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GeographieBearbeiten

Herzogenaurach liegt westlich von Erlangen und Nürnberg innerhalb der Metropolregion Nürnberg.

NachbargemeindenBearbeiten

Nachbargemeinden sind:

Weisendorf Großenseebach, Heßdorf
Aurachtal   Erlangen
Emskirchen Obermichelbach, Tuchenbach, Puschendorf

StadtgliederungBearbeiten

Herzogenaurach gliedert sich in sechs Gemarkungen und 19 amtlich benannte Gemeindeteile, davon 14 bewohnte:[2]

Gemarkung Fläche[3]
ha
Bevölkerung
Januar 2017
Herzogenaurach 1466 17074
Hammerbach 0643 1167
Burgstall 0774 1363
Zweifelsheim 0558 310
Haundorf 0704 1080
Niederndorf 0615 3624
Herzogenaurach (Stadt) 04760 24618
 
Karte der Gemarkungen (grau) und Gemeindeteile (rot) von Herzogenaurach
Gemeindeteil Ortstyp Gemarkung Bevölkerung[4]
Januar 2017
Beutelsdorf Dorf Haundorf 00301
Burgstall Dorf Burgstall 00228
Dondörflein Dorf Herzogenaurach 00038
Eckenmühle Einöde Herzogenaurach 00007
Eichelmühle Einöde Herzogenaurach 00000
Galgenhof Einöde Burgstall 00000
Hammerbach Kirchdorf Hammerbach 00815
Haundorf Kirchdorf Haundorf 00779
Hauptendorf Dorf Burgstall 001052
Herzo Base Siedlung Niederndorf 00654
Heinrichsmühle Einöde Herzogenaurach 00000
Herzogenaurach Hauptort Herzogenaurach 17029
Höfen Dorf Zweifelsheim 00166
Lohhof Einöde Niederndorf 00000
Niederndorf Pfarrdorf Niederndorf 02970
Schleifmühle Einöde Burgstall 00000
Steinbach Dorf Burgstall 00083
Welkenbach Dorf Hammerbach 00352
Zweifelsheim Dorf Zweifelsheim 00144
Herzogenaurach (Stadt)   0024618

GeschichteBearbeiten

 
Stadtwappen am Fehnturm
 
Aurach

Bis zum 19. JahrhundertBearbeiten

Ursprünglich hieß die Siedlung „Uraha“, was etwa Viehtränke am Fluss bedeutete (ur für Rind, aha für fließendes Gewässer). Daraus wurde später Aurach, ein in Bayern häufiger Orts- und Flussname.[5] Zur Unterscheidung von vielen anderen Orten gleichen Namens wurde Herzogenaurach daraus, möglicherweise wegen der Herzöge von Andechs-Meranien, die im Mittelalter dort begütert waren. Die Siedlung war aus einem fränkischen Königshof hervorgegangen.

Erstmals urkundlich erwähnt wurde der Ort im Jahr 1002 als „Uraha“,[5] als König Heinrich II., der spätere deutsche Kaiser, die Siedlung zusammen mit anderen Ansiedlungen, darunter auch Erlangen, dem Würzburger Stift Haug schenkte. Bereits neun Jahre später kam Herzogenaurach zum Hochstift Bamberg. 1228 wurde die Stadt Sitz eines Bamberger Amtmanns, der seine Residenz im neu erbauten Schloss bezog. In den darauffolgenden Jahrhunderten wuchs die Stadt und entwickelte sich zu einem Zentrum des Tuchmachergewerbes, 1450 wurde die Stadtbefestigung erweitert. Herzogenaurach wurde mehrmals von Pestepidemien heimgesucht, im 17. Jahrhundert hatte die Stadt unter dem Dreißigjährigen Krieg zu leiden. Nach Daten der Gesellschaft für Leprakunde ist in Herzogenaurach ein mittelalterliches Leprosorium nachweisbar, das sich "außerhalb der Stadt" befand. Das Jahr der Gründung ist unklar, 1706 war das Leprosorium baufällig.[6]

Gegen Ende des 18. Jahrhunderts gab es in Herzogenaurach 203 Haushalte. Das Hochgericht übte das bambergische Centamt Herzogenaurach aus. Die Dorf- und Gemeindeherrschaft hatte Amt und Stadtrat Herzogenaurach inne. Grundherren waren das bambergische Kastenamt Herzogenaurach (Schloss, 5 kirchliche Gebäude, Spital, 3 öffentliche Gebäude, 4 Wirtshäuser, 181 Häuser, 2 Badstuben, 1 Mühle, 2 Schmieden) und das Nürnbergische Spitalamt (1 Hof und Zehentstadel).[7]

1803 wurde das Fürstbistum Bamberg, das ab 1500 zum Fränkischen Reichskreis gehörte, im Zuge der Säkularisation aufgelöst und fiel zunächst an Preußen. Nach einer dreijährigen Fremdherrschaft durch Frankreich kam das ehemalige Gebiet des Fürstbistums mit der Stadt Herzogenaurach 1810 zum Königreich Bayern.

Im Rahmen des Gemeindeedikts wurde 1811 das Steuerdistrikt Herzogenaurach gebildet, zu dem Eichelmühle, Haundorf, Heinrichsmühle, Lohhof und Niederndorf gehörten. Mit dem Zweiten Gemeindeedikt (1818) wurden die Orte folgenden neu gebildeten Gemeinden zugeordnet:

  • Ruralgemeinde Haundorf
  • Munizipalgemeinde mit Magistrat III. Klasse Herzogenaurach mit Eichel- und Heinrichsmühle
  • Ruralgemeinde Niederndorf mit Lohhof.[8]

Die Gemeinde Herzogenaurach unterstand in Verwaltung und Gerichtsbarkeit dem Landgericht Herzogenaurach und in der Finanzverwaltung dem Rentamt Erlangen. Am 1. Oktober 1847 wurde die Finanzverwaltung vom Rentamt Herzogenaurach übernommen.[9] Ab 1862 wurde Herzogenaurach vom Bezirksamt Höchstadt an der Aisch (1938 in Landkreis Höchstadt an der Aisch umbenannt) und weiterhin vom Rentamt Herzogenaurach (1920–1929: Finanzamt Herzogenaurach, ab 1929: Finanzamt Erlangen) verwaltet. Die Gerichtsbarkeit blieb bis 1879 beim Landgericht Herzogenaurach, 1880–1959 Amtsgericht Herzogenaurach, ab 1959 Amtsgericht Erlangen. Die Gemeinde hatte ursprünglich eine Gebietsfläche von 12,522 km².[10]

Im 19. Jahrhundert entwickelte sich in Herzogenaurach insbesondere die Schuh- und Bekleidungsindustrie. Nach dem Zweiten Weltkrieg wurden die beiden Konzerne adidas und Puma gegründet.

20. und 21. JahrhundertBearbeiten

Am 1. Juli 1972 wurden Herzogenaurach und der neue Landkreis Erlangen-Höchstadt dem Regierungsbezirk Mittelfranken angegliedert. Im Jahr 2002 konnte Herzogenaurach sein tausendjähriges Stadtjubiläum feiern.

Herzogenaurach ist die größte Stadt im Landkreis Erlangen-Höchstadt und dank seiner bekannten Unternehmen ein wichtiger Wirtschaftsstandort in Deutschland mit vielen Arbeitsplätzen.[11]

EingemeindungenBearbeiten

Am 1. Januar 1972 wurden die bis dahin selbständige Gemeinde Burgstall und Teile der Gemeinde Hammerbach eingegliedert. Am 1. Juli 1972 kam Zweifelsheim hinzu.[12] Haundorf folgte am 1. Januar 1974. Schließlich kam noch am 1. Mai 1978 Niederndorf und ein kleiner Teil der Gemeinde Aurachtal (Dondörflein und Eckenmühle mit damals etwa 50 Einwohnern) hinzu.[13]

EinwohnerentwicklungBearbeiten

Gemeinde Herzogenaurach

Jahr 1972 1978 1987 1991 1995 1999 2005 2010 2015 2016 2017
Einwohner 13939 16349 18451 20910 22534 23125 22875 23050 23095 23081 23098
Häuser[14] 4014 5805 5822 5846
Quelle [3] [3] [15] [3] [3] [3] [3] [16] [16] [16] [16]

Gemeindeteil Herzogenaurach mit Eichen- und Heinrichsmühle (= Gemeinde Herzogenaurach bis 1972)

Jahr 1818 1840 1852 1855 1861 1867 1871 1875 1880 1885 1890 1895 1900 1905 1910 1919 1925 1933 1939 1946 1950 1952 1961 1970 1987 2019
Einwohner 1468 1863 1981 1931 1865 1940 2062 2174 2520 2533 2531 2623 2823 3159 3313 3357 3710 4059 4940 6568 7174 7707 9941 12450 13416 16938
Häuser[14] 215 279 319 346 486 737 1208 5265
Quelle [17] [18] [18] [18] [19] [18] [20] [18] [18] [21] [18] [18] [22] [18] [18] [18] [23] [18] [18] [18] [24] [18] [10] [25] [15] [26]
 
Einwohnerentwicklung von Herzogenaurach von 1939 bis 2016

MilitärBearbeiten

Im Zug der Aufrüstung und der Kriegsvorbereitungen während der Zeit des Nationalsozialismus wurde im Jahr 1934 auf dem bis dahin landwirtschaftlich genutzten Gelände Bei der Zweimarterlinde ein Militärflugplatz angelegt, den die Wehrmacht bis 1940 weiter ausbaute. Der Fliegerhorst wurde als „Friedensstandort“ eingerichtet. Den Kern bildete ein Flugfeld (670 Meter in Nord-Süd-Richtung, 915 Meter in Ost-West-Richtung), das mit Backsteinen befestigt und mit Gras überwachsen war; die längste Rollstrecke betrug ca. tausend Meter.

Zum Ende des Zweiten Weltkrieges hin wurden Teile der Panzerschreck in den Fabriken der Schuhfabrikanten Adolf und Rudolf Dassler – später Adidas und Puma – montiert.[27]

Im März 1945 verließ die letzte Nahaufklärungsstaffel Herzogenaurach, wegen der rasch vorrückenden amerikanischen Bodentruppen wurde im April 1945 auch das Jagdgeschwader 104 abgezogen. Die Wehrmacht hatte die Sprengung der Gebäude vorbereitet, doch sie wurde nicht durchgeführt. Als amerikanische Einheiten am 16. April Herzogenaurach besetzten, wurden lediglich ein Hangar und zwei Holzbaracken des Fliegerhorsts zerstört.

Die alliierten Truppen hatten auf die Bombardierung des Fliegerhorsts verzichtet, dessen Standort und Einrichtungen der Royal Air Force bis ins Detail bekannt waren. Es wird vermutet, dass eine Nutzung durch die Alliierten vorgesehen war. Die US-Armee übernahm das Gelände 1945 und belegte es als Militärstützpunkt für Artillerie. In den Jahren 1990/91 wurden die in Herzogenaurach stationierten amerikanischen Truppen zu einem Kriegseinsatz abkommandiert. Bis zum 15. Januar 1992 war der Abzug der 210. Artilleriebrigade abgeschlossen; etwa 400 Soldaten des 5. Bataillons der 17. Feldartillerie lösten den Standort bis zum 16. März 1992 auf. Heute befindet sich dort die Zentrale der Adidas AG.

SehenswürdigkeitenBearbeiten

Das barocke Schloss, das den Amtmännern des Bamberger Fürstbistums als Residenz diente, wurde 1720 an der Stelle einer mittelalterlichen Anlage errichtet, die im Dreißigjährigen Krieg zerstört wurde. An das Schloss wurde 1967 das Herzogenauracher Rathaus angebaut. Auch die Stadtbibliothek und die Touristeninformation ist im Schloss untergebracht.

Das Alte Rathaus stammt im Kern aus dem Mittelalter. Im Gebäude befanden sich früher neben dem Rat und dem Gericht auch der Brot- und Fleischmarkt und das städtische Waffenarsenal. Bis April 2003 war hier auch die Polizei untergebracht. 2005 wurde das Alte Rathaus generalsaniert und beherbergt nun ein Restaurant.

