Landkreis Freising

Landkreis in Bayern

Der Landkreis Freising liegt im Nordosten des bayerischen Regierungsbezirks Oberbayern und gehört zur Region München. Die Nähe zur bayerischen Landeshauptstadt München wie auch die sehr gute Verkehrsinfrastruktur (mit dem auf dem Landkreisgebiet gelegenen Flughafen München und der sehr guten Nahverkehrsanbindung an München als Teil des Münchener Verkehrsverbundes) machen den Landkreis Freising zu einem der begehrtesten und wachstumsstärksten Wirtschafts- und Wohnstandorte in Deutschland. Im aktuellen Wirtschaftskraft-Ranking der Zeitschrift Focus belegt er Platz 3 unter allen deutschen Landkreisen, nach den Nachbarlandkreisen München und Pfaffenhofen.[2]

Wappen Deutschlandkarte
Wappen des Landkreises Freising Deutschlandkarte, Position des Landkreises Freising hervorgehoben

Koordinaten: 48° 27′ N, 11° 44′ O

Basisdaten
Bundesland: Bayern
Regierungsbezirk: Oberbayern
Verwaltungssitz: Freising
Fläche: 799,83 km2
Einwohner: 180.007 (31. Dez. 2019)[1]
Bevölkerungsdichte: 225 Einwohner je km2
Kfz-Kennzeichen: FS
Kreisschlüssel: 09 1 78
Kreisgliederung: 24 Gemeinden
Adresse der
Kreisverwaltung:
Landshuter Straße 31
85356 Freising
Website: www.kreis-freising.de
Landrat: Helmut Petz (FW)
Lage des Landkreises Freising in Bayern
Weiden in der OberpfalzStraubingWürzburgSchwabachSchweinfurtRegensburgRosenheimNürnbergNürnbergPassauLandshutMemmingenKaufbeurenKempten (Allgäu)IngolstadtFürthHofErlangenCoburgBayreuthBambergAugsburgMünchenAschaffenburgAmbergAnsbachLandkreis WürzburgLandkreis Wunsiedel im FichtelgebirgeLandkreis Weißenburg-GunzenhausenLandkreis Weilheim-SchongauLandkreis UnterallgäuLandkreis TraunsteinLandkreis TirschenreuthLandkreis Straubing-BogenLandkreis StarnbergLandkreis SchweinfurtLandkreis SchwandorfLandkreis Rottal-InnLandkreis RothLandkreis RosenheimLandkreis Rhön-GrabfeldLandkreis RegensburgLandkreis Pfaffenhofen an der IlmLandkreis RegenLandkreis PassauLandkreis OstallgäuLandkreis OberallgäuLandkreis Nürnberger LandLandkreis Neu-UlmLandkreis Neustadt an der WaldnaabLandkreis Neustadt an der Aisch-Bad WindsheimLandkreis Neumarkt in der OberpfalzLandkreis Neuburg-SchrobenhausenLandkreis MünchenLandkreis Mühldorf am InnLandkreis MiltenbergLandkreis MiesbachLandkreis Main-SpessartLandkreis Lindau (Bodensee)Landkreis LichtenfelsLandkreis LandshutLandkreis Landsberg am LechLandkreis KulmbachLandkreis KronachLandkreis KitzingenLandkreis KelheimLandkreis HofLandkreis HaßbergeLandkreis GünzburgLandkreis Garmisch-PartenkirchenLandkreis FürthLandkreis FürstenfeldbruckLandkreis Freyung-GrafenauLandkreis FreisingLandkreis ForchheimLandkreis Erlangen-HöchstadtLandkreis ErdingLandkreis EichstättLandkreis EbersbergLandkreis Donau-RiesLandkreis Dingolfing-LandauLandkreis Dillingen an der DonauLandkreis DeggendorfLandkreis DachauLandkreis CoburgLandkreis ChamLandkreis Berchtesgadener LandLandkreis BayreuthLandkreis BambergLandkreis Bad Tölz-WolfratshausenLandkreis Bad KissingenLandkreis AugsburgLandkreis AschaffenburgLandkreis AnsbachLandkreis Amberg-SulzbachLandkreis AltöttingLandkreis Aichach-FriedbergBodenseeSchweizÖsterreichBaden-WürttembergHessenTschechienSachsenThüringenKarte
Über dieses Bild
Mariendom in Freising
Kastulusmünster in Moosburg
Topographie des Landkreisgebiets

GeographieBearbeiten

LageBearbeiten

Das Kreisgebiet umfasst im Wesentlichen zwei Landschaften: Neben dem Donau-Isar-Hügelland im Norden und in der Mitte des Landkreises, welches auch den weitaus größeren Anteil der Landkreisfläche einnimmt, finden sich im äußersten Süden und an der östlichen Landkreisgrenze noch Ausläufer der Münchener Schotterebene in Form des Freisinger und Erdinger Mooses. Als Gewässer erster Ordnung durchziehen Isar, Amper und Glonn das Landkreisgebiet. Während die Isar von Süd-West nach Nord-Ost fließt, fließen ihr Nebenfluss Amper und deren Nebenfluss Glonn in west-östlicher Richtung durch das Kreisgebiet.

Wichtige OrteBearbeiten

Die größten Orte sind die Große Kreisstadt Freising und die Gemeinde Neufahrn, gefolgt von der Stadt Moosburg. Die älteste Stadt im Landkreis ist Moosburg, das 1331 das Stadtrecht erhielt, vor Freising (1359).

NachbarkreiseBearbeiten

Der Landkreis grenzt im Uhrzeigersinn im Norden beginnend an die Landkreise Kelheim, Landshut, Erding, München, Dachau und Pfaffenhofen an der Ilm.

GeschichteBearbeiten

LandgerichteBearbeiten

Das Kreisgebiet gehörte schon vor 1803 überwiegend zu Bayern und war den Landgerichten Kranzberg und Moosburg zugeordnet. Lediglich das Fürstbistum Freising mit der Stadt Freising war ein eigenes geistliches Herrschaftsgebiet, das 1802 säkularisiert und dem Kurfürstentum Bayern eingegliedert wurde. 1803 wurde dann das Landgericht Moosburg unverändert in die neue Organisation des Landes übernommen. Anfang 1804 wurde das Landgericht Kranzberg aufgelöst und das in Freising neu errichtet. Die beiden Landgerichte Freising und Moosburg gehörten seit 1808 zum Isarkreis (ab 1838 Oberbayern).

Landrichter
  • Karl Freiherr von Stromer (ab 1804)
  • Maximilian von Ockl (ab 1805)
  • Franz Bernhard Grosch (1817–1849)
  • Karl Breidenbach (1849–1862)

BezirksamtBearbeiten

1862 wurden beide Landgerichtsbezirke in administrativer Hinsicht zum Bezirksamt Freising vereinigt.[3] Erster Bezirksamtmann wurde der vorherige Landrichter Karl Breidenbach.

Am 1. Juli 1862 schied die Stadt Freising aus dem Bezirksamt aus und wurde eine kreisunmittelbare Stadt.

Am 1. Januar 1905 wurde die Gemeinde Neustift in die Stadt Freising eingegliedert.

Am 1. Februar 1927 wurde das Bezirksamt Freising um die Gemeinde Pfrombach des Bezirksamtes Erding vergrößert.

LandkreisBearbeiten

Am 1. Januar 1939 wurde wie sonst überall im Deutschen Reich die Bezeichnung Landkreis eingeführt.[4] So wurde aus dem Bezirksamt der Landkreis Freising.

Am 1. April 1940 wurde Freising in den Landkreis Freising eingegliedert, doch wurde dies am 8. Februar 1946 wieder rückgängig gemacht. Im Rahmen der Gebietsreform in Bayern wurde der Landkreis am 1. Juli 1972 vergrößert. Die Stadt Freising wurde wieder in den Landkreis eingegliedert und erhielt für den Verlust der Kreisfreiheit den Status einer Großen Kreisstadt. Neu zum Landkreis kamen außerdem die Gemeinden Au in der Hallertau, Berg, Enzelhausen, Grafendorf, Grünberg, Günzenhausen, Haslach, Osseltshausen, Osterwaal, Rudertshausen und Tegernbach aus dem aufgelösten Landkreis Mainburg sowie die Gemeinde Fahrenzhausen des Landkreises Dachau.[5]

Am 1. Mai 1978 wurde der Ortsteil Goldach der Gemeinde Notzing des Landkreises Erding nach Hallbergmoos im Landkreis Freising umgemeindet. Gleichzeitig gab der Landkreis die Gemeinde Bruckberg an den Landkreis Landshut ab.

Covid-19-PandemieBearbeiten

In der Covid-19-Pandemie gehörte der Landkreis Ende März 2020 zu den zehn am stärksten betroffenen Landkreise Deutschlands.[6]

EinwohnerentwicklungBearbeiten

Der Landkreis Freising gewann von 1988 bis 2008 über 43.000 Einwohner hinzu bzw. wuchs um ca. 35 %. Im genannten Zeitraum ist das die zweithöchste prozentuale Bevölkerungszunahme eines Landkreises in Bayern – nach dem Nachbarlandkreis Erding. Zwischen 1988 und 2018 wuchs der Landkreis von 122.369 auf 179.116 um 56.747 Einwohner bzw. um 46,4 %.

Die nachfolgenden Einwohnerzahlen beziehen sich auf den Gebietsstand vom 25. Mai 1987.

Bevölkerungsentwicklung
Jahr 1840 1900 1939 1950 1961 1970 1987 1991 1995 2000 2005 2010 2015 2016
Einwohner 32.763 48.212 59.250 82.737 81.374 95.153 118.518 132.536 141.022 152.307 160.655 166.375 173.225 175.803

Wirtschaft, Infrastruktur, WissenschaftBearbeiten

Im Zukunftsatlas 2016 belegte der Landkreis Freising Platz 44 von 402 Landkreisen, Kommunalverbänden und kreisfreien Städten in Deutschland und zählt damit zu den Regionen mit „sehr hohen Zukunftschancen“.[7]

Wirtschaft und WissenschaftBearbeiten

Im Landkreis Freising gibt es über 73.000 sozialversicherungspflichtig Beschäftigte in weit über 4.000 Betrieben. Die Arbeitslosenquote betrug im Mai 2015 1,9 % (1.959 Personen) und war dabei eine der niedrigsten in Deutschland. Der an der Landkreisgrenze liegende Flughafen München ist ein wichtiger wirtschaftlicher Faktor. Trotz einer schnell gewachsenen „Hightech-Landschaft“ hat der Landkreis Freising nach wie vor einen sehr guten Branchenmix an Mittelstandsbetrieben. Heute werden drei Viertel der Leistungskraft in Handel, Verkehr und Dienstleistung erbracht und nur noch ein Prozent in der Landwirtschaft. Darüber hinaus zählt die Region in den Bereichen Biotechnologie und Logistik zu den Spitzenstandorten in Deutschland. Auch im Kompetenzfeld Ernährung und Lebensmittelwissenschaften oder in der Informations- und Kommunikationstechnologie braucht man den Vergleich mit anderen Standorten nicht zu scheuen. Inzwischen wächst der Landkreis um etwa 2.000 Menschen jährlich. Mit einem Altersdurchschnitt von 38 Jahren hat er die jüngsten Einwohner in ganz Bayern.

Der Landkreis Freising ist der Sitz des Wissenschaftszentrum Weihenstephan für Ernährung, Landnutzung und Umwelt der Technischen Universität München. Es ist eines der weltweit renommiertesten Lehr- und Forschungszentren im Bereich der so genannten Life Sciences, indem es das komplette Spektrum der lebenswissenschaftlichen Forschung abbildet, insbesondere die Lebensmittelkette von der Pflanzen- und Tierzucht über die Agrar- und Forstwissenschaften bis zur Ernährungswissenschaft und -medizin. Rund 3.500 Studierende bereiten sich hier auf ihre Berufe mit Zukunft vor. Einmalig am Wissenschaftszentrum Weihenstephan ist die enge Vernetzung der Forschungsdisziplinen. Auch die Hochschule Weihenstephan befindet sich seit 1971 am Standort Weihenstephan und bietet zahlreiche innovative, grüne und praxisnahe Studiengänge an.

TourismusBearbeiten

 
Freisinger Dom
Hauptportal

Der Domberg in Freising mit dem Diözesanmuseum und der Freisinger Altstadt sind Hauptattraktionen. In Moosburg an der Isar steht das Kastulusmüster.

Drei Fernradwege führen durch das Kreisgebiet: der Isar-Radweg durch den Isarauwald, der 201 km lange Ammer-Amper-Radweg durch das Ampertal und der internationale Fernradweg München-Regensburg-Prag entlang der Isar und durch das Hopfenanbaugebiet Hallertau.

Die Hallertau als größtes zusammenhängendes Hopfenanbaugebiet der Welt befindet sich zum Teil im Landkreis Freising; die Hopfenstangen prägen das Bild der Hallertau.

 
Die Krypta des Freisinger Doms

VerkehrBearbeiten

Der Landkreis Freising verfügt über eine sehr günstige Verkehrsanbindung. Er ist Teil des Münchener Verkehrsverbundes (MVV) und umfasst auch den größten Teil des Flughafens München, den der Flughafenexpress von Regensburg sowie die S-Bahnlinien 1 und 8 von München durch den Landkreis her erschließen.

Die von der AG der Bayerischen Ostbahnen schon 1858 eröffnete Hauptbahn München – Regensburg wird bis zur Kreisstadt Freising ebenfalls von der S-Bahnlinie 1 befahren. Weitere Haltestellen für Regionalzüge sind Marzling, Langenbach und Moosburg, die alle noch Teil des MVV-Tarifgebietes sind.

Während die S 1-Haltestellen Eching und Neufahrn und der S 8-Halt in Hallbergmoos bereits seit 1992 bzw. 1998 eine umsteigefreie Anbindung an den Flughafen besitzen, wurde nach Fertigstellung der Neufahrner Kurve im Jahr 2018 mittels eines neuen Regionalexpress aus Richtung Regensburg auch eine umsteigefreie Anbindung der anderen Haltestellen an den Flughafen realisiert.

Außerdem ist noch die Münchner U-Bahnlinie 6 erwähnenswert, weil sie an der Landkreisgrenze, in unmittelbarer Nachbarschaft zum Echinger Gemeindeteil Dietersheim, im Garchinger Forschungsgelände endet und deswegen auch in das Regionalbusnetz integriert ist. Ferner läuft die Bahnstrecke München-Ingolstadt (mit dem Bahnhof Paindorf in nur 500 m Entfernung) knapp am Landkreisgebiet vorbei.

In der Hallertau entstanden um die Jahrhundertwende zwei Lokalbahnstrecken der Bayerischen Staatseisenbahnen: Als erste 1895 die Strecke von Wolnzach nach Mainburg und danach 1909 in Enzelhausen abzweigend die Strecke über Au und Nandlstadt nach Langenbach bei Freising. Der Personenverkehr wurde auf diesen beiden Strecken im Jahre 1969 eingestellt, auf der Teilstrecke Unterzolling–Langenbach allerdings erst 1973.

Die Bundesautobahnen 9 (München-Nürnberg) und 92 (München-Deggendorf) sowie die Bundesstraßen 11, 13 und 301, wie auch die Staatsstraßen 2045, 2053, 2054, 2084, 2085, 2331, 2339, 2341 und 2584 erschließen den Landkreis.

PolitikBearbeiten

KreistagBearbeiten

Kreistagswahl 2020
Wahlbeteiligung: 58,8 % (+6,0 %)
 %
30
20
10
0
25,1 %
22,2 %
19,9 %
9,9 %
7,2 %
6,0 %
4,3 %
2,9 %
2,6 %
Gewinne und Verluste
im Vergleich zu 2014
 %p
   6
   4
   2
   0
  -2
  -4
  -6
  -8
-6,4 %p
+2,8 %p
-0,6 %p
+0,1 %p
-3,3 %p
+6,0 %p
+0,6 %p
+0,8 %p
+0,1 %p

Seit der Kommunalwahl am 15. März 2020 verteilen sich die Sitze im Kreistag des Landkreises Freising wie folgt:[8][9]

Partei / Liste Sitze
CSU 18
GRÜNE 15
FW 14
Freisinger Mitte e. V. 7
SPD 5
AfD 4
ÖDP 3
Die Linke 2
FDP 2
Gesamt 70
2
5
15
7
3
2
14
18
4
15 14 18 
Insgesamt 70 Sitze

AusschüsseBearbeiten

  • Kreisausschuss
  • Jugendhilfeausschuss
  • Ausschuss für Planung, Umwelt, Tourismus, Landkreisentwicklung und Infrastruktur
  • Ausschuss für Schule, Kultur und Sport
  • Ausschuss für demographische und soziale Fragen
  • Rechnungsprüfungsausschuss

Weitere GremienBearbeiten

  • Aufsichtsrat der Krankenhaus Freising GmbH
  • Rettungszweckverband Erding
  • Zweckverband Staatl. Gymnasium Neufahrn
  • Aufsichtsrat Wohnungs- und Grundstücksgesellschaft mbH
  • Verbandsversammlung Sparkasse Freising
  • Verbandsversammlung Sparkasse Moosburg

LandratBearbeiten

WappenBearbeiten

Blasonierung: „Unter Schildhaupt mit den bayerischen Rauten gespalten von Gold und Rot; vorne ein linksgewendeter, rot gekrönter Mohrenkopf mit rotem Ohrring, hinten eine heraldische silberne Rose.“[11]
Wappenbegründung: Das Wappen erläutert die Geschichte des Landkreisgebietes. Die Rauten stehen für die alten herzoglichen Ämter Kranzberg und Moosburg. Der Mohrenkopf ist das Wappen des ehemaligen Hochstifts Freising, dessen Gebiet an der Isar 1802 an Bayern fiel. Das Mohrenbild ist eine irrige Umdeutung des Hauptes des Bistumspatrons St. Korbinian auf vorheraldischen Münzprägungen. Die Rose ist eine Minderung des drei Rosen enthaltenden Stammwappens der 1281 ausgestorbenen Grafen von Moosburg.

Einrichtungen des LandkreisesBearbeiten

KlinikumBearbeiten

Schulen (in Trägerschaft des Landkreises)Bearbeiten

  • Sonderpädagogisches Förderzentrum Freising (Förderschule mit den Förderschwerpunkten Lernen, Sprache sowie sozial-emotionale Entwicklung)
  • Camerloher-Gymnasium, Freising
  • Dom-Gymnasium, Freising
  • Karl-Ritter-von-Frisch-Gymnasium, Moosburg
  • Oskar-Maria-Graf-Gymnasium, Neufahrn (im Zweckverband mit der Gemeinde Neufahrn)
  • Wirtschaftsschule, Freising
  • Fachober-/Berufsoberschule, Freising
  • Staatliches Berufliches Schulzentrum, Freising
  • Imma-Mack-Realschule, Eching
  • Kastulus-Realschule, Moosburg
  • Karl-Meichelbeck-Realschule
  • Realschule Gute Änger, Freising
  • Realschule Au in der Hallertau

GemeindenBearbeiten

Die größte Gemeinde im Landkreis ist die Große Kreisstadt Freising mit 45.118 Einwohnern (mit Nebenwohnsitzen 48.462), gefolgt von der Gemeinde Neufahrn bei Freising mit 18.973 (21.156) Einwohnern und der Stadt Moosburg an der Isar mit 17.487 Einwohnern.

(Einwohner am 31. Dezember 2019[12])

