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Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Gemeinde Rudelzhausen
Rudelzhausen
Deutschlandkarte, Position der Gemeinde Rudelzhausen hervorgehoben

Koordinaten: 48° 35′ N, 11° 46′ O

Basisdaten
Bundesland: Bayern
Regierungsbezirk: Oberbayern
Landkreis: Freising
Höhe: 440 m ü. NHN
Fläche: 40,81 km2
Einwohner: 3416 (31. Dez. 2018)[1]
Bevölkerungsdichte: 84 Einwohner je km2
Postleitzahl: 84104
Vorwahl: 08752
Kfz-Kennzeichen: FS
Gemeindeschlüssel: 09 1 78 122
Gemeindegliederung: 50 Gemeindeteile
Adresse der
Gemeindeverwaltung:
Kirchplatz 10
84104 Rudelzhausen
Website: www.rudelzhausen.org
Bürgermeister: Konrad Schickaneder (CSU/FW)
Lage der Gemeinde Rudelzhausen im Landkreis Freising
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Über dieses Bild

Rudelzhausen ist eine Gemeinde im nördlichen Landkreis Freising im Regierungsbezirk Oberbayern.

GeographieBearbeiten

Geographische LageBearbeiten

Rudelzhausen liegt im Donau-Isar-Hügelland im Einzugsbereich der Abens.

GemeindegliederungBearbeiten

Die Gemeinde hat 50 amtlich benannte Gemeindeteile (in Klammern ist der Siedlungstyp angegeben):[2]

Die Gemeinde besteht aus den Gemarkungen Berg, Enzelhausen, Grafendorf, Grünberg, Hebrontshausen, Kirchdorf, Rudelzhausen und Tegernbach. Siedlungsschwerpunkte der Gemeinde bilden Rudelzhausen und Tegernbach. Die beiden historischen Orte Kirchdorf und Rudelzhausen sind heute fast zusammengewachsen.

 
Ortsansicht von Rudelzhausen
 
Blick auf den Ortsteil Kirchdorf der Gemeinde Rudelzhausen
 
Pfarrkirche Mariä Himmelfahrt im Gemeindeteil Kirchdorf

GeschichteBearbeiten

Bis zur GemeindegründungBearbeiten

Rudelzhausen wurde 778 als Hrodolfeshusir erstmals urkundlich erwähnt. Der Ort gehörte zum Rentamt Landshut und zum Landgericht Moosburg des Kurfürstentums Bayern. Im Zuge der Verwaltungsreformen in Bayern entstand mit dem Gemeindeedikt von 1818 die Gemeinde Enzelhausen, zu der auch der Ortsteil Rudelzhausen gehörte.

EingemeindungenBearbeiten

Am 1. Juli 1972 wurden die bis dahin selbständigen Gemeinden Grünberg und Teile der Gemeinde Berg in die Gemeinde Enzelhausen eingegliedert.[3] Enzelhausen, Tegernbach und Teile der aufgelösten Gemeinde Grafendorf wurden schließlich am 1. Mai 1978 zur neuen Gemeinde Rudelzhausen zusammengefasst.[4]

ReligionenBearbeiten

Katholische Pfarrgemeinden gibt es in Kirchdorf und Tegernbach. Rudelzhausen gehört zum Zuständigkeitsbereich der evangelisch-lutherischen Kirchengemeinde Mainburg.

EinwohnerentwicklungBearbeiten

  • 1961: 2295 Einwohner
  • 1970: 2315 Einwohner
  • 1987: 2390 Einwohner
  • 1991: 2609 Einwohner
  • 1995: 2800 Einwohner
  • 2000: 3015 Einwohner
  • 2005: 3154 Einwohner
  • 2010: 3202 Einwohner
  • 2015: 3325 Einwohner

PolitikBearbeiten

Bürgermeister und GemeinderatBearbeiten

Bürgermeister ist Konrad Schickaneder (CSU/Freie Wähler). Er wurde im Jahr 2002 Nachfolger von Josef Voichtleitner (CSU/Freie Wähler).

Der Gemeinderat besteht nach der Kommunalwahl vom 16. März 2014 aus 16 Gemeinderäten:

  • Christlich Soziale Union in Bayern e.V. (CSU) 6 Sitze
  • Freie Wähler Rudelzhausen (FW Rudelzhausen) 5 Sitze
  • Bürgerliste Rudelzhausen 3 Sitze
  • Engagierte Bürger 2 Sitze

WappenBearbeiten

In Blau ein silberner Pferderumpf, zwischen den Vorderbeinen ein senkrechter, links gewendeter, goldener Bischofsstab. (geführt seit 1981)

BaudenkmälerBearbeiten

Wirtschaft und InfrastrukturBearbeiten

Wirtschaft einschließlich Land- und ForstwirtschaftBearbeiten

1998 gab es nach der amtlichen Statistik im Bereich der Land- und Forstwirtschaft elf, im produzierenden Gewerbe 146 und im Bereich Handel und Verkehr fünf sozialversicherungspflichtig Beschäftigte am Arbeitsort. In sonstigen Wirtschaftsbereichen waren am Arbeitsort 116 Personen sozialversicherungspflichtig beschäftigt. Sozialversicherungspflichtig Beschäftigte am Wohnort gab es 1076. Im verarbeitenden Gewerbe gab es drei, im Bauhauptgewerbe zwölf Betriebe. Zudem bestanden im Jahr 1999 130 landwirtschaftliche Betriebe mit einer landwirtschaftlich genutzten Fläche von 2283 ha, davon waren 2015 ha Ackerfläche und 260 ha Dauergrünfläche.

VerkehrBearbeiten

Die Hallertauer Lokalbahn, die Rudelzhausen mit Mainburg, Freising und Wolnzach verband, wurde stillgelegt. Durch den Ort führt die Bundesstraße 301. Rudelzhausen hat eine Busverbindung nach Freising und Mainburg mit der MVV-Buslinie 602.

BildungBearbeiten

1999 gab es folgende Einrichtungen:

  • Kindergärten: 125 Kindergartenplätze mit 122 Kindern
  • Volksschulen: eine mit 13 Lehrern und 203 Schülern

WeblinksBearbeiten

  Commons: Rudelzhausen – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. Bayerisches Landesamt für Statistik – Tabelle 12411-001: Fortschreibung des Bevölkerungsstandes: Bevölkerung: Gemeinden, Stichtage (letzten 6) vom 10. Juli 2019 (Einwohnerzahlen auf Grundlage des Zensus 2011) (Hilfe dazu).
  2. Gemeinde Rudelzhausen in der Ortsdatenbank der Bayerischen Landesbibliothek Online. Bayerische Staatsbibliothek, abgerufen am 11. September 2019.
  3. Wilhelm Volkert (Hrsg.): Handbuch der bayerischen Ämter, Gemeinden und Gerichte 1799–1980. C. H. Beck, München 1983, ISBN 3-406-09669-7, S. 516.
  4. Statistisches Bundesamt (Hrsg.): Historisches Gemeindeverzeichnis für die Bundesrepublik Deutschland. Namens-, Grenz- und Schlüsselnummernänderungen bei Gemeinden, Kreisen und Regierungsbezirken vom 27.5.1970 bis 31.12.1982. W. Kohlhammer, Stuttgart/Mainz 1983, ISBN 3-17-003263-1, S. 575.