Augsburg Hauptbahnhof

Hauptbahnhof der bayerischen Stadt Augsburg

Der Hauptbahnhof Augsburg ist der zentrale Knotenbahnhof für den Großraum Augsburg und Bayerisch-Schwaben. Täglich verkehren hier über 50.000 Personen und etwa 1.000 Züge im Fern-, Regional- und Güterverkehr. Er verfügt über das älteste noch im Betrieb befindliche Empfangsgebäude einer deutschen Großstadt (1845 erbaut). Es gibt elf Hauptgleise, über 450 Weichen und mehr als 250 Signale.

Augsburg Hauptbahnhof
Bahnhofsgebäude Augsburg.JPG
Empfangsgebäude des Augsburger Hauptbahnhofs
Daten
Lage im Netz Knotenbahnhof
Bauform Durchgangsbahnhof
Bahnsteiggleise 15
Abkürzung MA
IBNR 8000013
Preisklasse 2
Eröffnung 1. Juli 1846
Webadresse stationsdatenbank.de
Profil auf Bahnhof.de Augsburg-Hbf-1030580
Architektonische Daten
Baustil Klassizismus
Architekt Eduard Rüber
Umbau (1869): Friedrich Bürklein
Lage
Stadt/Gemeinde Augsburg
Land Bayern
Staat Deutschland
Koordinaten 48° 21′ 56″ N, 10° 53′ 11″ OKoordinaten: 48° 21′ 56″ N, 10° 53′ 11″ O
Höhe (SO) 489,1 m ü. NHN
Eisenbahnstrecken
Bahnhöfe in Bayern

GeschichteBearbeiten

Vorgängerbau an anderer StelleBearbeiten

Der erste Augsburger Bahnhof wurde 1838 an anderer Stelle, nahe dem Roten Tor an der Baumgartnerstraße, von der München-Augsburger Eisenbahn-Gesellschaft erbaut. Die ab 1838 angelegte Bahnstrecke München–Augsburg ging 1840 in Betrieb.

Mit dem Ausbau der Ludwig-Süd-Nord-Bahn wurde in den Folgejahren der Abschnitt Augsburg–Nördlingen geschaffen und an diesem zunächst 1844 der Bahnhof Oberhausen, dann 1845 am Rosenauberg der heutige Augsburger Hauptbahnhof eröffnet, der den Bahnhof an der Baumgartnerstraße ersetzte. Dessen Bahnhofshalle dient seit 1920 als Depot der Augsburger Straßenbahn. Der Bahnhof in Oberhausen wurde nach dem Bau des neuen Augsburger Hauptbahnhofs wieder aufgegeben und erst später neu erbaut.[1]

Weitere BahnstreckenBearbeiten

1847 wurde mit dem weiteren Ausbau der Ludwig-Süd-Nord-Bahn auch die Bahnstrecke Augsburg–Buchloe eröffnet. Damit hatte Augsburg nun Bahnverbindungen nach Osten, Norden und Süden. Schließlich kam im Jahr 1854 mit der Bayerischen Maximiliansbahn auch eine Verbindung von Augsburg nach Westen (Bahnstrecke Augsburg–Ulm) hinzu.

EmpfangsgebäudeBearbeiten

 
Die Tafel über dem Eingang unterschlägt, dass der erbauende Architekt von 1845 Eduard Rüber war; Friedrich Bürklein nahm lediglich 1869–1871 einen stilistischen Umbau des bestehenden Gebäudes vor.

Das Empfangsgebäude wurde von 1843 bis 1846 nach einem Entwurf des Architekten Eduard Rüber erbaut, von dem auch die Bahnhöfe in Nürnberg, Bamberg, Kaufbeuren und Lindau stammen. Es ist damit das „älteste Bahnhofs-Empfangsgebäude in einer Großstadt der Bundesrepublik, das noch in Betrieb ist“ (Inschrift einer Tafel über dem Eingang). Bereits 1852 gab es erste Erweiterungen und im Jahr 1856 wurde der Mittelbau aufgestockt. Schließlich baute der Architekt Friedrich Bürklein von 1869 bis 1871 das Gebäude im Stil des romantischen Spätklassizismus um und erzielte damit einen geschlossenen Gesamteindruck.[2]

Ursprünglich war der Augsburger Bahnhof als zweifarbiger Blankziegelbau ausgeführt, so wie die meisten Repräsentativgebäude königlich-bayerischer „Staatsarchitektur“ des 19. Jahrhunderts (Kasernen-, Bahnhofs- und Postgebäude). In der Zeit des Nationalsozialismus wurde die durch Witterungseinflüsse schadhaft gewordene Fassade verputzt und blieb es bis heute. In den 1950er Jahren wurden die reich verzierten gusseisernen Stützsäulen des Vordachs durch schlichte Eisensäulen ersetzt.

