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Waldorf (Bornheim)

Stadtteil der Stadt Bornheim (Rhld.)

Waldorf ist ein Ortsteil der Stadt Bornheim in Nordrhein-Westfalen, gelegen im Vorgebirge zwischen Kardorf und Dersdorf.

Waldorf
Stadt Bornheim
Koordinaten: 50° 45′ 56″ N, 6° 56′ 58″ O
Höhe: 77 m ü. NHN
Einwohner: 3442 (31. Dez. 2016)[1]
Postleitzahl: 53332
Vorwahlen: 02222, 02227
Pfarrkirche St. Michael
Pfarrkirche St. Michael

GeschichteBearbeiten

Landespolitisch gehörte Waldorf bis Ende des 18. Jahrhunderts zum Amte Brühl im Kurfürstentum Köln und war Namensgeber des Dingstuhls Waldorf, der die Ortschaften Hemmerich (mit Altenberg), Kardorf, Uellekoven und Waldorf umfasste.[2]

Von 1974 bis 1978 befand sich in Waldorf (Straufsberg 46) die Residenz des Botschafters der Republik El Salvador in der Bundesrepublik Deutschland (→ Liste der diplomatischen Vertretungen in Bonn).

VerkehrBearbeiten

Über die Stadtbahnlinie 18 (Vorgebirgsbahn) ist Waldorf an Bonn und Köln angebunden. Nächste Bahnhöfe sind Sechtem, Brühl und Roisdorf an der linken Rheinstrecke zwischen Köln und Bonn. Die Buslinie 818 der Regionalverkehr Köln GmbH (RVK) verbindet Waldorf mit Sechtem, Bornheim und Hersel.

Öffentliche Einrichtungen und KirchenBearbeiten

KirchengemeindenBearbeiten

SchulenBearbeiten

 
GGS Nikolausschule
  • Gemeinschaftsgrundschule „Nikolausschule“
 
Votivkreuz in Waldorf

KindergärtenBearbeiten

  • Katholischer Kindergarten „St. Michael“
  • Städtischer Kindergarten „Flora“

VeranstaltungenBearbeiten

  • Am Samstag nach Weiberfastnacht zieht ein großer Karnevalszug mit selbst gebauten Wagen und vielen Fußgruppen aus der Region durch den Vorgebirgsort.
  • Die Sankt Matthias Bruderschaft Waldorf (1807 gegründet) organisiert die jährliche Fuß-Wallfahrt zum Grab des Apostels Matthias in Trier. Die seit 1672 nachgewiesene Wallfahrt findet von Christi Himmelfahrt bis zum darauf folgenden Sonntag statt.
  • Der Junggesellenverein „Eintracht“ veranstaltet jährlich ein Junggesellenfest.

SehenswürdigkeitenBearbeiten

  • Die Katholische Pfarrkirche St. Michael mit Barockgemälden und gotischem Vesperbild wurde nach Plänen des Architekten und Kölner Dombaumeisters Vincenz Statz errichtet.
  • In den 1950er Jahren war das Gebiet unterhalb der heutigen Grundschule eine Mülldeponie, die dann Ende der 1960er Jahre in ein kleines Naturschutzgebiet mit seltenen Pflanzen, Sträuchern und Bäumen umgewandelt und zum „Schulwald“ erklärt wurde.

In Waldorf geborenBearbeiten

WeblinksBearbeiten

  Commons: Waldorf (Bornheim) – Sammlung von Bildern

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. Daten – Zahlen – Fakten. Stadt Bornheim/Rheinland, 31. Dezember 2016, abgerufen am 12. Juni 2017.
  2. Wilhelm Fabricius: Erläuterungen zum geschichtlichen Atlas der Rheinprovinz, 2. Band: Die Karte von 1789. Bonn 1898. S. 58.