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Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Gemeinde Hollenbach
Hollenbach
Deutschlandkarte, Position der Gemeinde Hollenbach hervorgehoben

Koordinaten: 48° 29′ N, 11° 4′ O

Basisdaten
Bundesland: Bayern
Regierungsbezirk: Schwaben
Landkreis: Aichach-Friedberg
Höhe: 456 m ü. NHN
Fläche: 26,1 km2
Einwohner: 2374 (31. Dez. 2018)[1]
Bevölkerungsdichte: 91 Einwohner je km2
Postleitzahl: 86568
Vorwahl: 08257
Kfz-Kennzeichen: AIC, FDB
Gemeindeschlüssel: 09 7 71 140
Gemeindegliederung: 7 Gemeindeteile
Adresse der
Gemeindeverwaltung:
Hauptstraße 93
86568 Hollenbach
Website: www.gemeinde-hollenbach.de
Bürgermeister: Franz Xaver Ziegler
Lage der Gemeinde Hollenbach im Landkreis Aichach-Friedberg
Baar (Schwaben)PöttmesTodtenweisAindlingPetersdorf (Schwaben)InchenhofenKühbachSchiltbergSielenbachAdelzhausenEurasburg (Schwaben)Ried (bei Mering)MeringMerchingSchmiechenSteindorf (Schwaben)KissingObergriesbachHollenbachRehlingAffingAichachFriedberg (Bayern)DasingAugsburgLandkreis Neuburg-SchrobenhausenLandkreis Pfaffenhofen an der IlmLandkreis DachauLandkreis FürstenfeldbruckLandkreis Donau-RiesLandkreis AugsburgLandkreis Landsberg am LechLandkreis Donau-RiesLandkreis Dillingen an der DonauKarte
Über dieses Bild

Hollenbach ist eine Gemeinde im schwäbischen Landkreis Aichach-Friedberg, sie liegt rund 20 Kilometer nordöstlich der Stadt Augsburg.

GeographieBearbeiten

Geographische LageBearbeiten

Die Gemeinde Hollebach befindet sich im Städtedreieck München - Augsburg - Ingolstadt und ist Teil des Wittelsbacher Landes. Der höchste Punkt der Gemeinde liegt westlich von Schönbach in der Nähe des Fernmeldeturms mit 540 m.ü. NHN und der tiefste am Krebsbach (Paar) östlich von Motzenhofen mit 445 m.ü. NHN.

GemeindegliederungBearbeiten

Die Gemeinde hat 7 amtlich benannte Gemeindeteile (in Klammern ist der Siedlungstyp angegeben):[2]

Es existieren die folgenden Gemarkungen: Hollenbach, Igenhausen, Mainbach, Motzenhofen, Schönbach. Diese Orte mit ihren Ortsteilen Hirschbach und St. Georg waren bis zu ihrer Eingemeindung im Rahmen der Gebietsreform in Bayern 1971 selbständige Gemeinden.

NachbargemeindenBearbeiten

GeschichteBearbeiten

Bis zur GemeindegründungBearbeiten

Hollenbach wurde erstmals in einer Schenkung Kaiser Heinrichs II. vor 1024 urkundlich erwähnt. Etwa in der Zeit von 1130 und 1194 werden Angehörige eines Adelsgeschlechts de Holenpach/Holenbach/Holmbach genannt. Sie waren vermutlich Anhänger der Wittelsbacher.[3] Hollenbach gehörte zum Rentamt München und zum Landgericht Aichach des Kurfürstentums Bayern. Im Zuge der Verwaltungsreformen in Bayern entstand mit dem Gemeindeedikt von 1818 die gleichnamige Vorgängergemeinde.

GemeindefusionBearbeiten

Die heutige Gemeinde Hollenbach entstand am 1. Januar 1971 durch Zusammenlegung der bis dahin selbständigen Gemeinden Igenhausen, Mainbach, Motzenhofen und Schönbach mit der Gemeinde Hollenbach.[4]

EinwohnerentwicklungBearbeiten

  • 1961: 1443 Einwohner
  • 1970: 1681 Einwohner
  • 1987: 1996 Einwohner
  • 1991: 2113 Einwohner
  • 1995: 2216 Einwohner
  • 2000: 2303 Einwohner
  • 2005: 2376 Einwohner
  • 2010: 2328 Einwohner
  • 2015: 2402 Einwohner

PolitikBearbeiten

GemeinderatBearbeiten

Der Gemeinderat setzt sich aus dem 1. Bürgermeister und 14 Gemeinderäten zusammen.

WappenBearbeiten

Die Wappenbeschreibung lautet: Zweimal geteilt von Rot, Silber und Blau; 1: schräg gekreuzt ein silbernes Schwert und ein silberner Schlüssel; 2 und 3: drei zwei zu eins gestellte Ringe in verwechselten Farben.

Der Schlüssel und das Schwert im Gemeindewappen verweisen auf die Patrone der Kirche von Hollenbach St. Peter und Paul.

GemeindepartnerschaftenBearbeiten

Seit 1991 verbindet Hollenbach mit der französischen Gemeinde Contest eine Partnerschaft.

BaudenkmälerBearbeiten

Wirtschaft und InfrastrukturBearbeiten

Wirtschaft einschließlich Land- und ForstwirtschaftBearbeiten

Nach der amtlichen Statistik gab es 1998 in der Land- und Forstwirtschaft 13, im produzierenden Gewerbe 264 und im Bereich Handel und Verkehr 144 sozialversicherungspflichtig Beschäftigte am Arbeitsort. In sonstigen Wirtschaftsbereichen waren 343 Personen sozialversicherungspflichtig beschäftigt. Sozialversicherungspflichtig Beschäftigte am Wohnort gab es insgesamt 1877. Im verarbeitenden Gewerbe gab es einen Betrieb, im Bauhauptgewerbe fünf Betriebe. Zudem bestanden 1999 198 landwirtschaftliche Betriebe mit einer landwirtschaftlich genutzten Fläche von 3187 ha, davon 2709 ha Ackerfläche und 476 ha Dauergrünfläche.

BildungBearbeiten

Im Jahr 1999 existierten folgende Einrichtungen:

  • Kindergarten mit 100 Plätzen (derzeit 75 Kinder)
  • Grundschule mit 18 Lehrern und 260 Schülern

TelekommunikationBearbeiten

 
Fernmeldeturm bei Schönbach

PersönlichkeitenBearbeiten

WeblinksBearbeiten

  Commons: Hollenbach – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. Bayerisches Landesamt für Statistik – Tabelle 12411-001: Fortschreibung des Bevölkerungsstandes: Bevölkerung: Gemeinden, Stichtage (letzten 6) vom 10. Juli 2019 (Einwohnerzahlen auf Grundlage des Zensus 2011) (Hilfe dazu).
  2. Gemeinde Hollenbach in der Ortsdatenbank der Bayerischen Landesbibliothek Online. Bayerische Staatsbibliothek, abgerufen am 21. August 2019.
  3. Raab, Gabriele und Hubert: Pilgerwege im Wittelsbacher Land : rund um bekannte und vergessene Wallfahrtsstätten. Wissner, Augsburg 2010, ISBN 978-3-89639-795-9.
  4. Wilhelm Volkert (Hrsg.): Handbuch der bayerischen Ämter, Gemeinden und Gerichte 1799–1980. C. H. Beck, München 1983, ISBN 3-406-09669-7, S. 415.