Weithin sichtbar sind die beiden Tortürme der Stadt aus dem 13. Jahrhundert. Der Türmersturm im Westen der Altstadt ist an seiner abgerundeten Turmkuppel und seinen vier Turmuhren erkennbar. Der Fehnturm mit seinen vier seitlichen Wachttürmchen im Osten der Altstadt ist nach der ehemaligen Torwächterfamilie benannt und wurde als Stadtgefängnis und als städtische Schatzkammer genutzt. Früher waren die beiden Türme Teil der Stadtmauer, die jedoch ab 1825 sukzessive abgetragen wurde.

Die katholische Stadtpfarrkirche St. Magdalena liegt etwas abseits der zentralen Hauptstraße und befand sich bis zum Ende des 15. Jahrhunderts auch außerhalb der Stadtmauer. Bei der Kirche handelt es sich um eine hochgotische Saalkirche mit barocker Ausstattung, wobei der Chorraum bereits aus dem 13. Jahrhundert stammt. Das äußerst breite Langhaus wird von einem großen, hölzernen Tonnengewölbe überspannt.

Im Umkreis der Stadtpfarrkirche befindet sich das Pfründner-Spital von 1508 (heute Stadtmuseum), das klassizistische Pfarrhaus und die um 1200 errichtete Marienkapelle. Am Aufgang von der Hauptstraße zur Pfarrkirche befindet sich der Kiliansbrunnen, der als Quelle bereits seit dem Mittelalter besteht und an dem der Legende nach bereits im Jahre 686 der Frankenapostel Kilian gepredigt hat.

Neben den bereits erwähnten Sehenswürdigkeiten weist die Altstadt zahlreiche mittelalterliche Fachwerkhäuser auf, insbesondere im Bereich der Hauptstraße, des Kirchenplatzes und des historischen Marktplatzes.

PolitikBearbeiten

Kommunalwahl 2014[28]
Wahlbeteiligung: 57,0 %
 %
50
40
30
20
10
0
42,4 %
34,9 %
11,8 %
6,7 %
4,2 %
n. k.

StadtratBearbeiten

Der Stadtrat von Herzogenaurach setzt sich aus insgesamt 30 Stadtratsmitgliedern und dem Ersten Bürgermeister als Mitglied des Stadtrats zusammen.

SPD CSU Grüne Freie Wähler FDP Gesamt
2014 13 Sitze 10 Sitze 04 Sitze 02 Sitze 01 Sitze 30 Sitze

(Stand: 5. April 2014)

BürgermeisterBearbeiten

Erste Bürgermeister von Herzogenaurach seit 1945:

  • 1945–1970: Hans Maier (SPD)
  • 1970–1990: Hans Ort (CSU)
  • 1990–2008: Hans Lang (CSU)
  • seit 2008: German Hacker (SPD)

Zweite Bürgermeisterin ist Renate Schroff (SPD), Dritter Bürgermeister ist Georgios Halkias (Bündnis 90/Die Grünen).

StädtepartnerschaftenBearbeiten

Herzogenaurach unterhält Partnerschaften zu folgenden Städten:

Wirtschaft und InfrastrukturBearbeiten

VerkehrBearbeiten

StraßeBearbeiten

Herzogenaurach liegt direkt an der Autobahn A 3 bei der Anschlussstelle Erlangen-Frauenaurach. Die Autobahn A 73 ist von Herzogenaurach aus in 10 bis 15 Minuten zu erreichen.

Die Staatsstraße 2244 verläuft nördlich um Herzogenaurach und Niederndorf herum. Sie führt westlich über Falkendorf und Münchaurach zu einer Anschlussstelle der Bundesstraße 8 bei Emskirchen bzw. östlich zur Anschlussstelle 82 der A 3 und weiter an Frauenaurach nach Bruck zur Staatsstraße 2242. Die Staatsstraße 2263 verläuft nordwestlich über Welkenbach nach Hammerbach bzw. östlich über Niederndorf und Neuses zur St 2244. Die Kreisstraße ERH 14 verläuft von der St 2244 ausgehend nördlich nach Beutelsdorf bzw. von der St 2263 ausgehend südwestlich nach Dondörflein. Eine Gemeindeverbindungsstraße verläuft südlich nach Burgstall.

SchieneBearbeiten

Der nächste Bahnhalt ist Puschendorf an der Bahnstrecke Nürnberg–Würzburg, die Entfernung zum Stadtzentrum beträgt etwa 6 Kilometer. Puschendorf ist mit der Buslinie 123 in 14 Minuten erreichbar. Der nächste Fernbahnhof befindet sich in etwa 9 Kilometer Entfernung in Erlangen, dorthin fährt die Buslinie 201 des Omnibusverkehrs Franken (OVF) mit einer Fahrzeit von ca. 30 Minuten. Im Stadtgebiet verkehren die Buslinien der Herzo Bäder- und Verkehrs GmbH. Die Bahnstrecke Erlangen-Bruck–Herzogenaurach, die von 1894 bis 1984 in Betrieb war, ist größtenteils noch vorhanden, aber nicht mehr befahrbar. Die Planung eines Gleisanschlusses an die näher gelegene Bahnstrecke Nürnberg-Würzburg über Obermichelbach wurde 1883 abgelehnt.

Nach derzeitiger (2016) Planung soll die Stadt-Umland-Bahn Erlangen Herzogenaurach über Erlangen mit Nürnberg verbinden.

LuftfahrtBearbeiten

Nördlich des Stadtkerns befindet sich der Verkehrslandeplatz Herzogenaurach. Ein 700 Meter langes Rollfeld ermöglicht dort den Flugverkehr für Flugzeuge bis 3700 kg Startgewicht.

Ansässige UnternehmenBearbeiten

 
Die PUMAVision Headquarters
 
Schaeffler-Stammsitz Herzogenaurach

Herzogenaurach ist Sitz von Adidas und Puma sowie der Schaeffler-Gruppe.

Adidas und Puma, zwei der weltweit größten Sportartikelhersteller, haben die Stadt zum deutschlandweiten Anziehungspunkt für Sportartikel gemacht. Im Bereich der nördlichen Umgehungsstraße (Hans-Ort-Ring) befinden sich große Fabrikverkäufe von Adidas, Puma, s.Oliver, Nike sowie ein großes Sportgeschäft.

Die Schaeffler-Gruppe, Hersteller von Wälz- und Gleitlagern, Motorenelementen und Lineartechnik, die neben ihrem Firmensitz auch Forschung, Entwicklung und Produktion in der Stadt hat, erlangte durch den Übernahmekampf um die deutlich größere Continental AG ab Juli 2008 besondere Aufmerksamkeit in der Öffentlichkeit.

BildungBearbeiten

Herzogenaurach hat drei Grundschulen, zwei Hauptschulen, ein Förderzentrum, eine Berufsschule mit den Fachrichtungen Metalltechnik und Wirtschaft/Verwaltung, eine staatliche Realschule und ein Gymnasium, das 1978 aus einer Zweigstelle des Gymnasiums Höchstadt hervorging und wie die Mutterschule ein Naturwissenschaftlich-technologisches und Sprachliches Gymnasium ist.

KrankenhäuserBearbeiten

Im Westen der Stadt an der Umgehungsstraße befindet sich die zur m&i-Klinikgruppe Enzensberg gehörende Fachklinik Herzogenaurach für Physikalische Medizin und Medizinische Rehabilitation.

MedienBearbeiten

Herzogenaurach hat mit Herzo.TV einen eigenen Fernsehsender.

Kultur und FreizeitBearbeiten

 
Stadtmuseum

MuseenBearbeiten

  • Das Stadtmuseum im Pfründnerspital wurde im Herbst 2000 im ehemaligen Spital zum Heiligen Geist am Kirchenplatz eröffnet.
  • Das Krippenmuseum ist vom ersten Sonntag im Oktober bis Ostern des darauf folgenden Jahres geöffnet.

Regelmäßige VeranstaltungenBearbeiten

  • Altstadtfest
  • Ökofest
  • Lauf für Kaya! (alle zwei Jahre seit 2005)
  • Baserock (bis 2009: U-Turn Festival)
  • Sommerkirchweih
  • School’s Out Festival
  • Mittelalterfest
  • Martini-Kirchweih
  • Hobby-Künstler-Markt
  • Weihnachtsmarkt
  • Public viewing (Adidas Outlet)
  • Weiße Nacht der Werbegemeinschaft

FreizeitBearbeiten

Die Stadt verfügt über ein großes städtisches Freibad in unmittelbarer Nähe zur Altstadt und über das Freizeitbad Atlantis, ein großes Freizeitbad mit ausgedehnter Wasser- und Saunalandschaft im Westen der Stadt, sowie über das Jugendhaus rabatz.

Fußball-WM 2006Bearbeiten

Während der Fußball-Weltmeisterschaft 2006 hatte die argentinische Fußballnationalmannschaft ihr Quartier in Herzogenaurach.

PersönlichkeitenBearbeiten

EhrenbürgerBearbeiten

Söhne und Töchter der StadtBearbeiten

Mit der Stadt verbundene PersönlichkeitenBearbeiten

LiteraturBearbeiten

WeblinksBearbeiten

  Commons: Herzogenaurach – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. Bayerisches Landesamt für Statistik – Tabelle 12411-001: Fortschreibung des Bevölkerungsstandes: Bevölkerung: Gemeinden, Stichtage (letzten 6) vom 10. Juli 2019 (Einwohnerzahlen auf Grundlage des Zensus 2011) (Hilfe dazu).
  2. Gemeinde Herzogenaurach in der Ortsdatenbank der Bayerischen Landesbibliothek Online. Bayerische Staatsbibliothek, abgerufen am 27. September 2019.. Dort 18 Gemeindeteile, da Herzo Base nicht berücksichtigt wurde.
  3. a b c d e f g Stadt Herzogenaurach: Zahlenspiegel (Memento vom 11. April 2007 im Internet Archive)
  4. Herzogenaurach in Zahlen, Einwohnerzahlen nach Gemeindeteil, Quelle: Stadt Herzogenaurach, Stand: Januar 2017 (abgerufen am 16. Mai 2017, Zahlen aus dem Melderegister)
  5. a b W.-A. v. Reitzenstein, S. 101.
  6. Siehe Mittelalterliche Leprosorien im heutigen Bayern, Dokumentation, in: Die Klapper 1995, abgerufen 10. Februar 2018 (Memento des Originals vom 4. März 2016 im Internet Archive)   Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.muenster.org
  7. H. H. Hofmann, S. 69.
  8. Adreß- und statistisches Handbuch für den Rezatkreis im Königreich Baiern. Kanzlei Buchdruckerei, Ansbach 1820, S. 49 (Digitalisat).
  9. H. H. Hofmann, S. 143.
  10. a b Bayerisches Statistisches Landesamt (Hrsg.): Amtliches Ortsverzeichnis für Bayern, Gebietsstand am 1. Oktober 1964 mit statistischen Angaben aus der Volkszählung 1961. Heft 260 der Beiträge zur Statistik Bayerns. München 1964, Abschnitt II, Sp. 679 (Digitalisat).
  11. Stadt Herzogenaurach: Aus der 1000-jährigen Geschichte der Stadt Herzogenaurach. (Memento des Originals vom 31. März 2013 im Internet Archive)   Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.herzogenaurach.de (PDF)
  12. Wilhelm Volkert (Hrsg.): Handbuch der bayerischen Ämter, Gemeinden und Gerichte 1799–1980. C. H. Beck, München 1983, ISBN 3-406-09669-7, S. 484.
  13. Statistisches Bundesamt (Hrsg.): Historisches Gemeindeverzeichnis für die Bundesrepublik Deutschland. Namens-, Grenz- und Schlüsselnummernänderungen bei Gemeinden, Kreisen und Regierungsbezirken vom 27.5.1970 bis 31.12.1982. W. Kohlhammer, Stuttgart/Mainz 1983, ISBN 3-17-003263-1, S. 711 und 712.
  14. a b Es werden nur bewohnte Häuser angegeben. 1818 werden diese als Feuerstellen bezeichnet, von 1871 bis 2017 als Wohngebäude.
  15. a b Bayerisches Landesamt für Statistik und Datenverarbeitung (Hrsg.): Amtliches Ortsverzeichnis für Bayern, Gebietsstand: 25. Mai 1987. Heft 450 der Beiträge zur Statistik Bayerns. München November 1991, S. 335 (Digitalisat).
  16. a b c d LfStat: Herzogenaurach: Amtliche Statistik. In: statistik.bayern.de. S. 6 und 12, abgerufen am 9. Oktober 2019.
  17. Alphabetisches Verzeichniß aller im Rezatkreise nach seiner durch die neueste Organisation erfolgten Constituirung enthaltenen Ortschaften: mit Angabe a. der Steuer-Distrikte, b. Gerichts-Bezirke, c. Rentämter, in welchen sie liegen, dann mehrerer anderer statistischen Notizen. Ansbach 1818, S. 40 (Digitalisat). Für die Gemeinde Herzogenaurach zuzüglich der Einwohner und Feuerstellen von Eichenmühle (S. 21) und Heinrichsmühle (S. 38).
  18. a b c d e f g h i j k l m n o Historisches Gemeindeverzeichnis. Die Einwohnerzahlen der Gemeinden Bayerns in der Zeit von 1840 bis 1952. In: Bayerisches Statistisches Landesamt (Hrsg.): Beiträge zur Statistik Bayerns. Heft 192. München 1953, S. 145, urn:nbn:de:bvb:12-bsb00066439-3 (Digitalisat).
  19. Joseph Heyberger, Chr. Schmitt, v. Wachter: Topographisch-statistisches Handbuch des Königreichs Bayern nebst alphabetischem Ortslexikon. In: K. Bayer. Statistisches Bureau (Hrsg.): Bavaria. Landes- und Volkskunde des Königreichs Bayern. Band 5. Literarisch-artistische Anstalt der J. G. Cotta’schen Buchhandlung, München 1867, Sp. 876–877, urn:nbn:de:bvb:12-bsb10374496-4 (Digitalisat).
  20. kgl. Statistisches Bureau (Hrsg.): Vollständiges Ortschaften-Verzeichniss des Königreichs Bayern. Nach Kreisen, Verwaltungsdistrikten, Gerichts-Sprengeln und Gemeinden unter Beifügung der Pfarrei-, Schul- und Postzugehörigkeit … mit einem alphabetischen General-Ortsregister enthaltend die Bevölkerung nach dem Ergebnisse der Volkszählung vom 1. Dezember 1875. München 1877, 2. Abschnitt (Einwohnerzahlen von 1871), Sp. 1049–1050, urn:nbn:de:bvb:12-bsb00052489-4 (Digitalisat).
  21. Karl von Rasp: Ortschaften-Verzeichniss des Königreichs Bayern. Nach Regierungsbezirken, Verwaltungsdistrikten, … sodann mit einem alphabetischen Ortsregister unter Beifügung der Eigenschaft und des zuständigen Verwaltungsdistriktes für jede Ortschaft. LIV. Heft der Beiträge zur Statistik des Königreichs Bayern. Hrsg.: K. Bayer. Statistisches Bureau. München 1888, Abschnitt III, Sp. 994 (Digitalisat).
  22. K. Bayer. Statistisches Bureau (Hrsg.): Ortschaften-Verzeichnis des Königreichs Bayern, mit alphabetischem Ortsregister. LXV. Heft der Beiträge zur Statistik des Königreichs Bayern. München 1904, Abschnitt II, Sp. 1043 (Digitalisat).
  23. Bayerisches Statistisches Landesamt (Hrsg.): Ortschaften-Verzeichnis für den Freistaat Bayern nach der Volkszählung vom 16. Juni 1925 und dem Gebietsstand vom 1. Januar 1928. Heft 109 der Beiträge zur Statistik Bayerns. München 1928, Abschnitt II, Sp. 1077 (Digitalisat).
  24. Bayerisches Statistisches Landesamt (Hrsg.): Amtliches Ortsverzeichnis für Bayern – Bearbeitet auf Grund der Volkszählung vom 13. September 1950. Heft 169 der Beiträge zur Statistik Bayerns. München 1952, Abschnitt II, Sp. 923 (Digitalisat).
  25. Bayerisches Statistisches Landesamt (Hrsg.): Amtliches Ortsverzeichnis für Bayern. Heft 335 der Beiträge zur Statistik Bayerns. München 1973, S. 173 (Digitalisat).
  26. Zahlen und Fakten auf der Website herzogenaurach.de
  27. Spiegel – Panzerschreck im Schuhimperium
  28. [1]