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Flughafen Memmingen

Flughafen in Deutschland
Flughafen Memmingen
Allg-airport-logo.svg
FlughafenMemmingenVorfeldRyanair.jpg
Kenndaten
ICAO-Code EDJA
IATA-Code FMM
Koordinaten
47° 59′ 33″ N, 10° 14′ 37″ OKoordinaten: 47° 59′ 33″ N, 10° 14′ 37″ O
629 m (2064 ft) über MSL
Verkehrsanbindung
Entfernung vom Stadtzentrum 3,8 km südöstlich von Memmingen,
110 km westlich von München
Straße A96 Memmingen Ost

A7 Kreuz Memmingen
B300 B312

Nahverkehr Bahnhof Memmingen (etwa 4 km entfernt)
Basisdaten
Eröffnung 1936/2004
Betreiber Allgäu Airport GmbH & Co. KG
Fläche 207 ha
Terminals 1
Passagiere 1.179.875 (2017)
Flug-
bewegungen
11082 (2017)[1]
Kapazität
(PAX pro Jahr)
2.000.000
Beschäftigte 73 (2016)[2]
Start- und Landebahn
06/24 2401 m × 30 m Asphalt

Der Flughafen Memmingen (IATA: FMM, ICAO: EDJA, auch Allgäu Airport, Flughafen Memmingen München-West) ist der Verkehrsflughafen der Stadt Memmingen in Oberschwaben. Er ist der kleinste von drei Verkehrsflughäfen in Bayern und der höchstgelegene Verkehrsflughafen Deutschlands.

Der Fliegerhorst Memmingerberg wurde im Zuge der Aufrüstung der Wehrmacht 1936 fertiggestellt und das Kampfgeschwader 51 „Edelweiß“ dort stationiert. Gegen Ende des Zweiten Weltkriegs wurden große Teile der Anlage durch drei Bombenangriffe zerstört. Ab 1956 wurde der Fliegerhorst von der deutschen Luftwaffe genutzt und 1959 das Jagdbombergeschwader 34 „Allgäu“ in Dienst gestellt. Während des Kalten Krieges lagerten im Rahmen der nuklearen Teilhabe amerikanische Atomwaffen auf dem Gelände. Die Auflösung des Geschwaders wurde im Zuge der Einnahme der Luftwaffenstruktur 5 am Ende des Jahres 2000 beschlossen. Die Stilllegung des Fliegerhorstes erfolgte Mitte 2004.

Bereits 2002 hatte ein Konsortium aus lokalen Unternehmern die air+park allgäu GmbH & Co. KG, die sich später in Allgäu Airport GmbH & Co. KG umbenannte, gegründet, um die Möglichkeiten einer zivilen Nutzung des Flughafens nach seiner Schließung vorzubereiten. Sie ist die Betreibergesellschaft und mit über 70 Kommanditisten zum großteils in der Hand lokaler mittelständischer Unternehmen. Im Juli 2004 erfolgte die Zulassung unter dem Namen Regionaler Verkehrsflughafen Allgäu. Mitte 2007 wurden die ersten Linienflüge aufgenommen und im September 2008 der Platz formal in Flughafen Memmingen umbenannt. Er wird von den Billigfluggesellschaften Ryanair, WizzAir und Pobeda angeflogen, die großen Anteil am Flug- und Passagieraufkommen haben. Weitere internationale Ziele werden von verschiedenen Chartergesellschaften teilweise saisonal angeflogen.

Inhaltsverzeichnis

Lage und VerkehrsanbindungBearbeiten

Der Flughafen liegt etwa drei Kilometer östlich von Memmingen[3] beziehungsweise zwei Kilometer von der Autobahnanschlussstelle Memmingen-Ost der A 96 entfernt und ist ab dort sowie von der A 7 ausgeschildert. Zudem ist er auch über die Bundesstraßen 300 und 312 über Memmingen erreichbar. Der Flughafen Memmingen liegt nördlich des Allgäus und etwa 80 km von den österreichischen Bundesländern Vorarlberg und Tirol sowie etwa 100 km von der Ostschweiz entfernt. Im Einzugsgebiet des Flughafens leben rund 11,3 Millionen Menschen aus insgesamt vier Ländern innerhalb von 2 Std. Fahrzeit; allerdings erstrecken sich auch die Einzugsgebiete der internationalen Flughäfen München und Stuttgart sowie des Regionalflughafens Friedrichshafen bis Memmingen.[4]

Mit dem öffentlichen Personennahverkehr bestehen Verbindungen zum etwa drei Kilometer entfernten Bahnhof Memmingen mit der Stadtbuslinie 2 und der Regionalverkehrslinie 810/811.[5] Dort bestehen regelmäßige EuroCity-Verbindungen Richtung München und Zürich sowie einmal täglich auch je eine Intercity-Verbindung Richtung Ruhrgebiet (teils weiter nach Hannover/Leipzig) und Oberstdorf. Seit 2017 können die Tickets mit der Bahn auch durchgebucht werden.

Der Allgäu-Airport-Express, eine Kooperation des Flughafens mit einem lokalen Busunternehmen, verbindet den Flughafen mit Expressbussen stündlich mit München, zudem mit Dornbirn, St. Gallen und Zürich.[6] FlixBus hat den Flughafen mehrmals täglich mit der Linie 063 und an den Wochenenden mit der Linie 186 und 005 in sein Streckennetz integriert.[7]

Um dem zunehmenden Verkehr durch den Ort Memmingerberg in Richtung Flughafen Rechnung zu tragen, wurde eine Umgehungsstraße um den Ort herum gebaut und im November 2013 für den Verkehr freigegeben.[8] Forderungen nach einer eigenen neuen Autobahn-Anschlussstelle wurden bislang abgelehnt.[9]

Bemerkenswert ist, dass Ryanair, Wizzair und andere Billigfluggesellschaften aus Gründen der Vermarktung eine räumliche Nähe zur Stadt München suggerieren, indem sie den Flughafen zunächst als Flughafen Memmingen/München-West bezeichneten und später als Flughafen Memmingen München. Die Entfernung von rund 100 km ist europaweit eine der größten, die ein Verkehrsflughafen zur namensgebenden Großstadt hat.[10][11] Vergleichbar ist der Flughafen Frankfurt-Hahn, der ebenfalls etwa 100 km Luftlinie von der zugehörigen Metropole (Frankfurt am Main) entfernt liegt, wobei die übliche Anfahrtroute dort mit 110–125 km allerdings noch größer ist.

GeschichteBearbeiten

Fliegerhorst Memmingerberg 1935–1945Bearbeiten

Die ersten Planungs- und Vermessungsarbeiten für die Anlage eines Flugplatzes begannen 1934. Der damalige Memminger Oberbürgermeister Heinrich Berndl bat in einem Brief an das Reichsluftfahrtministerium, dass der Flughafen für eine gute Verkehrsanbindung möglichst nah an die Stadt gebaut werde. Am 21. Januar 1936 wurde mit dem Bau des 300 Meter mal 1.500 Meter großen Militärflugplatzes bei Memmingerberg begonnen. Am 18. Oktober 1936 wurde Richtfest gefeiert und um den Jahreswechsel 1936/37 wurden Teile des Kampfgeschwaders 255 Alpengeschwader dort stationiert, das bald in Kampfgeschwader 51 Edelweiß umbenannt wurden. In dieser Zeit kamen auf dem Flugplatz unter anderem Flugzeuge der Typen He 111, Do 17 und Ju 88 zum Einsatz.[12] Bis August 1939 waren sechs Hallen fertiggestellt. Ziel des Ausbaus war es, genügend Kapazität für zwei Gruppen an Kampfflugzeugen zu schaffen.

Nach Ausbruch des Zweiten Weltkriegs wurden Einsätze zunächst von Memmingerberg aus geflogen, Anfang 1940 wurde dann das Geschwader auf verschiedene Flugplätze nach Frankreich verlegt. Die Anlage wurde daraufhin erweitert, unter anderem mit einer einen Kilometer langen Start- und Landebahn aus Beton. Dazu wurde zwischenzeitlich auch eine Abteilung des Reichsarbeitsdienstes von Rißtissen nach Memmingerberg verlegt. Während des Krieges wurde der Platz von der Zerstörerschule 2 benutzt. Er diente zudem zur Erprobung verschiedener neuer Fluggeräte, darunter der erste Düsenjäger Me 262 und der „Amerikabomber“, Me 264. Auch andere Kampfverbände wurden kurzzeitig, manchmal nur für wenige Tage, auf dem Fliegerhorst stationiert.[13]

Der erste schwere Bombenangriff mit größeren Schäden erfolgte am 18. März 1944. Über 800 Flugzeuge drangen in den Luftraum über Memmingen ein und das Bombardement dauerte etwa eine Stunde und 15 Minuten. Zwölf Menschen starben an diesem, weitere 27 Menschen am darauf folgenden Tag. Ein weiterer Großangriff auf den Fliegerhorst am 18. Juli 1944 begann um 11 Uhr in vier Wellen mit jeweils 50–60 Maschinen. Dabei wurden 170 Personen getötet und 140 verwundet. Drei Hallen wurden vollständig zerstört, drei weitere, die Werft und die Unterkünfte beschädigt. Zudem wurden 26 Flugzeuge vollständig zerstört und 40 weitere beschädigt. Auf der Gegenseite wurden 14 amerikanische B-17-Bomber und sieben P-51-Mustang-Begleitjäger abgeschossen. Zwei Tage später wurde der Flugplatz erneut angegriffen und dabei wurde die noch verbliebene Infrastruktur und 40 Flugzeuge zerstört, 30 weitere wurden beschädigt. Auf dem Fliegerhorst waren weitere 18 Tote und sieben Verwundete zu beklagen. In den darauf folgenden Wochen wurde notdürftig versucht, die Infrastruktur wieder instand zu setzen. Bis zur Kapitulation im Jahr 1945 gab es noch drei weitere schwere und mehrere leichte Luftangriffe. Am 14. August 1944 wurde der Horst durch Jagdbomber angegriffen und sieben Flugzeuge stark beschädigt. Am 25. Februar, 8. und 22. März 1945 wurde der Platz von Tieffliegern angegriffen. Am 9. April erfolgte ein schwerer Angriff mit 96 B-24-Bombern, bei denen nicht nur der Fliegerhorst, sondern auch Teile Memmingens zerstört wurden, was zu hohen Verlusten bei der Zivilbevölkerung führte. Der letzte Angriff auf Memmingen fand am 23. April 1945 statt. Am 26. April wurde die Stadt kampflos an die Streitkräfte der Vereinigten Staaten übergeben.[14]

Nach dem Krieg dienten die noch intakten Gebäude als provisorische Unterkünfte für Heimatvertriebene.[13]

Militärflugplatz von 1954 bis 2003Bearbeiten

 
Flugplatz Memmingen im Jahr 2000 mit dem noch grünen Kontrollturm und der grünen Picasso-Halle im militärischen Betrieb

Ab 1954 nutzten die United States Air Force das Areal des Fliegerhorsts als Übungsplatz. 1955 wurde mit dem Wiederaufbau der Start- und Landebahn, der Hallen und Gebäude begonnen. Im Juni 1956 wurde ein Vorkommando mit der Flugzeugführerschule „S“ auf den Platz verlegt und dieser damit für die deutsche Luftwaffe genutzt, die ab Oktober 1956 den vollen Fluglehrbetrieb mit Flugzeugen vom Typ Piper PA-18 und Nord Noratlas aufnahm. Die Schule umfasste die Transportflieger- und Hubschrauberausbildung sowie die Blindflugschulung.[13]

1959 wurde die Schule aus Platzgründen nach Wunstorf, Diepholz und Faßberg und von dort das neugebildete Jagdbombergeschwader 34 nach Memmingerberg verlegt. Am 5. Mai 1959 wurde diese neue Einheit, die 1992 den Beinamen Allgäu bekam, durch den damaligen Bundesminister der Verteidigung, Franz Josef Strauß, feierlich in Memmingerberg in Dienst gestellt. Seit dieser Zeit waren am Fliegerhorst ungefähr 2.400 Soldaten und Zivilbedienstete beschäftigt.[12]

Während des Kalten Kriegs waren im Rahmen der nuklearen Teilhabe amerikanische Atomwaffen auf dem Gelände gelagert.[15] Für diese Waffen war von 1966 bis 1996 eine Staffel der U.S. Air Force mit bis zu 400 Soldaten verantwortlich. Diese waren auf einem separaten Bereich des Fliegerhorsts untergebracht, dem auch eigene Einrichtungen wie eine amerikanische Schule und ein Supermarkt angehörten.

Die Auflösung des Geschwaders wurde im Zuge der Einnahme der Luftwaffenstruktur 5 am Ende des Jahres 2000 beschlossen. Am 31. Dezember 2002 wurde der Einsatzflugbetrieb offiziell eingestellt. Zum 30. Juni 2003 erfolgte die endgültige Außerdienststellung. Der Fliegerhorst Memmingerberg wurde am 31. März 2004 stillgelegt. Ab dem 1. April 2004 gehörte das Gelände dem Bundesministerium für Finanzen.

Flughafen Memmingen 2004 bis heuteBearbeiten

 
Das Gelände des Flughafens Memmingen 2005, in der Bildmitte links das heutige Terminal
 
Blick über das Vorfeld auf das Terminal mit Maschinen von Flybe und Ryanair

Am 13. Juni 2002 gründeten lokale Unternehmer und der Landkreis Unterallgäu die air + park allgäu GmbH & Co. KG, die sich später in Allgäu Airport GmbH & Co. KG umbenannte, um die Möglichkeiten einer zivilen Nutzung des Flughafens nach seiner Schließung vorzubereiten. Bereits am 31. Juli wurde ein Antrag auf luftrechtliche Änderungsgenehmigung beim Luftamt Südbayern eingereicht. Am 20. Juli 2004 erfolgte dann die Zulassung als Regionaler Verkehrsflughafen Allgäu.[16]

Der Flugbetrieb der allgemeinen Luftfahrt begann am 5. August desselben Jahres, zu diesem Zeitpunkt jedoch noch ohne Linien- oder Charterflugverkehr. Zur Hannover Messe im Jahr 2005 wurden erstmals tägliche Bedarfsflüge angeboten; wegen mangelnder Nachfrage mussten diese jedoch wieder abgesagt werden. Ein weiterer, von Dauair geplanter Liniendienst, zweimal wöchentlich nach Dortmund und Rostock ab dem 27. August 2006, konnte wegen Insolvenz nicht durchgeführt werden. Als Ersatz wurden im Herbst 2006 zweimal pro Woche Bedarfsflüge für einen Allgäuer Hotelier zwischen Dortmund und Memmingen durch die Luftfahrtgesellschaft Walter angeboten; das Passagieraufkommen beschränkte sich in der zweimonatigen Phase auf etwa 100 Personen.[17]

Ende Juni 2005 beschloss der Landkreis Oberallgäu eine Starthilfe von 480.000 Euro für den Flughafen. Am 18. September 2005 entschied sich die Bevölkerung der Stadt Memmingen in einem Bürgerentscheid mit knapper Mehrheit, eine weitere Starthilfe in Höhe von 200.000 Euro zu gewähren.[18] Bei einem ebenfalls am 18. September 2005 durchgeführten Bürgerentscheid im Landkreis Unterallgäu entschieden sich die Bürger jedoch deutlich gegen eine Anschubfinanzierung in Höhe von 400.000 Euro.[19] Am 15. Dezember 2005 wurde nach dreijähriger Verhandlung mit der Bundesanstalt für Immobilienaufgaben der Verkauf des Flughafengeländes abgeschlossen. Damit gingen 144 Hektar des insgesamt 243 Hektar umfassenden Geländes in den Besitz der Betreibergesellschaft über.[20] Ursprünglich war in einem Gutachten ein Wert für das Flughafengelände von 32 Millionen Euro ausgewiesen worden, was sich auf Baulandpreise bezog. Das Flughafenareal wurde tatsächlich für 2,1 Millionen Euro verkauft, was einem Pauschalpreis von unter 1,50 Euro pro Quadratmeter einspricht, einschließlich aller Gebäude und der gesamten sonstigen Infrastruktur. Die Betreibergesellschaft verpflichtete sich im Gegenzug zur Übernahme der Altlasten.[21] Der Freistaat Bayern förderte Investitionen in den Umbau des Militärflugplatzes zu einem zivilen Verkehrsflughafen und sagte in diesem Zusammenhang einen Investitionszuschuss in Höhe von 7,5 Millionen Euro zu. Im Rahmen eines Notifizierungsverfahrens stimmte die EU im März 2007 dieser Bezuschussung zu.[22]

Die Klagen dreier umliegender Gemeinden sowie mehrerer Anwohner und Landwirte vor dem Bayerischen Verwaltungsgerichtshof gegen die luftverkehrsrechtliche Genehmigung wurden mit Urteil vom 2. Dezember 2005 abgewiesen.[23] Das Bundesverwaltungsgericht hatte gegen dieses Urteil allerdings wegen grundsätzlicher Bedeutung eine Revision zugelassen, diese jedoch, und damit alle anhängigen Klagen, nach mündlicher Verhandlung am 13. Dezember 2007 in letzter Instanz abgewiesen.[24]

Der Umbau der Picasso-Halle, eines ehemaligen Wartungshangars des früheren Fliegerhorstes in ein Terminal zur Abfertigung von Passagieren wurde kurz vor Aufnahme des Linienflugbetriebs 2007 abgeschlossen, ebenso wurden in dieser Zeit ein Instrumentenlandesystem sowie weitere technische Ausrüstung installiert und auf dem Gelände des ehemaligen Fliegerhorsts Parkflächen, Verwaltungs- und Servicegebäude eingerichtet. Südlich der Start- und Landebahn entstanden Flächen für die allgemeine Luftfahrt.[25] Für den Sommerflugplan 2008 wurde die Zahl der Parkplätze auf dem Flughafengelände nahezu verdoppelt, um ausreichend Stellplätze für das prognostizierte Passagieraufkommen anbieten zu können.

Mit Wirkung vom 25. September 2008 wurde der Platz formal in Memmingen umbenannt und dies in den NfL I 230/08 bekanntgegeben.

Im Mai 2009 wurde das Terminal erweitert und unter anderem eine zweite Etage mit weiteren Wartebereichen eingerichtet – die Erweiterung wurde am 29. Mai durch den bayerischen Wirtschaftsminister Martin Zeil eröffnet.[26] Ein Jahr später wurde das Terminalgebäude um zwei weitere Flugsteige auf insgesamt sechs erweitert und damit die Kapazität des Terminals auf 1,5 Millionen Passagiere erhöht. Im September 2010 wurden Pläne veröffentlicht, wonach auf dem Flughafengelände ein neues Hotel entstehen sollte.[27] Zu diesem Zweck wurde das ehemalige Krankenhaus des Fliegerhorsts umgebaut und erweitert.

2010 nahm die Billigfluglinie Ryanair den Linienverkehr auf. Sie konnte vom Flughafen Friedrichshafen abgeworben werden, nachdem sich dieser geweigert hatte, die von Ryanair gefordertern Marketingzuschüsse zu bezahlen.[28] Ryanair entwickelte sich in den folgenden Jahren zur primären Fluggesellschaft am Standort Memmingen.

Im November 2010 wurden Planungen für weitere bauliche Maßnahmen bekannt gegeben, darunter eine Verbreiterung der Start- und Landebahn inklusive Ausbau der Rollwege sowie die Erweiterung des Terminals.[29] Im Juni 2011 wurde der Planfeststellungsbeschluss für die bereits im Winter 2010 angekündigten Ausbaumaßnahmen beantragt. Dabei soll die Start- und Landebahn von 30 Meter auf 45 Meter verbreitert und vom 2401 Meter auf 2981 Meter verlängert werden. Der betonierte Bereich, auf dem sich die Bahn befindet, ist 2981 Meter lang und 60 Meter breit, wobei aufgrund verschiedener Faktoren (siehe Technische Ausstattung) bisher nur der innere Bereich von 30 Meter Breite und 2401 Meter Länge als Start- und Landebahn dient. Durch den Ausbau ändert sich die Größe des gegossenen Betons nicht. Die Bahn wird von 30 auf 45 Meter verbreitert, indem die bisher 15 Meter breiten befestigten Schultern auf beiden Seiten, jeweils auf die Hälfte d. h. 7,5 Meter verschmälert werden. Die Verlängerung der Bahn von 2401 auf 2981 Meter geschieht, indem die jeweils ca. 300 Meter langen befestigten Sicherheitsflächen (RESA) am Anfang und Ende der Bahn entfallen und durch 90 Meter bzw. 165 Meter lange Grasflächen ersetzt werden.[30] Neben dieser Maßnahme sollen auch das Vorfeld, Abfertigungsgebäude und Anflugverfahren nach Allwetterflugbetriebsstufe CAT III Landerichtung 24 ermöglicht werden. Zudem ist der Bau neuer Flugzeughallen und eine Erweiterung der Parkmöglichkeiten angedacht.[31] Zusammenhängend mit dem Ausbau sollen leerstehende Gebäude bzw. Grundstücke vermietet oder verkauft werden. Das geplante Volumen beträgt bis zu 15 Millionen Euro. Beantragt wurde, die reguläre Betriebszeit von 22:00 Uhr auf 23:00 Uhr auszudehnen und verspätete Flüge bis 23:30 Uhr zu erlauben.[32][33] Anfang März 2013 genehmigte die Regierung von Oberbayern den Planfeststellungsbeschluss mit dem Ausbau des Terminals, den Neubau von Hangars sowie die Verbreiterung und Verlängerung der Start- und Landebahn und den Ausbau der Taxiways. Ebenso wurde einer teilweisen Ausdehnung der Flugbetriebszeiten unter bestimmten Einschränkungen zugestimmt.[34] Mehrere Bürger, der Bund Naturschutz und die Gemeinde Westerheim reichten Klage gegen den Beschluss ein. Die Gemeinde Memmingerberg beteiligte sich an der Klage, allerdings nur gegen die Verlängerung der Flugzeiten und nicht gegen den gesamten Planfeststellungsbeschluss. Der Prozess gegen den Flughafenausbau und die Verlängerung der Flugzeiten fand im Juni und Juli 2015 vor dem Verwaltungsgerichtshof in München statt. Das Gericht wies sämtliche Klagen am 14. Juli 2015 ab; eine Revision wurde nicht zugelassen.[35]

Im September 2017 genehmigte die EU-Kommission eine Beihilfe des Freistaats Bayern, der von insgesamt 17 Millionen Euro Ausbaukosten nun 12,2 Millionen Euro beisteuern darf.[36]

Im Dezember 2017 zertifizierte die Europäische Agentur für Flugsicherheit (EASA) die Sicherheitsstandards des Flughafens.[37]

Fluggesellschaften und ZieleBearbeiten

EntwicklungBearbeiten

 
TUIfly führte die ersten Linienflüge auf dem Flughafen durch
 
Eine Boeing 737-800 von Ryanair auf dem Flughafen Memmingen

Am 28. Juni 2007 nahm TUIfly den Linienflugverkehr am Memminger Flughafen auf. Angeboten wurden zunächst die Urlaubsdestinationen Mallorca, Kreta, Neapel, Rom, Venedig und Antalya sowie innerdeutsche Flugverbindungen nach Berlin und Hamburg. Zum Winterflugplan 2007 und zum Sommerflugplan 2008 wurde das Angebot sukzessive ausgeweitet, unter anderem wurden Verbindungen nach Köln und nach Tel Aviv neu aufgenommen.

Ab April 2009 bot die irische Billigfluggesellschaft Ryanair, die angekündigt hatte, den Flughafen Memmingen als München-West zu vermarkten, zunächst Flüge von Memmingen nach Alghero, Alicante, Dublin, Girona, London-Stansted, Pisa und Reus an.[38] Im Herbst 2009 wurde das Angebot ausgebaut, ab Oktober wurden die zusätzlichen Ziele Bremen und Stockholm-Skavsta[39] sowie ab November das schottische Edinburgh angeflogen.[40] Seither wurde, teils saisonal, um weitere Ziele ergänzt, darunter Trapani und Faro. Im Sommerflugplan 2011 folgte Rom-Ciampino[41] sowie Palma. Für den Sommerflugplan 2012 wurden zwei neue Routen nach Brüssel-Charleroi[42] und Budapest angekündigt.

 
Maschine von Wizzair am Flughafen Memmingen

Seit dem 7. August 2009 bietet die ungarische Fluggesellschaft Wizz Air eine Verbindung nach Kiew an und vom 22. September 2009 bis Februar 2010 wurde auch das polnische Kattowitz angeflogen. Es folgte eine Verbindung nach Lemberg, die aber bald darauf wegen Umbauarbeiten am Flughafen ausgesetzt und nicht wieder aufgenommen wurde, sowie zum Sommerflugplan 2011 eine neue Verbindung in die serbische Hauptstadt Belgrad. Ab dem 3. Oktober 2013 wurde auch die ukrainische Stadt Donezk angeflogen; die Verbindung wurde aufgrund der Zerstörung des Flughafens Donezk 2014 wieder eingestellt.[43] Wizzair will Memmingen langfristig zu ihrem süddeutschen Standort ausbauen.[44][45]

Zum 25. Oktober 2009 wurden die meisten Städteverbindungen von TUIfly von Air Berlin übernommen,[46] darunter auch die Verbindungen nach Hamburg, Köln (beide wurden wieder eingestellt) und Berlin, während die restlichen Strecken der TUIfly ab Memmingen, darunter Verbindungen nach Rom und Pisa, für den Winterflugplan 2009/2010 gestrichen wurden. Somit war die Gesellschaft erstmals seit Sommer 2007 nicht mehr in Memmingen präsent, sie kehrte zum Sommerflugplan 2010 aber saisonal wieder zurück. Berlin wurde durch Air Berlin ab dem Winterflugplan 2010/2011 ebenfalls nicht mehr bedient.[47] Im Zuge der Einführung der Luftverkehrsabgabe strich Ryanair alle innerdeutschen Fluglinien, damit entfiel mit der Verbindung nach Bremen auch die letzte innerdeutsche Verbindung ab Memmingen.

Nach dem Rückzug von Air Berlin verstärkte sich die dominierende Position von Ryanair, die im Winter 2010/2011 88,2 % aller Linienflüge ausführte.[48][49]

Um ein größeres Angebot auf dem Flughafen zu schaffen und auch wieder innerdeutsche Flüge anbieten zu können, gründeten einige Gesellschafter des Flughafens mit dem Münchner Unternehmer Georg Eisenreich die touropa touristik GmbH & Co. KG. Unter der Traditionsmarke wurden zuerst Pauschalreisen mit Flügen nach Gran Canaria, La Palma, Zypern, Hurghada und Antalya angeboten. Dafür wurde ein Airbus A319 der Germania gechartert und am Flughafen stationiert.[50] Die Flüge wurden mit Beginn des Sommerflugplans 2012 aufgenommen. Im März 2012 wurde angekündigt, dass Avanti Air im Auftrag von Touropa ab Juni 2012 Linienverbindungen nach Berlin und Hamburg durchführt.[51][52] Dazu wurde ein Flugzeug vom Typ ATR 72-200 mit drei Crews und Technikern auf dem Flughafen stationiert.[53] Die Flüge firmierten unter dem Namen flytouropa, unter dem auch Einzelflüge für die mit Germania angebotenen Flüge gebucht werden konnten. Mangels Nachfrage wurden zum 1. Dezember 2012 die Flüge nach Berlin und Hamburg und ab 12. Januar 2013 auch die Flüge auf die Kanaren wieder eingestellt.[54] Nachdem die anderen Flugziele (Zypern, Hurghada und Antalya) bereits im Laufe des Jahres 2012 eingestellt worden sind, bietet Touropa keine Flüge ab Memmingen mehr an.

Die ab dem 4. Mai 2013 geplanten wöchentlichen Flüge auf die Kanareninseln Gran Canaria und Fuerteventura kamen nicht zustande, da der Veranstalter Aviation Service Erfurt den Verkauf dieser Reisen eingestellt hatte. Die zunächst zum Einsatz gekommene Fluggesellschaft XL Airways Germany meldete Insolvenz an, und die Fluggesellschaft Enter Air, die an deren Stelle einspringen sollte, machte einen Rückzieher.[55][56]

Am 10. Oktober 2013 wurde bekannt, dass Germanwings ab dem 8. Dezember 2013 regelmäßige Flüge von Memmingen nach Berlin und Hamburg durchführen wollte. Die Flüge, die sowohl im Einzelverkauf als auch in Kombination mit Übernachtungen vermarktet werden sollten[57], wurden schließlich von Eurowings durchgeführt. Aufgrund der Ausflottung der CRJ900-Flugzeuge bei Germanwings sollten sie bald darauf wieder aufgegeben werden. Daraufhin kündigte Intersky jedoch an, die Flüge als Zwischenstopp von und nach Friedrichshafen zu übernehmen und auszuweiten.

Seit dem 1. November 2014 fliegt Wizz Air zweimal wöchentlich die rumänische Stadt Timișoara an. Für den Sommerflugplan 2015 hatte Wizz Air angekündigt, das Engagement weiter auszubauen und die Stadt Tuzla in Bosnien und Herzegowina sowie die Hauptstädte Bulgariens und Litauens, Sofia und Vilnius, zu bedienen. Mit den neuen Zielen Hermannstadt (Sibiu), Kutaissi, Niš und Podgorica löste Wizz Air im Sommerflugplan 2016 Ryanair als aktivste Airline am Flughafen Memmingen ab.

Am Abend des 5. November 2015 stellte die Regionalfluggesellschaft InterSky den Flugbetrieb ein. Die Strecken nach Hamburg, Berlin und Köln fielen komplett weg.[58] Seitdem gibt es ab Memmingen keine innerdeutschen Flüge mehr.

Seit dem Sommerflugplan 2016 bietet die Low Cost Airline Pobeda, 100 %-Tochter der russischen Staatsairline Aeroflot, Flüge zu ihrem Hub nach Moskau an.

Seit dem 1. September 2017 betreibt Ryanair in Memmingen eine Basis mit 35 Mitarbeitern und hat dort ein Flugzeug fest stationiert. Insgesamt bediente Ryanair im Winter 16 Ziele ab Memmingen; neu waren Fes, Oradea, Sevilla, Stockholm, Thessaloniki und Warschau Modlin.

[59]

FlugplanBearbeiten

Im Sommerflugplan 2018 bedienen sechs Fluggesellschaften 44 Ziele ab Memmingen (Stand: 11. April 2018):[60]

Fluggesellschaft Ziele
Corendon Airlines Saison: Antalya
Fly Egypt Saisoncharter: Hurghada
Germania Charter: Edinburgh
Luxair Charter: Lourdes
People’s Saisoncharter: Calvi, Neapel
Pobeda Moskau-Wnukowo
Ryanair Alghero, Alicante, Athen, Banja Luka (ab Winter 2018), Brindisi (ab Winter 2018), Burgas, Dublin, Barcelona-Girona, Edinburgh (ab Winter 2018), Faro, Fès, London-Stansted, Lviv (ab Winter 2018), Málaga, Marrakesch (ab Winter 2018), Oradea, Palermo, Palma de Mallorca, Porto, Sevilla, Sofia, Stockholm-Skavsta, Tel Aviv (ab Oktober 2018), Teneriffa-Süd, Thessaloniki, Warschau, Zadar
Wizz Air Belgrad, Chișinău (ab Winter 2018), Cluj-Napoca, Hermannstadt (Sibiu), Kattowitz, Kiew-Schuljany, Kutaissi, Niš, Podgorica, Pristina (ab Winter 2018), Skopje, Sofia, Târgu Mureș, Timișoara, Tuzla, Warna

VerkehrszahlenBearbeiten

In den ersten Jahren nach Eröffnung des Flughafens im Jahr 2004 fand kein nennenswerter Passagierverkehr statt. Nach Aufnahme des Linienflugbetriebes im Juni 2007 wurden in den ersten zwölf Monaten über 380.000 Passagiere verzeichnet. Im ersten vollständigen Geschäftsjahr 2008 wurden 460.081 Passagiere abgefertigt.[61] Seitdem stiegen die Passagierzahlen am Flughafen konstant an und erreichten ihren Höhepunkt mit 911.609 Passagieren im Jahr 2010. Der Rückgang 2011 wurde primär mit dem Wegfall der innerdeutschen Verbindungen begründet, nachdem Air Berlin die Bedienung ihrer Routen eingestellt hatte. Für 2012 rechnete der Flughafen mit 950.000 Passagieren, erreichte aber nur 869.937. Die Zahl stieg zwar im Vergleich zum Vorjahr um 14 Prozent, das selbst gesteckte Ziel wurde aber deutlich verfehlt.[62][63] Von 2010 an nahm die Passagierzahl ab und erreichte mit 750.334 ihren Tiefpunkt im Jahr 2014. Seitdem stieg die Zahl wieder an und erreichte zuletzt 996.714 Passagieren im Jahr 2016. Der Anstieg seit 2014 geht vor allem auf die zusätzlichen Flugverbindungen nach Osteuropa zurück.[64] 2017 fertigte der Flughafen erstmals mehr als eine Million Passagiere ab. Laut einem Interview mit dem Geschäftsführer des Flughafens aus dem Frühjahr 2015 beträgt der Anteil der Fluggäste, die ihre Reise am Allgäu Airport beginnen und wieder beenden (Outgoing) 59 %; der Anteil der Fluggäste, die über den Allgäu Airport einreisen und einen zeitlich begrenzten Aufenthalt in der näheren oder weiteren Umgebung des Flugplatzes verbringen (Incoming), beträgt 41 %.[65]

Die folgenden Angaben stammen aus dem Archiv der Statistiken über die Entwicklung im Passagier- und Frachtverkehr des Flughafenverband ADV[66] und den Statistiken des Statistischen Bundesamtes.[67] Nach einem Gutachten zum Ausbau des Flughafens wird bis 2025 mit einem jährlichen Passagieraufkommen von bis zu 2,8 Millionen gerechnet.[68]

 
Quelle: ADV,[69] GENESIS[67]
 
Quelle: ADV,[70] GENESIS[67]
Jahr Flugbewegungen Passagiere
2005 5.338 4.769
2006 5.724 4.715
2007 10.948 173.103
2008 7.985 460.081
2009 10.000 812.217
2010 10.292 911.609
2011 8.389 767.782
2012 10.368 867.375
2013 8.546 838.969
2014 8.540 750.334
2015 10.145 883.490
2016 9.759 996.714
2017 11.082 1.179.875
Verkehrsreichste Flugstrecken ab FMM[71]
Rang Ziel Passagiere
2017
Veränderung Passagiere
2016
Starts
2017
Veränderung Starts
2016
1 Vereinigtes Konigreich  London-Stansted 47.477 -5,14 % 50.047 310 -3,43 % 321
2 Bulgarien  Sofia 42.576 99,27 % 21.366 246 76,98 % 139
3 Russland  Moskau-Wnukowo 37.071 20,09 % 30.869 221 -9,8 % 245
4 Portugal  Porto 27.345 -1,77 % 27.838 157 -2,48 % 161
5 Ukraine  Kiew-Schuljany 26.678 26,75 % 21.048 168 18,31 % 142
6 Irland  Dublin 25.359 -7,12 % 27.303 148 -5,13 % 156
7 Portugal  Faro 24.683 3,81 % 23.777 147 5 % 140
8 Italien  Palermo 23.678 2,29 % 23.149 140 2,94 % 136
9 Spanien  Palma de Mallorca 23.395 5,39 % 22.199 159 5,3 % 151
10 Mazedonien  Skopje 22.544 -7,35 % 24.332 139 -10,9 % 156
11 Rumänien  Timisoara 20.833 17,79 % 17.686 137 13,22 % 121
12 Spanien  Alicante 20.337 9,76 % 18.528 120 11,11 % 108
13 Serbien  Belgrad 19.283 20,21 % 16.041 123 18,27 % 104
14 Spanien  Málaga 18.361 0,4 % 18.288 111 4,72 % 106
15 Spanien  Teneriffa-Süd 18.262 -2,13 % 18.659 105 -2,78 % 108
16 Bosnien und Herzegowina  Tuzla 16.097 4,1 % 15.463 104 0 % 104
17 Rumänien  Sibiu 15.757 Route neu 0 103 Route neu 0
18 Serbien  Nis 15.308 Route neu 0 104 Route neu 0
19 Montenegro  Podgorica 14.819 Route neu 0 103 Route neu 0
20 Rumänien  Cluj-Napoca 14.797 11,53 % 13.267 108 1,89 % 106
21 Litauen  Vilnius 14.763 0,8 % 14.646 94 -7,84 % 102
22 Georgien  Kutaissi 12.914 Route neu 0 92 Route neu 0
23 Griechenland  Chania/Kreta 10.960 -1,92 % 11.174 64 -3,03 % 66
24 Italien  Alghero 10.687 -0,08 % 10.696 63 0 % 63
25 Spanien  Girona 10.324 -35,86 % 16.097 62 -34,74 % 95
In dieser Statistik sind nur Starts enthalten. (Keine Landungen)
Verkehrsreichste Flugstrecken nach Ländern ab FMM[72]
Rang Ziel Passagiere
2017
Veränderung Passagiere
2016
Starts
2017
Veränderung Starts
2016
1 Spanien  Spanien 95.847 2,19 % 93.792 596 3,83 % 574
2 Rumänien  Rumänien 55.173 6,77 % 51.676 381 0 % 381
3 Portugal  Portugal 52.030 0,66 % 51.688 305 0,66 % 303
4 Bulgarien  Bulgarien 49.644 132,29 % 21.372 293 107,8 % 141
5 Vereinigtes Konigreich  Vereinigtes Königreich 47.586 -5,01 % 50.098 333 -2,63 % 342
6 Russland  Russland 37.076 20,1 % 30.872 223 -9,35 % 246
7 Italien  Italien 36.262 2,27 % 35.456 261 4,82 % 249
8 Serbien  Serbien 34.591 61,52 % 21.416 227 54,42 % 147
9 Ukraine  Ukraine 27.429 30,32 % 21.048 175 23,24 % 142
10 Irland  Irland 25.362 -29,31 % 35.876 149 -31,34 % 217
11 Mazedonien  Mazedonien 22.544 -7,35 % 24.332 139 -10,9 % 156
12 Litauen  Litauen 16.416 12,09 % 14.646 104 1,96 % 102
13 Bosnien und Herzegowina  Bosnien und Herzegowina 16.097 4,1 % 15.463 104 0 % 104
14 Griechenland  Griechenland 15.657 39,88 % 11.193 98 38,03 % 71
15 Montenegro  Montenegro 14.819 242,48 % 4.327 103 178,38 % 37
In dieser Statistik sind nur Starts enthalten. (Keine Landungen)

Betreibergesellschaft und finanzielle LageBearbeiten

Der Flughafen wird von der Allgäu Airport GmbH & Co. KG betrieben. Die Gesellschaft wurde 2002 von acht mittelständischen Firmen aus der Region um Memmingen gegründet: Magnet-Schultz, Pfeifer Holding, Dachser, Berger Holding, Hans Kolb Wellpappe, MAHA Maschinenbau Haldenwang, SWH und Kurrle Holding.[73] Am 4. September 2015 umfasste die Gesellschaft 73 Unternehmen, Kommunen und Privatpersonen als Kommanditisten mit Kommanditeinlagen i. H. v. 9.520.000 €. Der Landkreis Neu-Ulm ist direkt mit einer Kommanditeinlage i. H. v. 100.000,00 € beteiligt. Diese wurde bereits im Jahr 2012 wegen der Verluste des Airports als wertlos erklärt und auf einen Euro Erinnerungswert abgeschrieben.[74] Weitere öffentliche Gebietskörperschaften, wie die Städte Kempten (Allgäu) und Kaufbeuren oder die Landkreise Ostallgäu und Oberallgäu sind indirekt durch die Allgäuer Regional- und Investitionsgesellschaft mbH als größter Gesellschafter am Flughafen mit einem Kommanditanteil i. H. v. 1,6 Mio. € beteiligt.[75] 2012 wurde dieser Anteil wegen der Verluste des Flughafens um 50 % auf 0,8 Mio. € wertberichtigt.[76] Zweitgrößter Gesellschafter ist die Risikokapital-Fonds Allgäu GmbH & Co. KG, Kempten mit einem Kommanditanteil i. H. v. 850.000,00 €, gefolgt von der Raiffeisenbank Kleinwalsertal mit einem Kommanditanteil i. H. v. 500.000,00 €.[75] Das Eigenkapital betrug am 31. Dezember 2014 5.010.358,35 €. Den Kapitalanteilen der Kommanditisten i. H. v. 9.520.000,00 € und deren Kapitalkonten II i. H. v. 10.631.000 € standen Verlustkonten i. H. v. 15.140.461,65 € und 1.353.184,30 € nicht durch Vermögenseinlagen gedeckte Verlustanteile von Kommanditisten gegenüber.[77] Geschäftsführer der Gesellschaft ist seit 2002 Ralf Schmid.[78]

Am 3. Februar 2016 wurde die „Flughafen Memmingen GmbH, Memmingerberg“ in das Handelsregister eingetragen. Gegenstand des Unternehmens ist die „Durchführung des Flugbetriebes am Verkehrsflughafen Memmingen in Memmingerberg (IATA CODE: FMM). Hierzu gehören insbesondere der Betrieb der gesamten für die Abwicklung des Flugbetriebes erforderlichen Infrastruktur (Landebahn, Anflugbefeuerung, technische Abwicklung des Flugbetriebes) sowie der gesamte Bereich des Betriebs des Terminals einschließlich Passagierabfertigung. Eingeschlossen sind das Halten und die Verwaltung von Beteiligungen; die Bewirtschaftung von Immobilien; alle mit den vorgenannten Tätigkeiten unmittelbar oder mittelbar zusammenhängenden, fördernden Tätigkeiten.“ Das Stammkapital beträgt 25.000,00 €. Zum Geschäftsführer wurde (wie bei der Allgäu Airport GmbH & Co. KG) Ralf Schmid bestellt.[79]

Die ALLgate GmbH, zuständig für die Passagierabfertigung, ist eine hundertprozentige Tochter der Gesellschaft. Zudem ist der Allgäu Airport mit 40 % an der für die Flugzeugabfertigung zuständigen Losch Airport Service Allgäu GmbH beteiligt.[80]

Die ersten Jahre der Gesellschaft waren geprägt durch Investitionen wie dem Ankauf des Flughafengeländes und der Sanierung bestehender Anlagen. Die Bilanz 2008 bezifferte acht Millionen Euro bis dato aufgelaufene Verluste, elf Millionen Euro langfristige Verbindlichkeiten und 100.000 Euro flüssige Mittel, was eine Einlagenerhöhung der Gesellschafter nötig machte.[81] Allerdings waren bei dieser Bilanz noch nicht die Zuschüsse des Freistaats Bayerns zur Sanierung der Infrastruktur eingerechnet, welche teilweise schon im Voraus geleistet wurden.

Bis Ende 2009 hatte die Gesellschaft, mit Zuschüssen, insgesamt 22 Millionen Euro investiert.[82] 2009 erwirtschaftete der Flughafen erstmals einen Gewinn von 35.000 Euro im operativen Geschäft. Der Umsatz lag in diesem Jahr bei 8,1 Millionen, die Verbindlichkeiten bei 12,4 Millionen Euro und die Bilanzsumme bei 17,5 Millionen Euro.[80]

Das Betriebsergebnis wurde 2010, trotz erschwerter Bedingungen wie den Wegfall der innerdeutschen Verbindungen, auf 106.000 Euro gesteigert. Insgesamt bilanzierte der Flughafen allerdings einen Verlust von 610.000 Euro, bei einem Umsatz von 9,5 Millionen Euro, Verbindlichkeiten von 12,7 Millionen Euro und einer Bilanzsumme von 18,9 Millionen Euro.[83] Die Eigenkapitalquote stieg von 23,8 % im Vorjahr auf 28,7 % und lag damit, nach Angaben des Geschäftsführers, über dem Durchschnitt aller deutscher Flughäfen.[84] Durch den Rückgang der Passagiere wurde 2011 ein schlechteres Ergebnis erreicht. Es wurde ein Verlust von 2.030.843 Euro bilanziert, die Eigenkapitalquote sank auf 24,6 %. Die Verbindlichkeiten stiegen um 6,8 % auf 13,6 Millionen Euro und die Bilanzsumme betrug 19,9 Millionen Euro.[85] Das Ergebnis im Jahr 2012 konnte durch wieder gestiegene Passagierzahlen leicht verbessert werden. Es wurde ein Verlust von 1.125.499 Euro bilanziert, die Eigenkapitalquote sank auf 19,5 %. Als Grund für den Anstieg des Fremdkapitals wurde ein Anstieg von Gesellschafterdarlehen beziehungsweise gesellschafternahe Darlehen zur Finanzierung der Investitionstätigkeit angegeben. Die Verbindlichkeiten stiegen bis Ende 2014 auf 17,6 Millionen Euro bei einer Bilanzsumme von 22,9 Millionen Euro.[77]

Durch den genehmigten Planfeststellungsbeschluss sind umfangreiche Investitionen in die Infrastruktur in Höhe von 15 Millionen Euro geplant. Die hohen jährlichen Defizite der Flughafengesellschaft und die Ausbaupläne werden von den Gegnern kritisiert.[81]

Der Verlust im Jahr 2013 betrug 1,6 Millionen Euro. 2014 stieg er auf 1,753 Millionen Euro.[77] Ende 2014 nahm der Allgäu Airport einen Zwischenkredit in siebenstelliger Höhe auf, um einen Liquiditätsengpass zu überbrücken. Der Kredit kam nur durch den Einfluss von Flugplatzgesellschaftern zustande. Der Allgäu Airport musste bis Mitte 2015 einen tragfähigen Wirtschaftsplan vorlegen, da die zwei beteiligten Banken die Kredite nur unter verschärften Bedingungen auszahlten.[86] Die Wirtschaftsprüfer weisen ausdrücklich darauf hin, „dass die Sicherstellung der finanziellen Handlungsfähigkeit von der fortdauernden Finanzierung durch die Gesellschafter abhängt.“[77] Die finanzielle Situation konnte im Jahr 2015 leicht verbessert werden. Es wurde ein Verlust von 1.075.065 Euro bilanziert, die Eigenkapitalquote erhöhte sich auf 29,1 %. Die Verbindlichkeiten sanken im Vergleich zum Vorjahr leicht auf 17,1 Millionen Euro bei einer Bilanzsumme von 25 Millionen Euro.[2] Im Jahr 2016 stabilisierte sich die Finanzlage des Airports weiter. Die Eigenkapitalquote stieg auf 32,6 %, die Verbindlichkeiten sanken auf 14,6 Millionen Euro bei einer Bilanzsumme von 22,9 Millionen Euro. Das Jahresergebnis wies einen Fehlbetrag von 498.606 Euro aus, obwohl die Passagierzahl fast 1 Million erreichte und für diese Anzahl ein profitabler Betrieb angekündigt worden war.[87][88]

Aufgliederung der bisherigen BetreibergesellschaftBearbeiten

Der ehemalige Oberallgäuer CSU-Landrat Gebhard Kaiser, Berater des Flughafens, will die Airport GmbH in drei Gesellschaften gliedern. Am 3. Februar 2016 wurde bereits die Flughafenbetriebsgesellschaft „Flughafen Memmingen GmbH, Memmingerberg“ mit einem Stammkapital i. H. v. 25.000,00 € ins Handelsregister eingetragen. Sie ist für den Flugbetrieb zuständig und trägt das wirtschaftliche Risiko des Flughafens.[89] Eine weitere neu zu gründende Gesellschaft ist die „Besitzgesellschaft II“, an der sich die Gebietskörperschaften mit 8,2 Mio. Euro beteiligen sollen. Auf diese Gesellschaft sollen die Grundstücke, die bisher aufgrund mangelnder Erschließung, Altlasten sowie luftrechtlicher Vorschriften (Luftrecht bricht die kommunale Planungshoheit) nicht verwertet werden konnten bzw. die derzeit als Parkplatz (siehe auch Altlasten PFT) genutzt werden, übertragen werden. Die alte Gesellschaft soll zur „Besitzgesellschaft I“ werden. Sie wird dann den Flughafenkernbereich und die flugaffine Gewerbeflächen umfassen. Diese Gesellschaft soll dann die staatlichen Subventionen i. H. v. 12,2 Mio. € und den Verkaufserlös, den die Gebietskörperschaften für ihre Anteile an der Besitzgesellschaft II bezahlen werden (8,2 Mio. €), vereinnahmen.[90][91][92]

Mehrere Landkreise und Städte sagten bereits eine Bezuschussung zu:

  • Stadt Memmingen: 2,15 Millionen Euro
  • Stadt Kaufbeuren: 250 Tausend Euro
  • Stadt Kempten (Allgäu): 648 Tausend Euro
  • Landkreis Unterallgäu: 2,45 Millionen Euro
  • Landkreis Oberallgäu: 1,37 Millionen Euro
  • Landkreis Ostallgäu: 720 Tausend Euro
  • Landkreis Lindau: 324 Tausend Euro (Unter der Bedingung, dass sich auch die Landkreise Oberallgäu, Ostallgäu und Unterallgäu sowie kreisfreie Städte beteiligen.)[90][93][94]
  • Landkreis Neu-Ulm: maximal 290 Tausend Euro (Unter der Voraussetzung, dass sich die anderen Kommunen ebenfalls beteiligen.[95] Diese Zusage wird mit folgender Erwartung verknüpft: „Es kommt künftig zu keinen weiteren Anfragen der Flughafenbetreiber und der Grundbesitzgesellschaft II an den Landkreis Neu-Ulm, was eine Erhöhung des Gesellschafteranteils, Zuschüsse oder Gesellschafterdarlehen anbelangt.“[95])

Gegen den Kauf von Grundstücken durch die Stadt Memmingen und den Landkreis Unterallgäu wurde am 14. Juli 2015 eine Unterschriftenaktion im Rahmen eines Bürgerbegehrens gestartet.[96] Von der Stadt Memmingen wurde diesem ein Ratsbegehren und vom Landkreis Unterallgäu ein Kreistagsbegehren entgegen gestellt. Nach Annahme der Bürgerbegehren fanden die dadurch initiierten Bürgerentscheide in Memmingen und im angrenzenden Unterallgäu am 22. November 2015 statt.[93][97][98]

In der Stadt Memmingen erreichte das Bürgerbegehren gegen den Grundstückskauf 47,1 % Zustimmung, der abgegeben Stimmen; das Ratsbegehren für den Grundstückskauf kam auf 59,6 % Zustimmung. Da das Quorum bei beiden Begehren nicht erreicht wurde, sind sie rechtlich nicht relevant und der Stadtratsbeschluss zum Grundstückskauf bleibt bestehen. Im Unterallgäu erreichte das Bürgerbegehren gegen den Grundstückskauf 52,6 % Zustimmung, der abgegeben Stimmen; das Kreistagsbegehren für den Grundstückskauf kam auf 53,7 % Zustimmung. Das Quorum wurde in beiden Fällen erreicht. Die Entscheidung wurde über die Stichfrage getroffen, die mit 52,7 % zugunsten des Kreistagsbegehrens ausfiel.[99][100][101]

InfrastrukturBearbeiten

 
Luftbild des Flughafens

Technische AusstattungBearbeiten

Der Flughafen Memmingen ist mit einer 2401 Meter langen Start- und Landebahn ausgestattet.[102] Grundsätzlich wäre die Bahn auch für größere Flugzeuge wie die Boeing 767 geeignet, der Betrieb ist aber nur für Flugzeuge bis zu einer Flügelspannweite von maximal 36 Metern (ICAO Code 3C) genehmigt. Gründe sind unter anderem die Hindernissituation (Tower, Shelter, Hallen und bewaldeter Höhenzug in naher Umgebung) sowie die beschränkte Ausstattung der Bodenanlagen mit auf Grund der früheren Nutzung vergleichsweise schmalen Rollwegen (12–18 m)[102] und Start-/Landebahn (30 m)[102] und geringen Abständen der Rollwege zur Start-/Landebahn. Daher wird der Flughafen Memmingen maximal von Maschinen aus den Boeing-737- und Airbus-A320-Familien angeflogen.

Der Flughafen verfügt in Anflugrichtung 24 über ein Instrumentenlandesystem mit der Allwetterflugbetriebsstufe CAT I sowie in beiden Richtungen über folgende Nichtpräzisionsanflugverfahren: Circling-Anflugverfahren, NDB/DME- und GPS-Anflugverfahren.[102][103]

Die Vereinigung Cockpit kritisiert die Sicherheit am Flughafen Memmingen wegen fehlenden technischen Einrichtungen und führt ihn deshalb seit Bestehen in ihrer jährlich veröffentlichten Mängelliste.[104][105] Im Bericht 2011 wurde gegenüber 2010 einer von fünf Kritikpunkten gestrichen, da die Befeuerung der entsprechenden Taxiways zwischenzeitlich um die empfohlenen Runway-Guard-Lights ergänzt wurde.[106] Auch 2013 und 2014 wurde Memmingen gerügt, dabei hatte Memmingen mit 19 die meisten Mängelpunkte unter den in Deutschland bewerteten Flughäfen.[107][108][109] Beanstandet wurden nach wie vor der für Linienmaschinen nicht nutzbare Rollweg parallel zur Start- und Landebahn, das Fehlen von Runway Centreline Lights (die Beleuchtung der Mittellinie der Start- und Landebahn) sowie einer vollständigen Runway End Safety Area (eine Sicherheitsfläche vor und hinter dem Streifen einer Start-/Landebahn).[110] Gegenüber 2012 wurden jedoch nun die geforderten Stopbars nachgerüstet.[111][112] Bei den Sicherheitsanforderungen erfüllt der Flughafen die nationalen Richtlinien des BMVBS und die Mindeststandards der Internationalen Zivilluftfahrtorganisation ICAO. Die darüber hinausgehenden Empfehlungen der ICAO und die strengeren Forderungen des Weltpilotenverbandes IFALPA werden aber nicht in vollem Umfang eingehalten, worauf sich die Kritik der Vereinigung Cockpit begründet. 2015 hat die Vereinigung Cockpit ihre Bewertungssystematik komplett umgestaltet. Nun wird für jedes Merkmal eine Note vergeben. Memmingen kommt zusammen mit Heringsdorf mit der Note 2,9 auf den vorletzten Platz. Auf dem letzten Platz ist der Flugplatz Mannheim gelandet. Der Durchschnitt aller Flughafen liegt bei der Note 2,1.[113]

Für die Wintermonate sind Einrichtungen zur Flugzeugenteisung mit drei Enteisungsfahrzeugen vom Typ „Elephant-Beta“ vorhanden. Als Enteisungsmittel dient dabei ein auf über 80° Celsius erhitztes Gemisch aus Wasser und Glykolalkohol. Zur Flächenenteisung stehen sieben Schneepflüge beziehungsweise Schneefräsen, drei Kehrblasgeräte und zwei Enteisungsmittel-Sprühfahrzeuge zur Verfügung.[102][114]

Das anfallende Oberflächenwasser im Bereich der Startbahn und der Vorfeldflächen wird in der Nähe von Ungerhausen in den Schmidbach, der auch Schmittenbach genannt wird, eingeleitet.[115][116] Hierfür bestand bis Ende 2014 eine befristete Genehmigung des Landratsamts Unterallgäu. Am 6. Mai 2014 wurde ein neuer Bescheid zum Einleiten von Oberflächenwasser über zwei Einleitungsstellen in den Schmittenbach unter Auflagen erlassen. So muss u. a. bis zum 31. Dezember 2016 ein neu zu errichtendes Versickerungsbecken in Betrieb genommen werden.[117] Wegen der Hochwassergefahr lehnt der Gemeinderat von Ungerhausen eine Erweiterung der Oberflächenwassereinleitung ab.[118] Hinzu kommt, dass an der Einleitungsstelle von Oberflächenwasser aus dem Allgäu Airport in den Schmittenbach (bzw. Schmiedbach) am 19. Mai 2015 10,0 ng PFT je Liter Wasser und an der Brücke Schmiedbach 33,0 ng PFT je Liter Wasser festgestellt wurden.[119]

TreibstoffversorgungBearbeiten

Bereits während der anfänglichen Bauphase des Flughafens in den 1930er Jahren wurde bei Ungerhausen an der Abzweigung der Stichstrecke Ungerhausen-Ottobeuren von der Eisenbahnstrecke Buchloe-Memmingen eine etwa 4,5 Kilometer lange Anschlussbahn zur Versorgung des Flughafens gebaut. Sie wurde Ende der 1970er Jahre zurückgebaut und unter der Trasse wurde eine Pipeline verlegt. Zur Entladung der Waggons und zur Einspeisung in die Pipeline und Tanklager wurde in der Nähe des Bahnhofs Ungerhausen eine Pumpstation gebaut. Die Anlagen wurden aber mit Schließung des Fliegerhorsts 2004 wieder abgebaut.[120] Die Tankanlagen des Fliegerhorsts wurden weiter benutzt und es gibt Tankwagen mit Jet A1 und seit August 2008 im Südbereich eine Tankstelle für AVGAS 100LL Treibstoff.[114]

Terminal – „Picasso-Halle“Bearbeiten

Das Terminal des Flughafens wurde 1957/1958 als Flugzeug- und Wartungshangar gebaut und genutzt. Wegen ihrer freitragenden, geschwungenen Deckenkonstruktion und den charakteristischen Stützpfeilern, wird sie auch Picasso-Halle genannt. Ende 2006 begannen die Arbeiten, um aus der 2500 Quadratmeter großen Halle ein leistungsfähiges Flughafenterminal zu bauen. In drei Monaten wurde für rund vier Millionen Euro das Terminal, kurz vor Aufnahme des Linienflugbetriebs, fertiggestellt.[121] In der ersten Ausbaustufe war es zunächst für bis zu 400.000 Passagiere ausgelegt. So wurde auf der Nord- und Südseite jeweils eine Glasfront eingebaut. Weiter besaß der Terminalbereich zehn Check-in-Schalter, Bereiche für beispielsweise Reisebüros und Mietwagenfirmen und ein Bistro. Der Abflugbereich war erst für drei Flugsteige, Sicherheitsschleusen, einen Duty-free Laden und ein weiteres Bistro ausgelegt. Der Ankunftsbereich besteht aus der Gepäckausgabe mit den zwei Gepäckbändern, Zollabfertigung, Sicherheitskontrolle sowie Sitz- und Ruhemöglichkeiten. Beim Ausbau wurde auch der Einbau einer zweiten Ebene vorbereitet.[122] Da bereits ein Jahr später der Flughafen schon über 500.000 Passagiere hatte, war das Terminal schon an der Belastungsgrenze angekommen. 2009 wurde in einem Monat Bauzeit, zum großen Teil in Nachtarbeit, die zweite Ebene eingebaut. Damit wurden 325 Quadratmeter neue Fläche, 150 weitere Sitzplätze und ein neuer Flugsteig geschaffen und am 29. Mai 2009 vom Bayerischen Wirtschaftsminister Martin Zeil eröffnet.[123] In der Folgezeit wurde die Ebene kontinuierlich weiter ausgebaut. So wurden neue Aufzüge, Innen- und Außentreppen, ein weiteres Bistro und zwei weitere Flugsteige mit rund 440 Quadratmeter Fläche gebaut und am 21. Mai 2010 eröffnet. Die Flugsteige fünf und sechs werden vorwiegend für die Non-Schengen-Flüge genutzt. Insgesamt wurden etwa 1,7 Millionen Euro für den weiteren Ausbau investiert.[124] Das Terminal hat nach diesen Maßnahmen eine Kapazität von zwei Millionen Passagiere pro Jahr auf einer Gesamtfläche von 5143 Quadratmeter.

KontrollturmBearbeiten

 
Der Tower des Flughafens

Der Tower des Flughafens wurde 1961 in Betrieb genommen. Im angeschlossenen Sockelbau befindet sich die Verwaltung des Flughafens. Er beherbergt seit 22. Juni 2007 die Betriebsräume der Tower Company, eine Tochtergesellschaft der Deutschen Flugsicherung, die sich vorwiegend auf kleine und mittlere Flugplätze spezialisiert hat.[125] Die VHF-Sprechfunkfrequenz des Towers liegt bei 126,850 MHz. Weitere Frequenzen sind ATIS 118,850 MHz und GND 121,675 MHz.[126]

BeschäftigteBearbeiten

Ende 2014 waren 60 Personen direkt am Allgäu Airport in Voll- und Teilzeit beschäftigt, davon acht Auszubildende.[77] 2012 arbeiteten 218 Personen auf dem Flughafengelände bei Drittunternehmen, die direkt dem Bereich des Flugbetriebes zuzuordnen sind.[31]

SicherheitBearbeiten

PolizeiBearbeiten

Die Flughafenpolizei ist zuständig für sämtliche Polizeiaufgaben am Flughafen und vereint somit Funktion der Kriminal-, Verkehrs-, Sicherheits- und Grenzpolizei. Sie vollzieht die Grenzkontrollen bei der Aus- und Einreise sowie die Passagier- und Gepäckkontrolle und ist zuständig für allgemeine Fragen zu Ausweisen, Pässen, Visa und Passersatzpapieren. Die Beamten werden von der Bayerischen Polizei gestellt. Der Flughafen liegt im Schutzbereich des Polizeipräsidiums Schwaben Süd/West, örtlich zuständige Dienststelle ist die Polizeiinspektion Memmingen. Untergebracht ist die Flughafenwache in einem Nachbargebäude des Terminals.[127] 2017 war die Wache mit 34 Polizisten besetzt.[128] Durch das Wachstum des Flughafens und der steigenden Anzahl an Zielen aus Ländern ausserhalb des Schengen Raumes wurde eine weitere Aufstockung des Personals nötig. So wurde Anfang 2018 kurzfristig das Personal auf 50 Stellen angehoben.[129]

ZollBearbeiten

Die Flughafenbetriebsgesellschaft hatte schon vor Beginn des Linienflugverkehrs einen eingeschränkten Zoll-Status beantragt. Dieser wurde allerdings zunächst verweigert, was zur Folge hatte, dass die Abfertigung von Non-Schengen-Flügen 24 Stunden vorher angemeldet werden musste. Da die nahegelegenen Zollbehörden keine Kapazitäten frei hatten, mussten zur Abfertigung regelmäßig Beamte aus dem Bayerischen Wald anreisen.[130] Die anfallenden Kosten wie zum Beispiel für die Anreise und Übernachtung der Beamten musste die Betreibergesellschaft tragen.[131] Für das Jahr 2008 hatte der Flughafen die Einrichtung einer ständigen Dienststelle der Finanzbehörden beantragt, um die Zahl der Flüge in und aus Ländern, die dem Schengener Abkommen nicht beigetreten sind, erhöhen zu können. Das Bundesministerium der Finanzen lehnte dies im Oktober 2007 mit der Begründung, es gebe in Süddeutschland bereits genug Zollflugplätze und eine ausreichende Auslastung einer solchen Dienststelle sei nicht zu erwarten, ab. Die Zollabfertigung in Nicht-EU-Länder wurde dann doch etwas erleichtert: Das Hauptzollamt Augsburg befreite auf Weisung des Bundesfinanzministeriums den Flughafen für die wöchentlich stattfindenden Flüge von und nach Antalya in der Türkei vom sogenannten „Zollflugplatzzwang“ und von der Beförderungspflicht. So konnten nun Zollbeamte aus der Region die Kontrollen übernehmen. Zudem genügte es, wenn ein Flug eine Stunde vorher angemeldet wurde. Nach langen Verhandlungen wurde im August 2010 bekanntgegeben, dass der Flughafen Memmingen eine Dienststelle des Zolls mit dort stationierten Beamten erhält und diese somit nicht mehr eigens für die Abfertigung von Non-Schengen-Flügen anreisen müssen.[132] Die Kontrolleinheit Flughafen Memmingerberg (Allgäu Airport) ist organisatorisch eine Zweigstelle des Hauptzollamts Augsburg.[133]

FlughafenfeuerwehrBearbeiten

 
Flugfeldlöschfahrzeug Falke 2 (Z8)

Bei der Flughafenfeuerwehr sind 30 Personen im Dreischicht-System beschäftigt um damit die ständige Einsatzbereitschaft zu den Flugbetriebszeiten zu gewährleisten. Der Fuhrpark besteht aus drei Flugfeldlöschfahrzeugen, davon zwei vom Typ MAN/Ziegler Z8 (FLF 60/120-15) mit einem Fassungsvermögen von 12.000 Liter Wasser und 1500 Liter Schaummittel AFFF, ein Oshkosh (FLF 50/60-8-250P) mit einem Fassungsvermögen von 6000 Liter Wasser und 800 Liter Schaummittel AFFF. Dazu stehen noch ein MAN/Kronenburg Trockenlöschfahrzeug (TroLF 4000) mit 4000 kg Pulver, ein Mercedes-Benz Sprinter Ambulanzwagen, ein MAN Rettungstreppenfahrzeug und ein Caterpillar Teleskoplader zur Verfügung.[134] Diese sind in den gleichen Gebäuden wie schon zur Zeit des Fliegerhorsts untergebracht. Der Flughafen ist in der Brandbekämpfungskategorie 7 (Flugzeuge mit einer Spannweite von bis zu 49 Meter) und kann auf Anforderung auf die Kategorie 9 (bis 76 Meter) hochgestuft werden.[135]

Schutz vor VogelschlagBearbeiten

Zum Schutz vor Vogelschlag wurden einige präventive Maßnahmen unternommen. So wurden sämtliche Büsche, die Vögel mit ihren Beeren anlocken könnten, um die Landebahn entfernt. Die Verkehrsschilder wurden mit Dornengitter versehen, damit diese nicht als Sitzplatz für Vögel dienen können. Als Ausgleich dafür sind außerhalb der Gefahrenzone eigens Sitzstangen angebracht. Vor jedem Start oder Landung wird versucht, die Vögel mithilfe von Fanfaren, Schreckschusspistolen und Leuchtmunition zu vergrämen. Zum zusätzlichen Schutz vor Raben und Krähen wird auch regelmäßig ein Wanderfalke auf dem Areal des Flugplatzes eingesetzt.[136][137] Trotz der Schutzmaßnahmen kommt es im Schnitt zu etwa einem Vogelschlag pro Monat.[138]

ZwischenfälleBearbeiten

  • Am 23. September 2012 kam es zu einem Zwischenfall mit einem aus Manchester kommenden Flugzeug der Fluggesellschaft Ryanair mit insgesamt 141 Passagieren an Bord, den die Bundesstelle für Flugunfalluntersuchung als schwere Störung einstufte. Die Piloten der Maschine vom Typ Boeing 737 entschieden sich, um Zeit zu sparen, für einen Sichtanflug auf die Landebahn 24. Dabei wurde die Sicherheitsmindesthöhe von 1000 Fuß deutlich unterschritten. Erst als das Bodenannäherungswarnsystem bei 450 Fuß (etwa 137 Meter) den Alarm „Terrain, Terrain, Pull Up“ ausgab, leitete die Besatzung, etwa vier Nautische Meilen von der Landebahn entfernt, ein Durchstartmanöver ein.[139]

Kritik am FlughafenBearbeiten

Bereits im Jahr 2000, als die Pläne zum Abzug der Bundeswehr bekannt wurden, bildete sich der Aktionskreis Stopp dem Fluglärm, kein Flugplatz Memmingerberg als Zusammenschluss der Flughafengegner. Dieser wandelte sich im April 2002 in einen gemeinnützigen Verein um, mit dem Ziel, nach Abzug der Bundeswehr die fliegerische Nutzung des Areals zu verhindern und die Bürger vor Fluglärm zu schützen. 2009 erfolgte die Umbenennung in Bürger gegen Fluglärm.[141] Der Zweck des Vereines ist laut Satzung der Widerstand gegen Flughafenerweiterungsmaßnahmen am Allgäu Airport, die aktive Unterstützung bei Fluglärmbeschwerden, Beobachtung der Einhaltung von Recht und Gesetz durch den Betreiber, der Widerstand gegen staatliche und kommunale Subventionierung, Aufklärung über Umweltbelastungen durch den Flugverkehr und die Bereitstellung von zusätzlichen Informationen zur Berichterstattung der Medien.[142] So wurde im November 2002 in Memmingen eine Kundgebung auf dem Theaterplatz gegen die zivile fliegerische Folgenutzung des Fliegerhorstes mit 3500 Teilnehmern organisiert.[143] Im März 2004 folgte eine weitere Demonstration mit 4000 Teilnehmern in Memmingen.[144]

Gegen das Planfeststellungsverfahren 2011 wurden während der zweiwöchigen Frist im August 2011 beim Luftamt Südbayern 964 Einwendungen eingereicht.[145] Neben Privatpersonen haben auch der Verein Bürger gegen Fluglärm, der Verkehrsclub Deutschland und der Bund Naturschutz Einwendungen gegen das Ausbauvorhaben erhoben und sich in umfangreichen Stellungnahmen deutlich gegen die Ausweitung der Betriebszeiten und den Kapazitätsausbau am Allgäu-Airport ausgesprochen.[146][147][148]

Anhörungen im Rahmen des Planfeststellungsverfahrens fanden, auf Veranlassung der Genehmigungsbehörde, am 10. und 11. Januar 2012 statt. Hierbei wurden die Notwendigkeit für den Ausbau der Infrastruktur am Flugplatz und die Gründe für längere Betriebszeiten des Flugplatzes kontrovers diskutiert. Der Bund Naturschutz erneuerte die Einwendungen bezüglich Klimaschutz und der Verkehrsclub Deutschland warnte vor den finanziellen Risiken. Der Verein Bürger gegen Fluglärm lehnt den Ausbau entschieden ab mit der Begründung, dass die Genehmigung ökonomisch und ökologisch inakzeptabel sei, und forderte einen angemessenen Schutz vor Fluglärm.[149][150][151] Nach Bekanntgabe der Genehmigung des Planfeststellungsbeschlusses wurde die Kritik von den Verbänden erneuert. Mehrere Bürger, der Bund Naturschutz und die Gemeinde Westerheim einigten sich daraufhin, Klage gegen die Genehmigung einzureichen.[152] Die Gemeinde Memmingerberg beschloss, auch Klage einzureichen, allerdings nur gegen die Verlängerung der Flugzeiten und nicht gegen den gesamten Planfeststellungsbeschluss.[153] Der Prozess gegen den Flughafenausbau und die Verlängerung der Flugzeiten fand an vier Verhandlungstagen im Juni und Juli 2015 vor dem Verwaltungsgerichtshof in München statt. Laut eines Gutachtens, das der Allgäu Airport in Auftrag gegeben hat und das dem Gericht vorliegt, sollen statt bisher durchschnittlich 80 Nachtflüge in Zukunft 2000 Linienflüge zuzüglich zu Ambulanz- und Sonderflügen pro Jahr nachts stattfinden.[154] Das Gericht wies sämtliche Klagen am 14. Juli 2015 ab und eine Revision gegen das Urteil wurde nicht zugelassen.[35]

Eine Studie der Zeppelin Universität Friedrichshafen kommt zu dem Ergebnis, dass diese „Kannibalisierungseffekte durch den Flughafen Memmingen“ für den Flughafen Friedrichshafen existenzgefährdend seien.[155]

AltlastenBearbeiten

Polycyclische aromatische Kohlenwasserstoffe (PAK) und Perfluorierte Tenside (PFT)Bearbeiten

Auf dem Flughafengelände fanden seit der Inbetriebnahme Feuerlöschübungen statt. Als Brandmaterial wurde überwiegend Kerosin, in kleinsten Mengen auch Napalm, verwendet.[156] Um das Feuer zu löschen, wurde Löschschaum eingesetzt. Diesem wurde seit Anfang der 60er Jahre bis zum Jahr 2001 PFT (perfluorierte Tenside, Untergruppe der PFC – perfluorierten Kohlenwasserstoffe) beigesetzt. Bei den verwendeten Produkten handelte es sich v.a. um „Light water FC-203“ der Firma 3M, das sowohl perfluorierte Carboxylate als auch perfluorierte Sulfonate enthielt.[157] Bis 1977 wurden Feuerlöschübungen in einer unbefestigten Bodenwanne durchgeführt. Das Kerosin und die Löschschäume konnten ungehindert in den Untergrund versickern.[156] 1977 wurde dann an dieser Stelle ein Feuerlöschbecken erstellt, das an die teilweise marode Kanalisation des Flugplatzes angeschlossen wurde.[157] Durch Undichtigkeiten der Fugen im Beton konnten jedoch weiterhin Schadstoffe, wenn auch in geringerem Umfang, in den Untergrund eindringen.[156] Im wehrgeologischen Gutachten aus dem Jahr 2003 wurde der Untergrund des Feuerlöschbeckens auf PAK, MKW, BTEX, LHKW und relevante Schwermetalle untersucht. Es wurden relativ hohe Blei- und Mineralölkohlenwasserstoffe gefunden.[156] „Weitere Parameter wurden hier nicht bestimmt.“[156] Der Gutachter kam zu dem Ergebnis, dass das augenscheinlich kontaminierte Material auszukoffern und fachgerecht zu entsorgen sei.[156]

Polycyclische aromatische Kohlenwasserstoffe (PAK)Bearbeiten

Im Jahr 2007 wurden dann das Feuerlöschbecken und der umgebende Erdwall rückgebaut, um einen Parkplatz für Kurzparker (heute P1) zu errichten. Beim Rückbau wurden olivfarbene Verfärbungen und Mineralölgeruch festgestellt.[158] Bei der anschließenden Beprobung des ausgehobenen Materials wurde eine PAK-Konzentration von 2.941 µg/kg festgestellt. Benzo(a)anthracen mit 710 µg/kg und Phenanthren mit 630 µg/kg stellten die größten PAK-Positionen dar. Außerdem wurden 397 µg/kg AKW, 120 µg/kg BTEX, 24 mg/kg Blei und 9,0 mg/kg Arsen sowie weitere Metalle festgestellt.[158] 791,43 t des belasteten Materials (Einbauklasse Z2) wurden in der Deponie Berkheim/Eichenberg entsorgt. Das mit Z1.2 eingestufte Aushubmaterial wurde auf einem Grundstück, das sich damals im Besitz der BImA befand, für einen Schallschutzwall als Abgrenzung zum AMC-Übungsplatz unmittelbar am Gelände des Allgäu-Airports verwendet.[158]

Perfluorierte Tenside (PFT) / Perfluorierte Kohlenwasserstoffe (PFC)Bearbeiten

Eine gutachterliche Berechnung im Rahmen der orientierenden Untersuchung hat ergeben, dass durch Feuerlöschübungen im Zeitraum 1965 bis 2000 ca. 5,3 t PFCs freigesetzt wurden. Der Gutachter nimmt an, dass 90 % der PFCs zunächst durch die marode Kanalisation abgeführt wurde.[157] Über den weiteren Verbleib dieser 90 % trifft er keine Aussage. Die restlichen 10 % der PFCs, ca. 525 kg, verblieben zunächst im Untergrund. Wiederum 90 % davon sind nach Schätzung des Gutachters bei der Sanierung und Rückbau des Feuerlöschbeckens aus dem Untergrund entfernt worden.[157] Diese befinden sich in der Deponie Eichenberg und im südlichen Gelände, wo das Z1.2-Material wiederverwendet wurde.[158] Der Gutachter geht davon aus, dass als Schadstoffpotential ca. 52,5 kg PFC im Untergrund des ehemaligen Feuerlöschbeckens verblieben sind.[157] Verbleiben diese PFCs weiterhin im Boden, so ist mit einer Emissionsdauer von ca. 220 Jahren bei einer jährlichen Emission von 240 g zu rechnen.[157][159] Verschärft wird die Situation durch den Umstand, dass neben dem ehemaligen Feuerlöschbecken ein Versickerungsbecken für das Niederschlagswasser der Parkplätze errichtet wurde.[160] Über die Emission des PFC-verseuchten, ursprünglich mit Z1.2 klassifizierten Materials, das im südlichen Gelände verbaut wurde, trifft der Gutachter in der orientierenden Untersuchung keine Aussage, da er keine Kenntnis über die Umlagerung des PFT-belasteten Materials innerhalb des Flughafengeländes hatte. Das Landratsamt Unterallgäu erließ jedoch die Auflage, dass Baumaßnahmen auf dem Flughafengelände, die im Zusammenhang mit der Niederschlagswasserbeseitigung stehen, erst dann ausgeführt werden dürfen, wenn nachgewiesen werden kann, dass sich der Schaden durch PFT und die geplante Baumaßnahme nicht gegenseitig beeinflussen.[161] Dies ist notwendig, da an der Einleitungsstelle von Oberflächenwasser aus dem ehemaligen Fliegerhorstgelände in den Schmiedbach am 19. Mai 2015 10,0 ng PFT je Liter Wasser und an der Brücke Schmiedbach 33,0 ng PFT (davon 16,0 ng Perfluoroctansulfonsäure, 11,0 ng Perflurnonansäure und 4,6 ng Perfluorhexansulfonsäure) je Liter Wasser gemessen wurden.[119] „Die öffentliche Hand sieht allerdings derzeit keinen Handlungsbedarf, da die Werte noch unter den Schwellenwerten … liegen.“[119]

Bei einer Entnahme von Grundwasserproben im September 2013 stellte das Wasserwirtschaftsamt Kempten per- und polyfluorierte Tenside (PFT) im Grundwasser unter dem Allgäu Airport fest.[162] PFT gelten als krebserregend. Der Schwellenwert nach den LfU-Leitlinien liegt bei 0,3 µg je Liter Wasser. Am 16. Februar 2015 wurden jedoch in der Grundwassermesstelle 5 7,6 µg PFT pro Liter Wasser gemessen. 4 weitere Messstellen wiesen ebenfalls PFT-Werte über dem Schwellenwert aus.[160] Diese PFT-Emissionen können die Trinkwasserversorgung der Gemeinde Ungerhausen gefährden, da die Grundwasserströmung in Richtung des Brunnens der Anliegergemeinde des Flugplatzes führt. Inzwischen steht fest, dass die Gemeinde Ungerhausen ihre eigene Wasserversorgung aufgeben muss, da in den verschiedenen Messpegeln bis zu 200 ng PFT gemessen wurde. Ungerhausen strebt nun einen Anschluss an die Wasserversorgung der Woringer Gruppe an. Laut Bürgermeister Josef Fickler könnte der PFT-Wert sehr schnell nach oben gehen, wenn nach dem sehr trockenen Jahr 2018 durch starke Regenfälle der Schadstoff verstärkt in das Grundwasser gespült werde.[163]

Vor dem Bürger- und Ratsbegehren, das am 22. November 2015 stattfand, haben u. a. der Memminger Oberbürgermeister Ivo Holzinger und der Unterallgäuer Landrat Hans-Joachim Weirather folgendes behauptet: „Gegenüber dem Landratsamt Unterallgäu hat die BImA zugesagt, Kosten, die im Zusammenhang mit der PFT-Problematik auf dem Konversionsgelände entstehen, zu übernehmen.“[164][165][166] Am 4. Dezember 2015 stellte jedoch das Finanzministerium klar: „Die Verträge enthalten einen umfassenden und allgemeinen Haftungsausschluss der Bundesanstalt [für Immobilienaufgaben] für Sachmängel. Darüber hinaus enthalten sie einen Ausschluss der Übernahme von Kosten, die zur Beseitigung schädlicher Bodenveränderungen/Altlasten und etwaiger Gebäudeschadstoffe erforderlich sind.“[167][168]

Als Antwort auf die Anfrage von drei Abgeordneten teilte das zuständige Staatsministerium am 16. Dezember 2015 (veröffentlicht am 2. März 2016) den Anfragenden mit, dass Bodenproben im Bereich des ehemaligen Feuerlöschbeckens entnommen wurden. Die Messergebnisse lägen allerdings noch nicht vor. Bodenproben aus dem südlichen Regenrückhaltebecken sowie an den Einleitungen in den Schmittenbach wurden bisher nicht durchgeführt. Ebenso wurden im Bereich des ehemaligen Konversionsgeländes noch keine Bodenproben entnommen. Auch das belastete Erdreich, das aus dem Rückbau des ehemaligen Feuerlöschbeckens stammt und zum Bau eines Lärmschutzwalls diente, wurde bisher nicht untersucht.[160] Weitere Verdachtsmomente für PFT/PFOS-Eintragungen im südlichen Gelände sind lt. Antwort des Ministeriums die Verwendung von Löschschäumen in Übungen und Einsätzen sowie weitere Umlagerung bzw. Einbau von belastetem Erdreich.[160]

Sportfluggruppe MemmingenBearbeiten

Der Vorläufer der Sportfluggruppe Memmingen gründete sich im Jahre 1936. Durch den Ausbruch des Zweiten Weltkrieges fand die Gruppe aber schnell wieder ein Ende. 1950 wurde der Verein neu gegründet. Hauptsächlich Segelflieger flogen damals. Der Verein half auch mit die Start- und Landebahn wieder in einen, wenn auch eingeschränkt nutzbaren Zustand zu bringen. In den folgenden Jahren wurde das Inventar wie Zugfahrzeuge, Winden und weiteres stetig ausgebaut. Auch die Bevölkerung zeigte ein großes Interesse für das Fliegen, was durch verschiedene Flugzeugtaufen am Marktplatz oder Hallhof in Memmingen belegt ist. Die Übernahme der Bundeswehr 1955 und die Wiederaufnahme des Flugbetriebes beeinträchtigte die Sportfluggruppe nicht. Es engagierten sich auch viele Militärpiloten in dem Verein. Parallel dazu entwickelte sich seit Mitte der 1960er Jahre die aus der Sportfluggruppe der Bundeswehr hervorgegangene Sportfluggruppe Memmingerberg. Diese betrieb neben dem Segelflug auch Motorflug. 1995 folgte der Zusammenschluss der beiden Gruppen und die Umbenennung in Sportfluggruppe Memmingen e. V.[169]

Siehe auchBearbeiten

WeblinksBearbeiten

  Commons: Flughafen Memmingen – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. Luftverkehr auf Hauptverkehrsflughäfen. Statistisches Bundesamt (Destatis), 2017, S. 9, abgerufen am 23. Februar 2017 (PDF; 2.4 MB).
  2. a b Bundesanzeiger: Allgäu Airport GmbH & Co. KG – Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 1. Januar 2015 bis zum 31. Dezember 2015.
  3. luftlinie.org: Luftlinie zwischen Memmingen und Flughafen Memmingen, abgerufen am 11. Oktober 2012.
  4. Flughafen München – Einzugsgebiet Archivlink (Memento des Originals vom 6. Dezember 2016 im Internet Archive)   Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe den Link gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.munich-airport.de, abgerufen am 6. Dezember 2016
  5. Busfahrplan gültig ab 12. Dezember 2010 (PDF; 240 kB) Archiviert vom Original am 20. Januar 2011.   Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe den Link gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.allgaeu-airport.de Abgerufen am 11. Oktober 2012.
  6. Haltestellenplan des Allgäu Airport Express, abgerufen am 15. Juli 2015.
  7. Flughafen Memmingen: Mit Bus & Bahn zum Flughafen Memmingen
  8. Planfeststellungsbeschluss der Verlegung der Kreisstraße MN 17 bei Memmingerberg (PDF; 1,9 MB) Abgerufen am 24. April 2012.
  9. swp.de: Allgäu Airport: Autobahnanschluss für Flughafen?, abgerufen am 11. Oktober 2012.
  10. travelinside.ch: 112 km vom Airport in die Stadt, abgerufen am 11. Oktober 2012.
  11. abendblatt.de: Statt Metropole nur Provinz, abgerufen am 11. Oktober 2012.
  12. a b Geschichte des Fliegerhorsts Memmingen auf den Seiten der Sportfluggruppe Memmingen (Memento des Originals vom 18. April 2012 im Internet Archive)   Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe den Link gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.sportfluggruppe-memmingen.de, abgerufen am 11. Oktober 2012.
  13. a b c Geschichte des Fliegerhorsts Memmingen auf den Seiten von echo34allgaeu.de (Memento des Originals vom 1. Mai 2011 im Internet Archive)   Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe den Link gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.echo34allgaeu.de, abgerufen am 11. Oktober 2012.
  14. Memmingerberg.de: Geschichte des Ortes Memmingerberg, abgerufen am 11. Oktober 2012.
  15. Hans M. Kristensen: U.S. Nuclear Weapons in Europe (PDF; 4,9 MB), abgerufen am 11. Oktober 2012.
  16. Flughafen Memmingen: Historie (Memento des Originals vom 1. Juni 2012 im Internet Archive)   Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe den Link gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.allgaeu-airport.de, abgerufen am 11. Oktober 2012.
  17. all-in.de: Touristen landen auf Allgäu-Airport – Flüge zweimal pro Woche, abgerufen am 11. Oktober 2012.
  18. Bekanntmachung der Ergebnisse der Bürgerentscheide vom 18. September 2005 (PDF-Datei; 60 kB), abgerufen am 11. Oktober 2012.
  19. Bürger lehnen Anschubfinanzierung durch den Landkreis Unterallgäu ab.
  20. b4bschwaben.de: Vertrag perfekt: allgäu airport kauft Flughafengelände, abgerufen am 11. Oktober 2012.
  21. Memminger Zeitung vom 18. November 2005.
  22. Staatliche Beihilfe N 620/2006 – Deutschland Einrichtung des Regionalflughafens Memmingen (Allgäu) (PDF-Datei; 198 kB), abgerufen am 11. Oktober 2012.
  23. Bayer. VGH., Urt. v. 2. Dezember 2005 – Az. 20 A 04.40040 bis 40048 –, veröffentlicht in NuR 2006, S. 385–391.
  24. BVerwG, Urt. v. 13. Dezember 2007 – Az. 4 C 9.06 (PDF; 126 KB), abgerufen am 5. August 2014.
  25. all-in.de: Allgäu-Airport Terminal soll im Frühjahr fertig sein, abgerufen am 11. Oktober 2012.
  26. Flughafen Memmingen: Mehr Platz für Passagiere und Pkw (Memento des Originals vom 20. Januar 2011 im Internet Archive)   Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe den Link gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.allgaeu-airport.de, abgerufen am 11. Oktober 2012.
  27. Flughafen Memmingen: Hotel, Biergarten und ein Park am Allgäu Airport (Memento des Originals vom 13. Januar 2012 im Internet Archive)   Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe den Link gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.allgaeu-airport.de, abgerufen am 11. Oktober 2012.
  28. Ryanair: Rückzug vom Bodensee, www.airliners.de, 15. Februar 2010, [1], abgerufen am 28. Februar 2016
  29. Flughafen Memmingen: Allgäu Airport investiert weiter in die Sicherheit (Memento des Originals vom 20. Januar 2011 im Internet Archive)   Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe den Link gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.allgaeu-airport.de, abgerufen am 11. Oktober 2012.
  30. Planfeststellungsbeschluss vom 01. März 2013, abgerufen am 6. April 2018
  31. a b Unternehmenspräsentation Allgäu Airport Memmingen, April 2012
  32. airliners.de: Startschuss für Memmingen-Ausbau, abgerufen am 11. Oktober 2012.
  33. bgfl.de: Flughafen wird Planfeststellungsverfahren beantragen, abgerufen am 11. Oktober 2012.
  34. airliners.de – Memmingen erweitert Infrastruktur, abgerufen am 5. März 2013.
  35. a b Bayerischer Rundfunk: Flughafen in Memmingen darf erweitert werden (Memento vom 21. Juli 2015 im Internet Archive), abgerufen am 14. Juli 2015
  36. Grünes Licht für Memmingen-Ausbau. In: austrianaviation.net. 8. September 2017, abgerufen am 17. September 2017.
  37. allgaeu-airport.de – Flughafen erhält EASA-Zertifikat (German) 21 December 2017
  38. airliners.de: Ryanair kommt nach Memmingen, abgerufen am 11. Oktober 2012.
  39. aero.de: Ryanair erweitert Angebot über Memmingen (Memento des Originals vom 31. Juli 2009 im Internet Archive)   Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe den Link gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.aero.de.
  40. ryanair.com: Zehnte Strecke ab Memmingen: Edinburgh, wir kommen! (Memento des Originals vom 9. September 2012 im Webarchiv archive.is)   Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe den Link gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.ryanair.com, abgerufen am 11. Oktober 2012.
  41. Flughafen Memmingen: Ab Mai geht es wieder von Memmingen direkt nach Rom (Memento des Originals vom 22. Juli 2011 im Internet Archive)   Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe den Link gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.allgaeu-airport.de, abgerufen am 11. Oktober 2012.
  42. Flughafen Memmingen: Ryanair erweitert das Streckennetz ab Memmingen (Memento des Originals vom 17. März 2013 im Internet Archive)   Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe den Link gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.allgaeu-airport.de, abgerufen am 11. Oktober 2012.
  43. Flughafen Memmingen: Ab April von Memmingen nach Belgrad (Memento des Originals vom 20. Januar 2011 im Internet Archive)   Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe den Link gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.allgaeu-airport.de, abgerufen am 11. Oktober 2012.
  44. Flughafen Memmingen: Mit Wizz Air kommt die größte Billigfluggesellschaft Osteuropas nach Memmingen – Bald mehr Flüge (Memento des Originals vom 20. Januar 2011 im Internet Archive)   Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe den Link gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.allgaeu-airport.de, abgerufen am 11. Oktober 2012.
  45. Flughafen Memmingen: Wegen großer Nachfrage: Schon ab 7. August Flüge nach Kiew (Memento des Originals vom 20. Januar 2011 im Internet Archive)   Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe den Link gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.allgaeu-airport.de, abgerufen am 11. Oktober 2012.
  46. Nürnberger Nachrichten: Air Berlin übernimmt TUIfly-Citygeschäft
  47. airliners.de: Air Berlin gibt Memmingen auf, abgerufen am 11. Oktober 2012.
  48. bgfl.de: Pressemitteilung zum Winterflugplan 2010/11, abgerufen am 11. Oktober 2012.
  49. all-in.de: Im Winter Flugplan wie geplant abgespeckt, abgerufen am 11. Oktober 2012.
  50. Flughafen Memmingen: touropa und Germania setzen auf den Allgäu Airport (Memento des Originals vom 5. April 2013 im Internet Archive)   Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe den Link gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.allgaeu-airport.de, abgerufen am 11. Oktober 2012.
  51. Flughafen Memmingen: Jetzt wieder Flüge ab Memmingen nach Berlin und Hamburg (Memento des Originals vom 8. März 2012 im Internet Archive)   Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe den Link gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.allgaeu-airport.de, abgerufen am 6. März 2012.
  52. schwaebische.de: Touropa fliegt bald von Memmingen nach Hamburg und Berlin.
  53. airliners.de: Avanti Air stationiert Crews in Memmingen, abgerufen am 11. Oktober 2012.
  54. Flytouropa: Ab 2. Dezember keine Flüge mehr ab Memmingen nach Berlin und Hamburg.
  55. Ab Mai wieder Flüge nach Gran Canaria und Fuerteventura (Memento des Originals vom 18. Februar 2013 im Internet Archive)   Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe den Link gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.allgaeu-airport.de, abgerufen am 5. Mai 2013.
  56. Sonnenflug Aviation Service Erfurt, abgerufen am 5. Mai 2013.
  57. Allgäu Airport: Ab Dezember wieder Flüge nach Berlin und Hamburg. In: Augsburger Allgemeine. 10. Oktober 2013, abgerufen am 12. Oktober 2013.
  58. all-in.de@1@2Vorlage:Toter Link/www.all-in.de (Seite nicht mehr abrufbar, Suche in Webarchiven  Info: Der Link wurde automatisch als defekt markiert. Bitte prüfe den Link gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.
  59. Ryanair stationiert Flugzeug am Airport Memmingen. In: airliners.de. (airliners.de [abgerufen am 12. Oktober 2017]).
  60. Flughafen Memmingen: Vorschau Sommerflugplan 2018
  61. rsa-radio.de: Allgäu Airport Memmingerberg zieht eine positive Bilanz des Jahres 2008 (Memento des Originals vom 9. September 2012 im Webarchiv archive.is)   Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe den Link gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.rsa-radio.de.
  62. Flughafen Memmingen: Bilanz 2011: Allgäu Airport legt eine Wachstumspause ein (Memento des Originals vom 17. März 2013 im Internet Archive)   Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe den Link gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.allgaeu-airport.de, abgerufen am 11. Oktober 2012.
  63. Flughafen Memmingen: Bilanz 2012: Allgäu Airport legt wieder um 14 Prozent zu (Memento des Originals vom 8. März 2013 im Internet Archive)   Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe den Link gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.allgaeu-airport.de, abgerufen am 10. März 2013.
  64. all-in.de: Rekordergebnis: Fast eine Million Fluggäste am Allgäu Airport in Memmingerberg, abgerufen am 6. Januar 2017.
  65. Die Lokale Memmingen – „Wir erfüllen unsere Rolle für die Region“ – Gespräch mit Allgäu Airport-Geschäftsführer Ralf Schmid, abgerufen am 14. Juli 2015.
  66. Statistik Archiv des Flughafenverbands ADV (Memento des Originals vom 24. Januar 2016 im Internet Archive)   Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe den Link gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.adv.aero.
  67. a b c GENESIS Datenbank des Statistischen Bundesamtes
  68. Augsburger Allgemeine: Betreiber wollen Allgäu Airport ausbauen, abgerufen am 11. Oktober 2012.
  69. ADV
  70. ADV
  71. Publikation - Transport & Verkehr - Luftverkehr auf Hauptverkehrsflughäfen - Statistisches Bundesamt (Destatis). Abgerufen am 14. März 2018 (deutsch).
  72. Publikation - Transport & Verkehr - Luftverkehr auf Hauptverkehrsflughäfen - Statistisches Bundesamt (Destatis). Abgerufen am 14. März 2018 (deutsch).
  73. Flughafen Memmingen: Gesellschafter am Flughafen (Memento des Originals vom 31. Dezember 2012 im Internet Archive)   Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe den Link gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.allgaeu-airport.de, abgerufen am 11. Oktober 2012.
  74. Landkreis Neu-Ulm: Jahresabschluss 2012, Seite 25
  75. a b Amtsgericht Memmingen -Registergericht- HRA 10720, Aktueller Ausdruck aus dem Registerblatt vom 4. September 2015.
  76. Stadt Kempten/Allgäu, Amt für Finanzen: Beteiligungsbericht 2014, S. 42 kempten.de (PDF)
  77. a b c d e Allgäu Airport GmbH & Co. KG – Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 1. Januar 2014 bis zum 31. Dezember 2014, veröffentlicht im Bundesanzeiger. [2]
  78. Flughafen Memmingen: Impressum, abgerufen am 11. Oktober 2012.
  79. Amtsgericht Memmingen Aktenzeichen HRB 16690, Neueintragung 3. Februar 2016, bekannt gemacht am 4. Februar 2016, 02:03 Uhr
  80. a b Bundesanzeiger: Allgäu Airport GmbH & Co. KG – Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 1. Januar 2009 bis zum 31. Dezember 2009.
  81. a b all-in.de: Erneut Gegenwind für Allgäu Airport, abgerufen am 11. Oktober 2012.
  82. all-in.de: Allgäu Airport landet in der Gewinnzone, abgerufen am 11. Oktober 2012.
  83. Bundesanzeiger: Allgäu Airport GmbH & Co. KG – Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 1. Januar 2010 bis zum 31. Dezember 2010.
  84. aero.de: Allgäu Airport Memmingen noch kein Geschäft.
  85. Bundesanzeiger: Allgäu Airport GmbH & Co. KG – Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 1. Januar 2011 bis zum 31. Dezember 2011.
  86. Süddeutsche Zeitung vom 2. Januar 2015 – Finanznot – Allgäu Airport kämpft ums Überleben, abgerufen am 10. Januar 2015
  87. Bundesanzeiger: Allgäu Airport GmbH & Co. KG – Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 1. Januar 2016 bis zum 31. Dezember 2016.
  88. Augsburger Allgemeine - Rekordergebnis: Fast eine Million Fluggäste am Allgäu Airport, abgerufen am 30. März 2018
  89. Amtsgericht Memmingen Aktenzeichen HRB 16690, Neueintragung 3. Februar 2016
  90. a b sueddeutsche.de
  91. Klaus Fischer, Sprecher der Geschäftsführung Allgäu GmbH, Geschäftsführer Allgäuer Regional- und Investitionsgesellschaft mbH: Präsentation „Allgäu Airport für das Allgäu“, Folien 12 und 14, 2015
  92. Markus Raffler: „Verluste wird es für die Kommunen nicht geben“ in Memminger Zeitung vom 12. Februar 2016
  93. a b br.de (Memento vom 17. November 2015 im Internet Archive)
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  96. Bündnis für verantwortlichen Umgang mit Steuergeldern – Kein Geld für Flughafengrundstücke Archivlink (Memento des Originals vom 12. Dezember 2015 im Internet Archive)   Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe den Link gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/steuerverschwendung.bayern, abgerufen am 4. Dezember 2016
  97. all-in.de, abgerufen am 4. Dezember 2016
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  99. Memmingen/Unterallgäu – Bürgerentscheid und Ratsbegehren gehen zu Gunsten des Allgäu-Airports aus [4], abgerufen am 4. Dezember 2016
  100. Stadt Memmingen Archivlink (Memento des Originals vom 24. Oktober 2016 im Internet Archive)   Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe den Link gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/memmingen.de, abgerufen am 4. Dezember 2016
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  102. a b c d e Deutsche Flugsicherung (Hrsg.): Luftfahrthandbuch Deutschland, AD-2 EDJA, S. 1–1 bis 1-7, letzte Aktualisierung am 25. August 2011.
  103. Deutsche Flugsicherung (Hrsg.): Luftfahrthandbuch Deutschland, AD-2 EDJA, Instrument Approach Charts (S. 4–2-1, 4-4-1, 4-4-2, 4-6-1 und 4-6-2) letzte Aktualisierung am 28. Juli 2011.
  104. Vereinigung Cockpit: Mängelliste 2010 (Memento des Originals vom 20. August 2010 im Internet Archive)   Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe den Link gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.vcockpit.de (PDF-Datei; 323 kB), abgerufen am 11. Oktober 2012.
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  111. vcockpit.de – Flughafen-Mängelliste 2012 (Memento des Originals vom 10. Juli 2012 im Internet Archive)   Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe den Link gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.vcockpit.de (PDF-Datei; 333 kB), abgerufen am 26. Juni 2012.
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  123. Flughafen Memmingen: Allgäu Airport: Mehr Platz für Passagiere und Pkw (Memento des Originals vom 20. Januar 2011 im Internet Archive)   Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe den Link gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.allgaeu-airport.de, abgerufen am 11. Oktober 2012.
  124. Flughafen Memmingen: Allgäu Airport: Zwei neue Gates im Terminal fertig gestellt – Jetzt Kapazität für fünf Maschinen (Memento des Originals vom 20. Januar 2011 im Internet Archive)   Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe den Link gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.allgaeu-airport.de, abgerufen am 11. Oktober 2012.
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  126. dulv.de: Flughafen Memmingen (Memento des Originals vom 8. August 2014 im Internet Archive)   Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe den Link gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.dulv.de, abgerufen am 11. Oktober 2012.
  127. Flughafen Memmingen: Polizei und Zoll (Memento des Originals vom 1. April 2014 im Internet Archive)   Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe den Link gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.allgaeu-airport.de, abgerufen am 22. Mai 2014
  128. new-facts.eu: Der Allgäu Airport – eine Schengen-Grenze die viel Polizei und Aufmerksamkeit bedarf
  129. Bayerischer Rundfunk: Allgäu Airport Memmingen bekommt zusätzliche Polizisten
  130. Memminger Zeitung vom 5. April 2008.
  131. all-in.de: Flughafen-Zoll kommt aus Bayerischem Wald, abgerufen am 11. Oktober 2012.
  132. Flughafen Memmingen: Allgäu Airport wird schon bald Zollflughafen (Memento des Originals vom 20. Januar 2011 im Internet Archive)   Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe den Link gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.allgaeu-airport.de, abgerufen am 11. Oktober 2012.
  133. Europäische Kommission: Spezifische Angaben zur Zollstelle
  134. Flughafen Memmingen: Fuhrpark der Flughafenfeuerwehr (Memento des Originals vom 17. Juli 2014 im Internet Archive)   Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe den Link gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.allgaeu-airport.de, abgerufen am 5. August 2014
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  136. Bayerisches Fernsehen: Der Falkner vom Airport Memmingen (Memento vom 18. Juli 2012 im Internet Archive), abgerufen am 11. Oktober 2012.
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  138. all-in.de: Vogel in Turbine: Airbus bricht Start am Memminger Flughafen ab, abgerufen am 6. Januar 2018.
  139. Bundesstelle für Flugunfalluntersuchung: Bulletin September 2012, abgerufen am 25. Dezember 2012.
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  147. Bund Naturschutz: Pressemitteilung (Memento des Originals vom 22. Juli 2012 im Webarchiv archive.is)   Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe den Link gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.bund-naturschutz.de, abgerufen am 11. Oktober 2012.
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  149. Verkehrsclub Deutschland: Ausbau des Flughafens Memmingen ist Weg in die falsche Richtung, 9. Januar 2012.
  150. all-in.de: Einwände gegen Ausbau des Allgäu Airports werden erklärt, 10. Januar 2012.
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  152. schwaebische.de: Allgäu Airport: Flughafengegner klagen gegen Ausbau, abgerufen am 25. April 2013
  153. schwaebische.de: Gemeinde klagt gegen verlängerte Flugzeit in Memmingen, abgerufen am 25. April 2013.
  154. Memminger Kurier Wochenendausgabe vom 25. April 2015, abgerufen am 26. April 2015.
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  156. a b c d e f D. Willig, Amt für Wehrgeophysik/Wehrgeologische Stelle Fürstenfeldbruck: „Bericht Nr. 02/2003 Wehrgeologischer Bericht zu den Bodenuntersuchungen Feuerlöschübungsbecken Fliegerhorst Memmigerberg“, Fürstenfeldbruck, 5. Juni 2003
  157. a b c d e f Jörg Danzer: „Orientierende Untersuchung – Gutachten im Auftrag des Wasserwirtschaftamt Kempten, Projekt-Nr. 150-1113 Ehem. Nato-Flugplatz Memmingerberg, Perflorierte Chemikalien im Grundwasser“, 27. März 2014
  158. a b c d Henke und Partner GmbH, Ingenieurbüro für Geotechnik: „Geotechnischer Abschlussbericht zur begleitenden Aushubüberwachung im Zuge der Sanierung eines ehemaligen Löschbeckens und zur Beprobung von verunreinigten Aushubmaterial auf dem Gelände des Allgäu-Airports in 87766 Memmingerberg“, Stuttgart 12. November 2007
  159. Jörg Danzer, Melanie Herbst, Thomas Schiele: „Vom Feuerlöschbecken zur Trinkwasserfassung – Transport von perflurierten Chemikalien (PFC) in der ungesättigten Bodenzone und im Grundwasser“, Vortrag auf den Marktredwitzer Bodenschutztagen, 10. Oktober 2014, Folien 33 und 35
  160. a b c d Bayerischer Landtag, Drucksache 17/9563, 2. März 2016, Antwort des Staatsministeriums des Innern, für Bau und Verkehr auf die schriftliche Anfrage der Abgeordneten Dr. Christian Magerl, Thomas Gering, Ulrich Leiner BÜNDNIS 90/DIE GRUENEN vom 12. November 2015 [9], abgerufen am 3. März 2016.
  161. Landratsamt Unterallgäu: Bescheid über Vollzug der Wassergesetze; Einleitung von gesammeltem Niederschlagswasser aus dem Allgäu Airport GmbH & Co. KG Areal über zwei Einleitungsstellen in den Schmittenbach", Punkt 3.1.17, S. 4, 6. Mai 2015 ungerhausen.de (Memento des Originals vom 22. Dezember 2015 im Internet Archive)   Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe den Link gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/ungerhausen.de (PDF)
  162. new-facts.eu: Allgäu-Airport – Wir haben nachgehakt beim Wasserwirtschaftsamt Kempten zum Thema PFT-Altlasten, abgerufen am 16. Februar 2015.
  163. Memminger Zeitung: "Ungerhausen strebt Anschlussan fremdes Wassernetz an", 27.11.2018, S. 30
  164. landratsamt-unterallgaeu.de (PDF)
  165. Bayerischer Rundfunk: „Altlastenbeseitigung zahlt der Bund“ br.de (Memento vom 26. August 2015 im Internet Archive)
  166. Bayerischer Rundfunk: „Verbrannte Steuergelder? Millionen für den Allgäu Airport“, Sendung Quer vom 8. Oktober 2015 br.de (Memento vom 11. Oktober 2015 im Internet Archive)
  167. Jens Spahn, Parlamentarischer Staatssekretär des Bundesministeriums für Finanzen, 4. Dezember 2015, als Antwort auf die schriftliche Frage Nr. 218 für den Monat November 2015 durch das Mitglied des Bundestages Ekin Deligöz ekin-deligoez.de
  168. Deutscher Bundestag Drucksache 18/6997 vom 11. Dezember 2015 [10], S. 44, abgerufen am 14. Februar 2016
  169. Geschichte der Sportfluggruppe Memmingen (Memento des Originals vom 18. April 2012 im Internet Archive)   Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe den Link gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.sportfluggruppe-memmingen.de, abgerufen am 11. Oktober 2012.
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