Hauptmenü öffnen

Alex De Minaur

Australischer Tennisspieler
Folgende Teile Der Infobox und des Abschnitts Profitour scheinen seit Juli 2018 nicht mehr aktuell zu sein.: Kennzahlen bitte erneuern und Karriereverlauf aktualisieren!
Bitte hilf mit, die fehlenden Informationen zu recherchieren und einzufügen.

Alex De Minaur Tennisspieler
Alex De Minaur
De Minaur 2018 in Surbiton
Nation: AustralienAustralien Australien
Geburtstag: 17. Februar 1999
Größe: 183 cm
Gewicht: 69 kg
1. Profisaison: 2015
Spielhand: Rechts, beidhändige Rückhand
Trainer: Adolfo Gutiérrez
Preisgeld: 2.212.330 US-Dollar
Einzel
Karrierebilanz: 48:39
Karrieretitel: 3
Höchste Platzierung: 24 (4. März 2019)
Aktuelle Platzierung: 25
Grand-Slam-Bilanz
Doppel
Karrierebilanz: 4:12
Höchste Platzierung: 256 (29. Juli 2019)
Aktuelle Platzierung: 256
Grand-Slam-Bilanz
Letzte Aktualisierung der Infobox:
29. Juli 2019
Quellen: offizielle Spielerprofile bei der ATP/WTA und ITF (siehe Weblinks)

Alex De Minaur (spanisch: Álex de Miñaur; * 17. Februar 1999 in Sydney) ist ein australischer Tennisspieler.

KarriereBearbeiten

Alex De Minaur wurde in Sydney als Kind einer Spanierin und eines Uruguayers geboren. Mit fünf Jahren zog er mit seiner Familie nach Alicante in Spanien. Obwohl wieder in Spanien lebend, tritt De Minaur weiterhin für Australien an. Er spricht Englisch, Spanisch und Französisch fließend.

Junioren TourBearbeiten

Bereits 2012 im Alter von 13 Jahren spielte De Minaur erstmals auf der ITF Juniors Tour. Seine größten Erfolge auf dieser konnte er in seinem letzten Jahr dort 2016 einfahren: Bei den Australian Open stieß er im Einzel bis ins Halbfinale vor, während er im Doppel mit seinem Partner Blake Ellis sogar den Titel gewinnen konnte. Auch bei den French Open zog er mit Ellis bis ins Halbfinale ein. In Wimbledon erreichte De Minaur sein bestes Einzelresultat, als er im Finale gegen Denis Shapovalov verlor. Nach den US Open 2016 beendete er seine Juniorenkarriere, wo sein bestes Abschneiden das Halbfinale im Vorjahr war, wo er Tommy Paul unterlag. Damit war er bei drei der vier Junior-Grand-Slam-Turniere mindestens im Halbfinale der Einzelkonkurrenz. Seine beste Platzierung erreichte er Anfang 2016 mit Rang zwei.

Profi TourBearbeiten

Erstmals in Erscheinung trat De Minaur auf der Profi Tour 2015 bei einem Turnier der drittklassigen ITF Future Tour, aber erst Anfang 2016 konnte er in Spanien erstmals mehrere Matches gewinnen und ein Future-Finale erreichen. Im Oktober desselben Jahres überraschte der Australier, als er bei seinem dritten Turnier auf der zweitklassigen ATP Challenger Tour, aus der Qualifikation startend, das Finale in Eckental erreichten konnte. Nach sieben in Folge gewonnenen Matches, war dort allerdings Steve Darcis zu stark. Der Erfolg verhalf ihm zu einem Sprung in der Weltrangliste, sodass er das Jahr auf seinem bisherigen Höchstrang 354 abschloss.

Anfang 2017 konnte De Minaur in Australien bei einigen Turnieren der ATP World Tour dank Wildcards antreten. In Brisbane kämpfte er sich durch die Qualifikation und verlor in der ersten Hauptrunde gegen Mischa Zverev, während es eine Woche später in Sydney nach einem Sieg gegen Benoît Paire sogar bis zum Achtelfinale reichte. Auch bei seinem Grand-Slam-Debüt in Melbourne feierte er einen guten Einstand und besiegte zum Auftakt Gerald Melzer in fünf Sätzen, ehe er in Runde zwei Sam Querrey unterlag. Im Laufe des weiteren Jahres konnte er dank seines Rankings meist bei Challengers antreten, dort erreichte er in Segovia sein erstes Finale. In Roland Garros scheiterte er zum Auftakt an Robin Haase, in Wimbledon in der Qualifikation. Bei den US Open schied er zum Auftakt gegen Dominic Thiem aus. Zum Ende der Saison stand er auf Rang 208.

Zu Beginn der Saison 2018 erreichte er in Brisbane das Halbfinale und anschließend in Sydney sein erstes Finale auf der World Tour. In diesem unterlag er Daniil Medwedew mit 6:1, 4:6 und 5:7. Nach dem Erstrundenaus in Melbourne gab er gegen Deutschland sein Debüt für die australische Davis-Cup-Mannschaft. In seiner ersten Partie unterlag er Alexander Zverev im Tie-Break des fünften Satzes. Seinen ersten Titel auf der Challenger Tour gewann er im Juni 2018. Nachdem er in der Vorwoche in Surbiton noch im Finale an Jérémy Chardy scheiterte, gewann er in Ilkley gegen den Briten Daniel Evans in zwei Sätzen.

ErfolgeBearbeiten

Legende (Anzahl der Siege)
Grand Slam
ATP World Tour Finals
ATP World Tour Masters 1000
ATP World Tour 500
ATP World Tour 250 (3)
ATP Challenger Tour (1)
ATP-Titel nach Belag
Hartplatz (3)
Sand (0)
Rasen (0)

EinzelBearbeiten

TurniersiegeBearbeiten

ATP TourBearbeiten
Nr. Datum Turnier Belag Finalgegner Ergebnis
1. 12. Januar 2019 Australien  Sydney Hartplatz Italien  Andreas Seppi 7:5, 7:65
2. 28. Juli 2019 Vereinigte Staaten  Atlanta Hartplatz Vereinigte Staaten  Taylor Fritz 6:3, 7:62
3. 29. September 2019 China Volksrepublik  Zhuhai Hartplatz Frankreich  Adrian Mannarino 7:64, 6:4
ATP Challenger TourBearbeiten
Nr. Datum Turnier Belag Finalgegner Ergebnis
1. 17. Juni 2018 Vereinigtes Konigreich  Nottingham Rasen Vereinigtes Konigreich  Daniel Evans 7:64, 7:5

FinalteilnahmenBearbeiten

Nr. Datum Turnier Belag Finalgegner Ergebnis
1. 13. Januar 2018 Australien  Sydney Hartplatz Russland  Daniil Medwedew 6:1, 4:6, 5:7
2. 5. August 2018 Vereinigte Staaten  Washington, D.C. Hartplatz Deutschland  Alexander Zverev 2:6, 4:6
3. 10. November 2018 Italien  Next Gen Finals (1) Hartplatz (i) Griechenland  Stefanos Tsitsipas 4:2, 1:4, 3:43, 3:43
4. 27. Oktober 2019 Schweiz  Basel Hartplatz (i) Schweiz  Roger Federer 2:6, 2:6
5. 9. November 2019 Italien  Next Gen Finals (2) Hartplatz (i) Italien  Jannik Sinner 2:4, 1:4, 2:4

WeblinksBearbeiten

  Commons: Alex De Minaur – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien