Sonderlandeplatz

deutsche Flugplatzkategorie

Beim Sonderlandeplatz (englisch Special Airfield) handelt es sich in Deutschland um einen Flugplatz, auf dem aufgrund einer Verwaltungsgenehmigung motorgetriebene Luftfahrzeuge generell starten und landen dürfen.

Im Unterschied zu Segelfluggeländen besitzen sie meistens einen ICAO-Code und erlauben weiteren Motorflug neben Flugzeugschlepp, Fallschirmspringer-Transport und dem Betrieb von Luftsportgeräten. Oft werden Sonderlandeplätze von Luftsportvereinen genutzt.

Im Gegensatz zu einem Verkehrslandeplatz dürfen auf dem Sonderlandeplatz nur der Betreiber und auf Anfrage auch Dritte starten und landen. Es existiert keine Betriebspflicht, Öffnungszeiten sind also nicht vorgeschrieben.

Im Unterschied zu einem Sonderflughafen ist für einen Sonderlandeplatz nur ein beschränkter Bauschutzbereich nach § 17 LuftVG erforderlich.

RekordeBearbeiten

Größter Sonderlandeplatz Deutschlands ist der Werkflugplatz von Airbus in Hamburg.

Als kleinster Sonderlandeplatz Deutschlands bezeichnet sich der Flugplatz Fehmarn-Neujellingsdorf. Mit einer Pistenlänge von 360 Metern ist der Flugplatz Baltrum jedoch etwas kleiner.[1]

Siehe auchBearbeiten

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. Baltrum Flug - Flugplatz Infos. Abgerufen am 5. Dezember 2020.