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Glonn
Die Glonn bei Odelzhausen, Ortsteil Taxa, im März 2004

Die Glonn bei Odelzhausen, Ortsteil Taxa, im März 2004

Daten
Gewässerkennzahl DE: 1648
Lage Oberbayern, Deutschland
Flusssystem Donau
Abfluss über Amper → Isar → Donau → Schwarzes Meer
Quelle bei Mittelstetten
48° 14′ 52″ N, 11° 6′ 41″ O
Quellhöhe ca. 525 m
Mündung bei Allershausen in die AmperKoordinaten: 48° 25′ 59″ N, 11° 36′ 14″ O
48° 25′ 59″ N, 11° 36′ 14″ O
Mündungshöhe ca. 440 m
Höhenunterschied ca. 85 m
Sohlgefälle ca. 1,7 ‰
Länge 50,4 km
Einzugsgebiet 405 km²
Abfluss am Pegel Hohenkammer[1]
AEo: 390 km²
Lage: 6,4 km oberhalb der Mündung
NNQ (06.03.1948)
MNQ 1936–2006
MQ 1936–2006
Mq 1936–2006
MHQ 1936–2006
HHQ (31.05.1940)
460 l/s
1,32 m³/s
3,28 m³/s
8,4 l/(s km²)
46 m³/s
180 m³/s

Die Glonn ist ein etwa 50 Kilometer langer, linker Zufluss der Amper in Oberbayern.

VerlaufBearbeiten

Sie entspringt südöstlich von Mittelstetten im Landkreis Fürstenfeldbruck und mündet in Allershausen bei Freising in die Amper als deren wichtigster Nebenfluss.

Charakter und UmgebungBearbeiten

Die 50,4 Kilometer lange Glonn durchfließt ein agrarisch genutztes Gebiet im Dreieck zwischen Augsburg, Freising und Dachau. Größere Orte in ihrem Verlauf sind Odelzhausen, Erdweg, Markt Indersdorf, Weichs, Petershausen und Hohenkammer.1973 wurde das Glonntal als Landschaftsschutzgebiet ausgewiesen.

Die schönsten und letzten Überreste seiner Auwälder, der Streuwiesen und Niedermoorflächen finden sich bei Weichs und Egenburg. Im Kernbereich des Weichser Mooses reicht die Torfschicht heute noch zwei Meter tief, am nördlichen Rand sind es 70 Zentimeter.

Die Vielfalt der Landschaft, die man lange Zeit als Ödland betrachtete, ist enorm: Nass- und Feuchtwiesen wechseln ab mit Hochstaudenfluren, Weidengebüschen und Seggenrieden. Die Gräben und Streuwiesen kennzeichnen das Gebiet als bäuerliche Kulturlandschaft. Seit mehr als 40 Jahren stehen weite Teile des Glonntals unter Schutz, um den Naturraum zu erhalten und wiederherzustellen und um ihn als Erholungsgebiet zugänglich zu machen.

ZuflüsseBearbeiten

  • Kollbach
  • Röhrersbach (links)
  • Tegernbach (links)
  • Rettenbach (links)
  • Schweinbach (rechts)
  • Umbach (links)
  • Rohrbach (rechts)
  • Steinfurter Bach (links)
  • Steindlbach (rechts)
  • Zeitlbach (links)
  • Riensbach (rechts)
  • Dorfbach (rechts)
  • Eichhofner Bach bzw. Albersbach (links)
  • Rothbach (rechts)
  • Gittersbach (links)
  • Langenpettenbach (links)
  • Ebersbach
  • Klausnerbach

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. Deutsches Gewässerkundliches Jahrbuch Donaugebiet 2006 Bayerisches Landesamt für Umwelt, S. 210, abgerufen am 4. Oktober 2017, Auf: bestellen.bayern.de (PDF, deutsch, 24,2 MB).