Hauptmenü öffnen
Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Gemeinde Wolfersdorf
Wolfersdorf
Deutschlandkarte, Position der Gemeinde Wolfersdorf hervorgehoben
Koordinaten: 48° 29′ N, 11° 43′ O
Basisdaten
Bundesland: Bayern
Regierungsbezirk: Oberbayern
Landkreis: Freising
Verwaltungs­gemeinschaft: Zolling
Höhe: 502 m ü. NHN
Fläche: 26,05 km2
Einwohner: 2600 (31. Dez. 2018)[1]
Bevölkerungsdichte: 100 Einwohner je km2
Postleitzahl: 85395
Vorwahl: 08168
Kfz-Kennzeichen: FS
Gemeindeschlüssel: 09 1 78 156
Adresse der
Gemeindeverwaltung:
Ringstr. 12
85395 Wolfersdorf
Website: www.gemeinde-wolfersdorf.de
Bürgermeister: Sebastian Mair
Lage der Gemeinde Wolfersdorf im Landkreis Freising
Landkreis DachauLandkreis ErdingLandkreis KelheimLandshutLandkreis LandshutLandkreis MünchenLandkreis Pfaffenhofen an der IlmAllershausenAttenkirchenAu in der HallertauEching (Landkreis Freising)FahrenzhausenFreisingGammelsdorfHaag an der AmperHallbergmoosHörgertshausenHohenkammerKirchdorf an der AmperKranzbergLangenbach (Oberbayern)MarzlingMauernMoosburg an der IsarNandlstadtNeufahrn bei FreisingRudelzhausenWang (Oberbayern)WolfersdorfPaunzhausenZollingKarte
Über dieses Bild

Wolfersdorf ist eine Gemeinde im oberbayerischen Landkreis Freising und ein Mitglied der Verwaltungsgemeinschaft Zolling.

Inhaltsverzeichnis

GeografieBearbeiten

Die Gemeinde liegt nördlich des Ampertales im Hallertauer Hügelland.

Gemeindeteile sind Alsdorf, Badendorf, Berghaselbach, Billingsdorf, Heigenhausen, Jägersdorf, Kaltenberg, Kastenhofen, Oberhaindlfing, Ruhpalzing, Seel, Sörzen, Thonhausen, Unterhaindlfing, Wölfing und Zum Fürst.

GeschichteBearbeiten

 
Michael Wening: Schloss Wolfersdorf, um 1700

Bis zum 19. JahrhundertBearbeiten

Die erste urkundliche Erwähnung liegt um das Jahr 948, die Ortsteile Badendorf und Berghaselbach werden schon 748 erwähnt. Wolfersdorf war Sitz einer offenen Hofmark und gehörte zum Rentamt Landshut und zum Landgericht Moosburg. Das Ortsadelsgeschlecht der Wolfersdorfer ist im 14. und im ersten Drittel des 15. Jahrhunderts als Inhaber der Hofmark Wolfersdorf nachweisbar. Später waren die Grafen von Lodron auf Wolfersdorf (1778 bis 1830) Inhaber der Hofmark. Der Ort wurde im Zuge der Verwaltungsreformen in Bayern 1818 eine selbständige politische Gemeinde mit einem Patrimonialgericht II. Klasse. Das Wolfersdorfer Schloss wurde 1834 abgebrochen. Die letzten Reste der Feudalherrschaft wurden 1848 aufgehoben.

EingemeindungenBearbeiten

Im Rahmen der Gemeindegebietsreform wurden die bisher selbständigen Gemeinden Berghaselbach am 1. Januar 1977 und Dürnhaindlfing am 1. Mai 1978 in die Gemeinde Wolfersdorf eingegliedert.[2]

WappenBearbeiten

Das Wappen in Gold zeigt eine grüne Hopfenranke mit Blatt und drei Hopfendolden, davor ein aufspringender rotbewehrter schwarzer Wolf. Der Wolf geht auf das Siegel des Wilhelm von Wolffersdorff (* um 1340; † 1403) zurück. Die drei Hopfendolden weisen auf den Hopfenanbau in der Gemeinde und auf die drei ehemals selbständigen Gemeinden Berghaselbach, Dürnhaindlfing und Wolfersdorf hin.

BaudenkmälerBearbeiten

PersönlichkeitenBearbeiten

EhrenbürgerBearbeiten

  • Bruno Ehler (* 5. Juli 1913), Arzt, ernannt 1982[3]

Söhne und Töchter der GemeindeBearbeiten

Persönlichkeiten mit Bezug zu WolfersdorfBearbeiten

  • Philipp Held (1911–1993), Jurist und Politiker (CSU), bayerischer Justizminister 1966 bis 1974, ist hier verstorben.

WeblinksBearbeiten

  Commons: Wolfersdorf – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. Bayerisches Landesamt für Statistik – Tabelle 12411-001: Fortschreibung des Bevölkerungsstandes: Bevölkerung: Gemeinden, Stichtage (letzten 6) vom 10. Juli 2019 (Einwohnerzahlen auf Grundlage des Zensus 2011) (Hilfe dazu).
  2. Statistisches Bundesamt (Hrsg.): Historisches Gemeindeverzeichnis für die Bundesrepublik Deutschland. Namens-, Grenz- und Schlüsselnummernänderungen bei Gemeinden, Kreisen und Regierungsbezirken vom 27. 5. 1970 bis 31. 12. 1982. W. Kohlhammer GmbH, Stuttgart/Mainz 1983, ISBN 3-17-003263-1, S. 575.
  3. Widmann, Adolf: Chronik von Wolfersdorf. Hrsg.: Gemeinde Wolfersdorf, Au i. d. Hallertau: Butt, 1983