Wuppertal Hauptbahnhof

Bahnhof in Deutschland

Wuppertal Hauptbahnhof ist ein Bahnhof im Stadtgebiet Wuppertals. Ursprünglich war er der Bahnhof der bis 1929 bestehenden Stadt Elberfeld. Als Durchgangsbahnhof verbindet er die Bahnstrecken Düsseldorf–Elberfeld und Elberfeld–Dortmund. Er liegt unmittelbar südlich von Elberfelder Innenstadt, Wupper, Schwebebahn und der Bundesstraße 7 am Hang des Döppersbergs.

Wuppertal Hbf
Blick auf das Empfangsgebäude des Hauptbahnhofs (2018)
Blick auf das Empfangsgebäude des Hauptbahnhofs (2018)
Daten
Lage im Netz Zwischenbahnhof
Bauform Durchgangsbahnhof
Bahnsteiggleise 5
Abkürzung KW
IBNR 8000266
Preisklasse 2
Eröffnung 1848
Lage
Stadt/Gemeinde Wuppertal
Land Nordrhein-Westfalen
Staat Deutschland
Koordinaten 51° 15′ 17″ N, 7° 9′ 0″ OKoordinaten: 51° 15′ 17″ N, 7° 9′ 0″ O
Höhe (SO) 156 m
Eisenbahnstrecken
Bahnhöfe in Nordrhein-Westfalen

Etwa 40.000 Reisende nutzen täglich die rund 1.000 haltenden Züge.[1] Das 1848 erbaute Empfangsgebäude stellt eines der ältesten seiner Art dar.

GeschichteBearbeiten

 
Der Bergisch-Märkische Bahnhof um 1855, Lithographie von Wilhelm Riefstahl
 
Bahnsteighallen (1906)

1841, wenige Jahre nach der ersten Fahrt einer Eisenbahn in Deutschland, erreichte die Eisenbahnstrecke der Düsseldorf-Elberfelder Eisenbahn-Gesellschaft ihren Endpunkt in Elberfeld. Sie war die erste dampfbetriebene Eisenbahnverbindung in Westdeutschland und die zweite in Preußen.

1847 folgte die Strecke von Elberfeld über Hagen nach Dortmund. Dieser Streckenabschnitt wurde von der Bergisch-Märkischen Eisenbahn-Gesellschaft errichtet und bald darauf mit der Strecke nach Düsseldorf verbunden.

Ein erstes provisorisches Bahnhofsgebäude (Ehemaliges Bahnhofsempfangsgebäude Elberfeld) reichte schon nach wenigen Jahren nicht mehr. Nach dem Durchbruch zur Strecke Düsseldorf–Elberfeld wurde dieser Bahnhof aufgegeben und ein klassizistischer Neubau der Architekten Hauptner und Ebeling weiter westlich errichtet. Um 1900 wurde dem Erdgeschoss ein Hallenvorbau vorgesetzt, der die Architektur empfindlich störte. Diese Grundkonzeption wurde jedoch auch beim Wiederaufbau nach dem Zweiten Weltkrieg beibehalten. Erst mit dem kompletten Umbau des Bereiches Hauptbahnhof/Döppersberg hat sich dies wieder geändert.

In seiner Geschichte wurde der Bahnhof mehrfach umbenannt. Zunächst hieß er Elberfeld, wenige Jahre später erfolgte die Umbenennung in Elberfeld-Döppersberg und noch vor dem Ersten Weltkrieg wurde der Name in Elberfeld Hauptbahnhof geändert. Am 1. September 1930 erhielt der Bahnhof als Konsequenz aus der Gründung der Stadt Wuppertal den Namen Wuppertal-Elberfeld. 1992 erfolgte schließlich die letzte Umbenennung in Wuppertal Hauptbahnhof. Dabei wurde auch die in der Nähe befindliche zentrale Haltestelle Döppersberg der Wuppertaler Buslinien umbenannt; auch die Schwebebahnstation heißt seitdem Wuppertal Hbf (Döppersberg).

Vor Beginn der Umbauarbeiten waren Bahnhofsgebäude und Schwebebahnstation bis Januar 2015 durch einen etwa 200 Meter langen Tunnel unter der B 7 hindurch verbunden. Der Tunnel wurde im Volksmund aufgrund der vernachlässigten Reinigung Harnröhre genannt.[2]

EmpfangsgebäudeBearbeiten

 
Der Bahnhof um 1865
 
Bahnhof Elberfeld-Döppersberg (um 1896)

Das Empfangsgebäude des Wuppertaler Hauptbahnhofs befindet sich gleich an Gleis 1 und ist durch einen Tunnel mit den Gleisen 2–5 verbunden. Über dem Eingang, der in der Nähe der alten Reichsbahndirektion Elberfeld liegt, ragen vier markante Säulen in die Höhe und stützen das Dach.

Die Bahn hat im Jahr 2001 hier das zentrale Fundbüro eingerichtet.[3]

ArchitekturBearbeiten

Der Ursprungsbau stellt einen der ältesten Großstadtbahnhöfe Deutschlands dar. Es handelt sich um einen dreigeschossigen Quaderbau, der von turmartigen Eckrisaliten begrenzt wird. Der Haupteingang in der Mitte des Gebäudes wird durch einen viersäuligen Portikus betont, der korinthische Kapitelle und stark antikisierenden Zierrat besitzt. Das Erdgeschoss besaß ursprünglich rundbogige Öffnungen, die rechteckigen Fenster sind noch in je sechs Achsen links und rechts des Portikus angeordnet. Der um das Jahr 1900 angeordnete erdgeschossige Hallenvorbau wurde notwendig, um dem gewachsenen Raumbedarf für Schalter und Wartehallen Rechnung zu tragen.

Das Empfangsgebäude ist Teil eines im Stil des Klassizismus errichteten Gebäudeensembles, das sich um den Bahnhofsvorplatz gruppiert. An der Westseite des Platzes befindet sich das Verwaltungsgebäude der ehemaligen Reichsbahndirektion Elberfeld, an der Ostseite befand sich das nach dem Zweiten Weltkrieg abgerissene Wohngebäude des Direktionspräsidenten.

Die Errichtung des Hauptbahnhofes war begleitet von umfangreichen städtebaulichen Projekten am Döppersberg. So wurde aus dem alten Stadtzentrum durch die Döppersberger Brücke über die Wupper eine direkte Verbindung Stadt–Bahnhof geschaffen.

Umgestaltung seit 2014Bearbeiten

Das gesamte Gelände um den Bahnhof wurde bis 2018 umfassend umgestaltet. Die Vorbereitungen hierfür begannen im Sommer 2009, am 30. Juni 2009 erfolgte der symbolische Startschuss zum neuen, modernisierten Hauptbahnhof. Ziel war dabei vor allem, eine durchgängige Fußgänger- und Einkaufszone vom Bahnhof zur Innenstadt zu schaffen, wie dies in vielen anderen Städten, etwa Köln, Stuttgart oder Hannover, bereits existiert. Die als Durchgangsader vielbefahrene B 7 wurde dazu in einen Tunnel verlegt, während oben wieder eine Fußgängerfläche entstanden ist.

 
Öffentliches Klavier in der Mall[4]

Seit dem Abschluss der Arbeiten 2018 ist der Bereich vor dem klassizistischen ehemaligen Bahnhofsgebäude in zwei Ebenen gegliedert. Auf der Fläche, auf der zuvor das nach dem Zweiten Weltkrieg errichtete Empfangsgebäude stand, befindet sich ein großer Bahnhofsvorplatz und östlich davon ein neuer Busbahnhof, der die Bushaltestellen ersetzt, die bisher an der B 7 lagen. Er wurde über dem 200 Stellplätze umfassenden Parkhaus neben dem Bahnhof errichtet. Unterhalb des Bahnhofsvorplatzes befindet sich nun eine zweigeschossige Einkaufsebene, die sogenannte Mall, in der der Zugangstunnel zu den Gleisen beginnt und in der seit 2019 auch das DB-Reisezentrum 2019 betrieben wird, sodass diese Mall den neuen Empfangsbereich des Bahnhofs darstellt.[5][6] Diese Bahnhofsvorhalle ist von der Innenstadt aus über eine Brücke erreichbar, auf der sich weitere Geschäfte samt einem Café befinden und die über die B 7 führt, die hierfür um etwa sieben Meter abgesenkt wurde. Östlich der Brücke, ebenfalls auf der Höhe des Empfangsbereichs entstand zudem ein markantes Gebäude mit bronzefarbenen Fassadengestaltung, in der eine Primark-Filiale betrieben wird. Ursprünglich sollte an dieser Stelle ein Gebäude in Form eines Glaskubus errichtet werden.

Verlauf der UmgestaltungsarbeitenBearbeiten

Die Modernisierungen des Empfangsgebäudes der Deutschen Bahn starteten 2014, geplant waren Investitionen von 12,4 Millionen Euro. 2016 sollten diese Modernisierungen abgeschlossen sein.[7]

Im Zuge des Umbaus wurde der Busbahnhof zum Fahrplanwechsel im Juli 2014 vorläufig vom Döppersberg an die Ohligsmühle bzw. an den Wall verlegt, wozu dieser für den Zweirichtungsverkehr umgebaut wurde. Ab Ende Oktober 2012 wurde zunächst die Straße Döppersberg tiefer gelegt und ab Ende Februar 2013 der östliche Teil des Vorbaus am Hauptbahnhof abgerissen. Den Mietern in diesem Bereich – Drogeriemarkt, Kneipe, Bankfiliale, Bäckerei sowie Schnellrestaurant – wurde zum Herbst 2012 gekündigt und diese schlossen ihre Filialen. Das DB-Reisezentrum wurde provisorisch in einem Containerbau am westlichen Ende von Bahnsteig 1 untergebracht.

Im Juli 2014 wurde die B 7 gesperrt, im August 2014 der Überbau der Döppersberger Brücke abgetragen. Im Januar 2015 wurde der dort endende Fußgängertunnel geschlossen. Stattdessen führte eine stählerne Ersatzfußgängerbrücke über die B-7-Baustelle. Dabei musste ein 300 Meter langer Fußweg um das Bahnhofsgebäude zurückgelegt werden. Die B 7 war ab Juli 2017 wieder für den Verkehr freigegeben.[8]

Ende August 2017 ging ein Elektronisches Stellwerk im Raum Wuppertal in Betrieb. 387 Signale, 98 Weichen und 374 Kilometer Kabel wurden dafür verbaut. Daneben standen Gleis- und Oberleitungsarbeiten an. Für die Arbeiten wurde der Bahnhof während der Oster- und der Sommerferien 2017 vollständig gesperrt. Stattdessen verkehrten insgesamt 90 Ersatzbusse.[9]

Bis 2019 wurden außerdem die Bahnsteige der Gleise 1 und 4/5 modernisiert. Dies beinhaltete den vollständigen Umbau auf 76 cm Höhe (der S-Bahnsteig der Gleise 4 und 5 verfügte vorher über einen kleinen Abschnitt, der einen barrierefreien Einstieg in Züge mit einer Einstiegshöhe von 96 cm über Schienenoberkante ermöglichte) sowie den Einbau von Blindenleitstreifen. Zwischen der Personenunterführung und den Bahnsteigen der Gleise 1 und 2/3 wurde außerdem jeweils ein Aufzug eingebaut, um einen barrierefreien Zugang zu allen Bahnsteigen zu ermöglichen. Ab 2020 ist darüber hinaus eine Modernisierung des Zugangstunnels geplant, der von der Bahnhofsvorhalle, zu den Gleisen führt und einen der letzten Gebäudebereiche darstellt, der noch weitestgehend dem Zustand vor den Umbauarbeiten entspricht.[10]

Die Restaurierung des historischen Empfangsgebäudes oblag ursprünglich der Bahn, die bis zum Frühjahr 2019 einen privaten Investor für die Sanierung und Nutzung finden wollte. Die Bahn plante zudem, das Einzelgrundstück rechts neben dem Bahnhof, auf dem jetzt noch verschiedene Nebengebäude stehen, an die Stadtwerke zu verkaufen, die dort die Talstation der geplanten Seilbahn errichten wollten.[11][12] Dieses Vorhaben wurde jedoch aufgegeben, nachdem 61,6 % der Teilnehmer einer Bürgerbefragung am 26. Mai 2019 dagegen gestimmt hatten.[13] Die Deutsche Bahn ist nach eigener Aussage in Gesprächen mit „mehreren Interessen“. Das Auswahlverfahren sei zwischenzeitlich gestoppt worden, um das Ergebnis der Bürgerbefragung abzuwarten, und werde nach dem Beschluss des Stadtrats über das Aus des Seilbahnprojekts fortgesetzt. Laut der Deutschen Bahn soll im Sommer 2020 ein Käufer für das historische Empfangsgebäude des Hauptbahnhofs und die Nebengebäude bekannt gegeben werden.[14]

VerkehrBearbeiten

 
Wuppertal Hbf, von Westen fotografiert (2014)

Obwohl der Hauptbahnhof nur fünf Gleise besitzt, und damit weniger als andere Bahnhöfe der Stadt, halten hier alle durch Wuppertal fahrenden Züge, bis auf die in Wuppertal-Vohwinkel endende S 68.

Fernverkehrszüge halten im 30-Minuten-Abstand pro Richtung auf den Gleisen 1 und 2. Die ICE-Linie 10 Köln – Berlin ermöglicht eine Direktverbindung in unter vier Stunden in die Bundeshauptstadt.

FernverkehrBearbeiten

Im Schienenpersonenfernverkehr verkehren fünf Intercity-Express- und zwei Intercity-Linien:

Linie Linienverlauf Takt
ICE 10 Berlin Gesundbrunnen – Berlin – Berlin-Spandau – Stendal – Wolfsburg – Hannover – Bielefeld – Hamm – Hagen – Wuppertal – Köln Bonn – Andernach – Koblenz Stundentakt
ICE 31 Hamburg-Altona – Hamburg Dammtor – Hamburg – Bremen – Osnabrück – Münster (Westf) – Dortmund – Hagen – Wuppertal – Solingen – Köln – Bonn – Koblenz – Mainz – Frankfurt Flughafen – Frankfurt – / Hanau – Würzburg – Nürnberg – Ingolstadt – München zwei Zugpaare
ICE 42 Dortmund – Hagen – Wuppertal – Solingen – Köln – Siegburg/Bonn – Frankfurt Flughafen – Mannheim – Stuttgart – Ulm – Augsburg – München-Pasing – München einzelne Züge
ICE 43 (Hannover – Minden – Herford – Bielefeld – Gütersloh – Hamm –) Dortmund – Hagen – Wuppertal – Solingen – Köln – Siegburg/Bonn – Frankfurt Flughafen Mannheim – Karlsruhe – Offenburg – Freiburg – Basel Bad Basel SBB einzelne Züge
ICE 91 Dortmund – Hagen – Wuppertal – Solingen – Köln – Bonn – Koblenz – Mainz – Frankfurt Flughafen – Frankfurt – Hanau – Würzburg – Nürnberg – Regensburg – Plattling – Passau – Wels – Linz – St. Pölten Wien Meidling Wien einzelne Züge
IC 31 Kiel – Neumünster Hamburg Dammtor Hamburg – Hamburg-Harburg – Bremen – Diepholz – Osnabrück – Münster – Hamm – Dortmund – Hagen – Wuppertal – Solingen – Köln – Bonn – Remagen – Andernach – Koblenz – Boppard – Bingen – Mainz – Frankfurt Flughafen Frankfurt – (Hanau – Aschaffenburg – Würzburg – Nürnberg – Neumarkt – Regensburg – Straubing – Plattling – Passau) Zweistundentakt
Hamburg-Altona
Lübeck –
IC 55 Dresden – Dresden-Neustadt – Riesa – Leipzig – Flughafen Leipzig/Halle – Halle – Köthen – Schönebeck – Magdeburg – Helmstedt – Braunschweig – Hannover – Minden – Bad Oeynhausen Herford – Bielefeld – Gütersloh – Hamm – Dortmund – Hagen – Wuppertal – Solingen – Köln Zweistundentakt

RegionalverkehrBearbeiten

 
Bahnsteige mit Eurobahn auf Gleis 1 (2014)
 
Triebzug der Baureihe 420 auf der Linie S9 (2006)
 
Bahnsteiganlagen von Osten fotografiert (2014)
Linie Linienverlauf Takt
RE 4 Wupper-Express:
Aachen Hbf – Aachen Schanz – Aachen West – Herzogenrath – Übach-Palenberg – Geilenkirchen – Lindern – Hückelhoven-Baal – Erkelenz – Rheydt Hbf – Mönchengladbach Hbf – Neuss Hbf – Düsseldorf Hbf – Wuppertal-Vohwinkel – Wuppertal Hbf – Wuppertal-Barmen – Wuppertal-Oberbarmen – Schwelm – Ennepetal (Gevelsberg) – Hagen Hbf – Witten Hbf – Dortmund Hbf
Stand: Fahrplanwechsel Dezember 2015
60 min
RE 7 Rhein-Münsterland-Express:
Rheine – Emsdetten – Greven – Münster Hbf – Münster-Hiltrup – Drensteinfurt – Hamm (Westf) Hbf – Bönen – Unna – Holzwickede – Schwerte – Hagen Hbf – Ennepetal (Gevelsberg) – Schwelm – Wuppertal-Oberbarmen – Wuppertal Hbf – Solingen Hbf – Opladen – Köln Messe/Deutz – Köln Hbf – Dormagen – Neuss Hbf – Meerbusch-Osterath – Krefeld-Oppum – Krefeld Hbf
Stand: Fahrplanwechsel Dezember 2019
60 min
RE 13 Maas-Wupper-Express:
Venlo – Kaldenkirchen – Breyell – Boisheim – Dülken – Viersen – Mönchengladbach Hbf – Neuss Hbf – Düsseldorf Hbf – Wuppertal-Vohwinkel – Wuppertal Hbf – Wuppertal-Barmen – Wuppertal-Oberbarmen – Schwelm – Ennepetal (Gevelsberg) – Hagen Hbf – Schwerte (Ruhr) – Holzwickede – Unna – Bönen – Hamm (Westf) Hbf
Stand: Fahrplanwechsel Dezember 2019
60 min
RB 48 Rhein-Wupper-Bahn:
Wuppertal-Oberbarmen – Wuppertal-Barmen – Wuppertal Hbf – Wuppertal-Vohwinkel – Haan-Gruiten – Haan – Solingen Hbf – Leichlingen – Opladen – Leverkusen-Schlebusch – Köln-Mülheim – Köln Messe/Deutz – Köln Hbf – Köln West – Köln Süd – Hürth-Kalscheuren – Brühl – Sechtem – Roisdorf – Bonn Hbf – Bonn UN Campus – Bonn-Bad Godesberg – Bonn-Mehlem
Stand: Fahrplanwechsel Dezember 2019
30 min (Wu-Oberbarmen – Köln Hbf)
30 (HVZ) / 60 min (Köln Hbf – Bonn Hbf)
60 min (Bonn Hbf – Bonn-Mehlem)
RE 49 Wupper-Lippe-Express:
Wesel – Friedrichsfeld (Niederrhein) – Voerde (Niederrhein) – Dinslaken – Oberhausen-Holten – Oberhausen-Sterkrade – Oberhausen Hbf – Mülheim (Ruhr)-Styrum – Mülheim (Ruhr) Hbf – Essen West – Essen Hbf – Essen-Steele – Essen-Kupferdreh – Velbert-Langenberg – Velbert-Neviges – Wuppertal-Vohwinkel – Wuppertal Hbf
Stand: Fahrplanwechsel Dezember 2019
60 min

S-BahnverkehrBearbeiten

Die S-Bahn Rhein-Ruhr bedient den Hauptbahnhof mit drei S-Bahn-Linien:

Linie Verlauf Takt
S 7 Der Müngstener: Wuppertal Hbf   W-Unterbarmen W-Barmen   W-Oberbarmen   W-Ronsdorf RS-Lüttringhausen RS-Lennep Remscheid Hbf RS-Güldenwerth SG-Schaberg Solingen Mitte SG-Grünewald Solingen Hbf  

Stand: Fahrplanwechsel Dezember 2019

20 min
S 8 Hagen Hbf  1 HA-Wehringhausen HA-Heubing – HA-Westerbauer Gevelsberg-Knapp – Gevelsberg Hbf Gevelsberg-Kipp – Gevelsberg West Schwelm   Schwelm West – W-Langerfeld W-Oberbarmen  2 W-Barmen   W-Unterbarmen Wuppertal Hbf   W-Steinbeck W-Zoologischer Garten W-Sonnborn W-Vohwinkel   Haan-Gruiten   Hochdahl-Millrath Hochdahl Erkrath D-Gerresheim     D-Flingern Düsseldorf Hbf     D-Friedrichstadt D-Bilk     D-Völklinger Straße D-Hamm NE Rheinparkcenter NE Am Kaiser   Neuss Hbf     Büttgen Kleinenbroich Korschenbroich MG-Lürrip – Mönchengladbach Hbf  3
Stand: Mai 2020
60 min (1–2)
20 min (2–3)
S 9

Haltern am See  1 Marl-Hamm Marl Mitte – GE-Hassel GE-Buer Nord Gladbeck West   Bottrop-Boy Bottrop Hbf  2 E-Dellwig Ost E-Gerschede E-Borbeck E-Borbeck Süd Essen West Essen Hbf     E-Steele E-Überruhr E-Holthausen E-Kupferdreh Velbert-Nierenhof Velbert-Langenberg Velbert-Neviges Velbert-Rosenhügel Wülfrath-Aprath W-Vohwinkel   W-Sonnborn W-Zoologischer Garten W-Steinbeck Wuppertal Hbf  3 W-Unterbarmen W-Barmen   W-Oberbarmen   W-Langerfeld Schwelm West – Schwelm   Gevelsberg West Gevelsberg-Kipp – Gevelsberg Hbf Gevelsberg-Knapp – HA-Westerbauer HA-Heubing – HA-Wehringhausen Hagen Hbf  4
Stand: Mai 2020

60 min (1–2)
30 min (2–3)
60 min (3–4)

in Planung: Die für den Fahrplanwechsel 2019 geplante Verlängerung der Linie S 28 bis zum Wuppertaler Hauptbahnhof wurde um ein Jahr verschoben.[15]

Linie Verlauf Takt
S 28 Kaarster See Kaarster Bahnhof Kaarst Mitte/Holzbüttgen IKEA Kaarst – Neuss Hbf     NE Am Kaiser   NE Rheinparkcenter D-Hamm D-Völklinger Straße D-Bilk     D-Friedrichstadt Düsseldorf Hbf     D-Flingern D-Gerresheim     Erkrath Nord Neanderthal Mettmann Zentrum Mettmann Stadtwald Hahnenfurth-Düssel W-Vohwinkel   W-Zoologischer Garten W-Steinbeck Wuppertal Hbf  
Betrieb durch die Regiobahn GmbH; der Abschnitt Mettmann Stadtwald – Wuppertal Hbf wird voraussichtlich 2020 in Betrieb genommen.
20 min

SchwebebahnBearbeiten

Die Wuppertaler Schwebebahn verkehrt vom Schwebebahnhof Wuppertal Hbf/Döppersberg.

Linie Verlauf Takt
 60 Wuppertaler Schwebebahn: Vohwinkel Bruch Hammerstein Sonnborner Straße Zoo/Stadion Varresbecker Straße Westende Pestalozzistraße Robert-Daum-Platz Ohligsmühle Hauptbahnhof     Kluse Landgericht Völklinger Straße Loher Brücke Adlerbrücke Alter Markt Werther Brücke Wupperfeld Oberbarmen Bf     3–4 min

BusverkehrBearbeiten

 
Der Busbahnhof, im Hintergrund das Empfangsgebäude des Bahnhofes

Nachdem der Busbahnhof am Wuppertaler Hbf über vier Jahre auf mehrere Ersatzhaltestellen verteilt war, wurde Ende November 2018 ein neuer Busbahnhof eröffnet, der direkt an den Bahnsteig des Gleises 1 anschließt und nun wieder zentral einen Großteil der Wuppertaler Buslinien bündelt.

Siehe auchBearbeiten

LiteraturBearbeiten

  • Arbeitskreis Bahnen Wuppertal: Verkehrsknoten Wuppertal. Von den Anfängen bis Mitte der siebziger Jahre. EK-Verlag, Freiburg (Breisgau) 2008, ISBN 978-3-88255-249-2.
  • WSW mobil GmbH, ÖPNV Systemmanagement: Fahrplan Wuppertal 2009/10. ECO-Druck GmbH, Wuppertal 2009.
  • Hermann J. Mahlberg und Hella Nußbaum: Der Aufbruch um 1900 und die Moderne in der Architektur des Wuppertales – Abendrot einer Epoche, Wuppertal 2008, S. 42–55

WeblinksBearbeiten

Commons: Wuppertal Hauptbahnhof – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. Jan Bielicki: Wuppertal ohne Halt. In: sueddeutsche.de. 14. April 2017, abgerufen am 16. April 2017.
  2. Döppersberg: Der Abschied von der „Harnröhre“ naht. In: wz-newsline.de. 22. Februar 2013, abgerufen am 12. Februar 2015.
  3. Deutsche Bahn richtet zentrales Fundbüro in Wuppertal ein. In: handelsblatt.com. 12. Oktober 2000, abgerufen am 12. Februar 2015.
  4. Klaviermusik lässt Pendler am Hauptbahnhof innehalten. In: Westdeutsche Zeitung. 21. Dezember 2018, abgerufen am 12. Dezember 2019.
  5. Andreas Boller: Hauptbahnhofs-Mall öffnet am 30. Juli. In: RP Online. 20. Juli 2018, abgerufen am 9. August 2020.
  6. DB-Reisezentrum in der „Mall“ endlich geöffnet. In: wuppertal-total. 19. Mai 2019, abgerufen am 9. August 2020.
  7. Döppersberg: Ab 2014 wird der Bahnhof saniert Westdeutsche Zeitung (online) vom 14. Januar 2011
  8. Feier zur Wiedereröffnung der B7. Samstag/Sonntag, den 8./9. Juli 2017. In: b7-eroeffnung.de
  9. Deutsche Bahn: Pressemitteilung vom 30. August 2017.
  10. Tunnel erinnert an Wuppertaler „Harnröhre“ - Bahn verspricht Anpassung für 2020. In: Westdeutsche Zeitung. 4. November 2019, abgerufen am 9. August 2020.
  11. Andreas Boller: Seilbahn in Wuppertal wieder möglich: Bahn will Gebäude an WSW verkaufen. In: Westdeutsche Zeitung vom 6. Juli 2018.
  12. Wuppertaler Hauptbahnhof. Die Bahn bewegt sich. Wuppertaler Rundschau vom 7. Juli 2018.
  13. Wuppertaler wollen keine Seilbahn. In: wdr.de. 27. Mai 2019, abgerufen am 8. August 2019.
  14. Andreas Boller, Daniel Neukirchen: DB will Käufer im Sommer nennen. In: Solinger Tageblatt. 7. März 2020, abgerufen am 9. August 2020.
  15. Alexandra Rüttgen: Regiobahn fährt erst Ende 2020 nach Wuppertal. In: RP Online. 2. April 2019, abgerufen am 28. November 2019.