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Berkheim

Gemeinde in Baden-Württemberg, Deutschland
Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Gemeinde Berkheim
Berkheim
Deutschlandkarte, Position der Gemeinde Berkheim hervorgehoben

Koordinaten: 48° 3′ N, 10° 5′ O

Basisdaten
Bundesland: Baden-Württemberg
Regierungsbezirk: Tübingen
Landkreis: Biberach
Höhe: 569 m ü. NHN
Fläche: 25,02 km2
Einwohner: 2921 (31. Dez. 2018)[1]
Bevölkerungsdichte: 117 Einwohner je km2
Postleitzahl: 88450
Vorwahlen: 07354, 08395
Kfz-Kennzeichen: BC
Gemeindeschlüssel: 08 4 26 019
Adresse der
Gemeindeverwaltung:
Coubronplatz 1
88450 Berkheim
Website: www.gemeinde-berkheim.de
Bürgermeister: Walther Puza
Lage der Gemeinde Berkheim im Landkreis Biberach
BayernAlb-Donau-KreisLandkreis RavensburgLandkreis ReutlingenLandkreis SigmaringenUlmAchstettenAlleshausenAllmannsweilerAltheim (bei Riedlingen)AttenweilerBad BuchauBad SchussenriedBerkheimBetzenweilerUmmendorf (bei Biberach)Biberach an der RißBurgriedenDettingen an der IllerDürmentingenDürnau (Landkreis Biberach)EberhardzellErlenmoosErolzheimRiedlingenErtingenGutenzell-HürbelHochdorf (Riß)IngoldingenKanzachKirchberg an der IllerKirchdorf an der IllerKirchdorf an der IllerLangenenslingenLaupheimLaupheimMaselheimMietingenMittelbiberachMoosburg (Federsee)OchsenhausenOggelshausenRiedlingenRiedlingenRiedlingenRot an der RotSchemmerhofenSchwendiSeekirchSteinhausen an der RottumTannheim (Württemberg)Tiefenbach (Federsee)Ummendorf (bei Biberach)UnlingenUnlingenUttenweilerWainWarthausenKarte
Über dieses Bild
Kloster Bonlanden, um 1900

Berkheim ist eine oberschwäbische Gemeinde im baden-württembergischen Landkreis Biberach in Deutschland.

GeographieBearbeiten

Berkheim liegt fünf Kilometer westlich von Memmingen an der Iller in der Region Donau-Iller.

Zur Gemeinde gehören neben Berkheim auch die Ortsteile Bonlanden, Illerbachen und Eichenberg.

GeschichteBearbeiten

BerkheimBearbeiten

Berkheim wurde erstmals 1093 in der Gründungsurkunde des Klosters Ochsenhausen urkundlich erwähnt. Der Ort war bis zum Reichsdeputationshauptschluss 1803 Teil des geistlichen Territoriums der prämonstratensischen Reichsabtei Rot an der Rot. 1806 wurde die Gemeinde in das Königreich Württemberg eingegliedert. Bis 1938 gehörte die Illertalgemeinde zum Oberamt Leutkirch; seitdem gehört sie zum Landkreis Biberach.

Auf dem Gemeindegebiet befinden sich drei abgegangene Burgen, Burg Berkheim, Burg Schelleneigen und der Adelssitz Illerbachen.

OrtsteileBearbeiten

BonlandenBearbeiten

Der Ort Bonlanden wurde erstmals urkundlich im Jahre 1128 als Bonlandin erwähnt. Am 17. April 1855 legte Faustin Mennel den Grundstein des Klosters Bonlanden, das heute das Mutterhaus der Franziskanerinnen von der Unbefleckten Empfängnis Unserer Lieben Frau ist.

PolitikBearbeiten

GemeinderatBearbeiten

Der Gemeinderat in Berkheim besteht aus den gewählten ehrenamtlichen Gemeinderäten und dem Bürgermeister als Vorsitzendem. Der Bürgermeister ist im Gemeinderat stimmberechtigt. Die Kommunalwahl am 26. Mai 2019 führte zu folgendem Endergebnis[2]. Die Wahlbeteiligung lag bei 58,2 % (2014: 55,5 %).

Partei Stimmen Sitze Ergebnis 2014
CDU 53,0 % 6 57,2 %, 7 Sitze
Unabhängige Freie Wähler 29,2 % 4 26,6 %, 3 Sitze
WIR Frauenliste 17,8 % 2 16,2 %, 2 Sitze

BürgermeisterBearbeiten

Im April 2011 wurde Walther Puza mit 91,46 % der Stimmen zum Nachfolger von Michael Sailer gewählt.

GemeindepartnerschaftenBearbeiten

Berkheim unterhält seit 1992 eine Gemeindepartnerschaft mit der französischen Gemeinde Coubron im Département Seine-Saint-Denis.

WappenBearbeiten

Blasonierung: „In Rot ein goldener Pilgerhut mit umlaufender goldener Kordel, vorne zweifach verknotet und in zwei Quasten endend, oben begleitet von zwei goldenen Muscheln.“

Am 18. November 1957 erhielt die Gemeinde die Erlaubnis des Innenministeriums, ein Wappen mit zwei goldenen Pilgermuscheln und dem goldenen Pilgerhut des Heiligen Willebold in Rot zu führen.

Kultur und SehenswürdigkeitenBearbeiten

Berkheim liegt an der Ostroute der Oberschwäbischen Barockstraße.

Wirtschaft und InfrastrukturBearbeiten

VerkehrBearbeiten

Berkheim liegt an der Bundesautobahn 7 Flensburg – Füssen mit der Ausfahrt Berkheim sowie an der Bundesstraße 312 (Memmingen – Stuttgart Flughafen).

BildungseinrichtungenBearbeiten

Berkheim verfügt über eine eigene Grundschule. Im Ortsteil Bonlanden besteht eine Förderschule.

UnternehmenBearbeiten

In Berkheim befindet sich der Firmensitz des bekannten Bauunternehmens Max Wild, welches sich besonders durch Abbrüche von Industrie- und Firmengebäuden, wie zum Beispiel den Teil-Abriss der alten Messe Stuttgart, im gesamten süddeutschen Raum einen Namen gemacht hat.

PersönlichkeitenBearbeiten

 
Pfarrhof – ehemalige Sommerresidenz Reichsabtei Rot an der Rot (2014)

Söhne und Töchter der GemeindeBearbeiten

Personen, die in Berkheim lebten oder wirktenBearbeiten

LiteraturBearbeiten

WeblinksBearbeiten

  Commons: Berkheim (Landkreis Biberach) – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. Statistisches Landesamt Baden-Württemberg – Bevölkerung nach Nationalität und Geschlecht am 31. Dezember 2018 (CSV-Datei) (Hilfe dazu).
  2. Kommunalwahldaten 2019 des Statistischen Landesamtes
  3. Archivlink (Memento des Originals vom 15. Oktober 2007 im Internet Archive)   Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.gemeinde-berkheim.de