Eine umfangreiche Renovierung und Modernisierung erfuhr das Empfangsgebäude in den Jahren 1983/84 im Vorgriff auf das Stadtjubiläum „2000 Jahre Augsburg“ 1985. Unter anderem wurden die Gusssäulen sowie die zentrale Telegrafen-Dachlaterne nach historischem Vorbild rekonstruiert. Bis 2007 wurde vor allem der Gastronomiebereich um- und ausgebaut sowie in der Haupthalle eine neue digitale Anzeigetafel installiert. 2011/2012 wurde der Südflügel renoviert, der Wartebereich und der Gastronomiebereich weiter vergrößert.

StellwerkBearbeiten

Das Stellwerk wurde 1972 zu den Olympischen Spielen in München für 40 Mio. DM erbaut.

Mobilitätsdrehscheibe HauptbahnhofBearbeiten

Unter dem Projekt „Mobilitätsdrehscheibe Augsburg“ sind mehrere bauliche Maßnahmen zusammengefasst, die sowohl das Gebäude an sich als auch das direkte Umfeld des Bahnhofs erheblich modernisieren und ausbauen sollen. Bis Ende 2009 wurde der Eingangsbereich vergrößert und bereits Zugänge zum künftigen Straßenbahntunnel vorgesehen. Im Dezember 2011 wurde der Planfeststellungsbeschluss für den Umbau des Hauptbahnhofs erlassen, so dass die vorbereitenden Arbeiten im Jahr 2012 beginnen konnten.[3][4] Am 4. August 2012 begannen Umbauarbeiten des Hauptbahnhofes, die bis 2019 dauern sollten. Im Herbst 2014 wurde eine Verschiebung der Fertigstellung von 2019 auf 2022 bekannt.[5]

Barrierefreier Ausbau des BahnhofsBearbeiten

Der Augsburger Hauptbahnhof war für Gehbehinderte unzugänglich. Es gibt weder Rolltreppen noch Aufzüge in der Bahnhofshalle oder auf die Bahnsteige. Die Bahnhofshalle ist zwar durch eine Rampe für Rollstuhlfahrer im Prinzip zu erreichen, sämtliche Bahnsteige mit Ausnahme des Bahnsteigs A von Gleis 1 waren aber lediglich durch einen Tunnel zu betreten, zu dem nur Treppen führen. Er soll aufgrund seiner gewachsenen Bedeutung mit Aufzügen und Rolltreppen barrierefrei ausgebaut werden. Als vorläufige Maßnahme wurde im Oktober 2016 ein ehemaliger Posttunnel für den Fußgängerverkehr freigegeben, von dem aus Rampen zu allen Bahnsteigen führen. Dadurch verbessert sich die barrierefreie Zugänglichkeit bis zur geplanten Fertigstellung des Gesamtumbaus im Jahre 2022. Der Planfeststellungsbeschluss wurde am 19. August 2016 erlassen.[6]

Erweiterung der BahnsteigeBearbeiten

Der Bahnhof besaß neben den regulären Gleisen 1 bis 9 vier weitere „Zwischengleise“ (101, 501, 801 und 901 benannt), die an den Enden der Bahnsteige von Gleis 1, 5 bzw. 8 und 9 zu finden sind. Für eine Ausweitung des Regio-Schienen-Taktes Augsburg waren die Kapazitäten der heute vorhandenen Bahnsteige endgültig überschritten, unter anderem, weil die Gleise 5 und 7 zentral im Bahnhof zukünftig ausschließlich für Güterverkehrsdurchfahrten reserviert werden sollen. Deshalb wird ein sechster Bahnsteig dieses Problem beseitigen. Dieser neue Bahnsteig ist außerdem für die Verwirklichung der Umbaumaßnahmen erforderlich.

Die Regierung von Schwaben hat auf Antrag des Eisenbahn-Bundesamtes im März 2013 ein Anhörungsverfahren zum Neubau eines zusätzlichen Bahnsteigs im Hauptbahnhof in Augsburg eingeleitet. Konkret umfasst die Baumaßnahme neben dem Neubau eines zusätzlichen Bahnsteigs im Hauptbahnhof Augsburg auch den Bau einer Zugbildungsanlage. Des Weiteren gehört die Durchführung der erforderlichen Spurplanänderung im Zu- und Ablauf zu den Bahnsteigen, die Anpassung der Oberleitungen, der Gleisfeldbeleuchtung, der Telekommunikations- sowie der Leit- und Sicherungstechnik im jeweils betroffenen Gleisfeldbereich, den Neubau eines Abstellgleises am Haltepunkt Inningen und die Blockverdichtung in Bobingen zu den Umbaumaßnahmen.[7][8]

Der Planfeststellungsbeschluss wurde am 7. Januar 2015 erlassen.[9] Mit Fahrplanwechsel am 9. Dezember 2018 wurde der neue Bahnsteig mit den Bahnsteiggleisen 10 und 12 in Betrieb genommen.[10] Der neue Bahnsteig hat eine Länge von 340 Meter, dank neuer Signaltechnik können an einer Bahnsteigkante von beiden Seiten gleichzeitig Züge einfahren.[11]

Bau einer unterirdischen StraßenbahnhaltestelleBearbeiten

Zeitgleich mit dem Umbau des Tunnels unter den Gleiskörpern, von dem aus die Bahnsteige betreten werden, soll ein weiterer Tunnel eine Ebene tiefer in offener Bauweise errichtet werden, in dem sich dann eine Straßenbahnhaltestelle befindet. Der Zugang soll durch Treppen und Aufzüge erfolgen, die auch zu den Bahnsteigen führen. Zunächst wird hier bis zum Ende des Jahres 2021 eine Ebene unterhalb der Bahnsteige die tunnelartige Fußgängerunterführung errichtet und die Oberfläche wieder hergestellt. Wenn diese fertiggestellt ist, wird eine weitere Ebene unterhalb der Fußgängerunterführung die unterirdische Haltestelle errichtet sowie Gleise sowie Oberleitungen eingebaut. Inbetriebnahme soll dann im August 2023 sein.[12][13] Anschließend sollen die Linienpläne der Augsburger Straßenbahnen so verändert werden, dass dann vier der zukünftig sechs Linien (momentan bestehen nur fünf; die Linie 5 ist in der Planungsphase) den Hauptbahnhof im 5-Minuten-Takt anfahren und so für eine bessere Verzahnung von Nah-, Regional- und Fernverkehr sorgen.

 
Im Nahverkehrsplan fixiertes Zielnetz des „Regio-Schienen-Takt Augsburg“

Einführung eines S-Bahn-ähnlichen RegionalverkehrsBearbeiten

Um das Augsburger Umland besser an sein Oberzentrum anzubinden, wird mit dem Regio-Schienen-Takt Augsburg ein S-Bahn-ähnlicher Verkehr aufgebaut, der allerdings erst in ferner Zukunft vollständig sein wird. Als Vorläuferverkehr dazu ist die teilweise Einführung eines verdichteten Taktfahrplans im Bahnnahverkehr des Großraums Augsburg zu sehen. Der Regio-Schienen-Takt wurde seit 2007 stufenweise auf den einzelnen Bahnstrecken eingeführt. Dabei werden die Nachbarstädte (vor allem Mering, Friedberg (b Augsburg), Meitingen, Bobingen und Gessertshausen) und alle Bahnhöfe im Stadtgebiet zu den Hauptverkehrszeiten und teilweise darüber hinaus im 15-Minuten-Takt bedient.

Maßnahmen im BahnhofsumfeldBearbeiten

Im direkten Umfeld des Bahnhofs sind ebenfalls Umbaumaßnahmen in Planung: Der Bahnhofsvorplatz, der einen ständig überfüllten Parkplatz sowie einen Busbahnhof für Regionalbusse des Augsburger Verkehrsverbundes beherbergte, soll durch bauliche Maßnahmen verschönert und modernisiert werden. Vor dem Empfangsgebäude des Hauptbahnhofs soll eine großzügige Platzfläche entstehen, die den Fußgängern vorbehalten ist. Künftig ist geplant, den Platz neu mit hellem Steinbelag zu pflastern und den Großteil für Fußgänger zu reservieren. An den Rändern sollen 34 Kurzzeitparkplätze für Kraftfahrzeuge und 650 Abstellplätze für Fahrräder liegen. Taxistände und Omnibusterminal sollen bis zum Jahr 2023 an der südlichen Fußgängerunterführung nahe dem Stellwerk liegen, wo alte Lagerhallen abgerissen wurden.[14][15]

Auf der Südseite des Bahnhofs befanden sich bis zum Abriss im Juli 2013 etliche leerstehende Hallen und Gebäude. Hier soll ein neues Stadtviertel entstehen. Pläne für eine Multifunktionsarena an dieser Stelle, unter anderem für die Heimspiele des DEL-Eishockeyvereines Augsburger Panther, wurden verworfen.

Durch die unterirdische Straßenbahnhaltestelle werden ferner in den umliegenden Straßen neue Rampenbauwerke nötig, über die die einzelnen Straßenbahnen wieder an die Erdoberfläche zurückkehren können.

Stand der MaßnahmenBearbeiten

Bis zum Jahr 2014 wurde auf der Ostseite des Bahnhofs der Straßenbahntunnel von der Abfahrtsrampe in der Halderstraße unter dem Bahnhofsvorplatz bis zum Empfangsgebäude im Rohbau fertiggestellt. Im Jahr 2015 wurden die im Bereich des künftigen Straßenbahntunnels befindlichen Gebäude auf der Westseite des Bahnhofs abgerissen und weiter südlich ein neues Technikgebäude der Deutschen Bahn gebaut. Gleichzeitig wurden für den Tunnelbau von der Westseite des Bahnhofs im Bereich des Güterbahnhofs die Aushubarbeiten durchgeführt und provisorische Gleisbrücken errichtet. Am 13. Juli 2015 setzte Bundesverkehrsminister Alexander Dobrindt den symbolischen Spatenstich.[5] Im Jahr 2016 hätten in diesem Bereich die Betonarbeiten des Tunnels erfolgen und mit der Errichtung des neuen sechsten Bahnsteigs begonnen werden sollen. Erst nachdem dieser[16] fertiggestellt worden war, konnten schrittweise nach und nach die Bahnsteige 1 bis 5 außer Betrieb genommen werden und der Tunnelbau im Mittelteil erfolgen. Die Fertigstellung des Tunnels war für 2022 vorgesehen.[17][18] Der Baubeginn des neuen sechsten Bahnsteiges hatte sich wegen fehlerhafter Ausschreibungen um ein Jahr verzögert. Seit dem 14. August 2017 ist nun die Mittelunterführung gesperrt. An ihrer Stelle entsteht bis 2023 eine neue, breitere und nach Westen durchgebundene Unterführung, darunter der neue Straßenbahntunnel. Damit einher ging im August 2017 der Baubeginn am Bahnsteig F, der am 9. Dezember 2018 in Betrieb genommen wurde.[19] Am 25. März 2021 erfolgte termingerecht der sogenannte Tunneldurchstich, der unterirdische Durchbruch der beiden Tunnelhälften.[20][21]

Ende September 2020 wurde die technische Ausrüstung ausgeschrieben. Der zu vergebende Auftrag soll von Januar 2020 bis August 2023 laufen.[22]

Am 16. September 2021 wurden sämtliche 6 Bahnsteige und 11 Gleise in Betrieb genommen.[23]

Der Bahnhof heuteBearbeiten

 
Der Hauptbahnhof im Überblick vom Hotelturm aus gesehen

Beim Augsburger Hauptbahnhof handelt es sich um einen Durchgangsbahnhof mit fünf nicht barrierefreien Mittelbahnsteigen und elf Durchgangsgleisen sowie sechs weiteren Stumpfgleisen. Das Gleis 1 befindet sich direkt auf der Rückseite des Bahnhofgebäudes an einem eigenen Bahnsteig.

Direkt vor dem Gebäude liegt ein großer Vorplatz mit einem Brunnen, einem Parkplatz mit Taxistand und einem Busbahnhof für Regionalbusse. Auf der nördlichen Seite des Platzes befindet sich ein Einkaufszentrum, das ehemalige Fuggerstadt-Center, das inzwischen zum Einkaufscenter Helio[24] umgebaut wurde. Im Zuge der Umbaumaßnahmen zog die Bundespolizei dorthin und gab ihr altes, 1972 errichtete Gebäude in der Nähe des Stellwerkes auf.[25] Auf der südlichen Seite des Platzes befindet sich das abc Bohus-Center[26] mit einer Postfiliale, mehreren Arztpraxen und dem InterCityHotel. Etwas zurückgesetzt stehen zwei Parkhäuser[27] zur Verfügung. Östlich davon und getrennt durch die Viktoriastraße steht die Viktoriapassage[28], eine Einkaufspassage, daneben das Salewahaus[29], ein Einkaufs-, Ärzte- und Bürocenter.

Seit 2014 dominiert die Baustelle zur Untertunnelung des Hauptbahnhofs sowie die dazugehörende Baustelleneinrichtungsfläche den Bahnhofsvorplatz. In diesem Zusammenhang wurde auch der Brunnen abgebaut und der Busbahnhof verlegt.

Westlich des Personenbahnhofes befindet sich der Güter- und ehemalige Rangierbahnhof, der heute allerdings kaum noch genutzt wird (siehe dazu Güterverkehr). Weiter im Süden, im ehemaligen inneren Ladehof, waren zahlreiche alte und zumeist leerstehende Gebäude zu finden, welche 2013 abgerissen wurden (siehe dazu Zukunft). Ebenfalls direkt südlich des Empfangsgebäudes befinden sich das im Mai 1972 eingeweihte Zentralstellwerk.

VerkehrBearbeiten

FernverkehrBearbeiten

 
Stationsschild am Augsburger Hauptbahnhof

Der Fernverkehrsbahnhof Augsburg bildet das eine Ende der meistbefahrenen Zugstrecke Deutschlands, der Schnellfahrstrecke Augsburg–München (Teil der Bayerischen Maximiliansbahn). Neben Intercity-, Eurocity- und Nightjet-Zügen verteilen sich hier die Intercity-Express-Züge aus München in Richtung Stuttgart und Nürnberg. Außerdem wird der Bahnhof zweimal täglich pro Richtung vom französischen TGV aus bzw. in Richtung Paris bedient.

Im Zusammenhang mit der Eröffnung der Schnellfahrstrecke Nürnberg–Ingolstadt im Juni 2006 und deren vollständiger Einbindung in das deutsche ICE-Netz zum Fahrplanwechsel im Dezember 2006 wurde ein Teil der ICE-Züge – 30 von 120 bis dahin in Augsburg haltenden Fernzügen[30] – Richtung Norden über Ingolstadt statt Augsburg geführt.

Um 2006 wurden etwa 10.000 Fahrgäste pro Tag im Fernverkehr in Augsburg gezählt. Mit 90 Fernzughalten pro Tag sei die drittgrößte Stadt Bayerns, laut Bahnangaben, gemessen an der Zahl der Fernzughalte und umsteigenden Fahrgästen, die drittbedeutendste in Bayern gewesen.[30]

Folgende Fernverkehrslinien verkehren im Augsburger Hauptbahnhof:

Linie Streckenverlauf Taktfrequenz
ICE 11 Hamburg-AltonaBerlin HbfLeipzigErfurtFuldaFrankfurt HbfMannheimStuttgartUlmAugsburgMünchen zweistündlich
WiesbadenMainzMannheimStuttgart – Augsburg – München einzelner Zug
ICE 18 Hamburg-Altona – Berlin Hbf – Halle – BambergErfurt – Nürnberg – Augsburg – München einzelne Züge
ICE 25 Hamburg-AltonaHamburg Hbf Hannover – Göttingen – Kassel-Wilhelmshöhe – Fulda – WürzburgAugsburg – München einzelne Züge
(Oldenburg –) Bremen
ICE 28 (Hamburg-Altona – Hamburg Hbf –) Berlin – LeipzigErfurtBamberg – Nürnberg – Augsburg – München einzelne Züge
ICE 42 (Hamburg-Altona – Hamburg Hbf – Bremen – Münster –) DortmundEssenDuisburgDüsseldorfKölnFrankfurt Flughafen – Mannheim – Stuttgart – Ulm – Augsburg – München zweistündlich
TGV 83 München – Augsburg – Ulm – Stuttgart – KarlsruheStrasbourgParis Est ein Zugpaar
RJ 90 Budapest Keleti puWien HbfSalzburg – München – Augsburg – Ulm – Stuttgart – Mannheim – Frankfurt Flughafen – Frankfurt Hbf (– Wiesbaden) ein Zugpaar
zweimal wöchentlich
IC 26 Hamburg-Altona – Hamburg Hbf – Hannover – Göttingen – Kassel-Wilhelmshöhe – Fulda – Würzburg – Augsburg München Hbf ein Zugpaar
München OstBerchtesgaden ein Zugpaar
Oberstdorf
IC 28 Nürnberg – Augsburg – München ein Zugpaar
EC 32 Dortmund / Münster – Essen – Duisburg – Düsseldorf – Köln – BonnKoblenzMainz – Mannheim – Heidelberg – Stuttgart – Ulm – Augsburg – München – Salzburg – Klagenfurt ein Zugpaar
IC 60 Basel – Karlsruhe – Stuttgart – Ulm – Augsburg – München (– Salzburg) zweistündlich
IC 62

EC 62

Frankfurt Hbf – Heidelberg – Stuttgart – Ulm – Augsburg – München – Salzburg (– Klagenfurt / Graz) vier Zugpaare
Saarbrücken – Mannheim –
FLX 20 München – (München-Pasing –) Augsburg – Würzburg – Aschaffenburg – (Frankfurt (Main) Süd –) Frankfurt (Main) Flughafen Fernbahnhof – Mainz – Koblenz – (Andernach – Remagen –) Bonn – (Köln Süd –) Köln HBF – Düsseldorf – Duisburg – Gelsenkirchen – Münster – Osnabrück – Bremen – Hamburg-Harburg – Hamburg ein Zugpaar
NEX Alpen-Sylt-Nachtexpress:
Westerland (Sylt) – Husum – Hamburg – Frankfurt (Main) Süd – Würzburg – Nürnberg – Augsburg – München – Salzburg
ein Zugpaar
zweimal wöchentlich
NJ 420 Nightjet
InnsbruckJenbachWörglKufsteinRosenheimMünchen AugsburgNürnbergMainzKoblenzBonnKölnDüsseldorfDuisburgArnhemUtrechtAmsterdam
ein Zugpaar
NJ 40420 Nightjet
InnsbruckJenbachWörglKufsteinRosenheimMünchen AugsburgNürnbergWürzburgGöttingenHannoverHamburg-HarburgHamburgHamburg-DammtorHamburg-Altona
ein Zugpaar

Im Sommerfahrplan 1939 verkehrten regelmäßig 87 Fernzüge pro Tag über den Hauptbahnhof.[31]

Seit dem 17. Juni 2021 war ein Zugpaar von Flixtrain mit der Bezeichnung FLX 35N nachts zwischen Leipzig, Jena, Nürnberg und München unterwegs. Dieser Zug wurde in Leipzig auf die FLX 35 durchgebunden, sodass Tickets für den gesamten Laufweg Hamburg – Leipzig – München erworben werden und die Fahrgäste in Leipzig im Zug verbleiben konnten. Zum Einsatz kommen normale Großraumwagen, die auch auf den sonstigen Tagesverbindungen eingesetzt werden.[32] Eine weitere Linie von Flixtrain startete am folgenden Tag zwischen München und Frankfurt über Würzburg, Aschaffenburg und Hanau. Die Weiterleitung und letztere Verbindung werden im Winterfahrplan 21/22 auf der Unternehmensseite nicht mehr aufgeführt und wurden somit zum Dezemberfahrplanwechsel 2021 eingestellt. Seitdem wird der Bahnhof Augsburg von der Linie FLX 20 (Hamburg–Köln) als Weiterleitung über Frankfurt nach München bedient.[33]

RegionalverkehrBearbeiten

Vom Augsburger Hauptbahnhof aus verkehren Regionalexpress- bzw. Regionalbahn-Züge nach Bad Wörishofen, Donauwörth, Füssen, Kempten (Allgäu), Memmingen, Ingolstadt, Landsberg, Lindau, München, Nürnberg, Oberstdorf, Schongau, Treuchtlingen, Ulm und Weilheim. Vor allem auf der Strecke nach München kommt es durch den starken Pendlerverkehr regelmäßig zu überfüllten Zügen, weshalb hier bis zum Fahrplanwechsel am 13. Dezember 2009 Züge mit Doppelstockwagen eingesetzt wurden, die fast 1.000 Passagiere befördern können. Seitdem bewältigen die Elektrotriebwagen der Baureihe 440 den ausgeweiteten Regionalverkehr zwischen Augsburg und München. Ab Dezember 2008 löste auf der Ammerseebahn zwischen Augsburg und Weilheim die Bayerische Regiobahn die DB Regio ab; ab Dezember 2009 übernahm die Bayerische Regiobahn auch den Betrieb auf der Paartalbahn zwischen Augsburg Hbf und Ingolstadt Hbf. Seit Dezember 2018 betreibt die Bayerische Regiobahn die Regionalbahnen auf dem sogenannten Ostallgäunetz zwischen Augsburg Hbf und Buchloe bzw. Füssen sowie auf den Strecken Bobingen–Kaufering und Kaufering–Landsberg am Lech. Ab Dezember 2022 übernimmt das Eisenbahnverkehrsunternehmen Go-Ahead das 'E-Netz Augsburg'.[34] (Flügelkonzept München – Augsburg – Ulm/Augsburg – Treuchtlingen)

Linie Verlauf Frequenz
RE 7

RE 17

(Nürnberg) – AugsburgBuchloeKaufbeurenKempten (Allgäu) – Immenstadt – Lindau-InselLindau-Reutin / Oberstdorf zweistündlich,

Nürnberg–Augsburg zwei Mal täglich

RE 8

RE 9

MünchenMeringAugsburg – (Treuchtlingen) / Ulm stündlich, Treuchtlingen zweistündlich
RE 16 Augsburg – Donauwörth – Treuchtlingen – Nürnberg zweistündlich
RE 71

RE 73

Augsburg – Buchloe – Türkheim (Bay) (Flügelung)MindelheimMemmingen / Bad Wörishofen zweistündlich
RE 79 Augsburg – Bobingen – Schwabmünchen – Buchloe – Kaufbeuren – Kempten (Allgäu) stündlich (einzelne Züge nur bis Buchloe)
RB 13 Augsburg – Friedberg (b Augsburg) Mo–Fr viertelstündlich, Sa+So stündlich
(...) – Aichach Mo–Fr halbstündlich, Sa+So stündlich
(...) – Schrobenhausen – Ingolstadt stündlich
RB 67 Augsburg-OberhausenAugsburg – Mering – GeltendorfWeilheimSchongau stündlich
(Augsburg-Oberhausen –) Augsburg – Mering (– Geltendorf) stündlich in der
Hauptverkehrszeit
RB 69 Augsburg – Bobingen – Kaufering – (einzelne Züge:Landsberg (Lech)) stündlich, halbstündlich in der Hauptverkehrszeit
RB 77 Augsburg – Bobingen Mo–Fr halbstündlich, Sa+So stündlich
(...) – Schwabmünchen – Buchloe – Kaufbeuren – Biessenhofen – Marktoberdorf – Füssen stündlich, Verstärkerfahrten in der Hauptverkehrszeit
RB 86 Augsburg – Gessertshausen (– Dinkelscherben) Mo–Fr stündlich
RB 87 Augsburg – Meitingen (– Donauwörth) Mo–Fr stündlich
München – Mering – AugsburgDonauwörth (- NördlingenAalen) stündlich (Mo–Fr einzelne Züge, Sa+So zweistündlich nach Nördlingen/Aalen)

(Stand 2021)

Bus- und StraßenbahnverkehrBearbeiten

 
Augsburger Straßenbahnnetz
Straßenbahn
Linie Strecke Takt Mo–Fr Takt Sa Takt So/NVZ
  HauptbahnhofKönigsplatzRotes Tor – Haunstetter Str. Bf. – Fachoberschule – Universität – Inninger Straße P+R 7,5 7,5 15
(...) – Haunstetten Südwest – Brahmsstraße – Königsbrunn Zentrum 15 15 15
  HauptbahnhofKönigsplatzStaatstheaterPlärrer P+R – Wertachbrücke – Oberhausen Nord P+R 7,5 10 15
  Stadtbergen – Westfriedhof – Pfersee – Rosenaustraße – HauptbahnhofKönigsplatzRotes TorHochschuleTextilmuseumSchwaben CenterAfrabrückeHochzoll MitteFriedberg West P+R 7,5 10 15
Stadtbus
Linie Strecke Takt Mo–Fr Takt Sa Takt So
22 HauptbahnhofKönigsplatzCity-GalerieJakobertorFirnhaberau 15 - -
23 KönigsplatzHauptbahnhofStaatstheaterFuggereiJakobertorLechhausen SchlößleHammerschmiedeFirnhaberau 15 - -
32 Uniklinik BKHDayton-Ring – Rosenaustraße – HauptbahnhofKönigsplatzHochschuleLocalbahnZoo/Bot. Garten 15 15 15
43 Diakonissenhaus – HauptbahnhofKönigsplatzBismarckbrücke – Seniorenzentrum Servatius 60 60 60
44 HauptbahnhofKönigsplatzStaatstheaterVincentinumHammerschmiede 15 20 -
Regionalbus
Linie Strecke
210 HauptbahnhofStätzlingWulfertshausenFriedberg
211 HauptbahnhofStätzlingWulfertshausenHaberskirchDerching
212 HauptbahnhofDerching
225 HauptbahnhofMühlhausenAulzhausenAffingHaunswiesIgenhausenSchönbachHollenbachMotzenhofenInchenhofenSainbachMainbach
305 HauptbahnhofMühlhausenAnwaltingRehlingTodtenweisAindling
506 HauptbahnhofSteppachBiburgHorgauAuerbachZusmarshausen/GabelbachWörleschwangUnterschönebergNeumünsterBaiershofen
506e HauptbahnhofSteppachBiburgHorgauAuerbachZusmarshausen
600 HauptbahnhofSteppachDiedorfGessertshausenWollishausenMaingründelReitenbuchUstersbachRiedBreitenbronn – Holzara / ThannhausenKrumbach
601 HauptbahnhofSteppachLettenbachDiedorfAnhausenOggenhof (– Gessertshausen)
700 HauptbahnhofGöggingenInningenBobingenWehringenGroßaitingen – Mittelstetten – Schwabmünchen

Die meisten Regionalbuslinien enden und beginnen während des Umbaus am Staatstheater.[35]

Nachtbusse
Linie Strecke Verkehrstage Fahrten pro Nacht
91 SteppachKriegshaberKönigsplatzHauptbahnhofPferseeLeitershofenStadtbergenDeuringenSteppach Fr, Sa, So, Feiertage 4
93 Hochzoll SüdAfrabrückeSchwaben Center WestHochschuleRotes TorKönigsplatzHauptbahnhofStaatstheaterFuggereiJakobertorLechhausen SchlößleHammerschmiedeFirnhaberau
95 HauptbahnhofKönigsplatzOberhausen Nord P+RGersthofenLangweidBiberbachErlingenHerbertshofenMeitingen Sa, So 3
596 HauptbahnhofDiedorfHorgauZusmarshausenDinkelscherben 2
694 HauptbahnhofAnhausenGessertshausenUstersbachFischachLangenneufnachWalkertshofenMickhausenTronetshofenSiegertshofen

GüterverkehrBearbeiten

 
Der Hauptbahnhof von Westen aus: Im Vordergrund der Rangierbahnhof, rechts neben dem alten Gebäude das Stellwerk

Westlich des Personenbahnhofs befindet sich der zu weiten Teilen zurückgebaute Rangierbahnhof von Augsburg, der sich in drei Bereiche gliedert. Der Rangierbahnhof Süd beginnt am Bahnhof Morellstraße und erstreckt sich bis hin zum Ablaufberg. Der mittlere Teil besteht aus der Gleisharfe und den östlichen Stich- und Ladegleisen. Daran schließt sich der Rangierbahnhof Nord an, der die Gleise wieder auf die Hauptstrecke zurückführt.

Der Rangierbahnhof dient heute nur mehr zur Bedienung des örtlichen Güterverkehrs (zusammen mit der Augsburger Localbahn) oder als Abstellanlage für Wagen und Lokomotiven. Des Weiteren wurden auch Gleisbaufahrzeuge dort stationiert. Die Stich- und Ladegleise südöstlich vom Hauptbahnhof/ Morellstraße und Haunstetterstraße sind zum Teil so zurückgebaut worden, dass sich eine Durchfahrt von Güterzügen auf circa alle drei Stunden begrenzt hat. Grund dieses enormen Güterwagenverkehrsrückganges ist die Verlagerung der Wagenumstellungen nach Nürnberg Rbf und München Nord Rbf.

Für erhebliche Kritik sorgte die Aussage des Chefs der DB Netz Augsburg, Axel Boss, den Güterverkehr zukünftig mit einer Geschwindigkeit von bis zu 80 km/h durch die zentral im Bahnhof gelegenen Gleise 5 und 7 zu führen. Kritiker dieser Maßnahme favorisieren weiterhin eine Verlegung des Güterverkehrs auf die Gleisharfe westlich der Personenbahnsteige, vor allem weil in naher Zukunft mit einem gesteigerten Güterverkehrsaufkommen von bis zu zwölf Güterzügen pro Stunde zu rechnen ist, wodurch der Aufenthaltskomfort am Bahnhof erheblich eingeschränkt wird und Lärmschutzmaßnahmen zum Schutz wartender Passagiere am Bahnsteig nicht geplant sind. Als problematisch wird diese Lösung auch deshalb gesehen, weil die anstehende Sanierung der Bahnsteige sowie die Erweiterung des Bahnhofs um den sechsten Bahnsteig F aus Fördergeldern für den regionalen Personennahverkehr unterstützt werden. Kritiker werfen der Bahn deshalb vor, das eine Erweiterung des Bahnhofs unnötig wäre, wenn die Gleise 5 und 7 weiterhin für den Personenverkehr nutzbar wären und somit eine Subventionierung des Güterverkehrs auf Kosten des regionalen Personennahverkehrs erfolgt.[36]

Panoramabild Augsburg Hauptbahnhof, von Norden aus betrachtet

ZukunftBearbeiten

DigitalisierungBearbeiten

Der Raum Augsburg soll im Zuge des „Starterpakets“ der Digitalen Schiene Deutschland, als Teil des TEN-Kernnetzkorridors Skandinavien–Mittelmeer, bis 2030 mit Digitalen Stellwerken und ETCS ausgerüstet werden.[37]

Bahnprojekt Ulm–AugsburgBearbeiten

Im Zuge des Bahnprojekts Ulm–Augsburg soll zwischen Augsburg Hauptbahnhof und Neu-Ulm eine zweigleisige Neu- und Ausbaustrecke entstehen. Im Oktober 2020 wurden dazu vier Varianten vorgelegt.

Siehe auchBearbeiten

LiteraturBearbeiten

  • Ernst Erhart: Eisenbahnknoten Augsburg – Drehscheibe des Eisenbahnverkehrs. GeraMond Verlag, München 2000, ISBN 3-932785-23-1.

WeblinksBearbeiten

Commons: Augsburg Hauptbahnhof – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. Wolfgang Klee: Bayerische Eisenbahngeschichte – Teil 1: 1835–1875, Bayern Report 1, Hermann Merker Verlag, Fürstenfeldbruck 1994
  2. Augsburger Stadtlexikon, Artikel „Hauptbahnhof“ und „Rüber“
  3. Augsburger Allgemeine: Augsburg wartet auf den Bahnhofsumbau – Abgerufen am 22. Dezember 2011
  4. Augsburger Allgemeine: Zwei Tunnel, ein neuer Bahnsteig und Rolltreppen – Abgerufen am 22. Dezember 2011
  5. a b Stefan Krog: Startschuss für Augsburger Bahnhofstunnel. In: Augsburger Allgemeine. 14. Juli 2015, S. 9 (online).
  6. Planfeststellungsbeschluss gemäß § 18 AEG für das Vorhaben „Neubau der Bahnsteige A bis E, Sanierung der südlichen Personenunterführung und Rückbau der Rampen des Posttunnels“, im Bahnhof Augsburg Hbf. (PDF) 19. August 2016, abgerufen am 8. April 2017.
  7. Bekommt der Hauptbahnhof einen neuen Bahnsteig? auf b4bschwaben.de, vom 11. Februar 2013
  8. Planfeststellungsbeschluss (PDF) Eisenbahn-Bundesamt. 7. Januar 2015. Abgerufen am 13. Januar 2019.
  9. Planfeststellungsbeschluss gemäß § 18 AEG für das Vorhaben "Projekt Regio-Schienen-Takt Augsburg: Neubau eines zusätzlichen Bahnsteigs (F) und einer Zugabstellanlage mit Spurplanänderungen und Zusammenhangsmaßnahmen im Hauptbahnhof Augsburg, Neubau eines Abstellgleises und eines ESTW-Modulgebäudes im Haltepunkt Inningen sowie Neubau einer Kabeltrasse zwischen dem Haltepunkt Augsburg Messe und dem Bahnhof Bobingen". (PDF) 7. Januar 2015, abgerufen am 8. April 2017.
  10. augsburger-allgemeine.de
  11. projekt-augsburg-city.de
  12. augsburger-allgemeine.de
  13. sueddeutsche.de
  14. So wird gebaut. Stadtwerke Augsburg Verkehrs GmbH. Abgerufen am 14. Januar 2019.
  15. augsburger-allgemeine.de
  16. Stefan Krog: Drängt Stuttgart 21 Nahverkehr aufs Abstellgleis? In: Augsburger Allgemeine. 16. Januar 2016, S. 31 (online).
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