Landkreis DachauLandkreis ErdingLandkreis KelheimLandshutLandkreis LandshutLandkreis MünchenLandkreis Pfaffenhofen an der IlmAllershausenAttenkirchenAu in der HallertauEching (Landkreis Freising)FahrenzhausenFreisingGammelsdorfHaag an der AmperHallbergmoosHörgertshausenHohenkammerKirchdorf an der AmperKranzbergLangenbach (Oberbayern)MarzlingMauernMoosburg an der IsarNandlstadtNeufahrn bei FreisingRudelzhausenWang (Oberbayern)WolfersdorfPaunzhausenZolling 
Über dieses Bild
Städte im Landkreis Freising
Stadt Wappen Fläche
km²
Einwohner
31. Dezember 2016
EW-Dichte
EW je km²
Höhe
über NN
Freising, Große Kreisstadt   000000000000088.600000000088,60 000000000049126.000000000049.126 000000000000554.0000000000554 000000000000448.0000000000448
Moosburg a.d.Isar   000000000000043.850000000043,85 000000000018656.000000000018.656 000000000000425.0000000000425 000000000000421.0000000000421
Märkte im Landkreis Freising
Markt Wappen Fläche
km²
Einwohner
31. Dezember 2016
EW-Dichte
EW je km²
Höhe
über NN
Au i.d.Hallertau   000000000000054.980000000054,98 000000000006131.00000000006.131 000000000000112.0000000000112 000000000000452.0000000000452
Nandlstadt   000000000000034.300000000034,30 000000000005306.00000000005.306 000000000000155.0000000000155 000000000000465.0000000000465
Weitere Gemeinden im Landkreis Freising
Gemeinde Wappen Fläche
km²
Einwohner
31. Dezember 2016
EW-Dichte
EW je km²
Höhe
über NN
Allershausen   000000000000026.550000000026,55 000000000005840.00000000005.840 000000000000220.0000000000220 000000000000442.0000000000442
Attenkirchen   000000000000016.110000000016,11 000000000002817.00000000002.817 000000000000175.0000000000175 000000000000524.0000000000524
Eching   000000000000037.310000000037,31 000000000014015.000000000014.015 000000000000376.0000000000376 000000000000469.0000000000469
Fahrenzhausen   000000000000037.640000000037,64 000000000005026.00000000005.026 000000000000134.0000000000134 000000000000465.0000000000465
Gammelsdorf   000000000000021.630000000021,63 000000000001461.00000000001.461 000000000000068.000000000068 000000000000495.0000000000495
Haag a.d.Amper   000000000000021.710000000021,71 000000000002965.00000000002.965 000000000000137.0000000000137 000000000000440.0000000000440
Hallbergmoos   000000000000035.070000000035,07 000000000011094.000000000011.094 000000000000316.0000000000316 000000000000460.0000000000460
Hohenkammer   000000000000025.740000000025,74 000000000002634.00000000002.634 000000000000102.0000000000102 000000000000471.0000000000471
Hörgertshausen   000000000000021.480000000021,48 000000000001994.00000000001.994 000000000000093.000000000093 000000000000453.0000000000453
Kirchdorf a.d.Amper   000000000000032.960000000032,96 000000000003256.00000000003.256 000000000000099.000000000099 000000000000440.0000000000440
Kranzberg   000000000000039.510000000039,51 000000000004152.00000000004.152 000000000000105.0000000000105 000000000000483.0000000000483
Langenbach   000000000000026.890000000026,89 000000000004040.00000000004.040 000000000000150.0000000000150 000000000000429.0000000000429
Marzling   000000000000020.500000000020,50 000000000003224.00000000003.224 000000000000157.0000000000157 000000000000443.0000000000443
Mauern   000000000000024.140000000024,14 000000000003124.00000000003.124 000000000000129.0000000000129 000000000000435.0000000000435
Neufahrn b.Freising   000000000000045.530000000045,53 000000000020165.000000000020.165 000000000000443.0000000000443 000000000000464.0000000000464
Paunzhausen   000000000000012.720000000012,72 000000000001515.00000000001.515 000000000000119.0000000000119 000000000000509.0000000000509
Rudelzhausen   000000000000040.810000000040,81 000000000003475.00000000003.475 000000000000085.000000000085 000000000000440.0000000000440
Wang   000000000000031.190000000031,19 000000000002530.00000000002.530 000000000000081.000000000081 000000000000415.0000000000415
Wolfersdorf   000000000000026.050000000026,05 000000000002602.00000000002.602 000000000000100.0000000000100 000000000000502.0000000000502
Zolling   000000000000034.540000000034,54 000000000004859.00000000004.859 000000000000141.0000000000141 000000000000429.0000000000429

Verwaltungsgemeinschaften

  1. Allershausen mit den Mitgliedsgemeinden Allershausen und Paunzhausen
  2. Mauern mit den Mitgliedsgemeinden Gammelsdorf, Hörgertshausen, Mauern und Wang
  3. Zolling mit den Mitgliedsgemeinden Attenkirchen, Haag a.d.Amper, Wolfersdorf und Zolling

Gemeinden des Landkreises vor der Gebietsreform 1971/78Bearbeiten

Vor der Gebietsreform hatte der Landkreis Freising 69 Gemeinden (siehe Liste unten). Die Gemeinde Neustift wurde im Jahr 1905 Teil der Stadt Freising, Vötting im Jahr 1937. Die Gemeinde Hagsdorf wurde 1935 nach Schweinersdorf eingemeindet und die Gemeinde Johanneck am 1. April 1939 nach Paunzhausen.

Im Norden grenzte der Landkreis an den Landkreis Mainburg, im Nordosten an den Landkreis Landshut, im Südosten an den Landkreis Erding, im Süden an den Landkreis München, im Südwesten an den Landkreis Dachau und im Nordwesten an den Landkreis Pfaffenhofen a.d.Ilm. Die Stadt Freising war nicht Teil des Landkreises, sondern eine kreisfreie Stadt, war aber dennoch Sitz der Kreisverwaltung.

Die Gemeinden des Landkreises Freising vor der Gemeindereform 1971/78.[13][14] (Heute noch existierende Gemeinden sind fett geschrieben.)

Frühere Gemeinde Heutige Gemeinde Heutiger Landkreis
Abens (entstand 1971 aus den
Gemeinden Hemhausen und
Hirnkirchen; 1978 Eingemeindung
nach Au i.d.Hallertau)
Au i.d.Hallertau Landkreis Freising
Airischwand Nandlstadt Landkreis Freising
Aiterbach Allershausen Landkreis Freising
Allershausen Allershausen Landkreis Freising
Anglberg Zolling Landkreis Freising
Appersdorf Zolling Landkreis Freising
Attaching Freising Landkreis Freising
Attenkirchen Attenkirchen Landkreis Freising
Baumgarten Nandlstadt Landkreis Freising
Berghaselbach Wolfersdorf Landkreis Freising
Bruckberg Bruckberg Landkreis Landshut
Bruckbergerau Bruckberg Landkreis Landshut
Dürnhaindlfing Wolfersdorf Landkreis Freising
Eching Eching Landkreis Freising
Enghausen Mauern Landkreis Freising
Figlsdorf Nandlstadt Landkreis Freising
Gammelsdorf Gammelsdorf Landkreis Freising
Giggenhausen Neufahrn b.Freising Landkreis Freising
Gremertshausen Kranzberg Landkreis Freising
Großnöbach Fahrenzhausen Landkreis Freising
Günzenhausen Eching Landkreis Freising
Haag a.d.Amper Haag a.d.Amper Landkreis Freising
Haindlfing Freising Landkreis Freising
Hallbergmoos Hallbergmoos Landkreis Freising
Hemhausen Au i.d.Hallertau Landkreis Freising
Hirnkirchen Au i.d.Hallertau Landkreis Freising
Hohenbercha Kranzberg Landkreis Freising
Hohenkammer Hohenkammer Landkreis Freising
Hörgertshausen Hörgertshausen Landkreis Freising
Inkofen Haag a.d.Amper Landkreis Freising
Inzkofen Wang Landkreis Freising
Itzling Freising Landkreis Freising
Jarzt Fahrenzhausen Landkreis Freising
Kammerberg Fahrenzhausen Landkreis Freising
Kirchdorf a.d.Amper Kirchdorf a.d.Amper Landkreis Freising
Kranzberg Kranzberg Landkreis Freising
Langenbach Langenbach Landkreis Freising
Lauterbach Fahrenzhausen Landkreis Freising
Margarethenried Hörgertshausen Landkreis Freising
Marzling Marzling Landkreis Freising
Massenhausen Neufahrn b.Freising Landkreis Freising
Mauern Mauern Landkreis Freising
Moosburg a.d.Isar Moosburg a.d.Isar Landkreis Freising
Nandlstadt Nandlstadt Landkreis Freising
Neufahrn b.Freising Neufahrn b.Freising Landkreis Freising
Niederambach Moosburg a.d.Isar Landkreis Freising
Oberhummel Langenbach Landkreis Freising
Palzing Zolling Landkreis Freising
Paunzhausen Paunzhausen Landkreis Freising
Pfettrach Attenkirchen Landkreis Freising
Pfrombach Moosburg a.d.Isar Landkreis Freising
Plörnbach Haag a.d.Amper Landkreis Freising
Pulling Freising Landkreis Freising
Reichersdorf Gammelsdorf Landkreis Freising
Reichertshausen Au i.d.Hallertau Landkreis Freising
Rudlfing Marzling Landkreis Freising
Schlipps Hohenkammer Landkreis Freising
Schweinersdorf Wang Landkreis Freising
Sillertshausen Au i.d.Hallertau Landkreis Freising
Sünzhausen Freising Landkreis Freising
Thalhausen Kranzberg Landkreis Freising
Thonstetten Moosburg a.d.Isar Landkreis Freising
Tüntenhausen Freising Landkreis Freising
Tünzhausen Allershausen Landkreis Freising
Volkmannsdorferau Wang Landkreis Freising
Wang Wang Landkreis Freising
Wimpasing Attenkirchen Landkreis Freising
Wippenhausen Kirchdorf a.d.Amper Landkreis Freising
Wolfersdorf Wolfersdorf Landkreis Freising
Zolling Zolling Landkreis Freising

SchutzgebieteBearbeiten

Im Landkreis gibt es sieben Naturschutzgebiete, fünf Landschaftsschutzgebiete, sechs FFH-Gebiete und mindestens vier vom Bayerischen Landesamt für Umwelt ausgewiesene Geotope (Stand April 2016).

Siehe auchBearbeiten

Kfz-KennzeichenBearbeiten

Am 1. Juli 1956 wurde dem Landkreis bei der Einführung der bis heute gültigen Kfz-Kennzeichen das Unterscheidungszeichen FS zugewiesen. Es wird durchgängig bis heute ausgegeben.

LiteraturBearbeiten

WeblinksBearbeiten

Commons: Landkreis Freising – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. Tabellenblatt "Daten 2", Statistischer Bericht A1200C 202041 Einwohnerzahlen der Gemeinden, Kreise und Regierungsbezirke 1. Vierteljahr 2020 (Einwohnerzahlen auf Grundlage des Zensus 2011) (Hilfe dazu).
  2. [1]
  3. Wilhelm Volkert (Hrsg.): Handbuch der bayerischen Ämter, Gemeinden und Gerichte 1799–1980. C. H. Beck, München 1983, ISBN 3-406-09669-7, S. 463.
  4. Wilhelm Volkert (Hrsg.): Handbuch der bayerischen Ämter, Gemeinden und Gerichte 1799–1980. C. H. Beck, München 1983, ISBN 3-406-09669-7, S. 97.
  5. Verordnung zur Neugliederung Bayerns in Landkreise und kreisfreie Städte vom 27. Dezember 1971
  6. RKI Situationsbericht 29.03.2020. Abgerufen am 10. Juli 2020.
  7. Zukunftsatlas 2016. (Nicht mehr online verfügbar.) Archiviert vom Original am 2. Oktober 2017; abgerufen am 24. März 2018.  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.prognos.com
  8. Ergebnisse. Abgerufen am 30. April 2020.
  9. Verkündung des vorläufigen Ergebnisses der Wahl des Kreistags am 15. März 2020. Abgerufen am 30. April 2020.
  10. Vorläufiges Endergebnis Stichwahl Landrat 2020. Abgerufen am 30. April 2020.
  11. Eintrag zum Wappen des Landkreises Freising in der Datenbank des Hauses der Bayerischen Geschichte, abgerufen am 5. September 2017.
  12. Tabellenblatt "Daten 2", Statistischer Bericht A1200C 202041 Einwohnerzahlen der Gemeinden, Kreise und Regierungsbezirke 1. Vierteljahr 2020 (Einwohnerzahlen auf Grundlage des Zensus 2011) (Hilfe dazu).
  13. Michael Rademacher: Deutsche Verwaltungsgeschichte von der Reichseinigung 1871 bis zur Wiedervereinigung 1990. Landkreis Freising. (Online-Material zur Dissertation, Osnabrück 2006).
  14. BayernViewer der Bayerischen Vermessungsverwaltung (abgerufen am 25. August 2010)