Bundesautobahn 59

Bundesautobahn in Deutschland

Die Bundesautobahn 59 (Abkürzung: BAB 59) – Kurzform: Autobahn 59 (Abkürzung: A 59) – besteht aus drei unterbrochenen Abschnitten in Nordrhein-Westfalen. Der nördlichste verläuft vom unteren Niederrhein unmittelbar an der Stadtgrenze zwischen Dinslaken und Duisburg parallel zum Rhein als nordsüdliche Stadtautobahn durch Duisburg. Ein weiteres Straßenstück führt vom Süden Düsseldorfs bis nach Leverkusen. Schließlich verbindet die A 59 Köln mit Bonn-Beuel, am Kreuz Bonn-Ost geht sie in die rechtsrheinische Rheinuferstraße B 42 über, die noch bis Bad Honnef als gelbe Autobahn ausgebaut ist.

Vorlage:Infobox hochrangige Straße/Wartung/DE-A
Bundesautobahn 59 in Deutschland
Bundesautobahn 59
Karte
Verlauf der A 59
Basisdaten
Betreiber: DeutschlandDeutschland Bundesrepublik Deutschland
Straßenbeginn: Duisburg
(51° 33′ N, 6° 44′ O)
Straßenende: Autobahnkreuz Bonn-Ost
(50° 43′ N, 7° 10′ O)
Gesamtlänge: 69 km

Bundesland:

Ausbauzustand: 2 × 2 und 2 × 3 Fahrstreifen
A 59 - Kreuz A 42.jpg
A 59, Kreuz zur A 42. Eine Gasleitung des früheren Hüttenwerkes, jetzt Landschaftspark Duisburg-Nord, überquert die Autobahn.
Straßenverlauf
Land Nordrhein-Westfalen
Anschlussstelle (1)  Dinslaken-West B8
Anschlussstelle (2)  Dinslaken-Hiesfeld B8
Anschlussstelle (3)  Duisburg-Walsum
Anschlussstelle (4)  Duisburg-Fahrn
Brücke (320 m)  Hochstraße
Anschlussstelle (5)  Symbol: Runter Duisburg-Marxloh
Brücke (560 m)  Hochstraße
Anschlussstelle (5)  Symbol: Rauf Duisburg-Marxloh
Anschlussstelle (6)  Duisburg-Alt-Hamborn
Knoten (6)  Kreuz Duisburg-Nord A42
Brücke (320 m)  Hochstraße
Anschlussstelle (7)  Duisburg-Meiderich
Brücke (430 m)  Hochstraße
Anschlussstelle (8)  Duisburg-Ruhrort
Brücke (1824 m)  Berliner Brücke
Knoten (9)  Kreuz Duisburg A40 E34
Brücke (303 m)  Hafenbahnbrücke
Anschlussstelle (10)  Duisburg-Duissern
Tunnel (295 m)  Mercatortunnel
Anschlussstelle (11)  Duisburg-Zentrum
Anschlussstelle (12)  Symbol: Runter Duisburg-Hochfeld
Brücke (900 m)  Grunewaldbrücke
Anschlussstelle (13)  Duisburg-Wanheimerort
Anschlussstelle (14)  Symbol: Runter Duisburg-Buchholz
Anschlussstelle (15)  Duisburg-Großenbaum
Knoten (16)  Kreuz Duisburg-Süd A524 8n B288
Vorlage:AB/Wartung/Leer ersetzt durch B8 A46
Vorlage:AB/Wartung/Leer Umbau:
Knoten (21)  Dreieck Düsseldorf-Süd A46
Anschlussstelle (22)  Düsseldorf-Benrath
Anschlussstelle (23)  Düsseldorf-Garath B8
Brücke (100 m)  Hochstraße
Parkplatz mit WC Symbol: LinksSymbol: Links Parkplatz (mit WC) Wolfhagen
Anschlussstelle (24)  Richrath
Parkplatz mit WC Symbol: RechtsSymbol: Rechts Parkplatz (mit WC) Berghausen
Anschlussstelle (25)  Monheim
Knoten (26)  Kreuz Monheim-Süd A542
Anschlussstelle (27)  Rheindorf
Brücke (140 m)  Wupperbrücke
Knoten (28)  Kreuz Leverkusen-West A1 E37 L 293
Vorlage:AB/Wartung/Leer A1 A3 Unterbrochen
Knoten (31)  Heumarer Dreieck A3 E35 A4 E40
Brücke (480 m)  Hochstraße
Anschlussstelle (32)  Symbol: Runter Rath
Knoten (33)  Dreieck Porz A559
Tankstelle Symbol: LinksRechtsSymbol: LinksRechts Tankstelle Schloss Röttgen
Anschlussstelle (34)  Flughafen Symbol: Flug
Anschlussstelle (35)  Wahn
Anschlussstelle (36)  Lind B8
Brücke (60 m)  Bahnbrücke
Tankstelle Raststation Symbol: LinksSymbol: Links Rasthof Liburer Heide
Anschlussstelle (37)  Spich
Anschlussstelle (38)  Troisdorf
Brücke (310 m)  Siegbrücke
Knoten (39)  Dreieck Sankt Augustin-West A560
Knoten (40)  Dreieck Bonn-Nordost[Box 1] A565
Anschlussstelle (41)  Bonn-Vilich B56
Anschlussstelle (42)  Symbol: Runter Bonn-Pützchen
Anschlussstelle (42)  Bonn-Maarstraße
Knoten (43)  Kreuz Bonn-Ost A562 B42
  • In Bau
  • In Planung
  • Verkehrsbeeinflussungsanlage
  • Vorlage:AB/Wartung/Leer Anmerkungen:
    1. ehem. Dreieck Beuel-Ost

