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Koordinaten: 44° 15′ 21″ N, 73° 57′ 53″ W

Große Olympiaschanze
Große Olympiaschanze
MacKenzie Intervale Ski Jumping Complex (USA)
Red pog.svg
Standort
Stadt Lake Placid
Land Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Vereinigte Staaten
Verein Lake Placid SC
Erweitert 1979
Schanzenrekord 135,5 m
FinnlandFinnland Veli-Matti Lindström (2002)
Daten
Aufsprung
Hillsize HS 134
Konstruktionspunkt 120 m

Der MacKenzie Intervale Ski Jumping Complex ist eine Schanzenanlage bestehend aus fünf Schanzen in Lake Placid im US-Bundesstaat New York.

GeschichteBearbeiten

Die heutige Großschanze wurde Anfang der 1930er Jahre für die Olympischen Winterspiele 1932 erbaut.

1979 wurde der Komplex großzügig erweitert und umgebaut, 1980 fanden ein weiteres Mal die Bewerbe der Winterspiele hier statt.

Die Schanzen werden nach wie vor für internationale und nationale Bewerbe, sowie zum Training genutzt. Sie gelten als sehr beliebt und immer gut präpariert. Abgesehen von der Großschanze sind alle Schanzen ganzjährig nutzbar.[1]

Internationale WettbewerbeBearbeiten

Genannt werden alle von der FIS organisierten Sprungwettbewerbe.[2]

Datum Kategorie Schanze 1. Platz 2. Platz 3. Platz
4. Februar 1932 Olympia K60 Norwegen  Birger Ruud Norwegen  Hans Beck Norwegen  Kåre Walberg
1. Februar 1950 Weltmeisterschaft K70 Norwegen  Hans Bjørnstad Schweden  Thure Lindgren Norwegen  Arnfinn Bergmann
13. Februar 1980 Olympia K70 Finnland  Jouko Törmänen Osterreich  Hubert Neuper Finnland  Jari Puikkonen
13. Februar 1980 Olympia K90 Osterreich  Anton Innauer Deutschland Demokratische Republik 1949  Manfred Deckert Japan  Hirokazu Yagi
15. Januar 1983 Weltcup K90 Finnland  Matti Nykänen Osterreich  Armin Kogler Vereinigte Staaten  Jeff Hastings
16. Januar 1983 Weltcup K90 Finnland  Matti Nykänen Osterreich  Armin Kogler Norwegen  Steinar Bråten
17. Dezember 1983 Weltcup K70 Jugoslawien Sozialistische Föderative Republik  Primož Ulaga Finnland  Matti Nykänen Kanada  Horst Bulau
18. Dezember 1983 Weltcup K90 Vereinigte Staaten  Jeff Hastings Jugoslawien Sozialistische Föderative Republik  Primož Ulaga Tschechoslowakei  Jiří Parma
15. Dezember 1984 Weltcup K70 Osterreich  Andreas Felder Tschechoslowakei  Jiří Parma Osterreich  Ernst Vettori
16. Dezember 1984 Weltcup K90 Osterreich  Andreas Felder Finnland  Jari Puikkonen Norwegen  Per Bergerud
14. Dezember 1985 Weltcup K120 Norwegen  Vegard Opaas Jugoslawien Sozialistische Föderative Republik  Primož Ulaga Tschechoslowakei  Pavel Ploc
15. Dezember 1985 Weltcup K90 Osterreich  Franz Neuländtner Osterreich  Ernst Vettori Kanada  Steve Collins
11. Februar 1986 Junioren-WM K90 Italien  Ivan Lunardi Deutschland  Christian Rimmel Norwegen  Clas Brede Bråten
13. Februar 1986 Junioren-WM K90 Deutschland  Deutschland
F. Brau
Robert Leonhard
Christian Rimmel
Dieter Thoma
Italien  Italien
Virginio Lunardi
Carlo Pinzani
Paolo Rigoni
Sowjetunion  Sowjetunion
Sergej Badenko
J. Durinow
Michail Jessin
Jewgeni Waschurin
13. Dezember 1986 Weltcup K90 Norwegen  Vergard Opaas Osterreich  Ernst Vettori Jugoslawien Sozialistische Föderative Republik  Primož Ulaga
14. Dezember 1986 Weltcup K120 Osterreich  Ernst Vettori Jugoslawien Sozialistische Föderative Republik  Primož Ulaga Norwegen  Vegard Opaas
12. Dezember 1987 Weltcup K120 Tschechoslowakei  Pavel Ploc Deutschland  Dieter Thoma Deutschland  Andreas Bauer
13. Dezember 1987 Weltcup K90 Tschechoslowakei  Pavel Ploc Tschechoslowakei  Jiří Parma Norwegen  Vegard Opaas
10. Dezember 1988 Weltcup K120 Schweden  Jan Boklöv Osterreich  Ernst Vettori Finnland  Pekka Suorsa
11. Dezember 1988 Weltcup K90 Norwegen  Vegard Opaas Osterreich  Ernst Vettori Deutschland  Thomas Klauser
9. Dezember 1989 Weltcup K120 Osterreich  Ernst Vettori Finnland  Matti Nykänen Schweden  Jan Boklöv
10. Dezember 1989 Weltcup K90 Finnland  Ari-Pekka Nikkola Osterreich  Ernst Vettori Osterreich  Andreas Felder
1. Dezember 1990 Weltcup K90 Osterreich  Andreas Felder Finnland  Ari-Pekka Nikkola Finnland  Anssi Nieminen
2. Dezember 1990 Weltcup K120 Deutschland  André Kiesewetter Schweiz  Stephan Zünd Osterreich  Ernst Vettori
8. Oktober 2005 Continental Cup HS100 Norwegen  Anette Sagen Osterreich  Daniela Iraschko Deutschland  Ulrike Gräßler
8. Oktober 2005 Continental Cup HS100 Polen  Wojciech Skupień Polen  Marcin Bachleda Norwegen  Anders Bardal
9. Oktober 2005 Continental Cup HS100 Norwegen  Anette Sagen Norwegen  Line Jahr Kanada  Atsuko Tanaka
9. Oktober 2005 Continental Cup HS100 Norwegen  Anders Bardal Polen  Marcin Bachleda Norwegen  Morten Solem
28. August 2007 Continental Cup HS100 Norwegen  Anette Sagen Osterreich  Daniela Iraschko Kanada  Katie Willis
28. August 2007 Continental Cup HS100 Norwegen  Anette Sagen Kanada  Nata De Leeuw Osterreich  Daniela Iraschko
8. Oktober 2011 Juniorinnen HS100 Vereinigte Staaten  Emilee Anderson Vereinigte Staaten  Madison Keefe Vereinigte Staaten  Elyse Hoffmann
8. Oktober 2011 Junioren HS100 Vereinigte Staaten  William Rhoads Kanada  Matthew Soukup Vereinigte Staaten  Ben Loomis
8. Oktober 2011 FIS-Rennen HS100 Vereinigte Staaten  Abby Hughes Vereinigte Staaten  Jessica Jerome Vereinigte Staaten  Alissa Johnson
8. Oktober 2011 FIS-Rennen HS100 Vereinigte Staaten  Anders Johnson Vereinigte Staaten  Peter Frenette Vereinigte Staaten  Nicholas Fairall
17. Februar 2015 FIS-Cup HS100 Finnland  Eetu Meriläinen Vereinigte Staaten  Nicholas Mattoon Italien  Diego Dellasega

GroßschanzeBearbeiten

Der Weltcup machte auf der Großschanze von Lake Placid schon länger nicht mehr Station. Der letzte Bewerb fand am 2. Dezember 1990 statt, der Sieger hieß André Kiesewetter und kam aus Deutschland.[3]

Bei den Olympischen Spielen 1932 kam der Sieger aus Norwegen und hieß, wie so oft, Birger Ruud. 48 Jahre später wurde der Finne Jouko Törmänen Olympiasieger.[4][5]

1950 gab es Nordische Skiweltmeisterschaften in Lake Placid (Weltmeister wurde Hans Bjørnstad aus Norwegen), 1986 wurde die Junioren WM in Lake Placid abgehalten (Juniorenweltmeister wurde Ivan Lunardi aus Italien).[6][7]

Technische DatenBearbeiten

Olympiaschanze HS 134[1]
Schanzentisch
Neigung des Schanzentisches (α) 11,0°
Aufsprung
Hillsize 134 m
Konstruktionspunkt 120 m
K-Punkt Neigungswinkel (β) 33,6°

SchanzenrekordBearbeiten

NormalschanzeBearbeiten

 
Normalschanze mit Mattenbelag (links)

Auf der Normalschanze finden immer wieder internationale Wettbewerbe statt. Zuletzt im Oktober 2005 eine Kontinentalcup-Doppelveranstaltung für Damen und Herren.

Bei den Olympischen Winterspielen 1980 hieß der Sieger auf der Normalschanze Anton Innauer aus Österreich.[8]

Technische DatenBearbeiten

Olympiaschanze HS 100[1]
Schanzentisch
Neigung des Schanzentisches (α) 11,0°
Aufsprung
Hillsize 100 m
Konstruktionspunkt 90 m
K-Punkt Neigungswinkel (β) 35,0°

SchanzenrekordBearbeiten

Weitere SchanzenBearbeiten

Zusätzlich zu den oben behandelten Schanzen gibt es in Lake Placid noch folgende Schanzen: K48, K18, K10; Alle drei sind mit Matten belegt.

EinzelnachweiseBearbeiten

Siehe auchBearbeiten

WeblinksBearbeiten

  Commons: MacKenzie Intervale Ski Jumping Complex – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien