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Europaarmee

Verteidigungsbündnis zwischen EU-Staaten

Unter der Idee einer Europaarmee (auch europäische Armee oder EU-Armee) versteht man die Einrichtung von Streitkräften auf Ebene der Europäischen Union, die dann einem europäischen Verteidigungsministerium unterstellt werden könnten.

Bereits zu Beginn der 1950er-Jahre wurden mit dem Pleven-Plan und der Europäischen Verteidigungsgemeinschaft konkrete Vorhaben für solch eine supranationale Europaarmee verfolgt, die jedoch damals zugunsten der Westeuropäischen Union als zwischenstaatliches Verteidigungsbündnis zunächst fallen gelassen wurde. Seit Anfang des Jahres 2000 wird jedoch erneut über das Thema diskutiert und etwa im Rahmen der Ständigen Strukturierten Zusammenarbeit aktiv vorangetrieben. Durch die Beistandsklausel im Lissabon-Vertrag und die Gemeinsame Sicherheits- und Verteidigungspolitik, in deren Rahmen regelmäßig gemeinsame Militärmissionen durchgeführt werden, sind die Streitkräfte der Europäischen Union schon heute stark miteinander verwoben.

Inhaltsverzeichnis

GeschichteBearbeiten

 
René Pleven

Infolge der Zuspitzung des Kalten Krieges aufgrund des Korea-Krieges und wegen einer akuten Furcht vor einer weiteren Ausdehnung des sowjetischen Machtbereichs nach Westeuropa wurde im August 1950 von Winston Churchill eine europäische Armee mit west-deutscher Beteiligung gefordert. Sie sollte mit den USA zusammenarbeiten. Churchill hatte sich schon im März des gleichen Jahres für einen deutschen Verteidigungsbeitrag ausgesprochen, so dass die beratende Versammlung des Europarates am 11. August 1950 die Bildung einer europäischen Armee mit deutschen Kontingenten befürwortete. In den USA begann sich gleichzeitig die Vorstellung durchzusetzen, eine europäische Verteidigungsstreitmacht unter Führung der NATO aufzubauen. Erstmals sprach sich am 11. September 1950 der US-amerikanische Außenminister Dean Acheson für eine gemeinsame Europäische Armee unter deutscher Beteiligung aus.

Pleven-PlanBearbeiten

Der französische Ministerpräsident René Pleven schlug im Oktober 1950 konkret vor, eine Europaarmee unter einem europäischen Verteidigungsminister bzw. Ministerium zu schaffen. Dies sollte kein Bündnis sein, sondern eine Armee, die aus auf einer Einheitsebene integrierten Kontingenten besteht. Jeder Staat sollte einen Beitrag zu dieser Armee leisten, aber trotzdem noch seine eigenen Verbände unterhalten dürfen. Im November 1950 stimmte der Bundestag mit den Stimmen der Regierungsparteien einem deutschen Verteidigungsbeitrag auf der Basis des Pleven-Plans zu. Als Konsequenz des Plans zogen sich die Verhandlungen über die Europäische Verteidigungsgemeinschaft (EVG) vier Jahre hin. Im August 1954 nahm die französische Nationalversammlung den Vertrag über die EVG jedoch von der Tagesordnung, damit war der Pleven-Plan gescheitert.[1]

Die Europäische Sicherheits- und VerteidigungspolitikBearbeiten

Mit dem Vertrag von Maastricht wurde schließlich 1992 die „Sicherheitspolitik“ ausdrücklich der Zuständigkeit der neu gegründeten EU zugewiesen – wenn auch lediglich im Rahmen der intergouvernemental geprägten zweiten Säule. Dabei arbeitete die EU eng mit der Westeuropäischen Union (WEU) zusammen und übernahm nun auch deren Petersberg-Aufgaben. Anders als WEU und NATO war die EU jedoch zunächst kein Militärbündnis, d. h. auch im Fall eines Angriffs wären die Mitgliedstaaten nicht zu gegenseitigem Beistand verpflichtet gewesen. Damit sollte den Bedenken der neutralen EU-Mitgliedstaaten wie Irland, Österreich, Schweden und Finnland Genüge getan werden.

Im April 2003 haben sich wieder Vertreter aus Deutschland, Frankreich, Belgien und Luxemburg getroffen, um in einem Gipfel einen neuen Anlauf für die Schaffung einer Europa-Armee im Rahmen der GSVP zu starten. Das dabei zu gründende Eurokorps könnte als Kern für eine europäische Interventionstruppe dienen, denn im Kosovo haben die europäischen Armeen bereits bewiesen, dass sie gut zusammenarbeiten können, eine bessere Abstimmung allerdings wünschenswert wäre. Spanien zeigte sich daran nicht interessiert, wohl um die guten Beziehungen zu den USA nicht zu gefährden. Deutschland legte viel Wert auf eine Teilnahme von Großbritannien, hierzu erklärte Elmar Brok (CDU): „Störend ist dabei in diesem aktuellen politischen Kontext, dass das alles vier Länder sind, die in der Irak-Krise im Anti-Flügel waren und es würde zur größeren Glaubwürdigkeit beitragen, wenn hier auch das eine oder andere Land, das im anderen Lager stand, dabei wäre.“ Zur Schaffung eines Eurokorps bräuchte man Gelder aus dem europäischen Haushalt, um dieser Armee den Weg zu ebnen.[2]

Im März 2007 sagte die deutsche Bundeskanzlerin und EU-Ratspräsidentin, Angela Merkel: „Wir müssen einer gemeinsamen europäischen Armee näher kommen. Die Europäische Kommission wird handlungsfähiger werden, und zwar mit klar geregelten Zuständigkeiten.“[3] Zudem sagte der belgische Regierungschef Guy Verhofstadt: „Eine europäische Armee aus 100.000 Soldaten würde die europäische Verteidigungsbereitschaft deutlich verbessern und die NATO stärken. Zudem würde eine EU-Armee Kosten sparen, weil die ineffiziente Aufteilung der Union in nationale Verteidigungsmärkte endlich überwunden würde.“[4]

Der damalige Präsident des Europäischen Parlamentes Hans-Gert Pöttering stellte im November 2008 auf der Berliner Sicherheitskonferenz ein Konzept für eine immer engere Synchronisierung der europäischen Streitkräfte unter dem Namen Synchronised Armed Forces Europe (SAFE) vor.

Vertrag von LissabonBearbeiten

 
Mitglieder der GSVP, Dänemark mit Ausstiegsoption

Mit dem Vertrag von Lissabon, der 2009 in Kraft trat, wurde die ESVP in Gemeinsame Sicherheits- und Verteidigungspolitik (GSVP) umbenannt. Er beinhaltete mehrere Reformen, darunter die bessere Koordination der Rüstungspolitik und eine wechselseitige Beistandsklausel (Art. 42 Abs. 7 EU-Vertrag), in die nun auch die neutralen Staaten einwilligten.

Bei der Münchner Sicherheitskonferenz am 6. Februar 2010 betonte der deutsche Außenminister Guido Westerwelle, dass Europa eine gemeinsame Armee braucht: „Die Europäische Union muss ihrer politischen Rolle als globaler Akteur gerecht werden. Sie muss eigenständig Krisenmanagement betreiben können und sie muss rasch, flexibel und im gemeinsamen Verbund handeln können.“[5]

Die deutsche Verteidigungsministerin Ursula von der Leyen ist laut einem Bericht des Nachrichtensenders n-tv vom 31. Januar 2014 für das Zusammenlegen (Pooling) und Teilen (Sharing) der europäischen Armeen, womit sie für eine Bündelung und damit für eine Europaarmee stimmt.[6]

EU-Kommissionspräsident Jean-Claude Juncker hat am 8. März 2015 die Gründung einer gemeinsamen europäischen Armee gefordert. Damit könnte Europa einerseits glaubwürdig auf eine Bedrohung des Friedens in einem Mitglieds- oder einem EU-Nachbarland reagieren, andererseits zugleich aufgrund der organisatorischen und finanziellen Vorteile zu einer intensiven Zusammenarbeit bei Entwicklung und Kauf von militärischem Gerät führen und erhebliche Einsparungen bringen.[7]

Im Mai 2015 beschloss die österreichische Regierungspartei ÖVP in ihrem neuen Grundsatzprogramm, dass eine zentrale Zukunftsfrage der EU die Weiterentwicklung hin zu einer Verteidigungsunion mit dem langfristigen Ziel einer gemeinsamen europäischen Armee darstellt. Gleichzeitig wurde seitens Parteivertretern kundgetan, dass man die Neutralität Österreichs beibehalten wolle. Dies wird von Verfassungsexperten als nicht vereinbar angesehen.[8] Als einzige Parlamentspartei bekennen sich lediglich die NEOS vorbehaltlos zum Aufbau einer europäischen Armee und zur Abschaffung der Neutralität.[9]

Ständige Strukturierte ZusammenarbeitBearbeiten

 
dunkelblau: Pesco-Mitglieder
hellblau: übrige EU-Mitglieder

Anlässlich des EU-Ministertreffens in Bratislava Ende September 2016 wurde die Idee einer EU-Armee wieder aufgenommen. Zunächst sprachen sich Deutschland und Frankreich dafür aus, um die EU nach dem Brexit als Einheit zu stärken. Daraufhin folgten weitergehende Vorschläge von Italien, die ein permanentes, gemeinsames Hauptquartier und eine EU-Forschungsförderung für Militärprojekte als Europäisches Verteidigungsforschungsprogramm vorsehen. Widerstand zu dem Vorhaben zeigten die Briten und die drei baltischen Staaten.[10] Wobei sich nach Art. 42 Abs. 6 und Art. 46 des Lissabon-Vertrages jederzeit innerhalb der Ständigen Strukturierten Zusammenarbeit (englisch Permanent Structured Cooperation, kurz PESCO) beliebig viele der Mitgliedsstaaten der GSVP auf diese Vertiefungen einigen können, ohne von den anderen Mitgliedsstaaten gehindert werden zu können, lediglich Festlegungen zu einer Weiterentwicklung der gemeinsamen Verteidigungspolitik der gesamten EU bedürfen der Einstimmigkeit.

Die Europäische Kommission möchte laut einer Planung vom 30. November 2016 einen EU-Verteidigungsfonds aufsetzen, für den zwischen 2021 und 2027 aus dem EU-Haushalt 3,5 Milliarden Euro umgeleitet werden sollen, um eine gemeinsame Verteidigungsstrategie auf den Weg zu bringen. Außerdem plant die Kommission der Europäischen Investitionsbank dafür zusätzlich die Finanzierung von Rüstungsprojekten zu erlauben.[11]

Die Außen- und Verteidigungsminister von 25 der 28 EU-Staaten haben im November und Dezember des Jahres 2017 dem Europäischen Rat mitgeteilt, in der Verteidigung künftig gemeinsame Wege zu gehen. Die zwei EU-Staaten Dänemark und Malta sowie der Noch-EU-Staat Großbritannien sind nicht dabei.[12][13]

Bestehende KooperationenBearbeiten

 
Die Nordic Battlegroup bei einer Übung im Jahr 2010
 
Die Befehlshaber einer EUFOR-Mission besprechen die Taktik. Gut erkennbar ist die EU-Flagge als Schulterabzeichen
 
Wachablösungszeremonie des Eurokorps im Jahr 2013
 
Die italienische Fregatte ITS Maestrale ist Teil der Operation Atalanta im Jahr 2015/2016
 
Die Charles de Gaulle ist Stand 2015 noch der größte Flugzeugträger in der EU. Das Vereinigte Königreich baut derzeit zwei größere Träger vom Typ Queen-Elizabeth-Klasse.
 
Der Leopard 2 hier in der Ausführung A6 ist der am weitesten verbreitete Kampfpanzer in der EU.
 
Integration in europäische Verteidigungsinstitutionen
 
Mitgliedsstaaten der EU und der NATO
  • Nur EU-Mitglied
  • Nur NATO-Mitglied
  • NATO- & EU-Mitglied
  • Im Rahmen der Gemeinsamen Sicherheits- und Verteidigungspolitik wurden inzwischen bereits eine Reihe von Institutionen gegründet, die die Streitkräfte der EU eng miteinander verknüpfen. Dazu gehören der EU-Militärausschuss (EUMC), der EU-Militärstab (EUMS) mit der zivilen/militärischen Zelle, der Ausschuss für die zivilen Aspekte der Krisenbewältigung, die Europäische Verteidigungsagentur, das Satellitenzentrum der Europäischen Union (EUSC) und das Institut der Europäischen Union für Sicherheitsstudien (ISS). An den GSVP-Institutionen beteiligen sich alle Staaten der Europäischen Union (teilweise mit opt-ins von Norwegen und opt-outs von Dänemark). Als Streitkräfte dieser EU-weiten Abmachung steht eine mindestens 1500 Mann starke rotierende Zuordnung multinationaler Verbände in den EU-Battlegroups bereit.

    Hinzu treten eine Reihe multinationaler (nicht EU-weiter) Streitkräfte:

    Finabel Eurokorps European Gendarmerie Force European Air Transport Command European Air Group European Maritime Force Movement Coordination Centre Europe[14] Organisation Conjointe de Coopération en Matière d’Armement
    Abkürzung Finabel Eurokorps EUROGENDFOR, EGF EATC EAG EUROMARFOR, EMF MCCE OCCAR
    Wappen                
    Teilstreitkraft Heer Luftstreitkräfte Marine übergreifend
    Beschreibung Organisation zur Weiterentwicklung der Kooperation Korps Gendarmerie Kommando für Luftbetankung und Transportflugzeuge Kooperation europäischer Luftstreitkräfte Kooperation europäischer mariner Streitkräfte Logistisches Kontrollzentrum Organisation für die Zusammenarbeit bei Rüstungsprogrammen
    Gründung 1953 1992 2006 2010 1995 1995 2007 1996
    Sitz Brüssel Straßburg Vicenza Eindhoven Buckinghamshire Rota Eindhoven Bonn
    Kapazität 60.000 Soldaten 2.300 Gendarmen 220 Flugzeuge
    Reaktionszeit 30 Tage 5 Tage
    Motto Reflexion serving military action - Lex paciferat Integrated, Innovative, Effective Improved capability through interoperability At sea for peace - -
    Mitgliedschaft
    Belgien  Belgien 1953 1993 - 2010 1997 - 2007 2003
    Bulgarien  Bulgarien - - - - - - - -
    Danemark  Dänemark - - - - - - 2007 -
    Deutschland  Deutschland 1956 1992 - 2010 1997 - 2007 1996
    Estland  Estland - - - - - - 2007 -
    Finnland  Finnland 2008 - - - - - 2007 -
    Frankreich  Frankreich 1953 1992 2006 2010 1995 1995 2007 1996
    Griechenland  Griechenland 1996 - - - - - - -
    Irland  Irland - - - - - - - -
    Italien  Italien 1953 - 2006 2015 1997 1995 2007 1996
    Kroatien  Kroatien - - - - - - 2011 -
    Lettland  Lettland - - - - - - 2007 -
    Litauen  Litauen - - - - - - - -
    Luxemburg  Luxemburg 1953 1996 - 2012 - - 2007 -
    Malta  Malta 2010 - - - - - - -
    Niederlande  Niederlande 1953 - 2006 2010 1997 - 2007 -
    Osterreich  Österreich - - - - - - 2010 -
    Polen  Polen 2006 2016 2011 - - - 2008 -
    Portugal  Portugal 1996 - 2006 - - 1995 2010 -
    Rumänien  Rumänien 2008 - 2009 - - - 2008 -
    Schweden  Schweden - - - - - - 2007 -
    Slowakei  Slowakei 2006 - - - - - 2015 -
    Slowenien  Slowenien - - - - - - 2007 -
    Spanien  Spanien 1990 1994 2006 2014 1997 1995 2007 2005
    Tschechien  Tschechien 2012 - - - - - 2010 -
    Ungarn  Ungarn - - - - - - 2007 -
    Vereinigtes Konigreich  Vereinigtes Königreich 1973 - - - 1995 - 2007 1996
    Zypern Republik  Zypern 2008 - - - - - - -

    Auch in der Rüstung bestehen weitgehende bi- und multilaterale Kooperationen.

    UmsetzbarkeitBearbeiten

    Mit einer vollkommen integrierten EU-Armee, die alle einzelstaatlichen Streitkräfte ersetzt, wäre die Abgabe erheblicher hoheitlicher Rechte für die Mitgliedsstaaten verbunden. Dies würde bedeuten, Haushaltsrechte über den Verteidigungsetat, sowie die Befehlsgewalt und Souveränität über seine Streitkräfte in die Hände einer europäischen Institution zu geben.

    Jedoch gibt es Konzepte zur schrittweisen Integration und Effizienzsteigerung der europäischen Armeen mittels des sogenannten Pooling und Sharing.[15] So könnten bspw. Arbeitsteilung militärischer Fähigkeiten, internationale Planung, Umsetzung und Führung von Einsätzen oder die Aufstellung gemeinsamer Eingriffstruppen die Verteidigungsfähigkeit erheblich verbessern.[16]

    PoolingBearbeiten

    Nationale Fähigkeiten werden zur Verfügung gestellt, indem eine multinationale Struktur eingerichtet wird, die diese Beiträge zusammenfasst und ihren Einsatz koordiniert. Pooling kann z. B. bei der Entwicklung gemeinsamer Geräte stattfinden, bei deren Beschaffung und späterem Betrieb.[15]

    SharingBearbeiten

     
    Ein GTK Boxer der Bundeswehr wird am Flughafen Leipzig/Halle innerhalb der Strategic Airlift Interim Solution zum Transport nach Afghanistan in eine Antonow An-124 verladen (2012)

    Ein oder mehrere Länder stellen den Partnern eine bereits vorhandene Fähigkeit oder Ausrüstung (z. B. Transportflugzeuge) zur Verfügung oder übernehmen eine Aufgabe für andere. So können Partner wechselweise diese Fähigkeit einsparen, was auch zu entsprechend reduzierten Kosten führt. Dieses Konzept erfordert detaillierte Absprachen, damit es in keinem Bereich zu Dopplungen kommt – ein erster Pfeiler auf dem Weg zu einer umfassenden europäischen Koordination.

    StandardisierungBearbeiten

    Ein Eckpfeiler jeglicher Szenarien europäischer Zusammenarbeit stellt die Standardisierung bei den europäischen militärischen Gerätschaften dar. Es existieren allein hierin schon Potenziale, die auf eine 30- bis 50-prozentige Steigerung der Leistungsfähigkeit quantifiziert werden können. Diese Vorteile entstehen allerdings nur dann, wenn nicht allzu viele nationale Änderungswünsche einfließen.[17] Da die einzelnen Mitgliedsstaaten der EU derzeit jeweils ihre eigenen Lastwagen, Panzer und Raketen entwickeln und bauen, anstatt standardisierte technische militärische Systeme aufzulegen, erhöhen sich die Kosten dafür erheblich. In einem Bericht aus dem Jahr 2015 wird bestätigt, dass sich 90 Prozent aller Rüstungsentwicklungs- und 84 Prozent aller Beschaffungsprogramme innerhalb der EU auf die nationale Ebene beschränken.[18] Die EU leistet sich bedingt dadurch 17 verschiedene Arten von Kampfpanzern. Russland hat 8 Arten Kampfpanzer, der US-Armee genügt eine Sorte. Europa unterhält 20 Typen von Kampfflugzeugen, die USA nur 11, Russland nur 9. Bei der Anzahl der Zerstörer- und Fregatten-Typen ergibt sich für die EU 29, für Russland 9, für die USA 4.[18]

    Evolutionäres ModellBearbeiten

    Eine weitere Option stellt die Aufstellung einer, der EU unterstehenden, aus freiwilligen Unionsbürgern gebildete, Streitmacht dar, welche Aufgaben wahrnimmt, die unumstritten sind, und sich dann im Sinne des Inkrementalismusses langsam weiter entwickelt. So würde sich etwa aus einer lediglich für unumstrittene Wach- und Protokollaufgaben aufgestellten Freiwilligentruppe, eine Art permanente EUFOR entwickeln, welche später konsensuell etwa auch im Kosovo (KFOR) oder im Rahmen der Schnellen Eingreiftruppe innerhalb der EU mit langsam aufwachsenden Aufgaben betraut werden könnte. Diese Entwicklung wäre vergleichbar mit dem des Europäischen Parlamentes, welches als Aufsichtsrat der Montanunion begann und sich zu einem anerkannten Parlament entwickelt hat.[19]

    PerspektivenBearbeiten

    Der erste Schritt auf dem Wege zu einer europäischen Armee wäre wohl, dass sich die EU-Staaten insgesamt oder zumindest in kleinen Gruppen bereit zeigen, sich sicherheitspolitisch zu integrieren.[20] Dazu gehört auch eine klare Aufgabenverteilung unter den beteiligten Staaten.[21]

    Eine gemeinsame Außenpolitik und ein gemeinsamer Verteidigungshaushalt sind effektiv Voraussetzungen für eine echte europäische Armee.[21] Die Kontrollbefugnis über die gemeinsamen Streitkräfte müsste dann beim Europäischen Parlament liegen und umgesetzt werden von einer europäischen Regierung mit entsprechenden Kompetenzen.[15][22]

    Eine realistische Perspektive wäre, wenn neben einer europäischen Armee auch weiterhin Armeen in nationaler Verantwortung weiter bestünden, da die großen europäischen Staaten auf eigene Kommandohoheit nicht vollständig verzichten werden.[15] Innerhalb dieses Szenarios müsste immer noch entschieden werden, einerseits wie groß die Gesamtstärke an allen verbleibenden nationalen Armeen und einer gemeinsamen Europaarmee sein soll und anderseits wie man hierbei gewichten möchte.

    VorteileBearbeiten

    Die (teilweise) Vereinigung der Streitkräfte der EU-Staaten würde die Effizienz stark erhöhen, die Verteidigungsfähigkeit verbessern und Kosten für die einzelnen Länder erheblich senken.[23] Zum Vergleich: Die Anzahl der Soldaten aller EU-Staaten machte Anfang der 2000er-Jahre mit knapp 1,9 Millionen ungefähr 150 % der Mannstärke der US-Armee aus. Dennoch ist die Verteidigungsfähigkeit der Europäischen Union weitaus schlechter: Sie soll bei etwa 15 % der Effektivität der US-Streitkräfte liegen.[24]

    Eine einheitliche europäische Armee hätte bei der Beschaffung von Rüstungsgütern, Waffensystemen, Ausrüstung und Material eine ganz andere ökonomische Marktmacht als nationale und entsprechend kleine Armeen. Einkaufspreise könnten gedrückt und Rabatte eingefordert werden. Bei Verringerung der Anzahl der Waffensysteme gleicher Funktion sinken die Kosten nochmals, da die Entwicklungskosten auf dann höhere Stückzahlen verteilt werden können. Die Kostenvorteile durch Synergien würden auch bei der Entwicklung, dem Betrieb, Unterhalt und Reparatur von Waffensystemen möglich werden. In einem Bericht aus dem Jahr 2013 des Europäischen Parlaments werden die Kosten einer fehlenden europäischen Armee auf jährlich 26 Milliarden Euro geschätzt.[25] Eine Anfang März 2015 vom CEPS (Centre for European Policy Studies) in Brüssel vorgestellte Studie schätzt, dass angesichts der verschärften Bedrohungslage ein Verzicht auf eine gemeinsame europäische Armee sogar Kosten in Höhe von jährlich 130 Milliarden Euro verursacht.[25]

    Andererseits ist durch Bündelung der gemeinsamen finanziellen Mittel auch die Möglichkeit gegeben, zuvor für die einzelstaatlichen Budgets zu kostspielige Projekte zu ermöglichen, wie beispielsweise die Entwicklung und Betrieb von Flottenflugzeugträgern, die Entwicklung von Luftüberlegenheits-Jagdflugzeugen der sechsten Generation oder ein sehr schnelles Erreichen höherer Stückzahlen eines Kampfpanzers der Nachfolgegeneration.[26]

    Insgesamt könnte durch diese Vorteile eines gesteigerten Preis-Leistungsverhältnisses einer Europaarmee im Rahmen der NATO einerseits die Sicherheit ihrer Mitglieder wie auch die Partnerschaft zu den befreundeten Nationen gestärkt werden.

    Größen der summierten Streitkräfte der EU 2010 im Vergleich zu anderen Streitkräften[27]
    Streitkräfte Militärbudget Personalstärke Flugzeugträger Untersee-
    boote
    Fregatten/
    Zerstörer
    Kampf-
    flugzeuge
    Transport-flugzeuge Luftbetankungs-flugzeuge Kampfpanzer Gepanzerte Fahrzeuge Angriffs-hubschrauber
    Mrd. € % BIP € pro Kopf Tsd. ‰ Bevölkerung Anzahl Luftfahrzeuge
    Europaische Union  Europäische Union 182 1,5 365 1.683 3,4 7 200 69 140 2.088 603 77 5.325 22.038 460
    Vereinigte Staaten  Vereinigte Staaten 562 5,0 1.819 1.555 5,0 11 1000 71 99 4.000 520 260 6.200 27.500 1.100
    Russland  Russland 35 3,1 248 1.027 7,3 1 50 66 33 1.800 300 20 20.000 26.000 350
    China Volksrepublik  Volksrepublik China 66 1,6 47 2.285 1,6 1[28] 40 65 80 1.750 350 25 6.500 6.000 140
    Indien  Indien[29] 46 2,4 38 1.325 1,1 3 65 16 25 717 236 13 3.300 3.750 122
    Japan  Japan 45 1,0 354 217 1,7 0 0 16 52 250 40 5 800 950 200
    Turkei  Türkei[30] 16 2,2 210 640 8,2 0 0 14 16 348 80 7 2.126 9.710 70

    BefürworterBearbeiten

     
    Emmanuel Macron

    Im Rahmen der Gedenkfeierlichkeiten zum 100. Jahrestag des Ende des Ersten Weltkriegs forderte Emmanuel Macron Anfang November 2018 die Einrichtung einer „wahren“ europäischen Armee.[31] Er schlug zudem ein gemeinsames Verteidigungsbudget und eine gemeinsame Doktrin vor.[32] Auch Bundeskanzlerin Angela Merkel sprach sich im November 2018 in einer Rede vor dem EU-Parlament für die Idee einer europäischen Armee aus: "Alte Verbündete stellen bewährte Verbindungen in Frage. [..] Eine gemeinsame europäische Armee würde der Welt zeigen, dass es zwischen den europäischen Ländern nie wieder Krieg gibt", so Merkel.[33][34][35][36]

    GegenstimmenBearbeiten

     
    Ein Plakat, das vor einer Militarisierung Europas warnt

    Vor allem die Vereinigten Staaten sprachen sich unter der neokonservativen Regierung des Präsidenten George W. Bush aus Gründen des Verlusts von verteidigungspolitischer Einflussnahme der USA gegenüber der EU 2003 gegen eine Europaarmee aus.[37] Der stets die eigenen nationalen Interessen besonders hervorhebende US-Präsident Donald Trump bezeichnete am 9. November 2018 einen Vorschlag des französischen Präsidenten Emmanuel Macron, eine europäische Armee zu bilden, um in der Verteidigungspolitik unabhängiger von den Vereinigten Staaten zu werden, als „sehr beleidigend“.[38] Trump behauptete dabei irrtümlich, Macron habe eine europäische Armee zum Schutz vor den USA vorgeschlagen.[34] Macrons angebliches Zitat war von der Agentur Agence France-Presse jedoch falsch wiedergegeben und dann von Medien weltweit verbreitet worden, und so auch zu Trump gelangt.[39]

    NATO-Generalsekretär Jens Stoltenberg kritisierte die Pläne für eine eigenständige europäische Verteidigungspolitik. Zwar begrüße er größere Verteidigungsanstrengungen Europas. „Das aber muss innerhalb des Nato-Rahmens geschehen“, erklärte er. Laut Stoltenberg hängt die europäische Sicherheit nach wie vor von den amerikanischen Sicherheitsgarantien ab. Stoltenberg plädierte deshalb für transatlantische Einigkeit.[40]

    Der Premierminister des Vereinigten Königreichs Tony Blair und der Regierungspräsident Spaniens José Aznar sprachen sich in ihrer jeweiligen Regierungszeit aus Gründen einer in ihren Augen bestehenden Gefahr einer möglichen Schwächung der NATO ebenfalls gegen eine solche Armee aus.[41] Auch die europäischen Linken hatten eine Europaarmee abgelehnt, als sie während der Volksentscheide über die EU-Verfassung in ihren Kritikpunkten an dem Vertrag u. a. anführten, er treibe die Militarisierung der Union voran.

    Derzeitige nationale Streitkräfte der EUBearbeiten

    Ausgaben und TruppenstärkeBearbeiten

    Die Zahlen stammen aus Veröffentlichungen der Europäischen Verteidigungsagentur aus dem Jahr 2012.

    Mitgliedsland Streitkräfte Ausgaben (Mio. €) Pro Kopf (€) % des BIP Truppenstärke
    Europaische Union  Europäische Union[42] 192.535 387 1,55 1.551.038
    Belgien  Belgien Belgische Streitkräfte[42] 3.986 363 1,08 31.894
    Bulgarien  Bulgarien Bulgarische Streitkräfte[42] 545 73 1,42 28.767
    Danemark  Dänemark Dänische Streitkräfte[42] 3.020 535 1,16 24.509
    Deutschland  Deutschland Bundeswehr[42][43] 32.490 397 1,23 180.143
    Estland  Estland Estnische Verteidigungsstreitkräfte[42] 340 254 2,00 3.190
    Finnland  Finnland Finnische Streitkräfte[42] 2.654 493 1,40 8.844
    Frankreich  Frankreich Französische Streitkräfte[42] 39.105 597 1,93 218.200
    Griechenland  Griechenland Griechische Streitkräfte[42] 3.272 290 1,69 109.070
    Irland  Irland Irische Streitkräfte[42] 881 196 0,55 9.450
    Italien  Italien Italienische Streitkräfte[42] 20.600 338 1,32 184.318
    Kroatien  Kroatien Kroatische Streitkräfte[42] 610 146 1,41 18.000
    Lettland  Lettland Lettische Nationale Streitkräfte[42] 210 102 1,04 4.832
    Litauen  Litauen Litauische Armee[42] 462 83 1,11 15.800
    Luxemburg  Luxemburg Streitkräfte Luxemburgs[42] 201 386 0,47 1.057
    Malta  Malta Armed Forces of Malta[42] 40 96 0,62 1.698
    Niederlande  Niederlande Niederländische Streitkräfte[42] 8.156 489 1,35 44.655
    Osterreich  Österreich Bundesheer[42] 2.453 291 0,82 27.110
    Polen  Polen Polnische Streitkräfte[42] 6.754 175 1,95 120.000
    Portugal  Portugal Portugiesische Streitkräfte[42] 2.669 251 1,56 35.254
    Rumänien  Rumänien Armata Română[42] 1.713 80 1,26 68.340
    Schweden  Schweden Schwedische Streitkräfte[42] 4.331 459 1,12 13.949
    Slowakei  Slowakei Streitkräfte der Slowakischen Republik[42] 763 140 1,10 13.501
    Slowenien  Slowenien Slowenische Streitkräfte[42] 478 233 1,32 7.107
    Spanien  Spanien Spanische Streitkräfte[42] 10.059 218 0,95 124.561
    Tschechien  Tschechien Streitkräfte der Tschechischen Republik[42] 1.820 173 1,17 22.129
    Ungarn  Ungarn Ungarische Streitkräfte[42] 1.000 100 1,00 18.088
    Vereinigtes Konigreich  Vereinigtes Königreich Streitkräfte des Vereinigten Königreichs[42] 43.696 691 2,30 205.810
    Zypern Republik  Zypern Zyprische Nationalgarde[42] 345 400 1,92 12.392

    LandstreitkräfteBearbeiten

    Mitgliedsland Kampfpanzer Geschütztes Fahrzeug Artillerie Militärhubschrauber[44]
    Europaische Union  Europäische Union[45] 7.695 18.819 9.817 1.490
    Belgien  Belgien[45] 226 133
    Bulgarien  Bulgarien[45] 362 681 1.035
    Danemark  Dänemark[45] 46 229 56
    Deutschland  Deutschland[45] 815 1.774 401 251
    Estland  Estland
    Finnland  Finnland 128 1.080 656 27
    Frankreich  Frankreich[45] 525 2.876 638 439
    Griechenland  Griechenland[45] 1.622 2.187 1.920 181
    Irland  Irland
    Italien  Italien 1.176 3.145 1.446 246
    Kroatien  Kroatien[46] 75 283 127
    Lettland  Lettland
    Litauen  Litauen
    Luxemburg  Luxemburg
    Malta  Malta
    Niederlande  Niederlande[45] 16 634 135
    Osterreich  Österreich 54 364 73
    Polen  Polen[47] 1.675 3.110 1.580 138
    Portugal  Portugal[45] 220 425
    Rumänien  Rumänien[45] 857 1.272 1.273
    Schweden  Schweden
    Slowakei  Slowakei[45] 30 327 68
    Slowenien  Slowenien 54
    Spanien  Spanien[45] 484 1.007 811 103
    Tschechien  Tschechien[45] 123 501 182
    Ungarn  Ungarn[45] 155 597 30
    Vereinigtes Konigreich  Vereinigtes Königreich[45] 296 1.368 305 105
    Zypern Republik  Zypern

    LuftstreitkräfteBearbeiten

    (Stand: Ende 2018)[48]

    KampfflugzeugeBearbeiten

    Mitgliedsland Typhoon Tornado Mirage 2000 Gripen F-16 F/A-18 MiG-29 MiG-21 Harrier II F-35 Andere Summe
    Europaische Union  Europäische Union 471[49] 155 179 123 404 146 58 36 28 27 267 1.894
    Belgien  Belgien 52 52
    Bulgarien  Bulgarien 15 15
    Danemark  Dänemark 44 44
    Deutschland  Deutschland 138 80 218
    Estland  Estland Keine Kampfflugzeuge
    Finnland  Finnland 62 62
    Frankreich  Frankreich 137 142 Rafale 279
    Griechenland  Griechenland 42 153 33 F-4 228
    Irland  Irland Keine Kampfflugzeuge
    Italien  Italien 92 75 15 11 40 AMX 233
    Kroatien  Kroatien 12 12
    Lettland  Lettland Keine Kampfflugzeuge
    Litauen  Litauen Keine Kampfflugzeuge
    Luxemburg  Luxemburg Keine Kampfflugzeuge
    Malta  Malta Keine Kampfflugzeuge
    Niederlande  Niederlande 68 68
    Osterreich  Österreich 15 15
    Polen  Polen 48 31 32 Su-22 111
    Portugal  Portugal 27 27
    Rumänien  Rumänien 12 24 36
    Schweden  Schweden 95 95
    Slowakei  Slowakei 12 12
    Slowenien  Slowenien Keine Kampfflugzeuge
    Spanien  Spanien 68 84 13 165
    Tschechien  Tschechien 14 20 L-159A 34
    Ungarn  Ungarn 14 14
    Vereinigtes Konigreich  Vereinigtes Königreich 157 16 173
    Zypern Republik  Zypern Keine Kampfflugzeuge

    Luftbetankung und TransportBearbeiten

    Mitgliedsland A330
    MRTT
    A310
    MRTT
    KC-130 KC-135 KC-767 (K)DC-10 C-130 C-160 C-27J CN-235/
    C-295
    A400M Andere Summe
    Europaische Union  Europäische Union 15 4 10 14 4 2 96 50 40 84 69[50] 145 533
    Belgien  Belgien 10 1 A321
    3 ERJ-135/145
    14
    Bulgarien  Bulgarien 2 1 An-26
    1 PC-12
    4
    Danemark  Dänemark 4 4
    Deutschland  Deutschland 4 29[51] 30 1 A310 64
    Estland  Estland 2 An-28 2
    Finnland  Finnland 2 3 Learjet 35
    6 PC-12NG
    11
    Frankreich  Frankreich 1 14 16 21 27 15 3 A310
    6 DHC-6
    15 TBM 700
    118
    Griechenland  Griechenland 11 8 19
    Irland  Irland Keine Tank- oder Transportflugzeuge
    Italien  Italien 4 4 15 18 3 Do 228
    12 P.180
    56
    Kroatien  Kroatien Keine Tank- oder Transportflugzeuge
    Lettland  Lettland Keine Tank- oder Transportflugzeuge
    Litauen  Litauen 3 1 L-410 4
    Luxemburg  Luxemburg Keine Tank- oder Transportflugzeuge
    Malta  Malta Keine Tank- oder Transportflugzeuge
    Niederlande  Niederlande 2 4 6
    Osterreich  Österreich 3 8 PC-6 11
    Polen  Polen 5 23 21 M-28 49
    Portugal  Portugal 4 7 11
    Rumänien  Rumänien 3 7 2 An-26 12
    Schweden  Schweden 1 5 1 Saab 340
    1 Sabreliner
    7
    Slowakei  Slowakei 2 5 L-410 7
    Slowenien  Slowenien 1 L-410
    2 PC-6
    3
    Spanien  Spanien 5 21 4 9 C-212
    7 Citation II/V/VII
    3 King Air 90
    49
    Tschechien  Tschechien 4 5 L-410 9
    Ungarn  Ungarn 2 A319
    4 An-26
    6
    Vereinigtes Konigreich  Vereinigtes Königreich 14 16 20 8 Boeing C-17
    5 BAe 125
    2 BAe 146
    65
    Zypern Republik  Zypern 1 BN-2 1

    Aufklärungsflugzeuge und SeefernaufklärerBearbeiten

    Mitgliedsland E-3 P-3 CN-235/
    C-295
    King Air BN-2 AN-30 Andere Summe
    Europaische Union  Europäische Union 10 15 16 10 13 3 84 151
    Belgien  Belgien Keine Aufklärungsflugzeuge oder Seefernaufklärer
    Bulgarien  Bulgarien 1 1
    Danemark  Dänemark 3 Challenger 604 3
    Deutschland  Deutschland 8 2 Do-228 10
    Estland  Estland Keine Aufklärungsflugzeuge oder Seefernaufklärer
    Finnland  Finnland 1 1
    Frankreich  Frankreich 4 2 C-160
    22 Atlantic 2
    3 E-2
    5 Falcon 20
    8 Falcon 50
    44
    Griechenland  Griechenland 2 C-130
    1 CL-415
    4 EJR-145
    7
    Irland  Irland 2 1 3
    Italien  Italien 1 2 ATR 72
    2 C-27J
    2 G550
    7
    Kroatien  Kroatien Keine Aufklärungsflugzeuge oder Seefernaufklärer
    Lettland  Lettland Keine Aufklärungsflugzeuge oder Seefernaufklärer
    Litauen  Litauen Keine Aufklärungsflugzeuge oder Seefernaufklärer
    Luxemburg  Luxemburg Keine Aufklärungsflugzeuge oder Seefernaufklärer
    Malta  Malta 3 1 4
    Niederlande  Niederlande Keine Aufklärungsflugzeuge oder Seefernaufklärer
    Osterreich  Österreich Keine Aufklärungsflugzeuge oder Seefernaufklärer
    Polen  Polen 5 M-28 5
    Portugal  Portugal 4 5 9
    Rumänien  Rumänien 2 2
    Schweden  Schweden 2 Gulfstream IV
    2 Saab 340
    4
    Slowakei  Slowakei 1 L-410 1
    Slowenien  Slowenien Keine Aufklärungsflugzeuge oder Seefernaufklärer
    Spanien  Spanien 3 8 5 C-212
    2 Falcon 20
    18
    Tschechien  Tschechien Keine Aufklärungsflugzeuge oder Seefernaufklärer
    Ungarn  Ungarn Keine Aufklärungsflugzeuge oder Seefernaufklärer
    Vereinigtes Konigreich  Vereinigtes Königreich 6 6 11 4 Sentinel
    3 RC-135
    30
    Zypern Republik  Zypern Keine Aufklärungsflugzeuge oder Seefernaufklärer

    Kampf-, Transport- und VerbindungshubschrauberBearbeiten

    Mitgliedsland AH-64 Tiger Mi-24 AW101 AW139 CH-47 SA330/H215/
    H225M
    NH90 UH-1/Bell 205/212/412 UH-60/S-70 Mi-8 Andere Summe
    Europaische Union  Europäische Union 106 127 62 103 24 135 365 264 345 62 126 1.007 2.726
    Belgien  Belgien 8 20 AW109
    3 SA316
    31
    Bulgarien  Bulgarien 2 12 3 2 Bell 206 19
    Danemark  Dänemark 14 9 12 H125 35
    Deutschland  Deutschland 53[52] 68[53] 29 80 CH53
    14 H135
    15 H145M
    22 Lynx
    21 Sea King
    302
    Estland  Estland 4 R44 4
    Finnland  Finnland 20 7 OH-6 27
    Frankreich  Frankreich 56 212 49 28 AS365/366
    185 SA342
    18 SA316/319
    16 Lynx
    564
    Griechenland  Griechenland 29 24 12 11 101 11 11 Bell 206
    18 Hughes 269
    217
    Irland  Irland 6 2 H135 8
    Italien  Italien 25 15 23 62 150 2 OH-6
    20 AW109
    59 AW129
    31 Bell 206
    387
    Kroatien  Kroatien 23 16 OH-58 39
    Lettland  Lettland 5 5
    Litauen  Litauen 3 3 AS365 6
    Luxemburg  Luxemburg Keine Kampf-, Transport- oder Verbindungshubschrauber
    Malta  Malta 3 3 SA316 6
    Niederlande  Niederlande 28 17 12 20[54] 74
    Osterreich  Österreich 23 9 11 OH-58
    21 SA316
    64
    Polen  Polen 30 2 41 64 Mi-2
    9 Mi-14
    62 W-3
    24 SW-4
    4 SH-2
    256
    Portugal  Portugal 12 8 SA316
    5 Lynx
    25
    Rumänien  Rumänien 62 7 SA316 69
    Schweden  Schweden 17 15 20 AW109 52
    Slowakei  Slowakei 2 13 2 Mi-2 17
    Slowenien  Slowenien 4 8 4 Bell 206 16
    Spanien  Spanien 18 17 41 9 22 14 15 H120
    14 H135
    8 S-76
    8 Sea King
    5 MD500
    171
    Tschechien  Tschechien 17 24 2 Mi-2
    9 W-3
    52
    Ungarn  Ungarn 2 14 2 H125 18
    Vereinigtes Konigreich  Vereinigtes Königreich 49 52 54 22 1 AW109
    6 AS365
    57 AW159
    23 SA341
    264
    Zypern Republik  Zypern 11 4 SA342 15

    SeestreitkräfteBearbeiten

    Mitgliedsland Flottenflugzeugträger/
    Leichter Flugzeugträger
    Amphibisches Angriffsschiff/
    Hubschrauberträger
    Amphibisches Unterstützungsschiff Zerstörer Fregatte Korvette Patrouillenboot Minenabwehrfahrzeug U-Boot mit ballistischen Raketen U-Boot Summe Tonnage
    Europaische Union  Europäische Union 3 6 12 14 108 44 147 158 8 51 581 1.487.911
    Belgien  Belgien[55] 2 2 5 9 10.009
    Bulgarien  Bulgarien 4 3 1 10 18 15.160
    Danemark  Dänemark[56] 9 9 18 51.235
    Deutschland  Deutschland[57] 9 5 12 6 42 70.030
    Estland  Estland 3 3 1.800
    Finnland  Finnland 4 17 21 5.429
    Frankreich  Frankreich[58] 1 3 4 17 9 13 18 4 6 76 291.291
    Griechenland  Griechenland[59] 13 26 4 8 51 137.205
    Irland  Irland[60] 8 8 11.220
    Italien  Italien[61] 1 1 3 4 14 6 10 10 6 55 184.744
    Kroatien  Kroatien 5 2 7 2.869
    Lettland  Lettland[62] 5 5 10 3.600
    Litauen  Litauen[63] 4 4 8 3.572
    Luxemburg  Luxemburg Keine Seestreitkräfte
    Malta  Malta[64] 3 3 583
    Niederlande  Niederlande[65] 2 6 4 6 4 22 88.508
    Osterreich  Österreich Keine Seestreitkräfte
    Polen  Polen[66] 2 1 3 19 5 28 19.724
    Portugal  Portugal[67] 5 7 7 2 23 34.686
    Rumänien  Rumänien[68] 3 7 6 5 21 23.090
    Schweden  Schweden[69] 6 11 5 22 14.256
    Slowakei  Slowakei Keine Seestreitkräfte
    Slowenien  Slowenien[70] 2 2 900
    Spanien  Spanien[71] 1 2 11 18 7 3 42 148.607
    Tschechien  Tschechien Keine Seestreitkräfte
    Ungarn  Ungarn Keine Seestreitkräfte
    Vereinigtes Konigreich  Vereinigtes Königreich[72] 1 5 6 13 6 15 4 7 75 367.850
    Zypern Republik  Zypern 17 17 1.543
     
    Verschiedene Typen Flugzeugträger
    Größenvergleich zu anderen Seestreitkräften[73]
    Staat Marine Gesamt-
    tonnage
    Größtes Schiff
    Tonnage Typ Name
    Vereinigte Staaten  Vereinigte Staaten United States Navy 3.415.893 104.000 Flugzeugträger USS George H. W. Bush
    Europaische Union  Europäische Union - 1.494.151 42.500 Flugzeugträger Charles de Gaulle
    Russland  Russland Russische Marine 845.730 61.390 Flugzeugträger Admiral Kusnezow
    China Volksrepublik  Volksrepublik China Marine der Volksrepublik China 708.086 67.500 Flugzeugträger Liaoning
    Japan  Japan Meeresselbstverteidigungsstreitkräfte 413.800 27.000 Hubschrauberträger Izumo
    Vereinigtes Konigreich  Vereinigtes Königreich Royal Navy 367.850 22.500 Hubschrauberträger HMS Ocean
    Frankreich  Frankreich Französische Marine 319.195 42.500 Flugzeugträger Charles de Gaulle
    Indien  Indien Indische Marine 317.725 45.500 Flugzeugträger Vikramaditya
    Korea Sud  Südkorea Südkoreanische Marine 178.710 18.880 Amphibisches Angriffsschiff ROKS Dokdo
    Italien  Italien Marina Militare 173.549 27.910 Flugzeugträger Cavour
    Taiwan  Taiwan Marine der Republik China 151.662 9.780 Lenkwaffen-Zerstörer ROCS Kee Lung
    Spanien  Spanien Armada Española 148.607 27.079 Amphibisches Angriffsschiff Juan Carlos I

    (Stand: Anfang 2014)

    Siehe auchBearbeiten

    LiteraturBearbeiten

    EinzelnachweiseBearbeiten

    1. Wiederbewaffnung und Pleven-Plan (Memento vom 10. Dezember 2006 im Internet Archive)
    2. Neuer Anlauf für Europa-Armee (Memento des Originals vom 17. März 2005 im Internet Archive)   Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.zdf.de
    3. EU-Politik: Merkel fordert Europa-Armee. 23. März 2007.
    4. n-tv Nachrichten: EU-Steuer und EU-Armee.
    5. http://www.ftd.de/politik/europa/:sicherheitskonferenz-westerwelle-will-eine-eu-armee/50070689.html (Memento vom 8. Februar 2010 im Internet Archive)
    6. n-tv Nachrichten: Soll sich Deutschland von Europa verteidigen lassen?.
    7. tagesschau.de: Juncker will eine EU-Armee und einen Euro-Finanzminister.
    8. diepresse.com – „EU-Armee: Dann entscheidet Brüssel über Leben und Tod“
    9. NEOS-Positionspapier Neutralität (Memento des Originals vom 9. Juni 2015 im Internet Archive)   Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/neos.eu
    10. Bericht im SPIEGEL zum Treffen der Verteidigungsminister in Bratislava vom 26. September 2016
    11. tagesschau.de: EU-Kommission plant Verteidigungsfonds.
    12. Markus Becker: 23 EU-Staaten gründen Militärunion. In: Spiegel Online. 13. November 2017, abgerufen am 13. November 2017.
    13. tagesschau.de: Gemeinsam schlagkräftig: EU auf dem Weg zur Verteidigungsunion.
    14. Enthält auch Mitglieder außerhalb der EU.
    15. a b c d Franz Josef Jung: Europäische Armee: notwendige Zukunftsvision. 25. März 2014.
    16. Prof. Dr. Jürgen Schnell, GenLt a. D.: Haushalte und Militärbudgets der EU-Mitgliedsstaaten vor dem Hintergrund der gegenwärtigen dramatischen Finanzlage – Einspareffekte und Effizienzsteigerung durch eine Europa-Armee? (Memento des Originals vom 6. Oktober 2014 im Internet Archive)   Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.unibw.de (2011)
    17. Philipp Gallhöfer: Effizienz und Effektivität durch Verteidigungskooperation: Auswirkungen innerhalb der Europäischen Union
    18. a b Aufrüsten für Amerika? bei:zeit.de
    19. Andreas Würth: Warum nicht wie bewährt vom Einfachen zum Schweren? Wie gemeinsame Europäische Streitkräfte beginnen könnten. Treffpunkteuropa, 27. August 2018, abgerufen am 22. November 2018.
    20. Matthias Dembinski, Dirk Peters: EINE ARMEE FÜR DIE EUROPÄISCHE UNION? EUROPAPOLITISCHE KONZEPTIONEN UND VERTEIDIGUNGSPOLITISCHE STRUKTUREN. (PDF) In: hsfk.de: LEIBNIZ-INSTITUT HESSISCHE STIFTUNG FRIEDENS- UND KONFLIKTFORSCHUNG (HSFK), PEACE RESEARCH INSTITUTE FRANKFURT (PRIF). Januar 2018, abgerufen am 5. Dezember 2018.
    21. a b Matthias Dembinski, Dirk Peters: Für eine europäische Armee. (PDF) In: hans-peter-bartels.de. Februar 2006, abgerufen am 5. Dezember 2018.
    22. Jürgen Groß, Andreas Weigel: Fernziel: EUropäische Armee. (PDF) In: ifsh.de: Institut für Friedensforschung und Sicherheitspolitik. 29. August 2008, abgerufen am 5. Dezember 2018.
    23. Gründe für Europaarmee (auf:zeit.de)
    24. Philipp Gallhöfer: Effizienz und Effektivität durch Verteidigungskooperation: Auswirkungen innerhalb der Europäischen Union. Springer-Verlag, 26. Juni 2014, ISBN 978-3-658-06359-7, S. 73–.
    25. a b Thomas Straubhaar: Verteidigung: Europäische Armee hätte viele Vorteile. 10. März 2015.
    26. Main Ground Combat System
    27. Charles Heyman: The Armed Forces of the European Union, 2011–2013. Pen & Sword Books, Barnsley 2011, ISBN 978-1-84415-519-4
    28. https://www.tagesschau.de/ausland/flugzeugtraeger-china-103.html. Norddeutscher Rundfunk. Abgerufen am 28. April 2017.
    29. wikipedia: Zusammenführung der Zahlen aus Indische Streitkräfte
    30. wikipedia: Zusammenführung der Zahlen aus Türkische Streitkräfte
    31. [1] sueddeutsche.de: Macron fordert „wahre europäische Armee“
    32. [2] blick.ch: Macron fordert Bildung einer «wahren europäischen Armee»
    33. Angela Merkel wirbt für europäische Armee. In: Spiegel Online. 13. November 2018, abgerufen am 13. November 2018.
    34. a b Gipfel in Paris: Trump nennt Macrons Vorschlag einer Europa-Armee „beleidigend“. In: Zeit Online, 10. November 2018.
    35. tagesschau.de: Merkel wirbt im EU-Parlament für europäische Armee. In: tagesschau.de. 13. November 2018, abgerufen am 13. November 2018.
    36. Lorenz Hemicker: Merkel unterstützt Macrons Idee einer europäischen Armee. In: FAZ.net. 13. November 2018, abgerufen am 13. November 2018.
    37. Europa, USA, NATO (Friedensratschlag).
    38. Donald J. Trump: Tweet. In: Twitter. 9. November 2018, abgerufen am 14. November 2018 (englisch).
    39. Torsten Teichmann: Versöhnliche Töne im Élysée-Palast. Tagesschau (ARD), 10. November 2018
    40. Jens Stoltenberg: Nato-Generalsekretär kritisiert Idee einer europäischen Armee. Die Zeit online, 13. November 2018
    41. Jordan Shilton: Ex-Premierminister Blair unterstützt Forderung nach europäischer Armee.
    42. a b c d e f g h i j k l m n o p q r s t u v w x y z aa ab ac Defence Data Portal, Official 2012 defence statistics from the European Defence Agency
    43. Bundesministerium der Verteidigung: Stärke: Militärisches Personal der Bundeswehr. Bundeswehr, 5. August 2015, abgerufen am 15. August 2015.
    44. Flightglobal: World Air Force 2016. Dezember 2015, abgerufen am 17. April 2016.
    45. a b c d e f g h i j k l m n o Ministry of Defence – Vehicle & Aircraft Holdings within the scope of the Conventional Armed Forces in Europe Treaty: Annual: 2013 edition, gov.uk, (pp.10-13), Accessed 28 November 2014
    46. Archivlink (Memento des Originals vom 4. März 2016 im Internet Archive)   Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/arhiv.braniteljski-portal.hr
    47. The Armed Forces of the Republic of Poland.
    48. Craig Hoyle: World Air Force 2019. Flight International, 8. Dezember 2018, abgerufen am 1. Februar 2019 (englisch).
    49. Orders, Deliveries, In Operation Military aircraft by Country - Worldwide. (PDF) Airbus, 31. Januar 2019, abgerufen am 20. Februar 2019 (englisch).
    50. AIRBUS A400M PRODUCTION LIST. In: www.abcdlist.nl. 28. Juni 2019, abgerufen am 2. Juli 2019 (englisch).
    51. Bericht zur materiellen Einsatzbereitschaft der Hauptwaffensysteme der Bundeswehr 2017. (PDF) Bundesministerium der Verteidigung, 26. Februar 2018, abgerufen am 2. Juli 2019.
    52. 8. Bericht des Bundesministeriums der Verteidigung zu Rüstungsangelegenheiten. (PDF) Bundesministerium der Verteidigung, 7. Dezember 2018, S. 89, abgerufen am 4. Februar 2019.
    53. 8. Bericht des Bundesministeriums der Verteidigung zu Rüstungsangelegenheiten. (PDF) Bundesministerium der Verteidigung, 7. Dezember 2018, S. 83, abgerufen am 4. Februar 2019.
    54. Niederlande übernehmen ihren letzten NH90. Flug Revue, 15. Juni 2016, abgerufen am 4. Februar 2019.
    55. Marinecomponent Hoofdpagina. Mil.be. Abgerufen am 17. Dezember 2011
    56. Jane's Fighting Ships 2009
    57. Waffen und Systeme auf dem Internetauftritt der deutschen Marine, abgerufen am 2. April 2018
    58. Liste des bâtiments de combat de la Marine nationale par unité auf dem Internetauftritt der französischen Marine (französisch), abgerufen am 28. August 2015
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