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Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Gemeinde Thaining
Thaining
Deutschlandkarte, Position der Gemeinde Thaining hervorgehoben
Koordinaten: 47° 58′ N, 10° 57′ O
Basisdaten
Bundesland: Bayern
Regierungsbezirk: Oberbayern
Landkreis: Landsberg am Lech
Verwaltungs­gemeinschaft: Reichling
Höhe: 688 m ü. NHN
Fläche: 8,71 km2
Einwohner: 1047 (31. Dez. 2018)[1]
Bevölkerungsdichte: 120 Einwohner je km2
Postleitzahl: 86943
Vorwahl: 08194
Kfz-Kennzeichen: LL
Gemeindeschlüssel: 09 1 81 142
Adresse der
Gemeindeverwaltung:
Dorfplatz 1
86943 Thaining
Website: www.thaining.de
Bürgermeister: Leonhard Stork (Dorfgemeinschaft)
Lage der Gemeinde Thaining im Landkreis Landsberg am Lech
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Über dieses Bild
Pfarrkirche St. Martin von Osten

Thaining ist eine Gemeinde im oberbayerischen Landkreis Landsberg am Lech und ein Mitglied der Verwaltungsgemeinschaft Reichling.

Inhaltsverzeichnis

GeografieBearbeiten

Thaining liegt in der Region München, etwa 15 Kilometer westlich des Ammersees.

Es existiert nur die Gemarkung Thaining. Ferner gibt es den Weiler Ziegelstadel.

Der niedrigste Punkt der Gemeinde befindet sich auf 655 m am Hauser Bach, der Höchste mit 718 m nördlich der Bergkapelle.

GeschichteBearbeiten

Erstmals erwähnt wird Thaining 1083 in einer Schenkungsurkunde an das Kloster Habach.

Ab dem 11. Jahrhundert wird mit den Herren von Taningen ein Ortsadel erwähnt, diese stellen unter anderem einen Abt von Wessobrunn, einen Landrichter von Landsberg und einen Seerichter von Dießen. Die auf der Ödenburg ansässige Familie starb schließlich Anfang des 16. Jahrhunderts aus.

Zu den Grundherren gehörten nach dem Aussterben des Ortsadels das Hl. Geist Spital Landsberg, der kurfürstliche Lehenshof, die Pfarrkirche St. Martin, die Klöster Dießen und Wessobrunn, die Kirchen Hechenwang und St. Wolfgang, die Gemeinde Thaining, das Jesuitenkolleg Landsberg, das kurfürstliche Kastenamt Landsberg, die Hofmark Igling, der Wirtstafern Thaining, die Kirche Sandau, sowie das Spital Weilheim.[2]

Thaining gehörte zum Rentamt München und zum Landgericht Landsberg des Kurfürstentums Bayern.

EinwohnerentwicklungBearbeiten

  • 1970: 629 Einwohner
  • 1987: 846 Einwohner
  • 1991: 890 Einwohner
  • 1995: 897 Einwohner
  • 2000: 892 Einwohner
  • 2005: 918 Einwohner
  • 2010: 911 Einwohner
  • 2015: 972 Einwohner

PolitikBearbeiten

BürgermeisterBearbeiten

Bürgermeister ist seit dem 1. Mai 2008 Leonhard Stork.

WappenBearbeiten

Die Wappenbeschreibung lautet: In Silber über grünem Dreiberg schwebend ein schwarzes Mühlrad.

BaudenkmälerBearbeiten

Wirtschaft und InfrastrukturBearbeiten

Wirtschaft einschließlich Land- und ForstwirtschaftBearbeiten

Es gab 1998 nach der amtlichen Statistik im produzierenden Gewerbe 34 und im Bereich Handel und Verkehr keine sozialversicherungspflichtig Beschäftigte am Arbeitsort. In sonstigen Wirtschaftsbereichen waren am Arbeitsort 45 Personen sozialversicherungspflichtig beschäftigt. Sozialversicherungspflichtig Beschäftigte am Wohnort gab es insgesamt 293. Im verarbeitenden Gewerbe gab es einen Betrieb, im Bauhauptgewerbe zwei Betriebe. Zudem bestanden im Jahr 1999 30 landwirtschaftliche Betriebe mit einer landwirtschaftlich genutzten Fläche von 497 ha, davon waren 307 ha Dauergrünfläche.

BildungBearbeiten

 
Thaining

Es gibt folgende Einrichtungen (Stand: 1999):

  • Kindergarten mit 25 Plätzen

PersönlichkeitenBearbeiten

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. Bayerisches Landesamt für Statistik – Tabelle 12411-001: Fortschreibung des Bevölkerungsstandes: Bevölkerung: Gemeinden, Stichtage (letzten 6) vom 10. Juli 2019 (Einwohnerzahlen auf Grundlage des Zensus 2011) (Hilfe dazu).
  2. Heide Weißhaar–Kiem: Landkreis Landsberg am Lech. Hrsg.: Landkreis Landsberg am Lech. 1. Auflage. EOS Verlag Sankt Ottilien, 2010, ISBN 978-3-8306-7437-5, S. 283.

WeblinksBearbeiten

  Commons: Thaining – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien