Landkreis Aichach-Friedberg

Landkreis in Bayern

Der Landkreis Aichach-Friedberg ist der östlichste Landkreis im bayerischen Regierungsbezirk Schwaben.

Wappen Deutschlandkarte
Wappen des Landkreises Aichach-Friedberg Deutschlandkarte, Position des Landkreises Aichach-Friedberg hervorgehoben

Koordinaten: 48° 26′ N, 11° 3′ O

Basisdaten
Bundesland: Bayern
Regierungsbezirk: Schwaben
Verwaltungssitz: Aichach
Fläche: 780,33 km2
Einwohner: 134.655 (31. Dez. 2019)[1]
Bevölkerungsdichte: 173 Einwohner je km2
Kfz-Kennzeichen: AIC, FDB
Kreisschlüssel: 09 7 71
Kreisgliederung: 24 Gemeinden
Adresse der
Kreisverwaltung:
Münchener Straße 9
86551 Aichach
Website: www.lra-aic-fdb.de
Landrat: Klaus Metzger (CSU)
Lage des Landkreises Aichach-Friedberg in Bayern
Weiden in der OberpfalzStraubingWürzburgSchwabachSchweinfurtRegensburgRosenheimNürnbergNürnbergPassauLandshutMemmingenKaufbeurenKempten (Allgäu)IngolstadtFürthHofErlangenCoburgBayreuthBambergAugsburgMünchenAschaffenburgAmbergAnsbachLandkreis WürzburgLandkreis Wunsiedel im FichtelgebirgeLandkreis Weißenburg-GunzenhausenLandkreis Weilheim-SchongauLandkreis UnterallgäuLandkreis TraunsteinLandkreis TirschenreuthLandkreis Straubing-BogenLandkreis StarnbergLandkreis SchweinfurtLandkreis SchwandorfLandkreis Rottal-InnLandkreis RothLandkreis RosenheimLandkreis Rhön-GrabfeldLandkreis RegensburgLandkreis Pfaffenhofen an der IlmLandkreis RegenLandkreis PassauLandkreis OstallgäuLandkreis OberallgäuLandkreis Nürnberger LandLandkreis Neu-UlmLandkreis Neustadt an der WaldnaabLandkreis Neustadt an der Aisch-Bad WindsheimLandkreis Neumarkt in der OberpfalzLandkreis Neuburg-SchrobenhausenLandkreis MünchenLandkreis Mühldorf am InnLandkreis MiltenbergLandkreis MiesbachLandkreis Main-SpessartLandkreis Lindau (Bodensee)Landkreis LichtenfelsLandkreis LandshutLandkreis Landsberg am LechLandkreis KulmbachLandkreis KronachLandkreis KitzingenLandkreis KelheimLandkreis HofLandkreis HaßbergeLandkreis GünzburgLandkreis Garmisch-PartenkirchenLandkreis FürthLandkreis FürstenfeldbruckLandkreis Freyung-GrafenauLandkreis FreisingLandkreis ForchheimLandkreis Erlangen-HöchstadtLandkreis ErdingLandkreis EichstättLandkreis EbersbergLandkreis Donau-RiesLandkreis Dingolfing-LandauLandkreis Dillingen an der DonauLandkreis DeggendorfLandkreis DachauLandkreis CoburgLandkreis ChamLandkreis Berchtesgadener LandLandkreis BayreuthLandkreis BambergLandkreis Bad Tölz-WolfratshausenLandkreis Bad KissingenLandkreis AugsburgLandkreis AschaffenburgLandkreis AnsbachLandkreis Amberg-SulzbachLandkreis AltöttingLandkreis Aichach-FriedbergBodenseeSchweizÖsterreichBaden-WürttembergHessenTschechienSachsenThüringenKarte
Über dieses Bild
Paartal mit Aichach von Westen
Landratsamt Aichach-Friedberg

GeographieBearbeiten

LageBearbeiten

Der Landkreis liegt östlich von Augsburg; die Grenze zwischen den beiden Gebieten bildet meist der Lech. Wichtigster innerer Fluss ist die Paar, die den Landkreis von Südwesten nach Nordosten durchquert und an der einige Friedberger Stadtteile sowie Aichach liegen.

Der Landkreis Aichach-Friedberg ist größtenteils ländlich geprägt, größere Städte und Gemeinden sind Friedberg, Aichach und Dasing sowie im Süden Mering und Kissing.

Der Landkreis wird auch als Wittelsbacher Land bezeichnet, da hier einst der Stammsitz des bayerischen Herrschergeschlechts der Wittelsbacher lag. Noch heute können in Oberwittelsbach, einem Stadtteil von Aichach, die Reste der Stammburg und eine an selber Stelle errichtete Burgkirche besichtigt werden.

NachbarkreiseBearbeiten

Der Landkreis grenzt im Uhrzeigersinn im Nordwesten beginnend an die Landkreise Donau-Ries, Neuburg-Schrobenhausen, Pfaffenhofen an der Ilm, Dachau, Fürstenfeldbruck, Landsberg am Lech und Augsburg sowie an die kreisfreie Stadt Augsburg.

GeschichteBearbeiten

Bis 1800Bearbeiten

Archäologische Funde belegen, dass das Landkreisgebiet schon seit mindestens zehntausend Jahren besiedelt wird. Zahlreiche Waffenfunde weisen darauf hin, dass es hier oft zu bewaffneten Konflikten gekommen ist.

In der Römerzeit war der Landkreis vor allem „Vorhof“ für Augusta Vindelicorum, die Hauptstadt der Provinz Raetien. Vor allem landwirtschaftliche Betriebe, die die Hauptstadt belieferten, dürften dort zu finden gewesen sein, neben einigen Vorstadtvillen der reichen Stadtbewohner.

Mit dem Ende der römischen Herrschaft in Raetien (Ende 5./Anfang 6. Jahrhundert) besiedelten Alemannen und Bajuwaren das Gebiet des heutigen Landkreises. Die erste urkundliche Überlieferung einer Landkreisgemeinde ist Adelzhausen, das 782 als Adalhemelshusir bezeugt ist.

1124 verlegte Graf Otto V. von Scheyern die Stammburg seiner Familie von Scheyern bei Dachau nach Wittelsbach bei Aichach. Das fortan als Wittelsbacher bekannte Adelsgeschlecht errang 1180 die Herzogswürde von Bayern und regierte das Land bis 1918. Die Burg selbst wurde 1209 allerdings geschleift, und an den ursprünglichen Bau erinnert nur noch ein Gedenkstein.

Die Burg Friedberg wurde 1264 erbaut, um eine Gebühr auf den Transport über den Lech zu erheben. Auch an diese Burg erinnert heute nichts mehr, da der ursprüngliche Bau im 16. Jahrhundert niederbrannte.

Der heutige Landkreis war aufgrund seiner Grenzlage am Lech und seiner Nachbarschaft zur Reichsstadt Augsburg häufig Schauplatz erbitterter Kämpfe, so z. B. 1420, im Dreißigjährigen Krieg oder im 18. Jahrhundert unter den beiden Erbfolgekriegen und später den französischen Revolutionskriegen.

LandgerichteBearbeiten

Das Kreisgebiet gliederte sich ursprünglich in die Landgerichte Aichach, Friedberg und Mering. Nach der Vereinigung Friedbergs und Merings (1799) und den Verwaltungsreformen des frühen 19. Jahrhunderts gehörte Friedberg ab 1817 zum Isarkreis (Hauptstadt München), Aichach mit dem benachbarten Rain zum Oberdonaukreis (Hauptstadt Augsburg). 1837 kamen Friedberg, Aichach und Rain zu Oberbayern.

BezirksämterBearbeiten

Aichach und Rain wurden 1862 zum Bezirksamt Aichach vereinigt, aus dem Landgericht Friedberg entstand das Bezirksamt Friedberg.

Anlässlich der Reform des Zuschnitts der bayerischen Bezirksämter trat das Bezirksamt Aichach am 1. Januar 1880 den Amtsgerichtsbezirk (zugleich Distrikt) Rain an das Bezirksamt Neuburg an der Donau ab.

Am 1. Juli 1910 trat das Bezirksamt Friedberg die Gemeinde Meringerau (jetzt Siebenbrunn) an die Stadt Augsburg ab. Am 1. Januar 1913 kamen weitere Gemeinden zu Augsburg.

Am 1. Januar 1914 gab das Bezirksamt Landsberg am Lech die Gemeinde Unterbergen an das Bezirksamt Friedberg ab. Am 1. Januar 1915 folgte Schmiechen.

LandkreiseBearbeiten

Am 1. Januar 1939 wurde wie überall im Deutschen Reich die Bezeichnung Landkreis eingeführt.[2] So wurden aus den Bezirksämtern die Landkreise Aichach und Friedberg.

Der Landkreis Friedberg wurde 1944 dem Regierungsbezirk Schwaben zugeteilt.