    VerlaufBearbeiten

    Abschnitt Dinslaken – Duisburg – DüsseldorfBearbeiten

    Der nördliche Teilabschnitt der A 59 beginnt südwestlich von Dinslaken und führt als „Nord-Süd-Straße“ durch Duisburg, die zwischen 1957 und 1977 parallel zur Bundesstraße 8 als reine von der Stadt erbaute Autoschnellstraße (Stadtautobahn) mit heute bis zu 100.000 Fahrzeugen pro Tag entstanden ist.

     
    Duisburg Hauptbahnhof, die A 59 verläuft in der Tieflage vor dem Gebäude

    Zwischen dem Kreuz Duisburg (A 40) bis südlich des Hauptbahnhofs (Anschlussstelle Duisburg-Buchholz) ist sie 6-streifig ausgebaut.[1] Die Trasse der A 59 vor dem Duisburger Hauptbahnhof liegt unterhalb des Bahnhofsvorplatzes und wurde bereits in den 1920er Jahren für die unterirdische Führung von Straßenbahnen angelegt.

    Der nördliche Teilabschnitt der A 59 endet am Autobahnkreuz Duisburg-Süd an der A 524, die westlich in die Bundesstraße 288 übergeht. Seit der Fertigstellung der B 8n am 1. Juni 2012 bildet diese eine Verlängerung der A 59 in südliche Richtung bis in die Mitte Düsseldorfs.[2] Der bisher vorhandene Anschluss an die B 288 reichte daher nicht mehr aus und muss zu einem Autobahnkreuz umgebaut werden. Dieser kleeblattförmige Anschluss sollte ursprünglich ab 2013 mit der Verlängerung der A 524 bis zur A 59 fertiggestellt sein. Allerdings kam es beim Bau der Fahrtbeziehung Duisburg–Krefeld sowie Breitscheid–Düsseldorf zu erheblichen Verzögerungen, weil Baugrunduntersuchungen durchgeführt und der Boden teilweise ausgetauscht werden mussten.[3][4] Ende November 2014 wurde mit der Freigabe der letzten Fahrbeziehung das Kreuz vollständig für den Verkehr freigegeben.[5]

    Zwischen dem Kreuz Duisburg-Süd und Düsseldorf-Stockum wurde die A 59 nicht realisiert. Stattdessen kam die vierstreifige B 8n zur Ausführung, die seit 2012 durchgängig befahrbar ist,[6][7] sodass eine direkte, etwa 25 bis 30 km lange autobahnähnliche Verbindung zwischen den Zentren der Großstädte Duisburg und Düsseldorf zur Verfügung steht.

    Unglück bei der Loveparade 2010Bearbeiten

    Für die Loveparade am 24. Juli 2010 in Duisburg war die Autobahn wie geplant ab 8 Uhr für 24 Stunden ab dem Autobahnkreuz Duisburg in Fahrtrichtung Düsseldorf gesperrt, die Gegenrichtung ab der Anschlussstelle Wanheimerort. Der gesperrte Abschnitt diente nach dem Unglück als vorübergehender Behandlungsplatz für Verletzte, Bereitstellungsraum für Fahrzeuge, Landeplatz für Rettungshubschrauber und als Rettungsweg zu den in der Stadt weiter südlich gelegenen Krankenhäusern. Dazu wurde die Sperrung der Autobahn bis zum Autobahnkreuz Duisburg-Süd ausgedehnt.

    Abschnitt Düsseldorf–LeverkusenBearbeiten

    Den Mittelabschnitt der A 59 bildet die Trasse zwischen dem Autobahndreieck Düsseldorf-Süd und dem Kreuz Leverkusen-West. Die Autobahn ist hier vierstreifig mit Standstreifen errichtet. Im ehemaligen Kreuz Düsseldorf-Süd sind noch umfangreiche Bauvorleistungen für die Fortsetzung der A 59 als Osttangente Düsseldorfs zu erkennen (Rampen, Brückenpfeiler für Hauptfahrbahn). 2014 hat ein umfassender Umbau des Dreiecks begonnen, der erst nach dem, ab Mitte 2018[veraltet] geplanten, sechsstreifigen Ausbau der A 46 abgeschlossen werden kann.[8][9][10]

    Abschnitt Heumar-BonnBearbeiten

    Zwischen Köln und Bonn wird die A 59 auch als „Flughafenautobahn“ bezeichnet, da sie vom Dreieck Heumar über das Autobahndreieck Porz direkt am Flughafen Köln/Bonn vorbei nach Bonn führt. Das Dreieck Heumar muss um- und ausgebaut werden. Baubeginn mit ersten Arbeiten (Abbruch der Brücke über die B8) war 2019; die Gesamtmaßnahme soll voraussichtlich 2029 beendet sein. Beauftragt mit dem Um- und Ausbau ist die DEGES.[11][12]

    Der sechsstreifige Ausbau des 15 Kilometer langen Abschnitts zwischen Köln-Porz und dem Dreieck Sankt Augustin-West sowie der Ausbau der folgenden drei Kilometer zum Dreieck Bonn-Nordost auf acht Streifen ohne Standstreifen wird im Bundesverkehrswegeplan als „vordringlicher Bedarf“ geführt.[13] Der sechsstreifige Ausbau des Abschnitts Dreieck Bonn-Nordost bis zum Kreuz Bonn-Ost ist bereits realisiert, allerdings wurde zunächst nur der Seitenstreifen als dritter Fahrstreifen ertüchtigt. In einem späteren Bauabschnitt soll der Regelquerschnitt einer sechsstreifigen Autobahn mit Standstreifen umgesetzt werden, Baubeginn hierfür soll Ende 2022 oder Anfang 2023 sein.Vorlage:Zukunft/In 2 Jahren[14][15]

    Planungsgeschichte und BauBearbeiten

    Die Bundesautobahn 59 wurde aus drei unterschiedlichen Projekten gebildet, die zunächst sachlich und zeitlich unabhängig voneinander entstanden: In Duisburg wurde ein bereits in den 1920er Jahren entwickeltes Straßenbauvorhaben zu Beginn der 1950er Jahre wieder aufgegriffen und zu einem Stadtautobahnprojekt modifiziert. Parallel zur Bundesstraße 8, aber auch zu der bereits errichteten Trasse der Autobahn 3 Oberhausen-Köln, wuchs vom Zentrum Duisburgs in nördlicher und südlicher Richtung in städtischer Baulast eine autobahnähnliche Entlastungsstraße. Der erste Abschnitt dieses Vorhabens wurde 1957, der letzte 1977 unter der Regie der Stadt Duisburg fertiggestellt (vgl. hierzu Nord-Süd-Straße Duisburg).[16]

    Zwischen Düsseldorf und Leverkusen wurde bereits zu Beginn der 1960er Jahre als Entlastung der Bundesstraße 8 eine vierstreifige Ersatzbundesstraße EB 8 geplant, die zwischen 1968 und 1973 errichtet wurde.[17]

    Bereits in der ersten Hälfte der 1950er Jahre begann der Neubau der Bundesstraße 42 zwischen Bad Honnef und Königswinter. Während diese vierstreifige Straße 1958 unter Verkehr kam, erstreckte sich die Planung bereits bis Bonn-Beuel bzw. Sankt Augustin. In den 1960ern entstand das Projekt der neuen Bundesstraße 8 zwischen Köln-Gremberg und Sankt Augustin, die sich nördlich an den Teilabschnitt Sankt Augustin – Bad Honnef anschloss. Die wesentlichen Teilstrecken dieser Linie entstanden in den Jahren 1968 bis 1978.[18]

    Im Bedarfsplan des Gesetzes über den Ausbau der Bundesfernstraßen in den Jahren 1971 bis 1985 vom 30. Juni 1971[19] war der einheitliche, später als „Bundesautobahn 59“ bezeichnete Streckenzug noch immer nicht enthalten. Allerdings waren folgende Bundesstraßenneubauvorhaben vorgesehen, die auf der späteren Trasse der A 59 realisiert werden sollten:

    Kurzbezeichnung Abschnitt Dringlichkeitsstufe Ausbau
    B 8 östlich Wesel (Knoten B 70/B 58) – Kreuz mit der B 1120 (später: A 40) nördlich Dinslaken II vierstreifig
    B 8 Kreuz mit der B 1120 (später: A 40) nördlich Dinslaken – nördlicher Beginn der Stadtautobahn Duisburg an der AS Duisburg-Fahrn I vierstreifig
    B 8 südlicher Beginn der Stadtautobahn Duisburg an der AS Duisburg-Wanheimerort – Kreuz Duisburg-Süd (B 288) – Düsseldorf-Stockum (Dreieck mit der B 9, später: A 44) I vierstreifig
    B 8: Düsseldorf-Lierenfeld – Kreuz Düsseldorf-Süd mit der B 326 (später: A 46) I vierstreifig
    B 8 Düsseldorf-Garath – Kreuz Monheim-Süd (mit der B 229z, später: A 54) – Kreuz Leverkusen-West (A 1) laufendes Vorhaben vierstreifig
    B 8n Kreuz Leverkusen-West (A 1) – Dreieck bei der AS Leverkusen (A 3) – Parallelverlauf mit Richtungsfahrbahn Süd westlich zur A 3 und Richtungsfahrbahn Nord östlich zur A 3 bis zum Dreieck Heumar (A 3/A 4) – AD Porz I vierstreifig
    B 8n AS Lind – Dreieck Bonn-Beuel laufendes Vorhaben vierstreifig
    B 42 AS Bonn-Bad Beuel-Ost – Kreuz Bonn-Ost (mit der B 56z, später: A 56) – AS Königswinter I vierstreifig
    B 42 Bad Honnef – Linz (Dreieck mit der B 266, später: A 31) I Erweiterung durch 2. Fahrbahn

    Das Autobahnkreuz Köln-Ost wurde Anfang der 1970er Jahre bereits für diese Verkehrsführung geplant und mit entsprechenden Brückenbauwerken für eine weitere Autobahn erbaut.

    Bereits 1972 erhielt der gesamte Streckenzug von Wesel bis nach Bad Honnef bzw. Linz die einheitliche interne Bezeichnung „Autobahn 170“.[20][21]

    Mit der Neustrukturierung des Netzes der Bundesautobahnen, die mit Wirkung ab 1. Januar 1975 eingeführt wurde, wurde die A 170 in „Bundesautobahn 59“ umbenannt.[22][23]

    Der vom Bundesminister für Verkehr mit Stand vom 1. Januar 1976 herausgegebene Netzplan enthielt gegenüber dem Bedarfsplan des Jahres 1971 einige Änderungen: Im Raum Wesel war die Anbindung nicht östlich Wesel, sondern westlich der Stadt an die B 58 und B 473 vorgesehen. Nördlich Düsseldorf sollte die A 59 nicht nach Stockum geführt, sondern in Höhe Kaiserswerth östlich am Flughafen Düsseldorf vorbei zum Kreuz Düsseldorf-Nord verlaufen. Die Verbindung zwischen dem Kreuz Leverkusen-West und dem Dreieck Porz wurde nicht aufgenommen. Auch der südlichste Abschnitt zwischen Bad Honnef und Linz fand sich in der Netzkarte nicht.[24][25] Bemerkenswert ist, dass ab 1974 bis 1980 in Karten die Osttangente Düsseldorfs zu finden war, jedoch in den Netzkarten und Bedarfsplänen der Bundesregierung dieser Teilabschnitt nicht aufgenommen wurde.[26][27] Erst ab der ersten Hälfte der 1980er Jahre verschwand die Planung schrittweise aus den Atlanten.[28] Die Führung der Osttangente orientierte sich an der Bahnstrecke Düsseldorf-Eller – Lierenfeld – Grafenberg/Flingern – Rath. Nördlich von Düsseldorf-Rath sollte ein Dreieck mit der A 44 entstehen. Die A 59 sollte zwischen diesem Dreieck und einem weiteren Dreieck bei Lichtenbroich mit der A 44 auf gleicher Trasse liegen.

    Der Bedarfsplan des Gesetzes zur Änderung des Gesetzes über den Ausbau der Bundesfernstraßen in den Jahren 1971 bis 1985 vom 5. August 1976[29] enthielt nunmehr folgende Teilprojekte im Zuge der A 59:

    Abschnitt Bemerkung Dringlichkeitsstufe
    östlich Wesel (Knoten B 70/B 58) – Kreuz mit der A 40 nördlich Dinslaken – nördlicher Beginn der Stadtautobahn Duisburg an der AS Duisburg-Fahrn Ia vierstreifig
    südlicher Beginn der Stadtautobahn Duisburg an der AS Duisburg-Wanheimerort – Kreuz Duisburg-Süd (B 288) Ib vierstreifig
    Kreuz Duisburg-Süd – Düsseldorf-Lichtenbroich (Dreieck mit der A 52) vierstreifig möglicher weiterer Bedarf
    Düsseldorf-Eller – Kreuz Düsseldorf-Süd mit der A 46 Ia vierstreifig
    Kreuz Leverkusen-West (A 1) – Dreieck bei der AS Leverkusen (A 3) – Parallelverlauf mit Richtungsfahrbahn Süd westlich zur A 3 und Richtungsfahrbahn Nord östlich zur A 3 bis zum Dreieck Heumar (A 3/A 4) Ib vierstreifig
    AD Heumar – AD Porz Ia vierstreifig
    AS Bonn-Bad Beuel-Ost – AS Königswinter laufendes Vorhaben vierstreifig
    Bad Honnef – Linz Dreieck mit der A 31; Dringlichkeitsstufe Ib südlich Ortsausgang Bad Honnef, im Übrigen möglicher weiterer Bedarf

    Im zweiten Gesetz zur Änderung des Gesetzes über den Ausbau der Bundesfernstraßen in den Jahren 1971 bis 1985 vom 25. August 1980[30] fanden sich noch folgende Projekte:

    Abschnitt Bemerkung Dringlichkeitsstufe
    östlich Wesel (Knoten B 70/B 58) – Kreuz mit der A 40 nördlich Dinslaken – nördlicher Beginn der Stadtautobahn Duisburg an der AS Duisburg-Fahrn I vierstreifig
    südlicher Beginn der Stadtautobahn Duisburg an der AS Duisburg-Buchholz – Kreuz Duisburg-Süd (B 288) I vierstreifig
    Düsseldorf-Lierenfeld – Kreuz Düsseldorf-Süd mit der A 46 I vierstreifig
    Kreuz Leverkusen-West (A 1) – Dreieck bei der AS Leverkusen (A 3) I vierstreifig
    AD Heumar – AD Porz I vierstreifig
    AK Bonn-Ost – AS Königswinter laufendes Vorhaben vierstreifig

    Folgende Vorhaben waren nur noch als Bundesstraßenneubauprojekte enthalten:

    Kurzbezeichnung Abschnitt Dringlichkeitsstufe Ausbau
    B 8 Kreuz Duisburg-Süd – Düsseldorf-Lichtenbroich (Dreieck mit der A 52) II zweistreifig
    B 42 Bad Honnef – Linz (Dreieck mit der A 31) I zweistreifig

    Das Dritte Gesetz zur Änderung des Fernstraßenausbaugesetzes vom 21. April 1986[31] nahm weitere Streichungen und Änderungen vor. Vorgesehen waren demnach noch:

    Abschnitt Stand Ausbau
    AS Dinslaken-West – nördlicher Beginn der Stadtautobahn bei AS Duisburg-Fahrn vordringlicher Bedarf vierstreifig
    südlicher Beginn der Stadtautobahn Duisburg an der AS Duisburg-Buchholz – Kreuz Duisburg-Süd (B 288) – Düsseldorf-Stockum vordringlicher Bedarf vierstreifig

    Folgende Vorhaben waren nur noch als Bundesstraßenneubauprojekte enthalten:

    Kurzbezeichnung Abschnitt Ausbau Stand
    B 8 östlich Wesel (Knoten B 70/B 58) – AS Dinslaken-West zweistreifig weiterer Bedarf
    Kreuz Duisburg-Nord – Kreuz Duisburg sechsstreifig  weiterer Bedarf
    Kreuz Duisburg – AS Duisburg-Hochfeld sechsstreifig laufendes Vorhaben
    Dreieck Porz – Dreieck Bonn-Beuel sechsstreifig, teilweise achtstreifig vordringlicher Bedarf

    Folgende Vorhaben waren nur noch als Bundesstraßenneubauprojekte enthalten:

    Kurzbezeichnung Abschnitt Ausbau Dringlichkeitsstufe
    B 8 Kreuz Duisburg-Süd – Düsseldorf-Lichtenbroich (Dreieck mit der A 52) zweistreifig I
    B 42 Bad Honnef-Linz (Dreieck mit der A 31) zweistreifig

    Das Dritte Gesetz zur Änderung des Fernstraßenausbaugesetzes vom 21. April 1986[31] nahm weitere Streichungen und Änderungen vor. Vorgesehen waren demnach noch:

    Kurzbezeichnung Abschnitt Ausbau Stand Nur mehr als Bundesstraßenneubauprojekt
    AS Dinslaken-West – nördlicher Beginn der Stadtautobahn bei AS Duisburg-Fahrn vierstreifig vordringlicher Bedarf
    südlicher Beginn der Stadtautobahn Duisburg an der AS Duisburg-Buchholz – Kreuz Duisburg-Süd (B 288) – Düsseldorf-Stockum vordringlicher Bedarf vierstreifig
    B 8 östlich Wesel (Knoten B 70/B 58) – Kreuz mit der B 510 (ehem. A 40) nördlich Dinslaken zweistreifig weiterer Bedarf x
    B 8 Kreuz mit der B 510 (ehem. A 40) nördlich Dinslaken – AS Dinslaken-West zweistreifig  vordringlicher Bedarf x
    B 42 Bad Honnef-Linz (Dreieck mit der A 31) zweistreifig weiterer Bedarf x
    A 59 Kreuz Duisburg - AS Wanheimerort sechsstreifig

    Nach dem Vierten Gesetz zur Änderung des Fernstraßenausbaugesetzes vom 15. November 1993[32] verblieben folgende Bauvorhaben im Bedarfsplan:

    Abschnitt Stand Ausbau Bemerkung
    AS Dinslaken-West – nördlicher Beginn der Stadtautobahn Duisburg laufendes Vorhaben vierstreifig
    südlicher Beginn der Stadtautobahn Duisburg an der AS Duisburg-Buchholz – Kreuz Duisburg-Süd (B 288) – Düsseldorf-Stockum teilweise laufendes Vorhaben oder vordringlicher Bedarf vierstreifig
    B 8 östlich Wesel (Knoten B 70/B 58) – AS Dinslaken-West (zweistreifig) vordringlicher Bedarf zweistreifig Bundesstraßenneubauprojekt
    Kreuz Duisburg-Nord – Kreuz Duisburg sechsstreifig weiterer Bedarf
    Kreuz Duisburg – AS Duisburg-Hochfeld sechsstreifig laufendes Vorhaben
    Dreieck Porz – Dreieck Bonn-Beuel sechsstreifig vordringlicher Bedarf teilweise achtstreifig
    Kreuz Leverkusen - Kreuz Heumar vordringlichen Bedarf achtstreifig Ausbau des Kölner Ringes

    Liste der VerkehrsübergabenBearbeiten

    Die einzelnen Teilabschnitte der A 59 wurden wie folgt fertiggestellt:

    Jahr Abschnitt km Bemerkung
    1957 AS Duisburg-Duissern – AS Duisburg-Zentrum 1 km als kommunale Straße
    1958 AS Königswinter – Bad Honnef 5,3 km als B 42 gewidmet
    1959 AS Duisburg-Zentrum – AS Duisburg-Hochfeld 1 km als kommunale Straße
    1962 AK Duisburg (Ruhrdeich) – AS Duisburg-Duissern 1,6 km als kommunale Straße
    1963 AS Duisburg-Meiderich – AK Duisburg (Ruhrdeich) 2,6 km als kommunale Straße
    1967 AD Bonn-Beuel – AS Bonn-Beuel-Ost 2 km als B 42 gewidmet
    1968 AD Porz – AS Lind 7,6 km als B 8 gewidmet
    1968 AK Düsseldorf-Süd – AS Düsseldorf-Garath 4,9 km als B 8 gewidmet
    1969 AS Duisburg-Fahrn – AS Duisburg-Meiderich 4,8 km als kommunale Straße
    1971 AS Düsseldorf-Garath – AS Monheim 6,2 km
    1972 AS Lind – AD St. Augustin-West 8,8 km
    1973 AS Monheim – AK Leverkusen-West 8,0 km
    1974 AD St. Augustin-West – AD Bonn-Beuel 2,3 km
    1975 AS Duisburg-Hochfeld – AS Duisburg-Wanheimerort 3,8 km als kommunale Straße
    1977 AS Duisburg-Wanheimerort – AS Duisburg-Buchholz 1,4 km als kommunale Straße
    1978 AS Bonn-Beuel-Ost – AK Bonn-Ost 3 km
    1982 AD Heumar – AD Porz 3,7 km
    1985 AS Duisburg-Walsum – AS Duisburg-Fahrn 2,2 km
    1991 AS Duisburg-Buchholz – AS Duisburg-Rahm 3,9 km
    1994 AS Dinslaken-Hiesfeld – AS Duisburg-Walsum 1,6 km
    1996 AS Dinslaken-West – AS Dinslaken-Hiesfeld 1,3 km

    Folgende Vorhaben, die auf der für die A 59 ursprünglich vorgesehenen Trasse liegen, wurden realisiert:

    Jahr Abschnitt km Bemerkung
    1984 AK Bonn-Ost – AS Königswinter 5,2 km als B 42 gewidmet
    2002 OU Düsseldorf-Kaiserswerth 5,1 km als B 8 gewidmet, davon ca. 1,5 km auf ehem. Trasse der A 59
    2009 OU Düsseldorf-Wittlaer, 2. Bauabschnitt 3,1 km als B 8 gewidmet
    2012 OU Düsseldorf-Wittlaer, 1. Bauabschnitt 1,4 km als B 8 gewidmet

