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Godorf

Stadtteil Nr. 211 von Köln
(Weitergeleitet von Köln-Godorf)

Der Stadtteil Godorf liegt im Süden der Stadt Köln. Politisch gehört er dem Stadtbezirk Rodenkirchen an.

Wappen von Köln
Godorf
Stadtteil 211 von Köln
Lage des Stadtteils Godorf im Stadtbezirk 2
Koordinaten 50° 50′ 58″ N, 6° 58′ 37″ OKoordinaten: 50° 50′ 58″ N, 6° 58′ 37″ O
Fläche 4,6 km²
Einwohner 2547 (31. Dez. 2017)
Bevölkerungsdichte 554 Einwohner/km²
Eingemeindung 1. Jan. 1975
Postleitzahl 50997
Vorwahl 02236
Stadtbezirk Rodenkirchen (2)
Verkehrsanbindung
Autobahn A555
Stadtbahnlinie 16
Buslinie 135
Quelle: Kölner Stadtteilinformationen – Einwohner 2017

Inhaltsverzeichnis

LageBearbeiten

Godorf grenzt im Osten an den Rhein und Köln-Sürth, im Süden an Wesseling, im Westen befindet sich Immendorf und im Norden Hahnwald.

GeschichteBearbeiten

 
Godorfer Mühle

Die erste historische Erwähnung als Gudegedorp entstammt dem Jahr 1173, aber archäologische Funde weisen auf eine Besiedlung in der römischen und der fränkischen Zeit hin.

Eine erste Mühle ist seit 1197 urkundlich nachweisbar. Im Jahr 1735 wurde von einem Brühler Müller eine Mühle errichtet; der im Jahr 1849 errichtete Nachfolgebau (Holländerwindmühle mit rundlaufender Galerie) gilt heute als das Wahrzeichen des Stadtteils. Seit 1988 findet eine Wiederherstellung des Godorfer Wahrzeichens auf Initiative der Familie Schmitz statt. Der neben der Mühle liegende Hof stammt aus dem 19. Jahrhundert.

Politisch gehörte Godorf seit dem Mittelalter zum Amt Brühl im Kurfürstentum Köln. 1794 besetzten Französische Revolutionstruppen den Ort und Godorf wurde nun ein Teil der Mairie Rondorf im Kanton Brühl. Seit 1816 gehörte Godorf zur Bürgermeisterei Rondorf beziehungsweise Rodenkirchen. Die Eingemeindung nach Köln erfolgte im Jahr 1975.

BevölkerungsstatistikBearbeiten

Struktur der Bevölkerung von Köln-Gondorf:

  • Anteil der unter 18-Jährigen: 17,7 % (2014)[1]
  • Anteil der über 64-Jährigen: 14,9 % (2014)[2]
  • Ausländeranteil: 23,8 % (2015)[3]
  • Arbeitslosenquote: 9,4 % (2014)[4]

Industrie und InfrastrukturBearbeiten

 
Die Raffinerien der deutschen Shell in Godorf bei Nacht
 
Der Güterbahnhof Godorf bei Nacht

Im Stadtteilgebiet befinden sich Industrie (u. a. Petrochemie) wie auch einige Fachwerkhäuser und – im Westen des Stadtteils – ein- und zweigeschossige Wohnhäuser der Nachkriegszeit. Zu Godorf gehört der Godorfer Hafen. Er war 1967 der größte Umschlagplatz für Braunkohle in Europa. In der Nähe des Godorfer Hafens entstanden mehrere Raffinerien.

MedienBearbeiten

In Godorf ist die KFZ-Werkstatt von Hans-Jürgen Faul, einer der Drehorte der VOX-Sendereihe und YouTube-KanalsDie Autodoktoren“.

Siehe auchBearbeiten

LiteraturBearbeiten

  • Christian Schuh: Kölns 85 Stadtteile. Geschichte, Daten, Fakten, Namen. Emons, Köln 2003, ISBN 3-89705-278-4

WeblinksBearbeiten

  Commons: Köln-Godorf – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. Einwohnerinnen und Einwohner nach ausgewählten Altersgruppen – Datenquelle: Stadt Köln – offenedaten-koeln.de
  2. Einwohnerinnen und Einwohner nach ausgewählten Altersgruppen – Datenquelle: Stadt Köln – offenedaten-koeln.de
  3. Einwohnerinnen und Einwohner nach Art des Migrationshintergrundes – Datenquelle: Stadt Köln – offenedaten-koeln.de
  4. Beschäftigte und Arbeitslose Stadtteil – Datenquelle: Stadt Köln – offenedaten-koeln.de