Landkreis Aichach-FriedbergBearbeiten

Am 1. Juli 1972 wurde im Rahmen der Gebietsreform in Bayern im Regierungsbezirk Schwaben aus den folgenden Bestandteilen der neue Landkreis Augsburg-Ost mit Sitz in Aichach gebildet:[3]

Der Kreistag des neuen Landkreises entschied sich für eine Namensänderung, sodass der Landkreis am 1. Mai 1973 seinen heutigen Namen Landkreis Aichach-Friedberg erhielt.

Am 1. Januar 1994 wurde Baar (Schwaben) aus der Gemeinde Thierhaupten des Landkreises Augsburg ausgegliedert und zu einer Gemeinde im Landkreis Aichach-Friedberg erhoben.[4]

PolitikBearbeiten

KreistagBearbeiten

Die Kommunalwahl am 15. März 2020 führte im Landkreis Aichach-Friedberg für den Kreistag zu folgendem Ergebnis:

Kreistagswahl 2020
Wahlbeteiligung: 59,8 % (−4,6 %p)
 %
50
40
30
20
10
0
41,3 %
15,4 %
11,5 %
10,9 %
8,2 %
5,2 %
5,1 %
2,4 %
n. k.
Gewinne und Verluste
im Vergleich zu 2014
 %p
 10
   8
   6
   4
   2
   0
  -2
  -4
  -6
  -8
-5,6 %p
+6,7 %p
+2,8 %p
-6,8 %p
+8,2 %p
-5,0 %p
+2,2 %p
+0,1 %p
-2,6 %p
Vorlage:Wahldiagramm/Wartung/Anmerkungen
Anmerkungen:
f Parteifreie und Unabhängige Wählergemeinschaft
Sitzverteilung im
Aichbach-Friedberger Kreistag 2020
        
Insgesamt 60 Sitze

Wahlergebnisse der Kreistagswahlen 2020, 2014 und 2008: im Landkreis Aichach-Friedberg:

Parteien und Wählergemeinschaften %
2020
Sitze
2020
%
2014
Sitze
2014
%
2008
Sitze
2008
CSU Christlich-Soziale Union in Bayern 41,3 25 46,9 28 48,0 29
Grüne Bündnis 90/Die Grünen 15,4 9 8,7 5 7,3 4
FW Freie Wähler Bayern 11,5 7 8,7 5 5,8 3
SPD Sozialdemokratische Partei Deutschlands 10,9 7 17,7 11 21,4 14
AfD AfD Bayern 8,2 5
PFUW Parteifreie und Unabhängige Wählergemeinschaft 5,2 3 10,2 6 7,4 5
ÖDP Ökologisch-Demokratische Partei 5,1 3 2,9 2 2,3 1
FDP Freie Demokratische Partei 2,4 1 2,3 1 4,4 2
REP Die Republikaner 2,6 2 3,2 2
Gesamt 100 60 100 60 100 60
Wahlbeteiligung 64,0 % 59,8 % 64,4 %

LandräteBearbeiten

Zeitraum Name Partei
1. Juli 1972 – 30. Juni 1989 Josef Bestler CSU
1. Juli 1989 – 30. April 2002 Theodor Körner CSU
1. Mai 2002 – 30. April 2014 Christian Knauer CSU
seit 1. Mai 2014 Klaus Metzger CSU

WappenBearbeiten

Blasonierung: „Unter Schildhaupt mit den bayerischen Rauten gespalten von Silber und Rot; vorne ein grünes Eichenblatt, hinten ein goldenes Ulrichskreuz.“[5][6]
Wappenbegründung: Das Eichenblatt ist ein sog. „redendes“ Symbol und entstammt dem alten Kreiswappen von Aichach. Das Ulrichskreuz war im Friedberger Wappen bereits zu sehen. Die bayerischen Rauten symbolisieren die alte Herrschaft der Wittelsbacher im heutigen Kreisgebiet.

Das Wappen wurde am 10. Dezember 1975 gestiftet.

Sprache und DialektBearbeiten

Ein hervorstechendes Merkmal der Region ist ihr einzigartiger Dialekt, der den bairischen Dialekt mit schwäbischen Einflüssen mischt. Typisch ist hierbei die generell bairische Aussprache der Wörter. Bei den meisten Verben wird in der 2. Person Singular jedoch das für das schwäbische typische „-sch“ angeschlossen, „kannst“ spricht man somit „kannsch“ aus, was für Personen aus anderen Sprachräumen oft den Eindruck erweckt, man hätte es mit einem „echten“ Schwaben zu tun. Die alteingesessenen Bewohner des Wittelsbacher Landes legen allerdings großen Wert auf ihre Zugehörigkeit zu Altbayern. Dies ist auch an den Ortsnamen zu erkennen: Erst Orte westlich des Lechs enden in der Regel auf dem alemannischen -ingen, während viele Orte östlich des Lechs, wo der gesamte Landkreis liegt, mit dem bairischen -ing enden. Der Altlandkreis Aichach gehört erst seit der Gebietsreform 1972 zum Regierungsbezirk Schwaben, wohingegen der Altlandkreis Friedberg schon früher schwäbisch wurde. Besonders die Bewohner des Altlandkreises Aichach, der sich rund um Aichach bis Kühbach, Inchenhofen und Adelzhausen erstreckte, leben und pflegen ihre kulturelle Zugehörigkeit zu Altbayern, und auch die hiesige Jugend führt diese Traditionen, besonders auf dem Land, fort.

Städte- und GemeindepartnerschaftenBearbeiten

Landkreispartnerschaft mit dem Landkreis Riesa-Großenhain (seit 1990)

BevölkerungsentwicklungBearbeiten

Zwischen 1988 und 2018 wuchs der Landkreis von 103.260 auf 133.596 um 30.336 Einwohner bzw. um 29,4 % (im genannten Zeitraum der höchste Einwohnerzuwachs eines Landkreises im Regierungsbezirk Schwaben).

Einwohnerzahlen nach dem jeweiligen Gebietsstand.

 
Einwohnerentwicklung des Landkreis Aichach-Friedberg von 1840 bis 2017 nach nebenstehender Tabelle
Stand Einwohnerzahl
01.12.1840 35.584
01.12.1871 38.272
01.12.1900 40.588
16.06.1925 46.599
17.05.1939 49.579
13.09.1950 73.995
06.06.1961 72.884
27.05.1970 82.677
25.05.1987 102.793
31.12.1991 110.121
31.12.1995 117.921
31.12.2002 125.534
30.06.2005 127.246
31.12.2010 127.955
31.12.2015 130.916
31.12.2017 132.596

SehenswürdigkeitenBearbeiten

KirchenBearbeiten

SchlösserBearbeiten

Erholungsgebiete, Seen und GewässerBearbeiten

 
Mandichosee

WirtschaftBearbeiten

Die Wirtschaft im ländlich geprägten Landkreis basiert im Wesentlichen auf einer Reihe innovativer mittelständischer Unternehmen und vielen Handwerksbetrieben. Die zentrale Lage mitten in der Wirtschaftsregion München-Augsburg-Ingolstadt ist ein wesentlicher Standortvorteil.

Im Zukunftsatlas 2016 belegte der Landkreis Platz 135 von 402 Landkreisen, Kommunalverbänden und kreisfreien Städten in Deutschland und zählt damit zu den Regionen mit „Zukunftschancen“.[7]

Im Oktober 2018 lag die Arbeitslosenquote im Landkreis Aichach-Friedberg bei 1,8 %.

MedienBearbeiten

Im Landkreis erscheint die Tageszeitung Aichacher Zeitung.

VerkehrBearbeiten

Die München-Augsburger Eisenbahn-Gesellschaft führte ihre Strecke schon im Jahre 1840 durch das südliche Kreisgebiet. In Mering ließ die Bayerische Staatsbahn 1898 eine Bahn nach Süden Richtung Weilheim abzweigen.

Der Nordteil mit den Kreisstädten Aichach und Friedberg wurde 1875 durch die Strecke Ingolstadt–Augsburg erschlossen. Damit hatte das Bahnnetz seinen heutigen Umfang erreicht. Für den Automobilverkehr sind die Bundesautobahn 8 sowie die Bundesstraße 300 von entscheidender Bedeutung. Für den Flugverkehr gibt es den Flugplatz Augsburg.

GemeindenBearbeiten

(Einwohner am 31. Dezember 2019[8])

Städte

  1. Aichach (21.470)
  2. Friedberg (29.979)

Märkte

  1. Aindling (4485)
  2. Inchenhofen (2647)
  3. Kühbach (4326)
  4. Mering (14.852)
  5. Pöttmes (6853)

Weitere Gemeinden

  1. Adelzhausen (1726)
  2. Affing (5498)
  3. Baar (Schwaben) (1188)
  4. Dasing (5812)
  5. Eurasburg (1743)
  6. Hollenbach (2401)
  7. Kissing (11.621)
  8. Merching (3218)
  9. Obergriesbach (1963)
  10. Petersdorf (1694)
  11. Rehling (2581)
  12. Ried (3131)
  13. Schiltberg (1966)
  14. Schmiechen (1373)
  15. Sielenbach (1732)
  16. Steindorf (976)
  17. Todtenweis (1420)
Baar (Schwaben)PöttmesTodtenweisAindlingPetersdorf (Schwaben)InchenhofenKühbachSchiltbergSielenbachAdelzhausenEurasburg (Schwaben)Ried (bei Mering)MeringMerchingSchmiechenSteindorf (Schwaben)KissingObergriesbachHollenbachRehlingAffingAichachFriedberg (Bayern)DasingAugsburgLandkreis Neuburg-SchrobenhausenLandkreis Pfaffenhofen an der IlmLandkreis DachauLandkreis FürstenfeldbruckLandkreis Donau-RiesLandkreis AugsburgLandkreis Landsberg am LechLandkreis Donau-RiesLandkreis Dillingen an der Donau 
Über dieses Bild

Verwaltungsgemeinschaften

  1. Aindling
    (Markt Aindling und Gemeinden Petersdorf und Todtenweis)
  2. Dasing (Gemeinden Adelzhausen, Dasing, Eurasburg, Obergriesbach und Sielenbach)
  3. Kühbach (Markt Kühbach und Gemeinde Schiltberg)
  4. Mering
    (Markt Mering und Gemeinden Schmiechen und Steindorf)
  5. Pöttmes (Markt Pöttmes und Gemeinde Baar)

SchutzgebieteBearbeiten

Im Landkreis gibt es drei Naturschutzgebiete, sieben Landschaftsschutzgebiete, sieben FFH-Gebiete und mindestens zwölf ausgewiesene Geotope (Stand August 2016).

Siehe auchBearbeiten

Kfz-KennzeichenBearbeiten

Am 1. Juli 1975 wurde dem Landkreis das seit dem 1. Juli 1956 für den Landkreis Aichach gültige Unterscheidungszeichen AIC zugewiesen. Es wird durchgängig bis heute ausgegeben.

Bis in die 1990er Jahre erhielten Fahrzeuge aus dem Altkreis Friedberg Kennzeichen mit den Buchstaben U bis Z und mit den Buchstabenpaaren von UA bis ZZ jeweils mit den Zahlen von 1 bis 999.

Seit dem 11. Juli 2013 ist durch die Kennzeichenliberalisierung auch das Unterscheidungszeichen FDB (Friedberg) erhältlich.

LiteraturBearbeiten

  • Martin Kluger: Wittelsbacher Land. Ziele im Landkreis Aichach-Friedberg, context, Augsburg 2013, ISBN 978-3-939645-64-1.
  • Landratsamt Aichach-Friedberg (Hrsg.): Der Landkreis Aichach-Friedberg stellt sich vor. WEKA-Verlag, Mering 2003.
  • Erich Hoffmann: Luftbilder aus dem Wittelsbacher Land, Verlag Mayer & Söhne GmbH, Aichach 2002, ISBN 3-923778-05-8.
  • Landschaftspflegeverband Aichach-Friedberg e. V.: Naturschätze im Wittelsbacher Land – Eine Entdeckungsreise zu den Kostbarkeiten vor unserer Haustür, Aichach 2014.

WeblinksBearbeiten

Commons: Landkreis Aichach-Friedberg – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. Tabellenblatt "Daten 2", Statistischer Bericht A1200C 202041 Einwohnerzahlen der Gemeinden, Kreise und Regierungsbezirke 1. Vierteljahr 2020 (Einwohnerzahlen auf Grundlage des Zensus 2011) (Hilfe dazu).
  2. Wilhelm Volkert (Hrsg.): Handbuch der bayerischen Ämter, Gemeinden und Gerichte 1799–1980. C. H. Beck, München 1983, ISBN 3-406-09669-7, S. 97.
  3. Verordnung zur Neugliederung Bayerns in Landkreise und kreisfreie Städte vom 27. Dezember 1971
  4. StBA: Änderungen bei den Gemeinden Deutschlands, siehe 1994
  5. Eintrag zum Wappen des Landkreises Aichach-Friedberg in der Datenbank des Hauses der Bayerischen Geschichte, abgerufen am 4. September 2017.
  6. Das Landkreiswappen. Landkreis Aichach-Friedberg, abgerufen am 4. September 2017.
  7. Zukunftsatlas 2016. (Nicht mehr online verfügbar.) Archiviert vom Original am 2. Oktober 2017; abgerufen am 23. März 2018.  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.prognos.com
  8. Tabellenblatt "Daten 2", Statistischer Bericht A1200C 202041 Einwohnerzahlen der Gemeinden, Kreise und Regierungsbezirke 1. Vierteljahr 2020 (Einwohnerzahlen auf Grundlage des Zensus 2011) (Hilfe dazu).