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Der Landesbetrieb Straßenbau Nordrhein-Westfalen, kurz Straßen.NRW ist als Straßenbauverwaltung verantwortlich für die Planung, den Bau und den Betrieb des überörtlichen Straßennetzes in Nordrhein-Westfalen (NRW) und wurde als Landesbehörde zum 1. Januar 2001 gegründet. Insgesamt betreut Straßen.NRW 2.220 km Autobahnen (BAB), 4.450 km Bundesstraßen und 13.100 km Landesstraßen, aber auch rund 1.000 km Kreisstraßen und rund 13.000 Bauwerke (Brücken, Tunnel und Verkehrszeichenbrücken) (Stand 1. Januar 2016).[1]

Straßen.NRW
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Staatliche Ebene Land
Stellung Landesbetrieb
Aufsichtsbehörde Ministerium für Verkehr des Landes Nordrhein-Westfalen
Gründung 1. Januar 2001
Hauptsitz Gelsenkirchen, Nordrhein-Westfalen
Behördenleitung Elfriede Sauerwein-Braksiek, Direktorin
Netzauftritt www.strassen.nrw.de
Landesbetrieb Straßenbau NRW (Nordrhein-Westfalen)
Gelsenkirchen
Gelsenkirchen
Coesfeld
Mönchengladbach
Bielefeld
Gummersbach
Meschede
Netphen
Euskirchen
Karte mit Hauptsitz Red pog.svg und den Hauptstellen Green pog.svg.

Betriebssitz und Zentrale ist seit dem 13. Dezember 2004 Gelsenkirchen. Die Regional- und Autobahnniederlassungen sowie zugehörige Außenstellen des Landesbetriebes für das operative Geschäft befinden sich in 17 weiteren Städten (Aachen, Bielefeld, Bochum, Bonn, Coesfeld, Essen, Euskirchen, Gummersbach, Hagen, Hamm, Köln, Krefeld, Meschede, Mönchengladbach, Paderborn, Siegen, Wesel); hinzu kommen 85 Straßen- (SM) und Autobahnmeistereien (AM) für die laufende Unterhaltung des Straßennetzes sowie vier Fachcenter (FC, FC Gebäudemanagement, FC Telekommunikation, FC Vermessung/Straßeninformationssysteme, Prüfcenter (PC)) und eine Verkehrszentrale. Einige Autobahnmeistereien nehmen mittlerweile die Funktion von „Mischmeistereien“ (ASM) wahr. Der Landesbetrieb beschäftigt in Nordrhein-Westfalen rund 5.660 Mitarbeiter. 2014 wurden über 1,5 Milliarden Euro Straßenbaumittel umgesetzt.

Bis zum Ende des Jahres 2000 wurden die vorgenannten Aufgaben für den überregionalen Straßenbau in NRW von den kommunalen Landschaftsverbänden der Landesteile Nordrhein (Landschaftsverband Rheinland in Köln) und Westfalen (Landschaftsverband Westfalen-Lippe in Münster) wahrgenommen. Deren Straßenbauverwaltungen wurden durch ein Landesgesetz zum 31. Dezember 2000 aufgelöst und in einer eigens dafür neu gegründeten Landesbehörde als Landesbetrieb Straßenbau Nordrhein-Westfalen am 1. Januar 2001 zusammengelegt. Bis Mitte Dezember 2004 gab es je einen Betriebssitz an den bisherigen Standorten der Straßenbauverwaltungen in Köln und in Münster.

Aktuelle OrganisationBearbeiten

Mit Wirkung vom 1. Januar 2007 wurden durch eine Strukturoptimierung einzelne Niederlassungen zu Regionalniederlassungen (RNL) zusammengeführt.

Regionalniederlassungen sind:

 
Ehemalige Außenstelle Minden des Landesbetriebes Straßen.NRW

Dazu gibt es die Autobahnniederlassungen Krefeld mit Meistereien in Bonn, Düren, Isselburg, Kaarst, Mönchengladbach, Overath, Ratingen, Remscheid, Rheinberg, Titz und Weilerswist und Hamm mit Meistereien in Dorsten, Freudenberg, Hagen, Herford, Kamen, Lengerich, Lüdenscheid, Münster, Oelde, Recklinghausen, Werl und in Wünnenberg.

Aktuell wurden drei Regionalniederlassungen und eine Autobahnniederlassung als eine weitere Region gebildet. Hierdurch wurde der Kapazitätsausgleich weiter verbessert und diverse Aufgaben gebündelt.

WeblinksBearbeiten

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. Straßen.NRW in Zahlen