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Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Gemeinde Langenneufnach
Langenneufnach
Deutschlandkarte, Position der Gemeinde Langenneufnach hervorgehoben
Koordinaten: 48° 15′ N, 10° 36′ O
Basisdaten
Bundesland: Bayern
Regierungsbezirk: Schwaben
Landkreis: Augsburg
Verwaltungs­gemeinschaft: Stauden
Höhe: 520 m ü. NHN
Fläche: 12,82 km2
Einwohner: 1759 (31. Dez. 2018)[1]
Bevölkerungsdichte: 137 Einwohner je km2
Postleitzahl: 86863
Vorwahl: 08239
Kfz-Kennzeichen: A, SMÜ, WER
Gemeindeschlüssel: 09 7 72 168
Adresse der
Gemeindeverwaltung:
Rathausstraße 58
86863 Langenneufnach
Website: www.langenneufnach.de
Bürgermeister: Josef Böck (FWV)
Lage der Gemeinde Langenneufnach im Landkreis Augsburg
AugsburgLandkreis Aichach-FriedbergLandkreis DachauLandkreis Dillingen an der DonauLandkreis Donau-RiesLandkreis FürstenfeldbruckLandkreis GünzburgLandkreis Landsberg am LechLandkreis OstallgäuLandkreis StarnbergLandkreis UnterallgäuLandkreis Neuburg-SchrobenhausenSchmellerforstAdelsriedAllmannshofenAltenmünsterAystettenBiberbach (Schwaben)BobingenBonstetten (Schwaben)DiedorfDinkelscherbenEhingen (Landkreis Augsburg)EllgauEmersackerFischachGablingenGersthofenGessertshausenGraben (Lechfeld)GroßaitingenHeretsriedHiltenfingenHorgauKleinaitingenKlosterlechfeldKönigsbrunnKühlenthalKutzenhausenLangenneufnachLangerringenLangweid am LechMeitingenMickhausenMittelneufnachNeusäßNordendorfOberottmarshausenScherstettenSchwabmünchenStadtbergenThierhauptenUntermeitingenUstersbachWalkertshofenWehringenWeldenWestendorf (Landkreis Augsburg)ZusmarshausenKarte
Über dieses Bild
Langenneufnach

Langenneufnach ist eine Gemeinde im schwäbischen Landkreis Augsburg und der Sitz der Verwaltungsgemeinschaft Stauden. Durch den Ort fließt die Neufnach.

Inhaltsverzeichnis

OrtsteileBearbeiten

  • Langenneufnach, Hauptort, Pfarrdorf und Gemarkung
    • Unterrothan, Dorf
    • Bucherhof, Einöde
  • Habertsweiler, Kirchdorf und Gemarkung

GeschichteBearbeiten

NamensherkunftBearbeiten

Der Ortsname wird auf die keltischen Wörter "Nif" bzw. "Nifen" zurückgeführt, die "dunkel", "neblig" oder "dunstig" bedeuten, und lässt auf eine Besiedelung bereits zur Keltenzeit schließen. Spätere Ortsbezeichnungen waren "Nifenaha", "Neifnach" und "Langenneiffnach".

Bis zur GemeindegründungBearbeiten

Die Freiherren von Ehem waren die Ortsherren und Inhaber der Vogtei. Seit dem Reichsdeputationshauptschluss von 1803 gehört der Ort zu Bayern. Im Zuge der Verwaltungsreformen in Bayern entstand mit dem Gemeindeedikt von 1818 die heutige Gemeinde.

EingemeindungenBearbeiten

Am 1. April 1971 wurde ein Teil der aufgelösten Gemeinde Habertsweiler eingegliedert.[2]

PolitikBearbeiten

GemeinderatBearbeiten

Sitzverteilung im 12-köpfigen Gemeinderat (Stand Kommunalwahlen in Bayern 2014)

BürgermeisterBearbeiten

Seit 1990 ist Josef Böck (FWV) Bürgermeister von Langenneufnach.

WappenBearbeiten

Die Wappenbeschreibung lautet: „Geteilt von Silber und Rot mit je einem golden beschlagenen Jägerhorn in verwechselten Farben unter einem sechsstrahligen oben blauen, unten silbernen Stern.“

BaudenkmälerBearbeiten

UnternehmenBearbeiten

In Langenneufnach ist der Stammsitz des Unternehmens Topstar. Das Unternehmen ist als Bürostuhl-Hersteller die Nr. 3 in Deutschland und in den Top 10 weltweit.[3]

PersönlichkeitenBearbeiten

VerkehrBearbeiten

Der Bahnhof Langenneufnach liegt an der Staudenbahn von Gessertshausen nach Markt Wald. Die Strecke wird derzeit nur von einzelnen Sonderzügen befahren.

LiteraturBearbeiten

  • Hoeynck: Regesten über das Pfarrdorf Langenneufnach. In: Zeitschrift des Historischen Vereins für Schwaben und Neuburg. Band 15 (1888), S. 150–151

WeblinksBearbeiten

  Commons: Langenneufnach – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. Bayerisches Landesamt für Statistik – Tabelle 12411-001: Fortschreibung des Bevölkerungsstandes: Bevölkerung: Gemeinden, Stichtage (letzten 6) vom 10. Juli 2019 (Einwohnerzahlen auf Grundlage des Zensus 2011) (Hilfe dazu).
  2. Wilhelm Volkert (Hrsg.): Handbuch der bayerischen Ämter, Gemeinden und Gerichte 1799–1980. C. H. Beck, München 1983, ISBN 3-406-09669-7, S. 569.
  3. Artikel der Augsburger Allgemeinen vom 12. April 2008, Wirtschaft, Seite 25