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Herpersdorf (Eckental)

Ortsteil von Eckental

Herpersdorf ist ein im Bereich der nördlichen Albrandregion gelegenes fränkisches Dorf.

Herpersdorf
Gemeinde Eckental
Koordinaten: 49° 34′ 46″ N, 11° 15′ 29″ O
Höhe: 337 m ü. NHN
Einwohner: 504 (1. Jan. 2019) [1]
Eingemeindung: 1. Januar 1972
Postleitzahl: 90542
Vorwahl: 09153
Der Eckentaler Ortsteil Herpersdorf
Der Eckentaler Ortsteil Herpersdorf

GeografieBearbeiten

Die Ortschaft ist einer von 17 Ortsteilen der im nordöstlichen Teil von Mittelfranken gelegenen Gemeinde Eckental.[2] Sie befindet sich etwa 2,5 Kilometer östlich von Eckenhaid. Die südöstlich entspringenden Bäche Krebsbach und Dözlbach vereinigen sich im Ort mit dem von Bullach kommenden Hainbüchachgraben zum Mühlbach, einem Zufluss der Schwabach. Der Dözlbach speist die im Südosten des Ortes gelegenen Mühlweier.

GeschichteBearbeiten

Herpersdorf wurde 1021 durch bairische Siedler im Rahmen einer von Süden her erfolgenden Kolonisation gegründet.[3] Durch die zu Beginn des 19. Jahrhunderts im Königreich Bayern durchgeführten Verwaltungsreformen wurde der Ort mit dem zweiten Gemeindeedikt eine eigenständige Landgemeinde, zu der auch die beiden Dörfer Ebach und Mausgesees gehörten. Im Zuge der in den 1970er Jahren durchgeführten kommunalen Gebietsreform in Bayern wurde die gesamte Gemeinde Herpersdorf 1972 zu einem Bestandteil der neu gebildeten Gemeinde Eckental.[4][5] Im Jahr 2019 zählte Herpersdorf 504 Einwohner.[1]

VerkehrBearbeiten

Den nördlichen Ortsrand berührt die Staatsstraße St 2236, die von Nordwesten her kommend ostsüdostwärts in Richtung Schnaittach weiterführt. Aus dem Norden, von Benzendorf her, verläuft die Kreisstraße ERH 12 durch den Ort hindurch und in südsüdwestlicher Richtung weiter nach Bullach.

SehenswürdigkeitenBearbeiten

 
Denkmalgeschütztes Bauernhaus in der Herpersdorfer Hauptstraße

In Herpersdorf befindet sich ein als Baudenkmal ausgewiesenes Bauernhaus mit eingeschossigem giebelständigem Satteldachbau.

Siehe Liste der Baudenkmäler in Herpersdorf

LiteraturBearbeiten

  • Fritz Fink: Wanderung durch die Vergangenheit des Schwabachtales – Die Landschaft zwischen Erlangen und Gräfenberg. Selbstverlag, Eschenau 1999, ISBN 3-00-004988-6.
  • Statistisches Bundesamt (Hrsg.): Historisches Gemeindeverzeichnis für die Bundesrepublik Deutschland. Namens-, Grenz- und Schlüsselnummernänderungen bei Gemeinden, Kreisen und Regierungsbezirken vom 27.5.1970 bis 31.12.1982. W. Kohlhammer, Stuttgart/Mainz 1983, ISBN 3-17-003263-1.

WeblinksBearbeiten

  Commons: Herpersdorf – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. a b Einwohnerzahl von Herpersdorf, abgerufen am 16. März 2019
  2. Herpersdorf in der Ortsdatenbank der Bayerischen Landesbibliothek Online. Bayerische Staatsbibliothek, abgerufen am 16. März 2019.
  3. Fritz Fink: Wanderung durch die Vergangenheit des Schwabachtales – Die Landschaft zwischen Erlangen und Gräfenberg. Selbstverlag, Eschenau 1999, ISBN 3-00-004988-6. Seite 25
  4. Politische Zusammensetzung der Landgemeinde Herpersdorf, abgerufen am 16. März 2019
  5. Statistisches Bundesamt (Hrsg.): Historisches Gemeindeverzeichnis für die Bundesrepublik Deutschland. Namens-, Grenz- und Schlüsselnummernänderungen bei Gemeinden, Kreisen und Regierungsbezirken vom 27.5.1970 bis 31.12.1982. W. Kohlhammer, Stuttgart/Mainz 1983, ISBN 3-17-003263-1. Seite 710