Rehling

Gemeinde in Deutschland

Rehling ist eine Gemeinde im schwäbischen Landkreis Aichach-Friedberg.

Wappen Deutschlandkarte
Rehling
Deutschlandkarte, Position der Gemeinde Rehling hervorgehoben

Koordinaten: 48° 29′ N, 10° 56′ O

Basisdaten
Bundesland: Bayern
Regierungsbezirk: Schwaben
Landkreis: Aichach-Friedberg
Höhe: 485 m ü. NHN
Fläche: 26,25 km2
Einwohner: 2555 (31. Dez. 2021)[1]
Bevölkerungsdichte: 97 Einwohner je km2
Postleitzahl: 86508
Vorwahl: 08237
Kfz-Kennzeichen: AIC, FDB
Gemeindeschlüssel: 09 7 71 158
Gemeindegliederung: 11 Gemeindeteile
Adresse der
Gemeindeverwaltung:
Hauptstraße 1
86508 Rehling
Website: www.gemeinde-rehling.de
Erster Bürgermeister: Christoph Aidelsburger (CSU / Bürger für Rehling)
Lage der Gemeinde Rehling im Landkreis Aichach-Friedberg
Baar (Schwaben)PöttmesTodtenweisAindlingPetersdorf (Schwaben)InchenhofenKühbachSchiltbergSielenbachAdelzhausenEurasburg (Schwaben)Ried (bei Mering)MeringMerchingSchmiechenSteindorf (Schwaben)KissingObergriesbachHollenbachRehlingAffingAichachFriedberg (Bayern)DasingAugsburgLandkreis Neuburg-SchrobenhausenLandkreis Pfaffenhofen an der IlmLandkreis DachauLandkreis FürstenfeldbruckLandkreis Donau-RiesLandkreis AugsburgLandkreis Landsberg am LechLandkreis Donau-RiesLandkreis Dillingen an der DonauKarte
Über dieses Bild

GeographieBearbeiten

Die Gemeinde liegt an der Friedberger Ach nur wenige Kilometer nordöstlich der Fuggerstadt Augsburg. Es gibt 11 Gemeindeteile (in Klammern ist der Siedlungstyp angegeben):[2][3]

Es gibt nur die Gemarkung Rehling.[4]

GeschichteBearbeiten

Rehling war Sitz der geschlossenen Hofmark Scherneck der Freiherren von Mayr, ab 1823 der Freiherren von Schaezler auf Scherneck.

Rehling wurde im Zuge der Verwaltungsreformen im Königreich Bayern 1818 eine selbständige politische Gemeinde.

EinwohnerentwicklungBearbeiten

Zwischen 1988 und 2019 wuchs die Gemeinde von 2034 auf 2581 um 547 Einwohner bzw. um 26,9 %.

PolitikBearbeiten

BürgermeisterBearbeiten

1. Bürgermeister ist Christoph Aidelsburger (CSU/Bürger für Rehling; 75,2 %).

Von Mai 2002 bis April 2020 war es Alfred Rappel (Bürger für Rehling)

Sein Vorgänger war Johannes Haider (Bürger für Rehling).

GemeinderatBearbeiten

Der Gemeinderat setzt sich aus dem 1. Bürgermeister und 14 Gemeinderäten zusammen. Aufgrund der Wahl vom 15. März 2020 haben CSU/Bürger für Rehling elf Sitze (78 %); die Freien Wähler haben drei Sitze (22 %).

Parteien und

Wählergemeinschaften

2020[5] 2014[6]
% Sitze % Sitze
Christlich Soziale Union (CSU) / Bürger für Rehling 78,0 11
Freie Wähler Rehling 22,0 3
Christlich Soziale Union (CSU) 49,4 7
Bürger für Rehling 50,6 7
Gesamt 100,0 14 100,0 14
Wahlbeteiligung in % 68,6 55,2

WappenBearbeiten

Blasonierung: „Unter viermal unten gezinntem silbernem Schildhaupt, darin zwei nebeneinander stehende rote heraldische Rosen, in Blau nebeneinander zwei gekürzte silberne Spitzen.“[7]

Wappenführung seit 1967

SteuereinnahmenBearbeiten

Im Jahr 2013 betrugen die Gemeindesteuereinnahmen 2302 T€, davon waren die Gewerbesteuereinnahmen (netto) 760 T€ und der Gemeindeanteil an der Einkommensteuer 1264 T€.

