersee errichtet. Dieses bildete zusammen mit dem Landgericht Landsberg das Bezirksamt Landsberg als Verwaltungsbehörde unter einem Kgl. Bezirksamtmann.[2] Jedoch wurde 1879 das Landgericht Dießen bereits wieder aufgelöst. Auf die Bezirksstruktur hatte dies keine Auswirkungen.

Am 1. November 1874 wurde das Bezirksamt Landsberg um Gemeinden des Bezirksamtes Schongau vergrößert.

Am 1. Juni 1877 schied die Stadt Landsberg am Lech aus dem Bezirksamt Landsberg am Lech aus und wurde eine kreisunmittelbare Stadt.

Am 1. April 1881 wurde die Gemeinde Raisting an das Bezirksamt Weilheim in Oberbayern abgetreten.

Am 1. Januar 1914 gab das Bezirksamt Landsberg am Lech die Gemeinde Unterbergen an das Bezirksamt Friedberg ab. Am 1. Januar 1915 folgte Schmiechen.

LandkreisBearbeiten

Am 1. Januar 1939 wurde wie sonst überall im Deutschen Reich die Bezeichnung Landkreis eingeführt.[3] So wurde aus dem Bezirksamt der Landkreis Landsberg am Lech. Der erste Landrat war Hermann Loew (bis 1942).

Am 1. April 1940 wurde die Stadt Landsberg am Lech wieder in den Landkreis eingegliedert, doch wurde dies am 1. April 1948 wieder rückgängig gemacht.

Im Zuge der Gebietsreform in Bayern wurde der Landkreis Landsberg am Lech am 1. Juli 1972 deutlich vergrößert. Neu zum Landkreis hinzu kamen

2002 wurde die Schreibweise des Namens offiziell von „Landsberg a.Lech“ in „Landsberg am Lech“ geändert.

EinwohnerentwicklungBearbeiten

Der Landkreis Landsberg am Lech gewann von 1988 bis 2008 rund 28.000 Einwohner hinzu bzw. wuchs um ca. 33 % - eine der stärksten Bevölkerungszunahmen in Bayern im genannten Zeitraum. Die nachfolgenden Einwohnerzahlen beziehen sich auf den Gebietsstand vom 25. Mai 1987.

Jahr 1840 1871 1900 1925 1939 1950 1961 1970 1987 1991 1995 2000 2005 2010 2015
Einwohnerzahl[5] 28.571 32.287 36.358 42.788 45.528 67.220 64.276 70.313 83.612 92.623 99.557 105.939 112.080 114.626 117.657

BaudenkmälerBearbeiten

PolitikBearbeiten

Kreistagswahl 2014
Wahlbeteiligung: 57,8 % (–2,8 %p)
 %
50
40
30
20
10
0
40,7 %
17,4 %
10,9 %
10,8 %
5,8 %
4,9 %
4,5 %
3,5 %
1,5 %
Gewinne und Verluste
im Vergleich zu 2008
 %p
   4
   2
   0
  -2
  -4
-2,8 %p
+3,9 %p
-2,9 %p
+1,1 %p
+0,1 %p
-2,4 %p
+1,5 %p
+3,5 %p
-2,0 %p

LandratBearbeiten

Als stellvertretende Landräte amtieren seit 2002 Peter Ditsch (CSU) und seit 2014 Ulla Kurz (SPD).

KreistagBearbeiten

Sitzverteilung im Kreistag
Jahr CSU Grüne SPD FW BP UBV ÖDP Lkr. Mitte FDP gesamt Wahlbeteiligung
2014 24 10 7 6 4 3 3 2 1 60 57,8 %
2008 27 8 8 6 3 4 2 n. k. 2 60 60,6 %
2002 30 5 11 5 2 4 2 n. k. 1 60 63,9 %

UBV: Unabhängige Bürgervereinigung

Lkr. Mitte: Landkreis Mitte

n. k.: nicht kandidiert

WappenBearbeiten

Unter einem von Weiß und Blau gerauteten Schildhaupt, gespalten von Rot und Silber, vorne ein goldener Adler, hinten ein aufsteigender roter Löwe.

Wirtschaft und InfrastrukturBearbeiten

Im Zukunftsatlas 2016 belegte der Landkreis Landsberg am Lech Platz 71 von 402 Landkreisen, Kommunalverbänden und kreisfreien Städten in Deutschland und zählt damit zu den Orten mit „hohen Zukunftschancen“.[6]

Neben der Landwirtschaft ist das Handwerk ein wichtiger Faktor der gewerblichen Wirtschaft. Betriebe mit überregionaler Bedeutung sind im Landkreis Landsberg ebenfalls ansässig, so zum Beispiel die Firma Hilti in Kaufering, die Firma Hirschvogel in Denklingen, die Rational AG (Heißluftgeräte), die Pannenhilfezentrale Süddeutschland und das Technikzentrum des ADAC in Landsberg am Lech sowie Webasto in Utting am Ammersee und Landsberg am Lech oder Klausner Holz Bayern.

Die Luftwaffe der Bundeswehr unterhält in Penzing einen Fliegerhorst und in Landsberg die Welfenkaserne.

Im Oktober 2018 lag die Arbeitslosenquote im Landkreis Landsberg am Lech bei 2,1 %.

VerkehrBearbeiten

Die beiden Knotenpunkte des Eisenbahnnetzes in diesem Kreis – Kaufering und Geltendorf – liegen an der 1872/73 eröffneten Staatsbahnlinie München–Buchloe, auf der auch die Fernzüge in die Schweiz verkehren.

Von Kaufering führte schon 1872 eine Strecke nach der Kreisstadt Landsberg, die 1886 als Fuchstalbahn lechaufwärts bis Schongau weitergebaut wurde. Nach Norden entstand bereits 1877 die Lechfeldbahn als Verbindung nach Augsburg.

In Geltendorf kreuzt seit 1898 die Ammerseebahn AugsburgWeilheim mit der Ostwestlinie MünchenBuchloe.

Von 1907 bis 1929 führte die erste Zahnradbahn Bayerns, die Kinsauer Zahnradbahn, als Werksbahn vom Bahnhof Kinsau an der Fuchstalbahn zur am Lech gelegenen Holzstofffabrik.[7]

Von den 90 Streckenkilometern, die das Netz umfasst, wurden 23 km der Strecke Landsberg–Schongau (Fuchstalbahn) für den regulären Personenverkehr stillgelegt; den Güterverkehr auf dieser Strecke bedient die Augsburger Localbahn GmbH.

Die in Ost-West-Richtung verlaufende Bundesautobahn 96 verbindet den Bodensee mit München. Die B 17 (teilweise als Romantische Straße) führt von Augsburg in den Raum Füssen und Tirol.

GemeindenBearbeiten

(Einwohner am 31. Dezember 2018[8])

Stadt

  1. Landsberg am Lech, Große Kreisstadt (29.132)

Märkte

  1. Dießen am Ammersee (10.599)
  2. Kaufering (10.355)

Weitere Gemeinden

  1. Apfeldorf (1139)
  2. Denklingen (2786)
  3. Eching am Ammersee (1729)
  4. Egling an der Paar (2312)
  5. Eresing (1911)
  6. Finning (1926)
  7. Fuchstal (3874)
  8. Geltendorf (5577)
  9. Greifenberg (2253)
  10. Hofstetten (1895)
  11. Hurlach (1875)
  12. Igling (2522)
  13. Kinsau (1044)
  14. Obermeitingen (1759)
  15. Penzing (3633)
  16. Prittriching (2496)
  17. Pürgen (3548)
  18. Reichling (1700)
  19. Rott (1618)
  20. Scheuring (1971)
  21. Schondorf am Ammersee (3969)
  22. Schwifting (1035)
  23. Thaining (1047)
  24. Unterdießen (1487)
  25. Utting am Ammersee (4536)
  26. Vilgertshofen (2676)
  27. Weil (3833)
  28. Windach (3834)

Gemeindefreies Gebiet

  1. Ammersee (47,42 km²)
AmmerseeLandkreis Aichach-FriedbergLandkreis AugsburgLandkreis OstallgäuLandkreis Weilheim-SchongauLandkreis StarnbergLandkreis FürstenfeldbruckWindachWeil (Oberbayern)Utting am AmmerseeUnterdießenThainingPürgenSchwiftingSchondorf am AmmerseeScheuringRott (Landkreis Landsberg am Lech)ReichlingPrittrichingVilgertshofenPenzing (Bayern)ObermeitingenLandsberg am LechKinsauKauferingIglingHurlachHofstetten (Oberbayern)GreifenbergGeltendorfFuchstalFinningEresingEgling an der PaarEching am AmmerseeDießen am AmmerseeDenklingenApfeldorf 

Verwaltungsgemeinschaften

  1. Fuchstal
    (Gemeinden Fuchstal und Unterdießen)
  2. Igling
    (Gemeinden Hurlach, Igling und Obermeitingen)
  3. Prittriching
    (Gemeinden Prittriching und Scheuring)
  4. Pürgen
    (Gemeinden Hofstetten, Pürgen und Schwifting)
  5. Reichling
    (Gemeinden Apfeldorf, Kinsau, Reichling, Rott, Thaining und Vilgertshofen)
  6. Schondorf am Ammersee
    (Gemeinden Eching am Ammersee, Greifenberg und
    Schondorf am Ammersee)
  7. Windach
    (Gemeinden Eresing, Finning und Windach)

Gemeinden des Landkreises vor der Gebietsreform 1971/78Bearbeiten

 
Lage in Bayern

Bis zur Gebietsreform 1971/78 hatte der Landkreis Landsberg am Lech 59 Gemeinden (siehe Liste unten).[9] Die Stadt Landsberg am Lech selbst war eine kreisfreie Stadt.

Im Westen grenzte der Landkreis an den Landkreis Kaufbeuren, im Nordwesten an den Landkreis Schwabmünchen, im Norden an den Landkreis Friedberg, im Nordosten an den Landkreis Fürstenfeldbruck, im Osten an den Landkreis Starnberg, im Südosten an den Landkreis Weilheim in Oberbayern und im Süden an den Landkreis Schongau. Die kreisfreie Stadt Landsberg am Lech wurde fast vollständig vom Landkreis umschlossen.

Letzte Änderungen vor der Gebietsreform 1971/78 waren am 1. April 1939 der Zusammenschluss der Gemeinden Oberwindach und Unterwindach zur Gemeinde Windach und die Eingliederung der Gemeinde Sankt Georgen in den Markt Dießen a.Ammersee.

In der Tabelle werden die Gemeinden des Landkreises Landsberg am Lech vor der Gemeindegebietsreform 1971/78 dargestellt.[10][11] Die Gemeinden, die heute noch existieren, werden fett dargestellt.

frühere Gemeinde heutige Gemeinde
Beuerbach Weil
Beuern Greifenberg
Dettenhofen Dießen a.Ammersee
Dettenschwang Dießen a.Ammersee
Dießen a.Ammersee (Markt) Dießen a.Ammersee
Eching a.Ammersee Eching a.Ammersee
Egling a.d.Paar Egling a.d.Paar
Entraching Finning
Epfenhausen Penzing
Eresing Eresing
Erpfting Landsberg am Lech
Geretshausen Weil
Greifenberg Greifenberg
Hagenheim Hofstetten
Hechenwang Windach
Heinrichshofen Egling a.d.Paar
Hofstetten Hofstetten
Holzhausen bei Buchloe Igling
Hurlach Hurlach
Issing Vilgertshofen
Kaltenberg Geltendorf
Kaufering Kaufering
Lengenfeld Pürgen
Ludenhausen Reichling
Mundraching Vilgertshofen
Oberbergen Penzing
Oberfinning Finning
Oberigling Igling
Obermeitingen Obermeitingen
Obermühlhausen Dießen a.Ammersee
Oberschondorf Schondorf a.Ammersee
Penzing Penzing
Pestenacker Weil
Petzenhausen Weil
Pflugdorf Vilgertshofen
Pitzling Landsberg am Lech
Prittriching Prittriching
Pürgen Pürgen
Ramsach Penzing
Reisch Landsberg am Lech
Rieden am Ammersee Dießen a.Ammersee
Rott Rott
Scheuring Scheuring
Schöffelding Windach
Schwabhausen b.Landsberg Weil
Schwifting Schwifting
Stadl Vilgertshofen
Stoffen Pürgen
Thaining Thaining
Ummendorf Pürgen
Unterfinning Finning
Unterigling Igling
Untermühlhausen Penzing
Unterschondorf Schondorf a.Ammersee
Utting a.Ammersee Utting a.Ammersee
Walleshausen Geltendorf
Weil Weil
Windach Windach
Winkl Prittriching

Siehe auchBearbeiten

SchutzgebieteBearbeiten

Kfz-KennzeichenBearbeiten

Am 1. Juli 1956 wurde dem Landkreis bei der Einführung der bis heute gültigen Kfz-Kennzeichen das Unterscheidungszeichen LL zugewiesen. Es wird durchgängig bis heute ausgegeben.

LiteraturBearbeiten

  • Bernhard Müller-Hahl (Hrsg.): Heimatbuch für den Landkreis Landsberg am Lech mit Stadt und allen Gemeinden. 2. überarbeitete Auflage. Landratsamt, Landsberg 1982 (Zwischen Lech und Ammersee 1, ZDB-ID 2295702-9).
  • Bernhard Müller-Hahl (Hrsg.): Sagen und Legenden. Landsberg nach 1918. Landratsamt, Landsberg 1979 (Zwischen Lech und Ammersee 5 (recte 6)).
  • Heide Weißhaar-Kiem (Konzeption und Schriftleitung), Sonia Fischer (Redaktion): Landkreis Landsberg am Lech. Heimat zwischen Oberbayern und Schwaben. Herausgegeben vom Landkreis Landsberg am Lech. EOS, St. Ottilien 2010, ISBN 978-3-8306-7437-5.

WeblinksBearbeiten

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. Bayerisches Landesamt für Statistik – Tabelle 12411-001: Fortschreibung des Bevölkerungsstandes: Bevölkerung: Gemeinden, Stichtage (letzten 6) vom 10. Juli 2019 (Einwohnerzahlen auf Grundlage des Zensus 2011) (Hilfe dazu).
  2. Wilhelm Volkert (Hrsg.): Handbuch der bayerischen Ämter, Gemeinden und Gerichte 1799–1980. C. H. Beck, München 1983, ISBN 3-406-09669-7, S. 506.
  3. Wilhelm Volkert (Hrsg.): Handbuch der bayerischen Ämter, Gemeinden und Gerichte 1799–1980. C. H. Beck, München 1983, ISBN 3-406-09669-7, S. 97.
  4. Verordnung zur Neugliederung Bayerns in Landkreise und kreisfreie Städte vom 27. Dezember 1971
  5. Statistik für den Landkreis, abgerufen am 21. Januar 2011
  6. Zukunftsatlas 2016. (Nicht mehr online verfügbar.) Archiviert vom Original am 2. Oktober 2017; abgerufen am 23. März 2018.   Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.prognos.com
  7. Rasch: Die Nebenbahnen zwischen Ammersee, Lech und Wertach. Mit Ammerseebahn, Pfaffenwinkelbahn & Co rund um den Bayerischen Rigi. 2011, S. 244–248.
  8. Bayerisches Landesamt für Statistik – Tabelle 12411-001: Fortschreibung des Bevölkerungsstandes: Bevölkerung: Gemeinden, Stichtage (letzten 6) vom 10. Juli 2019 (Einwohnerzahlen auf Grundlage des Zensus 2011) (Hilfe dazu).
  9. Amtliches Ortsverzeichnis für Bayern 1964
  10. Michael Rademacher: Deutsche Verwaltungsgeschichte von der Reichseinigung 1871 bis zur Wiedervereinigung 1990. Landkreis Landsberg am Lech. (Online-Material zur Dissertation, Osnabrück 2006).
  11. BayernViewer der Bayerischen Vermessungsverwaltung (abgerufen am 20. Juli 2010)