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Aleksander Zniszczoł

polnischer Skispringer
Aleksander Zniszczoł Skispringen
Aleksander Zniszczoł (2017)

Aleksander Zniszczoł (2017)

Nation PolenPolen Polen
Geburtstag 8. März 1994 (25 Jahre)
Geburtsort Cieszyn, Polen
Größe 178 cm
Gewicht 57 kg
Beruf Student
Karriere
Verein WSS Wisła
Trainer Robert Mateja
Maciej Maciusiak
Pers. Bestweite 213,0 m (Bad Mitterndorf 2015)
Status aktiv
Medaillenspiegel
JWM-Medaillen 1 × Gold 3 × Silber 0 × Bronze
EYOF-Medaillen 1 × Gold 0 × Silber 0 × Bronze
Universiade-Medaillen 1 × Gold 0 × Silber 0 × Bronze
PM-Medaillen 0 × Gold 5 × Silber 3 × Bronze
FIS Skisprung-Junioren-WM
0Silber0 2012 Erzurum Einzel
0Silber0 2012 Erzurum Team
0Silber0 2013 Liberec Team
0Gold0 2014 Val di Fiemme Team
Logo der FISU Winter-Universiade
0Gold0 2013 Predazzo Team
Olympische Ringe Europäisches Olympisches Jugendfestival
0Gold0 2011 Liberec Team
Logo des Polnischen Skiverbands Polnische Meisterschaften
0Silber0 2010 Szczyrk Sommer Team
0Silber0 2010 Szczyrk Team
0Bronze0 2012 Zakopane Team
0Silber0 2013 Wisła Team
0Bronze0 2015 Szczyrk Sommer Team
0Silber0 2015 Zakopane Team
0Silber0 2016 Wisła Sommer Team
0Bronze0 2016 Wisła Team
Skisprung-Weltcup / A-Klasse-Springen
 Debüt im Weltcup 30. Dezember 2011
 Gesamtweltcup 47. (2011/12)
 Skiflug-Weltcup 36. (2014/15)
 Vierschanzentournee 37. (2014/15)
 Podiumsplatzierungen 1. 2. 3.
 Teamspringen 0 0 1
Skisprung-Grand-Prix
 Debüt im Grand Prix 17. Juli 2011
 Grand-Prix-Siege (Einzel) 01  (Details)
 Gesamtwertung Grand Prix 33. (2013)
 Podiumsplatzierungen 1. 2. 3.
 Teamspringen 1 0 0
Skisprung-Continental-Cup (COC)
 Debüt im COC 30. Juli 2010
 COC-Siege (Einzel) 07  (Details)
 Gesamtwertung COC 01. (2018/19)
 Beskiden-Tour 04. (2018)
 Podiumsplatzierungen 1. 2. 3.
 Einzelspringen 7 7 2
letzte Änderung: 20. Juli 2019

Aleksander Zniszczoł (* 8. März 1994 in Cieszyn) ist ein polnischer Skispringer.

WerdegangBearbeiten

Zniszczoł, der für den WSS Wisła springt, trat erstmals bei FIS-Cup-Springen 2007 international in Erscheinung, ohne dort vordere Platzierungen erreichen zu können. In der Saison 2010/11 wurde er erstmals im Continental Cup eingesetzt. Seinen internationalen Durchbruch konnte er in der Sommerserie des Continental Cups ein Jahr später feiern: Durch einen Sieg in Trondheim, zweite Plätze in Stams und Trondheim und sechs weitere Top-Ten-Platzierungen gewann er die Continental Cup-Sommerwertung 2011. Da er auch auf Schnee weiter gute Platzierungen im Continental Cup erzielte, z. B. mit einem zweiten Platz am 13. Dezember 2011 im kasachischen Almaty, wurde bei der Vierschanzentournee 2011/12 erstmals im Weltcup eingesetzt und konnte sich bei den Springen in Oberstdorf und Garmisch-Partenkirchen gleich für das Hauptfeld qualifizieren, wo er als 48. jedoch jeweils nur Drittletzter wurde. Auf der Wielka Krokiew in Zakopane wurde Zniszczoł dann erneut eingesetzt und konnte am 20. Januar 2012 nicht nur seine ersten Weltcuppunkte erzielen, sondern mit Platz neun gleich in die Top Ten springen. Einen Tag später erreichte er mit dem 14. Rang auf derselben Schanze erneut eine gute Platzierung. Am 3. März 2012 wurde Zniszczoł beim Mannschaftsweltcupspringen im finnischen Lahti erstmals in der polnischen Equipe eingesetzt und konnte sich mit ihr den dritten Platz und damit sein erstes Weltcuppodium erspringen.

Beim European Youth Olympic Festival 2011 in Liberec gewann Zniszczoł mit der polnischen Equipe die Goldmedaille im Mannschaftswettbewerb. Zwei Jahre später startete er erstmals bei der Winter-Olympiade und gewann auch dort mit der polnischen Mannschaft den Team-Wettbewerb. Die Einzelwettbewerbe beendete er als Achter (Großschanze) und Zehnter (Normalschanze).[1]

Nachdem Zniszczoł bei den Junioren-Weltmeisterschaften 2012 im türkischen Erzurum sowohl im Einzel als auch mit der polnischen Mannschaft, zu der außer ihm noch Tomasz Byrt, Bartłomiej Kłusek und Klemens Murańka gehörten, die Silbermedaille gewinnen konnte, gelang ihm ein Jahr später mit der Mannschaft, zu der neben ihm diesmal Kłusek, Murańka und Krzysztof Biegun gehörten, zwar die Verteidigung des Silberranges, im Einzel fiel er jedoch auf den neunten Platz zurück. 2014 wurde er im italienischen Fleimstal Einzel gar nur 13., konnte dafür aber mit der Mannschaft, zu der diesmal außer ihm Murańka, Biegun und Jakub Wolny zählten, den Titel erringen.[2]

Zum Sommerauftakt des Skisprung-Grand-Prix 2019 in Wisła gewann Zniszczoł gemeinsam mit Piotr Żyła, Kamil Stoch und Dawid Kubacki den Teamwettbewerb.

ErfolgeBearbeiten

Grand-Prix-Siege im TeamBearbeiten

Nr. Datum Ort Typ
1. 20. Juli 2019 Polen  Wisła Großschanze

Continental-Cup-Siege im EinzelBearbeiten

Nr. Datum Ort Typ
1. 10. September 2011 Norwegen  Trondheim Normalschanze
2. 27. August 2016 Tschechien  Frenštát pod Radhoštěm Normalschanze
3. 18. August 2017 Polen  Szczyrk Normalschanze
4. 30. September 2018 Deutschland  Klingenthal Großschanze
5. 17. März 2019 Polen  Zakopane Großschanze
6. 23. März 2019 Russland  Tschaikowski Normalschanze
7. 24. März 2019 Russland  Tschaikowski Großschanze

StatistikBearbeiten

Weltcup-PlatzierungenBearbeiten

Saison Platz Punkte
2011/12 47. 60
2012/13 68. 08
2014/15 48. 75
2016/17 62. 09

Grand-Prix-PlatzierungenBearbeiten

Saison Platz Punkte
2011 59. 20
2012 58. 18
2013 33. 86
2015 84. 03
2017 67. 12
2018 71. 06

Continental-Cup-PlatzierungenBearbeiten

Saison Sommer Winter Gesamt
Platz Punkte Platz Punkte Platz Punkte
2011/12 01. 0541 21. 0325 03. 0866
2012/13 25. 0136 43. 0144 37. 0280
2013/14 14. 0148 40. 0133 26. 0281
2014/15 15. 0185 29. 0277 20. 0462
2015/16 50. 0054 62. 0072 69. 0126
2016/17 05. 0337 42. 0165 20. 0502
2017/18 08. 0267 26. 0264 16. 0531
2018/19 04. 0410 02. 0895 01. 1305

WeblinksBearbeiten

  Commons: Aleksander Zniszczoł – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. Ergebnisübersicht Universiade bei www.fis-ski.com, abgerufen am 21. Februar 2014.
  2. Ergebnisübersicht Junioren-WM bei www.fis-ski.com, abgerufen am 21. Februar 2014.