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Unter der Idee einer Europaarmee versteht man die Einrichtung eines Verteidigungsbündnisses europäischer Staaten, ähnlich dem Vorbild der NATO, bzw. zur Einrichtung gesamteuropäischer Streitkräfte, die dann einem europäischen Verteidigungsministerium unterstellt werden könnten. Bereits zu Beginn der 1950er Jahre äußerte der französische Ministerpräsident René Pleven Gedanken zu einer Europaarmee. Seit Anfang des Jahres 2000 wird erneut über das Thema diskutiert.

Inhaltsverzeichnis

GeschichteBearbeiten

 
René Pleven

Infolge der Zuspitzung des Kalten Krieges aufgrund des Korea-Krieges und wegen einer akuten Furcht vor einer weiteren Ausdehnung des sowjetischen Machtbereichs nach Westeuropa wurde im August 1950 von Winston Churchill eine europäische Armee mit west-deutscher Beteiligung gefordert. Sie sollte mit den USA zusammenarbeiten. Churchill hatte sich schon im März des gleichen Jahres für einen deutschen Verteidigungsbeitrag ausgesprochen, so dass die beratende Versammlung des Europarates am 11. August 1950 die Bildung einer europäischen Armee mit deutschen Kontingenten befürwortete. In den USA begann sich gleichzeitig die Vorstellung durchzusetzen, eine europäische Verteidigungsstreitmacht unter Führung der NATO aufzubauen. Erstmals sprach sich am 11. September 1950 der US-amerikanische Außenminister Dean Acheson für eine gemeinsame Europäische Armee unter deutscher Beteiligung aus.

Pleven-PlanBearbeiten

Der französische Ministerpräsident René Pleven schlug im Oktober 1950 konkret vor, eine Europaarmee unter einem europäischen Verteidigungsminister bzw. Ministerium zu schaffen. Dies sollte kein Bündnis sein, sondern eine Armee, die aus auf einer Einheitsebene integrierten Kontingenten besteht. Jeder Staat sollte einen Beitrag zu dieser Armee leisten, aber trotzdem noch seine eigenen Verbände unterhalten dürfen. Im November 1950 stimmte der Bundestag mit den Stimmen der Regierungsparteien einem deutschen Verteidigungsbeitrag auf der Basis des Pleven-Plans zu. Als Konsequenz des Plans zogen sich die Verhandlungen über die Europäische Verteidigungsgemeinschaft (EVG) vier Jahre hin. Im August 1954 nahm die französische Nationalversammlung den Vertrag über die EVG jedoch von der Tagesordnung, damit war der Pleven-Plan gescheitert.[1]

Die Europäische Sicherheits- und VerteidigungspolitikBearbeiten

Mit dem Vertrag von Maastricht wurde schließlich 1992 die "Sicherheitspolitik" ausdrücklich der Zuständigkeit der neu gegründeten EU zugewiesen – wenn auch lediglich im Rahmen der intergouvernemental geprägten zweiten Säule. Dabei arbeitete die EU eng mit der WEU zusammen und übernahm nun auch deren Petersberg-Aufgaben. Anders als WEU und NATO war die EU jedoch zunächst kein Militärbündnis, d.h. auch im Fall eines Angriffs wären die Mitgliedstaaten nicht zu gegenseitigem Beistand verpflichtet gewesen. Damit sollte den Bedenken der neutralen EU-Mitgliedstaaten wie Irland, Österreich, Schweden und Finnland Genüge getan werden.

Im April 2003 haben sich wieder Vertreter aus Deutschland, Frankreich, Belgien und Luxemburg getroffen um in einem Gipfel, einen neuen Anlauf für die Schaffung einer Europa-Armee im Rahmen der GSVP zu starten. Das dabei zu gründende Eurokorps könnte als Kern für eine europäische Interventionstruppe dienen, denn im Kosovo haben die europäischen Armeen bereits bewiesen, dass sie gut zusammenarbeiten können, eine bessere Abstimmung allerdings wünschenswert wäre. Spanien zeigte sich daran nicht interessiert, wohl um die guten Beziehungen zu den USA nicht zu gefährden. Deutschland legte viel Wert auf eine Teilnahme von Großbritannien, hierzu erklärte Elmar Brok (CDU): „Störend ist dabei in diesem aktuellen politischen Kontext, dass das alles vier Länder sind, die in der Irak-Krise im Anti-Flügel waren und es würde zur größeren Glaubwürdigkeit beitragen, wenn hier auch das eine oder andere Land, das im anderen Lager stand, dabei wäre.“ Zur Schaffung eines Eurokorps bräuchte man Gelder aus dem europäischen Haushalt, um dieser Armee den Weg zu ebnen.[2]

Im März 2007 sagte die deutsche Bundeskanzlerin und EU-Ratspräsidentin, Angela Merkel: „Wir müssen einer gemeinsamen europäischen Armee näher kommen. Die Europäische Kommission wird handlungsfähiger werden, und zwar mit klar geregelten Zuständigkeiten.“[3] Zudem sagte der belgische Regierungschef Guy Verhofstadt: „Eine europäische Armee aus 100.000 Soldaten würde die europäische Verteidigungsbereitschaft deutlich verbessern und die NATO stärken. Zudem würde eine EU-Armee Kosten sparen, weil die ineffiziente Aufteilung der Union in nationale Verteidigungsmärkte endlich überwunden würde.“[4]

Der damalige Präsident des Europäischen Parlamentes Hans-Gert Pöttering stellte im November 2008 auf der Berliner Sicherheitskonferenz ein Konzept für eine immer engere Synchronisierung der europäischen Streitkräfte unter dem Namen Synchronised Armed Forces Europe (SAFE) vor.

Vertrag von LissabonBearbeiten

 
Mitglieder der GSVP, Dänemark mit Ausstiegsoption

Mit dem Vertrag von Lissabon, der 2009 in Kraft trat, wurde die ESVP in Gemeinsame Sicherheits- und Verteidigungspolitik (GSVP) umbenannt. Er beinhaltete mehrere Reformen, darunter die bessere Koordination der Rüstungspolitik und eine wechselseitige Beistandsklausel (Art. 42 Abs. 7 EU-Vertrag), in die nun auch die neutralen Staaten einwilligten.

Bei der Münchner Sicherheitskonferenz am 6. Februar 2010 betonte der deutsche Außenminister Guido Westerwelle, dass Europa eine gemeinsame Armee braucht: „Die Europäische Union muss ihrer politischen Rolle als globaler Akteur gerecht werden. Sie muss eigenständig Krisenmanagement betreiben können und sie muss rasch, flexibel und im gemeinsamen Verbund handeln können.“[5]

Die deutsche Verteidigungsministerin Ursula von der Leyen ist laut einem Bericht des Nachrichtensenders n-tv vom 31. Januar 2014 für das Zusammenlegen (Pooling) und Teilen (Sharing) der europäischen Armeen, womit sie für eine Bündelung und damit für eine Europaarmee stimmt.[6]

EU-Kommissionspräsident Jean-Claude Juncker hat am 8. März 2015 die Gründung einer gemeinsamen europäischen Armee gefordert. Damit könnte Europa einerseits glaubwürdig auf eine Bedrohung des Friedens in einem Mitglieds- oder einem EU-Nachbarland reagieren, andererseits zugleich aufgrund der organisatorischen und finanziellen Vorteile zu einer intensiven Zusammenarbeit bei Entwicklung und Kauf von militärischem Gerät führen und erhebliche Einsparungen bringen.[7]

Im Mai 2015 beschloss die österreichische Regierungspartei ÖVP in ihrem neuen Grundsatzprogramm, dass eine zentrale Zukunftsfrage der EU die Weiterentwicklung hin zu einer Verteidigungsunion mit dem langfristigen Ziel einer gemeinsamen europäischen Armee darstellt. Gleichzeitig wurde seitens Parteivertretern kundgetan, dass man die Neutralität Österreichs beibehalten wolle. Dies wird von Verfassungsexperten als nicht vereinbar angesehen.[8] Als einzige Parlamentspartei bekennen sich lediglich die NEOS vorbehaltlos zum Aufbau einer europäischen Armee und zur Abschaffung der Neutralität.[9]

Ständige Strukturierte ZusammenarbeitBearbeiten

Anlässlich des EU-Ministertreffens in Bratislava Ende September 2016 wurde die Idee einer EU-Armee wieder aufgenommen. Zunächst sprachen sich Deutschland und Frankreich dafür aus, um die EU nach dem Brexit als Einheit zu stärken. Daraufhin folgten weitergehende Vorschläge von Italien, die ein permanentes, gemeinsames Hauptquartier und eine EU-Forschungsförderung für Militärprojekte als Europäisches Verteidigungsforschungsprogramm vorsehen. Widerstand zu dem Vorhaben zeigten die Briten und die drei baltischen Staaten.[10] Wobei sich nach Art. 42 Abs. 6 und Art. 46 des Lissabon-Vertrages jederzeit innerhalb der Ständigen Strukturierten Zusammenarbeit beliebig viele der Mitgliedsstaaten der GSVP auf diese Vertiefungen einigen können, ohne von den anderen Mitgliedsstaaten gehindert werden zu können, lediglich Festlegungen zu einer Weiterentwicklung der gemeinsamen Verteidigungspolitik der gesamten EU bedürfen der Einstimmigkeit.

Die Europäische Kommission möchte laut einer Planung vom 30. November 2016 einen EU-Verteidigungsfonds aufsetzen, für den zwischen 2021 und 2027 aus dem EU-Haushalt 3,5 Milliarden Euro umgeleitet werden sollen, um eine gemeinsame Verteidigungsstrategie auf den Weg zu bringen. Außerdem plant die Kommission der Europäischen Investitionsbank dafür zusätzlich die Finanzierung von Rüstungsprojekten zu erlauben.[11]

UmsetzbarkeitBearbeiten

 
Integration in europäische Verteidigungsinstitutionen

Mit einer vollkommen integrierten EU-Armee, die alle einzelstaatlichen Streitkräfte ersetzt, wäre die Abgabe erheblicher hoheitlicher Rechte für die Mitgliedsstaaten verbunden. Dies würde bedeuten, Haushaltsrechte über den Verteidigungsetat, sowie die Befehlsgewalt und Souveränität über seine Streitkräfte in die Hände einer europäischen Institution zu geben.

Jedoch gibt es Konzepte zur schrittweisen Integration und Effizienzsteigerung der europäischen Armeen mittels des sogenannten Pooling und Sharing.[12] So könnten bspw. Arbeitsteilung militärischer Fähigkeiten, internationale Planung, Umsetzung und Führung von Einsätzen oder die Aufstellung gemeinsamer Eingriffstruppen die Verteidigungsfähigkeit erheblich verbessern.[13]

Pooling

Nationale Fähigkeiten werden zur Verfügung gestellt, indem eine multinationale Struktur eingerichtet wird, die diese Beiträge zusammenfasst und ihren Einsatz koordiniert. Pooling kann z. B. bei der Entwicklung gemeinsamer Geräte stattfinden, bei deren Beschaffung und späterem Betrieb.[12]

Sharing
 
Eine Antonow An-124 versorgt britische Truppen innerhalb der Strategic Airlift Interim Solution

Ein oder mehrere Länder stellen den Partnern eine bereits vorhandene Fähigkeit oder Ausrüstung (z. B. Transportflugzeuge) zur Verfügung oder übernehmen eine Aufgabe für andere. So können Partner wechselweise diese Fähigkeit einsparen, was auch zu entsprechend reduzierten Kosten führt. Dieses Konzept erfordert detaillierte Absprachen, damit es in keinem Bereich zu Dopplungen kommt – ein erster Pfeiler auf dem Weg zu einer umfassenden europäischen Koordination.

Standardisierung

Ein Eckpfeiler jeglicher Szenarien europäischer Zusammenarbeit stellt die Standardisierung bei den europäischen militärischen Gerätschaften dar. Es existieren allein hierin schon Potenziale, die auf eine 30- bis 50-prozentige Steigerung der Leistungsfähigkeit quantifiziert werden können. Diese Vorteile entstehen allerdings nur dann, wenn nicht allzu viele nationale Änderungswünsche einfließen.[14] Dadurch dass die einzelnen Mitgliedsstaaten der EU derzeit jeweils ihre eigenen Lastwagen, Panzer und Raketen entwickeln und bauen, anstatt standardisierte technische militärische Systeme aufzulegen, erhöhen sich die Kosten dafür erheblich. In einem Bericht aus dem Jahr 2015 wird bestätigt, dass sich 90 Prozent aller Rüstungsentwicklungs- und 84 Prozent aller Beschaffungsprogramme innerhalb der EU auf die nationale Ebene beschränken.[15] Die EU leistet sich bedingt dadurch 17 verschiedene Arten von Kampfpanzern. Russland hat 8 Arten Kampfpanzer, der US-Armee genügt eine Sorte. Europa unterhält 20 Typen von Kampfflugzeugen, die USA nur 11, Russland nur 9. Bei der Anzahl der Zerstörer- und Fregatten-Typen ergibt sich für die EU 29, für Russland 9, für die USA 4.[15]

Perspektiven

Der erste Schritt auf dem Wege zu einer europäischen Armee wäre wohl, dass sich die EU-Staaten insgesamt oder zumindest in kleinen Gruppen bereit zeigen, sich sicherheitspolitisch zu integrieren. Dazu gehört auch eine klare Aufgabenverteilung unter den beteiligten Staaten.

Eine gemeinsame Außenpolitik und ein gemeinsamer Verteidigungshaushalt sind effektiv Voraussetzungen für eine echte europäische Armee. Die Kontrollbefugnis über die gemeinsamen Streitkräfte müsste dann beim Europäischen Parlament liegen und umgesetzt werden von einer europäischen Regierung mit entsprechenden Kompetenzen.[12]

Eine realistische Perspektive wäre, wenn neben einer europäischen Armee auch weiterhin Armeen in nationaler Verantwortung weiter bestünden, da die großen europäischen Staaten auf eigene Kommandohoheit nicht vollständig verzichten werden.[12] Innerhalb dieses Szenarios müsste immer noch entschieden werden, einerseits wie groß die Gesamtstärke an allen verbleibenden nationalen Armeen und einer gemeinsamen Europaarmee sein soll und anderseits wie man hierbei gewichten möchte. Sucht man eine eher zentrale Lösung mit einer starken und schlagkräftigen europäischen Armee und nur noch sehr kleinen nationalen Armeen selbst der großen Mitgliedsstaaten oder eine dezentrale Lösung in der die Größe der europäischen Armee lediglich derjenigen einer der verbleibenden nationalen Armeen entspricht, wobei auch jeweils andere dazwischenliegende Gewichtungen gefunden werden könnten.

VorteileBearbeiten

 
Mitgliedsstaaten der EU und der NATO
  • Nur EU-Mitglied
  • Nur NATO-Mitglied
  • NATO- & EU-Mitglied
 
Ein Plakat, das vor einer Militarisierung Europas warnt

Die (teilweise) Vereinigung der Streitkräfte der EU-Staaten würde die Effizienz stark erhöhen, die Verteidigungsfähigkeit verbessern und Kosten für die einzelnen Länder erheblich senken.[16] Zum Vergleich: Die Anzahl der Soldaten aller EU-Staaten machte Anfang der 2000er Jahre mit knapp 1,9 Millionen ungefähr 150 % der Mannstärke der US-Armee aus. Dennoch ist die Verteidigungsfähigkeit der Europäischen Union weitaus schlechter: Sie soll bei etwa 15 % der Effektivität der US-Streitkräfte liegen.[17]

Eine einheitliche europäische Armee hätte bei der Beschaffung von Rüstungsgütern, Waffensystemen, Ausrüstung und Material eine ganz andere ökonomische Marktmacht als nationale und entsprechend kleine Armeen. Einkaufspreise könnten gedrückt und Rabatte eingefordert werden. Bei Verringerung der Anzahl der Waffensysteme gleicher Funktion sinken die Kosten nochmals, da die Entwicklungskosten auf dann höhere Stückzahlen verteilt werden können. Die Kostenvorteile durch Synergien würden auch bei der Entwicklung, dem Betrieb, Unterhalt und Reparatur von Waffensystemen möglich werden. In einem Bericht aus dem Jahr 2013 des Europäischen Parlaments werden die Kosten einer fehlenden europäischen Armee auf jährlich 26 Milliarden Euro geschätzt.[18] Eine Anfang März 2015 vom CEPS (Centre for European Policy Studies) in Brüssel vorgestellte Studie schätzt, dass angesichts der verschärften Bedrohungslage ein Verzicht auf eine gemeinsame europäische Armee sogar Kosten in Höhe von jährlich 130 Milliarden Euro verursacht.[18]

Andererseits ist durch Bündelung der gemeinsamen finanziellen Mittel auch die Möglichkeit gegeben, zuvor für die einzelstaatlichen Budgets zu kostspielige Projekte zu stemmen, wie beispielsweise die Entwicklung und Betrieb von Flottenflugzeugträgern, die Entwicklung von Luftüberlegenheits-Jagdflugzeugen der sechsten Generation oder ein sehr schnelles Erreichen höherer Stückzahlen eines Kampfpanzers der Nachfolgegeneration[19].

Insgesamt könnte durch diese Vorteile eines gesteigerten Preis-Leistungsverhältnisses einer Europaarmee im Rahmen der NATO einerseits die Sicherheit ihrer Mitglieder wie auch die Partnerschaft zu den befreundeten Nationen gestärkt werden.

Größen der summierten Streitkräfte der EU 2010 im Vergleich zu anderen Streitkräften[20]
Streitkräfte Militärbudget Personalstärke Flugzeugträger Untersee-
boote
Fregatten/
Zerstörer
Kampf-
flugzeuge
Transport-flugzeuge Luftbetankungs-flugzeuge Kampfpanzer Gepanzerte Fahrzeuge Angriffs-hubschrauber
Mrd. € % BIP € pro Kopf Tsd. ‰ Bevölkerung Anzahl Luftfahrzeuge
Europaische Union  Europäische Union 182 1,5 365 1.683 3,4 7 200 69 140 2.088 603 77 5.325 22.038 460
Vereinigte Staaten  Vereinigte Staaten 562 5,0 1.819 1.555 5,0 11 1000 71 99 4.000 520 260 6.200 27.500 1.100
Russland  Russland 35 3,1 248 1.027 7,3 1 50 66 33 1.800 300 20 20.000 26.000 350
China Volksrepublik  Volksrepublik China 66 1,6 47 2.285 1,6 1[21] 40 65 80 1.750 350 25 6.500 6.000 140
Indien  Indien[22] 46 2,4 38 1.325 1,1 3 65 16 25 717 236 13 3.300 3.750 122
Japan  Japan 45 1,0 354 217 1,7 0 0 16 52 250 40 5 800 950 200
Turkei  Türkei[23] 16 2,2 210 640 8,2 0 0 14 16 348 80 7 2.126 9.710 70

GegenstimmenBearbeiten

Vor allem die USA sprachen sich unter der neokonservativen Regierung des Präsidenten George W. Bush aus Gründen des Verlusts von verteidigungspolitischer Einflussnahme der USA gegenüber der EU 2003 gegen eine Europaarmee aus.[24] Der Premierminister des Vereinigten Königreichs Tony Blair und der Regierungspräsident Spaniens José Aznar sprachen sich in ihrer jeweiligen Regierungszeit aus Gründen einer in ihren Augen bestehenden Gefahr einer möglichen Schwächung der NATO ebenfalls gegen eine solche Armee aus.[25] Auch die europäischen Linken hatten eine Europaarmee abgelehnt, als sie während den Volksentscheiden über die EU-Verfassung in ihren Kritikpunkten an dem Vertrag u. a. anführten, er treibe die Militarisierung der Union voran.

Streitkräfte und AbmachungenBearbeiten

 
Die Nordic Battlegroup bei einer Übung im Jahr 2010
 
Wachablösungszeremonie des Eurokorps im Jahr 2013
 
Die italienische Fregatte ITS Maestrale ist Teil der Operation Atalanta im Jahr 2015/2016
 
Die Charles de Gaulle ist Stand 2015 noch der größte Flugzeugträger in der EU. Das Vereinigte Königreich baut derzeit 2 größere Träger vom Typ Queen-Elizabeth-Klasse.
 
Der Leopard 2 hier in der Ausführung A6 ist der am weitesten verbreitete Kampfpanzer in der EU.
 
Unter Initiative der Europäischen Verteidigungsagentur sollen bis 2020 für das European Air Transport Command in Eindhoven vier Airbus A330 MRTT beschafft werden.

Im Rahmen der Verträge zur Gemeinsamen Sicherheits- und Verteidigungspolitik wurde eine Reihe von Institutionen gegründet. Dazu gehören der Militärausschuss (EUMC), der Militärstab (EUMS) mit der zivilen/militärischen Zelle, der Ausschuss für die zivilen Aspekte der Krisenbewältigung, die Europäische Verteidigungsagentur, das Satellitenzentrum der Europäischen Union (EUSC) und das Institut der Europäischen Union für Sicherheitsstudien (ISS). An den GSVP-Institutionen beteiligen sich alle Staaten der Europäischen Union (teilweise mit opt-ins von Norwegen und opt-outs von Dänemark). Als Streitkräfte dieser EU-weiten Abmachung steht eine mindestens 1500 Mann starke rotierende Zuordnung multinationaler Verbände in den EU Battlegroups bereit.

