Bonn Hauptbahnhof

Personenfernbahnhof in Bonn

Bonn Hauptbahnhof ist der wichtigste Bahnhof in der Bundesstadt Bonn an der linken Rheinstrecke und östlicher Endpunkt der Voreifelbahn. Er gehört zur Bahnhofskategorie 2 und hat IC-, EC-, ICE und Nachtzug-Verbindungen. Unter dem Bahnhof der Deutschen Bahn hält die Stadtbahn Bonn.

Bonn Hauptbahnhof
Bonn Hauptbahnhof.jpg
Daten
Lage im Netz Trennungsbahnhof
Bahnsteiggleise 5
Abkürzung KB (Bonn Hbf)
KB G (Bonn Gbf)
IBNR 8000044
Preisklasse 2
Eröffnung 22. April 1885
Profil auf Bahnhof.de Bonn-Hbf-1020624
Architektonische Daten
Baustil Neorenaissance
Lage
Stadt/Gemeinde Bonn
Land Nordrhein-Westfalen
Staat Deutschland
Koordinaten 50° 43′ 55″ N, 7° 5′ 49″ OKoordinaten: 50° 43′ 55″ N, 7° 5′ 49″ O
Eisenbahnstrecken
Bahnhöfe in Nordrhein-Westfalen

Täglich verkehren im Hauptbahnhof Bonn etwa 60 Fern- und 200 Nahverkehrszüge. Rund 67.000 Reisende nutzen täglich den Bahnhof.[1] Das Empfangsgebäude von 1883–85 steht als Baudenkmal unter Denkmalschutz.[2]

GeschichteBearbeiten

 
Bonn Hbf um 1900

Der erste Bahnhof in Bonn, etwas weiter südlich als heute an der Poppelsdorfer Allee gelegen,[3] wurde im Jahre 1844 im Zuge des Baus der linken Rheinstrecke zwischen Bonn und Köln durch die Bonn-Cölner Eisenbahn eröffnet.[4] Über zehn Jahre später am 21. Januar 1856 wurde die Verlängerung der linken Rheinstrecke in Richtung Süden von Bonn bis zum Bahnhof Rolandseck in Betrieb genommen. Ab 1870 endete die Trajektbahn auf die rechte Rheinseite am Bahnhof Bonn. Mit der Eröffnung der Voreifelbahn nach Euskirchen im Juni 1880 wurde der Bahnhof endgültig zum Knotenpunkt. Am 1. März 1883 wurde der Grundstein für ein neues Empfangsgebäude gelegt, das nach einem Entwurf des Baumeisters Carl Schellen entstand und im April 1885 eingeweiht wurde; mit der Ausführung und der Durcharbeit der dekorativen Formen war der bauleitende Architekt Traugott Unger betraut.[5]

„Man war in Bonn stolz auf das stattliche Gebäude. In der Tat hatten die Architekten ein gelungenes Bauwerk erstellt. (…) Insgesamt ist der Bahnhof ein geschlossenes Bauwerk in wohlklingenden Rhythmen.“

Olga Sonntag (1982)[6]

In den 1930er-Jahren wurde das Bahnhofsgebäude umgebaut – unter anderem 1939 das Obergeschoss zu Wohn- und Lagerzwecken ausgebaut[7] – und dabei im Eingangsportal des Mitteltraktes die ursprünglichen rundbogigen Türen und die Glasmalerei unter dem Triumphbogen entfernt.[6]

Nach dem Zweiten Weltkrieg verzeichnete der Bahnhof ab 1949, als Bonn Bundeshauptstadt wurde, einen signifikanten Bedeutungszuwachs. Viele Politiker, Bundesbedienstete und Verwaltungsangestellte reisten mit der Bahn an, und die amtierenden Bundeskanzler und Bundespräsidenten (beispielsweise Adenauer, Brandt, Heuss und Lübke)[8] nutzten für zahlreiche Reisen ab dem Bonner Hbf den Regierungszug, für welchen 1949 ein eigener Regierungsbahnsteig auf der stadtabgewandten Seite des Bahnhofs errichtet wurde. Dieser befand sich am südöstlichen Ende der Quantiusstraße im Bereich der heutigen „Radstation“ und war mit einer Zufahrt versehen, so dass besonders wichtige bzw. schutzbedürftige Personen mit dem Pkw direkt auf den Bahnsteig gefahren werden konnten.[9]

Über viele Jahre hinweg wurden im Bonner Hbf auch Staatsgäste empfangen. Als erstes ausländisches Staatsoberhaupt reiste am 8. November 1954 in einem Sonderzug der äthiopische Kaiser Haile Selassie zu einem Staatsbesuch der noch jungen Bundesrepublik nach Bonn; er wurde dort am geschmückten Gleis 1 von Bundespräsident Heuss empfangen.[10][11] Im Laufe der Jahrzehnte verlagerten sich die Reisen der Regierungsmitglieder und Staatsgäste zunehmend von der Schiene auf Straße und Flugzeug, so dass der Regierungsbahnsteig immer seltener benutzt und schließlich beim Bahnhofsumbau von 1991/92[12][13] abgerissen wurde.

Nachdem Bonn 1969 durch Eingemeindungen deutlich gewachsen war und nun auch die Bahnhöfe Bad Godesberg, Beuel, Duisdorf, Oberkassel und Mehlem auf Bonner Gebiet lagen, wurde der Bahnhof im Sommer 1971 in Bonn Hauptbahnhof umbenannt.[14]

 
1991–92 diente in Bonn Hbf ein provisorisches Gleis namens 9 Süd als Zwischenlösung zur Überholung von Zügen, hier wartet E 3520 (Koblenz – Wuppertal) auf IC 618 (Stuttgart – Münster)
 
Die Haupthalle des Empfangs­gebäudes von der Straßenseite
 
Bahnhofshalle Bonn Hbf; Blick auf den Service Point (2009)

Am 2. Juni 1991 wurde auf der Linken Rheinstrecke ein neues und wesentlich dichteres Fahrplankonzept eingeführt. Es beruhte auf Überholungen zwischen Nah- und Fernverkehrszügen in allen Knotenbahnhöfen. Da in Bonn Hbf zu diesem Zeitpunkt für Fahrten nach Norden regulär nur Gleis 1 verfügbar war, wurde provisorisch ein abseits gelegenes Gleis 9 Süd mit Holzbahnsteig errichtet, an welchem die Nahverkehrs- und Eilzüge in Richtung Köln hielten, während IC und IR auf Gleis 1 verkehrten.[15] Auf Bahnsteig 1 waren zahlreiche gelbe Pfeile aufgeklebt, die den Reisenden den unglaubwürdig weit wirkenden Fußweg nach Gleis 9 Süd wiesen. Dieses Gleis lag auf der Trasse des ehemaligen Trajektgleises nach Oberkassel und verfügte über einen aus Holz zusammengezimmerten Behelfsbahnsteig samt Zugzielanzeiger,[16] der auch von der Kaiserstraße aus am Bahnübergang Königstraße einen offiziellen Zugang hatte. Am 26. Oktober 1992 waren die Erweiterungen der Bonner Gleisanlagen soweit abgeschlossen, dass von da an die Nahverkehrszüge nach Norden von Gleis 2 verkehrten und Gleis 9 Süd samt Weichen und Behelfsbahnsteig anschließend wieder abgebaut wurde.[17] In Richtung Süden verkehrten ab dann die Fernzüge von Gleis 3 (vormals 2) und die ihre Überholung abwartenden Nahverkehrszüge von Gleis 4.

Nordwestlich des Personenbahnhofs bestand als Bahnhofsteil ein heute stillgelegter Güterbahnhof mit kleinem Rangierbahnhof, der zum 12. Dezember 2001 teilweise durch das Eisenbahn-Bundesamt entwidmet[18] und bis heute teilweise zurückgebaut wurde. Die verbliebenen Gleise werden für Überholungen von Güterzügen und als Abstellanlage für wendende Reisezüge und abgestellte Gruppen von Güterwagen genutzt.

Während der Planungsphase der Schnellfahrstrecke Köln–Rhein/Main wurde in den 1980er und frühen 1990er Jahren eine Führung der Neubaustrecke über den Bonner Hauptbahnhof diskutiert. Vorgesehen war dazu eine Untertunnelung der Stadt. Dieser Tunnel sollte in der nördlichen Peripherie beginnen und in 35 m Tiefe unter dem Straßenniveau Zügen den Halt ermöglichen. Nach Unterquerung von Bundesviertel und Rhein sollte die Trasse das Siebengebirge erreichen und von dort auf der von der damaligen Deutschen Bundesbahn favorisierten Variante 0 über Limburg an der Lahn nach Frankfurt (Main) Hauptbahnhof folgen. Die Mehrkosten dieser Variante wurden auf etwa eine halbe Milliarde Euro geschätzt.[19] Darüber hinaus wurde auch eine Führung über den Bahnhof Bonn-Beuel diskutiert. Dabei sollte die Strecke im Logebachtal bei Aegidienberg, nahe der Bundesautobahn 3, in einem 14 Kilometer langen Tunnel gebaut worden.[19] Heute ist Bonn indirekt über den, ab Bonn Hbf per Stadtbahn (Linie 66) erreichbaren, Bahnhof Siegburg/Bonn an die Schnellfahrstrecke angebunden. Trotz dieser an Bonn vorbeiführenden ICE-Strecke mit dem Bahnhof Siegburg/Bonn ist Bonn Hauptbahnhof nach wie vor ein wichtiger Fernverkehrshalt.

Im Dezember 2012 wurde auf dem Hausbahnsteig (Gleis 1) in einer abgestellten Tasche ein Sprengsatz gefunden. Der Bahnhof wurde daraufhin gesperrt und der gefährliche Gegenstand entschärft.[20]

Im Zuge des Ausbaus und der Aufwertung der Voreifelbahn wurden im zweiten Halbjahr des Jahres 2013 im ehemaligen Bonner Güterbahnhof zwei neue Gleise und sechs neue Weichen verlegt, um die Züge der Voreifelbahn mit den Zügen der linken Rheinstrecke zu entflechten.[21] Nach Vorarbeiten ab Mitte November 2015 wurde das Bahnhofsdach von November 2016 bis November 2020 saniert und dabei auch ein neues Entwässerungssystem installiert und die Oberleitungen sowie die Lautsprecher und Beleuchtungsanlagen erneuert.[22][23][24][25][26][27][28] Die ursprünglich veranschlagten Kosten von 8,7 Millionen Euro[22] erhöhten sich aufgrund eines deutlich schlechteren Zustands des Daches und der Stützen als angenommen auf 33 Millionen Euro.[28]

Am 28. November 2015 fuhr ein Thalys-Sonderzug mit rund 100 Mitarbeitern des in der Bundesstadt Bonn angesiedelten Sekretariats der Klimarahmenkonvention der Vereinten Nationen von Bonn Hauptbahnhof zur UN-Klimakonferenz in Paris.[29]

Ab November 2016 war Gleis 1 aufgrund der Sanierung des Hallendaches gesperrt.[30] Alle normalerweise von Gleis 1 abfahrenden Züge verkehrten seitdem vom Gleis 2. Vor allem in der Hauptverkehrszeit kam es dadurch zu sehr vollen Bahnsteigen, da sich Fahrgäste in Fahrtrichtung Norden und Süden einen Bahnsteig teilen mussten.[31] Die Bahn versuchte das Problem dadurch zu entschärfen, dass die Nahverkehrszüge an den Gleisen 2 und 3 jeweils bis zum Bahnsteigende fahren, wodurch sie versetzt zueinander standen und die Fahrgastströme entzerrt wurden. Seit Ende Juli 2017 befanden sich zusätzlich Stahlgerüste für die Oberleitungen auf dem Bahnsteig der Gleise 2 und 3, wodurch dieser zusätzlich verengt wurde.[32] Gleis 1 konnte erst ab Juni 2019 wieder für Nahverkehrszüge genutzt werden. Fernzüge hielten wegen ihrer Länge weiterhin auf Gleis 2. Seit Fahrplanwechsel 2020/2021 verkehren sämtliche, Richtung Norden durchfahrende Züge, wieder planmäßig von Gleis 1.[33] Am 26. Januar 2020 musste der Bahnhof infolge einer Bombendrohung evakuiert werden.[34]

In folge des Unwetters vom 15. Juli 2021 war der Bahnverkehr für mehrere Tage eingestellt. Im Stellwerk ist Wasser eingedrungen.[35] Die S23 ist immer noch eingestellt.[36]

RheinuferbahnhofBearbeiten

Direkt neben dem Hauptbahnhof befand sich bis 1985 der Rheinuferbahnhof der Köln-Bonner Eisenbahnen. Im Zuge des Stadtbahnbaus wurde Anfang der 1970er Jahre die vorhandene Bebauung vor dem Bahnhof abgerissen und neu gestaltet. Die Sanierung des Bahnhofsvorplatzes wurde in der Bonner Öffentlichkeit sehr bald Gegenstand heftiger Kontroversen und es gab mehrfach Initiativen zu einer Neugestaltung.

BedienungBearbeiten

 
Gleise 1 und 2 unter der Halle
 
Bahnsteighalle mit neuen LED-Zugzielanzeigern
 
Intercity der DB im Bonner Hauptbahnhof

Der Bonner Hauptbahnhof ist der wichtigste Bahnhof Bonns. Er besitzt fünf Bahnsteiggleise; die Bahnsteige haben eine Höhe von 76 Zentimetern. Ihre Länge beträgt an den Gleisen 1 bis 3 über 400 Meter. Die zwei Bahnsteige an den Gleisen 4 (Mittelbahnsteig) und 5 (Seitenbahnsteig) haben eine Länge von 220 Metern beziehungsweise 255 Meter, daher wird an diesen Gleisen kein Fernverkehr abgewickelt.

Im Normalfall halten an Gleis 1 alle Nah- und Fernverkehrszüge in Richtung Köln. Von Norden kommend enden an Gleis 2 ICE-Züge, manche Umläufe der Mittelrheinbahn aus Köln sowie die HVZ-Verstärker der RB 48. Aus Süden kommend endet an Gleis 2 die Rhein-Ahr-Bahn. Von Gleis 3 fahren alle Nah- und Fernverkehrszüge in Richtung Koblenz ab, mit Ausnahme der Rhein-Ahr-Bahn, die von Gleis 4 aus über Remagen nach Ahrbrück fährt. An Gleis 5 starten und enden alle Nahverkehrszüge der Voreifelbahn.

FernverkehrBearbeiten

Täglich halten rund 60 Fernzüge in Bonn Hauptbahnhof. Der Bahnhof wird von den folgenden Linien des Schienenpersonenfernverkehrs bedient:

Linie Linienverlauf
ICE 10 Berlin Gesundbrunnen Berlin – (Wolfsburg –) Hannover – Bielefeld – Hamm – Hagen – Wuppertal – Köln (– Bonn – Koblenz)
ICE 31 Hamburg – Dortmund – Hagen – Wuppertal – Solingen – Köln – Bonn – Koblenz – Mainz – Frankfurt Flughafen Frankfurt (ab dem 15. Dezember 2019 – Hanau – Aschaffenburg – Würzburg – Nürnberg – Regensburg – Passau) / Ingolstadt – München
ICE 91 Dortmund – Bochum – Essen – Duisburg – Düsseldorf – Köln – Bonn – Koblenz – Mainz – Frankfurt Flughafen – Frankfurt – Hanau – Würzburg – Nürnberg – Regensburg – Plattling – Passau – Wels – Linz – St. Pölten Wien Meidling Wien (– Wien Flughafen)
IC/EC 30 Hamburg-Altona – (einzelne Züge Westerland –) Hamburg – Bremen – Münster – Dortmund – Essen – Duisburg – Düsseldorf – Köln – Bonn – Koblenz – Mainz – Mannheim – Heidelberg – Stuttgart (EC-Züge Mannheim – Karlsruhe – Freiburg – Basel – Schweiz)
IC/EC 31 (Fehmarn-Burg oder Kiel –) Hamburg – Bremen – Münster – Dortmund – Hagen – Wuppertal – Solingen – Köln – Bonn – Koblenz – Mainz – Frankfurt – Hanau – Würzburg – Nürnberg – Passau
IC/EC 32 (Seebad Heringsdorf / Ostseebad Binz –/ Fr/So: Berlin – Hannover – Bielefeld – Hamm –) / (Münster – Recklinghausen –) Dortmund – Essen – Duisburg – Düsseldorf – Köln – Bonn – Remagen – Koblenz – Mainz – Mannheim – Heidelberg – Stuttgart (ein Zugpaar Ulm – Augsburg – München – Salzburg – Klagenfurt, ein Zugpaar Ulm – Lindau – Innsbruck, ein Zug Plochingen – Reutlingen – Tübingen)
IC 35 (Norddeich Mole –) Emden – Rheine – Münster – Recklinghausen – Oberhausen – Duisburg – Düsseldorf – Köln – Bonn – Remagen – Koblenz (– Mainz – Mannheim – Stuttgart / Karlsruhe – Offenburg – Singen – Konstanz)
IC 37 Düsseldorf – Köln – Bonn – Koblenz – CochemBullay(DB)WittlichTrierWasserbilligLuxemburg
IC 55 ((Leipzig – Halle –) Magdeburg – Braunschweig –) Hannover – Bielefeld – Hamm – Dortmund – Essen – Duisburg – Düsseldorf – Köln – Bonn – Remagen – Koblenz – Mainz – Mannheim – Heidelberg – Stuttgart (– Ulm – Oberstdorf)

Seit Dezember 2016 verkehren die Nachtzüge als ÖBB Nightjet in Richtung Österreich. Die aus Österreich kommenden Züge halten morgens nur sonntags in Bonn. Ein Ausstieg ist montags bis samstags stattdessen in Koblenz Hauptbahnhof oder Köln Hauptbahnhof möglich.

Zugnummer Zuglauf
NJ 40421 ÖBB Nightjet
Düsseldorf – Köln – Bonn – Koblenz – Mainz – Frankfurt Flughafen Frankfurt Süd Nürnberg – Regensburg – Passau – Wels – Linz – Amstetten – St. Pölten – Wien Meidling – Wien (Autoreisezuganlage)
NJ 421 ÖBB Nightjet
Düsseldorf – Köln – Bonn – Koblenz – Mainz – Frankfurt Flughafen Frankfurt Süd Nürnberg – Augsburg – München – Kufstein – Wörgl – Jenbach – Innsbruck

NJ 421 und NJ 40421 werden, ebenso wie NJ 491 und NJ 40491, die von Hamburg-Altona kommen, in Nürnberg geflügelt und neu vereinigt: NJ 421 verkehrt gemeinsam mit NJ 40491 nach Innsbruck,[37] während NJ 40421 mit NJ 491 nach Wien weiterfährt.[38] So werden mit zwei Zügen vier umstiegsfreie Verbindungen ermöglicht.

Der Hamburg-Köln-Express hielt zwischen Dezember 2015 und August 2016.

Regional- und S-Bahn-VerkehrBearbeiten

 
RE 5 (RRX) Richtung Koblenz in Bonn Hbf

Im Schienenpersonennahverkehr wird Bonn Hauptbahnhof von einer Regional-Express-Linie, mehreren Regionalbahn-Linien und einer S-Bahn-Linie bedient:

Linie Zuglauf Takt
RE 5 (RRX) Rhein-Express:
Wesel – Friedrichsfeld (Niederrhein) (zweistdl.) – Voerde (Niederrhein) – Dinslaken – Oberhausen-Holten (zweistdl.) – Oberhausen-Sterkrade – Oberhausen Hbf – Duisburg Hbf – Düsseldorf Flughafen – Düsseldorf Hbf – Düsseldorf-Benrath – Leverkusen Mitte – Köln-Mülheim – Köln Messe/Deutz – Köln Hbf – Köln Süd – Brühl – Bonn Hbf – Bonn UN Campus – Bonn-Bad Godesberg – Remagen – Sinzig (Rhein) – Bad Breisig – Andernach – Koblenz Stadtmitte – Koblenz Hbf
Stand: Fahrplanwechsel Juni 2019
60 min
RB 26 MittelrheinBahn:
Köln-Dellbrück / Köln/Bonn Flughafen – (Köln-Holweide → Köln-Mülheim → Köln Messe/Deutz →) Köln Hbf – Köln West – Köln Süd – Hürth-Kalscheuren – Brühl – Sechtem – Roisdorf – Bonn Hbf – Bonn UN Campus – Bonn-Bad Godesberg – Bonn-Mehlem – Rolandseck – Oberwinter – Remagen – Sinzig (Rhein) – Bad Breisig – Brohl – Namedy – Andernach – Weißenthurm – Urmitz – Koblenz-Lützel – Koblenz Stadtmitte – Koblenz Hbf – Rhens – Spay – Boppard Hbf – Boppard-Bad Salzig – Boppard-Hirzenach – Sankt Goar – Oberwesel – Bacharach – Niederheimbach – Trechtingshausen – Bingen (Rhein) Hbf – Bingen (Rhein) Stadt – Bingen-Gaulsheim – Gau Algesheim – Ingelheim – Heidesheim (Rheinhessen) – Uhlerborn – Budenheim – Mainz-Mombach – Mainz Hbf
Stand: Dezember 2020, baustellenbedingt b.a.w. bis Köln-Dellbrück, einzelne Züge nachts bis Köln/Bonn Flughafen
60 min
RB 30 Rhein-Ahr-Bahn:
Bonn Hbf – Bonn UN Campus – Bonn-Bad Godesberg – Bonn-Mehlem – Oberwinter – Remagen – Bad Bodendorf – Heimersheim – Bad Neuenahr – Ahrweiler – Ahrweiler Markt – Walporzheim – Dernau – Rech – Mayschoß – Altenahr – Kreuzberg (Ahr) – Ahrbrück
Stand: Fahrplanwechsel Dezember 2020
60 min
RB 48 Rhein-Wupper-Bahn:
Wuppertal-Oberbarmen – Wuppertal-Barmen – Wuppertal Hbf – Wuppertal-Vohwinkel – Haan-Gruiten – Haan – Solingen Hbf – Leichlingen – Opladen – Leverkusen-Schlebusch – Köln-Mülheim – Köln Messe/Deutz – Köln Hbf – Köln West – Köln Süd – Hürth-Kalscheuren – Brühl – Sechtem – Roisdorf – Bonn Hbf – Bonn UN Campus – Bonn-Bad Godesberg – Bonn-Mehlem
Stand: Fahrplanwechsel Dezember 2019
30 min (Wu-Oberbarmen – Köln Hbf)
30 (HVZ) / 60 min (Köln Hbf – Bonn Hbf)
60 min (Bonn Hbf – Bonn-Mehlem)
S 23 Bonn Hbf   – Bonn-Endenich Nord – Bonn Helmholtzstraße – Bonn-Duisdorf – Alfter-Impekoven – Alfter-Witterschlick – (Meckenheim Kottenforst –)* Meckenheim Industriepark – Meckenheim (Bz Köln) – Rheinbach Römerkanal – Rheinbach – Swisttal-Odendorf – Euskirchen-Kuchenheim – Euskirchen
ab Euskirchen stündliche Durchbindung der Züge als RB 23 bis Bad Münstereifel; * Züge halten in Kottenforst nur stündlich und nur am Wochenende sowie an Feiertagen
Stand: Fahrplanwechsel Dezember 2020
15/30 min (Bonn – Rheinbach)
30 min (Rheinbach – Euskirchen)

PlanungenBearbeiten

Das veraltete Hallendach des Bonner Hauptbahnhofes sollte zwischen 2016 und 2019 komplett saniert werden. Das Hallendach wurde zu einer Firma ins Ruhrgebiet geschickt, dort restauriert und modernisiert. Die Bauarbeiten sollten 3 Jahre dauern, Beginn war der Herbst 2016, jedoch dauerten die Bauarbeiten am Hallendach bis Oktober 2020 an. Am Bahnsteig Gleis 1, welcher ab 2016 für die Dacharbeiten gesperrt wurde, wird bis heute gearbeitet. Bis 2021 soll der Bodenbelag komplett erneuert werden. Im Jahre 2019 wurde ein Teil des Bahnsteigs wieder eröffnet, mit neuem Belag und neuer Beleuchtung. Fernverkehrszüge können jedoch Gleis 1 weiterhin nicht anfahren, da der eröffnete Bahnsteigabschnitt nicht lang genug ist. Regionalzüge in Richtung Köln fahren Gleis 1 aber wieder regulär an. Zu einem Bürokomplex, welcher in unmittelbarer Nähe zum Gleis 1 steht, soll eine Brücke entstehen, welche das Gleis 1 und den Bürokomplex verbinden soll. Die Brücke wurde Anfang Dezember fertig gestellt. Die Brücke ist jedoch nicht nutzbar, da sie im Abschnitt liegt, welcher aufgrund von Bauarbeiten noch nicht eröffnet wurde. Im Frühjahr 2021 soll auch dieser Abschnitt sowie die Brücke eröffnet werden.

Es war geplant, dass Züge vom Bonner Hauptbahnhof direkt bis zum Bahnhof Köln/Bonn Flughafen fahren durch die Konstruktion einer neuen Rheinbrücke zwischen Niederkassel und Wesseling/Köln-Godorf. Somit gäbe es eine weitere Verbindung der linken und der rechten Rheinstrecke, sodass der Bahnhof Bonn-Beuel nicht der einzige Einstiegsort innerhalb Bonns wäre, um den Flughafen zu erreichen. Bundesverkehrsminister Alexander Dobrindt beschloss bei seinem neuen Bundesverkehrswegeplan 2030, dass die Erbauung der Rheinbrücke nicht vorrangig ist. Aus diesem Grund werden die erforderlichen finanziellen Mittel bis 2030 für dieses Projekt nicht zur Verfügung gestellt.[39]

Des Weiteren soll der Bonner Hauptbahnhof ab spätestens 2030 von mindestens einer weiteren S-Bahn Linie angefahren werden. Sie soll Köln und Bonn verbinden und den wachsenden Pendlerstrom auffangen. Dafür müssen jedoch neue S-Bahn Gleise errichtet werden, da die bisherigen Gleise bereits überlastet sind. Die S-Bahn soll dann im 20-Minuten-Takt verkehren.

Stadtbahn – Bonn Hauptbahnhof (tief)Bearbeiten

Bonn Hauptbahnhof (tief)
Bahnsteiganlagen der Stadtbahn
Daten
Bauform Tunnelbahnhof
Bahnsteiggleise 4
Eröffnung 1979
Lage
Stadt/Gemeinde Bonn
Land Nordrhein-Westfalen
Staat Deutschland
Koordinaten 50° 43′ 55″ N, 7° 5′ 49″ O
Eisenbahnstrecken
Bahnhöfe in Nordrhein-Westfalen

Unterhalb des Bahnhofsgebäudes befindet sich ein U-Bahnhof der Bonner Stadtbahn. Die viergleisige Station wurde im April 1979 eröffnet – vier Jahre nach dem angeschlossenen Tunnel Richtung Bad Godesberg. Der U-Bahnhof ist als unterirdischer Kreuzungspunkt einer Nord-Süd-Achse mit einer Ost-West-Achse konzipiert und wird täglich von etwa 50.000 Fahrgästen frequentiert. Nach Norden sind zwei Zulaufstrecken (nach Bonn West und zum Stadthaus) vorhanden, nach Süden existieren Anschlüsse für drei Strecken (Richtung Universität/Markt, nach Dottendorf sowie für die früher unterirdisch geplante Westbahn). Züge in Nord-Süd-Richtung sollten hier Züge in Ost-West-Richtung höhenfrei am selben Bahnsteig kreuzen können. Da von den drei südlichen Anschlüssen nur einer realisiert ist, wirkt die Anlage etwas überdimensioniert. Der Tunnelstutzen Richtung Dottendorf wird als Wendeanlage genutzt, der für die Westbahn zum Abstellen des letzten in Bonn verbliebenen Achtachsers. Die vier Gleise liegen an zwei Mittelbahnsteigen, wobei ursprünglich die Ost-West-Linien (Achse B) an den inneren und die Nord-Süd-Linien (Achse A) an den äußeren Gleisen halten sollten.

Der U-Bahnhof ist nach damaligen Maßstäben futuristisch gestaltet, wobei die Farben silbergrau (Decken und Außenwände) und blau (Boden und Innenwände) dominieren. An den Außenwänden befindet sich die sogenannte Kunstschiene Bonn, die vom Maler Heinz-Joachim Szymczak initiiert sowie durchgeführt und im März 1999 eröffnet wurde.[40][41] Sie umfasst die Logos von Metros aus aller Welt, an den Innenwänden in den 1990er-Jahren angebrachte Symbole der Weltreligionen und Kinderbilder verschiedener Gottheiten. Zudem ist der U-Bahnhof als Schutzbunker für ABC-Notfälle vorgesehen. Er besitzt eine eigene Wasser- und Stromversorgung sowie sanitäre Einrichtungen (Toiletten und Duschen). Jedoch werden nur minimale Instandhaltungsarbeiten durchgeführt, weshalb diese Zivilschutzeinrichtung derzeit nicht nutzbar ist.

Ursprünglich befanden sich nur an den Außengleisen Hochbahnsteige. Da an den Innengleisen auch eine Straßenbahnlinie endete, gab es dort Flachbahnsteige, die für eine spätere Anhebung vorbereitet waren. Nach der Einstellung der Straßenbahnlinie 64 wurden die Innenbahnsteige 1997 an einem Wochenende angehoben. Dabei blieb ein Drittel des Bahnsteigs auf der ursprünglichen Höhe, um dort bei Störungen auch weiterhin Straßenbahnwagen verkehren lassen zu können. Dies war möglich, da die Haltestelle über 100 Meter lang ist, die eingesetzten B-Wagen-Doppeltraktionen jedoch nur knapp 60 Meter.

Zwischen der Einweihung des Stadtbahntunnels 1975 und der Fertigstellung der Stadtbahnstation 1979 endeten die Stadtbahnen an einer eingleisigen provisorischen Haltestelle Am Hauptbahnhof, die sich im Gleisvorfeld des heutigen Hauptbahnhofs unter dem ZOB befand. Nach der Aufnahme des Stadtbahn-Vorlaufbetriebes nach Köln (Linie 16) war diese Anlage Grund vieler Verspätungen im Netz. Die zum U-Bahnhof gehörende zweigleisige Wendeanlage, die südlich unter dem ZOB gelegen ist, stellt den tiefsten Punkt der Bonner U-Bahn dar.

Linien
Bonn West   16
Rheinuferbahn
Universität/Markt
Bonn West   18
Vorgebirgsbahn
Ende
Bonn West   63 Universität/Markt
Stadthaus   66 Universität/Markt
Stadthaus   67
Zwei Fahrten
Universität/Markt
Bonn West   68 Universität/Markt
Linie Linienverlauf Takt
16 Niehl – Amsterdamer Straße/Gürtel – Reichenspergerplatz – Ebertplatz – Breslauer Platz/Hbf   – Dom/Hbf   – Appelhofplatz (Breite Straße) – Neumarkt – Barbarossaplatz – Chlodwigplatz – Ubierring – Marienburg – Rodenkirchen – Sürth – Godorf – Wesseling Nord – Wesseling – Wesseling Süd – Urfeld – Widdig – Uedorf – Hersel – Tannenbusch Mitte – Tannenbusch Süd – Propsthof Nord – Bonn West – Bonn Hbf   – Universität/Markt – Juridicum – Bundesrechnungshof/Auswärtiges Amt – Museum Koenig – Heussallee/Museumsmeile – Ollenhauerstraße – Olof-Palme-Allee – Max-Löbner-Straße/Friesdorf – Hochkreuz/Deutsches Museum Bonn – Wurzerstraße – Plittersdorfer Straße – Bonn-Bad Godesberg Bf – Bad Godesberg Stadthalle 10 min
18 Thielenbruch – Dellbrück – Holweide – Buchheim – Bf Mülheim   – Mülheim Wiener Platz – Zoo/Flora – Reichenspergerplatz – Ebertplatz – Breslauer Platz/Hbf   – Dom /Hbf   – Appelhofplatz (Breite Straße) – Neumarkt – Barbarossaplatz – Eifelwall – Klettenberg – Efferen – Hürth-Hermülheim – Fischenich – Brühl-Vochem – Brühl Mitte – Badorf – Schwadorf – Walberberg – Merten – Waldorf – Dersdorf – Bornheim – Roisdorf West – Alfter – Dransdorf – Bonn West – Bonn Hbf   10 min (Thielenbruch – Buchheim)
5 min (Buchheim – Klettenberg)
10 min (Klettenberg – Schwadorf)
20 min (Schwadorf – Bonn Hbf)
61 Auerberg – Stadthaus – Bonn Hbf   – Dottendorf 10 min
62 Dottendorf – Bonn Hbf   – Stadthaus – Bonn-Beuel Bf. – Limperich – Ramersdorf – Bonn-Oberkassel 10 min
63 Tannenbusch Mitte – Tannenbusch Süd – Propsthof Nord – Bonn West – Bonn Hbf   – Universität/Markt – Juridicum – Bundesrechnungshof/Auswärtiges Amt – Museum Koenig – Heussallee/Museumsmeile – Ollenhauerstraße – Olof-Palme-Allee – Max-Löbner-Straße/Friesdorf – Hochkreuz/Deutsches Museum Bonn – Wurzerstraße – Plittersdorfer Straße – Bad Godesberg Bf – Bad Godesberg Stadthalle 10 min
66 Siegburg/Bonn Bf   – Sankt Augustin-Mülldorf – Sankt Augustin Zentrum/Hochschule Bonn-Rhein-Sieg – Sankt Augustin Kloster – Sankt Augustin Ort – Hangelar Ost – Hangelar Mitte – Hangelar West – Vilich-Müldorf – Vilich – Adelheidisstraße – Konrad-Adenauer-Platz – Bertha-von-Suttner-Platz/Beethovenhaus – Stadthaus – Bonn Hbf   – Universität/Markt – Juridicum – Bundesrechnungshof/Auswärtiges Amt – Museum Koenig – Heussallee/Museumsmeile – Ollenhauerstraße – Olof-Palme-Allee – Robert-Schuman-Platz – Rheinaue – Ramersdorf – Oberkassel Nord – Oberkassel Mitte – Oberkassel Süd/Römlinghoven – Oberdollendorf Nord – Oberdollendorf – Longenburg/CJD Königswinter – Königswinter Clemens-August-Straße – Königswinter Fähre – Königswinter Denkmal – Rhöndorf – Bad Honnef Am Spitzenbach – Bad Honnef 10 min (Siegburg – Ramersdorf)
10/20 min (Ramersdorf – Königswinter)
20 min (Königswinter – Bad Honnef)
67 Siegburg/Bonn Bf   – Sankt Augustin-Mülldorf – Sankt Augustin Zentrum/Hochschule Bonn-Rhein-Sieg – Sankt Augustin Kloster – Sankt Augustin Ort – Hangelar Ost – Hangelar Mitte – Hangelar West – Vilich-Müldorf – Vilich – Adelheidisstraße – Konrad-Adenauer-Platz – Bertha-von-Suttner-Platz/Beethovenhaus – Stadthaus – Bonn Hbf   – Universität/Markt – Juridicum – Bundesrechnungshof/Auswärtiges Amt – Museum Koenig – Heussallee/Museumsmeile – Ollenhauerstraße – Olof-Palme-Allee – Max-Löbner-Straße/Friesdorf – Hochkreuz/Deutsches Museum Bonn – Wurzerstraße – Plittersdorfer Straße – Bad Godesberg Bf – Bad Godesberg Stadthalle morgens (nur werktags an Schultagen) zwei Fahrten
68 Bornheim – Roisdorf West – Alfter – Dransdorf – Bonn West – Bonn Hbf   – Universität/Markt – Juridicum – Bundesrechnungshof/Auswärtiges Amt – Museum Koenig – Heussallee/Museumsmeile – Ollenhauerstraße – Olof-Palme-Allee – Robert-Schuman-Platz – Rheinaue – Ramersdorf einzelne Fahrten Mo–Fr an Werktagen

BundespolizeirevierBearbeiten

Am Nordende des Bahnhofsgebäudes an Gleis 1 befindet sich in einem Anbau ein die bahnpolizeilichen Aufgaben wahrnehmendes Bundespolizeirevier. Die Beamten sind auch im Bundespolizeirevier in Siegburg präsent. Aufgrund der Renovierungsbedürftigkeit und unzureichenden Ausstattung der Wache gibt es bereits seit 2008 Gespräche zwischen Bundespolizei und der DB Station&Service als Eigentümerin über ihre Instandsetzung und Modernisierung. Nachdem diese zunächst Anfang 2009 begonnen werden sollte, bestanden seit 2012 Pläne für einen Ersatz durch ein neu zu errichtendes „Haus der Sicherheit“, welches das Bundespolizeirevier und die von der Stadt Bonn und der Landespolizei getragene Einrichtung aufnehmen sollte. Diese befand sich unter dem Namen Gemeinsame Anlaufstelle Bonn-Innenstadt (GABI) bis Anfang 2017 im Tiefgeschoss der Südüberbauung des Bahnhofsvorplatzes und ist derzeit in der nahegelegenen Cassius-Bastei beheimatet. Die Realisierung des Projekts „Haus der Sicherheit“ wurde 2013 grundsätzlich vereinbart, aber nach einer mehrjährigen Verzögerung im Mai 2017 aus finanziellen Gründen – es wäre ein Baukostenzuschuss seitens der Stadt notwendig geworden – aufgegeben.[42][43][44][45][46][47][48]

TriviaBearbeiten

In den 1970er-Jahren brachten die Modelleisenbahn-Zubehör-Firmen Faller und Kibri Modelle des Bahnhofs für die Spur H0 auf den Markt, Faller auch für Spur N. Sie gelten inzwischen als Klassiker und sind heute immer noch erhältlich.[49][50][51]

LiteraturBearbeiten

  • Olga Sonntag: Verliert der Bonner Bahnhof zu seinem 100. Geburtstag sein Gesicht? Ein stadtgeschichtlicher und kunsthistorischer Beitrag zur gegenwärtigen Planungsdiskussion um den Bonner Bahnhofsbereich. In: Bonner Heimat- und Geschichtsverein, Stadtarchiv Bonn (Hrsg.): Bonner Geschichtsblätter: Jahrbuch des Bonner Heimat- und Geschichtsvereins e.V., ISSN 0068-0052, Band 34, Bonn 1982, S. 173–224.
  • Reinhard Schmoeckel, Klaus Kemp: Hundertfünfzig Jahre Eisenbahn in Bonn. Stadtarchiv, Bonn 1994.
  • Andreas Denk, Ingeborg Flagge: Architekturführer Bonn. Dietrich Reimer Verlag, Berlin 1997, ISBN 3-496-01150-5, S. 16.

WeblinksBearbeiten

Commons: Bonn Hauptbahnhof – Sammlung von Bildern

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. Deutsche Bahn AG, Unternehmensbereich Personenverkehr, Marketing eCommerce: BauInfoPortal. Abgerufen am 29. März 2021.
  2. Denkmalliste der Stadt Bonn (Stand: 15. Januar 2021), S. 5, Nummer A 986
  3. Olga Sonntag: Verliert der Bonner Bahnhof zu seinem 100. Geburtstag sein Gesicht? Ein stadtgeschichtlicher und kunsthistorischer Beitrag zur gegenwärtigen Planungsdiskussion um den Bonner Bahnhofsbereich. In: Bonner Heimat- und Geschichtsverein, Stadtarchiv Bonn (Hrsg.): Bonner Geschichtsblätter: Jahrbuch des Bonner Heimat- und Geschichtsvereins e.V., ISSN 0068-0052, Band 34, Bonn 1982, S. 173–224 (hier: S. 179, 210).
  4. Zwei Gutachten von 1842:
  5. Olga Sonntag: Verliert der Bonner Bahnhof zu seinem 100. Geburtstag sein Gesicht? Ein stadtgeschichtlicher und kunsthistorischer Beitrag zur gegenwärtigen Planungsdiskussion um den Bonner Bahnhofsbereich. In: Bonner Heimat- und Geschichtsverein, Stadtarchiv Bonn (Hrsg.): Bonner Geschichtsblätter: Jahrbuch des Bonner Heimat- und Geschichtsvereins e.V., ISSN 0068-0052, Band 34, Bonn 1982, S. 173–224 (hier: S. 187–189, 204).
  6. a b Olga Sonntag: Verliert der Bonner Bahnhof zu seinem 100. Geburtstag sein Gesicht? Ein stadtgeschichtlicher und kunsthistorischer Beitrag zur gegenwärtigen Planungsdiskussion um den Bonner Bahnhofsbereich. In: Bonner Heimat- und Geschichtsverein, Stadtarchiv Bonn (Hrsg.): Bonner Geschichtsblätter: Jahrbuch des Bonner Heimat- und Geschichtsvereins e.V., ISSN 0068-0052, Band 34, Bonn 1982, S. 173–224 (hier: S. 203/204).
  7. Andreas Denk, Ingeborg Flagge: Architekturführer Bonn. Dietrich Reimer Verlag, Berlin 1997, ISBN 3-496-01150-5, S. 16.
  8. Schildchen und die Pappdeckel. In: General-Anzeiger Bonn (online). 1. Oktober 2011, abgerufen am 13. Mai 2020.
  9. Mit Kraftwagen auf den Bahnsteig. In: Westdeutsche Zeitung – Bonn und Umgegend (Seite 3). 24. August 1949, abgerufen am 13. Mai 2020.
  10. Vor 35 Jahren starb Kaiser Haile Selassie – Erster Gast der Bonner Republik, domradio.de vom 27. August 2010
  11. Haile Selassie in Deutschland, 08.11.1954 (Filmbericht mit Szenen vom Bonner Hbf)
  12. Herbert Eidam: Fotos am Regierungsbahnsteig in Bonn Hbf. In: Wirtschafts-, Sozial- und Verkehrsgeschehen im Rheinland. Heinrich Klein, 11. April 1991, abgerufen am 13. Mai 2020.
  13. 1. Station: Quantiusstraße. In: Geocaching Tour Nord. BUND Kreisgruppe Bonn, abgerufen am 13. Mai 2020.
  14. Bahnhof. In: bonn-journal.de. Archiviert vom Original am 19. Dezember 2013; abgerufen am 29. August 2019.
  15. Fahrgäste über „Katzenbahnsteig“ verärgert – Bundesbahn musste Haltepunkt für die Bummelzüge verlegen, Bonner General-Anzeiger vom 4. Juni 1991
  16. Drehscheibe-online.de, Nutzer „userCman“: „Nicht Köln: Bonn HBF damaliges Gleis 9 Süd 1991 110 355-5 mit N Richtung Köln“ (Letztes Foto im ersten Beitrag des Threads. 1991, abgerufen am 13. Mai 2020.
  17. Das Gleis 9 Süd hat seinen Dienst getan, Bonner General-Anzeiger vom 23. Oktober 1992
  18. Bebauungsplan 7622-20 "Güterbahnhof" - Begründung. (PDF) Stadt Bonn, archiviert vom Original am 12. April 2013; abgerufen am 29. August 2019.
  19. a b Ohne Autor: Das Planungsstadium. In: Eisenbahn Journal: Tempo 300 – Die Neubaustrecke Köln–Frankfurt. In: Eisenbahn Journal, Sonderausgabe 3/2002, ISBN 3-89610-095-5, S. 12–17.
  20. Bombenalarm. Tasche im Bonner Hauptbahnhof gesprengt. In: Spiegel Online. aar/ulz/dpa/Reuters, 10. Dezember 2012, abgerufen am 14. Dezember 2012.
  21. Rolf Kleinfeld: Verzögerung wegen Signaltechnik - RB23 weiter nur im Not-Takt. In: General-Anzeiger. 24. September 2013, abgerufen am 30. Juni 2018.
  22. a b Sanierung nun doch ab Herbst, General-Anzeiger, 5. Februar 2015
  23. Gleis 1 am Hauptbahnhof ist gesperrt, General-Anzeiger, 27. Oktober 2015
  24. Vorarbeiten für Modernisierung des Bahnsteigdaches am Hauptbahnhof Bonn beginnen am Samstag. Deutsche Bahn AG, 9. November 2015, archiviert vom Original am 17. November 2015; abgerufen am 29. August 2019.
  25. Der Bonner Hauptbahnhof wird saniert (Memento vom 26. September 2016 im Internet Archive), WDR-Lokalzeit aus Bonn, 18. Juli 2016
  26. Sanierung geht in die heiße Phase, General-Anzeiger, 4. November 2016
  27. Schöne Aussichten im Hauptbahnhof Bonn. Deutsche Bahn AG, 4. November 2016, archiviert vom Original am 6. November 2016; abgerufen am 29. August 2019.
  28. a b Bahn beendet Dachsanierung am Bonner Hauptbahnhof, Radio Bonn/Rhein-Sieg, 18. November 2020
  29. Auf dem Weg zum Klimagipfel: Sonderzug von Bonn nach Paris. Bundesstadt Bonn, 8. Dezember 2015, abgerufen am 9. Mai 2016.
  30. Bauprojekt Bonn Hauptbahnhof. Abgerufen am 14. September 2017.
  31. Philipp Königs: Verkehrsclub sieht Gefahr für Reisende. In: General-Anzeiger. 29. Januar 2017, archiviert vom Original am 14. September 2017;.
  32. Julia Bauer: Bauarbeiten rauben Pendlern den letzten Nerv – was die Bahn sagt. In: Express. 2. August 2017, abgerufen am 30. Juni 2018.
  33. Philipp Königs: Erste Züge halten wieder an Gleis 1 in Bonn. Generalanzeiger, 4. Juni 2019, abgerufen am 5. Juni 2019.
  34. Bombendrohung: Polizei evakuiert Bonner Hauptbahnhof. In: www1.wdr.de. 26. Januar 2020, abgerufen am 26. Januar 2020.
  35. Große Schände in Bonn nach Strak Regen. In: Ga.de. Abgerufen am 29. Juli 2021.
  36. Schnellbusse für die S23. Abgerufen am 29. Juli 2021.
  37. rail.cc: Night trains | Düsseldorf-Innsbruck | NJ 421 | railcc. Abgerufen am 24. September 2018 (englisch).
  38. rail.cc: Interrail night trains Düsseldorf-Vienna | NJ 40421 | railcc. Abgerufen am 24. September 2018 (englisch).
  39. Anne Burghard: Neue Rheinbrücke bleibt vorerst ein Traum. WDR, 16. März 2016, archiviert vom Original am 23. Juni 2016; abgerufen am 29. August 2019.
  40. „Kunstschiene Bonn“: Künstlerisches Forum der Weltreligionen. Presseservice der Stadt Bonn, archiviert vom Original am 2. April 2015; abgerufen am 26. Januar 2016.
  41. Heinz-Joachim Szymczak
  42. Dagmar Blesel: Bonner Hauptbahnhof: Wegweiser zur Bundespolizei verwirren. Management will nun eine bessere Beschilderung prüfen - Karge Unterkunft an Gleis 1 soll umgebaut werden. In: General-Anzeiger. 28. Mai 2009, abgerufen am 23. Juli 2017.
  43. Dagmar Blesel: Wenn der Geldhahn zugedreht wird. Die Bundespolizei steht im Regen. Beamte: In einigen Wochen ist der Sprittopf leer. Der Sankt Augustiner Präsident schließt Diensträume an Bahnhöfen. In: General-Anzeiger. 26. Juli 2011, abgerufen am 23. Juli 2017.
  44. Rolf Beu fragt bei der Deutschen Bahn AG zu den Planungen zum „Haus der Sicherheit“ am Bonner Hauptbahnhof nach. Bündnis 90/Die Grünen Bonn Partei & Ratsfraktion, 20. September 2012, abgerufen am 29. August 2019 (Pressemitteilung des Kreisverbandes).
  45. Lisa Inhoffen: Polizei plant Haus der Sicherheit. Die Bundespolizei soll am Hauptbahnhof ein neues Domizil bekommen. Anstelle des Anbaus nördlich des Bahnhofes, der abgerissen werden soll, ist ein Neubau geplant. Das erfuhren am Donnerstagabend die Mitglieder des Hauptausschusses. In: General-Anzeiger. 1. März 2013, abgerufen am 23. Juli 2017.
  46. „Haus der Sicherheit“ ist ein Modellprojekt für Deutschland. Als ein "Modellprojekt für Deutschland" sieht Oberbürgermeister Jürgen Nimptsch das geplante "Haus der Sicherheit". Nördlich des Hauptbahnhofs sollen in einem Neubau der DB Station & Service AG die Bundespolizei sowie die Gemeinsame Anlaufstelle Bonn Innenstadt (GABI) der Bundesstadt und der Bonner Polizei untergebracht werden. 6. März 2013, abgerufen am 23. Juli 2017 (Pressemitteilung der Stadt Bonn).
  47. Entwürfe teurer als gedacht. Bonner „Haus der Sicherheit“ verzögert sich. In: Express. 9. Juni 2015, abgerufen am 23. Juli 2017.
  48. Haus der Sicherheit in Bonn gescheitert, General-Anzeiger, 22. Mai 2017
  49. https://www.faller.de/App/WebObjects/XSeMIPS.woa/cms/page/pid.14.17.89/agid.1127.1200.1224/atid.12/ecm.at/Bahnhof-Bonn.html
  50. https://www.faller.de/App/WebObjects/XSeMIPS.woa/cms/page/pid.14.17.89/agid.1128.1194.1247/atid.1321/ecm.at/Bahnhof-Bonn.html
  51. http://www.viessmann-modell.com/kibri/index.php?show=shop&search=true&cPath=&cat=&lang=de (Memento vom 30. November 2017 im Internet Archive)