Hauptmenü öffnen

Interne Bahnhofsnummer

achtstelliger Identifikator für Bahnhöfe
Dieser Artikel oder Abschnitt bedarf einer Überarbeitung. Näheres sollte auf der Diskussionsseite angegeben sein. Bitte hilf mit, ihn zu verbessern, und entferne anschließend diese Markierung.

Die Interne Bahnhofsnummer (IBNR)[1] ist ein Indikator bei der Deutschen Bahn zur tariflichen Identifikation von Personenbahnhöfen in Deutschland. Die IBNR umfasst in der Regel fünf Stellen. Oft findet sich auch eine Schreibweise, bei der eine führende „0“, gefolgt vom UIC-Ländercode vorangestellt werden, so dass sich insgesamt eine achtstellige Nummer ergibt.

Dieser Artikel oder nachfolgende Abschnitt ist nicht hinreichend mit Belegen (beispielsweise Einzelnachweisen) ausgestattet. Angaben ohne ausreichenden Beleg könnten demnächst entfernt werden. Bitte hilf Wikipedia, indem du die Angaben recherchierst und gute Belege einfügst.
Zudem ist der einzige möglicherweise belegende Weblink nicht aufrufbar

Jeder Halt, zu dem fahrplanbasiert ein Fahrschein durch die DB-eigenen Systeme verkauft wird, benötigt eine Zuordnung zu einem Tarifpunkt. Dazu wird, sofern noch nicht vorhanden, ein Tarifpunkt in der Datenbank P angelegt und vom TWE Datenmanagement (ehemals Teil des Fahrplanzentrums) der Deutschen Bahn zugewiesen. Für DB-Bahnhöfe wird eine IBNR angelegt. Ausländische Bahnhöfe und sonstige ÖPNV-Halte erhalten ebenfalls eine Tarifpunktzuordnung (TCVNR), wenn sie in den Preissystemen der DB geführt werden. Die Tarifpunkte im Ausland werden von der UIC zugeliefert. Die Kombination aus zweistelligem Ländercode + 5-stelliger TCV-Nummer heißt dabei auch UIC-Nummer. Sie ist damit identisch zur Tarifpunktnummer.

Die DB kann mittlerweile auch Fahrscheine für Ziele verkaufen, die keinen Tarifpunkt haben. Hier werden aber nicht DB-eigene Systeme, sondern externe Module angefragt.

Für die Tarifierung werden u. U. mehrere Tarifpunkte zusammengefasst, um sie einheitlich zu bepreisen. Das wird über Gleichstellungen gelöst. Dazu wird eine Gruppe von IBNR gebildet, die zu dieser Gleichstellung gehören und einen für diese Gleichstellung tarifbildender Bahnhof und eine Entfernung, ab wann diese Gleichstellung gilt, definiert. Es gibt dabei zwei Arten von Gleichstellungen: Einmal tarifliche und einmal für die City-Option beim Fernverkehr. Die Funktionsweise ist aber identisch.

Bspw. gibt es eine Gleichstellung „Frankfurt(Main)“. Bei Frankfurt(Main) sind das die IBNR 105 und 71 km.

Gleichstellungen werden veröffentlicht.[2]

Bahnhöfe mit mehreren Bahnhofsteilen haben nur eine IBNR, der alle Bahnhofsteile und zusätzlich ggf. Haltestellen (bspw. für den Schienenersatzverkehr) zugeordnet sind. Aus diesem Grund eignet sich die IBNR nicht zur eindeutigen Identifikation eines Personenhalts und darf dafür nicht verwendet werden.

In der Schweiz ist die Nummer nach der Dienststellendokumentation als DIDOK-Nummer bekannt. Grundsätzlich hat auch jede Haltestelle des öffentlichen Verkehrs (Bus, Schiff, Seilbahnen) eine solche Nummer.[3]

Siehe auchBearbeiten

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. Entfernungszeiger: Vorbemerkungen, S. 3.
  2. Gleichstellungen (PDF) Deutsche Bahn. Abgerufen am 30. Juni 2019.
  3. Ein aktueller Auszug kann auf der Seite nicht mehr abrufbar, Suche in Webarchiven: @1@2Vorlage:Toter Link/www.bav.admin.chWebseite des schweizerischen Bundesamts für Verkehr heruntergeladen werden