Hinzu treten einer Reihe multinationaler (nicht EU-weiter) Streitkräfte:

Finabel Eurokorps European Gendarmerie Force European Air Transport Command European Air Group European Maritime Force Movement Coordination Centre Europe[26] Organisation Conjointe de Coopération en Matière d’Armement
Abkürzung Finabel Eurokorps EUROGENDFOR, EGF EATC EAG EUROMARFOR, EMF MCCE OCCAR
Wappen                
Teilstreitkraft Heer Luftstreitkräfte Marine übergreifend
Beschreibung Organisation zur Weiterentwicklung der Kooperation Korps Gendarmerie Kommando für Luftbetankung und Transportflugzeuge Kooperation europäischer Luftstreitkräfte Kooperation europäischer mariner Streitkräfte Logistisches Kontrollzentrum Organisation für die Zusammenarbeit bei Rüstungsprogrammen
Gründung 1953 1992 2006 2010 1995 1995 2007 1996
Sitz Brüssel Straßburg Vicenza Eindhoven Buckinghamshire N/A Eindhoven Bonn
Kapazität N/A 60.000 Soldaten 2.300 Gendarmen 220 Flugzeuge N/A N/A N/A N/A
Reaktionszeit N/A N/A 30 Tage N/A N/A 5 Tage N/A N/A
Motto Reflexion serving military action - Lex paciferat Integrated, Innovative, Effective Improved capability through interoperability At sea for peace - -
Mitgliedschaft
Belgien  Belgien 1953 1993 - 2010 1997 - 2007 2003
Bulgarien  Bulgarien - - - - - - - -
Danemark  Dänemark - - - - - - 2007 -
Deutschland  Deutschland 1956 1992 - 2010 1997 - 2007 1996
Estland  Estland - - - - - - 2007 -
Finnland  Finnland 2008 - - - - - 2007 -
Frankreich  Frankreich 1953 1992 2006 2010 1995 1995 2007 1996
Griechenland  Griechenland 1996 - - - - - - -
Irland  Irland - - - - - - - -
Italien  Italien 1953 - 2006 2015 1997 1995 2007 1996
Kroatien  Kroatien - - - - - - 2011 -
Lettland  Lettland - - - - - - 2007 -
Litauen  Litauen - - - - - - - -
Luxemburg  Luxemburg 1953 1996 - 2012 - - 2007 -
Malta  Malta 2010 - - - - - - -
Niederlande  Niederlande 1953 - 2006 2010 1997 - 2007 -
Osterreich  Österreich - - - - - - 2010 -
Polen  Polen 2006 2016 2011 - - - 2008 -
Portugal  Portugal 1996 - 2006 - - 1995 2010 -
Rumänien  Rumänien 2008 - 2009 - - - 2008 -
Schweden  Schweden - - - - - - 2007 -
Slowakei  Slowakei 2006 - - - - - 2015 -
Slowenien  Slowenien - - - - - - 2007 -
Spanien  Spanien 1990 1994 2006 2014 1997 1995 2007 2005
Tschechien  Tschechien 2012 - - - - - 2010 -
Ungarn  Ungarn - - - - - - 2007 -
Vereinigtes Konigreich  Vereinigtes Königreich 1973 - - - 1995 - 2007 1996
Zypern Republik  Zypern 2008 - - - - - - -

Nationale Streitkräfte der Europäischen UnionBearbeiten

Ausgaben und TruppenstärkeBearbeiten

Die Zahlen stammen aus Veröffentlichungen der Europäischen Verteidigungsagentur aus dem Jahr 2012.

Mitgliedsland Streitkräfte Ausgaben (Mio. €) Pro Kopf (€) % des BIP Truppenstärke
Europaische Union  Europäische Union[27]
-
192.535 387 1,55 1.551.038
Belgien  Belgien Belgische Streitkräfte[27] 3.986 363 1,08 31.894
Bulgarien  Bulgarien Bulgarische Streitkräfte[27] 545 73 1,42 28.767
Danemark  Dänemark Dänische Streitkräfte[27] 3.020 535 1,16 24.509
Deutschland  Deutschland Bundeswehr[27][28] 32.490 397 1,23 180.143
Estland  Estland Estnische Verteidigungsstreitkräfte[27] 340 254 2,00 3.190
Finnland  Finnland Finnische Streitkräfte[27] 2.654 493 1,40 8.844
Frankreich  Frankreich Französische Streitkräfte[27] 39.105 597 1,93 218.200
Griechenland  Griechenland Griechische Streitkräfte[27] 3.272 290 1,69 109.070
Irland  Irland Irische Streitkräfte[27] 881 196 0,55 9.450
Italien  Italien Italienische Streitkräfte[27] 20.600 338 1,32 184.318
Kroatien  Kroatien Kroatische Streitkräfte[27] 610 146 1,41 18.000
Lettland  Lettland Lettische Nationale Streitkräfte[27] 210 102 1,04 4.832
Litauen  Litauen Litauische Armee[27] 462 83 1,11 15.800
Luxemburg  Luxemburg Streitkräfte Luxemburgs[27] 201 386 0,47 1.057
Malta  Malta Armed Forces of Malta[27] 40 96 0,62 1.698
Niederlande  Niederlande Niederländische Streitkräfte[27] 8.156 489 1,35 44.655
Osterreich  Österreich Bundesheer[27] 2.453 291 0,82 27.110
Polen  Polen Polnische Streitkräfte[27] 6.754 175 1,95 120.000
Portugal  Portugal Portugiesische Streitkräfte[27] 2.669 251 1,56 35.254
Rumänien  Rumänien Armata Română[27] 1.713 80 1,26 68.340
Schweden  Schweden Schwedische Streitkräfte[27] 4.331 459 1,12 13.949
Slowakei  Slowakei Streitkräfte der Slowakischen Republik[27] 763 140 1,10 13.501
Slowenien  Slowenien Slowenische Streitkräfte[27] 478 233 1,32 7.107
Spanien  Spanien Spanische Streitkräfte[27] 10.059 218 0,95 124.561
Tschechien  Tschechien Streitkräfte der Tschechischen Republik[27] 1.820 173 1,17 22.129
Ungarn  Ungarn Ungarische Streitkräfte[27] 1.000 100 1,00 18.088
Vereinigtes Konigreich  Vereinigtes Königreich Streitkräfte des Vereinigten Königreichs[27] 43.696 691 2,30 205.810
Zypern Republik  Zypern Zyprische Nationalgarde[27] 345 400 1,92 12.392

LandstreitkräfteBearbeiten

Mitgliedsland Kampfpanzer Geschütztes Fahrzeug Artillerie Militärhubschrauber[29]
Europaische Union  Europäische Union [30] 7.695 18.819 9.817 1.490
Belgien  Belgien[30] 226 133
Bulgarien  Bulgarien[30] 362 681 1.035
Danemark  Dänemark[30] 46 229 56
Deutschland  Deutschland[30] 815 1.774 401 251
Estland  Estland
Finnland  Finnland 128 1.080 656 27
Frankreich  Frankreich[30] 525 2.876 638 439
Griechenland  Griechenland[30] 1.622 2.187 1.920 181
Irland  Irland
Italien  Italien 1.176 3.145 1.446 246
Kroatien  Kroatien[31] 75 283 127
Lettland  Lettland
Litauen  Litauen
Luxemburg  Luxemburg
Malta  Malta
Niederlande  Niederlande[30] 16 634 135
Osterreich  Österreich 54 364 73
Polen  Polen[32] 1.675 3.110 1.580 138
Portugal  Portugal[30] 220 425
Rumänien  Rumänien[30] 857 1.272 1.273
Schweden  Schweden
Slowakei  Slowakei[30] 30 327 68
Slowenien  Slowenien 54
Spanien  Spanien[30] 484 1.007 811 103
Tschechien  Tschechien[30] 123 501 182
Ungarn  Ungarn[30] 155 597 30
Vereinigtes Konigreich  Vereinigtes Königreich[30] 296 1.368 305 105
Zypern Republik  Zypern

LuftstreitkräfteBearbeiten

(Stand: Ende 2014)[33]

Kampfflugzeuge
Mitgliedsland Typhoon Tornado Mirage 2000 Gripen F-16 F/A-18 MiG-29 MiG-21 Harrier II F-35 Andere Summe
Europaische Union  Europäische Union 270 255 182 89 335 128 54 26 26 7 329 1.642
Belgien  Belgien 49 49
Bulgarien  Bulgarien 15 3 12 Su-25 30
Danemark  Dänemark 36 36
Deutschland  Deutschland 76 116 192
Estland  Estland
Finnland  Finnland 54 54
Frankreich  Frankreich 140 116 Rafale 256
Griechenland  Griechenland 42 116 49 F-4 207
Irland  Irland
Italien  Italien 59 68 14 1 42 AMX 184
Kroatien  Kroatien 7 7
Lettland  Lettland
Litauen  Litauen 1 L-39 1
Luxemburg  Luxemburg
Malta  Malta
Niederlande  Niederlande 65 2 67
Osterreich  Österreich 15 15
Polen  Polen 36 31 32 Su-22 99
Portugal  Portugal 33 33
Rumänien  Rumänien 16 16
Schweden  Schweden 65 65
Slowakei  Slowakei 8 8
Slowenien  Slowenien
Spanien  Spanien 34 74 12 120
Tschechien  Tschechien 12 19 L-159A 31
Ungarn  Ungarn 12 12
Vereinigtes Konigreich  Vereinigtes Königreich 86 71 4 160
Zypern Republik  Zypern
Luftbetankung und Transport
Mitgliedsland A330 MRTT A310 MRTT KC-130 KC-135/707 C-17 C-130 C-160 C-27J CN-235/
C-295
An-26 A400M Andere Summe
Europaische Union  Europäische Union 14 4 10 16 8 116 77 31 77 8 38[34] 176 575
Belgien  Belgien 11 1 A321
2 ERJ-135
2 ERJ-145
16
Bulgarien  Bulgarien 3 1 PC-12 4
Danemark  Dänemark 4 4
Deutschland  Deutschland 4 41[35] 10 1 A310 56
Estland  Estland
Finnland  Finnland 2 3 Learjet 35
6 PC-12NG
11
Frankreich  Frankreich 14 14 36 27 11 3 A310
6 DHC-6
15 TBM 700
126
Griechenland  Griechenland 13 8 13 CL-215
1 CL-415
35
Irland  Irland
Italien  Italien 4 16 11 4 KC-767
3 Do 228
23 P.180
61
Kroatien  Kroatien 5 AT-802 6
Lettland  Lettland
Litauen  Litauen 3 1 L-410 4
Luxemburg  Luxemburg
Malta  Malta
Niederlande  Niederlande 4 2 (K)DC-10 6
Osterreich  Österreich 3 8 PC-6 11
Polen  Polen 5 16 28 M-28 49
Portugal  Portugal 6 7 13
Rumänien  Rumänien 4 6 2 12
Schweden  Schweden 1 5 1 Saab 340
1 Sabreliner
8
Slowakei  Slowakei 2 6 L-410 8
Slowenien  Slowenien 1 L-410
2 PC-6
3
Spanien  Spanien 5 2 7 21 1 1 Boeing 707
14 C-212
7 Citation II/V/VII
2 Falcon 200
2 King Air 90
62
Tschechien  Tschechien 4 2 L-410
1 Jak-40
7
Ungarn  Ungarn 4 4
Vereinigtes Konigreich  Vereinigtes Königreich 14 8 24 16 5 BAe 125
2 BAe 146
69
Zypern Republik  Zypern 1 BN-2 1

SeestreitkräfteBearbeiten

Mitgliedsland Flottenflugzeugträger/
Leichter Flugzeugträger
Amphibisches Angriffsschiff/
Hubschrauberträger
Amphibisches Unterstützungsschiff Zerstörer Fregatte Korvette Patrouillenboot Minenabwehrfahrzeug U-Boot mit ballistischen Raketen U-Boot Summe Tonnage
Europaische Union  Europäische Union 2 6 12 14 109 44 155 157 8 51 558 1.494.151
Belgien  Belgien[36] 2 2 5 9 10.009
Bulgarien  Bulgarien 4 3 1 10 18 15.160
Danemark  Dänemark[37] 9 9 18 51.235
Deutschland  Deutschland[38] 10 5 4 14 5 38 76.990
Estland  Estland 3 3 1.800
Finnland  Finnland 4 17 21 5.429
Frankreich  Frankreich[39] 1 3 4 17 9 13 18 4 6 76 291.291
Griechenland  Griechenland[40] 13 26 4 8 51 137.205
Irland  Irland[41] 8 8 11.220
Italien  Italien[42] 1 1 3 4 14 6 10 10 6 55 184.744
Kroatien  Kroatien 5 2 7 2.869
Lettland  Lettland[43] 5 5 10 3.600
Litauen  Litauen[44] 4 4 8 3.572
Luxemburg  Luxemburg
Malta  Malta[45] 3 3 583
Niederlande  Niederlande[46] 2 6 4 6 4 22 88.508
Osterreich  Österreich
Polen  Polen[47] 2 1 3 19 5 28 19.724
Portugal  Portugal[48] 5 7 7 2 23 34.686
Rumänien  Rumänien[49] 3 7 6 5 21 23.090
Schweden  Schweden[50] 6 11 5 22 14.256
Slowakei  Slowakei
Slowenien  Slowenien[51] 2 2 900
Spanien  Spanien[52] 1 2 11 18 7 3 42 148.607
Tschechien  Tschechien
Ungarn  Ungarn
Vereinigtes Konigreich  Vereinigtes Königreich[53] 1 5 6 13 6 15 4 7 75 367.850
Zypern Republik  Zypern 17 17 1.543
 
Verschiedene Typen Flugzeugträger
Größenvergleich zu anderen Seestreitkräften[54]
Staat Marine Gesamt-
tonnage
Größtes Schiff
Tonnage Typ Name
Vereinigte Staaten  Vereinigte Staaten United States Navy 3.415.893 104.000 Flugzeugträger USS George H. W. Bush
Europaische Union  Europäische Union - 1.494.151 42.500 Flugzeugträger Charles de Gaulle
Russland  Russland Russische Marine 845.730 61.390 Flugzeugträger Admiral Kusnezow
China Volksrepublik  Volksrepublik China Marine der Volksrepublik China 708.086 67.500 Flugzeugträger Liaoning
Japan  Japan Meeresselbstverteidigungsstreitkräfte 413.800 27.000 Hubschrauberträger Izumo
Vereinigtes Konigreich  Vereinigtes Königreich Royal Navy 367.850 22.500 Hubschrauberträger HMS Ocean
Frankreich  Frankreich Französische Marine 319.195 42.500 Flugzeugträger Charles de Gaulle
Indien  Indien Indische Marine 317.725 45.500 Flugzeugträger Vikramaditya
Korea Sud  Südkorea Südkoreanische Marine 178.710 18.880 Amphibisches Angriffsschiff ROKS Dokdo
Italien  Italien Marina Militare 173.549 27.910 Flugzeugträger Cavour
Taiwan  Taiwan Marine der Republik China 151.662 9.780 Lenkwaffen-Zerstörer ROCS Kee Lung
Spanien  Spanien Armada Española 148.607 27.079 Amphibisches Angriffsschiff Juan Carlos I

(Stand: Anfang 2014)

Siehe auchBearbeiten

LiteraturBearbeiten

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. Wiederbewaffnung und Pleven-Plan (Memento vom 10. Dezember 2006 im Internet Archive)
  2. Neuer Anlauf für Europa-Armee
  3. Merkel fordert Europa-Armee
  4. Guy Verhofstadt nimmt Stellung zur Europaarmee und EU-Steuer
  5. http://www.ftd.de/politik/europa/:sicherheitskonferenz-westerwelle-will-eine-eu-armee/50070689.html (Memento vom 8. Februar 2010 im Internet Archive)
  6. Von der Leyen will Armeen bündeln: Soll sich Deutschland von Europa verteidigen lassen? Abgerufen am 1. März 2014 von n-tv.de
  7. tagesschau.de - Juncker will eine gemeinsame EU-Armee
  8. diepresse.com - "EU-Armee: Dann entscheidet Brüssel über Leben und Tod"
  9. NEOS-Positionspapier Neutralität
  10. Bericht im SPIEGEL zum Treffen der Verteidigungsminister in Bratislava vom 26. September 2016
  11. tagesschau.de: EU-Kommission plant Verteidigungsfonds
  12. a b c d THE EUROPEAN - Eine realistische Perspektive
  13. Prof. Dr. Jürgen Schnell, GenLt a. D.: Haushalte und Militärbudgets der EU-Mitgliedsstaaten vor dem Hintergrund der gegenwärtigen dramatischen Finanzlage - Einspareffekte und Effizienzsteigerung durch eine Europa-Armee? (2011)
  14. Philipp Gallhöfer: Effizienz und Effektivität durch Verteidigungskooperation: Auswirkungen innerhalb der Europäischen Union
  15. a b Aufrüsten für Amerika? bei:zeit.de
  16. Gründe für Europaarmee (auf:zeit.de)
  17. Philipp Gallhöfer: Effizienz und Effektivität durch Verteidigungskooperation: Auswirkungen innerhalb der Europäischen Union.. Springer-Verlag, 26 June 2014, ISBN 978-3-658-06359-7, S. 73–.
  18. a b DIE WELT - Sieben gute Gründe für eine europäische Armee
  19. Main Ground Combat System
  20. Charles Heyman: The Armed Forces of the European Union, 2011–2013. Pen & Sword Books, Barnsley 2011, ISBN 9781844155194
  21. https://www.tagesschau.de/ausland/flugzeugtraeger-china-103.html. Norddeutscher Rundfunk. Abgerufen am 28. April 2017.
  22. wikipedia: Zusammenführung der Zahlen aus Indische Streitkräfte
  23. wikipedia: Zusammenführung der Zahlen aus Türkische Streitkräfte
  24. Die USA sprechen sich gegen eine Europaarmee aus
  25. Ex-Premierminister Blair unterstützt Forderung nach europäischer Armee
  26. Enthält auch Mitglieder außerhalb der EU.
  27. a b c d e f g h i j k l m n o p q r s t u v w x y z aa ab ac Defence Data Portal, Official 2012 defence statistics from the European Defence Agency
  28. Bundesministerium der Verteidigung: Stärke: Militärisches Personal der Bundeswehr. Bundeswehr, 5. August 2015, abgerufen am 15. August 2015.
  29. Flightglobal: World Air Force 2016. Dezember 2015, abgerufen am 17. April 2016.
  30. a b c d e f g h i j k l m n o Ministry of Defence - Vehicle & Aircraft Holdings within the scope of the Conventional Armed Forces in Europe Treaty: Annual: 2013 edition, gov.uk, (pp.10-13), Accessed 28 November 2014
  31. [1]
  32. http://washington.mfa.gov.pl/en/about_the_embassy/waszyngton_us_a_en_embassy/waszyngton_us_a_en_military_attach/waszyngton_us_a_109
  33. World Air Forces 2015. In: Flightglobal Insight (englisch). 2015. Abgerufen am 30. August 2015.
  34. Airbus A400M Full Production List. www.abcdlist.nl, 14. Juli 2017, abgerufen am 15. Juli 2017.
  35. Thomas Wiegold: Materiallage der Bundeswehr: Selbst schöngerechnet nicht schön (m. Nachtrag). In: Blog:Augen geradeaus! 29. November 2016, abgerufen am 15. Juli 2017.
  36. Marinecomponent Hoofdpagina. Mil.be. Abgerufen am 17. Dezember 2011
  37. Jane's Fighting Ships 2009
  38. Waffen und Systeme auf dem Internetauftritt der deutschen Marine, abgerufen am 17. April 2016
  39. Liste des bâtiments de combat de la Marine nationale par unité auf dem Internetauftritt der französischen Marine (französisch), abgerufen am 28. August 2015
  40. Πολεμικό Ναυτικό – Επίσημη Ιστοσελίδα. Hellenicnavy.gr. Abgerufen am 17. Dezember 2011
  41. The Fleet auf dem Internetauftritt der irischen Streitkräfte (englisch), abgerufen am 28. August 2015
  42. Marina Militare. Marina.difesa.it. Abgerufen am 17. Dezember 2011
  43. Flotiles kuģi auf dem Internetauftritt der lettischen Streitkräfte (lettisch), abgerufen am 27. September 2015
  44. Units of the Navy auf dem Internetauftritt der litauischen Streitkräfte (englisch), abgerufen am 30. August 2015
  45. Maritime Patrol Vessels auf dem Internetauftritt der maltesischen Streitkräfte (englisch), abgerufen am 12. September 2015
  46. Schepen auf dem Internetauftritt der niederländischen Marine (niederländisch), abgerufen am 27. September 2015
  47. Marynarka Wojenna. Mw.mil.pl. Abgerufen am 17. Dezember 2011
  48. Marinha Portuguesa. Marinha.pt. Abgerufen am 17. Dezember 2011
  49. Fortele Navale Române. Navy.ro. Abgerufen am 17. Dezember 2011
  50. The Swedish Navy – Försvarsmakten. Forsvarsmakten.se (2 September 2008). Abgerufen am 17. Dezember 2011
  51. Slovensko obalo bo varovala "Kresnica" :: Prvi interaktivni multimedijski portal, MMC RTV Slovenija. Rtvslo.si. Abgerufen am 17. Dezember 2011
  52. Presentación Buques Superficie – Ships – Armada Española. Armada.mde.es. Abgerufen am 17. Dezember 2011
  53. Home. Royal Navy. Abgerufen am 17. Dezember 2011
  54. Let’s Sea The 10 Biggest Navies In The World