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Langensendelbach

Gemeinde im Landkreis Forchheim in Bayern
Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Gemeinde Langensendelbach
Langensendelbach
Deutschlandkarte, Position der Gemeinde Langensendelbach hervorgehoben

Koordinaten: 49° 38′ N, 11° 4′ O

Basisdaten
Bundesland: Bayern
Regierungsbezirk: Oberfranken
Landkreis: Forchheim
Höhe: 296 m ü. NHN
Fläche: 9,58 km2
Einwohner: 3149 (31. Dez. 2018)[1]
Bevölkerungsdichte: 329 Einwohner je km2
Postleitzahl: 91094
Vorwahl: 09133
Kfz-Kennzeichen: FO, EBS, PEG
Gemeindeschlüssel: 09 4 74 146
Gemeindegliederung: 2 Ortsteile
Adresse der
Gemeindeverwaltung:
Kirchweg 1
91094 Langensendelbach
Website: www.langensendelbach.de
Bürgermeister: Oswald Siebenhaar (UWB)
Lage der Gemeinde Langensendelbach im Landkreis Forchheim
Landkreis Nürnberger LandErlangenLandkreis BambergLandkreis Erlangen-HöchstadtLandkreis BayreuthBambergLandkreis BambergWiesenttalIgensdorfHiltpoltsteinGräfenbergHallerndorfForchheimHausen (bei Forchheim)HeroldsbachEggolsheimWeißenoheWiesenthauWeilersbach (Oberfranken)UnterleinleiterPretzfeldPoxdorf (Oberfranken)PinzbergObertrubachNeunkirchen am BrandLeutenbach (Oberfranken)LangensendelbachKunreuthKleinsendelbachKirchehrenbachHetzlesGößweinsteinEffeltrichEbermannstadtDormitzIgensdorfKarte
Über dieses Bild
Blick von Adlitz (Gemeinde Marloffstein) nach Langensendelbach, 2011
Barocker Hochaltar der Pfarrkirche

Langensendelbach ist eine Gemeinde im Landkreis Forchheim (Regierungsbezirk Oberfranken).

GeographieBearbeiten

Geographische LageBearbeiten

Langensendelbach liegt etwa neun Kilometer südlich von Forchheim und sieben Kilometer nördlich von Erlangen.

 
Langensendelbach, Luftaufnahme (2015)

GemeindegliederungBearbeiten

Langensendelbach gliedert sich in zwei Ortsteile[2]:

NachbargemeindenBearbeiten

Nachbargemeinden sind Marloffstein im Süden, Neunkirchen am Brand im Südosten, Hetzles im Osten, Effeltrich im Nordosten, Poxdorf im Norden, Baiersdorf im Westen und Bubenreuth im Südwesten.

GeschichteBearbeiten

Bis zum 19. JahrhundertBearbeiten

Langensendelbach gehörte zu den 14 Orten, die 1007 durch Heinrich II. zum Bistum Bamberg kamen. In einer Urkunde vom 13. Juli 1062 wurde Langensendelbach als Schenkung an das Bistum Bamberg erstmals namentlich erwähnt. Das Augustinerkloster in Neunkirchen am Brand war bis 1709 Pfarrort für die Gemeinde. Ab 1500 lag die Ortschaft im Fränkischen Reichskreis. Die Zugehörigkeit zum Hochstift Bamberg endete mit der Säkularisation 1803. Der Ort gehört seit dieser Zeit zu Bayern.

20. und 21. JahrhundertBearbeiten

Am 11. April 1979 stürzte ein Phantom-Kampfflugzeug der Bundeswehr in Bräuningshof ab. Die Besatzung und ein Einwohner starben. Zwei weitere wurden schwer verletzt.[3]

AusgliederungenBearbeiten

Am 1. Mai 1978 wurden Gebietsteile mit mehr als 600 Einwohnern (Igelsdorf) an die Stadt Baiersdorf im Landkreis Erlangen-Höchstadt abgetreten.[4]

PolitikBearbeiten

GemeinderatBearbeiten

Der Gemeinderat von Langensendelbach besteht aus 14 Mitgliedern (ohne den Ersten Bürgermeister).

SPD CSU UWG Bräuningshof Freie Wähler Bürgergemeinschaft Junge Bürger Gesamt
2014 3 3 4 3 1 14 Sitze
2008 4 4 3 2 1 14 Sitze

(Stand: Kommunalwahl im März 2014)

BürgermeisterBearbeiten

Bürgermeister ist seit 2014 Oswald Siebenhaar (UWB). Sein Vorgänger war Wolfgang Fees (SPD).

WappenBearbeiten

Die Wappenbeschreibung lautet: In Rot schräg gekreuzt ein goldener Schlüssel und ein gestürztes goldenes Schwert, darüber eine silberne Blüte, darunter ein wachsender goldener Abtstab.

BauwerkeBearbeiten

Schon vom Pass Marloffstein aus ist die Pfarrkirche St. Peter und Paul der katholischen Kirchengemeinde zu sehen. Sie wurde im frühen 20. Jahrhundert im Jugendstil errichtet und besitzt barocke Stücke aus der Vorgängerkirche (Altäre, Kanzel, Turm). Die Kirche ist mit einem Hochaltar, einer Mariengrotte aus fränkischem Tuffstein, zwei Seitenaltären und einer Steinmeyer-Orgel (II/21; 1932) ausgestattet.

VerkehrBearbeiten

Langensendelbach liegt im Verkehrsverbund Großraum Nürnberg. Der nächste Bahnhof liegt etwa drei Kilometer entfernt in Baiersdorf bzw. in Bubenreuth an der Bahnstrecke Nürnberg–Bamberg. Nach Baiersdorf fahren die Buslinien 256 und 208 des Omnibusverkehrs Franken (OVF). Die Buslinie 208 fährt zudem nach Erlangen. Nachts und am Wochenende verkehrt im Kreisgebiet ein Anrufsammeltaxi. Die nächsten Autobahnanschlussstellen sind Baiersdorf-Nord und Möhrendorf an der A 73 NürnbergBamberg.

PersönlichkeitenBearbeiten

Söhne und Töchter der StadtBearbeiten

  • Georg Bayer (1920–2007), Vizepräsident der Bundesvereinigung Deutscher Musikverbände

Personen mit Bezug zu LangensendelbachBearbeiten

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. Bayerisches Landesamt für Statistik – Tabelle 12411-001: Fortschreibung des Bevölkerungsstandes: Bevölkerung: Gemeinden, Stichtage (letzten 6) vom 10. Juli 2019 (Einwohnerzahlen auf Grundlage des Zensus 2011) (Hilfe dazu).
  2. http://www.bayerische-landesbibliothek-online.de/orte/ortssuche_action.html?anzeige=voll&modus=automat&tempus=+20111102/211547&attr=OBJ&val=1208
  3. Phantomabsturz 1979. Abgerufen am 18. April 2019.
  4. Statistisches Bundesamt (Hrsg.): Historisches Gemeindeverzeichnis für die Bundesrepublik Deutschland. Namens-, Grenz- und Schlüsselnummernänderungen bei Gemeinden, Kreisen und Regierungsbezirken vom 27. 5. 1970 bis 31. 12. 1982. W. Kohlhammer GmbH, Stuttgart/Mainz 1983, ISBN 3-17-003263-1, S. 684.

WeblinksBearbeiten

  Commons: Langensendelbach – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien