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Verkehrsbetriebe Hamburg-Holstein

Busverkehrsunternehmen in Norddeutschland
(Weitergeleitet von VHH PVG Unternehmensgruppe)
Verkehrsbetriebe Hamburg-Holstein GmbH
Verkehrsbetriebe Hamburg-Holstein 2016 logo.svg
Basisinformationen
Unternehmenssitz Hamburg
Webpräsenz http://www.vhhbus.de/
Bezugsjahr 2017
Eigentümer 94,19 % Hamburger Gesellschaft für Vermögens- und Beteiligungs­management mbH der Freien und Hansestadt Hamburg (HGV), 5,81 % VHH-Beteiligungs­gesellschaft mbH (Kreise Pinneberg, Segeberg, Stormarn, Herzogtum Lauenburg)
Geschäftsführung Toralf Müller (Technik/Betrieb),
Nora Wolters (kaufmännisch)[3]
Verkehrsverbund HVV
Mitarbeiter 1617[1]
Umsatz 120,15 Mio. Euro (2017)[2]dep1
Linien
Bus 154[4], außerdem

zahlreiche „Schwimmfahrten“ von Schulen zu den Hallenbädern für Schüler

Anzahl Fahrzeuge
Omnibusse 544 (12/2017)[5]
Statistik
Fahrgäste 106,0 Mio. (2017)
Fahrleistung 33,22 Mio. km (2017)
Haltestellen 1871 (2016)
Einzugsgebiet Hamburg (nördlich der Elbe), Kreise Pinneberg, Segeberg, Stormarn und Herzogtum Lauenburg[6]dep1
Betriebseinrichtungen
Betriebshöfe 7 Betriebshöfe (davon 5 mit Werkstätten), 4 Betriebsstellen
Sonstige Betriebseinrichtungen VHH-InfoShop auf dem ZOB Bergedorf Bf.

Die Verkehrsbetriebe Hamburg-Holstein GmbH (VHH) ist – nach der Hamburger Hochbahn AG (HHA) – das zweitgrößte Busverkehrsunternehmen in Norddeutschland und beschäftigt rund 1620 Mitarbeiter. Die meisten der auf sie konzessionierten Linien werden in Hamburg und den holsteinischen Kreisen Pinneberg, Segeberg, Stormarn und Herzogtum Lauenburg innerhalb des Hamburger Verkehrsverbundes (HVV) betrieben. Die VHH hatte im Jahr 2017 einen Kostendeckungsgrad von 91,2 % (2012: 93,7 %).

Die VHH betreibt neben Stadtbus- und Regionalbuslinien in Hamburg und darüber hinaus u. a. die Stadt- bzw. Ortsverkehre in Wedel, Schenefeld, Pinneberg, Quickborn, Norderstedt, Henstedt-Ulzburg, Ahrensburg, Reinbek, Wentorf, Geesthacht und Lauenburg sowie zahlreiche Buslinien im freigestellten Schülerverkehr innerhalb des HVV. Daneben werden auch Fahrten für die Schüler zwischen den Schulen und den Schwimmbädern (z. B. in Pinneberg und Norderstedt) geleistet. Die VHH bedient Hamburgs westlichste (Rissen), nördlichste (Duvenstedt), östlichste (Altengamme) und südlichste (Zollenspieker bzw. Krauel in den Vierlanden) Haltestellen. Seit Dezember 2018 betreibt die VHH mit der Eilbuslinie E30, die Bergedorf mit Harburg verbindet, nun Buslinien in allen Bezirken in Hamburg.

Busse der VHH bedienen im nordöstlichen Hamburg (besonders im Raum Rahlstedt) einige Linien im Auftrag der HHA, im Kreis Pinneberg werden einige Fahrten für das Tochterunternehmen Kreisverkehrsgesellschaft in Pinneberg (KViP), besonders im Raum Barmstedt, durchgeführt. Bis zum 31. Dezember 2014 führte die VHH auch den Stadtbusverkehr von Neumünster im Auftrag der Stadtwerke Neumünster (SWN, außerhalb des HVV) durch.

Die VHH ist für alle Verkehrsunternehmen im HVV für die Schulberatung, die Mobilitätsberatung für Senioren und die Mobilitätsberatung für Flüchtlinge zuständig.

Logo der Verkehrsbetriebe Hamburg-Holstein AG von Dezember 2012 bis September 2015

GeschichteBearbeiten

Die von 2000 bis 2012 bestehende VHH PVG Unternehmensgruppe war ein Gleichordnungskonzern der Verkehrsbetriebe Hamburg-Holstein AG (VHH) und der Pinneberger Verkehrsgesellschaft mbH (PVG). Sie beförderte 2011 mit einem Fuhrpark von rund 580 Omnibussen knapp 108 Millionen Fahrgäste. Seit dem 1. Dezember 2012 werden die beiden Unternehmen vereinigt als VHH weitergeführt.

Damit die VHH in ihrem angestammten Gebiet bei der Vergabe der Verkehrsleistungen in Hamburg im Rahmen einer Direktvergabe berücksichtigt werden kann, müssen verschiedene Rahmenbedingungen eingehalten werden. Dazu gehört, dass die VHH ihre Verkehrsleistungen nur noch innerhalb des HVV-Verbundraumes durchführt. Deswegen wurde der bisher zur VHH gehörende Busbetrieb im nicht zum HVV-Gebiet gehörenden Neumünster zum Jahreswechsel 2014/2015 aus der VHH ausgegliedert und mit Betriebsmitteln und Personal in die zur Stadtwerke Neumünster Beteiligungen GmbH gehörenden SWN Verkehr GmbH überführt.[7] Die Auftragsleistungen für die Stadtwerke Neumünster ergaben zuletzt einen Umsatzerlös von 5,7 Mio. Euro im Jahr.[8]

Zum 1. Oktober 2015 änderte die VHH AG ihre Gesellschaftsform zu einer GmbH.

Die Fahrten auf der seit Jahren außerhalb des HVV betriebenen Linie A20 zwischen dem Hamburger ZOB am Hauptbahnhof und dem Flughafen Lübeck-Blankensee über die Autobahnen A 1 und A 20 wurden am 31. Mai 2016 eingestellt, da dort kein Linienflugverkehr mehr stattfindet.

Im Folgenden wird die Geschichte von VHH und PVG geschildert:

Verkehrsbetriebe Hamburg-Holstein AG (1954 bis 1999)Bearbeiten

Verkehrsbetriebe Hamburg-Holstein AG (bis 2012)
 
Basisinformationen
Unternehmenssitz Hamburg-Bergedorf
Verkehrsverbund HVV (seit 1965)
Mitarbeiter ca. 1000
Umsatz 55,05 Mio. Euro (2011)dep1
Anzahl Fahrzeuge
Omnibusse ca. 380
Betriebseinrichtungen
Betriebshöfe 6 und 3 Betriebsstellen

Entstanden aus zwei Eisenbahn-BetriebenBearbeiten

Die VHH entstand – nach ersten Überlegungen in den 1940er Jahren – am 7. April 1954 aus der am 31. August 1905 gegründeten und am 20. Dezember 1906 eröffneten Bergedorf-Geesthachter Eisenbahn (BGE), die am 11. September 1926 die ersten drei Kraftomnibusse von Bergedorf aus einsetzte.[9] Die BGE hatte kurz vorher, am 1. September 1953, die 1928 gegründeten Verkehrsbetriebe des Kreises Stormarn (VKSt), die die Südstormarnsche Kreisbahn und einige Buslinien betrieben hatten, übernommen. Die Freie und Hansestadt Hamburg hielt 88,11 % der Aktien des neuen Verkehrsunternehmens, 11,89 % hielt der Kreis Stormarn. Damals wurden 73 Omnibusse und 26 Omnibusanhänger eingesetzt, 20 Buslinien wurden bedient.

Übernommene Buslinien der BGE

01 0Hamburg ZOB – Billstedt – Bergedorf – Geesthacht – Lauenburg (ab 2. Januar 1967 HVV-Schnellbus-Linie 21 [später 31] mit roter Liniennummer, teilweise auch Linien 131 [ex 1b], 231 [ex 1a])
02 0Bergedorf Bf. – Krauel (ab 1967 HVV-Linie 225)
03 0Bergedorf Bf. – Altengamme (ab September 1967 HVV-Linie 228)
04 0Hamburg ZOB – Billstedt – Bergedorf Bf. – Wentorf – Reinbek (östlicher Abschnitt später HVV-Linie 235)
06a Bergedorf Bf. – LohbrüggeGlinde (später HVV-Linie 137)
06b Reinbek Bf. – Glinde (später HVV-Linie 237)
06c Bergedorf Bf. – Lohbrügge – Reinbek Bf. – Schönningstedt – Ohe / – Neuschönningstedt (später HVV-Linien 136/236)
07 0Bergedorf Bf. – Pollhof – Curslack (später HVV-Linie 225)
10 0Bergedorf Bf. – Howe (später HVV-Linie 223)
11 0Bergedorf Bf. – Neuengamme (später HVV-Linie 227)
12 0Bergedorf Bf. – Allermöhe – Reitbrook (später HVV-Linie 222)
13 0Hamburg ZOB – Rothenburgsort – Tiefstack – Moorfleet – Ochsenwerder – Howe – Zollenspieker (am 2. Januar 1967 Bedienungsverbot von ZOB bis Rothenburgsort aufgehoben, HVV-Linie 120)
14 0Bergedorf Bf. – Billwerder – Allermöhe (später HVV-Linie 221)
15 0Ringlinie Bergedorf (später HVV-Linie 135)
17 0Bergedorf Bf. – Nettelnburg (später zunächst HVV-Linie 226, dann 235)

Linien der ehemaligen Verkehrsbetriebe des Kreises Stormarn (VKSt)[10]

21 0Hamburg ZOB – Wandsbek – Rahlstedt – StapelfeldGroßensee – (Lütjensee) – Trittau (am 2. Januar 1967 ZOB – Wandsbek Markt eingestellt, HVV-Linie 364)
22 0Hamburg ZOB – Billstedt – Oststeinbek – Glinde – Neu-SchönningstedtWitzhave – Trittau (ab 28. Mai 1967 ab U-Bf. Horner Rennbahn als HVV-Linie 333)
23a Ahrensburg Bf. – Schmalenbeck – Siek (später HVV-Linie 469)
23b Ahrensburg Bf. – HoisbüttelTimmerhorn (bis 1955, später HVV-Linie 376)
23c Ahrensburg Bf. – Siedlung Am Hagen – Volksdorf U-Bf. (später teilw. HVV-Linie 269)
24 0Ahrensburg Bf. – Groß-Hansdorf U-Bf. – Hoisdorf – Lütjensee – Trittau – Hamfelde (später HVV-Linie 369)

Die Ahrensburger 23er Linien wurden zum 1. Januar 1955 aus Wirtschaftlichkeitsgründen an einen Privatunternehmer abgegeben, im September 1956 teilweise aber wieder selbst übernommen. Der Ahrensburger Stadtverkehr bekam die Liniennummer 25, hier wurden zunächst Kleinbusse vom Typ Daimler-Benz O 319 eingesetzt. Linie 24 wurde von Hamfelde bis nach Basthorst im Kreis Herzogtum Lauenburg verlängert. Die Linie 22 wurde von Hamburg ZOB über Billstedt und Glinde bis Neu-Schönningstedt verkürzt, der Streckenabschnitt von hier bis Trittau übernahm die neue Linie 26.
Weitere Linien wurden eingerichtet:[11]

05 0Bergedorf Bf. – Lohbrügge Markt – Leuschnerstr. – Max-Eichholz-Ring (ab 1964)
08 0Bergedorf Bf. – Lohbrügge Markt – Ladenbeker Furtweg – Riehlweg – Höperfeld – Bergedorf Bf. (ab 30. September 1956; später HVV-Linie 134)
09 0Boberg (Havighorst) – Unfallkrankenhaus – Lohbrügge Nord – Bergedorf Bf. (ab 30. September 1962; nach 1964 über Holtenklinke bis Börnsen verlängert; am 2. Januar 1967 bis Neu-Börnsen verlängert, HVV-Linie 234 bzw. 435)
16 0Bergedorf Bf. – Mohnhof – Sternwarte – Friedhof (3. Juni 1956 – 26. Mai 1962, nur sonntags)
18 0Öjendorf – Billstedt – BillbrookTiefstackRothenburgsort, Zollvereinstr. (am 24. September 1967 aufgeteilt in HVV-Linien 233 und 360, letztere später HVV-Linie 130)
19 0Billbrook – Billwerder-Moorfleet Bf. – Moorfleet (später teilweise HVV-Linie 460, dann 330)
20 0Hamburg ZOB – Billstedt – Glinde (am 2. Januar 1967 Bedienungsverbot zwischen ZOB und Billstedt aufgehoben und als HVV-Linie 332 bis Kronshorst verlängert)
26 0Hamburg ZOB – Billstedt – Kirchsteinbek – Boberg – Reinbek, Juridwerke – Schönningstedt – Neu-Schönningstedt, Haidkrug – Trittau (ab 30. Mai 1965, später als HVV-Linie 332 ab Billstedt)
27 0Reinbek – Schönningstedt – Neu-Schönningstedt – StemwardeStellau – Stapelfeld – Braak – Siek – Groß-Hansdorf – Ahrensburg, Berufsschule (Schülerfahrten ab 1957; wurde erst im Januar 1982 in den HVV-Tarif integriert, zunächst als Linie 469, dann Linie 437, jetzt Linie 776)
28 0Reinbek – Schönningstedt – Neuschönningstedt – Glinde – Willinghusen – Stemwarde – Stellau – Stapelfeld – über Autobahn A 1Bad Oldesloe, Berufsschule (Einzelfahrt morgens hin, nachmittags zurück) Diese Linie war nie Teil des HVV-Angebots.
30 0Bergedorf Bf. – Lohbrügge Markt – Lohbrügge Nord, Leuschnerstraße (ab November 1964; später HVV-Linie 334)
31 0Bergedorf Bf. – Lohbrügge Markt – Leuschnerstr. – Röpraredder – Reinbek, Hamburger Str. – Siedlung Hinschendorf – Störmer Weg (ab 26. September 1965; später HVV-Linie 137)

Der Betrieb der Eisenbahn (nur noch Güterverkehr) wurde bereits 1956 an die AKN abgegeben.

Bei der VHH wurden von Beginn an Busfahrer als sogenannte „Selbstkassierer“ eingesetzt, Schaffner wurden bis 1957 hauptsächlich in Omnibuszügen eingesetzt. Der letzte Schaffnerbus war ein dreitüriger Mercedes-Benz O 317k von 1967 mit Schaffnersitz an der hinteren Tür, der als Einzelstück bis zum 19. Dezember 1974 mit der letzten Schaffnerin auf der Ringlinie 135 in Bergedorf fuhr. Der Fahrscheinverkauf in den Bussen erfolgte ab 1953 mittels Almex-Fahrscheindrucker, von 1967 bis 1998 für den HVV-Gemeinschaftstarif durch TIM-Drucker. Die Einführung elektronischer Fahrscheindrucker wurde 1994 bis 1998, zuerst im Betriebshof Quickborn, vorgenommen.[12]

Ab 1955 wurde der UKW-Funksprechverkehr eingeführt, ab 1956 wurde die erste vollautomatische Bus-Waschanlage in Deutschland eingesetzt. Ende 1957 waren bereits 90 von 276 bei der VHH eingesetzten Fahrzeugen mit Sprechfunkgeräten versehen und mit der Zentrale in Bergedorf verbunden. Dabei waren auch zwei Werkstatt-Hilfswagen. Ab 1958 wurden im Betriebshof Bergedorf Heizanlagen für Busse installiert.[13]

Expansion durch Übernahme von Busbetrieben in HolsteinBearbeiten

  • Am 1. Juli 1956 übernahm die VHH den Stadtbusverkehr in Neumünster von der Fa. Glau und Habild mit dem Betriebshof in der Rosenstraße sowie 19 Omnibussen und 4 Busanhängern und betrieb danach die Linien 51–68. 1957/1958 wurde auch der Ortsverkehr Bordesholm von der VHH bedient. 1958 kamen Linien nach Heidmühlen, Wahlstedt und Bad Bramstedt dazu.[14]
  • Im September 1956 wurde der Busbetrieb des Unternehmers Gatermann in Ahrensburg übernommen und als Linie 25 betrieben. Der bereits zum 1. Januar 1955 an einen Privatunternehmer abgegebene Betrieb der Ahrensburger Linien wurde 1957 wieder selbst übernommen.[15] Daraus entstanden später die HVV-Linien 169/269.
  • Am 1. November 1957 wurde der Omnibusbetrieb Heinrich Prahl in Bad Bramstedt mit 16 Omnibussen (Borgward, Büssing, Magirus-Deutz und Krauss-Maffei), 3 Sattelzugomnibussen und einem Gerätewagen sowie 17 Buslinien nach Hamburg, Hohenwestedt, Itzehoe und Bad Segeberg sowie zwischen Kellinghusen und Nortorf übernommen und unter neuen Liniennummern weiter betrieben:[16]
0101 0Hamburg ZOB – BönningstedtQuickbornBad BramstedtHohenwestedt
0102 0Bad Bramstedt – KellinghusenItzehoe
0103 0Hamburg Ochsenzoll Bf. – Harksheide, Schützenwall (im Juli 1967 Bedienungsverbot auf der Ulzburger Str. aufgehoben, HVV-Linie 193)
0104 0Barmstedt – Itzehoe (nur bis 1959)
0105 0Barmstedt – Lutzhorn
0106 0Ulzburg – KisdorfBad Segeberg (am 1. November 1967 Abschnitt Ulzburg – Kisdorf durch HVV-Linie 293 ersetzt, Rest stillgelegt)
0107 0Bad Bramstedt – Hartenholm – Bad Segeberg
0110 0Kaltenkirchen – Struvenhütten
0111 0Bad Bramstedt – Moorkaten – Sievershütten – Bad Segeberg
0112 0Bad Bramstedt – WeddelbrookMönkloh (1972 an Fa. Storjohann in Bad Bramstedt)
0113 0Hamburg Ochsenzoll Bf. – Glashütte – Tangstedt – Wilstedt – Wakendorf II (– Kisdorf) (ab 24. September 1967 nur noch bis Wilstedt, zunächst HVV-Linie 192, ab Mai 1968 Linie 378)
Bereits 1962 wurde die Betriebsstelle mit den Linien in Bad Bramstedt an die Deutsche Bundespost abgegeben, die restlichen Linien wurden nun von Quickborn aus betrieben.
  • Am 1. Februar 1962 übernahm die VHH den Busbetrieb der Firma Paul Mullikas in Quickborn mit seinem Betriebshof, 24 Bussen (Krauss-Maffei und Daimler-Benz) und 7 Busanhängern sowie den Linien zwischen Barmstedt, Pinneberg und Hamburg-Schnelsen und -Langenhorn. Dazu gehörten die seit den 1920er Jahren betriebene Linie 100, die von Barmstedt über Quickborn zum ZOB in Hamburg führte, und die 1950 eingeführte Linie 118, die vom Bf. Ochsenzoll über Garstedt, Schnelsen und Rellingen zum Bahnhof Pinneberg führte. Letztere bekam am 24. September 1967 die HVV-Liniennummer 195.[17]
0100 0Hamburg ZOB – Quickborn – Barmstedt (ab September 1967 Quickborn–Barmstedt zunächst HVV-Linie 179, ab 1968 Linie 294)
0116/117 Pinneberg Bf. – Quickborn – Friedrichsgabe – Hamburg Ochsenzoll Bf. (ab September 1967 HVV-Linie 194)
0118 0Pinneberg Bf. – Rellingen – Hamburg-Schnelsen – Garstedt – Hamburg Ochsenzoll Bf. (ab September 1967 HVV-Linie 195)
0119 0Pinneberg Bf. – Rellingen – Tangstedt (ab September 1967 HVV-Linie 395)
Die seit 1920 betriebene Linie 100 wurde 1967 aufgeteilt: der nordwestliche Teil Barmstedt–Quickborn wurde zunächst als Linie 179, dann als Linie 294 innerhalb des HVV betrieben, der restliche Teil (Hamburg–Quickborn) zusammen mit Linie 101 außerhalb des HVV-Tarifs mit alternierenden Linienführungen innerhalb Hamburgs (Eidelstedt bzw. Niendorf) weiterbetrieben wurde. Später wurde die Linie mit den alternierenden Führungen von der Autokraft übernommen: Kursbuchnummer 1675 Hamburg ZOB – Quickborn – Bad Bramstedt (– Neumünster – Kiel) ab 1998 Linie 4540.
  • Am 1. April 1962 übernahm die VHH den Stadtbusverkehr der Fa. Gustav Eder in Geesthacht mit zwei Krauss-Maffei KMS-125-Bussen (ab 1966 Linie 16, ab 24. September 1967 HVV-Linie 331).
  • Am 27. September 1970 wurde der Busbetrieb Joseph Meister in Lauenburg mit fünf Bussen und zwei Kleinbussen übernommen und dann als HVV-Linie 531 betrieben.
  • Am 1. Januar 1972 wurde der Busbetrieb Hansa Kiel GmbH in Kronshagen mit elf Bussen übernommen (Überlandbus-Linien 81–83). Diese wurden am 1. Februar 1978 (nach Quellen der HHA, zu der die PVG damals gehörte, im Mai 1977) an die PVG abgegeben, die diese am 1. Juni 1985 an die Autokraft abgaben.

Die VHH als HVV-VerbundverkehrsunternehmenBearbeiten

Die VHH war 1965 Gründungsmitglied des ersten Verkehrsverbundes in Deutschland, des Hamburger Verkehrsverbundes HVV. Im Zusammenhang mit der Integration in den Verbund wurde die vorherige Buslinie 1 (Hamburg ZOB – Billstedt – Bergedorf – Geesthacht – Lauenburg) in eine Regional-Schnellbuslinie umgewandelt. Als Linie 21 verkehrte sie nun zum 1.-Klasse-/Schnellbus-Tarif des HVV, heute lautet die Liniennummer 31. Vom 2. Januar 1967 bis Ende Juli 1968 erfolgte eine weitgehende Umstellung der Liniennummern im HVV. Die Stadt- und Regionalbuslinien erhielten nun dreistellige Nummern mit Bereichskennung als mittlere Ziffer, damit war eine klare Zuordnung möglich und es gab keine Doppelbezeichnungen mehr. Einige regional verkehrende Linien wurden in das Hamburger Stadtnetz integriert, beispielsweise wurde die bisherige Linie 21 (Hamburg ZOB – Wandsbek – RahlstedtTrittau) zwischen Hamburg ZOB und Wandsbek Markt eingestellt (wg. Parallelverkehr zur U-Bahn), die nun 364 genannte Linie bediente ab dann alle Haltestellen der hier auch verlaufenden HHA-Linie 164 zwischen U-Bf. Wandsbek Markt und Rahlstedt mit, das frühere Bedienungsverbot wurde aufgehoben.
Die Linien 100/101 zwischen Hamburg Hbf/ZOB und Bad Bramstedt sowie 105 nach Lutzhorn wurden ebenso wie die Linien 27 und 28 nicht in den HVV-Tarif integriert. Erstere wurden in den 1990er Jahren an die Autokraft abgegeben.

Am 2. Januar 1967 wurde eine neue Linie 431 von Geesthacht Markt über die neue Elbbrücke nach Niedermarschacht eingerichtet. Später wurde die Linie über Artlenburg nach Lauenburg verlängert. Diese Linie führt(e) nach/durch Niedersachsen.

1967 hatte die VHH im HVV-Bereich eine Linienlänge von 736,9 km (+ 127,9 km), die Streckenlänge betrug hier 432 km (+ 13,3 km), es gab auf 45 Linien 21,7 Mio. Beförderungsfälle, mit 173 Bussen wurden 825,8 Mio. Platzkilometer geleistet, die Platzausnutzung lag bei 22,5 %. Die Zahl der Haltestellen betrug 621. Die mittlere Reisegeschwindigkeit lag bei 25,5 km/h.[18]
1968 wurden 267 Busse eingesetzt. Als Ausgleich für die entfallenen Leistungen der Buslinien zwischen Hamburg ZOB und Wandsbek bzw. Billstedt, die wegen der neugebauten U-Bahn dorthin zurückgezogen wurden, erhielt die VHH Leistungen als Auftragsfahrten auf HHA-Buslinien im Bereich Wandsbek. Solche Auftragsfahrten werden in sehr viel geringerem Umfang noch heute, besonders im Raum Hamburg-Rahlstedt, geleistet.
Der Schienenersatzverkehr der im September 1973, auf dem nicht in den HVV-Gemeinschaftstarif einbezogenen, aufgegebenen Streckenabschnitt der Elmshorn-Barmstedt-Oldesloer Eisenbahn (EBOE) von Barmstedt über Ulzburg nach Bad Oldesloe wurde bis 1983 von der VHH durchgeführt, danach vom Omnibusbetrieb Otto Strunk übernommen.[19]

1976 setzte die VHH 321 Busse von Betriebsstellen in Hamburg-Bergedorf, Glinde, Trittau, Ahrensburg, Lauenburg, Quickborn, Neumünster und Kiel (hier 6 Wagen) ein.
1975–1979 wurde der älteste und größte Betriebshof der VHH (ehemals BGE) in Bergedorf aus- und neugebaut. Im Februar 1976 wurde die neue Pflegehalle in Betrieb genommen, außerdem 186 Busstellplätze in Schrägaufstellung mit Ladesäulen im Freien, im April 1978 folgte die neue Hauptwerkstatt und im April 1979 das neue Betriebsgebäude.
Am 31. Dezember 1985 waren bei der VHH 1049 Mitarbeiter, davon 725 Fahrer, beschäftigt. Es gab 356 Busse in den fünf Betriebshöfen in Bergedorf (165 Busse, davon 140 Standardbusse, 12 Schnellbusse, 11 Reisebusse und 2 Museumsbusse), Glinde (64 Busse, außerdem 6 Überlandbusse in Trittau für den Schülerverkehr), Ahrensburg (23 Busse), Quickborn (46 Stadtbusse, 2 Überlandbusse, 8 Reisebusse) und Neumünster (32 Busse, davon 18 der Stadtwerke Neumünster).[20] Die Zahl der geleisteten Platzkilometer lag im Jahr 1985 bei 1,421 Milliarden.[21] Vom Betriebshof Glinde wurden für die HHA-Linien 116, 260, 261, 163, 263, 165 und der Nachtlinie 618 von der VHH Auftragsfahrten geleistet. Für die VHH führten 1986 folgende Betriebe Auftragsfahrten durch:[22]

  • Orthmann's Reisedienst (ORD, Tochterunternehmen der VHH) auf den Linien 130, 131, 231, 132, 135, 237 und Nachtlinie 609 mit ehemaligen VHH-Bussen
  • Travers Omnibus-Gesellschaft (TOG, Tochterunternehmen der HHA) auf den Linien 122, 230, 330, 231, 133, 333, 364 und Nachtlinie 609
  • Dahmetal auf der Linie 369 (Hoisbüttel – Bünningstedt – Ahrensburg Bf. – Großhansdorf – Lütjensee – Trittau – Basthorst)

Grenzverkehr zur DDR und deren WendeBearbeiten

Nach Einführung des kleinen Grenzverkehrs mit der DDR wurde 1973 eine Linie von Lauenburg zur nahen Grenzübergangsstelle Horst an der innerdeutschen Grenze eröffnet. Die auf dieser Linie 20 (außerhalb des HVV) eingesetzten Busse durften damals keine Werbung tragen oder mit den sonst üblichen UKW-Funkgeräten ausgerüstet sein.

In der Wendezeit der DDR Ende 1989 wurde die Linie 20 von Lauenburg nach Horst bis Boizenburg verlängert und zusammen mit dem Kraftverkehr Hagenow als Linie 15 betrieben. Diese Gemeinschaftslinie wurde später jahrelang mit der inzwischen entstandenen Ludwigsluster Verkehrsgesellschaft unter der Liniennummer 515 betrieben. Ab 3. Februar 1990 führte die VHH Fahrten mit Reisebussen vom Hamburger ZOB über Lauenburg und Hagenow nach Schwerin, später bis nach Wismar, als Linie 16 durch. Die Fahrten fanden mindestens zweimal wöchentlich statt, bei Bedarf auch öfter, morgens nach Schwerin und abends zurück. Die Gegenfahrten führte der Kraftverkehr Hagenow durch.[23]

Im Januar 1990 wurden zwei Stadtbusse vom Typ Mercedes-Benz O 305 (Wg. 8007+8010) Hamburgs Partnerstadt Dresden geschenkt.
Im Dezember 1989 wurden 16 Busse speziell ausgerüstet und mit der Aufschrift „Die Bundesrepublik informiert“ versehen an das Bundespresseamt vermietet. Sie wurden bis April 1990 als „Infomobil“ in verschiedenen bundesdeutschen Städten in Grenznähe und West-Berlin zur „Information der Besucher aus der DDR über die praktischen Fragen des täglichen Lebens in der Bundesrepublik“ eingesetzt. Zwei Busse wurden noch bis Ende Mai in Hamburg bzw. in Berlin eingesetzt.[24]
Den Verkehrsbetrieben Hagenow, Magdeburg, Dresden und Güstrow wurde fachliche Unterstützung bei der Umgestaltung und Anpassung ihrer Betriebe an die neuen Erfordernisse geleistet.

1990er JahreBearbeiten

Der offizielle Firmensitz der VHH befand sich im Hochbahnhaus in der Steinstraße 20, die kaufmännische und die Personalverwaltung hatte ihren Sitz noch bis 1996 in der Grusonstraße in Hamburg-Billbrook.
1992 setzte die VHH 345 Busse auf 65 Linien ein. 1995 beförderte die VHH mit 348 Bussen, davon bereits 166 Niederflurbusse, auf 100 Linien (davon 84 innerhalb des HVV) mit 2035 km Länge 39,2 Mio. Fahrgäste. Der Reiseverkehr wurde ab 1994 über das damalige VHH-Tochterunternehmen Hans H. Grünwold GmbH (82 % VHH-Anteil) mit modernen Reisebussen (Reisering Hamburg) durchgeführt.[25] Mitte der 1990er Jahre wurden die ersten Gelenkbusse gebraucht gekauft und zunächst im Schülerverkehr eingesetzt. Ab Anfang 1998 wurde die Linie 334 im Neubaugebiet Neu-Allermöhe die erste VHH-Stadtbuslinie, auf der hauptsächlich Gelenkbusse eingesetzt wurden.[26]

Um Kosten zu sparen setzte die VHH auch in den 1990er Jahren Fremdunternehmen (z. B. Oberelbe Touristik GmbH (OTG) in Geesthacht und Viking Reisen in Norderstedt [1995–2007]) ein, die mit ihren Bussen im Auftrag auf bestimmten VHH-Linien fuhren. Auch die PVG führte im Kreis Pinneberg und der Stadt Norderstedt Fahrten auf VHH-Linien durch, die VHH setzte ihrerseits Wagen auf PVG-Linien ein (z. B. Linie 115). Auf den zwei für die Stadtwerke Norderstedt konzessionierten Buslinien führte die VHH den Betrieb durch. Der Auftragsverkehr für die HHA im Bezirk Wandsbek wurde weiterhin durchgeführt, hierfür wurde (und wird weiterhin) auch die Tochterfirma Orthmann's Reisedienst GmbH (ORD, damals 95 % VHH-Anteil) eingesetzt. Der Verkehr im Raum Ahrensburg wurde 1995 an das ausgegründete Tochterunternehmen Ahrensburger Busbetriebsgesellschaft mbH (abg, damals VHH 51 % und OTG 49 %) übertragen. Auch die HHA führt Fahrten auf einzelnen Linien der VHH aus, außerdem die Firmen Dahmetal J. Rudolf & Sohn GmbH & Co. KG, Zerbin und seit Dezember 2014 auch der Kieler Busbetrieb Vineta im Raum Norderstedt/Pinneberg.

Eingesetzte FahrzeugeBearbeiten

 
VHH-Bus (Citaro von 2003) am AKN-Bahnhof Henstedt-Ulzburg
 
Mercedes-Benz Citaro LE auf der Schnellbuslinie 31 auf der Abfahrt des neuen Busbahnhofs am Bahnhof Bergedorf

Nach verschiedenen Büssing-Baumustern und Daimler-Benz O 3500, O 6600 H und O 321 H und HL sowie einzelnen Mercedes-Benz O 319 und Krauss-Maffei KMO und KML (auch von übernommenen Busbetrieben wie Mullikas) wurden in den 1960er Jahren hauptsächlich Busse von Büssing (Präsident und Senator), Daimler-Benz (O 317, neu 1958 bis 1967) und Magirus-Deutz (Saturn II bzw. 150 S und 150 LS, neu 1962 bis 1966) beschafft. Seit 1964 erhalten die VHH-Fahrzeuge Wagennummern, bei denen die ersten zwei Ziffern aus den letzten zwei Ziffern des Baujahres bestehen (z. B. 6424 = Baujahr 1964). Ab 1968 wurden VÖV-Standard-Linienbusse von Büssing (Präfekt 13 D und 14 D Standard) und ab 1969 Daimler-Benz (Mercedes-Benz O 305) als 11-m-Stadtbus und bis 1971 auch in der 11,3-m-Überland-Ausführung beschafft. In den 1970er Jahren wurden neben O 305 und O 307 von Daimler-Benz auch drei Serien (145 Wagen) vom ungarischen VÖV-Bus Ikarus 190 beschafft. Danach gab es, bis auf wenige Ausnahmen, nur Busse von Daimler-Benz (nach Mercedes-Benz O 405, O 407, O 405 N und seit 1999 Citaro, inzwischen auch – für den Einsatz auf der Schnellbuslinie – in der LE-Variante). Von 1982 bis 1991 wurde auch der Mercedes-Benz Ü80 (Prototyp des neuen Überlandbusses als Nachfolger des StÜLB aus den 1970er Jahren) eingesetzt, der bei den Fahrzeugwerkstätten Falkenried (FFG) entwickelt und gebaut worden war.

1999 wurden im Rahmen einer Produkt-Offensive für die Schnellbuslinie 31 zwischen Hamburg und Lauenburg von EvoBus neben den Citaro MÜ auch einige Mercedes-Benz Integro und Setra S 315 NF (1999–2008) beschafft. Auch ein Setra Doppeldeckerbus war im Bestand und wurde damals auch auf der Schnellbuslinie eingesetzt. Bis 2015/2016 wurde dieser neben dem MB O 404 von 1997 auf der Zubringerlinie A20 zum Lübecker Flughafen Lübeck-Blankensee vom Hamburger ZOB über die Autobahn eingesetzt.
Daneben gab es für den Reiseverkehr (später Reisering) mehrere Magirus-Deutz 150 R 12 (1966–1975), Mercedes-Benz O 302 (1971–1982), O 303 (1976–1998), O 404 (1992–2008), Setra S 315 (1995–2006), S 415 (ab 2001), S 416, S 417 und MAN Lion's Coach (2003–2010), außerdem einen O 309 D (1968–1978).
Für den Einsatz in der engen Altstadt von Lauenburg gab es ab 1995 einen Kleinbus von Ernst Auwärter Typ Teamstar. Seit 1996 werden auch Gelenkbusse beschafft, zunächst gebrauchte O 305 G und O 405 G, ab 1999 neue O 405 GN und Citaro G in dreitüriger Ausführung. Mit einem Magirus Saturn II Reisebus von 1962, einem Büssing Präsident von 1964 und einem Mercedes-Benz O 305 von 1984 besitzt die VHH drei „Museumsbusse“, die auch im Gelegenheitsverkehr eingesetzt werden.

Bis einschließlich 1968 hatten die VHH-Busse eine Lackierung in Dunkelrot mit einem schwarzen Fensterband und Dach (das allerdings oben weiß war) und schwarzen Stoßstangen. Ausnahme waren einige Magirus-Deutz Saturn-150-S-Busse, die im vertraglich geregelten Auftragsverkehr (als Ausgleichsmaßnahme für die verkürzten VHH-Buslinien wegen der U-Bahn-Erweiterungen) auf für die Hamburger Hochbahn (HHA) konzessionierten Linien liefen, die wie die HHA-Busse rot/creme lackiert waren. Ab 1969 erhielten neue Fahrzeuge, wie bei den anderen VÖV-Verkehrsbetrieben im HVV, die Lackierung in Weiß mit breitem roten Band unterhalb der Fenster und schwarzer Stoßstange und schwarzen Felgen, ab 1968 wurden einige Büssing Präfekt 14 D Standard-Überlandbusse in der bereits von der HHA benutzten Schnellbus-Lackierung in Rosa/Weiß auf der Schnellbuslinie 21 eingesetzt. Auch ein Magirus-Deutz L 117 StÜL-Bus bekam diese Schnellbus-Lackierung. Ab 1996 wurde wieder die alte dunkelrot/schwarze Lackierung eingeführt, später wurde ein etwas helleres Rot benutzt. Nach Bildung der VHH-PVG-Unternehmensgruppe wurde Mitte der 2000er Jahre eine neue Lackierung in Silbergrau eingeführt, hier steht oft der Name „VHH“ in großen roten Lettern auf den hinteren Karosserie-Seiten.

Betrieb Neumünster (1956 bis 2014)Bearbeiten

Nach der Übernahme von Glau und Habild 1956 führte die VHH bis 1979 den Stadtbusverkehr in Neumünster in eigener Regie und auf eigene Rechnung durch. Zum 31. Dezember 1979 kündigte die VHH den Vertrag mit der Stadt wegen zunehmender Unwirtschaftlichkeit. Bisher bekam die VHH lediglich Ausgleichszahlungen für den Schülerverkehr, das ständig steigende sonstige Defizit musste die VHH selbst tragen. Da die Stadt die Übernahme des Defizits für 1980 zusagte, führte die VHH den Stadtverkehr weiter durch. Vom 1. Januar 1981 bis zum 31. Dezember 2014 wurde der Stadtbusbetrieb in Neumünster von der VHH im Auftrag der Stadtwerke Neumünster (SWN) durchgeführt; das hatte den Vorteil, dass so innerhalb des Stadtwerke-Haushalts die Verluste aus dem ÖPNV mit den Gewinnen aus Strom, Fernwärme und Wasser im „Querverbund“ verrechnet werden konnten. Ab 1983 wurden SWN-eigene Fahrzeuge beschafft, die eine andere Farbgebung hatten (die sonst roten Flächen waren hier türkis). Ab 2001 kamen wieder VHH-eigene Busse nach Neumünster, allerdings mit türkisfarbenen Flächen. Ab 2004 wurden Busse mit Erdgas-Motoren (MAN Lion’s City CNG) angeschafft, allerdings wieder von den SWN.[27] Nach einigen Jahren gehörten die Busse wieder der VHH, wobei die Front weiter in Türkis gehalten wurde. Der Stadtverkehr in Neumünster wird außerhalb des HVV angeboten, es gilt der Schleswig-Holstein-Tarif.

Am 1. Januar 2015 wurde der Busbetrieb in Neumünster in das neue Unternehmen SWN Verkehr GmbH überführt, das jetzt ein SWN-Tochterunternehmen ist. Dazu gehören der Betriebshof an der Rendsburger Straße mit allen Bussen und dem vorherigen VHH-Fahr- und Werkstattpersonal. Grund ist die Direktvergabe der Linienkonzessionen in Hamburg, die eine Beteiligung der VHH an Ausschreibungen außerhalb des HVV-Verkehrsgebietes ausschließt.

Pinneberger Verkehrsgesellschaft mbH (bis 1999)Bearbeiten

Pinneberger Verkehrsgesellschaft mbH
 
Basisinformationen
Unternehmenssitz Schenefeld (ab 1975, vorher Rellingen)
Eigentümer Verkehrsbetriebe Hamburg Holstein AG
Verkehrsverbund HVV (ab 1972)
Mitarbeiter 590 (2010)
Umsatz 41,3 Mio. Euro (2010)dep1
Linien
Bus 38
Anzahl Fahrzeuge
Omnibusse 196
Statistik
Fahrgäste 46,5 Mio
Fahrleistung 12,36 Mio. km pro Jahr
Einzugsgebiet Kreis Pinneberg und westliches Hamburgdep1
Länge Liniennetz
Buslinien 600 km
Betriebseinrichtungen
Betriebshöfe 2 (Schenefeld und Elmshorn)

Beginn als Busbetrieb ReimersBearbeiten

Das Unternehmen geht auf einen 1925 in Marne (Holstein) gegründeten Autobusbetrieb von August Reimers zurück, der zuerst eine Buslinie von Marne nach Krempe betrieb. Bereits im November desselben Jahres wurde mit einem Teilhaber eine weitere Linie von Marne nach Burg eröffnet. 1926 kamen die Linien Marne–Wilster und Itzehoe–Hörnerkirchen hinzu, letztere wurde vom Omnibusbetrieb Schröder in Lägerdorf übernommen. 1927 wurde eine Buslinie von Marne nach Elmshorn mit täglich vier Fahrtenpaaren eingerichtet; die einfache Fahrt kostete damals 3 Mark, die Hin- und Rückfahrt 4,50 Mark. Der Betriebssitz wurde 1928 von Brunsbüttel in die Marner Süderstraße 14 verlegt, hier wohnte nun auch die Familie Reimers. 1929 wurde die Linie von Burg nach St. Margarethen eröffnet. Der Sohn Heinz Reimers begann 1930 eine Lehre im elterlichen Betrieb. Bis Ende 1930 wurden insgesamt 16 Omnibusse eingesetzt.

1932 erhielt August Reimers nach langen Verhandlungen die Genehmigung zur Verlängerung der Buslinie Marne–Elmshorn nach Altona. Ab 10. September 1932 führte der Linienweg von Elmshorn über Langelohe–Eckholt–Seeth–Oha–Kummerfeld–Pinneberg–Rellingen–Halstenbek–Brande–Schenefeld–Blankenese und weiter über die Elbchaussee bis Altona. Sonntags wurde anstatt über die Elbchaussee über Nienstedten–Klein Flottbek–Othmarschen gefahren. Die Linie wurde bald über den Neuen Pferdemarkt bis zum Hamburger Hauptbahnhof verlängert. 1934 übernahm August Reimers von der Witwe des Rellinger Unternehmers Julius Martens den Omnibusbetrieb ihres Mannes mit dem Personal und der Linie von Eidelstedt über Rellingen zum Pinneberger Ratsberg und weiter bis Kummerfeld bzw. Appen sowie die Nachtlinie Pinneberg–Hamburg. Der Verkehr auf dieser Strecke begann bereits am 14. Dezember 1913 mit dem Probebetrieb als Kraftomnibuslinie der Auto-Omnibus-Gesellschaft in Rellingen zwischen der Straßenbahn-Endstelle in Stellingen und Tangstedt bzw. Pinneberg über Eidelstedt und Rellingen. Der reguläre Betrieb wurde mit zwei Kraftomnibussen am 20. Mai 1914 zwischen Eidelstedt und Pinneberg Ratsberg bzw. Tangstedt über Rellingen aufgenommen, aber nach Beginn des Ersten Weltkriegs im September 1914 wieder eingestellt. Am 5. Juni 1925 richtete Julius Martens die Linie von Eidelstedt über Rellingen bis zum Pinneberger Ratsberg wieder ein, im Sommer 1928 wurde sie bis Kummerfeld bzw. Appen verlängert.[28]

1934 wurde als Wagen 33 ein Großraum-Sattelzugomnibus mit einem Daimler-Benz LZ 10000 als Zugmaschine in Betrieb genommen, der eine besondere Lackierung aufwies.[29] 1935 übernahm Reimers vom Omnibusunternehmer Pfennig in Itzehoe die Linie Itzehoe–Hohenwestedt. Von Marne wurden als sogenannte „Flitzer“-Verkehre Fahrten mit kleineren Bussen (Opel Blitz und Daimler-Benz) nach Büsum, Husum und St. Peter auf Eiderstedt eingerichtet. Bereits im nächsten Jahr wurde der Verkehr nach Büsum und St. Peter nicht mehr angeboten, der nach Husum mit großen Bussen durchgeführt. Dafür wurde in Husum eine Garage eingerichtet. 1936 übernahm Reimers vom Unternehmen Leineweber in Marne die Linie von dort nach Friedrichskoog. Auch wurden zwei weitere Großraum-Sattelzugomnibusse angeschafft, diesmal mit Büssing-NAG-Sattelzugmaschinen. Der Auflieger hatte Ledersitze und eine Toilette mit Wasserspülung. 1937 kamen zwei weitere Sattelauflieger für den Güterschnellverkehr dazu. Damit wurde ein fahrplanmäßiger Stückgutverkehr auf der Strecke Hamburg–Itzehoe–Marne–Heide–Büsum und kurz darauf auch zwischen Hamburg und Neumünster eingerichtet. Auf Einspruch der Deutschen Reichsbahn wurde Reimers dieser Dienst jedoch untersagt, so dass nach einem halben Jahr diese Wagen wieder zum Verkauf angeboten wurden. Ebenfalls 1937 wurde eine Buslinie von Pinneberg über Waldenau nach Blankenese und Halstenbek eingerichtet, die zum 31. Juli 1939 wieder aufgegeben werden musste. 1938 wurde am Rellinger Stawedder ein Grundstück gekauft, das als Betriebshof genutzt wurde.

Im April 1938 hatte Reimers dann den Autobusbetrieb Friedrich Böttcher in Hamburg, der als Autobusverkehr Union auftrat, für 40.000 Reichsmark gekauft. Sohn Heinz führte diesen Betrieb. Nach Beginn des Zweiten Weltkrieges wurde er allerdings bald zum Kriegsdienst eingezogen. An der Westküste wurde der Linienverkehr stark eingeschränkt, viele Fahrzeuge mussten an die Wehrmacht abgegeben werden. Im April 1940 erkrankte August Reimers, so dass die beiden Busbetriebe von Vater August in Marne und Sohn Heinz in Hamburg zur Firma A. u. H. Reimers Autobus KG zusammen gelegt wurden. Im Auftrag der Reichspost wurde eine Linie zwischen Neustadt in Holstein und Dahme an der Ostseeküste befahren. Am 16. September 1941 starb August Reimers im Alter von 54 Jahren. Am 31. Oktober 1941 wurden die restlichen Buslinien an der Westküste von der Reichspost mit Hilfe der Reichsbahn übernommen. Dagegen bekam Reimers die Miet-, Ausflugs- und Werkverkehre der Reichspost, die in dieser Zeit jedoch nicht sehr zahlreich waren. So wurden Überlegungen zur Verlegung des Betriebssitzes nach Rellingen angestellt. Sohn Heinz war an der Front, den weiteren Betrieb mussten Betriebsstellenleiter durchführen. Einer davon war der Heinrich Lembke, der bereits seit Jahren für Reimers arbeitete. Zum 20. Oktober 1946, nach dem Krieg und Rückkehr von Heinz Reimers, wurde ein Zweigbetrieb in Nienhagen bei Celle eröffnet und mit Ford-Bussen auf fünf Linien betrieben. Lembke übernahm kurze Zeit später den Betrieb mit einem neuen Partner, der Omnibusbetrieb Lembke & Koschick bestand bis 2002.

Gleich nach Kriegsende, ab dem 24. Mai 1945, wurde der Streckenabschnitt Appen (Fliegerhorst) – Pinneberg der Linie von Appen nach Hamburg-Eidelstedt von der Uetersener Eisenbahn (UeE) – dem Vorgängerunternehmen der KViP – als Verlängerung ihrer Linie von Uetersen bedient (UeE-Linie 3, ab 1991 ViP-Linie 63, jetzt KViP-Linie 1663). Ab 30. Oktober 1945 wurden wieder zwei Buslinien von Marne aus befahren. Ab 1. April 1948 wurde wieder die Linie von Marne nach Elmshorn betrieben. Zwischen Pinneberg und Eidelstedt wurden 1948 rund 700.000 Fahrgäste befördert. 1949 wurde endlich der Hauptsitz von Marne nach Rellingen verlegt, wo ein Jahr später auch eine Vertragswerkstatt für Volkswagen und Magirus-Deutz in Betrieb genommen wurde. Bereits 1949 wurde eine Buslinie vom Pinneberger Ratskeller über Appen-Etz, Wedel, Holm, Heist, Heidrege und Moorrege nach Uetersen, teilweise auch über Hetlingen und Haseldorf eingerichtet. Zwischen dem Bahnhof Wedel und dem Wedeler Krankenhaus gab es nachmittags und am Wochenende zusätzliche Fahrten. Eine weitere Linie wurde 1950 vom Bahnhof Pinneberg über Waldenau nach Halstenbek eingerichtet. Hier bestand Anschluss an die Linie zwischen Pinneberg und Eidelstedt, in Waldenau an die HHA-Linie 81 nach Schenefeld und Hamburg-Bahrenfeld. Von 1951 bis zum 2. Juni 1956 wurde eine weitere Linie von Pinneberg über Rellingen nach Tangstedt betrieben. 1955 kam eine weitere kurze Linie vom Eidelstedter Platz über die Lohkampstraße bis zur Burbekstraße hinzu. Ab 30. Oktober 1955 betrieb Reimers auch den Stadtverkehr in Wedel, Linienweg zunächst: Wedel Bf. – Bahnhofstraße – Rollberg – Mozartstraße – Goethestraße – Galgenberg. Zu jeder S-Bahn-Fahrt wurde ein Anschluss geboten. Zur Unterbringung der Busse entstand hierfür in der Wedeler Gärtnerstraße (später Mühlenstraße) eine weitere Betriebsstelle. 1957 wurde die Stadtverkehrslinie Wedel zu einer Ringlinie geändert. Ab 1960 wurden auf dieser Linie Daimler-Benz O-317-Gelenkbusse eingesetzt.

1962 erhielten die Reimers-Buslinien Liniennummern:

2 0Pinneberg Bf. – Rellingen – Hamburg-Eidelstedt (später HVV-Linie 185)
3 0Pinneberg Bf. – Quellental – Waldenau (später HVV-Linie 285)
4 0Pinneberg Bf. – Kummerfeld (später HVV-Linie 394, dann Linie 185)
5 0Elmshorn – Horst – ItzehoeBrokdorf
6 0Stadtverkehr Wedel (später HVV-Linie 189)
7 0Wedel Bf. – Holm – HetlingenHaseldorf und Wedel Bf. – Appen-Etz – Pinneberg Bf.
8 0Eidelstedter Platz – Lohkampstraße – Burbekstraße (bis zum 27. Oktober 1963)

Für die zwischen Pinneberg und Rellingen parallel verkehrenden Linienbusse der (seit 1966 bereits zum Hamburger Verkehrsverbund gehörenden) VHH bestand ein Bedienungsverbot zwischen Haltestellen auf diesem Streckenabschnitt. Andererseits gab es für die Reimers-Busse Bedienungsverbot in Hamburg-Eidelstedt, hier hatten die HHA-Linien das Vorrecht.

Wandlung zur Pinneberger Verkehrsgesellschaft als Tochterunternehmen von Hamburger Hochbahn (HHA) und VHHBearbeiten

Zum 1. Juli 1971 übernahmen die Hamburger Hochbahn AG (HHA) und die Verkehrsbetriebe Hamburg-Holstein (VHH) 70 % der Anteile des Kommanditkapitals des Reimers Busbetriebs.[30] Der Firmenname lautete ab 1972 Pinneberger Verkehrsgesellschaft mbH A. und H. Reimers Autobus KG (PVG). Die Übernahme des Unternehmens (ohne das Autohaus) in den HHA-Konzern dauerte bis 1978, ab 1. Januar 1979 kam ein Ergebnisabführungsvertrag mit der HHA zum Tragen.

Am 1. Oktober 1972 wurden die PVG-Buslinien (außer Linien 5 und 7, die weiter außerhalb des HVV betrieben wurden) in den Hamburger Verkehrsverbund integriert. Teilweise wurden die Linien mit HHA-Linien verbunden. Die Verkehrsleistungen stiegen stark an, da die PVG im Hamburger Westen Fahrten von der HHA übernahm, später nach und nach auch die Auftragsfahrten dort, die bisher von anderen privaten Unternehmern wie Balzer (Juli 1964 bis Mai 1972), Bär-Bus (November 1965 bis Mai 1972), Edith Roßbalson (November 1965 bis Februar 1974), Herbert Biehl (April 1965 bis März 1974), Bruno Rohweder (November 1969 bis März 1976) und Jürgen (bzw. Helga) Pelka (Januar 1966 bis März 1976) – zuletzt SVP – Schnelsener Verkehrsbetriebe Pelka GmbH (April 1976 bis Oktober 1982) durchgeführt wurden. Die Zahl der PVG-Mitarbeiter stieg von 1971 bis 1974 von 32 auf 129.

Im Jahr 1975 stieg die PVG in den Reisemarkt ein, neben einigen eigenen Reisebussen unterhielt sie nach und nach einige Reisebüros im Kreis Pinneberg und in Hamburg. Ebenfalls 1975 eröffnete die PVG in einem neuen Gewerbegebiet in Schenefeld einen neuen Betriebshof, der den zu klein gewordenen Hof von 1949 in Rellingen (Stawedder), wo sich nach wie vor das Autohaus befand, und die Betriebsstelle in Wedel ersetzte. Der Betriebshof in Schenefeld, der 1992 für 15,2 Mio. DM modernisiert und erweitert wurde, um anstatt 88 nun 134 Busse unterzubringen, war gleichzeitig Standort der PVG-Hauptwerkstatt und Sitz der Verwaltung.[31] Nach der Übernahme der Firma Pott zum 1. November 1973 in Wilster gab es eine neue Betriebsstelle. Am 31. Dezember 1978 (nach Quellen der HHA im Mai 1977[32]) übernahm die PVG die bisher von der VHH gefahrenen Linien von Itzehoe und Nortorf nach Kiel, die zum 1. Juni 1985 an die Autokraft abgegeben wurden:

81 0Kiel – Itzehoe
82 0Kiel – BordesholmNortorf
83 0Kiel – Dätgen – Nortorf
  • 0 Itzehoe – Wewelsfleth Werft (nur Berufsverkehr)

Anfang 1978 hatte die PVG 206 Beschäftigte und 85 Busse. Zwölf Reisebusse fuhren im Reise- und Gelegenheitsverkehr, der auch in den zwei Reisebüros in Wedel und Schenefeld vermittelt wurden.

1979/1980 gab es die – ebenfalls außerhalb des HVV betriebene – Linie 4 Wedel Bf. – Etz – Pinneberg Bf. mit nur einem werktäglichen Fahrtenpaar.[33] Daraus wurde später die ViP-Linie 74, die noch später mit dem westlichen Teil der Linie 194 als Linie 594 bis Quickborn und weiter zum Bahnhof Norderstedt Mitte verlängert wurde, zunächst mit Gemeinschaftskonzession der drei Verkehrsunternehmen KViP, VHH und PVG.

Daneben betrieb die PVG bis September 1984 von der Betriebsstelle Wilster aus auch die Überlandlinien:

  5 0(Elmshorn – Dägeling – Itzehoe – Beidenfleth /) Wilster – Brokdorf
  6 0Stadtverkehr Wilster
  8 0Itzehoe – Wilster – Brunsbüttel
  • 0 Wilster – Ecklack

Diese wurden dann im Austausch mit den Linien zwischen Elmshorn und Wedel (1563) sowie Seestermühe (1560) von der Autokraft übernommen. Die PVG fuhr danach noch im Auftrag der Autokraft auf Buslinien im Kreis Steinburg. Im Herbst 1985 zogen die bisher in Wilster stationierten zehn Busse in den neuen Betriebshof für 36 Busse nach Elmshorn an der B 5. Hier wurden auch sechs Busse der Autokraft untergebracht.[34]

Im August 1987 mussten die Mitarbeiter der PVG der Presse entnehmen, dass die PVG verkauft werden solle. Dies war das Ergebnis aus Koalitionsverhandlungen der Hamburger SPD und FDP. Zusammen mit anderen Tochterunternehmen der HHA, die sich in Hamburger Staatsbesitz befindet, wie den Fahrzeugwerkstätten Falkenried (FFG) oder der Travers Omnibusgesellschaft (TOG), sollte die PVG privatisiert werden. Der Verkauf der PVG konnte gestoppt werden, lediglich die Reisesparte mit mittlerweile elf Reisebüros in Elmshorn, Pinneberg, Rellingen, Halstenbek, Schenefeld und Wedel sowie in Hamburg-Blankenese, -Rissen, -Osdorf und am Flughafen[35] wurde 1988 an Globetrotter abgegeben.

1989/1990 betrieb die PVG neben den Linien innerhalb des HVV (in Hamburg, Pinneberg und Wedel) folgende drei Linien:

5 0Elmshorn – Groß Nordende – Uetersen – Holm – Wedel Bf. (– Schulau, Fähre) (später ViP-Linie 75)
6 0Seestermühe – Kurzenmoor – Elmshorn (später ViP-Linie 76)
7 0Wedel Bf. – Holm – Hetlingen – Haseldorf (später ViP-Linie 77)

Diese Linien waren nach wie vor mit einem eigenen Tarif zu benutzen. Neben Einzelfahrkarten wurden 6er-Karten (ab 8 Uhr gültig), 10er-Karten sowie Wochen- und Monatskarten angeboten.[36]

Nach den Ereignissen am 9. November 1989 (Öffnung der innerdeutschen Grenze / Berliner Mauer) hatten die West-Berliner Verkehrsbetriebe (BVG) ein stark erhöhtes Beförderungsaufkommen zu bewältigen. Dazu erging – wie nach dem Mauerbau im August 1961 – eine Anfrage nach Ausleihung von „Solidaritätsbussen“ an Verkehrsbetriebe im Bundesgebiet. Auch die PVG schickte im November 1989 acht Mercedes-Benz O 405 Standardlinienbusse (Wagen 0416–0419 und 0430–0433) mit Fahrern nach West-Berlin. Diese Wagen wurden auf den BVG-Linien 62, 23 und der Flughafenlinie 8 eingesetzt. Nach rund einem Vierteljahr wurden vier Fahrzeuge wieder nach Schenefeld zurückgeholt, die restlichen vier Wagen wurden noch bis September 1990 auf der Linie 23 eingesetzt.[37]

1990er JahreBearbeiten

Zum Winterfahrplan 1989/1990 übernahm die PVG die Betriebsführung zahlreicher Buslinien im westlichen Hamburg von der HHA, die sie auch schon vorher im Auftrag befuhren. Dazu gehörte auch die Blankeneser Ringlinie 48 samt dazugehörender fünf Kleinbusse (Mercedes-Benz O 309 D mit zweitürigem Aufbau von Jessen), da in den engen und kurvenreichen Straßen keine normalen Standardbusse eingesetzt werden können. Einer dieser im Volksmund „Bergziege“ genannten Kleinbusse wird als Museumsbus unterhalten und wird jährlich an einem Sonntag im Herbst am verkehrshistorischen Tag zusammen mit anderen historischen Verkehrsmitteln fahrplanmäßig eingesetzt. Bald darauf setzte die PVG auf der Linie 48 neue Kleinbusse (Ernst Auwärter Teamstar City auf Basis von Mercedes-Benz) ein[38], ab 1993 auch in niederflurigen Varianten. Die ersten Niederflurbusse auf den normalen Stadtlinien waren elf Mercedes-Benz O 405 N, die ab 1991 eingesetzt wurden.

1991 wurde die Verkehrsgemeinschaft im Kreis Pinneberg (ViP) gegründet, an der die PVG beteiligt war. Aufgabe war, die nicht im HVV verkehrenden Linienbusangebote der verschiedenen Verkehrsunternehmen im Kreis weiter zu entwickeln und als ein einheitliches Angebot mit einem gemeinsamen Tarifsystem anzubieten. Für Zeitkarten wurde ein Übergangstarif mit dem HVV ausgehandelt. Auf wenig frequentierten Strecken wurden Fahrtmöglichkeiten nach Bedarf eingeführt. So wurden z. B. Fahrten, die insbesondere für den Schülerverkehr durchgeführt wurden, nach telefonischer Bestellung auch an Ferientagen geleistet. Ende 1993 wurde die Kreisverkehrsgesellschaft in Pinneberg mbH (KViP) gegründet, die ab dem 1. Januar 1994 den Busbetrieb der Uetersener Eisenbahn übernahm. Auch hier war die PVG, mit zunächst 20 %, beteiligt. Die KViP war danach an allen neu vergebenen Linienkonzessionen im Kreis beteiligt. 1995 wurde die Mobilitätszentrale Nord GmbH gegründet. Für den Fahrdienst bei der PVG wurde 1997 ein eigener Unternehmensteil Gesellschaft für Leistungen zur Omnimobilität mit Bus und Schiene mbH („GLOBUS 24“) gegründet, wo die neu eingestellten Fahrer beschäftigt wurden. Ab 1999 wurde die Behindertenbeförderung mit hierfür angeschafften Kleinbussen unter dem Namen „Falter“ durchgeführt, außerdem gab es ein Anruf-Sammel-Taxi-System für ältere und mobilitätseingeschränkte Menschen unter dem Namen „Flamenco“.[39]

Die PVG führte ab 1993 verschiedene Neuerungen als Linienverkehrsbetrieb ein, z. B. die Fahrradmitnahme im Bus, das Aussteigen zwischen den Haltestellen und ab 1996 den Zeitungsverkauf beim Fahrer (zunächst die Tageszeitungen Hamburger Morgenpost und Bild-Zeitung, ab 27. April 1998 für eine gewisse Zeit daneben auch die Zeitschriften Stern, Der Spiegel und Sport Bild)[40], der erst 2016 nach über 20 Jahren eingestellt wurde. Im Hamburger Raum setzten sie die ersten Stadtbusse mit Klimaanlage ein. Der Betrieb der PVG wurde für die damalige Zeit äußerst flexibel organisiert. So wurden z. B. auch die Mitarbeiter der Verwaltung für den Fahrgastverkehr ausgebildet, so dass sehr schnell zusätzliche Fahrten (z. B. Schienenersatzverkehre) geleistet werden konnten. 1995 erhielt die PVG als erstes öffentliches Verkehrsunternehmen das Zertifikat für die ISO-Norm 9001 (Qualitätsmanagementsysteme). Im Dezember 1995 hatte die PVG 526 Beschäftigte (442 für den Fahrbetrieb, 44 im Bereich Technik/Werkstatt, 34 in der Verwaltung und 6 Auszubildende) sowie 183 Busse (davon 7 Kleinbusse). Sie betrieb 33 Linien mit etwa 446 km Linienlänge (21 mit 244,6 km im Auftrag der HHA, 7 mit 81,1 km innerhalb des HVV und 3 Schulbuslinien sowie 5 mit 120 km innerhalb der ViP) mit 423 Haltestellen im HVV und 112 in der ViP, die Leistung lag bei etwa 11,6 Mio. Wagenkilometer im Jahr, es wurden etwa 46,8 Mio. Fahrgäste befördert.[41]

1996 entschied der Hamburgische Senat, die PVG aus dem Konzern der Hamburger Hochbahn AG (HHA) herauszulösen. So erhielt die PVG die Linienkonzessionen von mehreren bisher auf die HHA konzessionierten Linien, auf denen sie bereits vorher die Betriebsführerschaft hatte (außer Linie 181, deren Betrieb wieder die HHA übernahm). Dazu gehörten auch die Kleinbuslinien im Blankeneser Treppenviertel, die mit Schnellbustarif betrieben werden. Danach bekam die PVG von der HHA den Auftrag, zwei Kurse auf der Schnellbuslinie 37 (Schenefelder Platz – Osdorf – Bahrenfeld – Bf. Altone – St. Pauli – Rathausmarkt – Hauptbahnhof – Barmbek Süd – Bramfeld) zu bedienen. Zum 1. Januar 1998 wurde das PVG-Logo geändert/modernisiert[42], so dass es wie ein stilisierter, von links nach rechts fahrender Bus mit einer blauen Front und blauem Dach sowie den roten Buchstaben PVG auf der hinteren Seitenfläche aussah. So waren zu dieser Zeit auch die neuen Stadtbusse lackiert: weiß mit blauer Front und blauen Dachflanken mit (bei Fahrzeugen ohne Fremdwerbung) rotem Schriftzug PVG auf den hinteren Seitenflächen.

Im östlichen Freihafen (Kleiner Grasbrook) wurde die Struktur durch Zuschüttung von Hafenbecken und Ansiedlung neuer Betrieb so verändert, dass der ÖPNV nicht mehr sinnvoll mit Fähren durchgeführt werden kann. Stattdessen wurde hier am 30. September 2001 die Kleinbuslinie 256 von der PVG mit Anschluss an die S-Bahn-Station Veddel in Betrieb genommen. Hier reichte zunächst ein Mercedes-Benz Sprinter aus, der nach einem Umbau bei der FFG mit Erdgas betrieben wurde. Als die Fahrgastnachfrage größer wurde und der eine Kleinbus nicht mehr ausreichte, erprobte die PVG den Anhänger-Betrieb. Ab dem 27. August 2003 wurde hier (mit einer Ausnahmegenehmigung) ein kleiner Hess-Anhänger hinter dem Sprinter-Kleinbus eingesetzt. So konnten auch die Verkehrsspitzen zu den Schichtwechselzeiten durch Anhängen des Anhängers ohne Einsatz weiteren Personals weiter mit dem Kleinbus (ohne Wagenwechsel) bedient werden. Seit 2005 wird hier ein normaler Stadtbus eingesetzt.[43]

Als Zubringer zur im Sommerhalbjahr angebotenen Finnjet-Fährverbindung der Silja Line von Rostock über Tallinn nach Helsinki betrieb die PVG bis zur Aufgabe der Fährverbindung 2005 eine Linie vom Hamburger ZOB über die Autobahnen A 1, A 20 und A 19 zum Rostocker Überseehafen.

Eingesetzte FahrzeugeBearbeiten

In den 1960er Jahren wurden bei Reimers (PVG) Stadtbusse eingesetzt, die eine dunkel-orange-farbene Lackierung hatten, darunter Büssing Senator und Präfekt 13 Standard mit Voith Diwabus-Getriebe, die bis Anfang der 1970er Jahre insbesondere auf den Pinneberger Linien eingesetzt wurden. 14 Busse wurden 1971 vom alten Reimers-Betrieb übernommen. Nach 1972 wurden (fast ausnahmslos), wie bei der Hamburger Hochbahn und der VHH, Standardlinienbusse von Daimler-Benz (Mercedes-Benz O 305, meist mit 2+1-Bestuhlung (nur 37 Sitzplätze), ab 1985 O 405 und ab 1992 O 405 N, ab 1994 auch dreitürig und ab 1996 mit Klimaanlage) beschafft, die die damals übliche Lackierung bei Hamburger Linienbussen in Weiß (bzw. Hellcreme) mit einem breiten roten Band unterhalb der Fenster um das gesamte Fahrzeug und einer schwarzen Stoßstange aufwiesen. 1982 beschaffte sie zum letzten Mal Stadtbusse mit Schaltgetriebe. Die PVG beschaffte mehrere Mercedes-Benz O 307, 1992 auch einen O 408 und 1996 einen O 405 NÜ, die hauptsächlich auf den Überlandlinien eingesetzt wurden. Besonders waren ein 1992 von der Sylter Verkehrsgesellschaft Ruy Prahl übernommener Reisebus Mercedes-Benz O 302 von 1972, der später an Daimler-Benz als Museumsbus weitergegeben wurde, außerdem ein 1997 von der VHH übernommener Reisebus Mercedes-Benz O 303 von 1987, ein 1998 beschaffter 15-Meter-Hochflurbus Bova FLD 15 Magnum 370 und ein 1999 beschaffter 15-m-Niederflurbus Setra S 319 NF.
Für die, zunächst im Auftrag der HHA, von der PVG betriebene Quartier-Schnellbuslinie(n) 48 (und 49) im engen Blankeneser Treppenviertel übernahm sie 1990 die vorher dort von der HHA eingesetzten rosa/weißen Kleinbusse vom Typ Mercedes-Benz O 309 D. Hier wurden ab Dezember 1992 verschiedene Ausführungen von Ernst-Auwärter-Teamstar-Kleinbussen – ab 1993 mit hinterem Niederflureinstieg – eingesetzt, nun in der Farbe Weiß mit roten Streifen. Ab 1996, nach Trennung von der HHA, benutzte die PVG eine andere Lackierung für neue Busse, hier in den neuen Unternehmensfarben Weiß und Blau mit den drei Buchstaben „PVG“ in großen roten Lettern auf den Seiten des hinteren Teiles (von der Unterkante der Karosserie bis über die Fenster), um sich von der HHA auch optisch abzusetzen. Eine kleine Serie von zwölf dreitürigen Volvo/Steyr-Niederflurbussen von 1999 wurde bereits 2001 an die Berliner Verkehrsbetriebe (BVG) abgegeben, die ähnliche Fahrzeuge im Bestand hatten.

 
MAN/Göppel Midibus auf Linie 48

Nach Einführung der VHH-PVG-Unternehmensgruppe wurde bei neuen Fahrzeugen ab Mitte der 2000er Jahre die neue Lackierung in Silbergrau (wie auch bei der VHH) eingeführt, bei den Fahrzeugen ohne Werbung wieder mit den roten Lettern „PVG“ auf den hinteren Seitenflächen. Zum 1. April 2008 bekamen die PVG-Busse Wagennummern nach dem VHH-System. Eingesetzt wurden zuletzt hauptsächlich Mercedes-Benz Citaro in den Ausführungen als 12-m-Bus (2- und 3-türig), 15-m-Bus (3-türig) und als Gelenkbus (4-türig), außerdem zwei MAN Buszüge mit Anhänger von Göppel für den Einsatz auf Linien mit Schülerverkehr im Raum Barmstedt (im Auftragsverkehr für die KViP). In Ahrensburg, in Lauenburg und auf den beiden Linien im Blankeneser Treppenviertel werden kleine MAN Lion’s City Midibusse eingesetzt. Auf letzteren wurden hier auch Elektrobusse verschiedener Hersteller getestet, die starke Steigung am Weseberg stellt allerdings erhöhte Anforderungen an den Antrieb. Die Kleinbusse wurden auch auf der Linie 288 in Altona eingesetzt.

VHH PVG Unternehmensgruppe (2000–2012)Bearbeiten

 
Logo der VHH PVG Unternehmensgruppe

Im Jahr 2000 schlossen sich die VHH und die PVG zu einem Gleichordnungskonzern mit einer gemeinsamen Geschäftsführung der beiden Verkehrsunternehmen zusammen. Zum 1. Januar 2006 erhöhten die VHH ihre Anteile an der PVG von 5 % auf 94,9 %, die restlichen 5,1 % hielt die KViP (Kreisverkehrsgesellschaft in Pinneberg mbH). Damit traten die VHH als größter Anteilseigner an die Stelle der HGV Hamburger Gesellschaft für Vermögens- und Beteiligungsmanagement mbH. Die HGV ist Holding-Gesellschaft vieler öffentlicher Unternehmen der Freien und Hansestadt Hamburg.

2003 beteiligte sich die VHH zusammen mit der BeNEX an den Verkehrsbetrieben in Kiel (Kieler Verkehrsgesellschaft mbH KVG) und Lübeck (Stadtverkehr Lübeck GmbH SL).
2005 gewann die PVG die Ausschreibung des Stadtverkehrs Elmshorn, den vorher jahrelang der dort ansässige Busverkehrsbetrieb Meißner auf sehr eigene Art durchführte. Die PVG ordnete den Verkehr durch Einrichtung klar bezeichneter Linien neu und hatte damit großen Erfolg. Bei der für 2009 planmäßig erfolgten weiteren Ausschreibung unterlag die PVG einem anderen Bieter.

2010 wurden einige VHH-Busse mit einem Bücherregal über dem vorderen linken Radkasten ausgestattet, in denen gebrauchte Bücher in Kooperation mit dem Hamburger Gebrauchtwaren-Kaufhaus Stilbruch, einem Tochterunternehmen der Stadtreinigung Hamburg, den Fahrgästen zur Verfügung gestellt werden. Nach ursprünglich 100 so ausgerüsteten Bussen wurden 2014 in weiteren 30 Bussen Bücherregale eingebaut, so dass jetzt 130 Busse damit ausgestattet sind.

Die (alten) VHH betrieben mit ca. 380 Bussen ca. 136 Buslinien im Norden, Nordosten und Osten Hamburgs, hier insbesondere auch die Linien im Bezirk Bergedorf. Dazu gehörten auch die Stadt- und Ortsverkehre von Norderstedt, Ahrensburg, Reinbek, Geesthacht, Lauenburg, Quickborn, Henstedt-Ulzburg und, zusammen mit der PVG, Pinneberg innerhalb des HVV.

 
MAN Lion’s City A21 mit Göppel Maxi-Train

Die (seit Dezember 2012 auch als VHH betriebene) PVG bediente mit ca. 180 Bussen auf 41 Linien über 600 Kilometer Streckennetz. Darunter waren 5 Metrobus-, 6 Nachtbuslinien, 2 Quartiersbuslinien mit Klein-/Midi-Bussen zum Schnellbustarif, 2 reine Schulbuslinien und 8 Linien im Auftrag der KViP. Die Leistung betrug 12.360.000 km/Jahr. Pro Jahr wurden 46 Millionen Fahrgäste befördert. Sie betrieb Linien im Westen Hamburgs und im Kreis Pinneberg, hier u. a. die Stadtverkehre von Wedel, Schenefeld und, zusammen mit der VHH, den Stadtverkehr in Pinneberg. Außerdem betrieb die PVG eine Buslinie im Hamburger Hafen (Linie 256). Hier fuhr bis März 2009 ein Sprinter-Kleinbus, der in den Hauptverkehrszeiten einen Busanhänger zog; inzwischen verkehrt dort wieder ein normaler Bus.

Im Raum Barmstedt bedient die PVG (seit 2013 als VHH) im Auftrag der KViP insbesondere den Schülerverkehr. Hierzu wurden Busanhängerzüge vom Typ Göppel „MaxiTrains“ angeschafft, sodass außerhalb der Spitzenzeiten die dann nicht benötigten Anhänger abgestellt werden können. Diese Buszüge sollten an den Wochenenden der Sommermonate in der Haseldorfer Marsch auf der Linie 589 eingesetzt werden, der Anhänger sollte hier der Mitnahme von Fahrrädern für den Ausflugsverkehr dienen.

AktuellesBearbeiten

Das inzwischen in die Jahre gekommene bisher benutzte RBL wird 2018/2019 durch ein neues Intermodal Transport Control System (ITCS) ersetzt. Dieses beinhaltet die Steuerung des Fahrbetriebs durch ständige Informations- und Kommunikationsmöglichkeit zwischen Fahrzeugen/Fahrpersonal und der Leitstelle, aktuelle Fahrgastinformationen (an DFI-Stationen, über das Internet und per HVV-App) sowie das Vertriebssystem über neue Fahrscheindrucker inclusive Prüfgeräte für eine HVV-Card. Dabei werden die zehn VHH-Betriebsstandorte mit sieben Betriebshofleitungen als auch der KViP-Standort in Uetersen und die RMVB-Standorte in Ratzeburg und Mölln einbezogen. Die aktuellen Betriebsdaten (Echtzeit) werden dabei auch in eine HVV-„Datendrehscheibe“ gespeist, in der die Daten der verschiedenen HVV-Verkehrsmittel/-Betreiber gesammelt und abgegeben werden.[44] Die Einführung des Wirkbetriebs erfolgte zunächst am Standort Ahrensburg, an dem die Funktionalität getestet, verbessert und erweitert werden kann.[45]

On-Demand-Angebot „ioki Hamburg“Bearbeiten

Nach einem Testbetrieb für VHH-Mitarbeiter[46] ist die VHH seit dem 18. Juli 2018 Betreiber eines neuen Bedarfsverkehrs mit Elektrofahrzeugen mit sechs Sitzplätzen (LEVC TX, neues „London-Taxi“), der – die ersten Wochen nur montags bis freitags von 4 Uhr morgens bis 1 Uhr nachts – innerhalb des begrenzten Bedienungsgebietes (Hamburger Stadtteile Lurup und Osdorf) unter dem Namen ioki Hamburg angeboten wird. Seit dem 8. August 2018 wird das Angebot rund um die Uhr angeboten. Die Nutzer müssen sich über die ioki Hamburg App anmelden und Start- und Zielort angeben. Die Fahrten erfolgen von einer der eingerichteten (virtuellen) Haltestellen zu einer Adresse im Bedienungsgebiet oder umgekehrt. Bezahlt wird über die App, Zeitkarten des HVV (Tageskarten, Wochenkarten, Monatskarten oder Abonnements) werden vom Fahrer anerkannt. Die Fahrten werden so koordiniert, dass mehrere Nutzer gleichzeitig befördert werden.[47] Das zunächst bis Ende 2018 befristete Angebot wurde inzwischen um zwei Jahre bis Ende 2020 verlängert.[48] Seit April 2019 ist zusätzlich zum HVV-Tarif ein zusätzlicher Aufpreis von 1 Euro pro Person und Fahrt erforderlich. Bezahlt werden kann inzwischen neben der Kreditkarte, Apple Pay oder Überweisung auf das VHH-Konto auch über eine Guthabenkarte. Außerdem ist beabsichtigt, das ioki-Angebot auch in Hamburg-Billbrook anzubieten.[49]

Einsatz von Hybrid- und ElektrobussenBearbeiten

Die beiden Verkehrsbetriebe VHH und Hochbahn wollen nach einer Verpflichtung der Stadt Hamburg ab 2020 neue Busse für den Verkehr in Hamburg nur noch mit alternativen Antrieben beschaffen, wie beispielsweise emissionsfreie Batteriebusse. Seit Anfang/Mitte der 2010er Jahre finden Untersuchungen und Tests statt, um geeignete Antriebs- und Busmodelle zu finden, die den Ansprüchen der Verkehrsbetriebe genügen.