BaudenkmälerBearbeiten

  • Schloss Scherneck mit den Freizeitattraktionen Kletterwald Schloss Scherneck, dem Fußballgolfplatz Soccerpark Rehling und einem bekannten Biergarten.
  • Katholische Pfarrkirche St. Vitus und Katharina
  • Katholische Schlosskapelle St. Matthias und Georg auf Schloss Scherneck
  • Katholische Filialkirche St. Wolfgang in Unterach

BodendenkmälerBearbeiten

WirtschaftBearbeiten

Im Gemeindegebiet sind 372 sozialversicherungspflichtig Beschäftigte tätig; Beschäftigte am Wohnort sind 1024 Personen registriert (Stand 2013). Die Zahl der Auspendler überwiegt um 652 Personen. Es bestehen 55 landwirtschaftliche Betriebe (2010). 1825 ha des Gemeindegebietes sind Landwirtschaftsfläche, 486 ha forstwirtschaftlich genutzt (Stand 2013).

VerkehrBearbeiten

StraßeBearbeiten

Rehling liegt an der Staatsstraße 2381 und ist so an Todtenweis und Augsburg angebunden.

BahnBearbeiten

Der nächstgelegene Bahnhof liegt in Langweid.

BusBearbeiten

Linie Linienverlauf Verkehrsunternehmen
AST227 Anruf-Sammel-Taxi Rehling – Todtenweis – Aindling – Aichach Taxi Schmaus (im Auftrag der DB Regio Bus Bayern GmbH (DRB))
227 Rehling – Todtenweis – Aindling – Aichach DB Regio Bus Bayern GmbH (DRB)
305 Aindling – Todtenweis – Rehling – Augsburg Hbf. DB Regio Bus Bayern GmbH (DRB)
306 Aindling – Todtenweis – Rehling – Gersthofen – Augsburg Nord DB Regio Bus Bayern GmbH (DRB)
310 Langweid a.Lech – Rehling – Gersthofen – Augsburg Nord Egenberger Reisen
314 Aindling – Todtenweis – Rehling – Mühlhausen DB Regio Bus Bayern GmbH (DRB)
316 Rehling – Gaulzhofen – Stotzard – Aindling DB Regio Bus Bayern GmbH (DRB)
395 Nachtbus Augsburg Hbf. – Rehling – Todtenweis – Aindling (verkehrt nur zu bestimmten Anlässen nach Vorankündigung) DB Regio Bus Bayern GmbH (DRB)

BildungBearbeiten

In der Gemeinde gibt es eine Kindertageseinrichtung mit 199 Plätzen und 177 Kindern, davon 22 unter drei Jahren (Stand 1. März 2018). Die Grundschule besuchen 100 Schüler in sechs Klassen (Schuljahr 2017/18).

Söhne und TöchterBearbeiten

WeblinksBearbeiten

Commons: Rehling – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. Genesis Online-Datenbank des Bayerischen Landesamtes für Statistik Tabelle 12411-003r Fortschreibung des Bevölkerungsstandes: Gemeinden, Stichtag (Einwohnerzahlen auf Grundlage des Zensus 2011) (Hilfe dazu).
  2. Gemeinde Rehling in der Ortsdatenbank der Bayerischen Landesbibliothek Online. Bayerische Staatsbibliothek, abgerufen am 21. August 2019.
  3. Gemeinde Rehling, Liste der amtlichen Gemeindeteile/Ortsteile im BayernPortal des Bayerischen Staatsministerium für Digitales, abgerufen am 10. Dezember 2021.
  4. Gemarkungs- und Gemeindeverzeichnis. Landesamt für Digitalisierung, Breitband und Vermessung, 17. Februar 2022, abgerufen am 7. Mai 2022.
  5. Kommunalwahlen in Bayern am 15. März 2020. Abgerufen am 10. September 2021.
  6. Kommunalwahlen in Bayern am 16. März 2014. Abgerufen am 10. September 2021.
  7. Eintrag zum Wappen von Rehling in der Datenbank des Hauses der Bayerischen Geschichte