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Wuppertal Hauptbahnhof

Bahnhof in Deutschland

Wuppertal Hauptbahnhof ist ein Bahnhof im Stadtgebiet Wuppertals. Ursprünglich war er der Bahnhof der bis 1929 bestehenden Stadt Elberfeld. Als Durchgangsbahnhof verbindet er die Bahnstrecken Düsseldorf–Elberfeld und Elberfeld–Dortmund. Er liegt unmittelbar südlich von Elberfelder Innenstadt, Wupper, Schwebebahn und der Bundesstraße 7 am Hang des Döppersbergs.

Wuppertal Hbf
Blick auf das Empfangsgebäude des Hauptbahnhofs (2018)
Blick auf das Empfangsgebäude des Hauptbahnhofs (2018)
Daten
Lage im Netz Zwischenbahnhof
Bauform Durchgangsbahnhof
Bahnsteiggleise 5
Abkürzung KW
IBNR 8000266
Kategorie 2
Eröffnung 1848
Lage
Stadt/Gemeinde Wuppertal
Land Nordrhein-Westfalen
Staat Deutschland
Koordinaten 51° 15′ 17″ N, 7° 9′ 0″ OKoordinaten: 51° 15′ 17″ N, 7° 9′ 0″ O
Höhe (SO) 156 m
Eisenbahnstrecken
Bahnhöfe in Nordrhein-Westfalen

Etwa 40.000 Reisende nutzen täglich die rund 1.000 haltenden Züge.[1] Das 1848 erbaute Empfangsgebäude stellt eines der ältesten seiner Art dar.

Inhaltsverzeichnis

GeschichteBearbeiten

 
Der Bergisch-Märkische Bahnhof um 1855, Lithographie von Wilhelm Riefstahl
 
Der Bahnhof um 1865
 
Wuppertal Hbf, von Westen fotografiert (2014)

1841, wenige Jahre nach der ersten Fahrt einer Eisenbahn in Deutschland, erreichte die Eisenbahnstrecke der Düsseldorf-Elberfelder Eisenbahn-Gesellschaft ihren Endpunkt in Elberfeld. Sie war die erste dampfbetriebene Eisenbahnverbindung in Westdeutschland und die zweite in Preußen.

1847 folgte die Strecke von Elberfeld über Hagen nach Dortmund. Dieser Streckenabschnitt wurde von der Bergisch-Märkischen Eisenbahn-Gesellschaft errichtet und bald darauf mit der Strecke nach Düsseldorf verbunden.

Ein erstes provisorisches Bahnhofsgebäude (Ehemaliges Bahnhofsempfangsgebäude Elberfeld) reichte schon nach wenigen Jahren nicht mehr. Nach dem Durchbruch zur Strecke Düsseldorf–Elberfeld wurde dieser Bahnhof aufgegeben und ein klassizistischer Neubau der Architekten Hauptner und Ebeling weiter westlich errichtet. Um 1900 wurde dem Erdgeschoss ein Hallenvorbau vorgesetzt, der die Architektur empfindlich störte. Diese Grundkonzeption wurde jedoch auch beim Wiederaufbau nach dem Zweiten Weltkrieg beibehalten. Erst mit dem kompletten Umbau des Bereiches Hauptbahnhof/Döppersberg wird sich dies ändern.

In seiner Geschichte wurde der Bahnhof mehrfach umbenannt. Zunächst hieß er Elberfeld, wenige Jahre später erfolgte die Umbenennung in Elberfeld-Döppersberg und noch vor dem Ersten Weltkrieg wurde der Name in Elberfeld Hauptbahnhof geändert. Am 1. September 1930 erhielt der Bahnhof als Konsequenz aus der Gründung der Stadt Wuppertal den Namen Wuppertal-Elberfeld. 1992 erfolgte schließlich die letzte Umbenennung in Wuppertal Hauptbahnhof. Dabei wurde auch die in der Nähe befindliche zentrale Haltestelle Döppersberg der Wuppertaler Buslinien umbenannt; auch die Schwebebahnstation heißt seitdem Wuppertal Hbf (Döppersberg).

Vor Beginn der Umbauarbeiten waren Bahnhofsgebäude und Schwebebahnstation durch einen etwa 200 Meter langen Tunnel unter der B 7 hindurch verbunden. Der Tunnel wurde im Volksmund auch aufgrund der vernachlässigten Reinigung Harnröhre genannt.[2]

EmpfangsgebäudeBearbeiten

 
Bahnhof Elberfeld-Döppersberg (um 1896)
 
Bahnsteighallen (1906)

Das Empfangsgebäude des Wuppertaler Hauptbahnhofs befindet sich gleich an Gleis 1 und ist durch einen Tunnel mit den Gleisen 2–5 verbunden. Über dem Eingang, der in der Nähe der alten Reichsbahndirektion Elberfeld liegt, ragen vier markante Säulen in die Höhe und stützen das Dach.

Die Bahn hat im Jahr 2001 hier das zentrale Fundbüro eingerichtet.[3]

ArchitekturBearbeiten

Der Ursprungsbau stellt einen der ältesten Großstadtbahnhöfe Deutschlands dar. Es handelt sich um einen dreigeschossigen Quaderbau, der von turmartigen Eckrisaliten begrenzt wird. Der Haupteingang in der Mitte des Gebäudes wird durch einen viersäuligen Portikus betont, der korinthische Kapitelle und stark antikisierenden Zierrat besitzt. Das Erdgeschoss besaß ursprünglich rundbogige Öffnungen, die rechteckigen Fenster sind noch in je sechs Achsen links und rechts des Portikus angeordnet. Der um das Jahr 1900 angeordnete erdgeschossige Hallenvorbau wurde notwendig, um dem gewachsenen Raumbedarf für Schalter und Wartehallen Rechnung zu tragen.

Das Empfangsgebäude ist Teil eines im Stil des Klassizismus errichteten Gebäudeensembles, das sich um den Bahnhofsvorplatz gruppiert. An der Westseite des Platzes befindet sich das Verwaltungsgebäude der ehemaligen Reichsbahndirektion Elberfeld, an der Ostseite befand sich das nach dem Zweiten Weltkrieg abgerissene Wohngebäude des Direktionspräsidenten.

Die Errichtung des Hauptbahnhofes war begleitet von umfangreichen städtebaulichen Projekten am Döppersberg. So wurde aus dem alten Stadtzentrum durch die Döppersberger Brücke über die Wupper eine direkte Verbindung Stadt–Bahnhof geschaffen.

Umgestaltung seit 2014Bearbeiten

Das gesamte Gelände um den Bahnhof wurde bis 2018 umfassend umgestaltet. Ziel war dabei vor allem, eine durchgängige Fußgänger- und Einkaufszone vom Bahnhof zur Innenstadt zu schaffen, wie dies in vielen anderen Städten, etwa Köln, Stuttgart oder Hannover, bereits existiert. Die als Durchgangsader vielbefahrene B 7 wurde dazu in einen Tunnel verlegt, während oben wieder eine Fußgängerfläche entstanden ist.

Die Vorbereitungen begannen im Sommer 2009, am 30. Juni 2009 erfolgte der symbolische Startschuss zum neuen, modernisierten Hauptbahnhof. Er wird über eine zweigeschossige Einkaufsebene verfügen, über einen eckigen Glaskubus mit Platz für Büros, einen großen Bahnhofsvorplatz, der auf der heutigen Bahnhofstraße gebaut wird, sowie über eine Brücke samt Café über die B 7, die bis dahin um etwa sieben Meter abgesenkt wird. Ein neuer Busbahnhof ersetzt die Bushaltestellen, die bisher an der B 7 lagen. Er wird über dem 200 Stellplätze umfassenden Parkhaus neben dem Bahnhof errichtet.

Die Modernisierungen des Empfangsgebäudes der Deutschen Bahn starteten 2014, geplant waren Investitionen von 12,4 Millionen Euro. 2016 sollten diese Modernisierungen abgeschlossen sein.[4]

Im Zuge des Umbaus wurde der Busbahnhof zum Fahrplanwechsel im Juli 2014 vorläufig vom Döppersberg an die Ohligsmühle bzw. an den Wall verlegt, wozu dieser für den Zweirichtungsverkehr umgebaut wurde. Ab Ende Oktober 2012 wurde zunächst die Straße Döppersberg tiefer gelegt und ab Ende Februar 2013 der östliche Teil des Vorbaus am Hauptbahnhof abgerissen. Den Mietern in diesem Bereich – Drogeriemarkt, Kneipe, Bankfiliale, Bäckerei sowie Schnellrestaurant – wurde zum Herbst 2012 gekündigt und diese schlossen ihre Filialen. Das DB-Reisezentrum befindet sich provisorisch in einem Containerbau am westlichen Ende von Bahnsteig 1.

Im Juli 2014 wurde die B 7 gesperrt, im August 2014 der Überbau der Döppersberger Brücke abgetragen. Im Januar 2015 wurde der dort endende Fußgängertunnel geschlossen. Stattdessen führte eine stählerne Ersatzfußgängerbrücke über die B-7-Baustelle. Dabei musste ein 300 Meter langer Fußweg um das Bahnhofsgebäude zurückgelegt werden. Die B 7 war ab Juli 2017 wieder für den Verkehr freigegeben.[5]

Ende August 2017 ging ein Elektronisches Stellwerk im Raum Wuppertal in Betrieb. 387 Signale, 98 Weichen und 374 Kilometer Kabel wurden dafür verbaut. Daneben standen Gleis- und Oberleitungsarbeiten an. Für die Arbeiten wurde der Bahnhof während der Oster- und der Sommerferien 2017 vollständig gesperrt. Stattdessen verkehrten insgesamt 90 Ersatzbusse.[6]

Die Restaurierung des historischen Empfangsgebäudes oblag ursprünglich der Bahn, die mit Stand vom Juli 2018 bis zum Frühjahr 2019 einen privaten Investor für die Sanierung und Nutzung finden will.[veraltet] Sollte sich kein Investor finden, dann will die Bahn die Modernisierung des Gebäudes selber vornehmen. Die Bahn plant zudem das Einzelgrundstück rechts neben dem Bahnhof, auf dem jetzt noch verschiedene Nebengebäude stehen, an die Stadtwerke zu verkaufen. Zeitweise wurde geplant, hier die Talstation der geplanten Seilbahn zu errichten.[7][8] Dieses Projekt wurde im Mai 2019 jedoch aufgegeben.

VerkehrBearbeiten

Obwohl der Hauptbahnhof nur fünf Gleise besitzt, und damit weniger als andere Bahnhöfe der Stadt, halten hier alle durch Wuppertal fahrenden Züge, bis auf die in Wuppertal-Vohwinkel endende S 68.

Fernverkehrszüge halten im 30-Minuten-Abstand pro Richtung auf den Gleisen 1 und 2. Die ICE-Linie 10 Köln – Berlin ermöglicht eine Direktverbindung in unter vier Stunden in die Bundeshauptstadt.

FernverkehrBearbeiten

Im Schienenpersonenfernverkehr verkehren fünf Intercity-Express- und zwei Intercity-Linien:

Linie Linienverlauf Takt
ICE 10 Berlin Gesundbrunnen – Berlin – Berlin-Spandau – Stendal – Wolfsburg – Hannover – Bielefeld – Hamm – Hagen – Wuppertal – Köln Bonn – Andernach – Koblenz Stundentakt
ICE 31 Hamburg-Altona – Hamburg Dammtor – Hamburg – Bremen – Osnabrück – Münster (Westf) – Dortmund – Hagen – Wuppertal – Solingen – Köln – Bonn – Koblenz – Mainz – Frankfurt Flughafen – Frankfurt – / Hanau – Würzburg – Nürnberg – Ingolstadt – München drei Zugpaare
ICE 42 Dortmund – Hagen – Wuppertal – Solingen – Köln – Siegburg/Bonn – Frankfurt Flughafen – Mannheim – Stuttgart – Ulm – Augsburg – München-Pasing – München einzelne Züge
ICE 43 (Hannover – Minden – Herford – Bielefeld – Gütersloh – Hamm –) Dortmund – Hagen – Wuppertal – Solingen – Köln – Siegburg/Bonn – Frankfurt Flughafen Mannheim – Karlsruhe – Offenburg – Freiburg – Basel Bad Basel SBB einzelne Züge
ICE 91 Dortmund – Hagen – Wuppertal – Solingen – Köln – Bonn – Koblenz – Mainz – Frankfurt Flughafen – Frankfurt – Hanau – Würzburg – Nürnberg – Regensburg – Plattling – Passau – Wels – Linz – St. Pölten Wien Meidling Wien einzelne Züge
IC 31 Kiel – Neumünster Hamburg Dammtor Hamburg – Hamburg-Harburg – Bremen – Diepholz – Osnabrück – Münster – Hamm – Dortmund – Hagen – Wuppertal – Solingen – Köln – Bonn – Remagen – Andernach – Koblenz – Boppard – Bingen – Mainz – Frankfurt Flughafen Frankfurt – (Hanau – Aschaffenburg – Würzburg – Nürnberg – Neumarkt – Regensburg – Straubing – Plattling – Passau) Zweistundentakt
Hamburg-Altona
Lübeck –
IC 55 Dresden – Dresden-Neustadt – Riesa – Leipzig – Flughafen Leipzig/Halle – Halle – Köthen – Schönebeck – Magdeburg – Helmstedt – Braunschweig – Hannover – Minden – Bad Oeynhausen Herford – Bielefeld – Gütersloh – Hamm – Dortmund – Hagen – Wuppertal – Solingen – Köln Zweistundentakt

RegionalverkehrBearbeiten

 
Bahnsteige mit Eurobahn auf Gleis 1 (2014)
 
Triebzug der Baureihe 420 auf der Linie S9 (2006)
 
Bahnsteiganlagen von Osten fotografiert (2014)
Linie Linienverlauf Takt
RE 4 Wupper-Express:
Aachen Hbf – Aachen Schanz – Aachen West – Herzogenrath – Übach-Palenberg – Geilenkirchen – Lindern – Hückelhoven-Baal – Erkelenz – Rheydt Hbf – Mönchengladbach Hbf – Neuss Hbf – Düsseldorf Hbf – Wuppertal-Vohwinkel – Wuppertal Hbf – Wuppertal-Barmen – Wuppertal-Oberbarmen – Schwelm – Ennepetal (Gevelsberg) – Hagen Hbf – Witten Hbf – Dortmund Hbf
Stand: Fahrplanwechsel Dezember 2015
60 min
RE 7 Rhein-Münsterland-Express:
Rheine – Emsdetten – Greven – Münster Hbf – Münster-Hiltrup – Drensteinfurt – Hamm (Westf) – Bönen – Unna – Holzwickede – Schwerte – Hagen Hbf – Ennepetal (Gevelsberg) – Schwelm – Wuppertal-Oberbarmen – Wuppertal Hbf – Solingen Hbf – Opladen – Köln Messe/Deutz – Köln Hbf – Dormagen – Neuss Hbf – Meerbusch-Osterath – Krefeld-Oppum – Krefeld Hbf
Stand: Fahrplanwechsel Dezember 2015
60 min
RE 13 Maas-Wupper-Express:
Hamm (Westf) – Bönen – Unna – Holzwickede – Schwerte (Ruhr) – Hagen Hbf – Ennepetal (Gevelsberg) – Schwelm – Wuppertal-Oberbarmen – Wuppertal-Barmen – Wuppertal Hbf – Wuppertal-Vohwinkel – Düsseldorf Hbf – Neuss Hbf – Mönchengladbach Hbf – Viersen – Dülken – Boisheim – Breyell – Kaldenkirchen – Venlo
Stand: Fahrplanwechsel Dezember 2015
60 min
RB 48 Rhein-Wupper-Bahn:
Wuppertal-Oberbarmen – Wuppertal-Barmen – Wuppertal Hbf – Wuppertal-Vohwinkel – Haan-Gruiten – Haan – Solingen Hbf – Leichlingen – Opladen – Leverkusen-Schlebusch – Köln-Mülheim – Köln Messe/Deutz – Köln Hbf – Köln West – Köln Süd – Hürth-Kalscheuren – Brühl – Sechtem – Roisdorf – Bonn Hbf – Bonn UN Campus (nur Richtung Bonn-Mehlem) – Bonn-Bad Godesberg – Bonn-Mehlem
Stand: Eröffnung Haltepunkt Bonn UN Campus 1. November 2017
30 min (Wu-Oberbarmen – Köln Hbf)
30 (HVZ) / 60 min (Köln Hbf – Bonn Hbf)
60 min (Bonn Hbf – Bonn-Mehlem)

in Planung:

Zum Fahrplanwechsel 2019/20 soll die Linie RE 49 neu eingeführt werden. Sie soll im Wuppertaler Hauptbahnhof starten bzw. enden und von dort aus über die Bahnstrecke Wuppertal-Vohwinkel–Essen-Überruhr zum Essener Hauptbahnhof fahren. Hier besteht ein Taktangebot mit der Linie S 9, wenngleich der Regionalexpress neun Minuten schneller sein soll. Von dort soll die Linie weiter über Mülheim an der Ruhr und Oberhausen nach Wesel führen.

Linie Linienverlauf Takt
RE 49 Wesel – Friedrichsfeld – Voerde – Dinslaken – Oberhausen-Holten – Oberhausen-Sterkrade – Oberhausen Hbf – Mülheim-Styrum – Mülheim Hbf – Essen Hbf – Essen-Steele – Velbert-Langenberg – Velbert-Neviges – Wuppertal-Vohwinkel – Wuppertal Hbf 60 min

S-BahnverkehrBearbeiten

Die S-Bahn Rhein-Ruhr bedient den Hauptbahnhof mit drei S-Bahn-Linien:

Linie Verlauf Takt
S 7 Der Müngstener: Wuppertal Hbf   W-Unterbarmen W-Barmen   W-Oberbarmen   W-Ronsdorf RS-Lüttringhausen RS-Lennep Remscheid Hbf RS-Güldenwerth SG-Schaberg Solingen Mitte SG-Grünewald Solingen Hbf   20 min
S 8 Hagen Hbf  1 HA-Wehringhausen HA-Heubing – HA-Westerbauer Gevelsberg-Knapp – Gevelsberg Hbf Gevelsberg-Kipp – Gevelsberg West Schwelm   Schwelm West – W-Langerfeld W-Oberbarmen  2 W-Barmen   W-Unterbarmen Wuppertal Hbf   W-Steinbeck W-Zoologischer Garten W-Sonnborn W-Vohwinkel   Haan-Gruiten   Hochdahl-Millrath Hochdahl Erkrath D-Gerresheim     D-Flingern Düsseldorf Hbf     D-Friedrichstadt D-Bilk     D-Völklinger Straße D-Hamm NE Rheinpark-Center NE Am Kaiser   Neuss Hbf     Büttgen Kleinenbroich Korschenbroich MG-Lürrip – Mönchengladbach Hbf  3 20/40 min (1–2)
20 min (2–3)
S 9 Haltern am See  1 Marl-Hamm Marl Mitte – GE-Hassel GE-Buer Nord Gladbeck West   Bottrop-Boy Bottrop Hbf  2 E-Dellwig Ost E-Gerschede E-Borbeck E-Borbeck Süd Essen West Essen Hbf     E-Steele E-Überruhr E-Holthausen E-Kupferdreh Velbert-Nierenhof Velbert-Langenberg Velbert-Neviges Velbert-Rosenhügel Wülfrath-Aprath W-Vohwinkel   W-Sonnborn W-Zoologischer Garten W-Steinbeck Wuppertal Hbf  3 60 min (1–2)
20 min (2–3)

in Planung:

Zum Fahrplanwechsel 2019/20 soll die Linie S 9 dauerhaft bis nach Wuppertal-Oberbarmen verlängert werden. Jeder zweite Zug soll weiter bis nach Hagen Hauptbahnhof fahren und somit eine halbstündliche Bedienung gemeinsam mit der Linie S 8 entstehen. Außerdem ist die Verlängerung der Linie S 28 (verkehrt zur Zeit zwischen Kaarster See und Mettmann Stadtwald) bis zum Wuppertaler Hauptbahnhof geplant, sodass Wuppertal dann von vier S-Bahn-Linien bedient wird.

Linie Verlauf Takt
S 28 Kaarster See Kaarster Bahnhof Kaarst Mitte/Holzbüttgen IKEA Kaarst – Neuss Hbf     NE Am Kaiser   NE Rheinpark-Center D-Hamm D-Völklinger Straße D-Bilk     D-Friedrichstadt Düsseldorf Hbf     D-Flingern D-Gerresheim     Erkrath Nord Neanderthal Mettmann Zentrum Mettmann Stadtwald Hahnenfurth-Düssel W-Vohwinkel   W-Zoologischer Garten W-Steinbeck Wuppertal Hbf  
Betrieb durch die Regiobahn GmbH; der Abschnitt Mettmann Stadtwald – Wuppertal Hbf wird voraussichtlich 2019 in Betrieb genommen.
20 min

SchwebebahnBearbeiten

Die Wuppertaler Schwebebahn verkehrt vom Schwebebahnhof Wuppertal Hbf/Döppersberg.

Linie Verlauf Takt
 60 Wuppertaler Schwebebahn: Vohwinkel Bruch Hammerstein Sonnborner Straße Zoo/Stadion Varresbecker Straße Westende Pestalozzistraße Robert-Daum-Platz Ohligsmühle Hauptbahnhof     Kluse Landgericht Völklinger Straße Loher Brücke Adlerbrücke Alter Markt Werther Brücke Wupperfeld Oberbarmen Bf     3–4 min

BusverkehrBearbeiten

 
Der Busbahnhof, im Hintergrund das Empfangsgebäude des Bahnhofes

Nachdem der Busbahnhof am Wuppertaler Hbf über vier Jahre auf mehrere Ersatzhaltestellen verteilt war, wurde Ende November 2018 ein neuer Busbahnhof, welcher direkt an den Bahnsteig des Gleis 1 anschließt eröffnet, welcher nun wieder zentral einen Großteil der Wuppertaler Buslinien bündelt.

Siehe auchBearbeiten

LiteraturBearbeiten

  • Arbeitskreis Bahnen Wuppertal: Verkehrsknoten Wuppertal. Von den Anfängen bis Mitte der siebziger Jahre. EK-Verlag, Freiburg (Breisgau) 2008, ISBN 978-3-88255-249-2.
  • WSW mobil GmbH, ÖPNV Systemmanagement: Fahrplan Wuppertal 2009/10. ECO-Druck GmbH, Wuppertal 2009.

WeblinksBearbeiten

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. Jan Bielicki: Wuppertal ohne Halt. In: sueddeutsche.de. 14. April 2017, abgerufen am 16. April 2017.
  2. Döppersberg: Der Abschied von der „Harnröhre“ naht. In: wz-newsline.de. 22. Februar 2013, abgerufen am 12. Februar 2015.
  3. Deutsche Bahn richtet zentrales Fundbüro in Wuppertal ein. In: handelsblatt.com. 12. Oktober 2000, abgerufen am 12. Februar 2015.
  4. Döppersberg: Ab 2014 wird der Bahnhof saniert Westdeutsche Zeitung (online) vom 14. Januar 2011
  5. Feier zur Wiedereröffnung der B7. Samstag/Sonntag, den 8./9. Juli 2017. In: b7-eroeffnung.de
  6. Deutsche Bahn: Pressemitteilung vom 30. August 2017.
  7. Andreas Boller: Seilbahn in Wuppertal wieder möglich: Bahn will Gebäude an WSW verkaufen. In: Westdeutsche Zeitung vom 6. Juli 2018.
  8. Wuppertaler Hauptbahnhof. Die Bahn bewegt sich. Wuppertaler Rundschau vom 7. Juli 2018.

Linien
Wuppertal-Vohwinkel   RE 4
Aachen Hbf – Dortmund Hbf
Wuppertal-Barmen
Solingen Hbf   RE 7
Krefeld Hbf – Rheine
Wuppertal-Oberbarmen
Wuppertal-Vohwinkel   RE 13
Venlo – Hamm (Westf)
Wuppertal-Barmen
Wuppertal-Vohwinkel   RB 48
Bonn-Mehlem – Wuppertal-Oberbarmen
Wuppertal-Barmen
Beginn   S 7
Elberfeld–Dortmund, Oberbarmen–Solingen
Wuppertal-Unterbarmen
Wuppertal-Steinbeck   S 8
Düsseldorf–Elberfeld, Elberfeld–Dortmund
Wuppertal-Unterbarmen
Wuppertal-Steinbeck   S 9
Düsseldorf–Elberfeld
Ende