Ende 2013 beschaffte die VHH zehn dreitürige Volvo 7900 Busse mit Parallel-Hybrid-Antrieb für den Einsatz vom Betriebshof Bergedorf aus. 2015 wurden diese durch zehn neue Exemplare ersetzt.

Seit Oktober 2014 wird auf der Blankeneser Linie 48/488 ein Rampini-Bus eingesetzt, der rein elektrisch fährt. Die Aufladung der Akkus im Fahrzeug erfolgt in der nächtlichen Betriebspause, aber auch zwischen den Fahrten während der Pause an einer Ladestation an der Endhaltestelle am S-Bf. Blankenese.[50] 2015 wurde ein weiterer Rampini-Elektrobus bestellt, der seit Mai 2016 eingesetzt wird.

Nach einer europaweiten Ausschreibung 2014 wurden zwei 18,6 m lange Elektro-Gelenkbusse des Typs „Exquisity 18“ beim belgischen Busproduzenten Van Hool bestellt, die ab 2017 versuchsweise auf der Metrobuslinie 3 Bahrenfeld – Neustadt – Rathausmarkt – Hauptbahnhof (– Rothenburgsort – Tiefstack) eingesetzt wurden.[51][52] Diese Elektrobusse sind im Betriebshof Schenefeld stationiert, von wo aus auch die beiden Rampini-Busse eingesetzt werden.

Im August 2017 sind für 5,8 Mio. Euro zehn Sileo-Elektrobusse bestellt worden, je fünf Solo- und fünf Gelenkbusse.[53]

Bei einem Ausbau des Betriebshofes Bergedorf für gut 10 Mio. Euro wurde dieser 2017/2018 mit einer neuen Halle mit fünf Fahrspuren für die Wartung von Elektrobussen ausgerüstet.[54] Für die Stromversorgung, die hauptsächlich in der sonst verbrauchsärmeren Nachtzeit zum Laden der Akkus in den Bussen benutzt wird, wurde hier eine Übergabestation vom Hamburger Stromnetz mit einer Ringleitung und Transformatoren installiert. Die Ladeinfrastruktur ist für letztendlich 137 Busse vorgesehen.[55]

Seit Mitte der 2010er Jahre bieten zunächst die Busse der Schnellbuslinie 31 und der VHH-„Premium“-Buslinie 3 ihren Fahrgästen ein kostenloses WLAN.

Projekt Autonomes Fahren TaBuLaBearbeiten

In Lauenburg wird der Betrieb eines autonom fahrenden Kleinbusses von der VHH durchgeführt. Das Projekt wird unter dem Namen Testzentrum autonome Busse Lauenburg/Elbe TaBuLa von der Technischen Universität Hamburg (TUHH) begleitet. Das Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI) fördert TaBuLa im Rahmen des Forschungsprogramms zur Automatisierung und Vernetzung im Straßenverkehr (AVF) mit 1,9 Mio. Euro.[56]

Seit dem 11. Oktober 2019 ist ein fahrerloser Navya-Kleinbus auf drei unterschiedlich langen Strecken ab dem Lauenburger ZOB unterwegs. Seine Höchstgeschwindigkeit beträgt 18 km/h. Die Mitfahrt ist kostenlos, im Fahrzeug gibt es Begleitpersonal. Die vorgesehenen Betriebszeiten sind dienstags bis freitags von 8 bis 11 Uhr und von 14 bis 17 Uhr sowie sonnabends von 8 bis 14 Uhr. Aufgrund von Einstellungsarbeiten und Testphasen ist der Einsatz bzw. die Mitfahrt nicht immer möglich.[57] Das Projekt läuft bis zum 30. Juni 2020. Über eine Fortsetzung zur Untersuchung automatisierter Warenlieferungen wird nachgedacht.

BetriebsstättenBearbeiten

 
Betriebshof der VHH in Hamburg-Rahlstedt

Die VHH hat folgende Betriebseinrichtungen:[58]

  • Bergedorf (B), Curslacker Neuer Deich 37 (mit Verwaltung und Hauptwerkstatt), entstand 1928 bei der BGE, 1975–1979 Neubau auf dem Nachbar-Grundstück, 1991 erweitert für 212 Busse, 1996 neues Verwaltungsgebäude
Für die Wartung von E-Bussen wurde ein neues Werkstadtgebäude errichtet. Es enthält elektrische Prüfeinrichtungen, Dacharbeitsplätze und Kranbahnen, da sich bei Elektrobussen ein beträchtlicher Teil der elektrischen Ausrüstung auf dem Fahrzeugdach befindet. Richtfest für diese Anlage war im November 2017.[59]
Zum Betriebshof Bergedorf gehören auch die beiden Betriebsstellen
  • Geesthacht (D), Dünenstraße 12, seit 1999 (2017: 21 Busse)
  • Lauenburg, Büchener Weg 104 (2017: 16 Busse)
  • Glinde (G), Berliner Straße 1 (mit Werkstatt), 1966 für zunächst 60 Busse eingerichtet, 1992–1994 unter laufendem Betrieb für 111 Busse völlig neu gebaut (2017: 65 Busse)
    • Billbrook (I), Billbrookdeich 213 (2017: 25 VHH-Busse)
  • Rahlstedt (O), Oldenfelder Bogen 23, beim Höltigbaum, seit 2001; hier werden die Fahrer der ORD eingesetzt (2017: 23 Busse)
  • Quickborn (Q), Ellerauer Straße 7 (mit Werkstatt), ca. 1930 erbaut, 1962, 1968–1970 und 1989–1993 erweitert (2017: 56 Busse)
    • Norderstedt (N), im Stadtteil Glashütte, Hans-Böckler-Ring 10, im Dezember 2016 auf dem TÜV-Nord-Gelände neu eingerichtet (2017: 15 Busse)
  • Ahrensburg (ABG), Kornkamp 46, seit 1975 für 24 Busse, Einsatzort der abg-Fahrer
  • Schenefeld (S), Osterbrooksweg 73 (ehemals PVG, mit Verwaltung und Werkstatt), 1975 für 88 Busse eingerichtet, 1989–1991 modernisiert und erweitert für 134 Busse (2018: 172 Busse, davon ein Drittel Gelenkbusse); soll demnächst erweitert und für Elektrobusse eingerichtet werden[60]
  • Elmshorn (E), Robert-Bosch-Str. 6 (ehemals PVG, mit Werkstatt), 1985 als Ersatz für den vorherigen Elmshorner Betriebshof entstanden (2017: 22 Busse)

Die PVG-Betriebsstelle Wedel wurde um 1975 aufgegeben, die Betriebsstelle Wilster wurde 1985 aufgegeben.

Die 1928 entstandene Betriebsstelle Trittau mit Werkstatt aus der Zeit der Südstormarnschen Kreisbahn am Bahnhof Trittau wurde am 6. Juni 1977 geschlossen. Bis 1991 wurden dort noch vier Busse für den Schülerverkehr im Freien abgestellt.
Die Südstormarnsche Kreisbahn hatte in den Anfangstagen ihres Busbetriebs in der Nähe des Bahnhofs Billstedt am Steinbeker Weg in Billstedt-Kirchsteinbek für zunächst vier Busse eine Busgarage eingerichtet. Nach dem Krieg wurde die Kapazität dort erhöht, zwölf Busse, teilweise mit Anhänger wurden dort abgestellt. Am Bahnhof Billstedt war auch der Sitz der Verwaltung der Verkehrsbetriebe des Kreises Stormarn (VKSt). Erst durch das Groß-Hamburg-Gesetz wechselte 1937 Billstedt vom Kreis Stormarn nach Hamburg.
Nach Einrichtung eines Stützpunktes 1953 in einer alten Munitionsanstalt in den Oher Tannen nahe Neuschönningstedt Haidkrug wurden die Busse von Billstedt abgezogen, die Werkstatt und ein Bus für Personalfahrten blieben dort noch bis Ende 1954. Nach einem halben Jahr wurde 1954 die Betriebsstelle Glinde im Gleisdreieck an der Möllner Landstraße eingerichtet, so dass das Provisorium aufgegeben werden konnte. Nach Bezug des neu gebauten Betriebshofes Glinde in der Berliner Straße am 1. Juni 1966 wurde das Gelände im Gleisdreieck verkauft.
In Ahrensburg gab es bis 1954 eine angemietete Halle gegenüber dem Schloss am Marstall, wo ein Bus vom Fahrer abgestellt und auch gewartet wurde. Ab etwa 1957 wurden die Busse bei der Aral-Tankstelle Gebers abgestellt. Um 1970 standen die Busse bei der Firma Stange an der Badeanstalt, bis 1975 der Betriebshof im Kornkamp im Industriegebiet Nord in Betrieb genommen wurde.[61]

Der Betriebsteil Neumünster mit dem im Januar 2005 in Betrieb genommenen Betriebshof-Neubau (mit Werkstatt) in der Rendsburger Straße 87 wurde zum 1. Januar 2015 in die SWN Verkehr GmbH überführt. Bis 2005 befand sich der Betriebshof in der Rosenstraße.

Der Betriebshof des Tochterunternehmens RMVB befindet sich in Ratzeburg, Schweriner Straße 90 (2017: 36 Busse)

DatenBearbeiten

Im Jahr 2017 waren über 1600 Mitarbeiter bei der VHH beschäftigt. Mit etwa 533 Bussen wurden rund 106 Millionen Fahrgäste auf 154 eigenen Linien befördert. Der Umsatzerlös lag bei 120,145 Millionen Euro, die Absatzleistung betrug 33.220.000 km. Im Schienenersatzverkehr für Eisenbahnverkehrsunternehmen wie S-Bahn Hamburg, AKN, DB AG, nordbahn, metronom und erixx wurden im Jahr 2017 rund 441.000 km gefahren.

Der Kostendeckungsgrad betrug 2011 bei der PVG 93,51 %, bei der VHH 80,19 %.[62] 2012 lag der Kostendeckungsgrad der VHH bei 93,7 %, 2013 bei 89,12 %[63], 2014 bei 88,8 %, 2015 bei 89,21 %[64], 2016 bei 89,76 %[65] und 2017 bei 91,20 %.[66]

BeteiligungenBearbeiten

Die VHH sind unter anderem beteiligt:[67]

  • an der ORD Orthmann's Reisedienst GmbH mit 100 % für den Fahrdienst im Raum Hamburg-Rahlstedt
  • an der Reisering Hamburg RRH GmbH mit 92 % für den Reisedienst und Gelegenheitsverkehr
  • an der RMVB Ratzeburg-Möllner Verkehrsbetriebe GmbH mit 76 % (ab 2004 mit zunächst 24 %)
  • an der abg Ahrensburger Busbetriebsgesellschaft mbH mit 58 % für den Fahrdienst im Raum Ahrensburg
  • an der KViP Kreisverkehrsgesellschaft in Pinneberg mbH mit 24,9 % (bis Mitte 2015 noch 48 %)
  • an der NBB Norddeutsche Bus-Beteiligungsgesellschaft mbH Hamburg mit 37,45 %
  • an der Zentral-Omnibus-Bahnhof „ZOB“ Hamburg GmbH mit 11,54 %
  • an der beka GmbH in Köln mit 5,3 %[68]
  • an der NSH Nahverkehr Schleswig-Holstein GmbH Kiel mit 0,2 %

LiteraturBearbeiten

  • Harald von Carnap, Rolf Westphalen, Karsten Peper: Verkehrsbetriebe Hamburg-Holstein AG · 75 Jahre Busbetrieb 1926–2001. Verkehrsbetriebe Hamburg-Holstein, Hamburg 2001, DNB 983269750

WeblinksBearbeiten

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. Bilanzjahr 2016: VHH weist gutes Geschäftsergebnis aus (Memento des Originals vom 17. Dezember 2017 im Internet Archive)   Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/vhhbus.de. VHH-Pressemitteilung vom 7. November 2017, abgerufen am 16. Dezember 2017
  2. VHH-Geschäftsbericht 2017, abgerufen am 17. Oktober 2018
  3. Nora Wolters wird neue kaufmännische Geschäftsführerin der VHH. VHH-Pressemitteilung vom 27. September 2019, abgerufen am 6. November 2019
  4. VHH-Busliniennetz 2018, VHH-Website, abgerufen am 29. September 2018
  5. In Kürze, Monatsbroschüre der VHH, 01/2018, S. 21/22
  6. Liniennetz der VHH 2019, VHH-Website, abgerufen am 11. Dezember 2018
  7. Geschäftsbericht 2014 der VHH (Memento des Originals vom 8. Dezember 2015 im Internet Archive)   Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/vhhbus.de, S. 7, abgerufen am 29. November 2015
  8. Geschäftsbericht 2015 der VHH (Memento des Originals vom 6. November 2016 im Internet Archive)   Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/vhhbus.de, hier S. 16
  9. Der Stadtverkehr, Heft 11/12-1976, S. 475, Verlag Werner Stock, Bielefeld 1976
  10. Harald Elsner: Hamburger Ausflugsverkehr · Ausflugsziele im Osten Hamburgs. Verkehrshistorische Reihe: Hamburger Nahverkehrsmittel Nr. 14, herausgegeben vom Verein Verkehrsamateure und Museumsbahn e.V. (VVM), Hamburg 2003, ISBN 3-923999-64-0
  11. Harald Elsner, Martin Heimann, Dirk Oetzmann: Verkehrsgeschichtliches aus Bergedorf. Verkehrshistorische Reihe: Hamburger Nahverkehrsmittel Nr. 23, herausgegeben vom Verein Verkehrsamateure und Museumsbahn e.V. (VVM), Hamburg 2003, ISBN 3-923999-73-9
  12. „Ist noch jemand zugestiegen?“ und Von der Edmonsonschen Fahrkarte, dem Blockfahrschein zum elektronischen Fahrscheindrucker. In: 75 Jahre Busbetrieb 1926–2001, Verkehrsbetriebe Hamburg-Holstein AG, Hamburg
  13. Günther Dolezal: Ein Informations- und Ausspracheabend mit Herrn Direktor Dr. Tappert. In: Hamburger Nahverkehrsnachrichten, Jg. 4, No. 12, Dezember 1957, Hamburger Verkehrsamateure, Nachdruck vom Dezember 1982
  14. Busbetrieb Neumünster auf vhhbus.de vom 15. Dezember 2014, abgerufen am 11. Juli 2018
  15. Betriebshof Ahrensburg. In: 75 Jahre Busbetrieb · Verkehrsbetriebe des Kreises Stormarn · 1928–2003, S. 70, Verkehrsbetriebe Hamburg-Holstein, Hamburg 2003
  16. Harald Elsner: Hamburger Ausflugsverkehr · Ausflugsziele im Norden und Westen Hamburgs. Verkehrshistorische Reihe: Hamburger Nahverkehrsmittel Nr. 16, herausgegeben vom Verein Verkehrsamateure und Museumsbahn e.V. (VVM), Hamburg 1990, ISBN 3-923999-66-6
  17. Wolfgang Burmester: Unser Schnelsen, ein Verkehrszentrum besonderer Art · 1884–1995. Heimatspiegel, Verlagshaus Meincke, Norderstedt 1996, S. 85, 89, 101/102 und 105
  18. Hamburger Verkehrsverbund: Geschäftsbericht 1967, S. 6, 14–16, 20–22, Hamburg 1968
  19. 75 Jahre Busbetrieb Verkehrsbetriebe des Kreises Stormarn 1928–2003. S. 32, Verkehrsbetriebe Hamburg-Holstein
  20. Manfred Schwanke: 60 Jahre Busbetrieb bei der VHH. In: Hamburger Nahverkehrs-Nachrichten (HN), 33. Jg. Heft 2, S. 3/4, Verein Verkehrsamateure und Museumsbahn e.V. (VVM), Hamburg 1986
  21. Helmuth Haack: HVV – wie soll es weitergehen? In: Hamburger Nahverkehrs-Nachrichten (HN), 33. Jg. Heft 2, S. 6/7, Verein Verkehrsamateure und Museumsbahn e.V. (VVM), Hamburg 1986
  22. Manfred Schwanke, Louis Ferdinand Höcker: Der Fahrzeugbestand der Hamburger Omnibusunternehmen im HVV. In: Hamburger Nahverkehrs-Nachrichten (HN), 33. Jg. Heft 2, S. 8–10, Verein Verkehrsamateure und Museumsbahn e.V. (VVM), Hamburg 1986
  23. VHH- und KVH-Busse Hamburg–Schwerin. In: Fahr mit uns, Kundenzeitschrift der HHA, Ausgabe 1/1990
  24. Manfred Schwanke in: Hamburger Nahverkehrs-Nachrichten (HN) Nr. 1/1990, S. 12, und Nr. 2–3/1990, S. 24, VVM Hamburg
  25. Informations-„Zettel“ der VHH, Stand 1995
  26. Dirk Oetzmann: Kurzmeldungen Verkehrsbetriebe Hamburg-Holstein AG, in: Hamburger Nahverkehrs-Nachrichten (HN) 45. Jg. Nr. 2, Juli 1998, S. 17, VVM, Hamburg 1998, ISSN 0179-3721
  27. Lutz Bartoschek: Und beinah fuhr die Straßenbahn · Die Entwicklung des Stadtverkehrs in Neumünster. Verkehrsbetriebe Hamburg-Holstein, Hamburg 2006
  28. Wolfgang Burmester: Unser Schnelsen, ein Verkehrszentrum besonderer Art, 1884–1995. Heimatspiegel, Verlagshaus Meincke, Norderstedt 1996, S. 81–85+100/101
  29. Gut aufgelegt und fast vergessen · Die Geschichte der Sattelschlepper-Busse. In: Last & Kraft, Heft 2/92, Edition Diesel Queen, Berlin 1992; Abb. auf S. 12
  30. Hamburger Omnibus-Verein e.V. (HOV) – Bild des Monats Dezember 2012
  31. PVG-Betriebshof eingeweiht. In: Fahr mit uns, Ausgabe 3/1992, Hamburger Hochbahn
  32. Unternehmensgruppe Hamburger Hochbahn AG, Auflistung der Tochter- und Beteiligungsgesellschaften, Hamburg Juni 1978
  33. Harald Elsner: Hamburger Ausflugsverkehr · Ausflugsziele im Norden und Westen Hamburgs. Verkehrshistorische Reihe; Hamburger Nahverkehrsmittel Nr. 16, S. 46, VVM, April 1990, ISBN 3-923999-66-6
  34. Hamburger Nahverkehrs-Nachrichten HN 4/1984, Kurzmeldungen und Berichte: Omnibus: PVG / Autokraft, S. 21, Verein Verkehrsamateure und Museumsbahn e.V. (VVM) Hamburg, Dezember 1984
  35. PVG-Fahrplan 1989/1990
  36. PVG-Fahrplan der Linien im Raum Elmshorn/Wedel außerhalb des HVV, gültig ab 24. September 1989 bis 26. Mai 1990
  37. Lutz Achilles: Hamburg zeigt Solidarität mit West-Berlin. Reihe Verkehrsgeschichte(n) vom Hamburger Nahverkehr, Teil 5, Hamburger Omnibus-Verein e.V. (HOV), Hamburg
  38. Manfred Schwanke in: Hamburger Nahverkehrs-Nachrichten (HN) Nr. 4/1990, S. 12, VVM, Hamburg
  39. www.hov-bus.de/ Bild des Monats Dezember 2012: „Tschüß PVG, Willkommen VHH!“
  40. Dirk Oetzmann in: Hamburger Nahverkehrs-Nachrichten (HN) Nr. 2/1998, S. 17, VVM Hamburg, Juli 1998, ISSN 0179-3721
  41. Informationsbroschüre der PVG mit Stand 12/1995
  42. News des Monats, PVG-Kundeninfo von Januar 1998
  43. Dirk Oetzmann: Die Freihafen-Kleinbuslinie 256 der PVG. In: Verkehrsknoten Landungsbrücken, Verkehrshistorische Reihe: Hamburger Nahverkehrsmittel Nr. 25, S. 93/94, Verein Verkehrsamateure und Museumsbahn e.V. (VVM)
  44. Das neue Betriebsleitsystem der VHH. In: Kurier Nr. 1/2017, Mitarbeitermagazin der VHH, S. 18–23
  45. Das neue ITCS · Das neue Betriebsleitsystem und Umbau der Fahrzeuge. In: Kurier Nr. 2/2018, S. 12–21
  46. Colin Jacobs: Mobilität neu gedacht. In: Kurier Nr. 1/2018, Mitarbeitermagazin der VHH, S. 6–8
  47. ioki Hamburg · Ein neues On-Demand-Angebot als Teil des Nahverkehrs in Hamburg, auf vhhbus.de, abgerufen am 18. Juli 2018
  48. Das ioki On-Demand-Shuttle in Hamburg wird fortgesetzt. VHH Pressemitteilung vom 15. Dezember 2018, abgerufen am 1. Januar 2019
  49. ioki-Aufpreis auf vhhbus.de, 11. Juni 2019, abgerufen am 13. Juni 2019
  50. Elektromobilität bei der VHH
  51. Das sind Hamburgs neue Elektrobusse. nahverkehrhamburg.de, 18. Mai 2016, abgerufen am 22. Februar 2017.
  52. VHH beginnt mit dem Probebetrieb eines Elektro-Gelenkbusses. (Memento des Originals vom 31. Januar 2017 im Internet Archive)   Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/vhhbus.de Pressemitteilung der VHH vom 31. Januar 2017, abgerufen am 31. Januar 2017
  53. 10 Elektrobusse für Hamburg-Bergedorf – Die neuen VHH-Busse kommen von Sileo (Memento des Originals vom 17. Dezember 2017 im Internet Archive)   Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/vhhbus.de VHH-Pressemeldung vom 16. August 2017, abgerufen am 16. Dezember 2017
  54. VHH in Hamburg setzt auf Elektrobusse. In: Stadtverkehr, Heft 11/2016, EK-Verlag, Freiburg 2016, ISSN 0038-9013, S. 49
  55. Wandlung zum elektromobilen ÖPNV Dienstleister wird sichtbar. Pressemitteilung der VHH vom 13. Dezember 2017, abgerufen am 11. Juli 2018
  56. Autonomes Fahren: Projekt TaBuLa nimmt Fahrt auf auf vhhbus.de, 23. Mai 2019, abgerufen am 13. Juni 2019
  57. www.tabulashuttle.de, abgerufen am 6. November 2019
  58. Standorte auf VHH-Website, abgerufen am 7. Dezember 2016
  59. electrive.net elektrive.net vom 14. November 2017, abgerufen am 15. November 2017
  60. Stephan Wulff: Die Zukunft in Schenefeld. In: Kurier Nr. 2/2008, Mitarbeitermagazin der VHH, S. 22/23
  61. Die Betriebshöfe. In: 75 Jahre Busbetrieb · Verkehrsbetriebe des Kreises Stormarn · 1928–2003, Verkehrsbetriebe Hamburg-Holstein, Hamburg 2003, S. 63–71
  62. Geschäftsbericht 2011 der VHH-PVG-Unternehmensgruppe
  63. Geschäftsbericht 2013 der VHH (Memento des Originals vom 8. Dezember 2015 im Internet Archive)   Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/vhhbus.de
  64. VHH-Geschäftsbericht 2015 (Memento des Originals vom 6. November 2016 im Internet Archive)   Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/vhhbus.de, abgerufen am 6. November 2016
  65. Bilanzjahr 2016: VHH weist gutes Geschäftsergebnis aus (Memento des Originals vom 17. Dezember 2017 im Internet Archive)   Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/vhhbus.de. VHH-Pressemitteilung vom 7. November 2017, abgerufen am 16. Dezember 2017
  66. VHH-Geschäftsbericht 2017, abgerufen am 17. Oktober 2018
  67. Töchter und Beteiligungen VHH-Website, abgerufen am 23. November 2015
  68. vhhbus.de VHH-Website, abgerufen am 11. Juli 2018