    EinzelnachweiseBearbeiten

    1. Jahrelange Bauarbeiten beendet: Minister Groschek gibt den sechsstreifigen Ausbau der A59 in Duisburg für den Verkehr frei. Landesbetrieb Straßenbau Nordrhein-Westfalen, 15. April 2014, abgerufen am 15. April 2014.
    2. Philipp Wahl: Straßen NRW gibt letzten Abschnitt der B 8n am Freitag für den Verkehr frei. WAZ Online, 31. Mai 2012, abgerufen am 7. Juni 2014 (Pressebericht).
    3. Martin Kleinwächter: Autobahnkreuz-Süd in Duisburg wird im Sommer fertiggestellt. WAZ Online, 24. Januar 2014, abgerufen am 7. Juni 2014 (Pressebericht).
    4. Anderthalb Jahre in Verzug: das Autobahnkreuz Duisburg-Süd. WAZ Online, 5. März 2014, abgerufen am 7. Juni 2014 (Pressebericht).
    5. A59/A524/B288: Autobahnkreuz Duisburg-Süd komplett befahrbar. Landesbetrieb Straßenbau Nordrhein-Westfalen, 25. November 2014, abgerufen am 25. November 2014.
    6. Der Ausbauplan für das neue Kreuz Duisburg-Süd. In: Der Westen.de. Abgerufen am 27. August 2012.
    7. StraßenNRW gibt letzten Abschnitt der B8n für den Verkehr frei. In: Der Westen.de. Abgerufen am 27. August 2012.
    8. Emily Senf: Autobahndreieck: Bis 2017 wird gebaut. Rheinische Post Online, 6. Februar 2014, abgerufen am 7. Juni 2014 (Pressebericht).
    9. A46, A59: Umbau des Autobahnkreuzes Düsseldorf-Süd. In: Strassen.NRW.de. Abgerufen am 4. März 2018.
    10. Birgit Wanninger: A46/A59: Großbaustelle am Dreieck Düsseldorf-Süd geht weiter. Abgerufen am 4. März 2018.
    11. Philipp J. Meckert: Jeden Tag 240.000 Autos. Bis 2029: Diese Frau rettet Kölns größte Staufalle. In: Express.de. 29. Dezember 2019, abgerufen am 29. Dezember 2019.
    12. A 3 / A 4 / A 59: Umbau des Autobahndreiecks Heumar. In: DEGES.de. Abgerufen am 29. Dezember 2019.
    13. A59: Ausbau zwischen Köln-Porz und Bonn-Nordost. In: strassen.nrw.de. Landesbetrieb Straßenbau NRW, abgerufen am 29. Dezember 2019.
    14. Holger Willcke: Verkehr in Bonn und Region. Planung für A59-Ausbau startet. In: General-anzeiger-bonn.de. 25. Juli 2013, abgerufen am 29. Dezember 2019.
    15. Hannah Schmitt: Häuser in Sankt Augustin werden abgerissen. Das bedeutet der Ausbau der A59 für Meindorf. In: General-anzeiger-bonn.de. 26. Juni 2019, abgerufen am 29. Dezember 2019.
    16. Duisburg-Altstadt: Straßen und die Geschichte der Namensgebung. Bürgerzeitung Duisburg, abgerufen am 7. Juni 2014 (Internetbeitrag).
    17. Entscheidung des BGH über die Höhe der Entschädigung einer an die Bundesrepublik Deutschland abgetretenen Grundstücksfläche. Jurion, 26. Januar 1978, abgerufen am 7. Juni 2014 (Internetbeitrag).
    18. Stockender Ausbau der Rheinstraßen: B 9 und B 42 im Paragraphengestrüpp. Die Zeit Online, 3. Januar 1969, abgerufen am 7. Juni 2014 (Pressebericht).
    19. Bundesgesetzblatt Jg. 1971, Teil I, S. 873.
    20. Bauleistungen auf Bundesfernstraßen im Jahre 1972. Ausbau der Bundesfernstraßen in den Jahren 1971 bis 1985. Anlage zum Straßenbaubericht 1972. Bundesminister für Verkehr Abt. Straßenbau, abgerufen am 31. März 2013 (Kartenausschnitt).
    21. Bauleistungen auf Bundesfernstraßen im Jahre 1972. Ausbau der Bundesfernstraßen in den Jahren 1971 bis 1985. Anlage zum Straßenbaubericht 1972. Bundesminister für Verkehr Abt. Straßenbau, abgerufen am 31. März 2013 (Kartenausschnitt).
    22. Struktur und Numerierung der Bundesautobahnen. Vorgesehenes Gesamtnetz. Bundesminister für Verkehr Abt. Straßenbau, 15. Juni 1974, abgerufen am 18. September 2013 (Kartenausschnitt).
    23. Struktur und Numerierung der Bundesautobahnen. Vorgesehenes Gesamtnetz. Bundesminister für Verkehr Abt. Straßenbau, 15. Juni 1974, abgerufen am 18. September 2013 (Kartenausschnitt).
    24. Netz der Bundesautobahnen und Bundesstraßen. Stand 1. Januar 1976. Bundesminister für Verkehr Abt. Straßenbau, abgerufen am 31. März 2013 (Kartenausschnitt).
    25. Netz der Bundesautobahnen und Bundesstraßen. Stand 1. Januar 1976. Bundesminister für Verkehr Abt. Straßenbau, abgerufen am 31. März 2013 (Kartenausschnitt).
    26. Der Große Shell-Atlas. Mairs Geographischer Verlag, Stuttgart 1974/75, Bl. 31.
    27. Der Große Shell-Atlas. Mairs Geographischer Verlag, Stuttgart 1980/81, Bl. 31.
    28. Der Große Shell-Atlas. Mairs Geographischer Verlag, Stuttgart 1982/83, Bl. 31.
    29. Bundesgesetzblatt Jg. 1976, Teil I, S. 2093.
    30. Bundesgesetzblatt Jg. 1980, Teil I, S. 1614.
    31. a b Bundesgesetzblatt Jg. 1986, Teil I, S. 537.
    32. Bundesgesetzblatt Jg. 1993, Teil I, S. 1877.

    WeblinksBearbeiten

    Commons: Bundesautobahn 59 – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien