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Krzysztof Biegun

polnischer Skispringer
Krzysztof Biegun Skispringen
Krzysztof Biegun in Wisła 2014

Krzysztof Biegun in Wisła 2014

Nation PolenPolen Polen
Geburtstag 21. Mai 1994 (25 Jahre)
Geburtsort GilowicePolenPolen Polen
Karriere
Verein SSR LZS Sokol Szczyrk
Trainer Robert Mateja
Nationalkader seit 2008
Pers. Bestweite 197,5 m (Oberstdorf 2013)
Status zurückgetreten
Karriereende Oktober 2018
Medaillenspiegel
JWM-Medaillen 1 × Gold 1 × Silber 0 × Bronze
EYOF-Medaillen 1 × Gold 0 × Silber 0 × Bronze
Universiade-Medaillen 2 × Gold 1 × Silber 0 × Bronze
Nationale Medaillen 0 × Gold 2 × Silber 0 × Bronze
FIS Skisprung-Junioren-WM
0Silber0 2013 Liberec Mannschaft
0Gold0 2014 Val di Fiemme Mannschaft
Olympische Ringe Europäisches Olympisches Jugendfestival
0Gold0 2011 Liberec Mannschaft
Logo der FISU Winter-Universiade
0Silber0 2013 Val di Fiemme Einzel Normalschanze
0Gold0 2013 Val di Fiemme Mannschaft
0Gold0 2013 Val di Fiemme Einzel Großschanze
Logo des Polnischen Skiverbands Polnische Meisterschaften
0Silber0 2012 Wisła Großschanze
0Silber0 2013 Szczyrk Normalschanze
Skisprung-Weltcup / A-Klasse-Springen
 Debüt im Weltcup 16. Februar 2013
 Weltcupsiege (Einzel) 01  (Details)
 Gesamtweltcup 35. (2013/14)
 Skiflug-Weltcup 58. (2012/13)
 Vierschanzentournee 35. (2013/14)
 Podiumsplatzierungen 1. 2. 3.
 Einzelspringen 1 0 0
Skisprung-Grand-Prix
 Grand-Prix-Siege (Einzel) 01  (Details)
 Grand-Prix-Siege (Team) 01  (Details)
 Gesamtwertung Grand Prix 05. (2013)
 Podiumsplatzierungen 1. 2. 3.
 Einzelspringen 1 0 1
 Teamspringen 1 0 0
Skisprung-Continental-Cup (COC)
 Debüt im COC 17. Februar 2012
 COC-Siege (Einzel) 02  (Details)
 Gesamtwertung COC 20. (2012/13)
 Podiumsplatzierungen 1. 2. 3.
 Einzelspringen 2 2 3
 

Krzysztof Biegun (* 21. Mai 1994 in Gilowice) ist ein ehemaliger polnischer Skispringer. Er sprang für den Verein SSR LZS Sokol Szczyrk.

WerdegangBearbeiten

Seinen ersten internationalen Auftritt hatte Biegun als 14-Jähriger bei einem Junioren-Springen in Hinterzarten. Zweieinhalb Jahre später wurde er im Januar 2011 im slowakischen Štrbské Pleso erstmals im FIS-Cup eingesetzt, belegte aber lediglich Rang 36. Erstmals internationales Aufsehen erregte er am 17. Februar 2011, als er beim Europäischen Olympischen Winter-Jugendfestival im tschechischen Liberec mit der polnischen Equipe den Mannschaftswettbewerb gewinnen konnte. Im Einzelspringen war er zwei Tage zuvor lediglich 26. geworden. Genau ein Jahr nach diesem Erfolg kam er in Oslo zu seinem Debüt im Continental Cup und belegte dort den 52. Platz. Seither sprang er überwiegend in dieser zweitklassigen Wettkampfserie.

Am 21. Juli 2012 wurde Biegun beim Springen in Wisła im Rahmen der nationalen Gruppe erstmals im Sommer-Grand-Prix eingesetzt und konnte als 20. seine ersten Punkte auf höherer Ebene sammeln. Daraufhin wurde er einen Monat später auch im japanischen Hakuba im Grand Prix eingesetzt, konnte aber keine weiteren Punkte für die Gesamtwertung sammeln. Ebenfalls in Wisła errang er mit Platz zwei hinter Maciej Kot bei den polnischen Meisterschaften von der Großschanze seine erste Medaille bei nationalen Meisterschaften.[1]

Bei den Junioren-Weltmeisterschaften 2013, die wie das European Youth Olympic Festival zwei Jahre zuvor ebenfalls in Liberec ausgetragen wurden, konnte er am 26. Januar 2013 mit der polnischen Mannschaft, zu der neben ihm Bartłomiej Kłusek, Aleksander Zniszczoł und Klemens Murańka gehörten, hinter Slowenien die Silbermedaille erringen.[2] Nachdem ihm bei den Continental-Cup-Springen im US-amerikanischen Iron Mountain Anfang Februar gleich dreimal der Sprung in die Punkteplätze gelungen war, darunter mit Platz sieben sein bis dahin bestes Ergebnis in dieser Wettkampfserie, wurde Biegun ein Wochenende später erstmals für die polnische Weltcupmannschaft nominiert: Beim Fliegen von der Heini-Klopfer-Skiflugschanze erreichte er als 30. nicht nur seinen ersten Weltcuppunkt, sondern konnte mit 180 Metern auch den weitesten Flug seiner Karriere stehen.[3] Am 23. Februar 2013 konnte er in Wisła als Dritter erstmals das Podium eines Continental-Cup-Springens besteigen.[4] Ende Juni 2013 gewann Biegun dann den ersten Continental-Cup-Wettkampf im österreichischen Stams.[5] Am 23. August 2013 gewann er im japanischen Hakuba erstmals einen Einzelwettbewerb im Sommer-Grand-Prix,[6] nachdem er drei Wochen zuvor mit der polnischen Equipe bereits das Mannschaftsspringen in Wisła für sich entscheiden konnte. In der Gesamtwertung des Grand Prix belegte er den fünften Rang. Am 24. November desselben Jahres folgte in der Vogtland Arena in Klingenthal sein erster Weltcupsieg. Bei den Junioren-Weltmeisterschaften 2014 im italienischen Predazzo wurde er gemeinsam mit Zniszczoł, Murańka und Jakub Wolny Mannschaftsweltmeister.

Anschließend zeigte seine Leistungskurve nach unten. Zwar konnte er am 7. Februar 2015 auf der Inselbergschanze in Brotterode zum zweiten Mal ein Continental-Cup-Springen gewinnen und drei Wochen später auf der Hochfirstschanze in Titisee-Neustadt noch einmal Platz drei erringen, aber im Weltcup und im Sommer-Grand-Prix blieben ihm weitere Erfolge verwehrt. Nach einem weiteren dritten Platz am 17. Dezember 2016 auf der Rukatunturi-Schanze im finnischen Kuusamo folgten keine zählbaren Ergebnisse mehr. Im Oktober 2018 gab Biegun im Alter von nur 24 Jahren sein Karriereende bekannt und begründete diesen Schritt mit enttäuschenden Ergebnissen und daraus resultierendem Motivationsmangel sowie Gewichtsproblemen.[7]

ErfolgeBearbeiten

Weltcupsiege im EinzelBearbeiten

Nr. Datum Ort Typ
1. 24. November 2013 Deutschland  Klingenthal Großschanze

Grand-Prix-Siege im EinzelBearbeiten

Nr. Datum Ort Typ
1. 23. August 2013 Japan  Hakuba Großschanze

Grand-Prix-Siege im TeamBearbeiten

Nr. Datum Ort Typ
1. 2. August 2013 Polen  Wisła Großschanze

Continental-Cup-Siege im EinzelBearbeiten

Nr. Datum Ort Typ
1. 29. Juni 2013 Osterreich  Stams Großschanze
2. 7. Februar 2015 Deutschland  Brotterode Großschanze

StatistikBearbeiten

Weltcup-PlatzierungenBearbeiten

Saison Platz Punkte
2012/13 81. 001
2013/14 35. 144

Grand-Prix-PlatzierungenBearbeiten

Saison Platz Punkte
2012 67. 011
2013 05. 290

WeblinksBearbeiten

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. „Meistertitel für Kot und Hajek“ bei www.berkutschi.com, abgerufen am 17. Februar 2013.
  2. „JWM-Titel auch für slowenische Herren“ bei www.berkutschi.com, abgerufen am 17. Februar 2013.
  3. „Richard Freitag gewinnt spannendes Skifliegen“ bei www.berkutschi.com, abgerufen am 17. Februar 2013.
  4. „COC-M: Danny Queck siegt in Wisła“ bei www.berkutschi.com, abgerufen am 23. Februar 2013.
  5. „Krzysztof Biegun gewinnt in Stams vor vier Deutschen“ bei skispringen.com, veröffentlicht am 29. Juni 2013.
  6. „Krzysztof Biegun feiert ersten Sieg in Hakuba“ bei skispringen.com, veröffentlicht am 23. August 2013.
  7. Krzysztof Biegun beendet seine Skisprungkarriere, auf skispringen.com, vom 12. Oktober 2018. Abgerufen am 16. Oktober 2018.